Demo-Transparent METROPOLIS21

Zu MetropoliS21: Parodie nach Hölderlin (2008 / 2013)


weB-LOGbuch = „Blog“ = Internet-Tagebuch
Blog mit täglicher Information, Glosse, Satire, Karikatur, Foto oder Zitat als Pfeilspitze gegen Stuttgart 21
oder Argument für den Erhalt des Kopfbahnhofs (Auswahl)


Alle Blogbeiträge ab 1.1.2009 hier lesen
_________________________________________

Aktuelles Blog:

Die falsche Propaganda ist dokumentiert
Mittwoch 23. April 16:44

image0001-2

Die Quellen zur Werbebroschüre „21 gute Gründe für Stuttgart 21 sind im Netz vollständig vorhanden:

Erste Auflage, Landeshauptstadt Stuttgart, Stabsabteilung Kommunikation, Dezember 2008, 18 Seiten. Dieses .pdf kannte ich noch nicht (aber natürlich habe ich die gedruckte Broschüre).

Bereits Jahr 2009 sind die
„21 guten Gründe“ von mir analysiert und zurecht gerückt worden. („Raffinierte Propaganda“ Zitat aus meiner Büttenrede vom Rosenmontag 2014)


Fünfte (letzte) Auflage, Kommunikationsbüro, Oktober 2011 (bis Ende 2013 als Broschüre im Turmforum und Rathaus Stuttgart ausgelegt)

Acht Spiegelungen im Archiv der Landesbibliothek von 2010 bis 2014: Auf Anfrage beim Landesarchiv bekam ich freundliche Hilfestellung: „Das Auffinden der Broschüre auf den archivierten Seiten der WLB ist in der Startseite greifbar ist - und ausgerechnet bei denen wird man zunächst auf die englische Seite geleitet. Man muss daher zunächst auf den sehr kleinen Button „German" klicken und dann etwasherunterscrollen. Es erscheint dann ein Banner „21 gute Gründe", der auf die 2. Auflage der Broschüre verweist.“



"Die Stadt wird schöner" (6)
Dienstag 22. April 21:20
Anfang 2009 stieg die Stadt Stuttgart groß in die Werbung für das Bahnprojekt S21 mit den „21 guten Gründen“ ein. Die 2. Auflage kam aus dem „Kommunikationsbüro“ im Juni 2010, also 1 1/2 Jahre später. Wie stark das Werbeheft umgearbeitet wurde, zeigt sich an den 21 Kapitelüberschriften. Nur einer der 21 guten Gründe hat den gleichen Titel, nämlich Nr. 13 „Die Stadt wird schöner“. (Thema meines Vortrags im Rathaus 2010), Illustriert mit der un-möglichen Visualisierung des Parks „vorher - nachher“; zusammen mit den frei erfundenen und nachgewiesen falschen Behauptungen „Zentralachse“ und „Blickachse“ ist dieses Kapitel ein treffendes Beispiel von „falschen Werbesprüchen“ und „Luftnummern“ (Schluss meiner Büttenrede).
Vergleich 1./5. Auflage
(.pdf mit Titel-Vergleich bitte öffnen)

Aus „Die Stadt wird schöner“ (2) vom 20.02.2012

grohe-schlossgarten-fru0308her-und-heuteFotos Manfred Grohe

Inzwischen ist auch der stolze, denkmalsgeschützte Südflügel abgerissen und das Baugelände mit einem Geflecht blauer Rohre besetzt.


Fortsetzung des Blogs nach „Wurmbau zu Babel“
und den Statements von MdB Hermann.

============================================


Blog-Motto:
Stuttgart 21 ist ein
Wurmbau zu Babel
und wird scheitern.
Das Projekt ist einfach zu schlecht und
hat Natur und Vernunft gegen sich.


 MdB Winfried Hermann 2010 (heutiger Verkehrsminister): „S 21 ist ein absurder Fall von volkswirtschaftlichem Wahnsinn, der aus betriebswirtschaftlichem Kalkül nicht gestoppt wird.“
(Frankfurter Rundschau 19.12.2009)

„Dieses Bahnhofsprojekt ist mit Abstand das größte, das teuerste, das riskanteste und das dümmste Projekt in der Geschichte der Eisenbahn.“

„Und dieser Schwachsinn ist überall geplatzt, überall haben sie gemerkt, dass es teuer und unsinnig ist und vor allem nicht kunden- und fahrgastfreundlich. Nur in Stuttgart haben sie bis zum heutigenTag an diesem Blödsinn festgehalten.“
(W.Hermann auf der Montagsdemo am 11.01.2010)

==========================================

Fortsetzung Blog

Scheitert mit oder ohne Protest
Montag 21. April 21:00
Aus einer E-Mail von heute: „Stuttgart 21, dieses Projekt, das sich nun schon so lange hinzieht, ist schon sehr merkwürdig. Jeder der klar denken kann, muss sehen, dass dieses Projekt destruktiv ist. Und doch halten sie alle daran fest... Das Bahnprojekt darf nicht gestoppt werden, weil eine Protestbewegung der Bürger keinen Erfolg haben darf.“
_____________________________________________________________________
Auch ohne Protestbewegung: Stuttgart 21 trägt den Keim das Scheiterns in sich. Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich.



„Das Ende der DDR“
Sonntag 20. April 22:17
Im Vortrag von Christoph Bergner zum Thema „Das Ende der DDR“ an der Universität Tübingen 2013 steht unter der Überschrift „Meilensteine auf dem Weg zum Ende der DDR“ an erster Stelle „Montagsdemonstrationen ab Oktober 1989“. (Erlebte DDR-Geschichte S.193)
________________________________
„Das Ende von Stuttgart 21“ könnte ähnlich zustande kommen.


Desaströs
Samstag 19. April 23:03
Zum Thema Stadtzerstörung schreibt Architekt Jochen Siegel von den ArchitektInnen für K21 heute in der Stuttgarter Zeitung einen Leserbrief (bitte Datei öffnen):
STZ_Deaströs_140419
Die offen liegende Verwüstung der Stadt mit öder Beton-Investoren-Architektur hängt eng mit dem unsinnigen Bahnprojekt Stuttgart 21 zusammen.


alternative Lesart
Freitag 18. April 22:11
Aktuell auf der Website des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm:
„Die Broschüre "21 gute Gründe für Stuttgart 21" arbeitet das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm umfassend auf und stellt seine Bestandteile kurz und prägnant vor. Mit zahlreichen Visualisierungen und Grafiken macht sie Zusammenhänge leicht verständlich und bietet einen einfachen Einstieg in das Bahnprojekt. Als Printausgabe ist die Broschüre im Turmforum erhältlich.“
____________________________________________
Alternative Lesart von Siegfried Busch:
Die Broschüre „21 gute Gründe für Stuttgart 21“ enthält „eine Sammlung von Halbwahrheiten, falschen Werbesprüchen und Luftnummern.“ (Zitat aus meiner
Büttenrede). Den Nachweis erbrachte ich bereits im Jahr 2009 in einer besonderen Serie mit der kritischen Betrachtung aller 21 Gründe (hier aufrufen). Die Printausgabe ist seit Dezember 2013 nicht mehr im Turmforum erhältlich.




Drei Entgleisungen im neuen Gleisvorfeld an derselben Kurve!
Donnerstag 17. April 11:16
Stuttgarter Nachrichten aktuell:
„Die Untersuchungsbehörde stellt einen Zusammenhang mit der Verkürzung des Gleisvorfelds für den Bau von Stuttgart
21 fest.“
____________________________________
Zwei Jahre brauchte das Eisenbahn-Bundesamt zu dieser Feststellung, die allen vernünftigen Menschen sofort klar war: das neue Gleisvorfeld war „aus wirtschaftlichen Erwägungen“ (!) zu eng gebaut worden.



Error und sorry!
Mittwoch 16. April 18:08

Siegfried Busch
Registriert seit: 30.12.2009
Kommentare: 7
16. April 2014 - 13:08 Uhr
Error! Zu meinem Kommentar vom 14. April: Es stimmt nicht, dass die "21 guten Gründe "klammheimlich aus der Bahnwebsite entfernt worden" sind. Sie finden sich auch noch aktuell samt den überholten Gesamtkosten bei HTTP://WWW.BAHNPROJEKT-STUTTGART-ULM.DE/NO_CACHE/DE/MEDIATHEK/DETAIL/MEDIA/21-GUTE-GRUENDE-FUER-STUTTGART-21/. Sorry!
_____________________________________________________
Veröffentlicht heute in der
Badischen Zeitung


Der Dichter spricht (25)
Dienstag 15. April 22:38
„Wer das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zu Rande.“

Johann Wolfgang von Goethe (Werk: Maximen und Reflexionen, Nachlass, Über Literatur und Leben)
___________________________________________________
Das Projekt „Querdenken“, später Stuttgart 21, war eine Idee von Politikern. Diese Idee war jedoch verfehlt und die Planung „Murks“ (sma-Chef Stohler) . Bahn-Fachleute haben nie verstehen können, warum ein Hochleistungs-Bahnhof einem halb so großen U-Bahnhof weichen soll. Aber die Politik möchte nicht zurück und die Bahn kommt bei der Umsetzung „nicht zu Rande“. „Murks bleibt Murks“, Demoplakat im Blog vom 30. März.



Mein Thema: 21 gute Gründe...
Montag 14. April 22:07
Leserbrief an die Bad Zeitung (veröffentlicht)
Die Projekt-Website ist eine Propagandaveranstaltung und ein hilfloser Versuch, den mageren Baufortschritt hoch zu jubeln. Stuttgart 21, die Mutter aller Katastrophen-Großbaustellen, wird scheitern. Die "21 guten Gründe für Stuttgart 21" von 2009 sind abhanden gekommen und aktuell klammheimlich aus der Bahn-Website entfernt worden, die Druckschriften bereits Ende 2013 aus dem Verkehr gezogen; es finden sich aber diverse Spiegelungen des Hauptstaatsarchivs, in denen das Werbeheft weiterhin zu finden ist. http://www.boa-bw.de/jspview/downloads/frei/b46758a2-2d36-4e7a-880b-4fef47a36f61/0/bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/en-gb/21-good-reasons/default.html. Stuttgart 21 ist offensichtlich Sinn-los geworden. Die Planungsfehler und Beschönigungen vulgo Lügen stinken zum Himmel und werden das Projekt scheitern lassen. Mehr bei www.metropolis21.de. Oben bleiben!


Video vom Rosenmontag
Sonntag 13. April 23:17
Schluss meiner Büttenrede bei der Rosenmontagsdemo zusammen mit Micki Kauschke (Assistenz und Pantomime) und Uli Gsell (Tuba):

„Die 21 guten Gründe für Stuttgart 21 sind eine Sammlung von Halbwahrheiten, falschen Werbesprüchen und Luftnummern. Mit den 21 Gründen will man die Bürger aus dem Ländle zum Narren halten. Deshalb sind wir ja so narret!“

Walter Steiger hat mich auf ein mir bisher unbekanntes sehr gutes Video aufmerksam gemacht. Das Video stammt von Günther Hofmann, dem zweiten aktiven Kameramann neben Rolf Heidemann bei flügel.tv: hier öffnen.


Drei Tage Blogpause
Mittwoch 09. April 15:54
Raus aus dem Stuttgart 21 - Käfig! Kein Internet, kein iPhone, keine e-Mails, keine Zeitungen. Stattdessen Radfahrt in den Frühling mit Lektüre und Musik.


Einfädler CDU
Mittwoch 09. April 15:47
Demoplakat vom Cannstatter Marktplatz am 7.4.14

img_6343

Die Verzweiflung und Wut der Bürgerschaft macht sich Luft. Das Lügenprojekt wird nicht einfach hingenommen - noch lange nicht, wie die große Demo in Cannstatt gezeigt hat.


Wie wäre es bei Stuttgart 21?
Dienstag 08. April 22:15
Doppel-Blog für 7. und 8. April

Presseportal Bundespolizei Lübeck:
Brennender Zug in Lübeck
Feueralarm im Lübecker Hauptbahnhof. Kurz vor 16.30 Uhr lief der aus Hamburg kommende Regionalexpress in den Hauptbahnhof ein. Aus dem Schornstein des Triebfahrzeuges (Lokomotive), welches den Zug schob, sprühten plötzlich Funken, dann brannte es.

Die Lübecker Feuerwehr war schnell mit 60 Kameraden vor Ort und veranlasste nach kurzer Inaugenscheinnahme, dass das Triebfahrzeug aus dem Bahnhof gezogen wurde, um dort, nachdem das Feuer gelöscht war, auszukühlen.

********************************
Stuttgarter Zeitung - Am Montagnachmittag hat eine S-Bahn wegen einer Türstörung an der Haltestelle Universität in Stuttgart-Vaihingen nicht mehr weiterfahren können.

Während die S-Bahn die Haltestelle Universität blockierte, wurde die Linie S1 in Richtung Plochingen umgeleitet und hielt in Stuttgart Hauptbahnhof (oben, Gleis 3/4) - ohne Halt zwischen Vaihingen und Hauptbahnhof.
_____________________________
Zu Lübeck: Bei S21 kann der brennende Zug nicht aus dem Bahnhof ins Freie gezogen werden, höchstens in eine Tunnelröhre. Wie kann die Feuerwehr löschen? Das ist noch ungeklärt.
Zur S-Bahn: Bei Stuttgart 21 gibt es noch kein Notfallkonzept, eine Umleitung über die Gäubahn nach Hauptbahnhof oben ist dann nicht möglich.



„Mein Stuttgart - wohin denn du?“
Sonntag 06. April 19:46

Änderung der Hölderlin-Gedichtparodie „METROPOLI S21“ auf Vorschlag eines Hölderlin-Verehrers im Februar 2009.



Das war im September 2011. Hat sich was geändert?
Samstag 05. April 21:00
Blog vom 11.9.11
Die
Wochenzeitung Kontext:
„Sehr segensreich war sicher nicht, was die Befürworter bislang an Tricks, an Tarnen und Täuschen für dieses Projekt aufgeboten haben:
- falsche Zahlen bis zum Überdruss,
- fragwürdige Gutachten,
- mangelnde Transparenz,
- Verharmlosung gewaltiger Risiken,
- eine haarsträubende Wirtschaftlichkeitsrechnung,
- undurchsichtige Verträge
- und am Ende gar noch brutale Gewalt.“(Formatierung S.B.)
_______________________________________
Wie ist heute der Stand, nach 3 1/2 Jahren?
- Trotz Regierungswechsel von Schwarz nach Rot-Grün kein Baustopp, wider alle Vernunft
- an vielen Stellen Baubeginn, aber bei S21 noch an keiner einzigen späterer Tunnelröhre, nur Zuführungen u.a.
- nach der Devise „Fakten schaffen“, um Unumkehrbarkeit vorzutäuschen mit erhöhtem Erpresserpotential für Land und Stadt
- „Tunneltaufen“ mit großem Brimborium und markigen Reden, unterstützt von den Kirchen (!)
- Chaos im S-Bahn-Verkehr mit fatalen Verspätungen
- drohendes Chaos bei der U-Bahn wegen Unfähigkeit der Bahn, die ursprüngliche und genehmigte Planung (Nesenbach-Düker) umzusetzen
- Chaos und Verwirrung im Hauptbahnhof mit zusätzlichen Wegen
- Fahrplankürzungen im Regelbetrieb der S-Bahn
- die Grenze der Wirtschaftlichkeit lst längst um Milliarden überschritten
- Verunstaltung der Stadt durch 17 km blaue Rohre
- ...



Hä?
Freitag 04. April 22:53
Bericht in der Remszeitung über einen Schulbesuch vom ehemaligen Projektsprecher Wolfgang Drexler:

Nach wie vor stehe er zum Bahnprojekt Stuttgart 21, sieht aber die Rolle der Bahn kritisch, dennoch sei es die einzige Chance für die Stuttgarter, nicht im Verkehr zu ersticken.
____________________________________________
Anmerkung W.Z.: „Drexler, Schmiedel, Schmid - Garanten für den Niedergang der SPD im Ländle.“




Wegducken geht nicht!
Donnerstag 03. April 19:01
Mail an das Kommunikationsbüro der Stadt Stuttgart
______________________________________________

Sehr geehrte Frau Biehler,

seit Jahresanfang 2009 gab es die kleine Broschüre „21 gute Gründe für Stuttgart 21“, Herausgeberin: Landeshauptstadt Stuttgart, Stabsabteilung Kommunikation, Stand: Dezember 2008 im quadratischen (Pixi-) Kleinformat 11x11 cm.

Die „21 guten Gründe“ erwiesen sich inzwischen bei kritischer Betrachtung vielfach als fragwürdig, halbwahr oder grob falsch. 

Die Schrift ist inzwischen offenbar zurück gezogen worden, nachdem sie - in Nachfolge Kommunikationsbüro - bis Ende letzten Jahres (2013) im Rathaus und im Turmforum ausgelegen hat, zuletzt die 5. Auflage.

Wäre es nicht redlich und angebracht, die vielen Irrtümer und unsachlichen Behauptungen von Seiten der Stadt richtig zu stellen, auch wenn das unangenehm bis peinlich ist (Beispiel: Blickachse und Zentralachse bei "Die Stadt wird schöner", dargestellt bei http://www.siegfried-busch.de/page24/page24.html)?

Wenn die guten Gründe weitgehend weggebrochen sind, ist auch die Sinnhaftigkeit von Stuttgart 21 dahin. Soll trotzdem die Stadt noch mehr zerstört und das Verkehrschaos jetzt und künftig (nach Fertigstellung des Wurmbaus zu Babel) hingenommen werden?

Wer das damals verantwortet hat - bei persönlicher Vorsprache im Rathaus konnte ich es nicht erfahren, es sei "ein Team" gewesen - möge sich doch dazu bekennen und seinen Irrtum zugeben.  Irren ist menschlich, aber zum Zugeben des Irrtums gehört eine Größe, zu der sich die Stadt bislang nicht aufgeschwungen hat. Wenn das unterbleibt, trifft das Wort "Lügenpack" auch die Stadt Stuttgart, damalige Leitung bzw. die Herausgeber der Werbeschrift.

In meiner Büttenrede vom Rosenmontag http://www.siegfried-busch.de/styled-19/index.html habe ich die "21 guten Gründe" aufs Korn genommen und mit Faschingsrufen aus dem Ländle garniert. Inzwischen ist das Heft auch auf der Projektwebsite der Bahn herausgenommen!! Es finden sich aber diverse Spiegelungen des Hauptstaatsarchivs, in denen das Werbeheft weiterhin zu finden ist. http://www.boa-bw.de/jspview/downloads/frei/b46758a2-2d36-4e7a-880b-4fef47a36f61/0/bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/en-gb/21-good-reasons/default.html

Wie gut! So einfach kann man sich bei der Stadt und dem Kommunikationsbüro doch nicht wegducken. Diese E-Mail an die Stadt stelle ich in mein Blog und Ihre Antwort später dazu, wenn sie eingegangen ist. 

Mit freundlichen Grüßen
Siegfried Busch   www.metropolis21.de
„Sei, wenn Neues du sagst, so bestimmt als möglich, doch sei auch völlig gewiss, man seh‘s schief, und erkläre dich falsch. Denn du begehst ja nur einmal den schrecklichen Fehler der Neuheit.“ (Klopstock) Aus „Der Dichter spricht“.

April, April!
Mittwoch 02. April 22:05
BER wird Weltkulturerbe

1. weil es ein Sinnbild für Unvollkommenheit und Scheitern ist
2. weil man davon ausgehen kann, dass der Bau sowieso länger dauern würde als der Bau des Kölner Doms. Er ist also nachhaltig.

Die Bearbeitung des Antrags bei der Unesco dauert erfahrungsgemäß auch mehrere Jahre. Also keine Eile mit dem Bau. Baustopp jetzt, auch Wowereit sagt im Interview: nicht weiterbauen.
____________________________________________________________
Zweite Version: S21 statt BER, Kretschmann statt Wowereit.


Theorie und Praxis a la Merkel
Dienstag 01. April 21:57
Seibert erklärte in Berlin, Merkels grundsätzliche Überzeugung, dass es sich bei Stuttgart 21 um ein wichtiges Vorhaben für die Region und Deutschland insgesamt handele, habe sich nicht geändert. Zugleich gelte jedoch: „Ein solches Projekt muss wirtschaftlich sein, und die Zahlen müssen stets überprüft werden.“ (Quelle momentan nicht greifbar, zitiert aus dem Blog vom 22.2.2013)
_____________________________________________
„Zugleich gelte jedoch“ mutierte inzwischen ins Gegenteil weil
- Das Projekt nachgewiesen stark unwirtschaftlich ist und
- die Zahlen vom Bundesrechnungshof nicht überprüft wurden und vielleicht auch auf Weisung „von oben“ nicht mehr bekannt gemacht werden (Blog von gestern).

Stuttgart 21 ist Betrug.


Politischer Dreisatz
Montag 31. März 16:30
1. Bahn/Projektpartner: Die Grenze der Wirtschaftlichkeit liegt bei 4,526 Mrd.
2. Mehrkosten von 2 Milliarden überschreiten die Grenze der Wirtschaftlichkeit.
3. Stuttgart 21 ist unwirtschaftlich, wird aber trotzdem gebaut.

Die staatliche Institution „Bundesrechnunghof“ drückt sich um eine aktuelle Aussage zur Wirtschaftlichkeit. Und jetzt?
Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer am Schluss seines Schreibens: „Dem Bundesrechnungshof werfe ich vor, dass er die Öffentlichkeit (und damit mich, den Bürger) nicht einmal über den Fortgang oder die Einstellung seiner beabsichtigten Prüfung unterrichtet. Das wäre das Mindeste gewesen, was ich in dieser langen Zeit erwartet hätte. So ist bei mir jetzt die Hoffnung verflogen, die ich in den Bundesrechnungshof in Sachen Stuttgart 21, gesetzt habe.
Selbst Vermutungen, von denen man hört, es könnte auch auf den Bundesrechnungshof Einfluss ausgeübt worden sein, halte ich heute leider auch nicht mehr für unmöglich.“ (Ganzes Schreiben hier lesen.)

Bundeskanzlerin Merkel: „Stuttgart 21 muss wirtschaftlich sein.“

_____________________________________
Schlussfolgerungen: Sowohl der Aufsichtsrat der Bahn als auch der Bundesrechnungshof beugen sich dem politischen Druck „von oben“. Und wer steuert die da „oben“? Die Wirtschaft, der Machterhalt, die Mafia? Kommt das mal „ans Licht der Sonnen“?


falsches Zuknöpfen geht weiter
Sonntag 30. März 21:54

foto-am-15-04-2013-um-13.41


Ein Insider packt aus
Samstag 29. März 21:06
Zum S-Bahn-Chaos der Kommentar eines Whistleblowers:
„...Der Umbau an der Leit- und Sicherungstechnik wird dazu führen dass die S-Bahn (mit der aktuelle durchgeführten Signalisierung) nie wieder das leisten kann wie zuvor. Das weiß jeder der im Bereich LST arbeitet, aber keiner der Planer spricht es offen aus. Keiner zieht die Konsequenzen, und sagt: wir brauchen hier entweder eine technische Aufrüstung (mit LZB oder ETCS Level 2) um die Situation abzufedern, oder eben einen Abbruch.
Stattdessen lässt man das absehbare Desaster einfach geschehen, denn ein Eingeständnis dass man Mist gebaut hat ist natürlich wieder ein Tabu.
So, und nun wünsche ich der Konzernsicherheit viel Spaß bei der Maulwurfsjagd.“


Ritter Professor Doktor Sch., Ex-OB
Freitag 28. März 20:38
Aktuell auf der Website von Dr. Schuster, Stadtdekan Stuttgart: „Christen sollen sich für das politische Gemeinwohl einsetzen. Dieser Berufung haben Sie in herausragender Weise entsprochen.“
____________________________________________________
Satire von Gerhard Raff zur Verleihung von Professorentiteln an Filbinger, Schrempp und Schuster („Gerhard Raff kann auch Hochdeutsch“, S.180 ff): „Herr Professor Schuster (
wg. der eines Walter Ulbricht würdigen Spaltung einer Landeshauptstadt)…“


Verantwortung delegiert
Donnerstag 27. März 21:34
Demoposter von C.D.

foto-am-10-01-2013-um-14.45-00232


Wie es mit der Verantwortung der gewählten Politiker steht, wird an den Blockabstimmungen deutlich. Machterhalt erfordert offenbar
Geschlossenheit und die persönliche Verantwortung wird abgegeben. Landtag und Gemeinderat Stuttgart hatten ständig mit 75% der
Stimmen für Stuttgart 21 gestimmt. Das nennt sich dann „demokratisch legitimiert“. Besser wäre „persönliche Verantwortungslosigkeit“.


glatt gelogen
Mittwoch 26. März 22:25
Zitat BILD:
Grube: „Auch wir werden bis 2021 noch viele Schläge abbekommen. Aber wir werden standhaft bleiben.“ S
21 sei eine „einmalige Chance“ für die Stadt. 100 Hektar Gleisfläche würden frei für Wohnungen, Büros, Parks.
_____________________________________________________
Wieder mal glatt gelogen, Herr Dr. Grube! Der größte Teil der 100 Hektar ist heute schon frei oder
könnte auch ohne Stuttgart21 frei gemacht werden.

Die
taz am 6.10. 2010 "Ein weiterer Punkt sind die Flächen, die durch das Projekt frei werden. Auf ihnen soll es komplett neue Stadtteile geben. Auch bei K21 würden 75 Prozent der bebaubaren Flächen von S21 neu entstehen.

Ausführliche Darlegung der Flächenbilanz und Entlarvung der Lügenpropaganda a la Grube und „21 gute Gründe für Stuttgart 21“ bei „
Jahrhundertchance“. Das „Geschenk der Bahn für die Stadt“ (Grube) ist vergiftet und eine nachgewiesene Mogelpackung!


Kommentarsperre
Dienstag 25. März 21:08
Seit 6 Tagen keine Veröffentlichung von neuen Kommentaren zu dem brisanten Bericht der Stuttgarter Zeitung aus Berlin! Dabei habe ich bereits am 20.3.14, 22:16 Uhr folgenden Kommentar eingeschickt:
„Was in Berlin mit einem gebrauchten und sinnvollen Flughafen passiert, wird in Stuttgart mit einem überflüssigen und sinnlosen Bahnhof potenziert. Stuttgart 21 ist ein Wurmbau zu Babel und wird scheitern. Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich. Wie lang bleibt die denkende und engagierte Bürgerschaft noch geduldig und lässt sich wie Schafe zur Schlachtbank führen? Bahnchef Grube ist entweder inkompetent oder ein Lügenbaron, siehe Blog www.metropolis21.de vom 16. und 24. Januar 2014.“



unendliche Geschichte
Montag 24. März 22:59
„Wir bitten um ein gutes Ende… und wenn es nicht gut wird, dann ist es noch nicht das Ende.“
____________________________________________
Tunneltaufe am 21.3.14,
Pfarrer Romeo Edel als „Vertreter der Evangelischen Kirche“ bei seinem Eiertanz zwischen den Fronten.


Reisekomfort nach Freiburg
Sonntag 23. März 12:56

img_6257

Im Regionalexpress sind auch Vierergruppen mit Tischen und bei den Einzelsitzen Klapptischchen. Aber der Neigezug ist sehr laut und ruckelt unangenehm.

img_6276

Die Doppelstöcker fahren sehr ruhig und angenehm. Tischchen bei Einzelsitzen und Vierergruppen Fehlanzeige. Hier wird am Reisekomfort geknausert, dieweil sich der Bahnvorstand völlig überzogen an den hohen Fahrpreisen der Bahnkunden bedient, voran der Bahnchef. Die Politik (= Eigentümer der Bahn ist der Bund!) hat versagt und ist selbst mit diesem Abzockerverein verbandelt, oder ist das zu hart gesagt?
Bahn__Grube__Extra-Gehalt_für_Politiker-Treffen__21032014__ARD_Monitor


Selbstbedienungsladen!
Samstag 22. März 20:57
ARD-Sendung Kontraste: Antwort aus dem Verkehrsministerium mit Bundesminister Dobrindt im Aufsichtsrat:
„Der Aufsichtsrat der DB AG legt (…) die gesamte Vergütung der Vorstandsmitglieder (...) fest und ist darüber zur Verschwiegenheit verpflichtet.“


Post an den Bahnchef
Freitag 21. März 22:44
Bericht der Stuttgarter Zeitung zur heutigen „Tunneltaufe“
Bahn-Chef Rüdiger Grube sagte, es gehe bei Stuttgart 21 "nicht mehr um das Ob, es geht um das Wie“.
_________________________________

Sehr geehrter Herr Dr. Grube,

mit solchen Sprüchen versuchen Sie vergeblich, das Gelingen herbei zu reden. Das „Ob“ ist ein hoffnungslos veraltetes und verqueres Profit-Projekt (Blog www.metropolis21.de von gestern „Dinosaurier Stuttgart 21“), vom sma-Chef Stohler als „Murks“ abqualifiziert mit Merkmalen wie Unwirtschaftlichkeit (Sie hatten die Marke der Wirtschaftlichkeit vorgegeben und bereits jetzt um Milliarden überschritten!), Leistungsrückbau, Kundenunfreundlichkeit, Gefährlichkeit, Denkmals- und Stadtbildvernichtung und und. Das „Wie“ kann die Bahn nicht, wie sie immer wieder beweist, drei Entgleisungen an derselben Stelle des Schienenneubaus im Stuttgarter Bahnhof! Die Bahn Projektbau-AG hechelt trotz hektischer Faktenschaffung wie den scheinheiligen und skurrilen „Tunneltaufen“ dem Zeitplan hoffnungslos hinterher. Der Berliner Flughafen ist die Blaupause für eine noch größere Katastrophen-Baugeschichte bei Stuttgart 21. Jetzt schon! Ihr Jahresgehalt von 2,6 Millionen Euro ist eine Verhöhnung der Bahnkunden und Steuerzahler. Die Bahn ist ein Selbstbedienungsladen ihrer Manager, statt der zwanzigfachen Steigerung (!) der Gehälter wäre angesichts der vernichtend schlechten Bilanz (alternativer Geschäftsbericht) eine Gehaltskürzung geboten.

Mit freundlichen Grüßen
Siegfried Busch

N.S. Dieser Blogeintrag stand gestern unter der Überschrift „Das „Ob“ und „Wie“ bei Grube“ und ist heute, 22.3., etwas erweitert wie oben als Kommentar am die Stuttgart Zeitung und Nachrichten gesendet worden.


Dinosaurier Stuttgart 21
Donnerstag 20. März 11:59
Interview mit Prof. Walliser, Architekt in Stuttgart in Kontext Wochenzeitung

Sie haben eine Vision namens Stuttgart 22 entworfen, einen Alternative für den Stuttgarter Hauptbahnhof. Was macht Ihren Entwurf besser?

Für uns war die Gleisfläche nie ein Problem. Die Gleisfläche eines Kopfbahnhofs könnte sogar einen Vorteil darstellen, wenn wir das große Dach darüber zur Energieerzeugung nutzen. Unten drunter hätten wir die Möglichkeit, andere Verkehrssysteme anzubinden: Busse, Carsharing, U-Bahn und so weiter. Es wäre doch toll, wenn ein Bahnhof als Mobilitätsknotenpunkt Zugang zu möglichst vielen Verkehrssystemen bietet und Energie erzeugt. So würde er Technologie und einen bewussten Umgang mit der Natur zusammen bringen. Das muss doch der Anspruch sein.

Was halten Sie von den jetzigen Planungen für Stuttgart 21?

Was uns maßlos geärgert hat, war die Vorstellung, dass Stuttgart 21 Fortschritt bedeutet und als Fortschrittsverweigerer gilt, wer dagegen ist. Es geht aber eben nicht darum, ob man für oder gegen Zukunft ist. Die Fragen müssen lauten: Um welche Zukunft geht es uns? Was ist uns in der Zukunft wichtig? Und: Ist ein futuristisches Bild automatisch ein zukunftsfähiges Konzept? S 21 zeigt, dass man auch heute noch einen Dinosaurier bauen kann. Das Konzept ist von vorgestern.



Kriegserklärung
Mittwoch 19. März 23:06
Interview mit Thomas Felder zur S21-Tunneltaufe am 21.03.2014
„Dieser neue Tunnelbahnhof…ist ein Kriegserklärung an jeden behinderten Menschen, der mit dem Rollstuhl fahren muss...“



"Tunneltaufe"
Dienstag 18. März 18:34

002-2014-03-17_003.jpg.medium

Mehr Fotos von der gestrigen Demo hier


Was ist komfortabel (4)
Montag 17. März 22:28
Pressekonferenz am 13.3.14 im Kommunikationsbüro. Bahnsprecher Dietrich vor dem großen „Schwindelbild“ (Analyse bei „Schöne Stadt“, Vortrag im Rathaus) Der neue Bahnhof soll ein „optimales Gewerk“ sein (6:00) „nicht nur besser als heute, sondern (der) einen wesentlich höheren Komfort hat“ (10:05). „Qualitätsmerkmal ist auch das Thema Barrièrefreiheit“, …ist auch das Thema Witterung, also wie komfortabel ist das Ganze“ (1:35) also die Aufenthaltsqualität im Bahnhof.
______________________________________________
Die Bahn spricht bei Vorhandensein von Rolltreppen und Aufzügen von „barrièrefrei“; der Kopfbahnhof kommt ohne diese (oft defekten,
siehe Berliner Hauptbahnhof) Kunstmittel aus beim gut erreichbaren Nordausgang und ist deshalb wirklich barrièrefrei. Alle Kellerbahnhöfe müffeln. Wie es bei S21 mit dem Lärm und zugiger Luft wird (Belüftung durch die Tunnels), ist noch nicht bewertbar. Der Aufenthalt unter Tage und in Tunnels hat jedenfalls eine mindere Qualität als frische Luft und freie Sicht.


Was ist komfortabel (3)
Sonntag 16. März 21:49
Sven Hantel, Leiter Personenbahnhöfe im Artikel „Service am Hauptbahnhof während der Bauphase“, in Dialog 21, Ausgabe 4, Seite 2:
„Heute führt nur ein barrierefreier Zugang am Nordausgang in den Kopfbahnhof und die Wege zu den Zügen sind lang.“

Aus
Memory 27 von S.B.:
„Warum, Herr Leiter Personenbahnhöfe, hat die Haupthalle nicht längst Aufzüge? Irgendwelche Profit bringende Shops oder Mietwagencenter wären für die Bahnkunden leichter entbehrlich! Die Wege im Tiefbahnhof bei Doppelbelegung der Gleise und treppauf treppab werden sehnsüchtig an die „langen Wege“ des wirklich barrierefreien Nordzugangs zurück denken lassen.“
____________________________________________________
Bahnsprecher Dietrich möchte bei der „Barrièrefreiheit“ und „Aufenthaltsqualität“ bei S21 auch Punkte sammeln, demnächst die Quelle und Kommentar.



Was ist komfortabel (2)
Samstag 15. März 20:23
Fazit aus dem PTV-Gutachten Kapitel 6 Schluss: „Nicht Bestandteil der Untersuchung war eine mögliche Optimierung der Bahnsteige des Kopfbahnhofes. Ebenfalls nicht berücksichtigt wurde in dieser Untersuchung weitere wichtige Komfortkriterien wie Weglängen, Barrierefreiheit, Aufenthaltsqualität, Zugänge und Verkehrsverknüpfungen. Sie waren nicht Gegenstand dieser Untersuchung und VERHINDERN SOMIT AUCH EINEN GANZHEITLICHEN KOMFORTVERGLEICH BEIDER BAHNHÖFE."
________________________________________________
Mitgeteilt von Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer. Seine ganzen Kommentare
hier lesen.

Zu Barrièrefreiheit und Aufenthaltsqualität Blog morgen!


Was ist komfortabel? (1)
Mittwoch 12. März 11:22
Das angeblich aus durchsichtigen Gründen zurückgehaltene positive Gutachten zugunsten Stuttgart 21 wird an die große Glocke der Südwest- und andrer Presse gehängt, z.B. der Badischen Zeitung. Der Autor ist der Hardcore-Befürworter Andreas Böhme, der beim Scheitern des von ihm immer hochgelobten Stuttgart 21 nicht gut da stehen wird als Mitverantwortlicher des Desasters. Er bekommt wieder Mailpost von mir wie schon am 14.4.2011 - hier lesen - und zwar diesen Blogeintrag.

Mein Leserkommentar in der Badischen Zeitung:
Siegfried Busch
Registriert seit: 30.12.2009
Kommentare: 4
12. März 2014 - 10:54 Uhr
Was ist komfortabel? Wenn frische Luft mit Tageslicht und das Umsteigen zu ebener Erde nicht zum Komfort gehören, Rolltreppen und Aufzüge immer funktionieren (im neuen Berliner Hauptbahnhof tun sie das nicht), Rollstühle, Kinderwägen und Fahrräder keine Rolle spielen und Tunnelfahrten dieselbe Qualität haben wie oberirdisches Reisen, mögen die Verkehrsplaner recht haben. Tatsache ist, dass funktionierende Kopfbahnhöfe im Hinblick auf Reisekomfort, Sicherheit und Pünktlichkeit unschlagbar sind, Leipzig, Frankfurt, München und Stuttgart sind der Beweis.

(Stellungnahme Verkehrsministeriums
hier)

Hier spart die Bahn für Stuttgart 21
Freitag 14. März 20:17

bild738komp

Foto und Kommentar von Heiko F.
Es geht um das Rücklicht der S-Bahn. Das gibt es mittlerweile dauernd. Das ist ungefähr so wie bei den Signalleuchten, die erst gewechselt werden, wenn auch die Sicherheitsbirne durchgebrannt ist. So eine Birne rechtzeitig wechseln ist doch irgendwie sinnvoller als vieles andere was die Bahn mit ihrem Geld so macht.“


Memory 38
Donnerstag 13. März 18:53
Aus den Tiefen meiner Website -
ARCHIV - tauchte ein Dokument von 2009 auf zum Thema „Lügenpresse“ als Ergänzung vom Blogeintrag von gestern. Andreas Böhme zeigt sich auch hier polemisch und mit haarstäubend falschen Behauptungen. Das prägt dann die Meinung der unkritischen Leser im Ländle.


Der Unterschied
Dienstag 11. März 11:04

img_6200 Foto S.B. von gestern, 10.3.14
Die Hamburger Elbphilharmonie ist eines der aktuellen Großprojekte, bei dem Bauzeit und Kosten völlig aus dem Ruder gelaufen sind. Aber schließlich bekommen die Hamburger ein spektakuläres Konzerthaus, für das ein großer Bedarf besteht. Bei Stuttgart 21 dagegen tritt eine fundamentale Verschlechterung des Bahnverkehrs ein im Hinblick auf Reisekomfort und Bahnhofsleistung; das Projekt richtet großen Schaden an. .




"nicht unüberwindbar"
Montag 10. März 10:06
Stuttgarter Nachrichten: Das Regierungspräsidium Stuttgart (RP) sieht beim Projekt Stuttgart 21 „keine unüberwindbaren Hindernisse“ für eine verdoppelte Grundwasserentnahme aus dem Schlossgarten. Es empfiehlt dem letztlich entscheidenden Eisenbahn-Bundesamt (Eba) die Freigabe der Bahnpläne, jedoch mit „zahlreichen Nebenbestimmungen und Auflagen“.
__________________________________
Leserkommentar von S.B.: „Nicht unüberwindbar“ ist ein Ergebnis, das nichts Gutes verheißt. Und dann die dazu nötige DB-Projektbau als Vollstrecker von „zahlreichen Nebenbestimmungen und Auflagen“, dieselbe Firma, die drei Entgleisungen an derselben Kurve produziert hat. Wer im Regierungspräsidium kann das verantworten? Ist es wie üblich ein noname-team unter der Vorgabe der Projektförderpflicht durch parteiische Politiker wie FDP-Schmalzl, bei denen Gesichtsverlust beim Scheitern des „Wurmbaus zu Babel“ droht? (siehe www.metropolis21.de) „Nicht unüberwindbar“ = Verantwortungslosigkeit?


3 Tage HH
Sonntag 09. März 23:45
Meine These: „Es gibt ein Leben außerhalb Stuttgart 21“ Zum Beispiel in Hamburg. Aber die Nachrichten aus Stuttgart werden gelesen (Zerstörungen Leuzesteg…) und das Blog müssen sein. Tatsächlich? Zwei Wochen Internet- und S21- Fasten in einer einsamen Naturlandschaft sind eine starke Verlockung.


passender Hintergrund
Samstag 08. März 23:48

neueres Pressefoto

media.media.b0242cd3-ab6c-458a-be6f-807d04e44861.normalized

Das „Schwindelbild“ vom Stuttgarter Rathaus hängt auch im Pressekonferenzraum des „Kommunikationsbüros“ der Bahn; meine kritische und detaillierte Analyse dieses Bildes kommt im Vortrag „Die Stadt wird schöner“.

barrièrefrei in der Praxis
Freitag 07. März 18:41
Seit dem 19. November 2013 ist der Aufzug zum Bahnsteig 2 in Mössingen außer Betrieb. Alle Reklamationen (Rollstuhlfahrer Rudolph) waren vergeblich. Die DB Bahn ist kundenunfreundlich und nimmt auf die Bedürfnisse von Behinderten, Alten und Mütter mit Kinderwägen keine befriedigende Rücksicht. Statt funktionierender Infrastruktur wie eine schnelle Reparaturmannschaft für Aufzüge und Rolltreppen werden die Milliarden lieber in unnütze und schädliche Großprojekte wie vor allem Stuttgart 21 verschwendet. Schande und Pfui den Verantwortlichen!

img_6163img_6164


Demoplakat Rosenmontag
Donnerstag 06. März 19:04

img_0741

Poster von C. D.


ausnahmsweise aufgewärmt
Mittwoch 05. März 11:18
Die Kommentarspalten in der Presse geben oft interessante Informationen neben viel Polemik und Müll. Auch ich beteilige mich daran gelegentlich - mit Klarnamen -, so gestern in der Waiblingen Kreiszeitung um 20:36, die „Ingenieure22“ um 12:44. Ist das unnütze Zeitverschwendung? Vielleicht! Aber ich glaube, dass Goethe recht hatte mit seiner Reflexion, und der Blogeintrag von Sylvester 2013 sei ausnahmsweise ganz zitiert:

"Es ist mit Meinungen, die man wagt, wie mit Steinen, die man voran im Brett bewegt; sie können geschlagen werden, aber sie haben ein Spiel eingeleitet, das gewonnen wird."
(Aus: Maximen und Reflexionen. Eigenes und Angeeignetes in Sprüchen.“)
____________________________________________
S.B. Mein täglich geführtes Internet-Tagebuch (Blog) www.metropolis21.de ist am 1.1.2009 begonnen worden und enthält „Eigenes und Angeeignetes“. Fünf Jahre Meinungen in Form von kommentierten Informationen, Glossen, Satiren, Bildern und Zitaten. Ich bin überzeugt, auch „sie haben ein Spiel eingeleitet, das gewonnen wird.“ Die Hybris der Betreiber von S21 wird im Desaster enden - bereits heute liegen Merkmale des Scheiterns offen, bemäntelt durch parteiische Medien und politischen Druck.



Schandi! Schando!
Dienstag 04. März 21:22
Die Reutlinger Narren rufen so wie im Blogtitel steht und bei meiner Demorede gestern zitiert. Hier das Video, die Büttenrede beginnt etwa bei Minute 11:30.


Montagsdemo, meine Büttenrede
Montag 03. März 13:14
Narri narro! Meine Demorede zum Rosenmontag handelt vor allem von den „21 guten Gründen für Stuttgart 21“. Seit Anfang 2009 habe ich diese Werbeschrift aufs Korn genommen und alle 21 Gründe analysiert und kommentiert, natürlich subjektiv aus der Sicht eines Kopfbahnhoffreundes. Hier ist alles zu finden. Schandi Schando! (Narrenruf aus dem Ländle).


Narri narro! Herzliche Einladung!
Sonntag 02. März 08:44
Die Kampagne Hoffnungsfroh lädt ein: Trotz Stadtzerstörung, Parkrodungen, Enteignungen, machtpolitischer Willkür und Ignoranz lassen wir uns das Leben nicht vermiesen und laden euch und eure Freunde, Bekannten und Familien zum 4. Politischen Rosenmontagsumzug ein. Treff 3. März um 16.30 Uhr am Wilhelmsplatz in Stuttgart (Mitte)

flyer_2x3_flyer_quad-480x480

Die Ereignisse der letzten 12 Monate sollten genug Stoff bieten um eurer Kreativität, Freude, Frust, Wut oder was auch immer Ausdruck zu verleihen. Kommt alle und verteilt die Nachricht bitte über alle Kanäle, die euch zur Verfügung stehen. Danach, gegen 17.00 Uhr gehts los zur ...
212. Montagsdemo am 3. März. –  18h auf dem Schlossplatz !! (weil Marktpatz belegt mit Guggenmusik)

  • Siegfried Busch, Blogger, Metropolis 21

  • Musik: Voz das Flores; Samba Tango // (oder Capella Rebella)

  • Peter GrohmannDie Anstifter

_________________________________________________________________
Herzliche Einladung zu meiner ersten Büttenrede. Meine Themen sind
- die blauen Rohre
- der Demoruf Lügenpack
- die „21 guten Gründe für Stuttgart 21“
(Werbebroschüre seit 2008)

Et tu?
Samstag 01. März 17:07
LGPCK: Et tu, Stumpfé? (Tu sowieso, Mappé!)
(
Bericht in der Stuttgarter Zeitung)
___________________________________________

„Nach Notizen von leitenden Beamten hat „die oberste politische Ebene“ rigide Vorgaben gemacht. Dies hatte der damalige Stuttgarter Polizeipräsident Siegfried Stumpf stets abgestritten und die alleinige Verantwortung für den Einsatz übernommen. Der Polizeieinsatz zur Räumung des Schlossgartens für die Baustelle des geplanten Tiefbahnhofs war aus dem Ruder gelaufen und als „Schwarzer Donnerstag“ bekanntgeworden.“



Scherzfrage
Freitag 28. Februar 23:31
Herr Wolfgang Einbruchswerkzeug, wer ist das?
____________________________________________
Harmloser Faschingsscherz aus einer Mail von heute.



Nebelkerzen
Donnerstag 27. Februar 10:22
StN vom 16.2.2010: „Nach derzeitigem Stand kostet die Trasse 2,025 Milliarden Euro. So wurde es im April 2009 vertraglich zwischen der Bundesrepublik Deutschland, der Deutscher Bahn AG und dem Land Baden-Württemberg vereinbart.“

StZ am 27.2.2014: „Die Bahn veranschlagt die Neubaustrecke mit Kosten von 3,26 Milliarden Euro.“

Noch ein Hinweis: Bereits im Dezember 2009 schätzten Experten aufgrund der Kosten bei der bereits realisierte Strecke Nürnberg-Ingolstadt auf 3,8 + x Milliarden. Doku zur Neubaustrecke im
ARCHIV.

Das „Kommunikationsbüro“ geht von
extrem schön gerechneten Zahlen aus und zündet wie meist Nebelkerzen zur üblichen Schönfärberei.


Die Mitte der Stuttgarter Gesellschaft
Mittwoch 26. Februar 15:37
Offener Brief von Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer zur skandalös-tendenziösen Berichterstattung im Deutschlandfunk (siehe Blogeintrag 24.3.2014 „Pfui Spinne“):
„Einige von Herrn Brandt angeführte Aussagen sind schlicht falsch: Dazu gehört z.B. die Aussage von Herrn Brandt, „so kommt der größte Teil der aktiven Bahnhofsgegner heute nicht mehr aus der Mitte der Stuttgarter Gesellschaft“. Er kennt nicht die vielen aktiven Gruppen, z.B. Architekten gegen S21, Ingenieure gegen S21, Christen gegen S21, Wikireal, Kaktusgruppe in der IHK-Stuttgart usw.. Weiter behauptet Herr Brandt, dass das Projekt schon für jedermann sichtbar wäre. Offensichtlich kennt er weder den Umfang noch den Stand des Projektes.“
___________________________________________
Kleine Korrekturen: Redakteur Brandt muss die angeführten Gruppierungen kennen, sonst wäre er für einen Bericht völlig disqualifiziert. Er
nennt nur diese Gruppen nicht, die bei „Alle gegen S21“ zu finden sind. Berichtigung: die ArchitektInnen nennen sich nicht „gegen S21“, sondern „für K21“ . Weitere immer noch sehr aktive „bürgerliche“ Gruppen gegen S21 sind die Juristen, die „Tunnelbohrer“ (nächstes Treffen 10.3.14!) usw.! Rund 200 Websites!
Das Projekt ist aber tatsächlich in Stuttgart sehr gut sichtbar, vor allem durch die blauen Rohre und auch durch den demolierten Hauptbahnhof. Dass erst vielleicht 5 % von S21 verbaut wurde, weiß der uninformierte Bürger nicht, auch nicht, dass der Ausstieg Milliarden einsparen könnte und die mögliche Alternative eine weitaus besseren Bahn ermöglicht als das Looser-Projekt, das ins absehbare Desaster führt.


gefährliche Wahrheiten
Dienstag 25. Februar 14:18
INFO-Mail von heute:
„Die Flyeraktion* wurde in einer U-Bahn vom Sicherheitsdienst und Polizei verhindert, es wurden aber dann auch die Passagiere daran gehindert, Flyer entgegenzunehmen. Wie gefährlich müssen unsere Informationen für die Betreiber von S21 sein?“
______________________________
Flyer* zur Aufklärung „Stadtbahn fährt ins Chaos“ (Blogeintrag 21.2.13)



Pfui Spinne, Deutschlandradio manipuliert!
Montag 24. Februar 12:56
„Doch hier manipuliert das Deutschlandradio in einer Art und Weise, wie man es ihm nicht zugetraut hätte. Denn die eingespielten Lügenpack-Rufe (hier ab Minute 13:50) gab es bei dieser 208. Montagsdemo, auf der Peter Conradi seit langem einmal wieder aufgetreten ist und auf die sich die Zitate beziehen, gar nicht. Das heißt, die Radioredakteure haben von einer anderen Montagsdemo die Aufzeichnungen der Lügenpack-Rufe, die in einem ganz anderen Zusammenhang entstanden sein müssen, in diesen Bericht montiert, um bewusst falsche Aussagen mit O-Tönen zu untermauern. Dieses Vorgehen kann man nicht anders als Betrug und bewusste Täuschung nennen.“
____________________________________________________
Aus dem
Kommentar von Zwuckelmann zum mehr als tendenziösen Bericht des Deutschlandradios.
Gehört die Redaktion des Deutschlandfunks auch zum „Lügenpack“?



Rohrgedichte (6)
Sonntag 23. Februar 10:17
„Was kein Kanonen-Rohr im Weltkrieg geschafft,
Die Rohr-Manager haben es fertig gebracht!
Der Bahnhof ist ein Rohr-Krepierer,
Stadtbild und Park sind die Verlierer.“
(unter Verwendung einer Strophe von Eckart Schäffer)



Kollateralschäden
Samstag 22. Februar 23:44

neckartal-radweg-stadteinwaerts

Der Neckartalweg heißt so, weil der Radweg den Neckar entlang geht. Nun soll er 7 Jahre (+) gesperrt bleiben und auf Umwegen durch Wohngebiete führen.
Für einen schlechteren Bahnverkehr im „öffentlichen Interesse“... Längst widerlegte Behauptung!


Bogen überspannt
Freitag 21. Februar 21:55
Flyer der Aktion Aufklärung der Stadtbahnnutzer

flyer_stadtbahnchaos_2xa5

Ob die Oberen der Stadt samt Gemeinderat den offenen Bau des Nesenbachkanals hinnehmen und die U-Bahn-Nutzer ins Leiden schicken? Das Projekt Stuttgart 21 ist nicht wichtiger als das Wohl der Stadt und seiner Bürger! Der Bogen der Zumutungen ist überspannt. Ein „Endsieg“ von Stuttgart 21 wird eine schlimme Niederlage, deshalb schleunigst stoppen, die entstandenen Verluste tragen und dadurch viel größere Milliardenverluste vermeiden zugunsten einer besseren Bahn. Oben bleiben!


Wie gut!
Donnerstag 20. Februar 23:55
SWR Landesschau: Ein Brand in einem Straßenbahn-Tunnel hat in Stuttgart einen großen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Zwischen den Haltestellen Hauptbahnhof und Börsenplatz war gegen ein Uhr eine Lüftungsanlage in Flammen aufgegangen.

index

In dem Tunnel war es zu einer starken Rauchentwicklung gekommen. Rund 50 Feuerwehrleute und Sanitäter eilten am frühen Donnerstagmorgen zu der Brandstelle. Die 25 Bauarbeiter, die unter der Erde im Gleisbereich beschäftigt waren, konnten unverletzt ins Freie flüchten. Notärzte untersuchten die Männer. Die Arbeiter kamen mit dem Schrecken davon. Einsatzleiter Jürgen Rembold von der Stuttgarter Feuerwehr vermutet Funkenflug bei den Gleisbauarbeiten als Brandursache. Die Höhe des Schadens ist noch unklar.
_______________________________________
Wie gut, dass es im Tiefbahnhof und den angeschlossenen 62,8 km Tunnelstrecken nicht brennen wird (?), der Bahnverkehr könnte sonst zusammen brechen und viele Menschen zu Schaden kommen. Deshalb lieber „Oben bleiben“!

ethische Verantwortung
Mittwoch 19. Februar 15:21
Pfarrer Martin Poguntke in der Waiblinger Kreiszeitung vom 24.1.2014:

„Selbst wenn 90  Prozent für Stuttgart 21 gestimmt hätten – eine Bewegung, die erkannt hat, wie schädlich dieses Projekt ist, muss doch weiterarbeiten. Wir können doch unsere Haltung nicht an der Mehrheit ausrichten. Der Tiefbahnhof führt zu einem Gleisrückbau und wird auf Dauer verhindern, dass ein so guter öffentlicher Personen-Nahverkehr möglich ist, wie wir ihn bis vor kurzem noch hatten – und für die Zukunft notwendige Erweiterungen werden schon gar nicht mehr möglich sein. Wenn hervorragende Fachleute derart differenziert die Schwachstellen, ja Lügen dieses Projekts entlarvt haben, dann müssen wir demonstrieren, weil wir die ethische Verantwortung haben.“



falsche Prognosen
Dienstag 18. Februar 13:08
2010-09-27
Klar ist doch: Die Bahn überlebt, wenn Stuttgart 21 nicht gebaut wird.
Aber Stuttgart bleibt dann eben eine Provinzstadt ohne Potenzial. (Dürr, DB)

2010-09-10
"Käme es allerdings zu einem Baustopp, dann hieße das auch: Stuttgart 21 ist
gestorben.“ …
Baden-Württemberg wäre dann abgehängt. (Teufel CDU)
_______________________________________
S.B.: Diese Drohungen sind nicht eigentlich „Lügen“. Sie stehen aber bei den „Stuttgart 21 Lügen“, weil es falsche Prognosen waren..


Stuttgart 21 gespiegelt (2)
Montag 17. Februar 18:58
Das
Landesarchiv Baden-Württemberg bringt seit 2013 eine Webdokumentation Stuttgart 21. Mein Blog Metropolis21 wurde bis jetzt zwei mal „gespiegelt“, Stand 8.4.2013 und Stand 8.10.2013.

Die Werbeschrift „21 gute Gründe für Stuttgart 21“ findet sich acht mal „gespiegelt“ ab 2010. (Grundlage der Spiegelung, Original Verlag 07.10.2010 zum archivierten Objekt)
Der Vergleich der ersten Auflage mit der fünften von 2014 zeigt manche Änderungen in Details.

e6147e21_a0e0_4da0_b54b_ed21_13

Dieses Bild findet sich in neuen Auflagen nicht mehr.

Das Werbeheft „21 gute Gründe für Stuttgart 21“ ist Ende 2013 aus dem Verkehr gezogen worden, im Landesarchiv bleibt es aber auf Dauer dokumentiert.
.


Die Baumpaten erinnern
Sonntag 16. Februar 15:43
Poster zum 2. Jahrestag der Parkzerstörung am 14.2.2014 von C.D.

img_0567

„Die Täter, die den Schlossgarten roden ließen, brauchen Rechtfertigung. Sie dürsten nach einer Baugrube, nach einem Wasserloch in der selbst angerichteten Wüstenei. Unumkehrbarkeit – das ist der Traum von Despoten, den inzwischen auch einige Demokraten herbeisehnen.“

„Anmerkungen zur größten Schande Stuttgarts“ mit Fotos
hier lesen

Lohnschreiber?
Samstag 15. Februar 11:04
...„Keine Naturgesetze, aber bei S21 gut zu beobachten: Gier/Profit frisst Verstand und Macht/Mehrheit kommt vor Vernunft.“... (aus einem Zeitungskommentar von S.Busch)
___________________________________________
Vermutete „Lohnschreiber“ oder Profiteure von S21 in den Kommentarspalten der der Stuttgarter Zeitung heißen zum Beispiel Klaus Bahner, Ewald Moses, Horst Kevin, dan cortez und Paul Peter. Ihre Leserkommentare spiegeln die durchsichtigen Versuche, Stuttgart 21 schön zu reden und die Kritiker mundtot zu machen. Der Stil der pro-S21-Kommentare ist dabei oft überheblich bis beleidigend. Als Beispiel ein aktueller Kommentarwechsel meiner (eher seltenen) Kommentare mit „Paul Peter“ (
hier lesen), siehe auch die Zusammenstellung von Prof. Manfred Fischer und der Blogeintrag vom 6.2.2014.


Bahn geht auch anders
Freitag 14. Februar 07:22
Gestern Zugfahrt Mössingen nach Zürich und zurück:

Deutsche Bahn: Züge teils alt, schmutzig, laut und unpünktlich (Anschluss in Singen verpasst)
Schweizer Bahn: Züge neu, sauber, leise und pünktlich
_______________________________________
Kommentar: eine andere Bahnpolitik tut not. Das Großprojekt Stuttgart 21 ist unwirtschaftlich und steht einer besseren Bahn im Wege.


Uhren in Bahnhöfen der DB-AG (6)
Donnerstag 13. Februar 21:41
Heute früh 5:12 Uhr in Mössingen, Bahnsteig 1

img_6102



nicht realisiert
Mittwoch 12. Februar 11:30
Die IHK Stuttgart ist für Stuttgart 21, aber „die Ergebnisse der Schlichtung müssen bei der Realisierung berücksichtigt werden (Positionspapier 13.07.13):

img_6100
(Foto S.B. von einer Kopie)

Alle Forderungen sind inzwischen hinfällig oder offen:
Leistungszuwachs 30%
kein Notfallkonzept für die S-Bahn in Sicht
Verkehrssicherheit im Bahnhof mangelhaft
Vorschläge der Feuerwehr noch nicht alle umgesetzt
Erhaltung der Gäubahn gestrichen



„Polizei isch Lumperei“ (trad. Kindervers)
Dienstag 11. Februar 17:06
Straßensperre mit einer Polizeikraft zirka alle 5 Meter:

img_6094

“Entgegen der Anmeldung durfte der Demozug nicht vor dem Innenministerium enden. Die Polizei versperrte den Zugang zum angemeldeten Ort – mit dem Ergebnis, dass die Demoteilnehmer die Versammlung nur über eine unebene, matschige und schlecht beleuchtete Baufläche mit anschließenden Treppen verlassen konnten. Einen behinderten- und altengerechten Ausgang gab es nicht, der Weg zur nahegelegenen Stadtbahnhaltestelle Neckartor wurde von der Polizei komplett versperrt. Gegen diese kurzfristige und unzumutbare Änderung wird Beschwerde eingelegt.”
________________________________________________
Kommentar S.B.: Nach meiner Erfahrung ist die Polizei korrekt, freundlich und gibt sich neutral. Dass es gestern schief gelaufen ist, liegt wohl an einer Anordnung der Polizeiführung oder von einem städtischen Amt, die unbedacht war. Schikane als Absicht möchte ich nicht annehmen.
Mehr über die gestrige Montagsdemo
hier lesen.

Genug gelogen, Grube!
Montag 10. Februar 14:39
Demoplakat von C. D. für die heutige Montagsdemo.

img_0552_2


Kapazität kleiner, Baumafia hat die Politik dominiert
Sonntag 09. Februar 13:32
Prof. Monheim, Verkehrsplaner in einem ZDF-Video:

„Ohne die Baumafia würde es Stuttgart 21 zum Beispiel nicht geben. Stuttgart 21 ist erfunden worden von der Bauwirtschaft… Am Ende wird aber die Kapazität dieses Knotens kleiner sein als sie vorher war. Also wir schmeißen ganz viel Geld zum Fenster raus… um den Verkehr… am Ende zu verschlechtern… Die Bürger sind sehr viel weiter als die Politik.“


Stuttgart 21 gespiegelt (1)
Samstag 08. Februar 14:42
Das
Landesarchiv Baden-Württemberg bringt seit 2013 eine Webdokumentation Stuttgart 21. Mein Blog Metropolis21 wurde bis jetzt zwei mal „gespiegelt“, Stand 8.4.2013 und Stand 8.10.2013.


Uhren in Bahnhöfen der DB-AG (5)
Freitag 07. Februar 10:46
Uhr über dem Haupteingang Bahnhof Mössingen. Das Bahnhofsgebäude wurde längst verkauft an eine Investmentgruppe und inzwischen an einen unbekannten Käufer weiter verscherbelt. Der Fahrkartenverkauf soll auch eingestellt werden; die Bahn wird immer kundenunfreundlicher und schäbiger. Der Bahnvorstand kommt seiner Kernaufgabe „Zugverkehr“ mangelhaft nach, aber die Gehälter der Bahn-Führungskräfte sind seit der Bahnreform um das Zwanzigfache gestiegen (nach ARD plus-minus).

Foto

Foto S.B. am 6.2.2014


Ehrliche Antwort auf Fake
Donnerstag 06. Februar 14:54
„Vertrauen muss man sich verdienen. Genau das hat die Bahn bisher versäumt. Zu viele Mitteilungen haben sich als falsch erwiesen. Das betrifft zum Beispiel die Ankündigungen zum Baufortschritt, die sich als zu optimistisch erwiesen, die Aussagen über eine gute Planung und vieles mehr. Was die Kosten von S 21 betrifft, so hat die Bahn jahrelang die Öffentlichkeit an der Nase herumgeführt.“ (Kommentar von Paul Stefan Schulze auf Fake-Kommentar 5.2.2014)
____________________________________
Narri - narro: Verwirrspiel in den online-Foren der Presse unter Verwendung von falschen Namen.
Hier steht eine Abfolge typischer Kommentare in der Stuttgarter Zeitung mit der Darstellung des Problems durch Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer.


"Die Stadt wird schöner" (5)
Mittwoch 05. Februar 21:03
Mittlerer Schlossgarten, Bereich vor dem Planetarium

img_6082

Foto S.B. am 1. Februar 2014


Hochpumpen für immer?
Dienstag 04. Februar 11:51

stz_310114_d_ker

In der Printausgabe der Stuttgarter Zeitung war diese Skizze (hier bearbeitet) zu sehen. Muss am „Unterhaupt“ ein Rührwerk mit Pumpen auf Dauer tätig sein? Aber noch ist die Erlaubnis für den Dükerbau nicht in Sicht und dürfte bei Genehmigung für einen kleinen Aufstand der friedlichen Stuttgarter sorgen.


Geldbeutel schonen
Montag 03. Februar 23:49
„Die Bahn schont Ihren Geldbeutel“, so die Aufschrift auf einer Lok im Münchener Hauptbahnhof.

Meine heutige Fahrt von Tübingen nach München kostete bei „DeinBus.de“ 13 Euro.
Der IC hätte 53.-, der ICE 67.-Euro gekostet. Wer keine Bahncard besitzt, wird seinen Geldbeutel vermutlich mit Busfahrten schonen und selbst bei einer Bahncard 50 ist die Bahn noch doppelt so teuer.
Mehr Verkehr auf die Schiene?


Fassadismus?
Sonntag 02. Februar 11:28
Was wird erhalten bleiben von der Bahndirektion? Ein leer bleibender Fassadenbau, „…etwa zwei Drittel des verbliebenen Gebäudes“? Die Sicherung „soll im Juni mit dem Abbau des Eingangsportals beginnen“! Wird das Portal später wieder in die Fassade eingefügt? Wird dies dann der versprochene „Erhalt der Bahndirektion“, Herr Baubürgermeister Hahn?
Zitate aus
Stuttgarter Nachrichten.


haarsträubend
Sonntag 02. Februar 11:17
Der Artikel online/print in den Stuttgarter Nachrichten zum Erhalt der Bahndirektion ist identisch im Text, nicht aber im Bild. Online steht ein jammervolles Foto der „ehemaligen Bahndirektion“, bereits um spätere Anbauten „zurückgebaut“, in der Printausgabe diese Architetkurzeichnung:

scan-140202-0001

Die geplante Aktion sei „bautechnisch problemlos“ (die Zusatzinformation steht im Artikel auf der Titelseite derselben Print-Ausgabe: „aber in dieser Größenordnung hat es das noch nicht gegeben“). Irgendwie erinnert das Vorhaben an ein futuristisches Schilda.


heute blogfrei, morgen Doppelblog
Samstag 01. Februar 23:36

Vandalismus?
Freitag 31. Januar 12:11
Aufzug S-Bahn Universität seit Monaten defekt (siehe Doku mit Foto im Blog vom 28.1. „Barrièrefreiheit“)

Bahnsprecher Werner Graf zu
BILD: „Wir bedauern sehr, dass diese Anlage oft gestört ist. Hier handelt es sich um Vandalismus.“

„Der Grund für die Betriebsstörung ist laut Bahn ein defekter Frequenzumformer. Ein Ersatzteil sei sofort bestellt worden, jedoch sei zunächst das falsche Teil geliefert worden. So habe sich die Reparatur erheblich verzögert.“ Auskunft der Bahnsprecherin Monika Seifert lt.
Stuttgarter Zeitung von heute.
___________________________________________
Kommentar S.B.: Bei der Bahn ist Chaos allerorten. Verantwortlich: Bahnchef Grube.



"es dreht mir den Magen um"
Donnerstag 30. Januar 14:40
E-Mail aus Frankreich:
„Ich verhehle nicht, dass ich an mein ehemals sehr geliebtes Stuttgart gar nicht mehr denken mag vor lauter inneren Schmerzen. Es dreht mir sprichwörtlich den Magen um. Immer mal wieder frage ich, ob ich nicht mehr und vor allem anderes hätte tun können, um das große Unglück abzuwenden, das unsere Stadt getroffen hat.“


Frustventile
Mittwoch 29. Januar 23:11
Aus einer E-Mail-Zuschrift:
-Pfuschgart

-Mauschelgart
-Futschgart
-Murksgart
-Dumpfgart


Sogenannte Barrièrefreiheit in der Praxis
Dienstag 28. Januar 13:56
Aufzug S-Bahn Universität

3002cw003d650002cc003d0.bild

BILD: Die (Kinderwagen-)Mütter haben jetzt eine Unterschriften-Liste, eine so genannte Online-Petition, ins Internet gestellt. Sie fordern: Wir zahlen fürs Ticket, dann muss auch die Infrastruktur funktionieren.

Bahn-Sprecher Werner Graf zu BILD: „Wir bedauern sehr, dass diese Anlage oft gestört ist. Hier handelt es sich um Vandalismus.“ Jetzt müsse man auf die Lieferung eines speziellen Bauteils für die Reparatur warten.
Insgesamt betreiben Bahn und Stadt 338 Aufzüge und Rolltreppen in der Region. Täglich gibt‘s bis zu 20 Störungen (z.Z. u.a. Leonberg, Tamm, Sillenbuch).
Graf: „Die meisten Schäden passieren durch mutwillige Zerstörung und technische Defekte. Jährlich müssen wir 1,2 Mio Euro investieren.“ Bei der Stadt sind´s 1,5 Mio Euro.
_____________________________________________________________
Kommentar S.B.: Der monatelange Ausfall eines Aufzugs ist unentschuldbar, Vandalismus eine billige Ausrede. Die Bahn versagt allzu oft bei Rolltreppen und Aufzügen, der Bahnkunde wird lieblos abgefertigt. Barrièrefrei ist bei der Bahn nur ein missbrauchtes Wort, „Bahn-Sprech“. Der S21-Bahnhof soll barrièrefrei werden, der Kopfbahnhof sei es nur bedingt. Hohn und Spott und gellende Pfiffe für die Planer und Werber für Stuttgart 21!


"Halsfesselfrauen"
Montag 27. Januar 12:30
Myriam Rapp: „Wir wollten ein Zeichen setzen mit einer symbolischen Handlung, um zu zeigen, wie ernst es uns ist, den denkmalgeschützten Südflügel vor dem Abriss zu bewahren.“

Nina Picasso: „Der Anlass für unsere Ankettaktionen waren damals die Fortführung der unwiederbringlichen Zerstörung eines Großteils des Schlossparks mit jahrhundertealten Bäumen und des Abrisses des Südflügels.“

_________________________________________________________
Nina Picasso und Myriam Rapp ketteten sich vor der Zerstörung mit Fahrradbügelschlössern am Südflügel und im Park an einem Baum an. Ihre Beweggründe und Erlebnisse mit der Polizei schilderten sie vor Beginn der Berufungsverhandlung im Landgericht. Es ist
hier dokumentiert.


liederlich
Sonntag 26. Januar 14:18

Ab Minute 1:04 sprach gestern in der Sendung "Klassik extra" als Gast im Studio der bekannte Architekt und Stadtplaner Prof. Arno Lederer ausführlich über Stuttgart 21 (ca 7 Minuten). Falls der Link nicht mehr funktioniert, bei der SWR2 Mediathek „Arno Lederer“ eingeben und Treffpunkt Klassik auswählen.


Arno Lederer hat die Preisentscheidung für den Ingenhoven-Entwurf S21 mitgetragen.
... "nun hat sich aber hinterher herausgestellt, dass die Technik doch viel schneller weiter kam...damals hat man noch die Züge reingefahren mit der Lokomotive, umgehängt, Lokomotive rückwärts rein, ... die Denkmalspflege, hat man uns gesagt, hat das Haus frei gegeben...und dann merkt man hinterher, dass so manches nicht stimmt, wie die Frage der Denkmalspflege... man hätte sehr wohl die Flügel unterfahren können .... habe mich davon distanziert ... es ist einfach eine liederliche Weiterentwicklung des Projekts... da fragt man sich natürlich, welche Arroganz besitzt ein Bauherr, der auf einem Entwurf sitzen bleibt, der Mitte der 90-er Jahre angefertigt wurde.... man hat auf niemand gehört, auf die Fachleute nicht wie auch auf die Leute, die man Mutbürger nennt...  das Verhalten der Bahn ist einfach liederlich, ich muss das so sagen... dieser Umgang mit der Bevölkerung, der Umgang mit der Stadt und das Verhalten des Bauherrn, der Bundesbahn, den find ich unter aller Kanone..."


S-21-Tragödie
Samstag 25. Januar 23:19
Und was haben sich eigentlich die Spitzen von CDUSPDFDPFWV dabei gedacht, als diese das S-21-Abenteuer beschlossen und besiegelt haben? Jetzt wird hier das ganze Ausmaß der S-21-Tragödie auch für die hunderttausende tagtäglich betroffenen Fahrgäste der SSB so richtig spürbar! Welch` ein Fortschritt, dieser Tunnelbahnhof!“
____________________________________________________________________
Schluss des Redebeitrags von Hans Heydemann auf der heutigen „Laufdemo“ am Pariser Platz. Ganze Rede:
SSB-Chaos Laufdemo 25.1.14


Grube-Sprüche (2)
Freitag 24. Januar 23:47
Der Bahnvorstand argumentiert wie Lieschen Müller und vergisst dabei, dass der Kopfbahnhof Stuttgart 2010 trotz Lieschen Müller = Grube der pünktlichste Großstadtbahnhof Deutschlands war, und danach hinter Leipzig auf dem zweiten Platz. Grube hat - das beweist seine Rede in der
Sendung vom Donnerstag, 9.9.2010 | 10.00 Uhr | SWR1 Baden-Württemberg wenig Wissen vom Stuttgarter Bahnhof oder er will die Radiohörer für dumm verkaufen.

grube

Tondatei 17 Sekunden original Grube


Landesstaubstadt Schuttgart
Donnerstag 23. Januar 21:10
„Schuttgart“ auch zu ersetzen durch
Kaputtgart
Korruptgart
Investgart
Rutschgart
Ödgart
Tristgart
Schildagart

(gefunden bei den „Parkschützern“)


Lug und Trug der Bahn-AG
Mittwoch 22. Januar 10:11
„Diese Liste datiert  vom 25.3.2011 ist der unwiderlegbare Beweis dafür, dass die Bahn bereits 8 Monate vor der Volksabstimmung  (28. November 2011) sehr wohl von  den erheblichen Kostensteigerungen bei S-21 wußte, dies jedoch vor der Öffentlichkeit vertuschte und so mit der Falschaussage "der Kostendeckel von 4,5 Milliarden Euro gilt" vor der Volksabstimmung einen ungeheuren Kostenbetrug beging. Die Mehrkosten aus dieser "Liste  der 121 Risiken" getraute sich der DB-Vorstand erst am 12. Dezember 2012 -  ein Jahr nach der Volksabstimmung - gegenüber der Öffentlichkeit einzuräumen.“ (Zitat Heydemann)
________________________________________________
Dipl.-Ing. Hans Heydemann: „Ich weise noch mal hin auf den Lichtbilder-Vortrag über die  "
Liste der 121 Risiken bei S-21", den ich am Mittwoch, den 29. Januar 2014 um 19.00 Uhr im Bürgerhaus in Stuttgart-Feuerbach, Stuttgarter Str. 15 zusammen mit Wolfgang Kuebart von den Ingenieuren22 halten werde.


Uhren in Bahnhöfen der DB-AG (4)
Dienstag 21. Januar 20:34

foto

Seit über zwei Wochen zeigt die Uhr in der Bahnsteighalle 12 Uhr, zweimal am Tag geht sie eine Minute lang genau.
Ein Armutszeugnis und der Beweis: die Bahn ist krank.



Blick hinter den Bretterzaun
Montag 20. Januar 14:31

img_6062

Die Bahn mutet ihren Kunden im Kopfbahnhof seit dem neuen Querbahnsteig lange Wege zu („Der Bahnkunde als Feind“), die von Bretter-Bauzäunen flankiert sind. Dahinter ist „entkernt“: Glas und Schienen sind weg. Bonjour tristesse.
Aktuelle E-Mail: War vorhin am Bahnhof, habe mit Entsetzen gesehen, wie die inzwischen mit dem Abreißen des Bahnhofsdaches zugange sind; am Gleis 16 ist bis zum neuen Quersteig schon alles weg!



Unsere Vielfalt ist unsere Stärke.
Sonntag 19. Januar 21:28
Aufruf von Martin Poguntke an das Aktionsbündnis und alle freien Widerständler gegen Stuttgart 21:
Erhalten wir diese Vielfalt – auch wenn wir dabei mit Aktionen identifiziert werden, mit denen wir nicht identifiziert werden wollen! Das sollten wir aushalten – um der Sache willen! (ganzer offener Brief hier)



Sandkörner
Samstag 18. Januar 13:04
Wolfgang Sternsteins Rat an die S21-Bürgerbewegung:
“Wir wollen versuchen, möglichst viele Sandkörner in die eine Waagschale zu werfen, in deren anderer das Bleigewicht des staatlichen und gesellschaftlichen Unrechts liegt. Irgendwann, das ist mein fester Glaube, werden die Sandkörner das Bleigewicht aufwiegen, so dass die Waagschale sich langsam hebt. Es kommt also darauf an, unermüdlich solche Sandkörner in die Waagschale zu werfen.“
______________________________________________
Mehrere Sandkörner sind der
Offene Brief Sternsteins an Bundeskanzlerin Merkel. (gerne weiter verbreiten!) Sandkörner = Tropfen, die das Fass zum überlaufen bringen.


Fahrtziel korrekt angezeigt...
Freitag 17. Januar 22:57
…im Regionalexpress nach Schuttgart Hbf:

img_6060


Grube-Sprüche (1)
Donnerstag 16. Januar 14:04
Interview mit Herrn Grube in der Reihe SWR1-Leute aus dem Jahre 2010. Sendung vom Donnerstag, 9.9.2010 | 10.00 Uhr | SWR1 Baden-Württemberg

Tondatei 5 Sekunden:

grube2


Drei Möglichkeiten:
1. Dr. Grube wurde von Mitarbeitern des Bahn-Projekts informiert, die das selbst geglaubt haben und er hat es arglos weiter gegeben.
2. Die Information war absichtlich falsch aus Gründen der Projekt-Durchsetzung.
3. Dr. Grube war sich klar darüber, dass er die Unwahrheit sagt.


Schade!
Mittwoch 15. Januar 16:28

Zur aktuellen Situation des „Aktionsbündnis’ gegen S21“ (
Stuttgarter Nachrichten) die Stimme eines Projekt-S21-Insiders und -Gegners:
„In der Protestbewegung ist der Wurm drin. Schade, aber die Hardliner reiten halt weiter ihr eigenes Pferd.“
________________________________

Meinung S.B.: Die CDU und andere „75%ler“ (politische Mehrheit für S21) frohlocken über das schlechte Image der Montagsdemos und erhoffen sich Erfolg bei den Wahlen. Es wäre klug und zweckmäßig, die Demos umzuplanen, keine Hauptverkehrsstraßen mehr zu blockieren und den Marktplatz als vorläufigen Demo-Ort zu akzeptieren.



Resignation?
Dienstag 14. Januar 13:50

fundamentals002c-ausgaben0001


Der Philosoph vom Oxforder Belltower mag resigniert haben. Siegfried Bassler, ehemaliger SPD-Stadtrat und -Fraktionsvorsitzender gestern auf der Bühne der 205 Montagsdemo: „Muss man da nicht resignieren? Ich sage nein und nochmals nein.“


das Desaster
Montag 13. Januar 14:54
DIE ZEIT am 28. Februar 2013:
„Alle wissen, dass Stuttgart 21 in einem Desaster enden wird.“
__________________________________________________
S.B.: Wann tritt das Desaster ein? Schon jetzt im Vorfeld wegen Düker und U-Bahn? Oder bleibt die „kritische Begleitung“ der GRÜNEN ein zahnloser Tiger?



zu Lasten der Bevölkerung
Sonntag 12. Januar 11:02
Aus der Mail von Werner Sauerborn von gestern:
„Der
Nesenbachkanal ist mit 6m Durchmesser Stuttgarts wichtigster Abwasserkanal. Er soll wie ein Sifon unter dem S21-Trog durchgeführt werden, muss dabei verschiedene U-Bahntunnel kreuzen und kommt den Mineralwasserschichten gefährlich nahe. Gelingt dies nicht, ist S 21 gescheitert, das Fass übergelaufen. Der Düker hätte längst fertig sein sollen. Für ihre dilettantischen und riskanten Planungen fand die Bahn jedoch keine Baufirmen. Nun will sie radikal umplanen und hat die 14 (!) Planänderung im 9. Jahr nach der Plangenehmigung eingereicht! Und die hat es in sich, versucht sie doch das Problem zu lasten der BürgerInnen zu lösen: Weil der Düker jetzt nicht unter den U-Bahnlinien durch, sondern in einem offenen Graben gebaut werden soll, wird es über zwei Jahre keine U-Bahn-Verbindung zwischen HBF und Staatsgalerie geben, hinzukommen vier Monate Stadtbahnsperrung zwischen Staatsgalerie und Charlottenplatz. Auch Autoverkehr und Buslinien, etwa 300 000 innerstädtische SSB-Nutzer werden betroffen sein.“
_____________________________________________________
Kommentar S.B.:Die DB-Projektbau AG hat sich mit Stuttgart 21 übernommen, sie hat fahrlässig falsch geplant und ihre Unfähigkeit mehrfach bewiesen, besonders aufgefallen bei den drei Entgleisungen im Hauptbahnhof am gleichen neu verlegten Gleis. Politiker, es schlägt auf Euch zurück, wenn Ihr weiterhin die Bahn so inkompetent weiterwursteln lasst! Sauerborn: „...höchst realistisches Szenario mit allen Ingredienzien wie sie so typisch sind für dieses Projekt: Unterschlagung von Informationen, Faktenschaffen, Mitmachen oder Zuschauen der Verantwortlichen.“



einfach nur Unfug
Samstag 11. Januar 22:43
„Das ist nun einfach nur Unfug, der dazu dienen soll, einem unverantwortlichen Bauprojekt eine religiöse Überhöhung zu geben.
____________________________________________
Nachlese zur letzten „Tunneltaufe“ bei „
S21:Christen sagen nein.


"Wir bleiben oben"
Freitag 10. Januar 11:22
Schlussworte der Rede von Peter Conradi bei der Buchvorstellung der Architekten gestern im Württ. Kunstverein.

image004



Stuttgart verrohrt
Donnerstag 09. Januar 23:15

img_6030

Gestern in der Sängerstraße im Kernerviertel, im Hintergrund Bahnhof und „Reichsbahndirektion“. Das „Grundwassermagement“ läuft ins Leere.


Blick in die nahe Zukunft
Mittwoch 08. Januar 14:32
Im Vergleich mit Stuttgart 21 sind Hamburg und Berlin bescheiden. S 21 bleibt „die Mutter aller Katastrophenbaustellen“.

th-fildertunnel3


Vermutung über eine künftige Aufarbeitung von Stuttgart 21 (
Text Handelsblatt angepasst):

„Insgesamt 1724 Seiten umfasst der Untersuchungsbericht. Einer der Schuldigen, der in dem Dokument genannt wird, ist der frühere Stuttgarter Bürgermeister Dr. Wolfgang Schuster (CDU).“



Die gespaltene Stadt
Dienstag 07. Januar 22:34

img_5859

Abfluss-Stopfen für Küche und Bad, aktuelles Angebot im KAUFHOF


Danke!
Montag 06. Januar 20:35
Ein sachkundiger Blog-Leser hat mich auf einen Fehler im Blog von gestern hingewiesen:
„Jährlichkeit 200 bedeutet, dass einmal in 200 Jahren (statistisch) mit so einem Ereignis zu rechnen ist.“
Quelle
________________________________
Der Nesenbach hat sich bislang nicht an die Statistik gehalten, denn es waren
allein im 20. Jhdt. vier Hochwässer. Der „Petrusfaktor“ ist launisch. Der hochliegende Kopfbahnhof hat jedenfalls keine Risiken bei Hochwasser. Ganz anders der Tiefbahnhof mit den geplanten Neckar-Unterquerungen.



"Jährlichkeit 200"
Sonntag 05. Januar 22:32
Brief von Bahnvorstand Dr. Kefer aus 2011 zum Grundwassermanagement mit „Grundwasserumläufigkeitssystem“.
„Die Auftriebssicherheit des Tunnelbauwerks wird durch eine Sicherheitsdrainage auf Höhe des Bemessungswasserspiegels hergestellt, der sich an einem Grundwasserhöchststand der Jährlichkeit 200 orientiert…. Eine Flutung des Bahnhofs muss in einem solchen Katastrophenfall durch mobile Hochwasserschutzmaßnahmen verhindert werden.“
___________________________________________________________
Kommentar S.B.: Die Natur richtet sich nicht nach der „Jährlichkeit 200“ (muss wohl Jahr 2000 heißen). Prof. Frei Otto hat vor der Gefahr des „Auftauchens“ des Tiefbahnhof-Schiffes schon vor Jahren gewarnt und ist aus dem Projekt ausgestiegen, das er maßgeblich mitgestaltet hat (Tragwerk).
Das Fassungsvermögen des Nesenbachdükers hält einem Hochwasser nicht stand und die blauen Rohre dürften auch versagen.
Sind mit „mobilen Hochwasserschutzmaßnahmen“ z.B. Sandsäcke vor den Eingängen gemeint? Die Flutung der Dresdener und Passauer Altstadt in vergangenen Jahren hätte auch verhindert werden „müssen“.
Viele Nesenbach-Hochwässer haben Stuttgart schon heimgesucht, zuletzt 1938, 1965, 1966 und 1972. Weitere Infos bei
Zum Blog aktuell. Stuttgarter wehrt Euch gegen die Hybris der S21-Macher!


Zuviel für schlechte Arbeit
Samstag 04. Januar 09:10
DIE WELT: Pofalla wird Politik-Vorstand bei der Bahn
„Ein Vorstandsposten bei der Bahn wird mit 1,3 bis 1,8 Millionen Euro im Jahr vergütet.“
______________________________________________________
Kommentar S.B.: Kann man sagen, dass der Bahnvorstand in den vergangenen Jahren miserable Arbeit geleistet hat, weil die Bahn in einen desolaten Zustand geraten ist, abzulesen am Bahnverkehr: Verspätungen, Zugausfälle, Wagenmaterial, Bahnhöfe in der Fläche? Dass die Fahrpreise zu hoch sind und deshalb die Menschen die Bahn meiden und lieber mit Bussen fahren?

Der Vorstand hat sich gegen jede Vernunft auf politischen Druck hin mit lügenhafter Kosten-Begründung für den Weiterbau von Stuttgart 21 entschieden und damit ein absehbares Desaster hingenommen. Die Bahn ist krank, das ist für Jedermann sichtbar. Die Verantwortung trägt der Vorstand.



"Ulm-Stuttgart rasant" (4)
Freitag 03. Januar 11:40
Tippfehler korrigiert!
Ein aufmerksamer Leser meines Blog hat es entdeckt. Danke!
Das soll statt "1965" wohl "1995" heißen, oder?

Die Redakteurin Irmi Städele ist informiert worden:
Sehr geehrte Frau Städele,
danke für Ihren Jahresrückblick. Ihren Bericht über Stuttgart 21 habe ich zum Anlass genommen, die unkritische Haltung der swp zu kommentieren in 
www.metropolis21.de
Mit freundlichen Grüßen
Siegfried Busch



"Ulm-Stuttgart rasant" (3)
Donnerstag 02. Januar 20:43
Jahresrückblick der Südwestpresse Ulm für Juli 2013:
„Ach ja. Die Kosten…: Es wird doch
ein bisschen teurer. Statt der 1995 für das Gesamtpaket angesetzten 2,46 Milliarden Euro werden aktuell 6,5 gehandelt.
Wer wettet, dass es dabei bleibt?“
_____________________________________________________________
Ein kleiner Scherz statt kritischer Kommentierung. Die Südwestpresse Ulm hat die Volksvernebelung gut drauf.



"Ulm-Stuttgart rasant" (2)
Mittwoch 01. Januar 18:49
Jahresrückblick der Südwestpresse Ulm für Juli 2013:
…“Ende 2021 soll die Strecke fertig sein. Dann könnten Züge mit um die 250 Stundenkilometern über und durch die Alb jagen, statt wie bisher - à la verkehrsberuhigter Zone - die Geistiger Steige hinunterzuschneckeln.“…
_______________________________________________________
Immer dieselben Irreführungen:
- eine Fertigstellung 2021 kann nur noch ein Ignorant der Realität der Bahnwerbung nachplappern
- Die Geislinger Steige ist ein Scheinargument und verkürzt die Fahrzeit nur um wenige Minuten.
Einfache Rechnung:
Geschwindigkeit des ICE auf der 5 km langen Geislinger Steige 70 kmh. Sie wird vom ICE in 5,8 Minuten durchfahren.
Die
weichen Faktoren sind spektakuläre Aussichten auf den Albtrauf bei Geislingen und Tageslicht, bei der Neubaustrecke „rasant“ im Tunnel. Fahrsimulation Steige - Simulation.

Die projektunterstützende Südwestpresse klammert die wirklich skandalösen Tatsachen der Neubaustrecke aus.

Prof. Bodack: „Die geplante Strecke wird geradezu Unsinn, wenn man feststellt, dass sie von 180 m Höhe im Neckartal auf eine Hochebene von 750 Meter führt, die 200 Meter höher ist als die der jetzigen Strecke. Das kostet erhebliche und vermeidbare Energie, denn nach wenigen Minuten Fahrt müssen die Züge wieder ins Tal der Donau (auf 480 m Höhe) herunter gebremst werden. Statt einer 5 km langen „Geislinger Steige“ mit 2,4% Steigung sollen die Züge gemäß den DB-Plänen 17 km steigen, mit 2,7 und auf kurzem Abschnitt mit 3,3% Steigungen!“ (Memorandum)


Der Dichter spricht (24)
Dienstag 31. Dezember 10:25
J. W. v.Goethe:

"Es ist mit Meinungen, die man wagt, wie mit Steinen, die man voran im Brett bewegt; sie können geschlagen werden, aber sie haben ein Spiel eingeleitet, das gewonnen wird."
(Aus: „Maximen und Reflexionen. Eigenes und Angeeignetes in Sprüchen.“)
_____________________________________________

S.B. Mein täglich geführtes Internet-Tagebuch (Blog) www.metropolis21.de ist am 1.1.2009 begonnen worden und enthält „Eigenes und Angeeignetes“. Fünf Jahre Meinungen in Form von kommentierten Informationen, Glossen, Satiren, Bildern und Zitaten. Ich bin überzeugt, auch „sie haben ein Spiel eingeleitet, das gewonnen wird.“ Die Hybris der Betreiber von S21 wird im Desaster enden - bereits heute liegen Merkmale des Scheiterns offen, bemäntelt durch parteiische Medien und politischen Druck.



"Ulm-Stuttgart rasant" (1)
Montag 30. Dezember 22:32
Jahresrückblick der Südwestpresse Ulm für Juli 2013:
„Oben bleiben? Das wird wohl nichts mehr. Stuttgart 21 kommt und auch die schnelle Verbindung Stuttgart-Ulm. Teile des umkämpften Stuttgarter Hauptbahnhofs sind bereits geschliffen. Am 19. Juli feiert man in Hohenstadt den symbolischen „Tunnelanschlag“, also eine Art Spatenstich unter Tage…“
_______________________________________________
Derartige Pressemeldungen prägen das Bewusstsein gutgläubiger und uninformierter Bürger. Aber Stuttgart 21 stockt (siehe Blogeintrag von gestern) und die Neubaustrecke steckt noch in den Anfängen.


unfassbare Hybris
Sonntag 29. Dezember 16:58
Hybris = Unmöglichkeit, Vermessenheit, Übermut, Überheblichkeit, Frechheit, Gier, Frevel, Größenwahn: auf Stuttgart 21 trifft alles zu!
„Die Bahn kann’s nicht!“ Das beweist sie immer wieder. Aktuell:
- Nesenbachdüker: Bauverfahren geändert, noch nicht genehmigt.
- Filderbahnhof: Chaos mit der S-Bahn scheint unausweichlich, Planung voller Mängel und nicht genehmigt.
- Notfallplan für S-Bahn existiert nicht
- U-Bahn-Chaos die kommenden Jahre ist angesagt
- Baugrube Tiefbahnhof: Bau wegen Grundwasser und „Management“ noch nicht genehmigt und begonnen!
Die Stuttgart21-Befürworter scheinen wie paralysiert, die Lobpreisungen des Projekts sind weithin verstummt, die Werbung als Lüge oder Halbwahrheit entlarvt.
Wer vom Kartell S21 in Politik und Wirtschaft wird die Notbremse ziehen und das Ende einleiten?
Der Widerstand „Oben bleiben“ bekommt immer neue Nahrung und kann nicht unterdrückt werden.

220px-sebald_beham_das_unm00f6glicheIMPOSSIBILE

Sebald Beham: „Das Unmögliche“. Der Kupferstich von 1549 enthält die Warnung:
Niment under stesich groser Ding,
die im zu thun unmuglich sindt.


Mathias Richling in den Stuttgarter Nachrichten (Ende August 2013): „Ich finde es unglaublich, was  passiert. Andauernd werden die Pannen des Großprojekts aufgedeckt. Egal, ob Kostensteigerung, fehlender Brandschutz, gefährliche Bahnsteige. Die Leute, die S 21 betreiben, machen ungerührt weiter, der gesunde Menschenverstand spielt überhaupt keine Rolle mehr. Wozu braucht eine Stadt wie Stuttgart ein Bahnhofsprojekt, das zehnmal so teuer ist wie der neue Berliner Bahnhof? Ein Projekt, für das man 60 Kilometer Tunnel graben muss, ein Eingriff, der die ganze Stadt verändert. Das zeugt von einer unfassbaren Hybris der Verantwortlichen."
______________________________________________________________________
Immer wieder bezieht Mathias Richling eindeutig Position: „Bei Stuttgart 21 steht die Vernunft leider ganz hinten in der Warteschlange." (Interview 2009 in den
Stuttgarter Nachrichten)


haltlose Werbung
Samstag 28. Dezember 17:09
Seit Jahresanfang 2009 gibt es die kleine Broschüre „21 gute Gründe für Stuttgart 21“, Herausgeberin: Landeshauptstadt Stuttgart, Stabsabteilung Kommunikation, Stand: Dezember 2008 im quadratischen (Pixi-) Kleinformat 11x11 cm
In Kapitel 13 „Jahrhundertchance“ steht die völlig haltlose, frei erfundene Behauptung:
„Das erhöht gelegene Schloss Rosenstein bekommt seine alte Rolle als Fluchtpunkt einer Blickachse zurück.“

stuttgart-park-02

Die Blickachse liegt seit 1849 auf den Schienen, zudem ist das Schloss durch die Anhöhe und Bäume verdeckt.


Reiten fürDeutschland
Freitag 27. Dezember 23:17

stuttgart21__merkel_reitet_fu0308r_deutschland_5pk

Ältere Fotomontage (von Unbekannt), immer noch aktuell.

xy ungelöst
Donnerstag 26. Dezember 23:05

img_4477


Keine frohe Weihnachtsbotschaft für Stuttgart
Mittwoch 25. Dezember 23:15
Prälat a.D. Martin Klumpp - 203. Montagsdemo gegen Stuttgart 21

„Das Unglück wächst von Tag zu Tag“.


"Platz der Schande" (5)
Dienstag 24. Dezember 09:40
Lügenpropaganda der DB-AG abgesetzt?

propaganda-db_idylle-mit-lichtauge

Das ärgerlichste Bild: Parkidylle, futuristisches „Lichtauge“ mit Heiligenschein (freischwebender Distanzhalterring), im Februar 2012 abgeholzter Schlossgarten im Vollfrühling. Dieses freche Skandalbild ist derzeit am „Platz der Schande“ nicht mehr zu sehen. Wird es wieder auftauchen?


„Platz der Schande“ (4)
Montag 23. Dezember 09:31

img_5814

Der ehemalige Schlossgarten mit seinen Großbäumen von der Schaubühne aus. Der „Platz der Schande“ (Poster am Bauzaun) bietet ein trostloses Bild mit blauen Wasserrohren. Der Bauzaun ist von den geschönten oder verqueren Zukunftsbildern geleert, sie finden sich aber noch zum Teil auf der Tribüne. Im Vordergrund ein großer Baum auf der dünnen Betondecke des Bahnhofsdachs von Stuttgart 21, der alte Bahnhofsturm strahl (Sonne aus Nordwesten?), zwei typische Beispiele der verlogenen Stuttgart-21-Propaganda.


„Platz der Schande“ (3)
Sonntag 22. Dezember 09:31
Blick auf Stuttgart-Rohr im Dezember 2013.

img_5815

Im Hintergrund vor Halbhöhe Richtung Killesberg das „Europaviertel“:
„Die Stadt wird schöner“ (Kapitel 13 aus „21 gute Gründe für Stuttgart 21“

Aus einer Werbeschrift der Bahn-Projektbau-AG aus 1997: „109 Hektar Gleisflächen werden umgewandelt in lebendige Stadtquartiere, Grünflächen und Parks im Herzen Stuttgarts.“ Auf alter Gleisfläche (Güterbahnhof) steht ein totes Stadtquartier, der Park im Herzen Stuttgarts (Schlossgarten) wird umgewandelt in einen Wall mit Bahnhofsdach, Fertigstellung 2025 plus x oder nie.

„destruktiv, sinnlos und schädlich“
Samstag 21. Dezember 14:46
Zweimal Kuhn am 20.12.2013
1. Adventsmail aus Botnang an den Stuttgarter Oberbürgermeister Kuhn:
„Für das neue Jahr wünschen wir Ihnen und uns, dass möglichst viele Projekte in den einzelnen Stadtteilen verwirklicht werden und dass Stuttgart lebenswert bleibt - wozu das destruktive, sinnlose und schädliche Projekt Stuttgart 21 unbedingt schnellstens abgebrochen werden muss!“

2. OB Kuhn erwähnt auf der dritten Seite Südwestpresse „Im Brennpunkt“ in der Serie „Mein Moment 2013“ im Rückblick auf sein erstes Amtsjahr „Stuttgart 21“ mit keinem Wort.



"Platz der Schande" (2)
Freitag 20. Dezember 09:41

img_5816


"Platz der Schande" (1)
Donnerstag 19. Dezember 21:44

img_5819

Die Werbeposter der Bahn am langen Bauzaun sind entfernt worden - ob die Lügenbilder im Frühjahr wiederkommen?


Lügenpack?
Mittwoch 18. Dezember 22:57
Redebeitrag bei der Erörterungsverhandlung zum Grundwassermanagement (Planänderungsverfahren), durchgeführt durch das Regierungspräsidium Stuttgart am Donnnerstag, 12. Dezember, Messe Stuttgart, Raum C1.1, Mikrofon 8, Bernhard Völker, Stuttgart-Vaihingen
_______________________________________
… „Alles was hier vorgetragen wird – Fakten, Argumente, Vernunftgründe, wissenschaftliche Gutachten oder was auch immer – es d a r f nichts geben, was dieses von wirtschaftlichen Interessen und auch von politischem Prestige gesteuerte Vorhaben ernsthaft in Frage stellt.“…
(Zum Wort „Lügenpack“) ...„Dieser Ausdruck ist unstreitig aggressiv und gehört einer unteren Sprachebene an, ist also nicht salonfähig, aber dem Inhalt nach – ich betone: nicht der Form, sondern der Sache nach – ist er voll gerechtfertigt. Denn die Bürger wurden jahrelang von einer Werbekampagne überzogen – mit Millionen aus öffentlichen Mitteln -, die kaum mehr zu bieten hatte als rosarote Versprechungen, beliebig verwendbare Worthülsen wie Zukunft, Moderne; Fortschritt und Wachstum, daneben Halbwahrheiten und vor allem massive, gezielte Fehlinformationen – und das nennt man in einfachem Deutsch: Lügen. Dafür nur ein einziges Beispiel: die Behauptung, der Tiefbahnhof werde viel leistungsfähiger sein (z.T.: ‚doppelt’).“…
(Ganzer Redebeitrag bei
Zum Blog aktuell.)


Lügen und Betrug segnen? NEIN!
Dienstag 17. Dezember 23:04

s-21-tunnel-taufe-01_2

S 21 Tunnel-Taufe vor der Stuttgarter Stiftskirche, Aktion Thomas Felder mit Dorothee Esche
Foto: Manfred Grohe 16.12.2013

Schreiben an Landesbischof von Thomas Felder: „
….am kommenden Freitag um 12 Uhr mittags vor Ihrem Amtssitz Gänsheidestr. 4 eine »S21-Tunneltaufe« symbolisch nachspielen. Frau Esche und verschiedene Medienvertreter werden mich begleiten und das Geschehen dokumentieren. Ich lade Sie herzlich dazu ein aktiv an dem kleinen Happening teilzunehmen und öffentlich Stellung zu beziehen.“
Ganzes Schreiben
hier lesen.


"Sie irren sich"
Montag 16. Dezember 23:26
„Den Menschen, die Widerstand gegen S21 leisten, wird vorgeworfen, sie seien ein kleine Gruppe Protestler, Nörgler, Ewiggestrige. Sie irren sich, wir sind viele, aus allen Schichten der Bevölkerung und aus allen Stadtteilen. Wir machen uns Sorgen um die Zukunft, Sorgen um unsere Stadt, der ein Herzinfarkt verpasst werden soll.“
_______________________________
Aus dem Offenen Brief von Walter Sittler vom 18. Juli 2010 (Gast-)
Memory 16


Stuttgart 21: völlig aus dem Ruder gelaufene Lachnummer
Sonntag 15. Dezember 20:35
Schlagzeile in der WELT vom 13.12.2013:
„Der milliardenteure Pannen-Bau von Leipzig“
„...Damit ist der City-Tunnel neben Stuttgart 21 und dem Hauptstadtflughafen BER eines der größten Verkehrsinfrastrukturvorhaben in Deutschland – nur anders als bei S21 und
BER ist den Beteiligten des Projekts in Leipzig, also der Bahn sowie Land und Stadt, das Ganze nicht völlig aus dem Ruder gelaufen und zur Lachnummer geworden.“


Theorie und Praxis

Samstag 14. Dezember 15:59
„Wie kann die Polizei von einem erfolgreichen Einsatz sprechen, wenn sie für 120 Demonstranten einen solchen Aufwand mit mindestens 500 Bereitschaftspolizisten betreibt? Die Kosten stehen wohl in keinem Verhältnis zum Sinn und Zweck des Einsatzes und des Protests...
Die neue Stuttgarter Linie, das wissen wir bereits seit längerem, setzt nicht mehr auf Deeskalation, sondern schlicht auf Einschüchterung.“
_______________________________
Aus dem
Kommentar von Zwuckelmann zum Auftritt des Bundespräsidenten Gauck zum Thema „Mehr Bürgerbeteiligung wagen“ vorgestern in Stuttgart und parallel verlaufendem Bürgerprotest
.


Aus einer E-Mail

Freitag 13. Dezember 23:05
„Oben bleiben“ ist ein großartiger Slogan von Leben in Stuttgart, es müsste noch eine Ergänzung geben so was wie " Menschen lieben Sonnenlicht" oder "Erlebnisreiches Zugfahren oberirdisch".


Stuttgart 21 in Tönen

Donnerstag 12. Dezember 23:27

Tondatei 20 Sekunden: 21CtFox


Hier kommt Stuttgart 21 gut zum Ausdruck: die versprochene Zukunftsperspektive (Orchester) und die Realität heute schon (Solo).

Die Realität sind Pleiten (Finanzierung), Pech (Kappus’ E-Mails wurden gesichert) und Pannen (3 Entgleisungen im Hauptbahnhof-Gleisvorfeld an derselben Kurve. Oder waren das keine Pannen sondern Folgen der Unfähigkeit des heutigen Bahn-Managements?




qualifizierte Mehrheit

Mittwoch 11. Dezember 20:33
Gerhard Raff („Herr, schmeiß Hirn ra“)

„Für die qualifizierte Mehrheit im Nesenbachtal ist der Tag, an dem dieses "Jahrhundertprojekt" durchgedrückt wurde, einer der schwärzesten Tage der Stuttgarter Stadtgeschichte.

Unsere hochwohlweisen Volksvertreter wollen uns tatsächlich schon zu Lebzeiten unter den Boden bringen, den Bahnhof demolieren und den Schlossgarten zerstören.“
_______________________________________________________________
Aus einem Interview in der Stuttgarter Zeitung im Dezember 2009, nicht mehr online verfügbar.




Götzendienst: zum Segnen des Betrugs

Dienstag 10. Dezember 20:20
Sehr geehrter Herr Landesbischof Dr. July
„Als Nebelkerze hat sich entlarvt, was Sie mir am 23. 8. 2010 haben ausrichten lassen: »Zum Projekt Stuttgart 21 wird die Landeskirche keine Stellung beziehen. Sie würde Öl ins Feuer gießen, wenn sie sich im Diskurs auf die eine oder andere Seite schlagen würde«. Sie selbst haben das »Schweigen« auf Ihre Kirchenfahne geschrieben und versprachen »alles zu rügen, was den Konflikt schürt«...
...Inzwischen ist gang und gäbe, dass Pfarrer
im Namen der Kirchen als Hauptakteure bei Veranstaltungen mitwirken, die an Geschmacklosigkeit und Gotteslästerung kaum zu überbieten sind – so genannte Tunnel-Taufen. Allein schon die Bezeichnung erinnert an Götzendienst im finstersten Sinne des Wortes…“
Ganzen Leserbrief von Thomas Felder hier lesen.


feierlicher "Tunnel-Anstich"

Montag 09. Dezember 18:58

media.media.7ceac6df-5b8b-44de-aeb3-d815e0af0494.normalized

Priester, Kreuz, Kerze und Hl. Barbara mit Turm-Attribut

Leserbrief in der
Stuttgarter Zeitung von S.B.

„Randbemerkung: ich habe über 1 Jahr auf der Zeche Zollverein in Essen unter Tage gearbeitet und nie ist mir dabei so ein Brimborium mit der Hl. Barbara begegnet oder die Schutzheilige der Bergleute wurde auch nur irgendwie genannt. Ich glaube nicht, dass diese Zeremonien für die Bauarbeiter wichtig sind, sie müssen vor allem als Propaganda für das unselige Stuttgart 21 herhalten. Mehr bei metropolis21.de mit täglichen Infos zu S21.“


wann endlich?

Sonntag 08. Dezember 20:15
„Wann haben CDU und SPD sowie die Bahn AG endlich den Mut, ihre verbohrte S-21-Politik als verhängnisvollen Fehler zu Lasten der Bahnkunden einzugestehen?
Den ganzen Leserbrief in der Badischen Zeitung
hier lesen.


völlig offen!
Samstag 07. Dezember 21:48
ARD Mittagsmagazin Stand 4.12.2013:
„Angesichts dessen, dass Stuttgart 21 noch nicht einmal vollständig genehmigt ist, bleiben der Zeit- und der Kostenplan völlig offen.“


schein-heilig
Freitag 06. Dezember 14:42
Vorgestern großes Brimborium mit Priester, Statue der Hl. Barbara und den Ritualen der „Tunneltaufe“ mit einer „Tunnelpatin“. Wolfgang Rüter rückt es zurecht (siehe auch Blog von gestern zur derselben Show).

Zwischenangriffs-Demo_in_Untert_rkheim_-_121_Risiken_DSC8882-001
Weiße Westen mit Zitaten aus den 121 Risiken

„Echte Tunnelbauer, Mineure, würden lieber im Erdreich versinken, als sich für eine vom S21-Projektsprecher Dietrich inszenierte Show einer Tunneltaufe beim „Zwischenangriff Ulmer Straße“ in Stuttgart-Wangen vor den Karren spannen lassen. Warum sie es am 4.12.2013 dennoch gemacht haben, wird ihr Geheimnis bleiben. Propaganda must go on (Geld ist ja dafür genügend da). Also wurde die Tunneltaufe mit Weihung und allem drum und dran als „Tunnelanstich“ verkauft. Doch es war gar kein echter Tunnelanschlag….
Ganzer Kommentar bei
Zum Blog aktuell.


größte Chance oder Desaster?
Donnerstag 05. Dezember 19:04
Schwarzwälder Bote: (auch Stuttgarter Zeitung)
Stuttgart
- Der erste Tunnel des umstrittenen Bahnprojekts Stuttgart 21 ist angestochen. „Dieses Projekt ist die größte Chance für die Stadt Stuttgart, die ich je gesehen habe“, sagte Projektsprecher Wolfgang Dietrich am Mittwoch.
Es sei eine große Ehre und ein bewegender Moment bei der ersten Tunneltaufe auf Stuttgarter Boden dabei zu sein, so  Projektsprecher Dietrich weiter. "Sie steht heute auch stellvertretend für die inzwischen 14 Baustellen von Stuttgart 21 in der Stadt. Spätestens jetzt sollten wir auch der Freude auf diese unglaubliche Chance für Stadt und Land Platz machen."
_________________________________________________________
Alternative Lesart:
Stuttgart - Die vorbereitende Baugrube zum ersten höchst problematischen Tunnel des umstrittenen Bahnprojekts Stuttgart 21 ist begonnen worden. Dieses Projekt führt zum größten Desaster für die Stadt Stuttgart, sichtbar bereits heute an den Zerstörungen des Stadtzentrums und den Behinderungen im Bahnbetrieb (Hauptbahnhof) vor allem auch der S-Bahn. Es ist eine große Schande, trotz offensichtlicher Lügen (Leistung, Bauzeit, Kosten usw.) und Hindernisse wie fehlende Planungen und Genehmigungen die Augen zu verschließen und das Projekt weiter zu treiben. Die 14 Baustellen sind erst der Anfang gigantischer Bauvorhaben. Spätestens jetzt sollten wir verstärkt den Zorn auf das unglaubliche Rückschrittsprojekt in einen sofortigen Baustopp umsetzen.


Lügenpack Presse
Mittwoch 04. Dezember 09:26
Direktive der Chefredaktion der Stuttgarter Zeitung:
Über Stuttgart 21 darf nicht kritisch berichtet werden.
__________________________
Damit gehört die Leitung der Stuttgarter Zeitung zum „Lügenpack“ und macht sich am Desaster Stuttgart 21 mitschuldig.


Lug und Trug
Dienstag 03. Dezember 14:16
„Mein Protest richtet sich zunächst gegen den illegalen Bau am GWM, aber er richtet sich auch gegen das Projekt S 21 als Ganzes, das ich für einen groß angelegten Fall von Betrug halte.
Betrug am Bahnfahrer, dem ein gut funktionierender Bahnhof gestohlen wird, Betrug an der Öffentlichkeit, die die immensen Kosten aufbringen muss, über die sie jahrelang belogen wurde, Betrug an den Projektpartnern in Stadt, Region und Land, denen falsche Informationen geliefert und wichtige Unterlagen vorenthalten wurden. Von Anfang an wurde mit falschen Angaben bezüglich der Leistungsfähigkeit und der Kosten gelogen. Die unzulängliche Planung wurde verschleiert, festgelegte Sicherheitsregeln wurden mit unzähligen Ausnahmegenehmigungen umgangen. Das Projekt wurde als ökologischer Fortschritt angepriesen, wo doch erwiesen ist , dass es mehr Energie verschlingen wird und weniger Verkehr auf die Schiene bringt, von der Vernichtung der Bäume ganz zu schweigen. Immer mehr Einzelheiten dazu werden bekannt und vor allem wird immer deutlicher, dass es sich von Anfang an um bewusste Irreführung der Öffentlichkeit und auch der Vertragspartner handelt.“
Aus der
Einlassung am 19.11.2013 vor dem Amtgericht Stuttgart von Lore Bernecker-Boley


heute 200. Montagsdemo!
Montag 02. Dezember 22:56
Schluss der Rede von Egon Hopfenzitz bei der 200. Montagsdemo:
„Wir ballen die Faust, den Daumen nach oben, denn wir wollen oben bleiben!“


Niemand hat die Absicht einen Rückbau zu errichten
Sonntag 01. Dezember 16:35
Leserbrief zum Artikel in der Südwestpresse Ulm, Gespräch mit Minister W. Hermann: „Die Lügenpack-Beschimpfungen schmerzen“

Sehr geehrter Herr Minister Hermann,

mich schmerzt Ihre 179° Einlenkung im Kreis um das »mit Abstand größte, teuerste, riskanteste und dümmste Verkehrsprojekt in der Geschichte der Eisenbahn«, den »Engpass, der unseren Schienenverkehr durcheinander bringt und jeden Fahrplan kaputt macht«. Ihre eigenen Reden vor der Wahl sprühten Feuer und Herzblut, gepaart mit brillanter Sachkenntnis im Kampf gegen einen Drachen, den Sie nun brav und »griddisch bekleiden« damit man seine Fratze nicht sehen soll – wenigstens die 5 Jahre, solange Sie im Amt sind. Diese Art Schneiderhandwerk nennen Sie Ihren »Job«, in dem »nicht gemäkelt« wird, wohl aber schön gehäkelt. 

Im Fazit Ihres Leistungsvergleichs K21-S21 lese ich sinngemäß: Niemand hat die Absicht einen Rückbau zu errichten – mathematisch ausgedrückt: 16 – 8 = 16. Welch ein Rückbau Ihrer Persönlichkeit und Selbstwahrnehmung! Welche Macht lässt einen aufrechten Charakter derart einknicken und verblassen, sobald der Wind sich dreht und die Gehaltsklasse steigt? So fragen Menschen, die einmal Rechnen gelernt haben und ihre bescheidenen Kenntnisse einigermaßen redlich umgesetzt sehen wollen in der Politik. Bitte verzeihen Sie, wenn einem da mal ein Wort aus der Fäkalsprache herausrutscht. Ich freue mich zu lesen, dass es Ihnen wenigstens noch weh tut und wünsche Ihnen, Ihr Schmerz leite Sie zu lichter Erkenntnis!

Mit hoffnungsvollen Advents-Grüßen
Thomas Felder
___________________________________________________
Das Lied »16 minus 8« in Studioqualität

 


http://www.thomas-felder.de/



Stuttgart auf dem Weg zur Skandalhauptstadt
Samstag 30. November 20:34
Prof. K.-D.Bodack schrieb an OB Kuhn. Bis jetzt keine Reaktion: „Die Verantwortlichen scheinen gelähmt!“
Denkschrift
„Stuttgart auf dem Weg zur Skandalhauptstdt“ hier lesen.


EINE WERTUNG
Freitag 29. November 15:07

„ CHANCEN und RISIKEN
beim GROSSPROJEKT STUTTGART 21“


Dipl. Ing. Hans Heydemann von den Ingenieuren22 hat seine Wertung der hundertzwanzig (120) Risken und der einen (1) Chance frei gegeben.
„Zugleich ist diese Liste aber auch
Beweis der Unfähigkeit der Bahn, das Großvorhaben Stuttgart21 ordnungsgemäß umsetzen zu können, stellt diese doch eine beispiellose Ansammlung von Planungsfehlern, Planungs- und Abstimmungsmängeln, Unzulänglichkeiten und nicht berücksichtigter, aber notwendiger Maßnahmen dar.“
Ganze Wertung bei
Zum Blog aktuell.
_______________________________________
Die Bahn-AG hat als Strategie ein völliges Ignorieren von nicht genehmen Expertisen oder unerwünschten Wertungen ihrer Planungen, auch wenn sie noch so offensichtlich klar und richtig sind. Aus der Welt sind sie damit jedoch nicht geschafft und werden im vorhergesehenen völligen Desaster enden.



Wegducken und verschämtes Verschwinden der Verantwortlichen
Donnerstag 28. November 16:38

mail-anhang


„Zum Schwerpunkt des Buches, dem Vorgehen von Polizei, Justiz und Politik gegen den Protest gegen S 21, machen besonders jene Beiträge betroffen, die sich mit den Exzessen beim Vorgehen gegen Kinder und Demonstrierende am 30. September 2010, aber auch mit der Willfährigkeit und dem vorauseilenden Gehorsam einiger beim Vorgehen der Polizei auseinandersetzen. Die Unbekümmertheit, mit der da verantwortliche Staatsanwälte sogar ihnen bekannte und klar vertrauenswürdige ehemalige Justizangehörige als wahnhaft verunglimpft haben, weil sie als Beobachter Vorgehen und Exzesse der Polizei bei jener Demonstration kritisierten, die Tatsache, dass die Verantwortlichen der Staatsanwaltschaft es für richtig hielten, aufseiten der Polizei ein Ermittlungsverfahren nach dem anderen einzustellen, das Wegducken und verschämte Verschwinden der Verantwortlichen in Justiz und Politik, aber auch das Fehlen jeder glaubhaften persönlichen Entschuldigung der Verantwortlichen bei den schockierten Kindern und ihren Eltern wie auch den teilweise schwer verletzten Opfern der Exzesse – das alles sind Mosaiksteine eines bedrückenden Gesamtbildes.“
________________________________
Auch Hertha Däubler-Gmelin spricht aus, was auch im Widerstand schon lang angeprangert wird, nämlich die parteiische und politische Justiz mit zweierlei Maß.
Ganzes Vorwort bei Zum Blog aktuell.



Guten Tag, Frau Trippen…
Mittwoch 27. November 21:18
Aus dem aktuellen Schreiben von Esther Lorenz an das Regierungspräsidium wegen der Fortsetzung der Erörterung zum Grundwassermanagement:

„Dennoch: bevor das „Kind vollends in den Brunnen fällt“ und unsere Demokratie und die Stadt Stuttgart unreparablen Schaden nehmen, schreibe ich diese letzte verzweifelte Mail:
 
Sie machen sich schuldig der Beihilfe zum „größten technisch-wissenschaftliche Betrugsfall der deutschen Industriegeschichte“!
 
… wenn Sie als Erfüllungsgehilfen der Bahn AG agieren. Ist Ihnen das klar? Oder sind Sie auch bereits verblendet von dem grün-roten und bahnpolitischem Gefasel über Transparenz und Bürgerbeteiligung?“
Ganzes Schreiben bei
Zum Blog aktuell.



Notfallkonzept für S-Bahn bleibt erhalten

Dienstag 26. November 15:50
„Bei Störungen im S-Bahn-Tunnel zwischen der Station Universität und Hauptbahnhof können die von Vaihingen kommenden S-Bahnen (S1, S2, S3) auch weiterhin über die Gäubahnstrecke ausweichen. Bei der Antragstrasse würde diese Möglichkeit komplett entfallen.“ ______________________________________________________________________ Kommentar: Der Stuttgart 21-Gegner und Student des Verkehrsingenieurwesens an der TU Dresden Benedikt Mast trifft damit eines der größten Schwächen von Stuttgart 21. Seine komplette Einwendung gegen den Filderabschnitt steht bei Zum Blog aktuell.



Die Bahn kann's nicht
Montag 25. November 10:52
Leserkommentar S.B. in der Stuttgarter Zeitung am 18.11.13:
Der Wurmbau zu Babel
Der Rückbau geht weiter und jeder "Fortschritt" geht in Richtung Himmel wie der Turmbau zu Babel, nur unterirdisch. Die Sprachverwirrung ist schon da und das Scheitern immer deutlicher zu spüren, denn die Bahn kann's nicht. Oberirdisch drei Entgleisungen an derselben Kurve, Chaos im Bahnhof und Unpünktlichkeit auch bei der S-Bahn sind Beweise genug. Oben bleiben!



Lügen als System?
Sonntag 24. November 23:16
Aus der Stichwortsammlung zum Einspruchsverfahren Filderabschnitt:
„Auch der Deutschen Bahn AG ist sicherlich bewusst, dass das menschliche Gehirn Dinge, die es mehrfach wahrnimmt, für wahrscheinlicher und glaubwürdiger hält. Darum werden weiterhin Lügen wiederholt, bis alle diesen Lügen Glauben schenken. Diese Irreführung dient der Verschleierung der wahren Interessen der Deutschen Bahn. Denn es geht um riesige Gewinne (auch durch teure Projekte mit extrem hohen Baukosten z.B. durch lange Tunnelstrecken) und nicht um Qualität für den Fahrgast oder den eigentlichen Beförderungsauftrag.“



schon wieder "best case"

Samstag 23. November 15:21
Schlagzeile StN:
„Bahn stoppt Tunnelbau nach nur 15 Tagen“
__________________________________________
Kommentar: Der von Bahnvorstand Dr. Kefer angenommene „best case“ für die Fertigstellung 2021 ist fast nirgends zu bemerken. Im Hinblick auf den seitherigen Planungs- und Bauverlauf kann Kefers Prognose nur als Frechheit und mit „Lügenpack“ gedeutet werden.




im Regen aus- und einsteigen

Freitag 22. November 20:51

img_5771

Die provisorischen Bahnsteige enden im Freien, die Dächer sind für lange Züge zu kurz. Kann bei Wind und Wetter unangenehm werden, aber…. siehe Blog von gestern.


Regionalexpress "Silberling"
Donnerstag 21. November 23:46

img_5769

Die alten „Silberlinge“ sind heute rot und noch nicht auf dem modernen Standard. Heute RE Tübingen ab 16:37 nach Stuttgart. Die Prioritäten der Bahn AG liegen halt nicht bei der Kundenfreundlichkeit und das Preis/Leistungsverhältnis stimmt oft nicht.



Halleluja zu Stuttgart 21
Mittwoch 20. November 22:41

Im Stuttgarter Amtsblatt 1/2 vom Januar 2010 warb der damalige CDU-Fraktionsvorsitzende Fred-Jürgen Stradinger für Stuttgart 21. Zwei Abschnitte
aus
meinem Brief an ihn (Memory 11):
„Sie sprechen von der „soliden Finanzierung“ und dass „die eingeplanten Mittel von 4,5 Millionen...nicht überschritten“ werden. Das glaubt Ihnen doch kein Mensch, der die Bauprojekte der Bahn und die Finanzierung von S 21 verfolgt hat.“
Schluss:
„Ihr Halleluja zu S 21, sehr geehrter Herr Stradinger, gerät zu einem ganz persönlichen „mea culpa“ an einem Desaster aus Ihrer Verantwortung, Mitläufer der Fraktion eingeschlossen.“


Häuser hydraulisch anheben
Dienstag 19. November 11:13
Stuttgarter Zeitung:
Ein Teil der Häuser muss bei der Unterfahrung zur Sicherheit hydraulisch minimal angehoben werden.
Dabei rechne selbst die Bahn intern damit, so Netzwerk-Sprecher Frank Schweizer, „dass diese Anhebung im unteren Teil des Kernerviertels zu 49 Prozent nicht funktioniert und dabei Gebäudeschäden eintreten“. Die Gutachter der Bahn wiederum betonen, dass dies ein vielfach erprobtes Verfahren sei. Die Risiken seien abgesichert und beherrschbar.“
____________________________________
S.B. Wie kann zum Beispiel ein vierstöckiger Altbau von 1899 mit einem gemauerten Keller „hydraulisch angehoben“ werden? Die Bahn wird Beispiele nennen müssen, denn ihre Glaubwürdigkeit ist dahin und die von ihr bestellten Gutachter lagen schon oft daneben. Die Beweislast bei Schäden darf nicht auf die Hauseigentümer abgewälzt werden.



Weihnachtsgepäck und Weihnachtsgebäck

Montag 18. November 23:08

logo_basar_farbe

Adventsbasar im Plattsalat, Gutenbergstr. 77 in Stuttgart-West am Samstag, den 7. Dezember 2013 ab 10 Uhr

Das war vor der Landtagswahl...
Sonntag 17. November 15:11
OriginalWinfriedHermann inBild undTon
„Und was ist Stuttgart 21? Was bietet die Neubaustrecke nach Ulm? Hier wird mit Milliardenaufwand ein Engpass
gebaut und nicht weggebaut! ...Hier in Stuttgart soll nicht die Kapazität ausgebaut werden, hier wird dieKapazität verringeart. Also Stuttgart 21 ist genau das Gegenteil von dem, was uns alle Experten erzählen, deshalb muss dieses Projekt weg. ...Versenken wir dieses Projekt in der Grube - mitsamt den Plänen zur Neubaustrecke!“


Blick zurück
Samstag 16. November 23:54
Im letzten Amtsblatt des Jahres 2008 schrieb die CDU zum Jahreswechsel:
“Die belegbaren Vorteile, die Stuttgart 21 für alle bringt, sind noch intensiver zu vermitteln, damit die Menschen dieses beneidenswerte städtebauliche und ökologische Projekt
voller Stolz im Herzen tragen können.“
________________________________________

Inzwischen ist Stuttgart 21 zur Vokabel für verkorksten Städtebau und Umweltschädigung geworden. Wer kann es noch „stolz im Herzen tragen“? Oben bleiben!



Weggeschaut. Ignoriert. Gekniffen.
Freitag 15. November 23:26
Schluß der Stituationsanalyse aus BAHN-REPORT 6/13 Seite 78 November 2013:
„Doch die Wand, auf die zugefahren wird, ist bereits in Sichtweite.“



„Als ich noch ein Waldbauernbub war“ (Peter Rossegger)
Donnerstag 14. November 20:50
Verkehrsminister Winfried Hermann könnte so reden:
„Als ich noch ein Bundestagsabgeordneter war,
da fand ich deutliche Worte gegen Stuttgart 21:
Wahnsinn - Schwachsinn - unsinnig - Blödsinn
Heute finde ich das Projekt eher noch unsinniger und fragwürdiger, muss es aber fördern.“


Es ist aber heute ganz anders! (Rommel 5)
Mittwoch 13. November 10:54
Im August 2010 schrieb OB a.D. Rommel handschriftlich an Prof.Dr.-Ing. Manfred Fischer

„Wenn es anders gewesen wäre, hätte ich wohl anders entschieden. Aber es war eben nicht anders.“ (Zitiert aus dem Brief Rommels im Blog vom 8.11.2013)

Damals schon war es anders, die Politiker wurden mit falschen Vorgaben getäuscht. Heute ist alles bekannt geworden und es ist mit Sicherheit ganz anders!

Bahnexperte Holzhey zum Festhalten der Politik an Stuttgart 21 in der Sendung „Eisenbahnromantik“ im SWR am 8.8.2010:

„Ich kann mir das nur damit erklären, dass hier eine Kombination aus politischer Gesichtswahrung und Faktenresistenz vorliegt.

Auch aktuell gibt es kein anderes Erklärungsmuster.


Interessenhaufen (Rommel 4)
Dienstag 12. November 17:56

Schwäbische Zeitung:
So äußerte der einstige Stuttgarter Rathauschef in der vom Bahnprojekt Stuttgart 21 entzündeten Debatte um mehr Bürgerbeteiligung den denkwürdigen Satz:
 

„Zur Demokratie gehört, dass man nicht jeden Interessenhaufen zum Volk erklärt.“



Blog-Retro vom Januar 2009
Montag 11. November 22:31
Bei notwendigem Lokwechsel ist ein Kopfbahnhof im Vergleich zu einem Durchgangsbahnhof stark im Nachteil, ein großer Aufwand an Material und Personal ist erforderlich und es geht viel Zeit verloren. Heute sind Lokwechsel nicht mehr erforderlich, aber sie waren es noch zu Beginn der Planungen für Stuttgart. Auskunft des damaligen Bahnhofsleiters Hopfenzitz:
Zu Beginn der Planung Stuttgart 21 in 1994 waren noch nicht alle Regionalzüge mit Steuerwagen ausgerüstet. Bei geschätzt 50 % der wendenden Regional-Züge war Lokwechsel noch erforderlich.“
__________________________________________________
Der wichtige und für Stuttgart 21 oft zitierte Grund „Lokwechsel“ ist inzwischen also hinfällig, weil im Kopfbahnhof kein Lokwechsel mehr nötig ist.


Erster Eintrag im Blog am 1.1.2009 (Rommel 3)
Sonntag 10. November 23:02
Heute habe ich meine Website zu Stuttgart 21 begonnen. In diesem Jahr wird vermutlich entschieden werden, ob das querdenkerische Projekt S 21 durchgeführt oder aufgegeben wird.

Ob Alt-OB Manfred Rommel weitsichtig gedichtet hat?

Lob des Streites

Wo gestritten wird und diskutiert,
wird wenigstens nichts durchgeführt.
Bei manchem, was man vorwärts treibt,
wär’s gut, wenn’s gänzlich unterbleibt.


(Manfred Rommels gesammelte Gedichte, Engelhorn-Verlag Stuttgart, 3. Auflage 1994 S. 42)


falscher Weg (Rommel 2) Samstag 09. November 11:35 Auf Fraktionszwang beim Befürworterklub CDU, SPD, FDP und Freie Wähler und auf Schmiedel-Sprüche, aktuell im Südkurier: „SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel sandte die Botschaft: „Das Projekt läuft!“ Es werde „von niemandem infrage gestellt“, passt der Rommelspruch sehr gut: „Ist der Weg auch falsch und steinig, Hauptsache wir sind uns einig.“

Lasset uns beten (Rommel 1)
Freitag 08. November 17:13
Brief an Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer. Sein Brief an Rommel damals steht hier.

(handschriftlich)
Sehr geehrter Herr Fischer,

vielen Dank für Ihren Brief vom 25.8.2010. Wenn es anders gewesen wäre, hätte ich wohl anders entschieden. Aber es war eben nicht anders. Verehrter Herr Fischer, ich bin kein Bahnbeamter, kein Ingenieur, keinGeologe. Beraten von Fach-leuten aller Kategorien versuche ich eine Meinung zu vertreten, die einigermaßen plausibel ist. Im konkretenFall ist das umso mehr geboten, als es sich im Kern (um) eine Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums und der Bahn handelt. Lasset uns beten, daß wir immer das Richtige tun.
Ihr
Manfred Rommel

entschuldigen Sie, daß ich leider nicht mehr richtig schreiben kann, aber einigermaßen richtig denken.

Ein Hoch auf die Bahn!

Donnerstag 07. November 23:56 Schönes Bahnerlebnis heute Abend: Der RE von Stuttgart nach Tübingen hielt außerplanmäßig in Wannweil für einen einzigen Fahrgast, eine junge Frau, die sonst erst mitten in der Nacht ans Ziel gekommen wäre! Mir spendierte sie eine kostenlose Taxifahrt von Tübingen nach Mössingen bis vor meine Haustüre! Andere Fahrgäste durften mit Taxis bis nach Balingen und Albstadt-Ebingen fahren. Alles wegen einer reizenden jungen Zugbegleiterin, die das veranlasst hat. Bravo Bahn für so nettes Personal! _______________________________________________________________________ Dass der Zug in Stuttgart wegen einer „technischen Störung“ statt 21:22 erst 49 Minuten später abgefahren ist, kann die Großzügigkeit der Bahn etwas erklären. Während der Wartezeit in Stuttgart eine Durchsage „Der ICE nach Ulm/München kommt 80 Minuten später an“. Da könnte die Bahn notfalls mit kostenlosen Hotelübernachtungen ihre Freundlichkeit praktizieren.


Turmforum (8)
Mittwoch 06. November 14:43 „Dagegen bietet der neue Durchgangsbahnhof nicht nur 2 Streckengleise mehr, sondern auch ein einfacheres System: Wie schon der Name sagt, fahren die Züge durch. Ihre Wege überschneiden sich nicht, während im heutigen Kopfbahnhof nahezu jede zweite Fahrt eine andere blockiert.“
_____________________________________________
Bauernfängerei mit scheinbar „logischen“ Argumenten (Bild im Blog von gestern). Dass der Kopfbahnhof in vielfacher Hinsicht überlegen ist, hat der ausgewiesene Fachmann Egon Hopfenzitz in mehreren Schreiben bereits im Jahr 2009 nachgewiesen. Seine Kurzbewertung:
Kopfbahnhof / Tiefbahnhof Zufahrtsgleise 6 / 4 Bahnsteiggleise 17 / 8 Sonstige Einfahrgleise 3 / 0 Gleichzeitige Einfahrten 10 / 8 Zusätzlich bereitgestellte Züge 7 / 0 Vorhandene Fahrstraßen 65 / 32 Doppelnutzung von Gleisen 10 / 8 Abstellabschnitte 16 / 0 Leistungsprüfzahl 134 / 60

Turmforum mit Werbelügen
Dienstag 05. November 22:10 Vor Jahresfrist (Oktober 2012) war im Turmforum noch zu lesen:

1000_turmforum_100_proz_mehr_leistung

Die „doppelte Leistungsfähigkeit“ wird jetzt nicht mehr behauptet. Stimmte es etwa nicht? Solche faustdicken Falschbehauptungen vulgo Lügen finanziert die Stadt Stuttgart laut Stuttgarter Nachrichten von heute mit jährlich 300.000 Euro und aktuell einer Sonderzahlung von 100.000 Euro. Die Mehrheit im Gemeinderat will es und diese Mehrheit hat mit der Wahrheit Probleme.


Unnützer Kapital-ismus
Text zur Vortragseinladung: „Projekte wie S 21 sind in der Logik der Kapitalverwertung keineswegs unnütz", "unsinnig", "zu teuer". Es gibt sie nicht, weil Politiker unfähig, Ingenieure stümperhaft oder Spekulanten gierig wären. Sondern weil alle das tun, was kapitalistisch vernünftig ist. Was ist das eigentlich: Kapital-ismus?“ ____________________________________________________ Dumme Frage: Ist die Unvernunft bei S 21 dann „kapitalistisch vernünftig“? Widerstand zwecklos? INFO: Heute Abend, den 4. November um 19:30 Uhr trifft sich der Stuttgarter Gespraechskreis der Nachdenkseiten im zweiten Stock des Forum 3, im Raum 1 (*nicht im Cafe!*) in der Gymnasiumstrasse 21 70173 Stuttgart direkt an der S-Bahn Haltstelle Stadtmitte



Grünen-Aufrüttel-Versuch von Pit Främke
Sonntag 03. November 13:38 Leserbrief vom 31.10.2013 in der Nürtingen Zeitung: „...NIX hören, NIX sehen, Nix tun ist die grüne Devise, während Stuttgart im Chaos versinkt. Dabei hat die dubiose Volksabstimmung maximal 4,5 Milliarden Kosten zugestimmt, niemals 6,8 und mehr. Ein Bahnhof mit doppelter Leistung wurde „zum Wohle des Volkes“ vorgetäuscht, in Wahrheit ist es ein massiver Bahn-Rückbau auf nur 32 Züge. Das „bestgeplante“ Projekt wurde verkündet, aber bis jetzt gibt es nur Bruchstücke an Planung und Teil-Baugenehmigungen usw. Trotzdem wird wie besessen Geld verpulvert, werden Parks zerstört, Bahn-Chaos erzeugt und von Gemeinwohl gefaselt. Das alles ist nicht mehr legitim und die Verträge sind nicht mehr RECHT.Deshalb müssen auch GRÜNE mutig aufstehen und die vielen Chancen bei S21 nutzen, um Schaden vom Volk abzuwenden, statt sich hilflos zu verstecken. Das ist die Aufgabe und die Pflicht von Politikern. Ein „vermessener Rückschluss“ zum Schluss: Die MEGA-Katastrophe Stuttgart 21 kann und muss gestoppt werden – von der Politik mit Unterstützung der berühmten Bürgerbewegung, dem „Stuttgarter Protest“. _________________________________________________ Und jetzt lamentiert Bahnchef Grube über verlotterte Bahnanlagen, alles selbst verschuldet von Mehdorn und ihm selbst samt Vorstand. Statt die Konsequenzen zu ziehen - Vorrang des Bestands-Erhalts - werden unnötig viele Milliarden in das un-nötige Loserprojekt Stuttgart 21 gesteckt...

Rueckbau-S21 Samstag 02. November 09:43 „Dem Großprojekt Stuttgart 21 ist die Grundlage entzogen, seit die Überprüfung der früheren Leistungsfähigkeitsgutachten erbrachte, dass der neue Großbahnhof auf lediglich 32 Züge pro Stunde ausgelegt worden war und auf 32,8 Züge pro Stunde limitiert ist. Sämtliche höheren Leistungsaussagen, wie auch der Stresstest von 2011, sind fehlerhaft und unverbindlich.“

leistungsrueckbau-s21_logo

Leistungsrückbau nicht nur bei den Zügen, sondern auch bei den Fußgängernim Bahnhof! Der alte Kopfbahnhof fertigt heute wie schon 1996 rund 38 Züge in der Spitzenstunde ab und hat eine bestätigte Kapazität von 50 Zügen. Damit ist S21 ein genehmigungspflichtiger Rückbau, die Planrechtfertigung ist entfallen!“(aus Leistungsrückbau). ______________________________________ Abgeordnete in Stadt und Land aller Parteien: Verschanzen Sie sich nicht hinter dem Fraktionszwang, sondern nehmen Sie Ihre persönliche Verantwortung wahr! Das Projekt Stuttgart 21 kann nicht gut gehen, es ist auf Betrug gegründet (Blog gestern), das Desaster ist absehbar.

Bahn-Betrug
Freitag 01. November 20:48 Lassen sich die Bahn und die Befürworter den Vorwurf des Milliarden-Betrugs gefallen? Das wäre ein Hinweis, dass dieser Vorwurf gerichtsfest belegt werden kann. Spielen Stadt und Land das böse Spiel mit, nur weil eine politische Mehrheit mit Fraktionsdisziplin auch diesen gewaltigen Betrug deckt und sie nicht als Versager ihr Gesicht verlieren wollen? storno21_logo_200 Dabei wäre es ein ehrenwerter und zwingender Anlass, aus dem üblen Betrug der Bahn auszusteigen und weiteren schweren Schaden von Stadt, Land (und Bahn!) abzuwenden.


Blog vom 1. Januar 2009
bis zum Oktober 2013
hier lesen.