Parodie nach Hölderlin (2008 / 2013)


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Glasfenster in St. Laurentius Obrigheim, Foto Andreas Keller
Wurmb Obrigheim
„…und sprachen: Wohlauf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen,
dessen Spitze bis an den Himmel reiche,
damit wir uns einen Namen machen

Blogmotto:
Stuttgart 21 ist ein Wurmbau zu Babel
und wird scheitern.
Das Projekt ist einfach zu schlecht
und hat Natur und Vernunft gegen sich.
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dreiste Behauptung
Wednesday 02. September 23:07

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immer dienstags 7:00 Uhr
Tuesday 01. September 08:50

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Letzten Dienstag waren es etwa 30 Blockierer zum 5. Jahrestag des Abrissbeginns des Nordflügels, heute fünf Leute (zwei Frauen, drei Männer), die blockerten. Polizei war zu sehen, hat aber bis 7:40 noch niemand angesprochen oder zum Räumen aufgefordert.
Mein ICE fuhr 7:51, deshalb kann ich jetzt noch nichts über den weiteren Verlauf der Blockade berichten, möchte es aber an dieser Stelle noch anfügen.



heute
Monday 31. August 11:42

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„Der Baufortschritt ist eben keine ausreichende Begründung für das Lügenprojekt, die "21 guten Gründe" dafür sind schon seit Ende Dezember 2013 aus dem Verkehr gezogen“ (aus meinem Kommentar heute zum Artikel i.d. Stuttgarter Zeitung neue-eroerterung-ist-nicht-geplant).



Lügenpropaganda (1)
Sunday 30. August 18:33

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Diese „Information“ führt die Bahnkunden hinters Licht. Sie ist über einem Guckfenster auf dem Zugang zu den Bahnsteigen angebracht und soll wohl dieses trostlose Bild rechtfertigen:

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Blick durchs Guckfenster. Die Baustelle ruht, warum auch immer…


Der Dichter spricht (34)
Saturday 29. August 23:01
Keine öffentliche Anhörung zu den geänderten Plänen Filderbahnhof. Stuttgarter Zeitung: „Eine Erörterungsveranstaltung ist hingegen nicht vorgesehen.“ (Die letzte Erörterung gestaltete sich zur Peinlichkeit für die Bahnvertreter, sie wurde abgebrochen, als es endlich um die Sinnhaftigkeit, die Planrechtfertigung für Stuttgart 21 ging.)

„So scheut das böse Gewissen Licht und Tag.“
Goethe, Reineke Fuchs, Erster Gesang


Chaos und S21
Friday 28. August 22:37
Letzten Sonntag in Düsseldorf chaotische Zustände, viele Verspätungen, Bahnsteigänderungen, fehlende Durchsagen, keine Auskunft (Mensch) zu finden…
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Auch zum Blog von gestern: Wie kann das Bahnmanagement das Großprojekt Stuttgart 21 planerisch und im Bau bewältigen, wenn es nicht einmal dem täglichen Bahnbetrieb gewachsen ist?!



Chaos vorprogrammiert
Thursday 27. August 21:49
Vorlängst Durchsage am Bahnsteig 15 im rappelvollen Bahnhof Düsseldorf: (ICE nach München):

„…die Wagenreihung ist umgekehrt, Wagen 3 fehlt, Reservierungen sind in Wagen 6.“ (genauer Wortlaut evt. anders, nicht aber die Fakten.)



Möge...
Wednesday 26. August 18:11
„Die Erfolge des Widerstands gegen die AKWs Wyhl und Kalkar, und das "Endlager" Gorleben machen mich zuversichtlich dass Widerstand gegen unsinnige Projekte trotz behördlicher Genehmigungen doch sinnvoll ist. Möge auch S21 doch noch gestoppt werden.“
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Leserkommentar zum Artikel über Wyhl von Walter Moßmann in der
KontextWochenzeitung von heute.


Transparenz Fehlanzeige
Tuesday 25. August 22:50
Im Spiegel-Interview vom Oktober 2012 hatten Sie noch postuliert:
„ … Partnerschaft geht nicht ohne Transparenz. Das muss die Bahn wissen.“ Was ist davon geblieben, wenn Sie sich nicht einmal mit der Forderung durchsetzen konnten, die Frage der Bahnhofsturm-Gründung – Eisenbeton- oder doch Eichenpfähle? – mit einfachen Mitteln endgültig und nachprüfbar zu klären?
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Aus dem
Offenen Brief an OB Kuhn, Rede von Bonatz-Enkel Peter Dübbers gestern bei der 285. Montagsdemo zum 5. Jahrestag des Beginns der Zerstörung der Seitenflügel.


Bahn ade! (2)
Monday 24. August 09:22
Vergleich Stuttgart-Düsseldorf

Bus: direkt (ab Flughafen) ohne Umsteigen in 6:25 Stunden für 18 oder 24 €

Bahn: (günstigste Möglichkeit): mit 3 mal Umsteigen in 6:02 Stunden für 65,10 €
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Die Bahn ist allerdings konkurrenzlos schnell, Dauer 2:40, aber die Fahrt mit dem ICE kostet 113 €, etwa das Fünffache im Vergleich mit dem Fernbus. Die lästige Konkurrenz der Fernbusse wird vermindert durch das Fehlen des Busbahnhofs am Stuttgarter Hauptbahnhof wegen Stuttgart 21, eine große Schikane für die Busreisenden.



Service
Sunday 23. August 22:47
Eingang Bahnhof Dinslaken

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Service: Fahrkartenschalter nicht besetzt, sonntags nie, samstags nur bis 13:00 Uhr, kein Aufzug.


Bahn ade! (1)
Saturday 22. August 07:56
„Ich halte die Eisenbahn für ein hervorragendes und gesellschaftlich äußerst nutzbringendes Verkehrsinstrument. Dennoch habe ich der Grube-Kefer-Pofalla-Bahn den Rücken gekehrt. Nach über 20 Jahren lückenloser Bahn-Card-Nutzung (1. Kl. comfort) habe ich seit diesem Jahr keine Bahn-Card mehr. Stattdessen habe ich mir für die Mittelentfernungen ein Auto gekauft und bin nun damit unterwegs.“ (Zitat aus E-Mail)


Krakenarme!
Friday 21. August 10:08
Blog vom 27.5.2010, Leserkommentar zum Abriss der Seitenflügel:
„Ich denke, vom Abriss der Seitenflügel wird das Stadtbild in höchstem Maße profitieren. Es gibt also keinen Grund zu warten. Selbst wenn S21 dann doch nicht käme, hätten die Bürger immer noch großen Nutzen vom Abriss dieser
Krakenarme des Grauens.“

Nach einigen Einsprüchen erfolgt die Abschwächung:

„Ich weiß natürlich, dass er ein bedeutendes Bauwerk ist, aber das nützt mir nichts, ich finde ihn einfach trotzdem grässlich, deswegen vielleicht mein etwas überhartes Urteil über die Seitenflügel.“

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Fotos S.B.

Mit „Krakenarme des Grauens“ wurde der „Hüttenkruscht“ Oettingers noch getoppt.
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S.B. dazu aktuell:
Den großartigen Bonatz-Bahnhof schlecht- und den Ingenhoven-Bahnhof schönreden war und ist die Strategie der Projektbetreiber. Inzwischen ist der Tiefbahnhof im Vergleich zur damaligen Visualisierung derart verunstaltet und abgespeckt (Fluchttreppenhäuser, Eingänge, eine Reihe „Lichtaugen“ weniger), dass damit keine überzeugende Werbung mehr zu machen ist und wohl deshalb eine entsprechende Darstellung fehlt (Blog vom 15.8.15 „Der Kaiser steht längst nackt da!). Wie auch die „
21 guten Gründe für Stuttgart 21“ aus dem Verkehr gezogen wurden…


"Hüttenkruscht"
Thursday 20. August 22:33

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Foto S.B. von heute

Dr. Norbert Bongartz am 25.8.2014, Demo am Kernerplatz:
In den 36 Jahren, in denen ich selbst als Denkmalpfleger im Landesdenkmalamt aktiv tätig war, hatte es keinen vergleichbaren Fall gegeben, in dem die Regierung, hier die CDU-FDP-Regierung ungerührt das Primat eines Landesinteresse an S21 behauptete und ihre eigenen Denkmalpflege-Fachleute derart eiskalt ins Abseits stellte. Mehr noch: Ihre eigenen Architekturhistoriker wurden mit einem Redeverbot zu S21 belegt, worauf ein Ministerpräsident Oettinger widerspruchslos behaupten konnte, die Architektur der Längsflügel am Hauptbahnhof seien ja nur Hüttenkruscht...“
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Fotos von Bahnhofs-„Hüttenkruscht“ nebst Würdigung im
Offenen Brief (Memory 2) an BM Hahn und OB Dr. Schuster.


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Zur Website und zum Blog
Diese Website wurde im März 2008 begonnen mit der Adresse www.siegfried-busch.de (heute noch aktiv) und der Absicht, meine Offenen Briefe (Memorys) einem größeren Leserkreis zu erschließen. Später kam die kritische Untersuchung von„21 gute Gründe für Stuttgart 21“ hinzu, um die falsche Propaganda der Projektbetreiber zu entlarven. Der täglich bediente Blog ist am 1.1.2009 begonnen worden. Das Landesarchiv Baden-Württemberg spiegelt diese Webseite seit 2013 zweimaljährlich, zuletzt am 7.4.2015 zur Dokumentation der Vorgänge um Stuttgart 21.
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In diesem Blog steht seit Anfang 2009 täglich eine
-Information,
-Glosse,
-Satire,
-Karikatur,
-Foto oder ein
-Zitat
als Kritik an Stuttgart 21 oder Argument für den Erhalt des Kopfbahnhofs.

Alle Blogeinträge ab 01.01.2009
hier lesen.

Spiegelungen (Kopien) dieses Blogs und der ganzen Website „metropolis21.de“
durch das Landesarchiv Baden-Württemberg zweimal im Jahr seit 2013:
http://la.boa-bw.de/1-1459571.html.
Dort sind auch alle Fotos, Grafiken usw. aus den Vorjahren
seit 2009 vorhanden, die wegen eines Updates derzeit nicht angezeigt werden.
Dagegen sind leider die Quellen (Verlinkungen) nur hier im Original
und nicht im Landesarchiv aktiv.
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"Haltestellen-Halle"
Wednesday 19. August 21:40
„Ich bestehe hiermit auf der Erfüllung meiner Bitte um aktuelle, planerische Darstellungen der Situation Haltestellen-Halle und Straßburger "Platz". ___________________________________________________________ Architekt Eckart Schäffer macht einen neuen Versuch auf Kenntnis der „planerischen Darstellung“ des Stuttgart-21-Tiefbahnhofs. Da es amtlich kein Bahnhof ist und erst mit dem Trick „Haltestelle“ eine Genehmigung möglich war, vermeidet er konsequent den Begriff Bahnhof. Über einen möglichen Erfolg seiner Bemühungen wird im Blog berichtet. Ganzer Brief bei Zum Blog aktuell S.B.: Eine realistische Darstellung der S21-Halle würde sehr ernüchternd ausfallen und die ursprüngliche schöne weiße Bahnhofswelt entzaubern, deshalb dürfte eine solche Darstellung entweder geschönt oder intern gehalten werden.


10 oder 40 Jahre?
Tuesday 18. August 23:08
Dr. Franz Alt, Rede auf dem Kirchentag: „Es ist einfach Hybris, wenn eine Großstadt in Mitteleuropa ihre urbane Gepflegtheit mindestens 10 Jahre aufgeben soll…“
Aus der Website von Fritz Möbus
Der Stuttgart 21 - Irrtum „Das Großprojekt Stuttgart 21 nimmt - Planung und Bau zusammengenommen - die Region Stuttgart über einen Zeitraum von mindestens 40 Jahren in Beschlag.“


Mein lieber Herr Verschönerungsverein!
Monday 17. August 19:23
Mit Datum vom 2002 - 10 - 16:
In der
Stellungnahme zum Hauptabschnitt der Talquerung mit Bahnhof PFA 1.1 verlangt der Verein den Erhalt der alten Bahndirektion, den Erhalt der Seitenflügel des Bonatzbaus (alter Bahnhof), den Verzicht auf die sichtbehindernde Aufwölbung der Bahnhalle und die Lichtaugen
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Gegen Stuttgart 21 erfolgte keine Aufschrei des traditionsreichen
Verschönerungsvereins, aber immerhin klare Forderungen, die letztlich vergeblich waren:

  • alte Bahndirektion ist entkernt und teilweise zurück gebaut, es gelingt höchstens „Fassadismus“

  • die Seitenflügel des Bonatzbaus sind abgebrochen

  • die Aufwölbung mit den Lichtaugen ist geblieben



wie war das nochmal 2011?
Sunday 16. August 18:54
Aus der Website Pro Stuttgart21 (letzte Einträge unter „Aktuell“ aus 2011)

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Fazit meiner Büttenrede (212. Montagsdemo Rosenmontag 3.März 2014 auf dem Stuttgarter Schlossplatz):
Die „21 guten Gründe für Stuttgart 21“ sind eine Sammlung von falschen Werbesprüchen, Halbwahrheiten und Luftnummern! Die Menschen aus dem Land und besonders die Stuttgarter werden zum Narren gehalten! Deshalb sind wir ja so narret!“

Statement S.B. am 12.November 2014 gegen Ende der Anhörung Filderbahnhof in der Filderhalle Leinfelden:
"Die guten Gründe sind weitgehend abhanden gekommen und damit ist die Sinnhaftigkeit des Projekts und die Planrechtfertigung dahin.“



Der Kaiser steht längst nackt da!
Saturday 15. Au

Offener Brief von Gottfried Ohnmacht-Neugebauer an Frau MdB Annette Sawade, SPD
Ausschnitt:
„Stuttgart 21 ist ein Projekt, dass durch und durch auf Betrug und auf falschen Versprechungen beruht.

Die Kosten explodieren, Sicherheit und Brandschutz sind nicht gegeben.
Jeder mögliche Nutzen des Projekts ist längst widerlegt und es ist öffentlich nachgewiesen worden, dass es sich bei Stuttgart 21um einen Infrastrukturrückbau handelt.

Ganz zu schweigen von dem unermeßlichen Schaden, den das Projekt
für Umwelt, Natur und Mineralwasser mit sich bringt.

Der Kaiser, nämlich das widersinnige Projekt "Stuttgart 21“, steht nämlich längst nackt da.“

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Ich erlebte die selbstsichere und redegewandte Dame bei der Anhörung im Bundestag, wo SPD und CDU sich als faktenresistente Bahn-Lobby präsentierte. Die Verkehrswissenschaftler der Uni Stuttgart heißen vor allem Prof. Martin, der mit unrealistischen Haltezeiten die Kapazität von S21 geschönt hat. Zu diesem Fachmann, auf den sich Frau Sawade verlassen will, sagte
Prof. Ferd. Rohrhirsch in seiner Demorede vom 30.6.2014:

„Herr Prof. Martin: Was bleibt mir denn zu denken anderes übrig, wenn Sie sich zitieren lassen mit den Worten:

„Der heutige Stuttgarter Hauptbahnhof entspricht 16 nebenei­nanderliegenden Sackgassen ... Wenn ein Zug diagonal ausfährt, versperrt dieser eine Zug alle anderen Ein- und Ausfahrten.“ Zitat: http://www.region-stuttgart.org/vrsuploads/Interview _Martin.pdf (Anmerkung: dieser Link existiert nicht mehr (!), das Interview Prof. Martin findet sich aber als Link
hier).

Herr Grube, was bleibt mir denn zu denken anderes übrig, wenn sie im Radio (SWR 1, Leute) im Brustton der Überzeugung sagen:

„Der neue Bahnhof hat halb so viele Gleise und wird doppelt so viele Züge pro Stunde abwickeln.“

Tondatei 5 Sekunden: grube2

Was bleibt mir, meine Herren, bei solchen Aussagen denn anderes übrig, als den Schluss zu ziehen, dass Sie mich in geradezu unverschämter, unverfrorener Art und Weise für dumm verkaufen wollen. Dass uns eine schon vorher bekannte Minderleistung als Leistungssteigerung verkauft werden sollte, das ist das eigentlich Empörende.“



Parkblech
Friday 14. August 11:07
Gestern war das 5-jährige Jubiläum des „Parkgebets“, das regelmäßig alle 2 Wochen im mittleren Schlossgarten stattfindet, getragen von den Theologinnen und Theologen gegen Stuttgart 21. Mit dabei immer das „Parkblech“ zur musikalischen Umrahmung und Liedbegeitung, organisiert von Ulrich Ebert, Ingenieure22 und Juristen zu S21.

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Foto: Thomas Renkenberger

Parkblech in der üblichen Zufallsbesetzung, gestern Querflöte, 2 Trompeten, 2 Altsaxophone (blauer Hut S.B.), Horn und Tuba. Bis auf den Querflötisten alle auch bei der Capella Rebella, die bei den Montagsdemos spielt. Auftritt beim Kirchentag: https://www.youtube.com/watch?v=JBPy05lj37M  (Ausschnitt 3 Minuten).


Werbung für unten mit oben
Thursday 13. August 22:28
Großposter an einem Durchgang zum Querbahnsteig im Stuttgarter Baustellen-Bahnhof

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Die attraktive Bahnwelt ist oben,
widersprüchlich zum Tunnelprojekt Stuttgart 21


???
Wednesday 12. August 11:02
Aktuelles Demoposter von C.D. zum Artikel von Prof. Arno Lederer in der StZ „Ja, mach nur keinen Plan“ (Blog vom 9.8.15) STZ_8_AUG_15_KULTUR_HBF

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Wer ist verantwortlich für die Planlosigkeit? Der Baubürgermeister? BM Hahn macht sich Ende Monats vorzeitig vom Acker…



Hinterhofatmosphäre
Tuesday 11. August 21:30
Heute in der FAZ:
„Die Bauarbeiten für das Bahnprojekt Stuttgart 21 haben den Oberen Schlossgarten ohnehin verändert. Obdachlose und Punks, die sich früher in der Nähe des Bahnhofs, in der Klett-Passage oder am Planetarium aufhielten, sind nun häufiger auf den Rasenflächen vor dem Staatstheater anzutreffen. Die vielen Baustellen – am Landtag und in der Umgebung des Planetariums – haben in Stuttgarts schönster Grünanlage eine schmutzige Hinterhofatmosphäre geschaffen, es bestätigt sich die „Broken-Window-Theorie“: Eine kleine Schmuddelecke führt nach und nach zu einer immer größeren Verwahrlosung des öffentlichen Raumes.“


Mailwechsel
Monday 10. August 22:13

A: „Ich bin ein Teil des Begleitbüros S.O.U.P.“
B: Was bedeutet die Abkürzung?
A: Bedeutung :
Stuttgarter Observatorium Urbaner Phänomene _________________________________________
Derzeit werden an urbanen Phänomenen observiert: Stadtzerstörung, Mineralwasser, U-Bahn-Unterbrechungen, Feinstaub, S-Bahn-Chaos…



"Ja, mach nur keinen Plan!"
Sunday 09. August 21:58
Prof. Lederer: „Verschießt das Pulver nicht dafür, recht zu haben oder weiterhin recht haben zu wollen. Beide Seiten! Und hört nicht gelangweilt weg, wenn das Thema 21 auf den Tisch kommt.“

Ganzer Artikel in der Stuttgarter Zeitung von gestern:
STZ_8_AUG_15_KULTUR_HBF


"unter aller Kanone"
Saturday 08. August 22:16
In der Print-Ausgabe der Stuttgarter Zeitung kommt heute in KULTUR ein Essay von Prof. Arno Lederer, Stadtplaner und Architekt. Arno Lederer hat die Preisentscheidung für den Ingenhoven-Entwurf S21 mitgetragen. Schlagzeile nach einem Song aus Brechts Dreigroschenoper „Ja, mach nur keinen Plan“. Im Artikel Kritik an der Planlosigkeit zu S21, der Verwüstung der Innenstadt und der Werbung der Bahn. Bereits am 25.1.2014 fand Lederer im SWR deutliche Worte:

... "nun hat sich aber hinterher herausgestellt, dass die Technik doch viel schneller weiter kam...damals hat man noch die Züge reingefahren mit der Lokomotive, umgehängt, Lokomotive rückwärts rein, ... die Denkmalspflege, hat man uns gesagt, hat das Haus frei gegeben...und dann merkt man hinterher, dass so manches nicht stimmt, wie die Frage der Denkmalspflege... man hätte sehr wohl die Flügel unterfahren können .... habe mich davon distanziert ... es ist einfach eine liederliche Weiterentwicklung des Projekts... da fragt man sich natürlich, welche Arroganz besitzt ein Bauherr, der auf einem Entwurf sitzen bleibt, der Mitte der 90-er Jahre angefertigt wurde.... man hat auf niemand gehört, auf die Fachleute nicht wie auch auf die Leute, die man Mutbürger nennt...  das Verhalten der Bahn ist einfach liederlich, ich muss das so sagen... dieser Umgang mit der Bevölkerung, der Umgang mit der Stadt und das Verhalten des Bauherrn, der Bundesbahn, den find ich unter aller Kanone..."


Rumpelstilzchen21 (2)
Friday 07. August 12:48

Stuttgarter Zeitung von heute: „Schon im Juni 2008 hatte das Fraunhofer-Institut ein Computerabbild des Bahnhalts programmiert und einer ausgesuchten Schar von Lokalpolitikern, darunter der scheidende Baubürgermeister Matthias Hahn, und Bahn-Vertretern wie dem damaligen Konzernbevollmächtigten fürs Land, Werner Klingberg, präsentiert. Doch die eher in Grautönen gehaltene Präsentation wusste nicht so recht zu überzeugen und verschwand wieder.“
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Die damalige Präsentation Fraunhofer war derart abschreckend und trostlos, dass damit keine Werbung möglich war. Sie ist aus dem Netz verschwunden, dürfte aber in den Spiegelungen meiner Website durch das Hauptstaatsarchiv unter
http://la.boa-bw.de/1-1459571.html noch irgendwo zu finden sein.

Aus dem Blog „Gold zu Stroh“ vom 4.5.2010:

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„Die Verteilerebene des Ingenhovenbahnhofs ist nicht höher als die Klett-Passage.“ (Insider aus dem Fraunhoferinstitut)
Im Vergleich zur Kopfbahnhofhalle Bonatz wieder einmal das Prinzip Rumpelstilzchen 21: Gold zu Stroh!



Irrtum einsehen!
Thursday 06. August 21:02
(Wiederholung): Quelle (aus PFB1.5) mit der Rechtfertigung für die großen Eingriffe in den Rosensteinpark Seite 346, Befreiung vom Naturschutz Rosensteinpark:

„...insbesondere spricht aber
die überragende Verkehrsbedeutung des Vorhabens als überwiegender öffentlicher Belang hier für eine Befreiung.
Gegenüber dieser
überragenden Verkehrsbedeutung haben die Schutzinteressen, die mit dem Landschaftsschutzgebiet verfolgt werden, zurückzutreten.“
_________________________________________________

Es mag sein, dass die Projektplaner die zweimalige Rede von der „überragenden Verkehrsbedeutung“ damals geglaubt haben. Wenn sich dies aber jetzt eindeutig als falsch heraus gestellt hat, kann das doch nicht immer noch als Begründung für vergangene und gegenwärtige Verwüstungen der Stadt und der Bahnanlagen herhalten. Fehler können eingesehen und korrigiert werden, dazu fehlt wohl der Mut zur Ehrlichkeit.



Schnapszahl 11.1.11 zur Schnapsidee S21
Wednesday 05. August 10:22

Blog vom 11.1.11:
auch ich habe heute früh um 7:00 blockiert….

...und bin (ein kleines Stück) weggetragen und angezeigt worden. Ein Kommentar zum Bericht über die heutige Demo in der Stuttgarter Zeitung fasst auch meine Gründe zusammen:

„Pflicht zum Widerstand
Eines dürfte inzwischen jedem klar geworden sein, der sich über S21 umfassend informiert hat: S21 ist ein gigantisches Lügengebäude, dessen "Fundament" eben nicht Recht und Gesetz, geschweige denn die Interessen der Bürger sind. Die Profiteure haben jahrelang Bürger und Entscheidungsträger unter Vorspiegelung falscher Tatsachen getäuscht.

S21 ist Betrug und definitiv gescheitert. Das Fundament trägt nicht, das Lügengebäude hat mächtige Risse bekommen und wird nicht zu halten sein. Die einzige Frage ist, wie viel von unser aller Geld noch den bereits für eine gigantische historische Fehlplanung ausgegebenen Summen für weiteres Zerstörungswerk an funktionierender Infrastruktur zugunsten einer zukünftigen Bauruine ohne Sinn und Verstand hinterhergeworfen wird.

Ich habe vor jedem Sitzblockierer großen Respekt, der sich diesem - meiner Rechtsauffassung nach illegalen - Staatstreiben widersetzt. Die Politik nimmt ihre Verantwortung für das Gemeinwesen nicht wahr, so MÜSSEN es wir Bürger tun. Wer nach dem 30.09. immer noch Vertrauen in die verantwortlichen Politiker hat, dem kann nicht mehr geholfen werden (oder der informiert sich besser...). Alle übrigen haben die PFLICHT zum Widerstand.“
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Mein Bußgeld von ca 70€ werde ich nach dem Gerichtsurteil zu den legalen Blockaden zurückfordern. Der obige Text stimmt immer noch, die BÜRGER sind immer noch in der Verantwortung, weil die POLITIK versagt hat. Stuttgart ist inzwischen übel verwüstet, der Bahnverkehr beeinträchtigt, hinzu kommt verstärkt die Stadtbahn mit den langen Unterbrechungen der zentralen Linien.



Feuerwehr im Kopfbahnhof
Tuesday 04. August 17:55
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(Foto von Feuerwehr auf dem Bahnsteig entfernt, Fotos im Artikel)

Feuerwehr auf dem Bahnsteig. Wie wäre es im Tiefbahnhof, wo keine Zufahrt besteht? Wird es dort fest installierte Löschapparate geben, die die Bahnsteige zusätzlich beengen?



Quelle zu Bodack 1 bis 10
Monday 03. August 23:27
„Stuttgart 21”
– Babylonischer Turm unseres Gemeinwesens?
Artikel zum Stand von S21 im Juli 2015 in der Zeitschrift Humane Wirtschaft 04/2015 bei
Zum Blog aktutell
Originalformatierung:
S21-Babylon in HW_2015_04


Bodack (10)
Sunday 02. August 11:35
Das alles (Blog Bodack 1 bis 9) wird in Stuttgart wissentlich in Kauf genommen und gleichzeitig geleugnet: Wofür? Für einen aktuellen Sieg, der allerdings jeden Tag verloren gehen kann: Das Aufschieben der zu erwartenden Niederlage ist den Entscheidungsträgern offensichtlich Milliarden Euro wert.

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„Aufschieben der Niederlage“: Die Niederlage ist bereits eingetreten, weil sich die
„21 guten Gründe für Stuttgart 21“ als falsche Propaganda erwiesen haben und damit die Planrechtfertigung dahin ist. Es wird trotzdem weiter gebaut bis zum endgültigen Scheitern.


Bodack (9)
Saturday 01. August 09:45
Die Folgen des „Siegs“ der Projektbetreiber um jeden Preis (Quelle folgt):

 Es genügt eine einzige Stelle im extrem schwierigen geologischen Untergrund, an der nicht weiter gebaut werden kann, dazu, dass die Jahrzehnte dauernden Großbaustellen überhaupt nie zu funktionierenden Bahnanlagen führen.
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S.B.: Es genügt ein einziger Starkregen mit großen Überschwemmungen im Bereich Bahnhof/U-Bahn/Neckarstraße, und es genügt ein einziges Neckarhochwasser bei Obertürkheim/Wangen, um die Idee des Tiefbahnhofs in Frage zu stellen und das Projekt zu stoppen.



Bodack (8)
Friday 31. July 16:06
Die Folgen des „Siegs“ der Projektbetreiber um jeden Preis (Quelle folgt):

Die Millionen Euro kostende Propaganda für das Projekt verbreitete so viele Falschbehauptungen, dass die Glaubwürdigkeit der Politiker, der Deutschen Bahn und der von ihr bezahlten „Gutachter“ nachhaltig beschädigt wird. _____________________________________________________________
Fazit meiner
Büttenrede am Rosenmontag 2014 auf dem Stuttgarter Schlossplatz: „Die „21 guten Gründe für Stuttgart 21“ sind eine Sammlung von falschen Werbesprüchen, Halbwahrheiten und Luftnummern!“

Statement am 12. November 2014 gegen Ende der Anhörung zum Filderabschnitt in der Filderhalle Leinfelden: "Die guten Gründe sind weitgehend abhanden gekommen und damit ist die Sinnhaftigkeit des Projekts und die Planrechtfertigung dahin.“



Bodack (7)
Thursday 30. July 14:55
Die Folgen des „Siegs“ der Projektbetreiber um jeden Preis (Quelle folgt):

Er (der „Sieg“) führt wegen verweigerter Baugenehmigungen, wiederholtem Scheitern von Baumaßnahmen, Kostensteigerungen und Terminüberschreitungen zu einem massiven Ansehensverlust der Technikmetropole Stuttgart, ja der Bundesrepublik überhaupt.
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Die grotesken Fehleinschätzungen lassen Stuttgart 21 zur Lachnummer der Nation werden:
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www.tetsche.de



Bodack (6)
Wednesday 29. July 22:03
Die Folgen des „Siegs“ der Projektbetreiber um jeden Preis (Quelle folgt):

Er (der „Sieg“) verursacht einen jahrzehntelangen Leidensprozess, indem auf den Großbaustellen den Bürgern Behinderungen, Lärm, Schmutz und Hässlichkeiten zugemutet werden.
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„Mein Stuttgart - wohin denn du?!
(Hölderlin-Parodie, Erstfassung) Die Normalbürger scheinen alles fatalistisch als unvermeidlich hinzunehmen. Schafsnatur!



Bodack (5)
Tuesday 28. July 23:57
Die Folgen des „Siegs“ der Projektbetreiber um jeden Preis (Quelle folgt):

Er (der „Sieg“) zerstört das wunderschöne und vielgeliebte Herz der Stadt Stuttgart mit wertvollem Baumbestand und bedeutenden, denkmalgeschützen Bauten.
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Der Abriss der Seitenflügel des Bonatz-Bahnhofs, die Zerstörung des historischen Schlossgartens im Zentrum der Stadt und die angelaufenen Bauarbeiten im Bahnhof haben bereits das Herz der Stadt zerstört.



Bodack (4)

Monday 27. July 22:35
Die Folgen des „Siegs“ der Projektbetreiber um jeden Preis (Quelle folgt):

Er (der „Sieg“) führt zu erheblichen sozialen „Brüchen“, weil Entscheidungsträger Steuergelder entgegen rationalen Argumenten und aller Warnungen von Experten verfeuern.
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Beispiele: ungenügend bezahlte Berufe wie Erzieherinnen und in der Altenpflege können die Geldverschleuderung beim Großprojekt Stuttgart 21 nicht verstehen und die Streikbereitschaft wird stark erhöht wie zuletzt erlebt. Und immer noch
geht ein Riss durch die Stadt.



Bodack (3)
Sunday 26. July 10:31
Die Folgen des „Siegs“ der Projektbetreiber um jeden Preis (Quelle folgt):

Er (der „Sieg“) schädigt den Bahnverkehr, weil schon jetzt Zugfahrten beeinträchtigt, Teile des Bahnhofs zerstört und andere wichtige Ausbaumaßnahmen „kannibalisiert“ werden.
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Ganz deutlich wird die Beeinträchtigung des Bahnverkehrs durch das häufige
S-Bahn-Chaos ; ich erlebe die Zerstörung des Bahnhofs durch die langen Wege beim Umsteigen in die S-Bahn. Der Stuttgarter Hauptbahnhof ist über viele Jahre (Jahrzehnte?) von einer pünktlichen und komfortablen zur unpünktlichen und unbequemen Station geworden. Die noble, denkmalsgeschützte Architektur (soweit sie nicht schon zur Werbefläche und zu einem Krämermarkt verkommen war) ist massakriert.



Bodack (2)
Saturday 25. July 18:12
Die Folgen des „Siegs“ der Projektbetreiber um jeden Preis (Quelle folgt):
Er (der „Sieg“) kostet Milliarden Steuergelder, die an anderen Stellen dringender benötigt werden.
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Hunderte verlotterte Bahnhöfe, fehlende Aufzüge und und. Jüngst erlebt: Auf der Fahrt von Überlingen (Aufzug vorhanden) nach Mössingen fehlte in den Umsteigebahnhöfen Friedrichshafen und Aulendorf der Aufzug für mein schwer beladenes Fahrrad. Die Klimaanlagen funktionierten bei großer Sommerhitze nicht in allen Zügen.
Als Bahnkunde stelle ich immer wieder fest: Die Bahn ist krank. Und Stuttgart 21 krankt auch und verursacht große Beschwernis bei den Reisenden und der Stadtbevölkerung…



Bodack (1)
Friday 24. July 23:47
Die Folgen des „Siegs“ der Projektbetreiber um jeden Preis (Quelle folgt):
Er beschädigt wegen zahlreicher Rechtsverstöße das Ansehen des Rechtsstaats; er empört mehr und mehr Bürger, die bei geringsten Vergehen bei Protesten mit Verurteilungen bestraft werden, während gegen massive Rechtsverstöße der Verantwortlichen noch nicht einmal staatsanwaltschaftlich ermittelt wird.
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Wegen Blockade einer Baustellenzufahrt musste ich die Kosten des Polizeieinsatzes (Wegtragen, Strafbefehl) zahlen. Gegen Mappus et al. wurde nur halbherzig ermittelt.



Dauerlärm im Zug
Thursday 23. July 23:38
An meinem Sitzplatz im IRE (Neigetechnik) nach Stuttgart heute war Motor-Dauerlärm:

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Vergleichslärm nach Tabelle:
70 Dezibel : Fernseher, Schreien, Rasenmäher
75 Dezibel : Verkehrslärm

Die IRE-Züge Stuttgart-Aulendorf sind sehr umkomfortabel, außer dem hohen Lärmpegel rütteln sie sehr stark, verstärkt durch die maroden Gleise. Die Bahn ist krank… Die Milliarden für Stuttgart 21 fehlen für eine Sanierung in Richtung Komfort für die Reisenden. Altes Zugmaterial, schlechte Gleise, verlotterte Bahnhöfe und und und.



"wohin denn du?"
Wednesday 22. July 21:57
Aus einem Kommentar von Alexander Schäfer:
Seit Jahren drängt es die „Stadt zwischen Wald und Reben“ immer weiter in den Betonwahn. Wie viel Baustelle soll es denn noch werden? Nachdem sich das Krebsgeschwür „Stuttgart 21″ schon sinnlos über den Mittleren Schlossgarten ausgebreitet hat, soll es nun also Metastasen streuen? Im Rosensteinpark bilden sich auch schon S21 Ableger, der Untere Schlossgarten wird durch die „Rosensteinviertel“ Pläne bedroht und nun (siehe STZ zum möglichen Baufeld rund um die Stuttgarter Oper) also auch der Obere Schlossgarten? Stuttgart was ist bloß los mit dir?“
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„Betonwände stehn
Sprachlos und kalt.
Mein Stuttgart - wohin denn du?“
(aus der Hölderlin-Parodie von 2008
„MetropoliS21“


Wer hat es gefilmt?
Tuesday 21. July 22:58
Überforderte Polizisten prügeln und sprayen auf passiv blockierende Bürger wie hier auf diesem Video dokumentiert ist: https://www.youtube.com/watch?v=hYl6wv6NMF8 Die verantwortlichen Politiker konnten sich bis jetzt wegducken und aus der Verantwortung stehlen. Die Staatsanwaltschaft hat schlimm versagt, der Untersuchungsausschuss versuchte die Opfer als Täter darzustellen. Der Rechtsstaat wurde und wird weiter beschädigt.


Sommerloch-Ente
Monday 20. July 23:34
20.07.2015, Eilmeldung zu Stuttgart21: Baden-württembergisches Verkehrsministerium ordnet Baustopp wegen zu hoher Schadstoffemissionen an. Video von RISKANT21


Gelbe Karte wegen...
Saturday 18. July 14:23
…Foul am Bürger! Bürgervotum aus dem Filderdialog missachtet. Tunnelblick 56

„“Die Pendler und Bahnreisenden aus der Region tragen die Folgen des Rückbaus von Bahninfrastruktur auf den Fildern; ein zukunftsorientierter Nah- und Regionalverkehr mit dem erhofften S-Bahn-Ringschluss ins Neckartal wird durch das »Dritte Gleis« praktisch unmöglich.“

„Aus faulen Eiern werden keine Küken“ (Wilhelm Busch)


(nicht)!
Friday 17. July 22:52
Aus einer E-Mail zur Kleinen Anfrage der Bundes-Grünen zu Stuttgart 21, die vernichtende Mängel zum Tiefbahnhof vorträgt:
„Dennoch wird in absoluter Verantwortungslosigkeit gebaut. Das fällt den Verantwortlichen (nicht) auf die Füße und das Volk muss den längst erkannten Unsinn mal wieder zahlen.


Ironie pur
Thursday 16. July 18:51
Zuschrift von E.Sch. auf den Blogeintrag von gestern, Foto Züblin-Arbeiter:
Endlich sehe ich einen der Akteure der versprochenen 10 000, oder waren’s 20 000? durch S21 geschaffenen Arbeitsplätze. So kann  per Brezelkauf auch das hiesige Handwerk wieder Fuß fassen (Lang) und hoffnungsvoll in die Röhre(n) blicken.“
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Prognostiziert wurde in
„21 gute Gründe für Stuttgart 21 18. Mehr Arbeitsplätze“:
„In den nächsten 15 Jahren werden allein in Stuttgart drei Milliarden Euro Bauvolumen für den Umbau des Bahnknotens und vier Milliarden Euro für die städtebauliche Entwicklung investiert. Das bringt die Bauwirtschaft in Schwung und schafft rund
4000 neue Arbeitsplätze. Die verkehrsgünstige Lage des Europaviertels erleichtert die Ansiedlung von Dienstleistungen mit tausenden neuen Arbeitsplätzen.“

Neue Dauerarbeitsplätze wurde mit 20.000 angegeben, die meisten davon dürften Umsiedlungen innerhalb von Groß-Stuttgart werden wie jetzt schon bei der Verlegung der Sparkassen-Akademie und der Stadtbibliothek.



Dienstag 7:00 morgens, "Blockadefrühstück"
Wednesday 15. July 22:39
(Computer in Stuttgart vergessen, deshalb gestern kein Blogeintrag. Heute für 14. und 15. Juli ein „Doppelblog“.)

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6:55 Arbeiter in der Bäckerei „Ich nicht sprechen gut deutsch, ich sprechen rumänisch“.

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Blockade 7:10 bei der Martinskirche: Mit mir (Stühlchen und Fahrrad als Platzhalter) zusammen 3 Blockierer. Eine größere Gruppe (ca 10) blockierte in der Schillerstraße.


Galgenhumor
Monday 13. July 22:41
Montagsdemo heute, Foto S.B.

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Am 21.6.2015 wurde der Krimi „Der Inder“ zu Stuttgart 21 gesendet.


kranke Bahn im Regionalverkehr
Sunday 12. July 16:53
Mailpost an die Bahn wg. Verspätungen und Zugausfällen im Regionalverkehr:
„…warum bekommt die Bahn - auch ohne Streik - es nicht auf die Reihe, die Reisenden richtig und rechtzeitig zu informieren?“
Die „Erlebnisse“ einer Bahnkundin auf der Strecke Stuttgart-Murrhardt sind bei
Zum Blog aktuell aufgelistet. Schlimm! Die Bahn ist krank! Auch mit Stuttgart 21 ist die Bahn als Bauherrin heillos überfordert und hat kräftige Verspätung und Planausfälle (Filder u.a.). Die Milliarden werden in das kranke und nutzlose S21 gesteckt und fehlen bei Streckensanierungen und sonst bitter notwendigen Investitionen. Verantwortlich: der Bahnvorstand und die Politik.
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Neulich Ansage im Bahnhof Tübingen, sinngemäß: „Der Zug um 19:00 nach Stuttgart fällt aus, der nächste fahrplanmäßige Zug fällt auch aus, Grund: Störungen auf der Strecke.“ Meine Verspätung auf der Strecke Stuttgart-Mössingen: 56 Minuten bei einer regulären Fahrtdauer von 83 Minuten.



Sehr geehrter Herr Brunnhuber
Saturday 11. July 23:09

per E-Mail an Bahnprojekt zur Weiterleitung

Sehr geehrter Herr Brunnhuber,

in meinen letzten drei Blogs bei metropolis21.de sind Sie zitiert. Einen Kommentar von Ihnen stelle ich unzensiert dazu. Zu einem Gespräch bin ich sehr gern bereit.

Von Kahlkopf zu Kahlkopf und

mit freundlichen Grüßen

Siegfried Busch



Preisend mit viel schönen Reden
Friday 10. July 12:07
Über die Website der Stadt Stuttgart gelangt man zu den „Vorteilen und Nutzen“ von Stuttgart 21. Hier werden die „Vorteile“ gepriesen und schöngeredet. Wer verantwortet diese falsche Propaganda (Projektsprecher Brunnhuber?) wie Der neue Bahnknoten in Stuttgart ermöglicht Regionalzügen aus der Region kommend in Stuttgart zu halten und anschließend direkt ein neues Ziel in der Region anzufahren. Und dies ohne Wendemanöver und Zeitverlust.“ Diese windigen Begründungen sind längst angezweifelt und widerlegt.


Eine volle Ladung Brunnhuber
Thursday 09. July 23:46
Im sehr gut gemachten 4-Minuten-Video von Walter Steiger bei der Eröffnung des Weindorfs 2010 spielte der jetzige Projektsprecher Brunnhuber mit seinem Kahlkopf eine Hauptrolle als „Strippenzieher“ für Stuttgart 21. Kontrapunktiert von den empörten K21-Anhängern mit „Schuster raus“ und „Lügenpack“. Dieses Desaster der „feinen Gesellschaft“ bleibt unvergessen.


Projektsprecher abgetaucht
Wednesday 08. July 23:50
Leserkommentar in den Stuttgarter Nachrichten:
Es ist ruhig geworden um Herrn Brunnhuber. Ist er angeblich immer noch im Urlaub oder hat er hingeschmissen, nachdem er Internas erfahren hat?“


Kommentar zu "Der Dichter spricht" von gestern
Tuesday 07. July 21:44

„Es freue sich, wer da atmet im rosigten Licht!:

Die Luftqualität ist oberirdisch unvergleichlich besser und das natürliche Licht schöner als Kunstlicht, sehr deutlich merkbar bereits beim Abstieg von den Kopfbahnsteigen zur U-Bahn und dann noch mehr zur S-Bahn.

„Da unten aber ist's fürchterlich,“
Das Tunnelsystem S21 ist anfällig für Terroranschläge (so war es vor 10 Jahren in der Londoner U-Bahn, wo die Menschen stundenlang in den Tunnels ausharren mussten: Am Morgen des 7. Juli 2005 kam es in London während des Berufsverkehrs innerhalb kürzester Zeit zu insgesamt vier Explosionen, ausgelöst durch Bombenträger in drei U-Bahn-Zügen und einem Doppeldeckerbus. Dabei wurden 56 Menschen (inklusive der vier Selbstmordattentäter) getötet und über 700 teilweise schwer verletzt. Viele Menschen waren bis zum Nachmittag in den betroffenen Zügen eingeschlossen.“)

„Und der Mensch versuche die Götter nicht…“
Ist das „Grundwassermanagement“, der Nesenbachdüker und der Tunnelring unter Stuttgart (Neckaruntertunnelung) eine Hybris? Also (ohne hohes Risiko) Unmöglichkeit, Vermessenheit, Übermut, Überheblichkeit, Frechheit, Gier, Frevel, Größenwahn? Die aktuellen Untersuchungen zur Geologie gehen in diese Richtung.


Der Dichter spricht (33)
Monday 06. July 22:24
Friedrich Schiller, Ballade „Der Taucher“

„Es freue sich,
Wer da atmet im rosigten Licht!
Da unten aber ist's fürchterlich,
Und der Mensch versuche die Götter nicht…“



menschenverachtend
Sunday 05. July 08:37
Demo mit Kundgebung vor dem Bahnhof zum fünften Jahrestag des 30.09. 2010

Seit fünf Jahren wird mehr oder weniger Strafvereitelung betrieben, anstatt dass die Vorgänge um den brutalen Polizeieinsatz sachlich aufgearbeitet und die wirklich Verantwortlichen benannt und zur Rechenschaft gezogen werden. Nicht einmal eine Entschuldigung gegenüber den zahlreichen Verletzten ist erfolgt. Im Gegenteil: Die Demonstrierenden werden immer noch als die Schuldigen gehandelt!

Diese menschenverachtende Arroganz der Macht, wie sie von allen Verantwortlichen in Polizeiführung, Politik, egal, welcher Coleur, Justiz und Bahn AG damals wie heute an den Tag gelegt wird, dürfen wir nicht einfach schlucken. Sie hoffen auf unsere Resignation und unser nachlassendes Gedächtnis. Und sie kalkulieren eiskalt mit der Gesetzeslage: Nach fünf Jahren tritt Strafverfolgungsverjährung ein!


stimmt's?
Saturday 04. July 17:51
Schuttgart
Kaputtgart
Korruptgart
Investgart
Rutschgart
Tristgart
Schildagart
Staubgart
Skandalgart
Tunnelgart
Lügengart



Bankster und Bahnditen
Friday 03. July 22:30
Demoposter von C.D.

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Foto S.B.


Turbulenzen
Thursday 02. July 15:57
Einer von vielen ähnlichen Zeitungskommentaren: „Peinlich, peinlich, Herr Kuhn!: Niemand erwartet von Ihnen, dass Sie die Verträge brechen, die Ihr Vorgänger, dessen Name mir entfallen ist, eingetütet hat. Aber die Nummer, die Sie hier abziehen, ist an Rückgratlosigkeit schwer zu überbieten…“
______________________________________________
Heftige Turbulenzen zu Stuttgart 21 in der
Stuttgart Zeitung. Ist OB Kuhn ein Fuchs oder Vogel Strauß oder spielt er das Äffchen? Egal was OB Kuhn macht, er kann seine Amtszeit abdienen mit allen Vorteilen, die ein Stuttgarter OB hat. Allerdings kommt er in Gefahr, bei künftigen öffentlichen Auftritten ausgepfiffen zu werden wie schon sein Vorgänger Schuster. Schade.


nicht zu fassen!
Wednesday 01. July 21:16
Erörterung zu Stuttgart 21 heute im Stuttgarter Gemeinderat bei Stimmengleichheit durch OB Kuhn verhindert:
SÖS-Linke+, Grüne, FDP und AfD für Rederecht,
CDU, SPD und Kuhn dagegen.“
____________________________________________________________
Sehenden Auges in das Desaster, irgendwie interessant. Kuhn gegen Grüne, wie kann man das verstehen? Welche Kräfte sind da am Werk?



die Erbärmlichen
Tuesday 30. June 20:53
Demoposter von gestern am Schlossplatz, von C.D.

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Foto S.B.


absurdes Preissystem

Monday 29. June 23:46
Aktion Fahrpreise bei der Bahn: „Seit Einführung eines neuen Preissystems, sind die Preise der Bahn extrem unübersichtlich und intransparent geworden. Dieses absurde Bahn-Preissystem verprellt nicht nur viele Kunden, es schafft zudem schlechte Stimmung gegenüber der Bahn, wenn man gerade einmal wieder teurer unterwegs ist als nötig.“ __________________________________________
Ein netter Türke (ca 50) aus Istanbul fragte mich am Fahrkartenautomaten auf dem sogenannten Querbahnsteig, ob ich für ihn und seine Frau eine Fahrkarte nach Karlsruhe lösen könne. Natürlich, mein Zug fuhr erst in 20 Minuten. Und meine Frau kann auch keine Fahrkarte lösen (Deutsche, Abitur, Studium). Die Fahrkarte kostete für das türkische Paar 45 Euro,
Preis für den Fernbus ab Zuffenhausen 10 Euro (für zwei!).



Demokratie längst abgehakt?
Sunday 28. June 15:54
Gar keine Romanze
Nach Erich Kästner

Nachdem wir lang gegen Windmühlen rannten
(und man darf sagen, wir hatten viel Mut),
kamen uns leider die Täter abhanden,
doch erhalten blieb ihrer Lügen Flut.

Nun sind wir traurig, durchaus nicht heiter,
die oben, wir unten, das ist ein Fanal,
das Zerstören, das Bauen geht einfach weiter,
und das Ergebnis für Alle: leider fatal.

Einst konnte man, vor längst zehn Jahren,
noch ändern, was man dem Volke verklappt,
doch hat ein Schuster mit linkem Gebaren
sein Wort gebrochen, das Veto gekappt.

Da Radio, TV und die Journaille versagt
nahmens die Herrscher gelassen,
doch gekämpft wurde weiter unverzagt.
Wahre Demokratie?, längst abgehakt.
Man kann es ganz einfach nicht fassen.

Stuttgart, 28-06-2015
ECKART SCHÄFFER



ätzend
Saturday 27. June 22:27
Reizfigur Grube wird glossiert in einer Mail von E.Sch.:
„Und nun noch dies: Herr Grube, dieser unfähige Bahnchef, heiratet eine (aber durchaus fähige) Köchin namens Poletto, damit sie ihm im absolut nicht wohlverdienten Alter die Schnürsenkel binden kann! Vielleicht bekocht sie demnächst in den Zugrestaurants pannenresistente Reisende?“



Krimi Der Inder (3)
Friday 26. June 15:13

DER SPIEGEL zum Krimi: "S21 ist ein reines Spekulationsobjekt ohne Nutzen für die Allgemeinheit", sagt die Chefin des Untersuchungsausschusses und vormalige Oppositionspolitikerin Keller im Film. Das entspricht nicht der Realität. Ziel von S21 war ursprünglich der Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs von einem Sack- zu einem Durchfahrtbahnhof sowie die gleichzeitige Verbesserung der Nord-Süd-Strecken von und nach Stuttgart. Dass dabei durch die Verlegung des Bahnhofs und bestimmter Streckenabschnitte unter die Erde oberirdische Flächen frei werden, die dann wiederum bebaut werden können, ist richtig. Und natürlich können dabei Projektentwickler, Baufirmen und andere beteiligte Unternehmen eine Menge Geld verdienen.

_____________________________
Mailpost an den Autor des Artikels, Florian Gathmann, E-Mail Florian_Gathmann@spiegel.de Sehr geehrter Herr Gathmann,
der markierte Satz in meinem Blog metropolis21.de „entspricht nicht der Realität“, um Ihre Worte zu gebrauchen. Nachdem die Bahnwerbung als völlig falsch erkannt wurde („doppelte Leistungsfähigkeit“ usw), und der „Durchfahrtbahnhof“ und die „Verbesserung der Nord-Südstrecken von und nach Stuttgart“ ein leistungsmäßiger Flop ist, bleibt von dem von Ihnen genannten „Ziel von S21“ nichts mehr übrig und die frei werdenden Flächen sind die Hauptsache. Was von Bahnseite verlautet wurde und wird, ist zumeist Lug und Trug, siehe
zwei Blogs bei Zum Blog aktuell. Mit freundlichen Grüßen Siegfried Busch



Krimi Der Inder (2)
Thursday 25. June 20:32
Walter Sittler im Radio-Interview am Tag danach (Minute O’45): „…das ist ‚ne fiktionale Geschichte…Die Tatsachen selber, also Größenwahn und politischer Druck und Polizeieinsätze, das hat es natürlich schon gegeben…“


Krimi Der Inder (1)
Wednesday 24. June 22:21

Werner Sauerborn als Sprecher des Aktionsbündnis’ für K21 in seiner heutigen Rundmail:
"Bisher ist keiner beim Rüberschieben von Schmiergeld erwischt worden. Der Betrug läuft hier anders: Tief verfilzte politische und ökonomische Interessen haben es bisher geschafft, ein völlig absurdes Projekt mit Manipulationen und handfesten Lügen über die rechtliche, parlamentarische und mediale Hürden zu hieven, eine Volksabstimmung auf erstunkener und erlogener Geschäftsgrundlage inbegriffen." _____________________________________________
Verschwörungstheorie oder Realität? Die Manipulationen und absichtlichen Falschbehauptungen vulgo Lügen sind jedenfalls deutlich erkennbar.



Kinderlied
Tuesday 23. June 01:55

Deutschlandfunk


„Grün, grün, grün,
sind viele, die da sprechen,
grün, grün, grün,
so war das dazumals.
Darum lieb ich
heut nicht mehr die Grünen,
weil die Grünen
umgefallen sind.“

original


Original und Parodie
Monday 22. June 22:50


Original von Eduard Mörike, Parodie von Siegfried Busch

Sarkasme

An v. Goethe

Du hast mich keiner AntiWort gewürdigt,
Wohl weil mein Geist sich kühn dir ebenbürtigt?
Deswegen, Sprödling! willt du mir mißgönnen
Dich Freund zu nennen?


Sarkasmus

An f. Kuhn

Du hast mich keiner AntiWort gewürdigt,
Wohl weil mein Geist sich, Kuhn, dir ebenbürtigt?
Deswegen, Grünling! willst du mir missgönnen
Skandal zu nennen?
____________________________________________________
Ob Kuhn hat wie immer auf (m)einen Brief eines S21 Kritikers (siehe
Zum Blog aktuell) nicht geantwortet.



Gäubahn-Viadukt

Sunday 21. June 10:40
Die Stuttgart-21-Kritiker sind aufmerksam. Wolfgang Rüter dokumentiert fotografisch und mit Kommentaren:
„Tunnelvortrieb stockt am Gäubahn-Viadukt“

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„Der Tunnelvortrieb einer S21-Röhre, die vom Zwischenangriff nach Bad Cannstatt führt, stockt seit Wochen bei 281 m. Das soll unter anderem mit der Hebung des Gäubahn-Viadukts zusammenhängen. Hinter dem ersten, noch bewohnten Häuschen unterhalb des Viadukts war dazu ein rund 10 m tiefer Schacht ausgehoben worden, von dem aus bis zu rund 90 m lange Injektionsbohrungen unter die Fundamente des Viadukts und unter den Bahndamm (zweiter Schacht an der Ehmannstraße gegenüber Wilhelma-Betriebshof) getrieben wurden. Nun hat sich aber anscheinend durch den Tunnelvortrieb die Neigung des Gleisbetts auf dem Gäubahn-Viadukt ungünstig verschoben, sodass der Tunnelvortrieb unterhalb des Brückenbauwerks, das sich über die Nordbahnhofstraße spannt, seit einiger Zeit an dieser Stelle ruht und nicht weiter voran kommt. Auch deshalb wird das Viadukt regelmäßig kontrolliert und weiterhin vermessen.“
________________________________________
S.B. Wenn der Viadukt nicht mehr verkehrssicher wäre, wird die Regionalbahn nach Böblingen und der IC nach Zürich „abgehängt“ und es erfüllt sich die Warnung der Projektbefürworter „Stuttgart wird vom Fernverkehr abgehängt“, nur nicht durch den Kopfbahnhof, sondern durch Stuttgart 21.


"Platz"
Saturday 20. June 12:10
Nachhaken eines Stuttgarters:
„Ich bat um Auskunft darüber, wie der künftige Straßburger "Platz" aussehen wird, nachdem den Froschaugen noch 8 Not-Treppenhäuser bzw. -Ausstiege auferlegt wurden.“
___________________________
Da muss der gute Mann sich noch gedulden. Der Unort „Straßburger Garten“ (Architekt Ingenhoven) eignet sich kaum zur Projekt-Propaganda.



es bröckelt - was tun?
Friday 19. June 22:25
Eine der vielen Initiativen/Gruppierungen gegen Stuttgart 21 in einer Rundmail:
„…Da der Kreis der Aktiven bröckelt und die Bereitschaft, sich mit eigenen Aktivitäten in den Widerstand gegen S21 einzubringen, nachlässt, wollen wir eine kleine Bestandsaufnahme machen… Einen Masterplan haben wir nicht und wir haben auch keinerlei Gewissheit, ob unser Engagement Früchte trägt.
Sicher sind wir uns allerdings, dass Wegschauen und verdrängen nicht weiterhilft und dass es an diesem Projekt nichts konstruktiv zu begleiten gibt. Es ist Murks und zerstört die Perspektive für eine lebenswerte Stadt und eine mit Mensch und Natur im Einklang befindliche Mobilität.  Fundierte Kritik zum Projekt gibt es hinreichend.  Und auch an Analysen zu den Antriebskräften und Interessen, die ein solches Projekt vorantreiben, mangelt es nicht.  Was fehlt, ist der politische Rahmen, ernsthaft Alternativen zum "weiter so" zu diskutieren und diese in die gesellschaftliche Debatte einzubringen.“…


offensichtliche Taktik
Thursday 18. June 11:10
In einer der letzten SPIEGEL–Ausgaben war eine fette, 64 Seite starke Image-Broschüre eingeheftet: „Baden–Württemberg starkes Land, Wirtschaft, Kultur, Tourismus“ (Promotion-Magazin von Ablinger.Garber).

Im Heft steht absolut nichts zu Stuttgart 21!

Es ist offensichtlich Taktik der Projektbetreiber, Stuttgart 21 medial einfach unsichtbar zu machen wie schon beim
Interview mit Baubürgermeister Hahn (Blog vom 15. Juni) und bei der Anhörung im Bundestag.
Verständlich, weil sich die angeblichen Vorteile des Projekts inzwischen schwer vermitteln lassen, die falschen Versprechungen aufgeflogen sind. Murks 21 ist keine Werbung mehr für Baden-Württemberg, sondern eine schwere Hypothek.



„nicht aber die Bürger“
Wednesday 17. June 23:21
Suttgarter Zeitung heute: „Mindestens zwei Jahre später als ursprünglich geplant wird das Bahnprojekt Stuttgart 21 vollständig in Betrieb gehen. Für den Gäubahnabschnitt wird das Genehmigungsverfahren neu aufgerollt.“

„Diese Pläne unterscheiden sich laut Jacobi „nur in Details“ von denen, die bereits im vergangenen Herbst öffentlich erörtert wurden. Deshalb rechne er damit, dass das Stuttgarter Regierungspräsidium, das weiterhin im Auftrag des Eisenbahnbundesamts (Eba) vor Ort die Verfahren durchführen wird, nun das Prozedere abkürzt. „Wir meinen, dass ein schriftliches Anhörungsverfahren in diesem Fall genügt“, sagte Jacobi. Darin wären nur die betroffenen Kommunen und Behörden eingebunden, nicht aber die Bürger.“
_______________________________________

Planung „neu aufgerollt“, möglichst unter Ausschluss der Bürger. Die könnten sonst wie zuletzt die Frage der Sinnhaftigkeit, der Planrechtfertigung stellen. Das wäre das vorzeitige Ende von Stuttgart 21 oder das Regierungspräsidium bricht wie letztes Mal die Erörterung einfach ab.



Stuttgart unwirtlich, ade!
Tuesday 16. June 11:41
Aus der Antwort zu einer Einladung:
Seit ich mir einen Campingbus zugelegt habe, kann ich für nichts mehr garantieren, will heißen, das Ding wartet auf zahlreiche mehr oder weniger lange Reisen. Stuttgart ist mir momentan einfach zu unwirtlich, als dass ich nicht jede Gelegenheit nutzte, der Stadt den Rücken zu kehren.“


ausgeklammert!
Monday 15. June 22:43
Im heutigen Interview der Stuttgarter Zeitung mit Baubürgermeister Hahn ist das Thema Stuttgart 21 ausgeklammert, das Wort kommt nicht einmal vor. Dabei ist S21 das größte und umstrittenste Thema seiner Amtszeit. BM Hahn war - nach Auskunft des Landesdenkmalamts - zuständig für die Genehmigung für der Abriss des Denkmals der höchsten Kategorie Bonatz-Bahnhof, letztlich auch sein Dienstvorgesetzter OB Schuster. Im Offenen Brief = Memory 2 wird daran erinnert unter dem Titel „Der Bock als Gärtner“. Hahn rechtfertigte seine Genehmigung mit „Abwägung“ eines „öffentlichen Belangs“. Dass um das Thema Stuttgart 21 im Artikel einen Bogen gemacht wurde, kann mit dem gewesenen und kommenden Desaster des Projekts erklärt werden. Vielleicht auch der vorgezogene Ruhestand; auch Hahn verlässt das sinkende Schiff…


Zum gestrigen Blogkommentar CDU
Sunday 14. June 11:53

Walter Steiger dokumentierte den Abrissbeginn des schönen Bahnhof-Nordflügels (Memory 2 „Der Bock als Gärtner“) und kommentierte:

Der allererste Baggerbiss am Architektur-Denkmal Bonatz-Bau, hinterlegt mit der Rede des feigen Stuttgarter OB Schuster, der sich an diesem denkwürdigen Nachmittag nicht etwa bei seinen empörten Bürgern aufhielt, sondern sich durch ein Hintertürchen ins Alte Schloss schlich, um das alljährliche Fest der Drogen-Dealer (Abtlg. Wein) zu eröffnen und die kritische Hälfte seiner Bürgerschaft dabei noch zu verhöhnen. Später ließ er die Lüge verbreiten, er habe von dem Abrisstermin gar nichts gewusst.“


Auweia, ihr grünen Umfaller!
Saturday 13. June 23:39
Deutschlandfunk

In einer Deutschlandfunk-Reportage vor 5 Jahren kommen Kretschmann, Wölfle und Busch beim Thema Stuttgart 21 zu Wort.

Kretschmann wurde Ministerpräsident, Wölfle Bürgermeister und Busch trat aus der CDU aus und kündigte es auch vorher an:
„…wenn der erste Stein - ein Bossen aus Muschelkalk aus der Gegend von Crailsheim - von der noblen Bahnhofsfassade abgerissen wird, ist es das Signal zum Austritt aus der CDU, der ich seit drei Jahrzehnten als Mitglied angehöre. Einer Partei, die so starr geworden ist, dass sie sich bei neuen und erdrückenden Argumenten gegen Stuttgart 21 nicht besinnen und gefasste Beschlüsse revidieren kann, kann ich nicht mehr vertrauen.“


penetrant und überflüssig?
Friday 12. June 21:19
Quelle (aus PFB1.5) mit der Rechtfertigung für die großen Eingriffe in den Rosensteinpark Seite 346, Befreiung vom Naturschutz Rosensteinpark:

„...insbesondere spricht aber
die überragende Verkehrsbedeutung des Vorhabens als überwiegender öffentlicher Belang hier für eine Befreiung.
Gegenüber dieser
überragenden Verkehrsbedeutung haben die Schutzinteressen, die mit dem Landschaftsschutzgebiet verfolgt werden, zurückzutreten.“
________________________________________________________
Ist es penetrant und überflüssig, oben zitierte „Rechtfertigung“ immer wieder im Blog zu zitieren? Die gleiche Begründung muss für den Abriss der Seitenflügel und die Zerstörung des Schlossgartens herhalten. Die schon am 28.8.2012 gestellte Frage ist heute verstärkt gültig samt dem Appell an die Politik :
„Wenn sich nun erwiesen hat, dass die Verkehrsbedeutung marginal, sogar negativ ist (Rückbau der Schiene), womit lassen sich dann die starken Eingriffe in das Landschaftsschutzgebiet Rosensteinpark rechtfertigen? Politik aufwachen, Notbremse ziehen und die fundamentalen Fehler des Projekts nicht länger decken!“



von wegen Volksentscheid
Thursday 11. June 08:14
Thomas Felder in einem Offenen Brief an Staatsrätin Gisela Erler nach der Diskussion beim Kirchentag auf dem Stuttgarter Marktplatz am 5. Juni 2015 nachmittags (ganzer Brief = Memory 43):

„Was Ihre derzeitige Arbeit betrifft, so sprechen Sie gern über »Befriedung«, die Sie von Amts wegen schaffen. Mir persönlich kommt es eher vor wie eine Friedhofsruhe, die sich in unserem Lande ausgebreitet hat seit der so genannten Volksabstimmung – einem uns folgenschwer von oben herab aufgezwungenen Schmierentheater. Es ist einer Demokratie unwürdig, wenn man die Bürger derart belügt, wenn man ihnen Sand in die Augen streut, ihnen entscheidende Tatsachen vorenthält, sie schlicht hinters Licht führt, besonders klar zu erkennen am so genannten Kostendeckel und an der Leistungslüge. Nachdem der Schwindel nun aufgeflogen ist, bleibt von der Legitimierungsfunktion dieser Volksabstimmung nur noch Schall und Rauch. Das Projekt weiterhin damit zu rechtfertigen, ist der große demokratische Sündenfall der Grünen. Nun mutiert in Ihrem Munde diese »Volks-
Abstimmung« auch noch zum »Volks-Entscheid« – als ob da über irgend etwas entschieden worden wäre.“


Stimme aus der Schweiz
Wednesday 10. June 20:55
Walter Sittler bei der Pressekonferenz im Anschluss an die Anhörung im Verkehrsausschuss des Bundestages am 6.5.15 (ganze Rede hier lesen)
„Erlauben Sie mir zum Schluss noch einen inzwischen in Ruhestand getretenen hohen Angestellten der SBB zu zitieren, welcher für die viel gelobte Bahn 2000 in der Schweiz mitverantwortlich war. Diese saloppe Aussage machte er nach Sichtung der verfügbaren Unterlagen zu S21 und die Schweizer sind bedächtige Leute:

„Das ist der größte Blödsinn, den ich je gesehen habe.“



klug werden (10)
Tuesday 09. June 09:46
Auftritt der Capella Rebella auf der Kundgebung am Hauptbahnhof (Bericht in der Stuttgarter Zeitung) als Rahmenprogramm mit je 15 Minuten Protestmusik. Hier ein Dreiminutenvideo von fluegel-tv mit zwei Nummern:

1. „Katjuscha“ mit Sprechchor

S21, ungeheuer,
erstens Scheiß und zweitens teuer!


Oben bleiben!
Sackbahnhof!


2. „Kriminal Tango“ (die Capella spielt vorzugsweise Stücke mit Bezug auf Stuttgart 21).
(Der Saxofonspieler mit blauem Hut ist der Schreiber dieses Blogs Metropolis21.)
_____________________________________________
Eine rein musikalische Wahrheit verkündigte
Rike Kohlhepp als Zwischenmusik (Minute 26 bis 31) mit Stücken für Solovioline von J.S. Bach.


klug werden (9)
Monday 08. June 20:12

Video von Volker Teichert. Kundgebung am Hauptbahnhof am Freitag, 5. Juni ab 13:45 Uhr. Die ersten zwei Minuten sind vom Vortag. Ab Minute 9 beginnt die Kundgebung mit Musik der Capella Rebella (darunter S.B. mit blauem Hut und Saxofon). Von Minute 12 bis 26 Redner Pfarrer Martin Poguntke. Von Minute 26 bis 31 spielt Rike Kohlhepp Violine (aus Solopartita von Bach). Von Minute 31 bis 50 die Rede von Dr. Franz Alt. Von Minute 50 bis 68 die Rede von Volker Lösch. Abschluss mit Capella Rebella. Moderation Dr. Angelika Linckh.

Regisseur Volker Lösch (Minute 50): …seit fünf Jahren wöchentliche Demonstrationen, „gegründet im Kampf gegen

das dümmste, asozialste und dreisteste deutsche Großprojekt der Nachkriegszeit.“


klug werden (8)
Sunday 07. June 17:10
Beim heutigen Schlussgottesdienst auf dem Cannstatter Wasen (ZDF-Doku) ist das Unwort Stuttgart 21 nicht gefallen, auch Bundespräsident Gauck hat es vermieden. Er hatte 2010 gesagt:

„Stuttgart 21 nicht zu bauen ist schon fast ein Verbrechen.“
 
Gauck auf dem Kirchentag in Hamburg:
„Wir fragen nach dem Notwendigen, das wir unbedingt brauchen - wir fragen aber auch nach dem Überflüssigen, auf das wir gut verzichten könnten - wir fragen nach dem gerechten Anteil eines Jeden, der bekommen soll, was er braucht - und wir fragen als Christen nach den Gaben Gottes, für diese Zeit…“

Aus einem Kommentar von Jürgen Hückstädt: „Demnach „brauchen“ wir also Stuttgart 21, brauchen wir Lug, Betrug, strafbare Handlungen unserer Politiker, Aufsichtsräte, Lobbyisten und Industriellen, Verschwendung von Steuergeldern, Infrastrukturrückbau, sinnlose Stadtzerstörung, Katastrophen wegen mangelndem Brandschutz und geologischen Problemen….“
________________________________________________
S. Busch 2015:

„Stuttgart 21 zu bauen ist ein Verbrechen“.

Offener Brief an Gauck (Memory 34) vom Mai 2013
hier lesen


klug werden (7)
Saturday 06. June 23:29
Aus der Moderation von Dr. Angelika Linckh bei der heutigen Kundgebung „Aus Stuttgart 21 klug werden: oben bleiben!“

… „Herzlichen Dank Franz Alt! Auch
seine Rede gibt es gedruckt. Von Franz Alt hörten wir gerade, dass die Bundeskanzlerin vor zwei Jahren den starken Satz gesagt hat: „Stuttgart 21 muss sich aber auch rechnen“…
Im November 2014 sagte Uwe Beckmeyer, SPD, Parlamentarischer Staatssekretär von Sigmar Gabriel in seinem Grußwort auf einer Konferenz der Bahnindustrie, dass bei Stuttgart 21 eine Unmenge Geld eingesetzt wird für ein Projekt, dessen Kosten den Nutzen überwiegen. Ein Staatssekretär der Regierung Merkel stellt also vor über hundert Vertretern der Bahnindustrie offiziell fest, dass sich Stuttgart21
eben nicht rechnet, und dass diese Gelder beim Ausbau von anderen Bahnstrecken fehlen.
Wenn jetzt sogar die Unwirtschaftlichkeit von S21 regierungsamtlich attestiert wird, müsste Frau Merkel die Notbremse ziehen und Stuttgart21 abbrechen. Danach sieht es momentan aber nicht aus - es wird immer noch getäuscht und getrickst!…“



klug werden (6)
Friday 05. June 23:39
Morgen Großdemo um 14:00 (Capella Rebella 13:45) vor dem Hauptbahnhof, organisiert von „Christen sagen nein zu S21

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Foto S.B.


klug werden (5)
Thursday 04. June 23:54
Ausstellung im Forum 3, Gymnasiumstr. 23 „Die Protestbewegung gegen Stuttgart 21 stellt sich vor“

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Foto S.B.

klug werden (4)
Wednesday 03. June 23:10
aktuelles Demo-Poster

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Foto S.B.


klug werden (3)
Tuesday 02. June 10:28
Demoposter von der 273. Montagsdemo gestern

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Foto S.B.


klug werden (2)
Monday 01. June 13:29
Aus dem Liederbuch zum Kirchentag Stuttgart, S.77:

„Deine Schuld

Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist.
Es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt.
Glaub keinem der dir sagt, dass du nichts verändern kannst.

Nein, geh mal wieder auf die Straße. Geh mal wieder demonstrieren,
denn wer nicht versucht zu kämpfen, kann nur verlieren.“

(Ganzer Liedtext mit Quellenangabe bei
Zum Blog aktuell)


eigenunwirtschaftlich
Sunday 31. May 11:02
Aus einem Text der Netzwerke 21: „Im Gegensatz zur Neubaustrecke Stuttgart-Ulm, die Teil des Bundesverkehrswegeplans ist, läuft es bei Stuttgart 21, einem eigenwirtschaftlichen Projekt der Deutschen Bahn, bislang anderes ab.“
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Nachdem längst feststeht, dass die Grenze der Wirtschaftlichkeit bei 4,5 Mrd. Euro bereits um Milliardenbeträge überschritten ist, wäre die Bezeichnung „eigenunwirtschaftliches Projekt“ für Stuttgart 21 angemessen. Das betrifft allerdings die Steuerzahler, nicht aber die Bahn-AG, die aus Defiziten noch Gewinn machen kann.



klug werden (1)
Saturday 30. May 23:39
Martin Poguntke:
„Es ist höchste Zeit, dass unsere Politiker klug werden und die Fehlplanung ‚Stuttgart 21‘ aufgeben, statt weiter organisiert wegzuschauen. Die beiden Bürgerbegehren zum Ausstieg der Stadt Stuttgart aus S21, über die der Gemeinderat am 2. Juli abstimmen will, sind eine gute Gelegenheit, das unterirdische Trauerspiel namens Stuttgart 21 zu beenden. Die verantwortlichen Politiker profilieren sich seit Jahren als Schildbürger der Nation, indem sie sich von der Bahn betrügen lassen und die falschen Versprechen und die Vertragsbrüche der Bahn einfach hinnehmen. Damit muss jetzt Schluss sein, denn bei Stuttgart 21 heißt es: klug werden, oben bleiben!“



Schafsnatur?
Friday 29. May 23:24
Aus SWR Landeschau

plan-der-neuen-wegfu0308hrung-durch-den-mittleren-schlossgarten-in-stuttgart

„Und auf vorgeschriebenen Bahnen
zieht die Menge durch die Flur;
den entrollten Lügenfahnen
folgen alle! - Schafsnatur!“

(Goethe, Faust 2, IV)
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Wer vom oberen in den mittleren Schlossgarten will, muss notgedrungen den neuen Steg über die Baugrube nehmen, eine weitere Zumutung für die Parkbenutzer. Ich folge aber dabei nicht den „Lügenfahnen“ wie die gutgläubigen und folgsamen Schafsnaturen.



Der Protest geht weiter!
Thursday 28. May 21:10
Joe Bauer in „Der neue Scherz Europas“:
„Wir können uns nicht hinstellen und sagen: Die Maschinerie der Macht und ihre Profiteure sind auf der Siegerstraße, sie liegen zwei zu null in Führung, deshalb geben wir den Kampf jetzt auf. So haben wir nicht gewettet. Im Moment ist unsere Straße vielleicht nicht unbedingt die Straße der Sieger, aber wir sagen: In einem Drama des Betrugs gibt es Wendungen, und wir machen die Erfahrung: Die Straße lebt! Der Protest geht weiter!“
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Obiges Zitat stammt vom Oktober 2013, gilt aber unverändert. Das Projekt ist einfach zu schlecht, um es stillschweigend hinnehmen und ertragen zu können.



Der Stuttgart 21 - Irrtum
Wednesday 27. May 18:54
Thema der Website von Fritz Möbus s21irrtum.blogspot.de:

„Wie eine Stadt, ein Land und eine Eisenbahn durch eine epochal falsche Planung zerstört werden.“

Aus dem Blogeintrag vom 17. Mai: „…Über die Zufahrt Zuffenhausen kommen ca. 40 Prozent der Züge, die den Stuttgarter Hauptbahnhof erreichen. Darunter sind so wichtige Ziele wie Berlin, Hamburg, Paris, Köln, Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim usw.. Eine Zufahrt, über die 40 Prozent der Züge einen Bahnknoten erreichen, bleibt beim Projekt Stuttgart 21 nur zweigleisig… Und das ist eines von mehreren Indizien dafür, dass die Idee für das Projekt Stuttgart 21 nicht von Bahnfachleuten, sondern von Städtebauern und Politikern gekommen ist.“


zum Teekessel "unten durch"
Tuesday 26. May 07:45
Der engagierte Widerstand gegen Stuttgart 21 hält vor allem deshalb an, weil die propagierten Vorteile des Projekts sich inzwischen weithin als falsch herausgestellt haben. Am Schluss der Filderanhörung hatte ich es deutlich gesagt; dieser Problematik hat man sich durch Abbruch der Anhörung entzogen. Mein Wortbeitrag (es gibt davon einen Mitschnitt!):

„Als letztes möchte ich die 21 guten Gründe für Stuttgart 21 nennen, die für das Projekt werben sollten. Es gab 5 Auflagen von 2009 bis Ende 2013. Seit diesem Jahr sind sie weder im Rathaus noch am Turmforum zu finden und es gibt auch keine Nachfolgeschrift. Warum wohl?

Meine Beurteilung dieser Werbeschrift habe ich in meiner
Büttenrede am Rosenmontag auf dem Schlossplatz gezogen: "Die „21 guten Gründe für Stuttgart 21“ sind eine Sammlung von falschen Werbesprüchen, Halbwahrheiten und Luftnummern! Die Menschen aus dem Land und besonders die Stuttgarter werden zum Narren gehalten! Deshalb sind wir ja so narret!"

Mein Eindruck von den vielen hier verbrachten Stunden ist: Meine Herren von der Bahn  (ich sehe keine Frau) und speziell die Bahn-Anwälte Schütz und Kirchberg,
an die Stelle der Sinnhaftigkeit, der Qualität des Projekts setzen Sie jetzt die vorhandenen Verträge, EU-Recht, Finanzierungsvereinbarung usw. und den bereits erfolgten Baufortschritt. Damit lassen wir Bürger uns aber nicht abspeisen!“


Teekessel
Monday 25. May 22:47

Stuttgart 21 ist unten durch.



Beginn 2 Jahre nach Fertigstellung?
Sunday 24. May 00:49
Stuttgarter Zeitung: S21-Nesenbachdüker, Baustart ist am 8. Juni 2015

Der Nesenbachdüker sollte laut Planfeststellung 1.1. spätestens am 17.06.2013 an den Nutzer übergeben werden. (
Quelle)

Der Baustart erfolgt also mehr als 2 Jahre
nach der geplanten Fertigstellung. Grundtenor der Anhörung im Bundestag von Seiten der Bahn: Es verläuft alles nach Plan…


Zitat
Saturday 23. May 00:28
....Ein alter, erfahrener Architekt wurde gefragt: "Was halten sie von der neuen Bahnhofshalle S 21?"
Antwort:

"Wenn es ein Pferd wäre, ich würde es erschießen!"....

(Quelle)



Thomas Felder (4)
Friday 22. May 23:37
Motto seiner CD zum Deutschen Evang. Kirchentag in Stuttgart vom 4. bis 7. Juni 2015

„Auf dass wir klug werden“


Thomas Felder (3)
Thursday 21. May 10:01

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Drehleier gegen Tunnelbohrmaschine

David gegen Goliath


(Wasser-)
Kanone schießt auf Spatz, Spatz scheißt auf Kanone


Thomas Felder (2)
Wednesday 20. May 20:56
Th.F. zu seinem Video „Damit wir klug werden“:
„Die Losung zum Stuttgarter Kirchentag 2015 passt wie die Faust ins Auge der Gastgeber-Stadt. Ein ungewohnt ehrlich synchronisierter Bahnchef Grube weiß klugen Rat, besonders im Umgang mit dem Lügendetektor. Von ihm bestellte Pfarrer predigen, segnen und taufen Tunnel und Maschinen vor jeder Kulisse, die er für sie präparieren lässt.“



Thomas Felder (1)
Tuesday 19. May 23:00
Sein Video „gottesS21segen“ beleuchtet die Rolle der Evang. Landeskirche bei Stuttgart 21. Ein erhellendes Puzzle von Originaldokus, auch parodistisch verfremdet.


wenigstens die
Monday 18. May 23:39
Demoposter von der heutigen Montagsdemo

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Foto S.Busch



Berlin (11)
Sunday 17. May 23:14

Werner Sauerborn nach der Bremen-Wahl

…Wenn nur noch die Hälfte der Bürger zur Wahl geht, zeigt das einen zunehmenden Glaubwürdigkeitsverlust der Demokratie. Gerade mal vier Tage war es da her, dass dieselben PolitikerInnen, zumindest dieselbe Spezies von PolitikerInnen in der Anhörung zu Stuttgart 21 im Bundestag geradezu schulbuchmäßig vorführten, wie man Politikverdrossenheit produziert. Indem man nämlich die begründeten Fragen von BürgerInnen und ihren Sachverständigen auf verabredete Weise ignoriert und versucht sie… als irrelevant abzuwerten.


traurige Realität für x Jahre
Saturday 16. May 22:31
Erfahrung der Bahnreisenden R. Sch. auf der Fahrt von Stgt.- Obertürkheim nach Schweinfurt:
„Übrigens: von der S-Bahn zu den Fernzügen zu kommen, ist so, dass man die doppelte Umsteigezeit braucht. Hätte ich nicht eine S-Bahn eher bekommen, hätte ich meinen Zug verpasst.“ (aus einer E-Mail)



Starsinn - Unsinn - Sinn
Friday 15. May 11:16
Rundmail von „Thomas“ vor dem Kirchentag:
„Stuttgart 21 ist das Paradebeispiel, wie Macht- und Geldinteressen gegen alle Vernunft sogar gegen die Geschichte von schöner Bau- und Parkkultur, (Bürgerpark mitten in der Stadt, vom König gestiftet) durchgesetzt wird, nur um Recht zu behalten. Der Starrsinn und die Selbstherrlichkeit der Mächtigen ist so extrem, dass man mutlos werden könnte: Hier wird mit vielen engen Tunnelröhren im Gipskeuper, vielen Kreuzungen im Untergrund, starken Steigungen ein brandgefährlicher Tiefbahnhof mit schrägen Bahnsteigen gebaut, der weniger Kapazität hat als der gegenwärtige Kopfbahnhof. Und die Verantwortlichen scheuen keine Kosten - der sog. Kostendeckel ist längst gesprengt -, diesen Unsinn durchzusetzen.
Doch modern
muss heute sein: kostengünstig, energiesparend und klimaneutral, eine Verbesserung der Infrastruktur Schiene mit Busanschluss ergeben, und uralte Parkbäume, die güne Lunge mitten im Zentrum schonen. Man schaue sich den Entwurf der ArchitektInnen K 21 an. Er ist immer noch realisierbar. Dafür werden wir ChristInnen gegen S 21 weiter gewaltlos kämpfen.

Schaffen wir es, den Tiefbahnhof, diesen Staudamm gegen den Nesenbach und die natürliche Grundwasserströmung Richtung Neckar zu verhindern, dann wir werden eines Tages diese Brachfläche wieder mit neuen Großbäumen bepflanzen, vielleicht gemeinsam mit denjenigen, die heute noch im Glauben an die Realisierbarkeit für die Fortführung von S 21 sind. Als Mahnmal für künftige Generationen. Und in 100 Jahren werden die Menschen wieder Zuflucht und Schutz finden unter ihrem Blätterdach.“


Berlin (10)
Thursday 14. May 09:54
„Etwas, was funktional dermaßen gescheitert ist, kann keine gute Architektur sein. Die Wahrheit ist: Dieser Berliner Hauptbahnhof ist fundamental missraten - und zwar nicht, weil die Glasdächer über den Bahnsteigen kürzer und die Decke über dem Tiefgeschoss flacher ausgeführt wurden, als der Architekt das wollte. Der Berliner Hauptbahnhof ist als Ganzes und nach seinen eigenen ästhetischen und architektonischen Ansprüchen missraten.“ (FAZ)
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Was man heute schon weiß:
Der geplante Hauptbahnhof Stuttgart 21 wird den Berliner Hauptbahnhof bei Architektur und Funktionalität weit übertreffen - negativ!


Berlin (9)
Wednesday 13. May 22:55

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Der Berliner Hauptbahnhof war am 9.Mai wegen des Lokführerstreiks gähnend leer. So auch diese noblen Sitzgelegenheiten mit Holz, während sonst in der Republik unkomfortable Metallsitze anzutreffen sind, z.B. auch in Stuttgart. Ansonsten erlebte ich diesen Bahnhof wieder als Irrgarten und hatte Mühe, einen Ausgang zu finden. Die FAZ schrieb zum 5. Geburtstag eine vernichtende Bilanz: …“Reisende, die verzweifelt, schwitzend und fluchend nach den Bahnsteigen suchen.“


Berlin (8)
Tuesday 12. May 18:29
Heute Rückfahrt nach Tübingen/Mössingen mit dem Bus.

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(Mehr Fotos bei Zum Blog aktuell)

Vergleich—-DB Bahn ICE + IRE // MeinFernbus Flixbus + RB :
Abfahrt—- Hauptbahnhof 11:54 // ZOB Messe 12:00
Ankunft—- Mössingen 19:11 // Mössingen 21:49
reguläre Fahrzeit—- 7:05 // 9::49
Verspätung— unbekannt // 0 Minuten
Umsteigen— 2 mal // 1 mal
WLan — nein / ja (300MB)
Normalpreis—- 142€ // (28€, RB 3,30€ =) 31,30 €
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Der moderne Bus war sehr bequem, die Fahrer angenehm, Ansagen und Betreuung sehr freundlich. Staus auf Autobahn und vor allem in Nürnberg brachten bis Stuttgart Verspätungen bis 30 Minuten, in Tübingen waren es dann nur noch 9 Minuten (15 Minuten ist bei Fernbussen in der Toleranz), 11 Minuten Umsteigezeit, so dass der Anschlusszug nach Mössingen noch erreicht wurde samt Fahrkartenkauf). Fazit: bis auf die Reisezeit hatte der Bus nur Vorteile.


Berlin (7)
Monday 11. May 11:46
Intermezzo beim Trauerspiel Südwestpresse. Neben Schönredner und Bahn-Lobbyist Andreas Böhme (Memory 38) erschien nun ein Artikel der anderen Art. Fabian Ziehe berichtet von der Anhörung im Bundestag: „Bahn und S-21-Gegner streiten über Kapazität und Sicherheit“

Drei Kommentare ergänzen die kritische Seite, darunter Rainer T. Müller, der an die vielen falschen Versprechungen vulgo nachweisbare Lügen erinnert unter der Überschrift

Glaubwürdigkeit der Stuttgart-21-Lobby im Keller

(Ganzer Kommentar bei Zum Blog aktuell)



Berlin (6)
Sunday 10. May 23:27
Schlagzeile aus der offiziellen Website des Bundestags:

Stuttgart 21 weiterhin umstritten

Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur (Anhörung) - 06.05.2015: „Volker Kefer von der Deutschen Bahn AG (DB AG) sieht das Projekt nun „voll im Zeitplan“. Er geht davon aus, dass es 2021 fertiggestellt sein wird. Insgesamt würden die Gesamtkosten derzeit auf sechs Milliarden Euro geschätzt. Dazu kämen noch 500 Millionen Euro Reserve. Er wies darauf hin, dass die Planfeststellung „praktisch“ komplett vorliege und auch vor Ort Fortschritte zu erkennen seien.“
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Kommentar S.B.: Von der Bahnseite heißt es: Alles im Plan, nichts Neues. In Wirklichkeit ist das Datum 2021 völlig illusorisch, die Kosten sind um Milliarden höher und die Planfeststellung auf den Fildern und beim Abstellbahnhof Untertürkheim liegt noch nicht vor. Das Argument „Baufortschritt“ darf kein Feigenblatt sein um die Mängel zuzudecken.



Berlin (5)
Saturday 09. May 10:44
Fazit aus der Anhörung:
„Es wird nur so viel Öffentlichkeit zugelassen, wie man einfach nicht verhindern kann.“
(MdB Gastl,
Video der Pressekonferenz nach der Anhörung.)


Berlin (4)
Friday 08. May 12:14

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Viele Aktive der K-21-Bewegung sind neben Beruf und Familie total vom Kampf gegen Stuttgart 21 in Beschlag genommen. Aber ein Motto von mir heißt „Es gibt ein Leben außerhalb Stuttgart 21“. Beides lässt sich vereinbaren mit Mailen und Bloggen auf diesem Altbau-Balkon im Sprengelkiez mitten im Vollfrühling-Blüh und Duft.
Das Generalmotto aber bleibt

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Berlin (3)
Thursday 07. May 23:07
Sicherheitskontrolle wie am Flughafen. Auf die Sicherheit im geplanten Schrägbahnhof wird weniger geachtet.

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Eingang zum Paul-Löbe-Haus, dem Ort der Anhörung.


Berlin (2)
Wednesday 06. May 21:59
„Ungenehmigte Demonstration“ mit anschließend erkennungsdienstlicher Aufnahme durch die Polizei (auch ich war darunter)

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Arno Luik als Sachverständiger bei der heutigen Anhörung im Verkehrsausschuss: „Das mag moralisch klingen: Ich verstehe nicht, warum eine Gesellschaft, die älter und damit auch gebrechlicher wird, ihre Bürger in einen beengten Untergrund zwingen und zwängen will, den Reisenden zur Rohrpost wandeln möchte, ich verstehe nicht, wie Politiker so etwas ernsthaft vertreten können – dem Bürger das Dunkle als modern andrehen: auf diese Idee muss man erst mal kommen.“


Berlin (1)
Wednesday 05. May 23:14
Heute Zugfahrt von etwa 40 Kopfbahnhöflern gegen S21 nach Berlin. Ausgeteilt wurden Stellungnahmen für die morgen stattfindende Anhörung im Bundestagsausschuss. Aus dem Fazit von Bernhard Knierim (Bahn für Alle):
„Es darf nicht Schule machen, dass solch ein unsinniges Großprojekt tatsächlich umgesetzt wird.“
(Ganzer Schriftsatz morgen verlinkt.)


Post an OB Kuhn
Monday 04. May 22:49

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Neue Grafik an der Mahnwache.

Post an OB Kuhn (ganzer Brief bei Zum Blog aktuell):
„Das überschreitet doch jedes tolerierbare Maß!“



Votum eines Parkschützers
Sunday 03. May 10:52
„Und wir?
Sie werden uns nicht loswerden. Zumindest werden sie hinterher nicht sagen können, dass man es nicht hätte besser wissen können: denn wir werden weiter sicht- und hörbar darauf hinweisen, dass sie schuldhaft und sehenden Auges in eine Katastrophe laufen.“
__________________________________________
Lieber Gottfried, lasst uns beharrlich versuchen, die Katastrophe zu verhindern und nicht warten, bis sie eingetreten ist. In Wahrheit ist Stuttgart 21 bereits jetzt in seiner ursprünglichen Planung und
Begründung/ Sinnhaftigkeit gescheitert und wird nur sehr mühsam durch mangelhafte und teure Umplanungen fortgesetzt. Ein Bauleiter nach dem andern hat das Handtuch geworfen, Hany Azer lässt grüßen. Seine „121 Chancen (1) und Risiken (120)“ werden bis heute offiziell unterdrückt (so sieht die propagierte „Transparenz“ aus).


Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Saturday 02. May 17:30

Das war der Schlossgarten 2009

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2014 „Die Stadt wird schöner“, im Vordergrund das künftige Bahnhofsdach, im Hintergrund die bereits schönere Stadt, das „Europaviertel“.

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Am St. Nimmerleinstag: Sonne in Nordwest, Großbäume als „Betonflachwurzler“

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Botschaft zum 1. Mai
Friday 01. May 17:53
Richtigstellung und Ergänzung zum gestrigen Blogeintrag „Kleiner Plannungsfehler“: 

Die Unterbrechung der Stadtbahnlinien zwischen Staatsgalerie und Hauptbahnhof dauert nicht doppelt so lang als geplant und damals genehmigt, auch nicht dreimal länger, oder viermal so lang, sondern genau  78 mal so lang (365x3:14 = 78.2), wenn der Termin eingehalten wird. Nun sind die Termine dieser Art von der Bahn noch nie eingehalten worden (siehe
Düker, der schon ab 2010 gebaut werden sollte und bis heute noch nicht einmal angefangen ist!), sodass die Prognose statt 78 mal länger schließlich die 100fache Zeitdauer nicht sehr kühn ist. Die Beschönigungen der SSB sind eine Verhöhnung der U-Bahn-Kunden („alle Haltestellen werden angefahren“). Bahnvorstand Arnold abtreten! Oberbürgermeister Kuhn bitte Stellung nehmen zur 78 mal höheren Beschwernis Ihrer Stuttgarter. Können Sie das vertreten? Sie sind doch Vorstandsvorsitzender der SSB! Bekommen Sie keine Skrupel, auch im Hinblick auf das ganze „verbrecherische“ Katastrophenprojekt Stuttgart 21 mit seinem Schrägbahnhof?

Ein Baustopp und die Korrektur der Schäden, soweit überhaupt möglich (Schlossgarten) und die Wiederherstellung der Seitenflügel (Fassaden mit modernem Dahinter) des Kulturdenkmals Bonatzbahnhof ist zwar das Eingeständnis der gemachten Fehlplanung, aber für Stuttgart und den Bahnverkehr das Beste und dazu hin die um Milliarden kostengünstigere Alternative. Oben bleiben!

(Dieser Blogeintrag geht mit Briefpost an OB Kuhn.)



Kleiner Planungsfehler
Thursday 30. April 22:21
„Die SSB begründet die Fehlannahme, dass die Linienunterbrechung während der Bauzeit von ursprünglich 14 Tagen (festgeschrieben in den Planfeststellungsunterlagen) auf nun 3 Jahre angewachsen ist mit der schlechten Planung der Bahn AG.“ (Erkenntnis aus dem Bezirksrathaus Bad Cannstatt.)
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Die Unterbrechung einer zentralen Stadtbahnlinie dauert also 80 mal länger als ursprünglich geplant und genehmigt!


"best geplant?"
Tuesday 28. April 21:03
Prof. Bodack schreibt heute:
„Das EBA hat mit Datum 23.4. die von der Projektbau beantragten Änderungen des Tiefbahnhofs genehmigt. Sie waren aufgrund des mangelhaften Brandschutzes der früheren genehmigten Pläne notwendig geworden. Sie umfassen u.a.:
8 zusätzliche Fluchttreppenhäuser, 4 weitere Gehtreppen, Verschiebungen und Drehungen, neue Dimensionen für die Treppen, damit die Durchgänge zwischen Treppen und Bahnsteigkanten verbreitert werden.
Ich sehe daraus, wie mangelhaft die früher genehmigten!!! Pläne waren und dass zumindest einige der Forderungen der Gegner und Brandschutzexperten nun erfüllt werden.“
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Da heißt es Abschied nehmen vom futuristischen schönen weißen Bahnhof. Ob es jetzt eine revidierte Animation gibt mit schmaleren Treppen, 4 weiteren Gehtreppen und 8 Fluchttreppenhäusern? Die richtige Alternative wäre Aufhören mit dem immer deutlicheren Murks 21.



Das Ende der Musik?
Monday 27. April 16:29
Wenn das Bild nicht angezeigt wird, bitte anderen Browser wählen.

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Karikatur von Martin Bieber

Das Ende von Stuttgart 21 wird zum Desaster, die Musik ist noch nicht am Ende.



ermüdend
Sunday 26. April 20:07
Andrea Hund von der Info-Offensive:
„Wenn man die
Berichterstattung über die "Filderlösung" liest fragt man einmal mehr, ob Sachargumente wirklich gar nichts mehr zählen.
Natürlich nicht, es geht ja um Politik. Die Politik hat uns zudem den sogenannten "Kostendeckel" versprochen. Und jetzt? Jetzt nennt man es einfach nicht "Mehrkosten", sondern erzählt davon, die "Mehraufwendungen anders aufzuschlüsseln" und legt am Ende Geld auf den Tisch (
Bericht in der Stuttgarter Zeitung) - ich empfinde das alles als sehr ermüdend.“
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Ob der durchsichtigen und schäbigen Machenschaften der angeschlagenen Projektbetreiber von S21 könnte man tatsächlich resignieren, weil „die Politik“ es geschehen lässt.
Wie lange kann sich diese Landplage noch halten? Wo bleibt eine mutige Politik, die diesem Spuk ein Ende setzt? Wer kann so verblendet sein, das Katastrophenprojekt noch für gut zu halten, wenn die
früher propagierten guten Gründe sich als falsch erwiesen haben? Wer ist so charakterlos, trotzdem weiter zu machen? Der Widerstand aus der Bevölkerung darf nicht aufhören, auch wenn die Zeit zermürbt und ermüdet.


die leidende Mehrheit
Saturday 25. April 06:17
120 Meter lange „Brücke“ zu den Bahnsteigen Foto S.B. April 2015

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„Und auf vorgeschriebenen Bahnen
zieht die Menge durch die Flur;
den entrollten Lügenfahnen
folgen alle! - Schafsnatur!“

(Goethe, Faust 2, IV)


vergeigt
Friday 24. April 09:51
Leserkommentar in der Stuttgarter Zeitung von Markus Hitter zur abgelehnten Petition von Matthias Roser gegen den Abriss des Kulturdenkmals Bonatz-Bahnhof:
„An Stuttgart 21 entscheidet sich die Zukunftsfähigkeit Deutschlands und Europas“(Zitat Merkel).
In diesem Fall ein klares Ergebnis: Deutschland ist nicht mehr zukunftsfähig. Zum Glück ändert sich das in manchen Bereichen gerade, doch beim teuren Tiefbahnhof ist das vergeigt.“


Schwindel-Plakat verschwunden!
Thursday 23. April 18:22

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Das Poster „Stuttgart 21 - Zahlen& Fakten“ (siehe Navigation „Schwindel-Plakat“) war vor wenigen Tagen an allen Ständern an allen 8 Bahnsteigen nicht mehr zu finden! In einer Ecke am Turmforum war noch eines… Die Nachfolgewerbung der seit Ende 2013 verschwundenen „21 gute Gründe für Stuttgart 21“ ist also auch weg vom Fenster. Schämen sich die Macher etwa oder meinen sie, durch den Baufortschritt sei Werbung nicht mehr nötig? Auch das Turmforum soll ja wg. angeblichen Baumaßnahmen dicht gemacht werden.
Geworben wird für die Eisenbahn mit Großpostern in den Zugangsbrücken wie diesen:

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Stiletto Runs
Wednesday 22. April 23:55
„Und natürlich gehört zu denen (der Betonlobby) auch das ECE-Projekt Milaneo, dessen Managerin Andrea Poul ein ganz spezielles Demokratieverständnis offenbart: Infostände soll es vor ihrer Shopping Mall Tür nicht geben, hat sie uns in der Stuttgarter Zeitung wissen lassen. Denn Veranstaltungen vor dem Milaneo müssten der Qualität des Ortes angemessen sein. Eine sinnvolle Belebung des Platzes sind für sie zum Beispiel Autopräsentationen und Wettrennen in hochhackigen Schuhen, sogenannte Stiletto Runs. Diese Denkweise ist gleichermaßen bodenlos wie schonungslos entlarvend: So kalt, maßlos und geschmacklos wie das ganze Viertel eben!“
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Aus der Demo-Moderation von Dr. med. Angelika Linckh. Ganze Moderation bei
Zum Blog aktuell.


Zufall oder nicht?
Tuesday 21. April 21:27
„Hier sollen Klagen vor dem Verwaltungsgericht verhandelt werden, die dort 2010 (!) eingereicht wurden. Unter anderem habe man den Wasserwerferprozess abwarten wollen, bevor man das Verfahren starte. Ich frage mich, warum man dieses Verfahren erst im Oktober startet. Genau 5 Jahre nach dem Schwarzen Donnerstag. Also genau dann, wenn die strafrechtliche Verjährung einsetzt. Ist das nun Zufall oder nicht?“ (Kommentar Andrea Hund zu einem Artikel in der Rhein-Neckar-Zeitung).
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Die Mühlen der Gerichte mahlen politik- und projektfreundlich - schon lange ganz offensichtlich.



Frechheit und Dreistigkeit
Monday 20. April 23:32
„Ich komme immer zu unseren Demos, um meine inneren Widerstandskräfte zu stärken und stabil zu bleiben. Zu sehen, wie Stuttgart zunehmend beschädigt wird, die schlimmen Wunden wahrzunehmen und der Frechheit und der Dreistigkeit unserer mächtigen Gegner über Jahre die Stirn zu bieten; das kostet wirklich Kraft. Wir flüchten uns nicht in Fassungslosigkeit über die herrschende Ignoranz. Wir fühlen uns vielmehr verantwortlich für unsere lebenswerte Umgebung, deshalb kämpfen wir für sie. Und das werden wir nicht nur durchstehen, sondern wir werden auch gestärkt aus diesem Kampf hervorgehen.“
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Aus der heutigen Demo-Moderation von Dr. med. Angelika Linckh. Ganze Moderation bei
Zum Blog aktuell.


Kirchentag, Großdemo!
Sunday 19. April 23:09

flyer_kirchentag_s21-kundgebung_2015-06-06_vorderseite



K&K&K
Saturday 18. April 18:46

Kefer&Kuhn&Käse? Demoposter von C.D.

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Hl. Ironiemus, hilf!
Friday 17. April 12:21
Kommentar S.B. zu einem Bahn-Lohnjubler, bzw. Jublerin in der Stuttgarter Zeitung

5000 Bäume
Stuttgart 21 ist ein Segen für die Stadt, nicht nur 5000 neue Bäume und Gleise weg, wie Sie schreiben. Es gibt noch viele andere segensreiche Dinge wie "80% mehr Züge im Nahverkehr, 50% im Fernverkehr", der "weiterentwickelte integrale Taktfahrplan", die Fertigstellung "2008" und andere Ankündigungen der Bahn (dokumentiert im Archiv unter SONSTIGES bei metropolis21.de). "Deutsche Bahn, lass uns an dich glauben / die Zeit hat Raum" (nach E.Kästner).



Weißer Elefant S21
Thursday 16. April 19:33

„Stuttgart 21 gehört zu der Gruppe der Weißen Elefanten:
nutzlos, aufgezwungen, destruktiv, kriminell, riskant, unökologisch, gestrig…“
(Gottfried O.)


mobilitätsgerecht
Wednesday 15. April 14:29
Barrierefreiheit a la DB:

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heute, einziger Aufzug zur S-Bahn

Plakat rechts VVS
„Danke für Ihre Rücksichtnahme“
Icons (Sinnbilder) für
(Rollstuhl)
(Kinderwagen)
(viel und schweres Gepäck)

Plakat links: Aufzug außer Betrieb
„So gelangen Sie zu Gleis 101/102:
mobilitätsgerechter Zugang zur S-Bahn:

  • über Nordausgang

  • links halten

  • Rampe Richtung Klettpassage benutzen

  • Aufzüge zur S-Bahn“



Schwachsinn S21
Tuesday 14. April 21:52
Walter Steiger findet:
Immer wieder frappierend, der Vergleich der beiden Bahnhöfe Ulm und Stuttgart 21:

Damit der menschenverachtende Schwachsinn von S21 zu voller Geltung kommt, hier nochmals, kompakt: 
Ulm, 16 Gleise für 29.000 Passagiere
Stuttgart, 8 Gleise für 240.000.
_________________________________________
Ausführlicher dargestellt bei Zum Blog aktuell


schlechter Ruf
Monday 13. April 22:45
Demoposter heutige Montagsdemo

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zu spät?
Sunday 12. April 08:55
Die alte Leier „unumkehrbar“, „point of no return“, nur noch über das „Wie“, nicht mehr um das „Warum“ reden ist durchschaubare Polit-Strategie. Die notwendige Abkehr vom menschenfeindlichen Tunnelprojekt wird durch die Schrifttafel an der Mahnwache besonders sinnfällig.

Foto Sebastian Klein
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schwachsinnig und monströs
Saturday 11. April 09:59

„Dieser Schwachsinn auf Schienen übertrifft an Monstrosität alles, was bisher im Land gebaut wurde…!“
______________________________________
Offener Brief von Steffen Siegel an Verkehrsminister Hermann
hier lesen.


Eine Pfeilspitze von Prof. Bodack
Friday 10. April 21:49
Liebe Freunde
einer besseren Bahn!
Ich verfolge die Diskussion 
mit großem Interesse und finde 
den "offenen Brief" gut und notwendig.
Bitte lassen Sie mich meine Einschätzung 
in den Stuttgart-21 Skandal dazu ergänzen:
Die Idee stammt von Studenten, wurde Dürr angedient,
der nahm sie auf, DB-Präsident Wendler folgte dummerweise...
dann übernahmen Stadt- und Landespolitiker die Regie und inszenierten das Drama:
Als dann in der DB erkannt wurde, dass der Tiefbahnhof gar nicht geht (kein Platz für 12 Gleise!
unübersehbare Baurisiken, finanzielle Katastrophe für die Bilanz, extrem höhere Kosten für den Betrieb)
war es zu spät -- die DB ruderte zurück, wollte aussteigen... da drohte das Land, die Zustimmung
zum DB AG Gründungsgesetz zu verweigern... Dürr sagte daher erneut wieder JA....
Ich bin überzeugt: Grube, Kefer... die Intelligenten in der DB AG sehen alle die 
hohen Baurisiken, drohende Milliarden-Verluste, schlechtere Infrastruktur...
nur, wie aussteigen? Das sieht niemand. Ich sehe nur die Chance,
dass die Buddeleien per Baukatastrophen bald stoppen,
die naiven Politiker damit aus ihrem Wahn erwachen,
denn sie müssten den Manhattan-Traum begraben!
Als letzte Konsequenz und Chance, wenn das
nicht eintritt und gelingt, sehe ich 
den Erhalt des Kopfbahnhofs,

zusätzlich zum Untergrund,
egal wie er aussieht! 
_______________________________________________________________________
karl-dieter bodack:
Ja, auch ganz richtig: die DB Verantwortlichen schauen, dass die Katastrophen erst nach ihrem Ausscheiden den Nachfolgern passieren!


"Stehen Sie zu Ihren Aussagen?"
Thursday 09. April 15:00
Offener Brief an den Stuttgart 21-Chef Manfred Leger (Memory 42, hier ganz lesen)

Sehr geehrter Herr Leger,

erlauben Sie, dass ich im Folgenden öffentlich Ihre Aussagen aus dem
Interview der Stuttgarter Zeitung vom 04.04.2015 kommentiere und Sie um eine Antwort in der Sache bitte. Sie sagen in dem Interview: „Wir reden nicht mehr über das Warum bei dem Projekt, sondern darüber, wie wir es bauen.“ Sie sprechen aber später davon, „Bürgerinformation und Transparenz besser machen“ zu wollen und sich mit den „externen Experten“ „offen auseinanderzusetzen“. Stehen Sie zu den letzteren Aussagen? Dann sollten Sie insbesondere über das Warum des Projekts reden.


Venedig 21 = Venezia Ventuno (V21)
Wednesday 08. April 09:45
Hochgeschwindigkeitsprojekt nach Plänen von Prof. G. Heimerl und U. Martin, Univ. Stuttgart

Die guten Argumente überwiegen:

1. Signifikant höhere Lebensqualität durch 90°-Drehung des Canal Grande
2. 28,3 Sekunden Zeitgewinn auf der Magistrale Rialto-S. Marco
3. CO2-neutrale Fahrpläne, komfortable Umsteigezeiten von ca. 6,5 Sekunden
4. Bis zu 49 vertaktete Langboote in der Spitzenstunde
5. Optional möglicher Einsatz von sog. "Leichten Güterbooten"
6. Barrierefreier Zugang durch Absenkung des Grundwasserspiegels
7. Intelligente Verkehrsverknüpfung + Anbindung an die Messe (S. Croce / röm.-kath.)
8. Nachhaltige Reduktion von Feinstaub durch adhäsiven Schmierölfilm (Patent J. Schmalzl)
9. Innovatives Brandschutzkonzept: alle Schiffe fahren in der Löschflüssigkeit
10. Bis zu 9 neue Arbeitsplätze (Rettungsschwimmer, Hütchenspieler etc.)
11. Attraktive Shopping-Malls (nach Einsturz der Ca' d'Oro)
12. Öko-zertifiziertes Pilot-Projekt: Grün-Rot lackierte Haltestellen.
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Walter Steigers Video des Großprojekts Venedig 21 beweist: es wird schon gebaut und ist unumkehrbar!


Der Dichter spricht (32)
Tuesday 07. April 20:08
Christian Morgenstern, Gesammelte Werke, Piper, S.541:

„Wo zu, so fragt man sich, Reichtum, Wohlstand, Macht, wenn alles dies die Menschen nur verflacht?


LGPCK aktuell
Monday 06. April 23:10
„Fakt bleibt aber, dass die NBS und Stuttgart 21 zeitgleich in Betrieb gehen werden. Wir werden alles pünktlich Ende 2021 fertig haben.“
_____________________________________________
Das
Interview mit S21-Projektchef Leger gipfelt in dieser völlig haltlosen Behauptung a la LGPCK. Das ganze Interview wird analysiert und kommentiert bei den Parkschützern

Osterbotschaft zum Davonlaufen
Sunday 05. April 17:04

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Relief vom Sockel eines Portals der Markuskirche in Venedig

Stuttgart-21-Chef
Manfred Leger in der Stuttgarter Zeitung: „Wir haben eine wesentliche Botschaft. Diese lautet: Wir reden nicht mehr über das Warum bei dem Projekt, sondern darüber, wie wir es bauen.“
___________________________________________
S.B.: Durch das Verschweigen der
„21 guten Gründe für Stuttgart 21“, weil sie sich als falsch oder halbwahr oder als Luftnummern erwiesen haben (sie sind seit Ende letzten Jahres schon aus dem Verkehr gezogen), durch das Geheimhalten der „121 Chancen und Risiken“ und durch das Verdrängen ungelöster Voraussetzungen (Leistungsfähigkeit, Notfallkonzept der S-Bahn, Düker u.a.) bleibt das „Warum“ (Planrechtfertigung) ein Thema, auch wenn sie nicht mehr zur „wesentlichen Botschaft“ der Projektbetreiber gehört. Auch die Fertigstellung für 2021 weiterhin zu propagieren beweist: „Stuttgart 21 ist Betrug“!


Farbe bekennen
Saturday 04. April 18:40
Interview in Focus-Online aus Anlass der Verleihung des Grimme-Preises:

Focus: Preisverdächtig war seinerzeit auch Ihr Engagement beim Bürgerprotest gegen das Bahnhofsprojekt "Stuttgart 21". Würden Sie es wieder so machen?

Sittler: „Ich würde es wieder machen, aber nicht so, sondern besser. Ich würde mich im Vorfeld mehr mit Gleichgesinnten besprechen und Aktionen besser planen, um Fehler zu vermeiden. Grundsätzlich bin ich aber auch hier immer noch dabei. Ich trete nur nicht mehr so auf, weil das Projekt jetzt läuft und wir es als Gegner nicht mehr verhindern können. Dafür verhindert es sich möglicherweise selbst: Die Probleme, auf die wir im Vorfeld hingewiesen haben, sind allesamt eingetreten. Aber das war ja klar.“
_________________________________________________________________
Walter Sittler ist eine Lichtgestalt im Widerstand, zuletzt auf der Demobühne bei der 250.Montagsdemo vor dem Hauptbahnhof. Sein mit Regisseur Volker Lösch initiierter „Schwabenstreich“ wird am Schluss jeder Demo mit anschließendem Demozug zelebriert.



"Besuchen Sie Stuttgart……….
Friday 03. April 23:56
……………….…solange es noch geht.“

Lars Reichow liest den Projektplanern und „Vorhabensträgern“ in einer Rundfunksendung die Leviten:
„Das Projekt S21 sei „von Irrsinnigen eingeleitet…die Stadt läuft offenen Auges in ein unvorstellbares Chaos… es ist die geplante Vernichtung einer Stadt … ein Projekt, das von Anfang an rücksichtslos gegenüber denjenigen geplant wurde, die man als Bürger von Stuttgart bezeichnet… eine Unverschämtheit, es auf dem Rücken der Bevölkerung auszutragen…“ _______________________________________
Die vernichtende Beurteilung von Lars Reichow (hier das Video) wurde von Walter Steiger mit sprechenden Bildern illustriert.



"Es war nicht so."
Thursday 02. April 23:45
Kontext:Wochenzeitung: „Wie kein anderes Bauprojekt hat Stuttgart 21 auf Politik und Gesellschaft gewirkt. Die Auseinandersetzung um die Tieferlegung des Kopfbahnhofs trug dazu bei, dass die CDU-Herrschaft im Südwesten nach 58 Jahren ihr Ende fand, der erste grüne Ministerpräsident der Republik hier vereidigt wurde. Medien, insbesondere denen an der Riesenbaustelle ansässigen beiden Stuttgarter Zeitungen, wäre die Aufgabe zugefallen, Bau wie Begleitumstände kritisch zu beleuchten. Schon allein, um dem Anspruch als Vierte Gewalt gerecht zu werden. Wie bekannt: es war nicht so.“


Durchbruch geschafft!
Wednesday 01. April 09:33

Reutlinger General-Wahnzeiger. Verkehrsminister Hermann hat sich durchgesetzt und mit einer entscheidenden Verbesserung die Nachteile des Stuttgarter Tiefbahnhofs ausgeglichen. Mit einer weiteren Reduktion der Gleise, es sollen nunmehr statt 8 nur noch 4 Gleise gebaut werden, wurde die Leistungsfähigkeit des geplanten Zukunftsbahnhofs so gesteigert, dass nun die versprochene Kapazität erreicht werden kann: die mehr als doppelte Leistungsfähigkeit! Der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn: "Diesen Durchbruch hätten wir vor kurzem noch nicht für möglich gehalten. Dass weniger Gleise mehr kosten ist ja klar, aber damit müssen wir leben.“ Dazu der Tübinger Eisenbahnexperte Boris Palmer: "Das ist zwar ein Rechenfehler, aber den müssen wir jetzt machen.“



Justiz in Venedig und Stuttgart
Tuesday 31. March 16:43

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Unter diesem Relief verkündetete der Doge die (Todes-) Urteile. Die Dame Justitia hat die Augen nicht verbunden, ihre Hände ruhen auf Löwen, den Symbolen der Stadt und Macht Venedigs. Recht sprechen für die Serenissima, Venedigförderpflicht? So auch in Stuttgart. Die Löwen heißen Wirtschaft und Projektförderpflicht.


Post an den Justizminister
Monday 30. March 21:47
Manfred Fischer
Prof. Dr.-Ing. habil.
„…Die Behauptung aus Ihrem Ministerium: "Die Bürger könnten sich unverändert auf eine leistungsfähige, streng nach Recht und Gesetz handelnde Justiz verlassen", betrachte ich gar als eine zynische Zumutung.“ Der ganze Briefwechsel Fischer-Stickelberger steht hier.
_____________________________________________________________________________________________

Aus meiner Zwischenmoderation auf der Demo am 26.3.2015 auf dem Schlossplatz:
Frau Justitia hat in Stuttgart ihre Augen nicht verbunden, sie blickt sehr parteiisch auf ihre Waagschalen, das wird durch das neue Buch „unerhört, ungeklärt, ungesühnt" über den Wasserwerferprozess drastisch gezeigt… Wir Kopfbahnhofmenschen durchschauen das zweifelhafte Treiben der Bahn und der Justiz als „Angriff auf unsere Intelligenz und Toleranz“ wie es schon vorhin Monika Lege von Robin Wood gesagt hat.“


Venedig und Europaviertel
Sunday 29. March 22:16

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Heute in Venedig angekommen, dem größtmöglichen Kontrast zum Stuttgarter „Europaviertel“ in Bezug auf Betonanteil, Baukunst, Atmosphäre, Attraktivität und vor allem Aufenthaltsqualität…


Kommentar-Geplänkel
Saturday 28. March 19:57
Antwort auf meinen Kommentar in der Stuttgarter Zeitung zum neuen Bahnsprecher Hamann:

Uralt-Kamellen: Ach Herr Busch, Sie sind also darauf angewiesen, Uralt-Kamellen von 2009 hervorzuholen und irgendetwas zu "beweisen" - ja was eigentlich? _________ Überraschung: Sie haben damit bewiesen, dass die Gegner seit dieser Zeit keinen einzigen Stich gemacht haben,weil sie sich ständig auf dem Holzweg befinden. Danke für die Aufkärung.
Paul PeterSiegfried Buschvor 8 Stunden
_________________________________________
Keinen einzigen Stich? Guck mal unter der
Mängelliste der Ingenieure.



Das Prinzip Stuttgart 21
Friday 27. March 23:08

Ansprache beim Parkgebet am 19.2.2015 von Eberhard Dietrich
s21-christen-sagen-nein.

„Um nur ein paar Stichworte zu nennen: Das Prinzip S21 steht für Machtmissbrauch und Menschenverachtung, es steht für Größenwahn und Verlogenheit, für Intransparenz und Skrupellosigkeit, für Ignoranz und Korruption.“



geoutet
Thursday 26. March 14:21
Stuttgarter Zeitung: Jörg Hamann, der Lokalchef der Stuttgarter Nachrichten wechselt als Projektsprecher zur DB AG. Zur Erinnerung: Jörg Hamann hatte jahrelang Stuttgart 21 "in den Himmel" geschrieben und die Stuttgart 21 Gegner diffamiert.

Hier ein paar Kostproben von Jörg Hamanns parteiischen und fragwürdigen Kommentaren (Auszüge) aus den Stuttgarter Nachrichten:

02.04.2009: "Endlich... Stuttgart 21 ist ab heute unumkehrbar"

07.07.2009: "Sollen die Züge von Stuttgart nach Ulm 2019 im ICE-Tempo verkehren, geht dies nur mit dem Tiefbahnhof"

21.11.2009:  "Und wenn es den Grünen wirklich so wichtig ist, Wohnungen in der Stadt statt in den Außenbereichen zu bauen, sollten selbst sie endlich die großartigen Chancen erkennen, die Stuttgart 21 gerade unter städtebaulicher Perspektive eröffnet. 30.000 Menschen sollen einmal dort wohnen und arbeiten, wo heute eine Gleiswüste die Stadt verschandelt"

11.12.2009: "Unumkehrbar. Thema: Stuttgart 21 bringt die Region ökologisch und ökonomisch voran ... Stuttgart 21 ist unumkehrbar ....den Stuttgarter Talkessel von einer Gleiswüste zu befreien .... Jetzt, da Stuttgart 21 unumkehrbar ist..."

07.09.2010: "... - K21 ist keine Alternative"
___________________________________________
Nachtrag 22:45: Die Kommentarfunktion beider Stuttgarter Zeitungen StZ und StN ist abgeschaltet, vorhandene ausschließlich kritische Kommentare nicht mehr eingestellt. Warum nur?



Musikgruppen Widerstand
Wednesday 25. March 23:06

Der kleine Blechzirkus
K21-015

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Auf der Demobühne und bei der letzten Probe davor

(Der kleine Blechzirkus hat die 265. Montagsdemo mit gestaltet, Vorstellung am Beginn der Demo im cams21-Video, Zwischenmusik bei Minute 21; alle MitspielerInnen sind auch in der Capella Rebella oder in der „Lok“, der Trommelgruppe, die hinter dem Frontbanner bei jeder Demo dabei ist)

Lokomotive Stuttgart (Lok)
Compagnia Sackbahnhof
Parkblech
Capella Rebella
Der große Blechzirkus
Lenkungskreis Jazz
Thomas Felders Kirchenchor
Lebenslaute
Schwabenstreichler
Santana
Martinshörner
Die Vuvuzeladudler
Die Bahnhofsingers
Borna
Die Obenbleiber
(aufgelistet von Ulrich Ebert)


"ungeregelter Sonderbau" und ein Haltepunkt
Tuesday 24. March 23:27
265. Montagsdemo gestern
Erstmals als Moderator für den Beginn und das Ende der Demo. Eine längere Zwischenmoderation hatte die Tricks der Bahnjuristen zum Thema und die Demoparole „Oben bleiben“.

siegfried-busch-265ste-demo-01

Über 1000 Demoteilnehmer, Foto Manfred Grohe
Wissen Sie schon, dass der geplante Stuttgart 21-Bahnhof gar kein Gebäude ist? Wenigstens kein Gebäude für die Vorschriften der Landesbauordnung. Wenn es kein Gebäude ist, ja, was ist es dann?“
Ganzer Text bei
Zum Blog aktuell, Beginn auf dem cams21-Video bei Minute 14.


von der „größten Kundenoffensive in der Geschichte der DB AG“
Monday 23. March 23:28
Was von diesem Propagandasprech zu halten ist? Monika Lege von Robin Wood meinte dazu auf der heutigen Montagsdemo (Video hier): Ich befürchte, dass die DB AG mit „Kundenoffensive“ tatsächlich einen Angriff auf die Intelligenz ihrer Kunden meint.“ Zu ihrer Rede hier die Grundlagen.


Demo-Moderation (3)
Faule Fische (7)
Sunday 22. March 10:56 (geändert 17:00 Uhr)
Wir  in Stuttgart haben den Glauben an eine neutrale und unabhängige Justiz ohnehin verloren. Wir Stuttgart-21-Gegner werden unmäßig hart verfolgt, während die Hauptschuldigen am Schwarzen Donnerstag sich im politischen Filz durchmogeln oder mit eher kleinen Strafen davon kommen wie jetzt Polizeipräsident Stumpf mit vorzeitig abgebrochenem Prozess..

Frau Justitia hat in Stuttgart ihre Augen
nicht verbunden, sie blickt parteiisch auf ihre Waagschalen, das wird durch das neue Buch „unerhört, ungeklärt, ungesühnt" über den Wasserwerferprozess drastisch nachgewiesen. 


Demo-Moderation (2)
Faule Fische (6)
Saturday 21. March 12:24
Wissen Sie auch schon, dass der neue Bahnhof gar kein Bahnhof ist? Er darf nämlich gar kein Bahnhof sein! Nach dem Eisenbahngesetz müssen in einem Bahnhof nämlich zum Beispiel zusätzliche Wagen angehängt oder abgekoppelt werden können. Das geht im neuen Bahnhof gar nicht!

Ein Bahnhof muss auch eben sein, damit ein Zug nicht von selbst wegrollen kann.
Sie wissen aber schon, dass beim geplanten Bahnhof ein großes Gefälle ist, Experten sagen, das sei „kriminell“.

Damit Koffer und Kinderwägen nicht von selbst lossollen können, werden die Bahnsteige im Schrägbahnhof nicht glatt sein, sondern geriffelt.

Ja, was ist der
Bahnhof dann, wenn er kein Bahnhof ist? Er wird einfach zum Haltepunkt erklärt, da gelten die Vorschriften für einen Bahnhof nicht.

Stuttgart erhält also kein Bahnhofs-Gebäude und keinen richtigen Bahnhof, sondern einen ungeregelten Sonderbau mit einem Haltepunkt!
Mit solchen faulen Tricks werden rechtliche Vorschriften ausgehebelt.
it solchen faulen Tricks werden rechtliche Vorschriften ausgehebelt.

Die Rechtsanwälte der Bahn haben sich das ausgedacht. Sie sind möglicherweise gar keine Anwälte des Rechts, sondern „ungeregelte Sonder-Anwälte.


Demo-Moderation (1)
Faule Fische (5)
Friday 20. March 21:33
Guten Abend, liebe Leute,

wissen Sie schon, dass der geplante Stuttgart 21-Bahnhof gar kein Gebäude ist? Wenigstens kein Gebäude im Sinne des Gesetzes, genauer kein Gebäude für Vorschriften der Landesbauordnung.

Wenn es kein Gebäude ist, ja, was ist es dann?

Da haben sich die Rechtsanwälte der Bahn etwas ausgedacht, um die lästigen und unerfüllbaren Vorschriften zu umgehen. Der neue Bahnhof sei nämlich kein
Gebäude, sondern ein „ungeregelter Sonderbau“. Für einen „ungeregelten Sonderbau“ gilt nämlich nicht das Landesrecht, sondern das Bundesrecht. Ergebnis: nicht planfeststellungsrelevant!

Und schon kann es mit dem Wahnsinn Stuttgart 21 weiter gehen.



Vegetationsperiode
Thursday 19. March 22:41

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Baufeld Düker: drei Bäume sind vorbereitet zum Versetzen, drei Großbäume müssen gefällt werden. Nicht vor dem 1. Oktober oder wie gehabt mit „Sondergenehmigung“.


Dorfrichter Adam 21
Wednesday 18. March 11:53
Wie Dorfrichter Adam im „zerbrochenen Krug“ (Zitat: . Ich kann Recht so jetzt, jetzo so erteilen.“) hebelt die Bahn mit ihren Anwälten Drs. Schütz und Kirchberg rechtliche Vorschriften der Landesbauordnung aus: Die Bahnhofshalle sei kein Gebäude, sondern ein „ungeregelter Sonderbau, für welchen Bundesrecht (EBO) anzuwenden ist, nicht planfeststellungsrelevant.

Das erinnert an den Winkelzug der Bahn, der Hbf Stuttgart 21 sei kein Bahnhof, sondern ein Haltepunkt, um die ungesetzliche Gleisneigung abzusegnen.



Kompromist
(kein Schreibfehler!)
Tuesday 17. March 09:36

Leserbrief von Karl-Heinz Schubert:

„S21-Kompromiss erspart Bahn ein Debakel" überschreibt die Filderzeitung einen Artikel zur aktuellen Diskussion über die vielen Varianten. Uns Bürgern wird da von unseren Politikern ein absurdes Theater vorgespielt, mit dem sie versuchen, ihr völliges Versagen während 20 Jahren Bahnplanung zu kaschieren. Erst nachdem engagierte Bürger in aufwendiger und ehrenamtlicher Arbeit die zahlreichen Mängel von S-21 nachgewiesen haben, haben Verwaltungen und Politiker reagiert. Jahrelang haben sie uns S21 als bestens geplantes, angeblich unverzichtbares Infrastrukturprojekt angepriesen und jetzt "suchen sie alle nach dem kleineren Übel", wie kürzlich Minister Herrmann in der Presse zitiert wurde.“ (ganzer Leserbrief hier)
____________________________________________
S.B.: Wenn die seitherige Planung ein „Debakel“ war, ist der „Kompromiss“ 3. Gleis nur eine Notlösung, ein kleineres Übel. Für die ICE-Strecke Stuttgart - Zürich („Gäubahn“) und die S-Bahn eine deutliche Verschlechterung. Das soll Fortschritt des Bahnverkehrs sein?
Schutzgemeinschaft Filder: „Die Projektpartner ersetzen mit der Kompromisslösung Drittes Gleis werbewirksam ein Murksprojekt durch ein anderes.“


Schwindel-Plakat "Zahlen und Fakten" (20)
Monday 16. March 08:06
Jetzt ist die ganze Serie „Schwindel-PLakat“ komplett
und
hier zusammengestellt.

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Diese Werbung ist ganz verlogen, es sind Versprechungen in Richtung „greenwash“, mehr dazu hier lesen.


Schwindel-Plakat "Zahlen und Fakten" (19)
Sunday 15. March 02:24
Die ganze Serie „Schwindel-Plakat“
hier sehen.

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Aus geologie21:
Im Bereich zwischen den Stadtbahnhaltestellen Staatsgalerie und Arnulf-Klett-Platz gab es beim Bau der U-Bahn bereits Probleme mit aufdringendem Mineralwasser und einem deutlichen Mineralwasserrückgang bei den Berger Quellen.
Die Basis des Nesenbachdükers liegt mit 218 m über NN deutlich tiefer als die S-Bahn, in einem aus geologischer Sicht viel komplizierterem Bereich!

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schwarze Pfeile = Verwerfungen
____________________________________________
Wenn das stimmt, ist der Bau von Stuttgart 21 ein hohes Risiko und unverantwortlich!

Büttenrede S.B. am Rosenmontag 2013:
Aus 21 gute Gründe für Stuttgart 21: Die Mineralquellen sind gut geschützt
Jetzt hört Euch mal an, was im Text dabei steht: Die Mineralquellen „werden ständig auf ihre Ausschüttung und Zusammensetzung des Wassers untersucht. …Bei Abweichungen werden sofort schon im Vorfeld festgelegte Maßnahmen ergriffen.“ Aha! Schon im Vorfeld festgelegte Maßnahmen! Vergesst aber nur nicht die Plakate mit der Aufschrift: „Mineralbad geschlossen!“


Schwindel-Plakat "Zahlen und Fakten" (18)
Saturday 14. March 11:00
Die ganze Serie „Schwindel-Plakat“
hier sehen.

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„Vor der Hacke ist es dunkel“, diese Erkenntnis aus dem Bergbau heißt auch „vor dem Bohrkopf ist es dunkel“. Die geologischen Probleme im Stuttgarter Untergrund mit seinen Verwerfungen und Dolinen haben bereits den „sicheren Bauablauf“ infrage gestellt: 10 mal höherer Wasserandrang bei Wangen, Doline im Zugangsbereich Fildertunell, Wasseraustritt bei Bohrloch 203 direkt über dem Fildertunnel.

Blog vom Juni 2009:

19.06.2009
Staufen ruft Oettinger zu Hilfe
„Altstadt hebt sich unaufhörlich
So dramatisch wie noch nie hat der Bürgermeister von Staufen, Michael Benitz, die Lage der Stadt beschrieben. Er gehe mittlerweile davon aus, dass sich die Altstadt „um mehrere Meter“ heben könnte, falls die fieberhafte Suche nach einem Rettungskonzept erfolglos bleibe.“

20.06.2009
Bohrloch 203 bereitet der Bahn Probleme
„Stuttgart 21
Ein Wasseraustritt am Ameisenberg legt Baustelle erstmal lahm.
...Doch vom zuständigen Mitarbeiter ist keine Auskunft über Ursachen und mögliche Gefahren des Wasseraustritts zu erhalten: „Ich darf dazu nichts sagen.“

Kommentar: „Doch der Mensch versuche die Götter nicht.“ (Schiller) Goethe urteilte über den Taucher: „Die Ballade selbst stellt uns den Kampf des Menschen mit einer furchtbaren Naturkraft vor Augen... Siegfried Busch: Der Tauchgang des Jünglings war ebenso unnötig wie der Bohrgang durch den Gipskeuper/Anhydrit im geplanten Fildertunnel.



Schwindel-Plakat "Zahlen und Fakten" (15)
Friday 13. March 16:59

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„Große Summen“ - hier geht es nicht um ein sinnvolles Bahnprojekt, sondern um Kräfte aus der Wirtschaft und um Profit.
Die Arbeitsplätze müssen als Totschlagargument dienen wie die Behauptungen „ökologisches Projekt“, „mehr Züge“, „weniger Autoverkehr“, die sich bei genauerem Hinsehen als äußerst fragwürdig erweisen.



Irrtum Stuttgart 21 korrigiert
Thursday 12. March 23:41
Nachtrag zum Blog von gestern: Auch in der ganzseitigen Würdigung Frei Ottos durch die Süddeutsche Zeitung ist Stuttgart 21 nicht erwähnt, wohl aber in der Frankfurter Rundschau:
Er konnte irren, und wie: Zu Ottos Temperament passte, dass er eines Tages den Protest gegen Stuttgart 21 unterstützte. Anders als bei seinen eminenten Leichtbauweisen wurde er sehr pathetisch. Es gehe um „Leib und Leben“, warnte er, das Mammutprojekt berge große Gefahren, deshalb müsse man „die Notbremse ziehen“. Zusammen mit Christoph Ingenhoven hatte Frei Otto 1997 den Architekturwettbewerb für Stuttgart 21 gewonnen. Anfang 2009 schied er aus dem Projekt aus: „Mit dem Wissen von heute“, korrigierte er sich, „kann ich dieses Projekt nicht mehr verantworten.“ Dass er sich korrigierte, auch das sprach für ihn.“


Frei Otto und Stuttgart 21
Wednesday 11. March 15:22
Der gestern verstorbene Konstrukteur der „Lichtaugen“, Stararchitekt Frei Otto, bezeichnete den S21-Bahnhof als seinen „schönsten Entwurf“. Aber er hatte gegen den Tiefbahnhof schließlich so große Bedenken, dass er bereits 2009 aus dem Projekt ausgestiegen ist. Seiner Forderung der Neuplanung wurde nicht entsprochen. Er ging schließlich an die Öffentlichkeit, Bericht hier.
Obwohl Ottos Bahnhofsentwurf mit den spektakulären Lichtaugen der Öffentlichkeit bestens bekannt ist, werden diese im Nachruf auf Frei Otto heute in den SWR-Nachrichten nicht erwähnt. Und in der
Stuttgarter Zeitung werden zwar die Lichtaugen genannt, kein Wort aber von der fundamentalen Kritik des Altmeisters am Bahnhofs-Projekt, dem Kernstück von Stuttgart 21.


Schwindel-Plakat "Zahlen und Fakten" (14)
Tuesday 10. March 22:57
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Bessere Infrastruktur? Prominente Bahnkenner sprechen vom Gegenteil. Attraktiveres Stadtzentrum? Bis jetzt ist davon nichts zu merken, eher Stadt- und Denkmalsschändung. Mehr Arbeitsplätze könnten auch ohne Stuttgart 21 geschaffen und die Gelder dabei nicht so sinnlos verschwendet werden. Eine Verdichtung des Stadtzentrums ist nicht wünschenswert, schon gleich nicht durch die „Investoren“, die sich der Flächen bemächtigen.


Schwindel-Plakat "Zahlen und Fakten" (17)
Monday 09. March 14:23

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Das „ausgeklügelte Logistikkonzept“ hat bereits versagt, die versprochene Baustraße ist noch nicht fertig, Stuttgart schon lange starken Belastungen ausgesetzt. Wenn erst der Düker anders als ursprünglich geplant oberirdisch gebaut wird und die Stadtbahn in den wichtigsten Linien auf lange Zeit unterbrochen wird, gehen die großen Belastungen der Stuttgarter verstärkt weiter. Das tägliche S-Bahn-Chaos hat seine Ursachen ganz klar in Stuttgart 21 und der oberirdische Bahnhofstrog schikaniert täglich weit über 100 000 Bahnnutzer, die zusätzliche lange und ärmliche Wege im Bahnhof zurücklegen müssen (Blog vom 5.3. „schäbig, billig und provisorisch“).
Es ist jetzt eingetreten, was Gottfried Knapp in der Süddeutschen Zeitung schon 2010 vorausgesehen hat:
„Zunächst muss sich Stuttgart auf die schrecklichste Baustelle seiner Geschichte einstellen. Wenn am Bahnhof demnächst die Bahnsteige provisorisch ins weichendurchsetzte Gleisvorfeld hinausgeschoben werden und die Fahrgäste 100 Meter lange Notbrücken überqueren müssen, dürften, zumindest was den öffentlichen Frust angeht, neue Maßstäbe gesetzt werden.“


Schwindel-Plakat "Zahlen und Fakten" (16)
Sunday 08. March 15:15

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Der Konstrukteur der „Lichtaugen“, Frei Otto, ist aus dem Projekt schon vor Jahren ausgestiegen. Stuttgart 21 könnte nämlich zum „Symbol“ des Scheiterns der einheimischen Architektur werden.
Das Werbefoto zeigt im Hintergrund Großbäume auf dem Bahnhofsdach - die belächelten „Betonflachwurzler“.





Schwindel-Plakat "Zahlen und Fakten" (13)
Saturday 07. March 11:58
Die ganze Serie „Schwindel-Plakat“
hier sehen.

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Diese unsinnige Feststellung, seither auch bei der „Jahrhundertchance für die Stadtentwicklung“ (21 gute Gründe Nr. 13) angeführt, lässt sich leicht entkräften:

  • gab es vor der Eisenbahn im 19. Jhdt. den Stadtteil Nord noch gar nicht und

  • es lag zwischen den heutigen Gebieten Ost und West landwirtschaftlich genutztes Gebiet („Pragäcker“), später der Rosensteinpark

  • am Zusammenwachsen hindert auch nach Fertigstellung von Stuttgart 21 die 7-spurige Autopiste B 14 und der untere Schlossgarten/Rosensteinpark. Ost und Nord sind im Bereich U-Haltestelle Mineralbäder schon heute zusammengewachsen)

  • wer von Ost nach Nord will, kann heute wie künftig die bestehenden Autostraßen und die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, weitere Verbindungen sind nicht vorgesehen (Memory 1 „Der Wall“)

Die Nachteile der künftigen Stadtbebauung sind natürlich nicht erwähnt: die Gleisanlagen sind ein wertvolles Kapital für das Stadtklima.
Das sind die „Fakten“, und die scheinbar attraktive Zukunft „wachsen wieder zusammen“ (Formulierung seither: Die Stadtteile im Stuttgarter Norden und Osten wachsen wieder zusammen) ist ein typische Luftnummer.


heute wieder Kopfschmerztabletten
Friday 06. March 12:05
„Das Land habe sich nun für eine einzige Variante entschieden, nämlich für die Variante „Drittes Gleis“, schreibt die Presse. Der Schutzgemeinschaft Filder bleibt für eine solche Fehlentscheidung nur fassungsloses Kopfschütteln. Der Vorsitzende Steffen Siegel formuliert es drastisch: „Bei dem gesamten Fehlprojekt Stuttgart 21 und im Besonderen auf dem Filderabschnitt scheinen nur noch Dilettanten am Werk zu sein, es ist wie im Tollhaus“.
Vorstandsmitglied Frank Distel setzt noch eins drauf: „ Die Variante „Drittes Gleis“ mutet an wie das fortwährende Verabreichen von Kopfschmerztabletten an einen Tumorkranken…“
Ganze Pressemitteilung
hier lesen.
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Bei den
heutigen Verhandlungen der „Vorhabensträger“ in Berlin kann es keine gute Lösung geben, Stuttgart 21 scheitert auf den Fildern oder es gibt eine „Notlösung“. Es werden wieder Kopfschmerztabletten verteilt, um das Fehlprojekt S21 noch weiter zu führen. Aber der „“Wurmbau“ kann nicht gelingen…


schäbig, billig und provisorisch
Thursday 05. March 21:36
Aus einer aktuellen Mail an mich, mit Zustimmung des Absenders hier zitiert:

„Die Würde des Menschen ist unantastbar -
dieser meist missbrauchte und meist zitierte Satz aus dem GG kommt mir jedesmal in den Sinn, wenn ich über die zwei "Brücken" aus dem verstümmelten Bonatzbau zu den Gleisen gehe. Was mir da zugemutet wird, empfinde ich oft als Körperverletzung und frage mich, wie das jemand aushalten kann, der als Pendler tagtäglich zweimal da durch muss. So schäbig, billig und provisorisch - bei einer Bauzeit von 6 Monaten würde ich schon nach besseren Lösungen fragen, bei so vielen Jahren könnte man ja auf den Gedanken kommen, diese beiden Übergänge wenigstens so zu gestalten, Boden, Wände, Deckenhöhe etc., dass man durchgeht ohne das mentale Kreuz einzuziehen. Eine wunderbare Fata morgana: täglich müssen alle Befürworter mindestens morgens und abends da durch, die von der SPD mittags 1x zusätzlich…“

Die große Menge der Bahnkunden nimmt es einfach hin, Goethe:
Und auf vorgeschriebnen Bahnen
Zieht die Menge durch die Flur;
Den entrollten Lügenfahnen
Folgen alle. – Schafsnatur!“



Monte Scherbelino
Wednesday 04. March 08:36
Ein bekannter Stuttgarter mailt:
„Schaut man schließlich Stadt- und Landespolitik an, diesen Monte Scherbelino enttäuschter Hoffnungen, wurde und wird hier ein Lehrbuch des Machterwerbs und Machterhalts geschrieben. Mit der Erkenntnis, dass du hier auch als vollkommen Farbenblinder mitspielen kannst, denn es ist total egal, ob du grün, rot oder schwarz bist. Du willst an die Macht und wenn du sie hast, sie nicht mehr abgeben.“
_________________________________________________
Zum Machterhalt dienen die Blockabstimmungen, bei denen die Abgeordneten ihr Wissen und Gewissen der Parteistrategie opfern zum Schaden von Stadt und Land, Lehrbeispiel Stuttgart 21.



Schwindel-Plakat "Zahlen und Fakten" (12)
Tuesday 03. March 21:39

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Noch ist nicht sicher, ob die Flächen wirklich frei werden und diese Werbereden eine Fata Morgana sind. „Stadtquartier Rosenstein“ klingt ähnlich positiv wie „Europaviertel“, kein gutes Vorzeichen…


Schwindel-Plakat "Zahlen und Fakten" (11)
Monday 02. March 22:55

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Es ist meiner Ansicht nach (da bin ich nicht allein!) nicht gelungen, eine angenehme Aufenthaltsqualität in diesem großspurigen „Europaviertel“ zu schaffen. Die Stadtbibliothek war in der Stuttgarter Kulturmeile neben der Landesbibliothek schöner und zentraler gelegen und zudem leichter erreichbar; der sterile Neubau ist wohl vor allem politisch motiviert. Kinder habe ich bei dem Wohnkomplex „Pariser Höfe“ noch keine gesehen, werde demnächst fragen, ob es sie überhaupt gibt, würde ihnen jedenfalls diese Steinwüste aus Investorenklötzen nicht zum Spielen wünschen.

Schwindel-Plakat "Zahlen und Fakten" (10)
Sunday 01. March 21:31

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So übertölpelt man Menschen, die nicht Bescheid wissen. Die 100-Hektar-Lüge ist offensichtlich: das Gebiet oben links, der „Innere Nordbahnhof“ wäre heute schon frei, wenn dieses große Baugebiet nicht als Logistikfläche für S21 dienen müsste. Desgleichen das Paketpostamt und Teile des Abstellbahnhofs. Zu den 100 Hektar gehörte seither auch das Europaviertel, das hier nicht mehr rot markiert ist, denn dann wird der Schwindel allzu offensichtlich, weil es heute schon bebaut ist, nicht erst „nach der Fertigstellung“. Der Augenschein des „Europaviertels“ lässt erkennen, dass die angebliche „Jahrhundertchance“ bereits vertan ist.
Ergebnis: die 100 Hektar schrumpfen auf etwa ein Drittel der Fläche. Details
hier und hier:100 - eine magische Zahl schrumpft zur Drittelwahrheit


Strategie der Befürworter
Saturday 28. February 22:56
Aus einer Mail von heute::
Ich beobachte mit einer gewissen Faszination die sehr gezielte und allseits verabredete Taktik der Bahn und aller Befürworter, sich unter gar keinen Umständen auf irgendwelche Faktendiskussionen einzulassen.“
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Das war wieder zu merken, als vorgestern der CDU-Mann sich vor der Diskussion „wegen eines Termins“ vorzeitig aus der Filderhalle verabschiedet hat.
Es gilt, den Murks S21 ständig zu thematisieren und auf allen möglichen Wegen bekannt zu machen.



Schwindel-Plakat "Zahlen und Fakten" (9)
Friday 27. February 23:28

Die ganze Serie „Schwindel-Plakat“
hier sehen.

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Schönsprech der Bahn und Schönbild von Aldinger und Wolf. Barrierefreie Zugänge nach Definition der Bahn, wirklich barrierefrei ist der Kopfbahnhof, ebenerdig sind vom Nordausgang alle Bahnsteige „bequem“ erreichbar. Dass heute in der Haupthalle nicht längst Aufzüge sind, ist dem Profitdenken der Bahn geschuldet.

Opernarie aus Tosca: „Wie sich die Bilder gleichen.“ Seifenoper Stuttgart 21: „Wie sich die Bilder unterscheiden…“

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Visualisierung Fraunhofer-Institut im Auftrag der Stadt Stuttgart.
„Die Verteilerebene des Ingenhovenbahnhofs ist nicht höher als die Klett-Passage.“ (Insider aus dem Fraunhoferinstitut)
Im Vergleich zur Kopfbahnhofhalle Bonatz wieder einmal „Rumpelstilzchen 21“:
Gold zu Stroh...(Blog 3.9.09)


Schwindel-Plakat "Zahlen und Fakten" (8)
Thursday 26. February 21:38

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Das Innere bleibt nicht erhalten, sondern wird „entkernt“ und umgebaut, der Bonatz-Bau ist heute schon verstümmelt und kein „Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung“ mehr.


Memory (2): "eher größenwahnsinnig"
Wednesday 25. February 20:33
Frau Ute Vogt, SPD-Größe, hatte sich die Mühe einer persönlichen Antwort gemacht. Meine Kommentierung (blau, Ausschnitt unten) hat sie in einem sachlichen und freundlichen Brief beantwortet. (Den ganzen Schriftwechsel hier lesen.)
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Meine Haltung zu Stuttgart 21 ist allerdings eine positive.
Sie bekennen eindeutig Farbe und flüchten sich nicht in die Politiker-Sprache der Mehrdeutigkeiten und Worthülsen. Das verdient Respekt.

Es wird Verbesserungen für den Verkehr in allen Richtungen geben: Schnellere Verbindungen auf dem Weg quer durch Europa (auch wichtig für das ganze Land) und erhebliche Verbesserungen für den Regionalverkehr in der Region.
Woher wissen Sie das? Dies wird nämlich in Gutachten erstrangiger unabhängiger Fachleute und Wissenschaftler bestritten und „umgekehrt wird ein Schuh draus“.

Dass ein derart wichtiges und großes Vorhaben teuer ist, ist nicht von der Hand zu weisen, aber Fakt.
Das Vorhaben ist nicht „wichtig und groß“, sondern entbehrlich und eher größenwahnsinnig.


Memory
Tuesday 24. February 21:59
Der Anlass zu meiner Website www.metropolis21.de waren Offene Briefe (Memorys), die nicht vergessen werden sollten. „Memory“ ist ein bekanntes Kinder- und Gesellschaftsspiel. Es geht dabei um „aufdecken und merken“. Aufdecken und auch für die Zukunft festhalten, was von den Planern und Befürwortern („Vorhabensträger“) bei Stuttgart 21 verschwiegen, geschönt oder falsch dargestellt wird. Eine Antwort bekam ich von Baubürgermeister Hahn, der jetzt überraschend zurück getreten ist. Das erste Memory „Der Wall“ vom März 2008 war an ihn gerichtet.


Ehe-Dialog heute morgen
Monday 23. February 12:05
Er: „Nach Tübingen kommst Du leicht mit dem Zug.“
Sie: „Aber ich kann keine Fahrkarte lösen am Automaten, ich kann mir ja von jemand helfen lassen.“

Info: Meine Frau hat Abitur und war Lehrerin, sie ist noch völlig bei Verstand.
Fazit: Viele Menschen sind mit den Fahrkartenautomaten überfordert, auch ich als häufiger Bahnkunde mit bahncard 50 stand schon ratlos davor. Das Verkaufssystem der Bahn ist kundenunfreundlich, zumindest der ältere Teil der Bevölkerung ist damit schlecht bedient. Die Bahn ist krank in mehrfacher Hinsicht, der Fahrkartenverkauf gehört dazu.
Nachtrag am Abend: Was das mit Stuttgart 21 zu tun hat? Die Bahn demonstriert überall, dass ihre Profit- und „Möhrchen“ (Boni) -Interessen über der Kundenfreundlichkeit stehen…



Befürchtungen weit übertroffen
Saturday 21. February 22:00
Mosbachs Stadtplaner Klaus Kühnel spricht es aus (Interview): „Was jetzt an Problemen eingetreten ist, übertrifft unsere Befürchtungen bei Weitem. Ich denke, dass Stuttgart 21 eine nicht unerhebliche Rolle spielt.“ Bericht „Der Konflikt ist am Siedepunkt.“
Das Stuttgart-21-Bahnchaos reicht weit ins Land hinaus und verursacht Ärger mit großen Zeitverlusten bei den Pendlern,


Schwindel-Plakat "Zahlen und Fakten" (21)
Saturday 21. February 21:35
Zum Thema „Demokratiefassade“ (Blog gestern).

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Überfallartig (Bahnchef Dürr) wurde das Projekt vorgestellt, mit fragwürdigen Blockabstimmung der Parteien (Nötigung der Abgeordneten) durchgesetzt und mit einer verlogenen Werbekampagne durch die Volksabstimmung gebracht. Dass jahrelang das Projekt in den Umfragen abgelehnt wurde, davon ist natürlich nicht mehr die Rede.


Demoktratiefassade
Saturday 20. February 23:07
„Stuttgart 21 ist demokratisch entwickelt und beschlossen“
Kapitel 21 aus „21 gute Gründe für Stuttgart 21“, 5. Auflage Oktober 2011

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Hans Herbert von Arnim lehrt den „Herrschaften“ das Fürchten!


Unübersehbarkeiten
Thursday 19. February 21:31
Volker Lösch in seiner Rede zur Feststellung von OB Kuhn, der Bau von Stuttgart 21 sei unübersehbar:

„Unübersehbar ist, dass der Mythos des “es gibt keinen Weg zurück” der einzige ist, der dieses Projekt noch vorantreibt!

Unübersehbar ist, dass der Ausstieg aus “Stuttgart 21″ immer noch möglich, machbar und zwingend erforderlich ist!

Und unübersehbar – und unüberhörbar – ist, dass wir weiterhin für diesen Ausstieg
kämpfen werden!


Ganze Rede
hier lesen.


trickreiche Selbstüberwachung
Wednesday 18. February 18:45
Die Bahn darf sich selbst überwachen; sie überträgt die Überwachung an ihren Auftragnehmer Hölscher Wasserbau GmbH, der die zu überwachende GWM-Anlage errichtet hat und auch betreibt. Hölscher erteilt den Prüf-Auftrag an ein ihm genehmes Prüf-Institut, weit entfernt von Stuttgart, und dieses schaltet einen hier ansässigen „Büro-Service“ für die Probenahmen ein. Wie soll da ein glaubwürdiges Überwachungs-Ergebnis herauskommen, wenn sich der zu Überwachende selber überwachen darf?“
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Ergänzung der
Pressemitteilung der Ingenieure22 und des BUND


narri-narro!
Tuesday 17. February 11:38
Thomas Renkenberger in einem Kommentar in der Stuttgarter Zeitung:
„…Dass S21 ein Murksprojekt ist, das diese Stadt teuer zu stehen kommt und sie schändet, pfeifen die Spatzen von den Dächern und kann man täglich erleben. Wenn SSB-Sperrungen, LKW-Lawine, Umleitungen, Staus und die absehbare Kostenflut wachsen, werden alle sehen, welche Suppe man sich eingebrockt hat - narri-narro!“



Büttenrede 2014
Monday 16. February 11:13
Um zwei Themen kreiste meine Büttenrede auf der Demobühne auf dem Schlossplatz am Rosenmontag:
1. Die blauen Rohre, Zitat:

Wie hältst du es mit Erotik und Sex,
du blaues Rohr mit deinem Ständer?“
Die Antwort des Rohrs ist knapp:
„Das Wasser kühlt mich ab!“


2. Die „21 guten Gründe für Stuttgart 21“, Ergebnis:

„Die 21 guten Gründe für Stuttgart 21sind eine Sammlung von falschen Werbesprüchen, Halbwahrheiten und Luftnummern! Die Menschen aus dem Land und besonders die Stuttgarter werden zum Narren gehalten! Deshalb sind wir ja so narret!“


Entröhrt Euch!
Sunday 15. February 20:14

Herr Grube schaute in sein Rohr,
doch stand am andern Ende
ein Parkschützer davor,
worauf den Durchblick er verlor.

Das Rohr misst siebzehn Kilometer,
von einem End zum andern,
sagt uns der Geometer,
genug zum Park-Verschandeln!

Das Rohr bald Wasser transportiert,
der Bahnchef aber transpiriert,
denn seine Hydrologen
haben ihn angelogen.

Eckart Schäffer

Mehr Rohrgedichte von Eckart Schäffer hier lesen.
„Gefährliche Deutsche! Sie ziehen plötzlich ein Gedicht aus der Tasche oder beginnen ein Gespräch über Philosophie.“ (Heinrich Heine)


das dritte Gleis
Saturday 14. February 09:49

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Das eigene Gleis für den Fernverkehr soll den künftigen Filderbahnhof mit ICE, IC, RE, S-Bahn und Fernbus optimieren. Erläuterungen der verschiedenen Modelle zu Stuttgart 21 am Flughafen/Messe von der Schutzgemeinschaft Finder mit Frank Distel und Steffen Siegel am Freitag, 27. 2. um 20 Uhr in der Filderhalle Leinfelden.
Weitere INFOs bei Zum Blog aktuell.


Schwindel-Plakat "Zahlen und Fakten" (7)
Friday 13. February 20:40
Nr. 1 bis 6 hier lesen

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Wer die Menschenmassen erlebt, vor allem morgens und abends in den verkehrsreichen Zeiten, der kann über dieses Bild nur lächeln. Es fehlen zudem die Fluchttreppenhäuser, die die Bahnsteige zusätzlich verstellen. „Einfaches Umsteigen“ ist im Kopfbahnhof zu ebener Erde möglich, die Wege könnten durch zusätzliche Unterführungen verkürzt werden. Die Realität von defekten Rolltreppen und Aufzügen behindert vielfach das „einfache Umsteigen“.
„Komfortabel“ und „barrierefrei“ gilt nur der Kopfbahnhof; für Rollstühle, Fahrräder und Behinderte mit Krücken oder Rollatoren sowie Reisende mit schwerem Gepäck gibt es bei Stuttgart 21 hinderliche Barrièren.



Schwindel-Plakat "Zahlen und Fakten" (6)
Thursday 12. February 20:27
Reden mit zweierlei Zungen:

Prof. Bodack am 18.7.09 in der StZ, Leserkommentar: „Das Schlimmste: Der neue Bahnhof wird schlechter sein als der jetzige, da er wegen nicht kreuzungsfreier Zufahrten und verringerter Bahnsteigkapazität Bahnbetrieb, Zuganschlüsse und Umsteigen erheblich erschweren wird.“

IMG_7121 copy Egon Hopfenzitz zur Leistungsfrage „„Das was unter "Infrastruktur" geschrieben steht dient ausschließlich der Werbung pro S 21 und ist falsch.“



Schwindel-Plakat "Zahlen und Fakten" (5)
Wednesday 11. February 20:12
(Zum Gesamtplakat siehe Blog vom 18.09.14)

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Es hat sich bei der Erörterung zum Filderbahnhof deutlich gezeigt, dass von einem „vollwertigen Bahnknoten“ keine Rede sein kann. Im Gegenteil, die Planung ist ein Desaster! Der „Fernverkehr“ soll nur alle 2 Stunden verkehren und dieselben Gleise sollen von Gäubahn, S-Bahn und Fernbahn (aus Zürich) befahren werden!
Der „Fernbus“ wandert von der Stadtmitte am Hauptbahnhof zum Flughafen, für die allermeisten Busnutzer eine zeitraubende Verschlechterung.

Sprachverwirrung (3)
Tuesday 10. February 23:27
Ingo Schulze, Gedanken aus dem Programmheft zu „Ein Volksfeind“ von Henrik Ibsen im Landestheater Tübingen. (Die Parallelen zu Stuttgart 21 sind offensichtlich, das Theaterstück ist wie ein Blaupause zu den aktuellen politischen Vorgängen in Stuttgart.):

„Die Sprache der Politiker, die uns vertreten sollten, ist gar nicht mehr in der Lage, die Wirklichkeit zu erfassen (Ähnliches habe ich bereits in der DDR erlebt). Es ist eine Sprache der Selbstgewissheit, die sich an keinem Gegenüber mehr überprüft und relativiert.“


Propaganda
Monday 09. February 23:05
An dem optisch als Engpass markiertem Teil des Gleisvorfeldes steht das Tunnelgebirge mit 3 Ebenen übereinander, das eine reibungslose Einfahrt in den Bahnhof ermöglicht. Das geniale Werk württembergischer Eisenbahningenieure soll durch den Wahnsinn Stuttgart 21 abgelöst werden..

Bildschirmfoto 2015-02-08 um 23.11.29 (2)

Screenshot aus dem haarsträubenden Werbefilm https://www.youtube.com/watch?v=XFaJ88w2H5k
„Informationsfilm zu Stuttgart 21 (S21) und die Neubaustrecke (NBS) Wendlingen--Ulm“ von 2011.


Gebetsmühlen
Sunday 08. February 11:36
Stuttgarter Nachrichten „Brunnhuber will kein Sprachrohr sein“, Kommentar S.B.
„Brunnhuber: „Es gebe kein Projekt, das so intensiv in der Öffentlichkeit erklärt worden sei.“ Allerdings sind diese Erklärungen inzwischen fast verschwunden. „Das Neue Herz Europas“ als Werbetrick samt der „Magistrale“ ist seit der Schlichtung vom Tisch und aus der Projekt-Website entfernt. Die „21 guten Gründe für Stuttgart 21“ sind auch schon lange aus dem Verkehr gezogen und entlarvt als eine Sammlung von „falschen Werbesprüchen, Halbwahrheiten und Luftnummern“, nachgewiesen bei metropolis21.de. Die behaupteten 100 Hektar zur Stadtentwicklung sind auch ohne Stuttgart 21 bereits entwickelt (Europaviertel), durch die Baulogistik blockiert (am Nordbahnhof), frei zu machen (Paketpostamt, Teile des Abstellbahnhofs) und der verbleibende Rest von etwa 30 Hektar kann die verkehrlichen und städtischen Nachteile (Stadtbahnchaos, Park, Nesenbach u.a.) nicht aufwiegen, auch weil sie in der Nach-Kuhn-Zeit trotz aller heutigen Beteuerungen in die Hände von profitorientierten Investoren fallen dürften. Stuttgart ist der große Verlierer, denn die Bahn setzt ihre Schwindsucht fort zugunsten des Autoverkehrs in der Stau- und Feinstaubhauptstadt Deutschlands. Mit welcher Propaganda Brunnhuber auffährt um die verlorene Planrechtfertigung zu retten? Wir K21-Verfechter sind gespannt und rufen immer noch „oben bleiben“; ein Ausstieg ist noch lange möglich und wäre sehr viel besser für Stadt und Verkehr.“
_________________________________________________
Der S21-Propaganda „unumkehrbar“, „im öffentlichen Interesse“ u.a. stelle ich unermüdlich die Realität gegenüber, meine Tröpfchen für das Überlauf-Fass S21…



Schwindel-Plakat "Zahlen und Fakten" (4)
Saturday 07. February 21:46

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Bahnexperten erwarten von allem Werbesprech ziemlich das Gegenteil!
(Bild wird auf Safari angezeigt, bis jetzt nicht auf Google Chrome)

Sprachverwirrung (2)
Friday 06. February 22:38
Antwort auf meinen Kommentar in der Stuttgarter Zeitung (Blog von vorgestern) von Erwin Biberle:

"Todeskeim", "metropolis21": Entschuldigung, aber wer lebt hier jenseits der Realität in der Parallelwelt?
_______________________________________________
Ein gutes Beispiel für die Sprachverwirrung im Sinne des
Berichts vom Turmbau zu Babel: man versteht einander nicht mehr.
Das Wort „Todeskeim“ stammt von einem hochkarätigen Bahnkritiker und deckt sich mit meinem Blogmotto.



Sprachverwirrung (1)
Thursday 05. February 21:43
Der Turmbau zu Babel Ganzer Text 1.Mose 11,8
7 „Wohlauf, lasst uns herniederfahren und dort ihre Sprache verwirren, dass keiner des andern Sprache verstehe!“

Der Wurmbau zu Babel = Stuttgart 21
Die Sprachverwirrung ist schon da, man versteht sich nicht mehr, Beispiel sind die Kommentare zum
STZ-Artikel „5 Jahre Stuttgart 21“.


Ob dieser Kommentar erscheinen darf?
Wednesday 04. February 19:52
Mein zweiter Kommentar zum Artikel „Fünf Jahre Baustart“ in der StZ nimmt die peinlichen Jubelgesänge der sogenannten „Lohnschreiber“ aufs Korn. Ob er wieder der Zensur zum Opfer fällt?

„Falsches Halleluja: Der eifrigste und auch bei diesem Artikel wieder der erste Kommentarschreiber mit dem Decknamen Paul Peter könnte mit anderen seiner Art (Dipl-Ing. FH, Dr. u.a.) identisch sein und das Werbesprech unter diesen Namen deutet auf Auftragsarbeit. So blind kann doch ein normaler Mensch nicht sein, wenn er sich an der Realität orientiert. Stuttgart 21 trägt den Todeskeim in sich, weil es unvernünftig und erkennbar destruktiv ist. Die "121 Chancen und Risiken" - siehe
metropolis21.de - dürfen anscheinend immer noch nicht bekannt werden wegen "juristischer Auseinandersetzungen", das Halleluja von Paul Peter et al. ist allzu durchsichtig.“
_______________________________________
Nachtrag: Bereits ca. eine halbe Stunde später ist dieser Kommentar erschienen!


Mailpost von der ZEIT
Tuesday 03. February 19:44
„Wir möchten Sie darüber informieren, dass wir voraussichtlich auch Ihren Beitrag „Stuttgart 21“ aus der „ZEIT der Leser“-Kolumne (DIE ZEIT Ausgabe 2013/20) in das Werk einbinden werden.“
_____________________________________
Die
Gedichtparodie „Stuttgart 21“ nach Hölderlin (Hyperions Schicksalslied) hatte mir auch von weit her Resonanz gebracht und um so schöner, wenn es jetzt im ZEIT-Buch „Ein Gedicht“ mitsamt dem Original abgedruckt wird (Herder-Verlag, Herbst 2015).


Großsprecher vom Baustart
Monday 02. February 10:36

Mein Kommentar zum Artikel „Fünf Jahre S-21-Baustelle“ in der Stuttgarter Zeitung von gestern:
„Was Grube, Schuster et al. von sich geben rangiert unter Propaganda wie zu Projektbeginn und klammert die entstandene Misere aus. "Bis heute hat die Bahn AG keinen Plan, wie sie die Stuttgarter S-Bahnen wieder pünktlich und zuverlässig bis zu allen Endhaltestellen bringt. Gleichzeitig werden die offensichtlichen Planungsfehler und Pannen sowie die Zumutungen für die Stuttgarter Bevölkerung immer drastischer. Während die Bahn seit fünf Jahren Planungschaos und Unfähigkeit demonstriert, verfällt die Stadt mehr und mehr in Verwahrlosung und Schockstarre: Der politische Alltag wird von ‚Projektförderpflicht‘ und Bahn-Willkür geprägt, die Interessen der Bürger stehen hinten an, für Perspektiven und Visionen ist in Stuttgart kein Platz mehr (
Parkschützer aktuell). Wer Stuttgart 21 ein Lügenprojekt nennt, hat es mit Nachweisen sehr leicht. "Das dümmste Bahnprojekt der Welt" (Tunnelblick) hat in Politik und Wirtschaft die Macht hinter sich, das wird wird auf Dauer nicht helfen, denn das Naturgesetz und die Vernunft kann nicht ganz ausgehebelt werden. Der "Wurmbau zu Babel" (metropolis21.de) wird scheitern.


attac Filder
Sunday 01. February 15:31
Aktionssbündnis Bürgerwille statt Willkürpolitik hier lesen
Ein drastisches Beispiel ist das Verdrussprojekt Stuttgart-21…


Tyrannei Hochgeschwindigkeit
Samstag 31. Januar 22:26
Aus dem aktuellen „Tunnelblick“: Die Reisequalität ist entscheidend, nicht die Hochgeschwindigkeit, die in Wirklichkeit keine Zeitersparnis von A nach B (Nürtingen - Weilheim) bringt, allenfalls zwischen ICE-Haltestellen. „Die Wahl des Verkehrsmittels hängt…in hohem Maße von der Reisequalität ab, also von
Zuverlässigkeit,
Pünktlichkeit,
Sauberkeit und
Bequemlichkeit.

Doch gerade in diesen Punkten schneidet die Deutsche Bahn immer schlechter ab.“



Das Fell des Bären
Freitag 30. Januar 23:25

Stuttgarter Nachrichten: „Mitte Mai soll sich klären, mit welchem Konzept die Stadtverwaltung die Bürgerbeteiligung über das künftige Rosensteinviertel angeht. Das ist das Viertel, das nach der Tieferlegung des Bahnhofs auf bisher oberirdischen Gleisflächen entstehen kann.“

Kommentar zum Artikel von S.B.: „Der Bär muss erst noch erlegt werden, bevor sein Fell verteilt wird. Ob es jemals so weit kommen wird ist fraglich, denn Stuttgart 21 ist ein "Wurmbau zu Babel" und wird scheitern. Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich (
metropolis21.de).“


Bachkantate aktuell
Donnerstag 29. Januar 20:55

Kantate BWV 79 mit Tagesbezug:

Gott ist unsre Sonn und Schild!
   Darum rühmet dessen Güte
   Unser dankbares Gemüte,
   Die er für sein Häuflein hegt.
   Denn er will uns ferner schützen,
   Ob die Feinde Pfeile schnitzen
   Und ein Lästerhund gleich billt.

Häuflein = K21
Feinde = S21
Lästerhund = Grube, Dietrich, Schmiedel et al.
(Gastblog vom Bachkenner A.K. zum 79. Geburtstag)



Johannes, der Tunneltäufer
Mittwoch 28. Januar 23:24

Ich trete vor die Kulisse,
Mit Werbung schön präpariert,
Werf’ mich vor Mammons Füße,
Dann wird die Taufe zelebriert.
Die Bahn stellt die Kulissen,
Ich steh als Pfaffe davor,
Fühl’ mich total beschissen –
Wie ein Torwart beim Eigentor.
Geschlagen hebe ich die Hände hoch –
Mit Bäffchen, im Talar,
So gebe ich am Ende noch
Das Äffchen am Altar.

© Thomas Felder Musik&Wort

Ganzes Gedicht
hier lesen.


aufgeschnappt...
Dienstag 27. Januar 19:25
...bei Peter Främke:
Wer bekennt sich denn noch zu S21 und WARUM überhaupt? Die Märchen von damals sind alle widerlegt und aufgedeckt…“
_______________________________________
Die übertriebene und falsche Bewerbung von Stuttgart 21 mit „
21 gute Gründe für Stuttgart 21“ ist verschwunden, „Das neue Herz Europas“ und „Die guten Argumente überwiegen“ tauchen in der Werbung nicht mehr auf.

Statement S.B. am 12. November 2014, vorgetragen gegen Ende der Anhörung zum Filderbahnhof in der Filderhalle Leinfelden:

"Die guten Gründe sind weitgehend abhanden gekommen und damit ist die Sinnhaftigkeit des Projekts und die Planrechtfertigung dahin.“


Volksverdummung!
Montag 26. Januar 20:29
„Auch die beabsichtigte Volksabstimmung in Baden-Württemberg ist wegen des bereits jetzt bekannten Ausgangs nur eine Scheinabstimmung und in Wahrheit eine Volksverdummung ohne Bürgernähe. Ist das Ihr neuer Regierungsstil?“
_________________________________________
Memory 23, Egon Hopfenzitz vor der Volksabstimmung an Nils Schmid, siehe auch Blog von gestern.


Lehrstück Volksabstimmung
Sonntag 25. Januar 23:27
Die Strategie der Macht:
„Mit einem Cocktail aus Manipulationen, Lügen, Vorenthaltung von Informationen und strategischen Konstellierungen (wer stimmt ab? Wann wird abgestimmt?) ist es „gelungen“,  die Zustimmung der BürgerInnen zu einer Werbe-Fiktion, einer Phantasmagorie, einem Trugbild des Vorhabens zu erschleichen, das mit dem jetzt Begonnenen fast nichts mehr zu tun hat.“
Ganze aktuelle Analyse von Werner Sauerborn bei
Zum Blog aktuell.

kluge Köpfe scheitern an S21
Samstag 24. Januar 16:55
Bildzeitung von heute: „Große Projekte fordern große Opfer. Im Fall der Bauarbeiten wird die Liste der „Aussteiger“ immer länger. Seit Beginn der Bauarbeiten am 2. Februar 2010 sind schon fast ein Dutzend kluge Köpfe an dem Bahnprojekt gescheitert.“
_______________________________________________
S.B. Nicht nur kluge Köpfe scheitern an Stuttgart 21, sondern das ganze Projekt wird scheitern - siehe Blog-Motto - , auch weil kluge Köpfe nur dann noch mitmachen, wenn sie durch Fraktionszwang und wirtschaftliche Verstricktheit dazu genötigt sind.


"unzweifelhaft"
Freitag 23. Januar 23:28
Ein Kommentar von mir in der Stuttgarter Zeitung:

"Es handele sich bei S 21 aber nun einmal unzweifelhaft um ein Projekt von öffentlichem Interesse." Diese Aussage von Herrn Bitzer hat schon den Denkmalschutz und Naturschutz (Schlossgarten, Rosensteinpark) ausgehebelt. Die Begründungen für das „öffentliche Interesse“ haben sich inzwischen weitgehend als falsch erwiesen, das groß beworbene „neue Herz Europas" samt den "21 guten Gründe für Stuttgart 21" ist verschwunden. „Unzweifelhaft“ ist Stuttgart 21 zu einem Projekt geworden, das die Bevölkerung drangsaliert, die Stadt zerstört, die Umwelt schädigt und den Schienenverkehr (auch S- und U-Bahn) belastet. Das soll „im öffentlichen Interesse“ sein?
________________________________________
Steter Tropfen: immer wieder muss auf das völlig veränderte = verschlechterte Projekt Stuttgart 21 hingewiesen werden, weil die Projektbetreiber das Desaster nach Möglichkeit ignorieren.


Der Dichter spricht (31)
Donnerstag 22. Januar 15:01
„So spricht die edle Rasse: Ich tue dies und das, weil ich es mir schuldig bin.“

Christian Morgenstern „Vom offenbaren Geheimnis“, Aphorismen, München 1954 ______________________________________________________
Einer von der edlen Rasse ist gestorben,
Gerald Rollet war aktiv bei den SeniorInnen gegen S21. Über Stuttgart hinaus bekannt wurde er, als er 2012 mit 86 Jahren im Winter bei minus 13 °C einen Baum im Schlossgarten besetzte, um gegen die angekündigte Baumfällung zu protestieren.
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Ergänzung: Bericht in BILD mit mehreren Fotos

umstrittene Demoparole Lügenpack
Mittwoch 21. Januar 11:53
Fritz Mielert von den „Anstiftern“: „Lügenpack“ ist meiner Meinung nach die richtige Bezeichnung für Politiker und Bahnchefs, die wissentlich und mutwillig lügen, dass sich die Balken biegen! Die mutwillig die Bevölkerung mit ihren Lügen betrügen! Die Verantwortung, Anstand und Gewissen auf der Karriereleiter abgelegt haben.
_____________________________________
Ganzer Kommentar zur derzeitigen Diskussion um die bekannte Demoparole bei
Zum Blog aktuell.

Terrorgefahr bei S21
Dienstag 20. Januar 17:33
„Wegen der erzielbaren maximalen Aufmerksamkeits-Wirkung und der ungeheuer großen Zahl an möglichen Opfern sind der Zweite S-Bahn-Tunnel in München wie auch die beiden Prestige-Vorhaben Fehmarnbelt-Tunnel und Stuttgart 21 nach ihrer Fertigstellung willkommene Anriffsziele für zu allem entschlossenen Verbrecher. Es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis diese Terroristen zuschlagen.
…Diese Gefahrenlage müsste verantwortungsvolle Planer und Politiker, die es mit der Sicherheit der Reisenden ernst meinen, eigentlich dazu veranlassen, die drei genannten Projekte ganz fallenzulassen.“
__________________________________
Ganzes Memorandum von Karl-Heinz Rößler über die Terrorgefahren bei Tunnelprojekten bei
Zum Blog aktuell.

alter Hut...
Montag 19. Januar 23:35
aber immer noch brandaktuell

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Aus der Website „SPD-Mitglieder gegen S 21“

verbrecherisch
Sonntag 18. Januar 21:02
Aus einer E-Mail:
„…unheimlich beharrlich: der Widerstand der Bürger gegen das verbrecherische infrastrukturzerstörende Projekt.“
Morgen ist die 256. Montagsdemo und es gibt zunehmend nicht mehr unterdrückbare Fakten gegen den Murks Stuttgart 21.


Ein Stopp wär' aber zunächst das Beste!
Samstag 17. Januar 20:58
Demoposter vom letzten Montag, von C.D.

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durch die Brust ins Auge
Freitag 16. Januar 15:56
Kommentar S.B. in den Stuttgarter Nachrichten:
Der angebliche Durchbruch
(zur Planung Filderbahnhof) erinnert an die Methode „von hinten durch die Brust ins Auge“. Es macht den Eindruck, die Bahn und große Teile der Politik haben den gesunden Menschenverstand verloren (heute bei metropolis21.de). Der Filderbahnhof plus erinnert an Stuttgart 21 plus, von dem inzwischen kaum was übrig geblieben ist. Von der verlorenen Planrechtfertigung, also der Sinnhaftigkeit von Stuttgart 21 ist von Schmiedel und Co nichts mehr zu hören. „21 gute Gründe für Stuttgart 21“ sind weg, ersatzlos als Werbeträger verschwunden, warum wohl? „Das Denkverbot muss jetzt mal verschwinden“, sagte der Verkehrsminister. Ich denke: keine Planrechtfertigung, kein Stuttgart 21.

verloren oder überwunden?
Donnerstag 15. Januar 16:23

Presseerklärung der „Schutzgemeinschaft Filder e.V.“: Neue Murks-Varianten für den Filderabschnitt von Stuttgart 21 von Minister Hermann vorgestellt (ganzes Dokument hier lesen).

„Man hat den Eindruck, die Bahn und große Teile der Politik haben den gesunden Menschenverstand überwunden“.


Blog-Motto Wurmbau: wird scheitern
Mittwoch 14. Januar 20:30
Aus der Rede von Frank Distel bei der 255. Montagsdemo:
„Die Bahn wird an „Stuttgart 21“ scheitern – es ist nur eine Frage der Zeit!“
Die ganze Rede hier lesen.

Dreck, Lärm, Gestank und verdeckte Kosten
Dienstag 13. Januar 20:01

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80.000 zusätzliche 40-Tonner über die B10/B35–Alexanderplatz – Diedelsheimer Dreieck – für ein Projekt, das nichts taugt! 80.000 mal zusätzlich Feinstaub, Dreck und Gestank. 80.000 mal Mehrbelastung für Straße und Umwelt. Ein beladener 40 Tonner belastet die Straße nach Angaben des Verkehrsclub Deutschland (VCD) so stark wie 60.000 PKW. Hier entstehen enorme verdeckte Kosten zu Lasten des Steuerzahlers für das eh schon total überteuerte Prestigeprojekt Stuttgart 21, die in keiner Rechnung genannt werden.

heute im SPIEGEL
Montag 12. Januar 19:17
„Das Kunststück, mit dem die Bahn ihren schrägen Gleiskörper durch die Zulassung brachte, bestand darin, ihn vom Bahnhof zur Haltestelle umzudefinieren …“ Den ganzen Artikel im neuen SPIEGEL, oder online HIER.

Zwänge
Sonntag 11. Januar 19:38

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Herr Kuhn, warum müssen Sie? Aber das dauert noch, als OB wird’s wohl nichts mehr, wenn überhaupt.

Riesenschwindel
Samstag 10. Januar 17:47
"Der Stresstest war schon allein deshalb ein Riesenschwindel, weil er die S-Bahn nicht hinreichend berücksichtigt hat. Es dämmert ja selbst den hartnäckigsten Befürwortern inzwischen, dass der Filderabschnitt die ohnehin mangelhafte Leistungsfähigkeit des Gesamtprojekts S 21 nochmals dramatisch (kumulierend) verschlechtert und zudem die ohnehin grenzwertige S-Bahn vollends aus dem Takt bringt...“ Den ganzen Kommentar von Steffen Siegel zum Filderabschnitt hier lesen.

faule Fische (4)
Freitag 09. Januar 07:56

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Zum Video (Blog gestern):
- DB Bahn gibt die angeforderten Unterlagen nicht an das
EBA weiter
- Die angeblich schuldigen Puffer sind „verschwunden“
- es sind nicht 2, sondern 3 Entgleisungen (die letzte als Testfahrt ohne Fahrtäste)


Puffertheorie
Donnerstag 08. Januar 20:45
Schuld der drei Entgleisungen im Stuttgarter Hauptbahnhof an derselben Stelle (!) durch die Puffer? Nein, die Bahn hat es durch den Umbau des Gleisvorfelds für S21 selbst verursacht. Video-Bericht des SWR.

Ende mit Schrecken
Mittwoch 07. Januar 19:54
Peter Conradi am Schluss seines aktuellen
Artikels in Kontext Wochenzeitung, falls eine Mehrheit gegen S21 gelänge:
„Das wäre für S 21 ein Ende mit Schrecken, aber mit vergleichsweise weit geringeren Kosten und Schrecken als das sture Beharren auf einem planerisch, finanziell und rechtlich ungesicherten Projekt.“

Einwurf:
„Keine Stadt der Welt hat es verdient, mit einem Projekt wie Stuttgart 21 gestraft zu werden.“ Rede von Dipl.-Ing. Jürgen Lauber auf der Montagsdemo am 15.9.2014


zwei Deutungsmöglichkeiten
Dienstag 06. Januar 22:36
So wurde die Öffentlichkeit getäuscht (und die Politik hat damit argumentiert):

  • S21-Projektmagazin der DB, 1998, S. 1: „... kann die Zahl der Ankünfte und Abfahrten in der Hauptverkehrszeit mehr als verdoppelt werden.“

  • S21-Projektmagazin der DB, Frühjahr 2002: „Mehr als doppelt so viel Züge wie bisher können den neuen Durchgangsbahnhof anfahren“.

  • Broschüre DB Infrastruktur ProjektBau, Oktober 2007, „Neubauprojekt Stuttgart – Ulm, Fragen und Antworten zum neuen Verkehrskonzept für Stuttgart und die Region“ Seite 3: „Der neue Hauptbahnhof ist doppelt so leistungsfähig wie der bisherige. Und er ist sogar auf Zuwachs geplant und könnte in einigen Jahrzehnten bei Bedarf weiter ausgebaut werden.“

  • S. 4: „Stichwort Zukunftsfähigkeit: Der Durchgangsbahnhof wird schon bei seiner Eröffnung die doppelte Leistungsfähigkeit des heutigen Hauptbahnhofs haben.“

(Zusammenstellung aus Memory 37, Strafanzeige von Jens Löwe gegen Verantwortliche)
Noch 2013 stand die Leistungslüge „doppelt“ im Turmforum (Blog 5.11.2013) und 2014 in der Werbeaustellung Hbf Ulm!
___________________________________________________
Es gibt zwei Deutungsmöglichkeiten
1. Die Planer des Projekts Stuttgart 21 waren und sind unfähig.
2. Die Werbung für das Projekt war bewusst falsch vulgo verlogen, absichtliche Täuschung LGPCK!


"es geht alles!"
Montag 05. Januar 19:24
„Es gibt nicht „geht nicht“, es geht alles…“ Zitat von Gerd Maitschke - Abschnittsleiter PFA 1.1 (Talquerung mit Hauptbahnhof) im Kurzportrait auf der Projekt-Website . Maitschke hat sich von Stuttgart 21 und vom Unternehmen Bahn zum 31. Oktober verabschiedet Stuttgarter Zeitung. Sein „es geht alles“ konnte er wohl nicht realisieren und so ist er selbst gegangen, auch von der DB Bahn.

Die Trostlosigkeit von Stuttgart 21
Sonntag 04. Januar 22:17
Zitat Main-Post: „Im Jahr achtzehn nach Planungsbeginn fehlt es dem Tiefbahnhofsprojekt an so ziemlich allem, was ein von Bürgern mit Freude und Lust erwartetes Bauwerk bräuchte – Finanzierbarkeit, technischer Zuverlässigkeit, Vertrauen in den Bauherrn.“
_______________________________
Hat sich an der „Trostlosigkeit von Stuttgart 21“ -
Schlagzeile mit Artikel in der Mainpost - seit August 2014 was geändert? Ja! Es ist noch trostloser geworden: Filderplanung gescheitert, Prozess um den Schwarzen Donnerstag und Anhörung in der Filderhalle vorzeitig abgebrochen, Düker darf offen gebaut werden mit Zerschneidung zentraler Stadtbahnlinien auf viele Monate, zwei Projektleiter (Baulogistik Innenstadt, Tiefbahnhof) haben „sich von Stuttgart 21 und vom Unternehmen Bahn zum 31. Oktober verabschiedet.“

klare Vorteile des Kopfbahnhofs
Samstag 03. Januar 10:05
Ergänzung des Blogs von gestern, Fazit der Betrachtungen „Leistungsfähigkeit des Kopfbahnhofs“, Website des Verkehrsministeriums:
„Die Schlussfolgerung, dass Stuttgart 21 einen geplanten Rückbau darstellt, ist daher weder auf Basis eines Vergleichs der Zugzahlen von status quo und Planfeststellung/Finanzierungsvertrag noch bei einem
rein quantitativen Vergleich der theoretisch möglichen Zugzahlen eindeutig herleitbar.

Keine Aussage ist damit jedoch über einen erweiterten Leistungsfähigkeitsbegriff getroffen, der folgende Aspekte umfasst: Die Fragen der betrieblichen Flexibilität im Störungsfall, Fragen der infrastrukturellen Restriktionen für die Fahrplangestaltung im Sinne eines integralen Taktfahrplans (ITF) oder Fragen einer nachträglicheErweiterbarkeit/Kapazitätssteigerung der Anlagen.
In diesen Punkten hat der Kopfbahnhof gegenüber dem unterirdischen Durchgangsbahnhof klare Vorteile.“
____________________________________________

S.B.: Keine Aussage wird auch gemacht zur Reisequalität (Umsteigen, Bereitstellung der Züge, Sichtbarkeit der Stadt, Luftqualität und Lärmbelastung im Bahnhof u.a.), zur Sicherheit (Brandschutz, Tunnelsystem, Rettungszufahrt im Bahnhof) und Gefahren durch Bahnsteigneigung und beengten Bahnsteigen), zur Energiebilanz, zu Belastungen der Stuttgarter und Bahnkunden während der Bauzeit und zur Wirtschaftlichkeit. Auch hier hat der Kopfbahnhof klare Vorteile!


Bahn verweigert Leistungsverlgleich
Freitag 02. Januar 23:11

Verkehrsministerium: ...Die konkrete Leistungsfähigkeit von Stuttgart 21 ist daher offen. Eine methodisch vergleichbare und belastbare Gegenüberstellung der Leistungsfähigkeit des bestehenden und eines ggf. ertüchtigten Kopfbahnhofs mit den Planungen für Stuttgart 21 liegt nicht vor und scheiterte bislang an der fehlenden Bereitschaft der Deutschen Bahn zu einer solchen Untersuchung.“ Die zu einem Leistungsvergleich notwendigen Daten hält die Bahn zurück und weigert sich auch, einen Vergleich von K20/K21 mit S21 selbst zu leisten: "Die DB Netz AG hat eine vertiefte Untersuchung in Form einer Infrastrukturplanung, Fahrplankonstruktion und Durchführung einer Betriebssimulation für den Kopfbahnhof („K 20") aber abgelehnt." Das hat Herr Engelhardt gemacht und den Rückbau überzeugend nachgewiesen, zuletzt in einem Fachartikel der Eisenbahn-Revue International. Antwort S.B. auf einen Leserkommentar in der Stuttgarter Zeitung.


Neujahrsbotschaft
Donnerstag 01. Januar 19:16
Aus einer Rundmail der Capella Rebella zum Neuen Jahr:
„…auch 2015 haben wir weiter die Chance, S21 zu kippen, jedenfalls nutzen wir sie, weil das Projekt so mies ist, dass es scheitern muss. Immerhin haben wir es 2014 geschafft, dass Elbphilharmonie, BER und S21 in einem Atemzug genannt werden und S21 fast täglich in dem Medien und auch in den Stuttgarter Zeitungen ist.“



Planrechtfertigung (2)
Mittwoch 31. Dezember 17:06

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Mein Kommentar zu einem Artikel in der Stuttgarter Zeitung Projektgegner sehen Grün-Rot in der Pflicht“:
Planrechtfertigung ist dahin: Aus dem Projektmagazin / Herbst 1997 Herausgeber: DB ProjektGmbH Stuttgart 21: „Denn Stuttgart braucht in jedem Fall eine grundlegende Verbesserung seiner Bahnverkehrsanbindung. Der jetzige Hauptbahnhof kann das Fahrgastaufkommen des Jahres 2010 in keiner Weise mehr bewältigen.“ Diese Prognose zur Planrechtfertigung war nicht nur unzutreffend, sondern grotesk falsch, denn im Jahr 2010 war der „jetzige Hauptbahnhof“ nach Stiftung Warentest der pünktlichste Großstadtbahnhof Deutschlands, vermutlich ist er wegen S21 mittlerweile am unteren Ende der Statistik angekommen. Viele der in der Werbung für Stuttgart 21 genannten Begründungen erwiesen sich inzwischen ebenso als falsch, „die guten Gründe sind weitgehend abhanden gekommen und damit ist die Sinnhaftigkeit des Projekts und die Planrechtfertigung dahin“ (aus „21 gute Gründe für S 21“ bei metropolis21.de). Einfach weiterbauen ist… Schilda 21.
_______________________________________
Minuten später hat schon ein sogenannter „Lohnschreiber“ (Ostermann) versucht, meinen Kommentar zu entkräften, andere stimmten mir zu, die Debatte hält aktuell noch an.
Dieser Blogeintrag kostete mich 9:36 Minuten Zeit (mit Ergänzungen, Korrektur und Veröffentlichung 27 Minuten) - ein kleiner Beitrag zum Kampf für eine bessere Welt (Demoposter oben).
Allen meinen Bloglesern wünsche ich ein gutes Neues Jahr! Ob die Lügengebäude der Mächtigen und Reichen noch 2015 überdauern können? Ich hoffe es nicht.


Planrechtfertigung (1)
Dienstag 30. Dezember 11:20
Stuttgarter Zeitung von gestern: „Vielmehr hält es Engelhardt für erwiesen, dass der Durchgangsbahnhof in der Innenstadt nicht die versprochene Zahl an Zügen bewältigen könne. Damit falle aber die sogenannte Planrechtfertigung weg.“

Aus meiner Einlassung bei der Anhörung Oktober 2014:
„Herr Dr. Schütz, Verzeihung, aber Prognosen von Seiten der Bahn kann ich nicht mehr ernst nehmen. Wenn die Prognosen zu Beginn des Projekts falsch waren, ist doch auch die
Planrechtfertigung falsch, von der wir heute reden.“

Die
Landesregierung lässt die Frage der Leistungsfähigkeit im Juli 2013 offen und damit die Gültigkeit der Planrechtfertigung:
"Die konkrete Leistungsfähigkeit von Stuttgart 21 ist daher offen. „Eine methodisch vergleichbare und belastbare Gegenüberstellung der Leistungsfähigkeit des bestehenden und eines ggf. ertüchtigten Kopfbahnhofs mit den Planungen für Stuttgart 21 liegt nicht vor und scheiterte bislang an der fehlenden Bereitschaft der Deutschen Bahn zu einer solchen Untersuchung.“



Werbelüge hat sich festgesetzt
Montag 29. Dezember 15:41
„Ist der Bahnhof samt Gleisen erst vergraben, werden oben rund 100 Hektar Fläche frei.“
(Zitat aus einem sonst ungewöhnlich gut informierten und fairen
Artikel in der Osnabrücker Zeitung.)
__________________________________________
Der Redakteurin mailte ich: „Damit sind auch Sie der
Werbelüge auf den Leim gegangen.“
Aus meiner Einwendung am Schluss der Anhörung zum Flughafenbahnhof: „
...im Jahr 2007 muss ich mir als Stuttgarter von der Bahn anhören:  „Wer den Schlossgarten aufwerten will - der sollte für Stuttgart 21 sein.“ Meine Herren von der Bahnseite, noch gestern sprach jemand von Ihnen von den „100 Hektar“ durch Stuttgart 21, was hinten und vorn nicht stimmt! Es sind nur etwa 1/3 von 100 Hektar die durch S21 frei werden!“


alles paletti
Sonntag 28. Dezember 17:26

Mit den Zügen und Lokomotiven wurde
vereinbart, dass sie in Tunnelröhren und Bahnhöfen
nicht brennen und dort jeglichen
Brandwunsch unterdrücken,
alle Züge haben dem zugestimmt.

Züge, die sich nicht an diese Abmachung halten,
werden umgehend gelöscht, wenn sie in
oberirdischen Bahnhöfen brennen
wie Frankfurt und München.
Unterirdische Zugbrände werden mit Katastrophen bestraft.
(Teil 1 dieser Groteske ist von Jens Loewe.)


"— so auch in Stuttgart!"
Samstag 27. Dezember 15:48
Aus Fotostrecke im Münchener Merkur:
,
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Bildunterschrift: „Großeinsatz am Münchener Hauptbahnhof: An einem ICE hat sich starker Rauch entwickelt.“

Mitteilung von Prof. Bodack:
„Am Dienstag 23. 12. fuhr ein brennender ICE in den Münchener Hbf: Er wurde auf einen nicht überdachten Bahnsteig geleitet, dort konnten die Fahrgäste aussteigen, etwa 60 Feuerwehrleute löschten den Ölbrand, der in einem Triebkopf ausgebrochen war. Nur eine Frau erlitt eine leichte Verletzung. Wie gut, dass wir in München oben sind und immer bleiben werden — so auch in Stuttgart!
Bericht im Münchener Merkur
_____________________________
Pressebericht: „21. NOVEMBER 2013 FRANKFURT - HAUPTBAHNHOF - ICE brennt am Hauptbahnhof
Wegen eines brennenden ICE am Frankfurter Hauptbahnhof wurden Gleise und Bahnsteige gesperrt. Die Feuerwehr ist im Einsatz. Der Brand entstand vermutlich durch einen technischen Defekt in dem Zug. Mittlerweile wurde die Sperrung der Gleise wieder aufgehoben.

Wegen Rauchentwicklung an der Lok eines ICE-Zuges sind am Donnerstag für rund zweieinhalb Stunden drei Gleise im Frankfurter Hauptbahnhof gesperrt worden. Der Rauch sei vermutlich durch einen technischen Defekt an der Lok entstanden, sagte ein Bahnsprecher.
_____________________________
S.B.: Heute ist die Brandbekämpfung im Kopfbahnhof Stuttgart möglich wie in München und Frankfurt. Der Brandschutz im geplanten Halbtiefbahnhof S21 ist äußerst problematisch und ungelöst trotz Baubeginn. Die einzig richtige Lösung heißt mit Prof. Bodack „Oben bleiben“!



Ja, das haben sie tatsächlich gemacht!
Freitag 26. Dezember 12:35
Blogeintrag vom Donnerstag 31. Dezember 2009:
Dr. Gerhard Raff („Herr, schmeiß Hirn ra“) Interview in der StZ:
„Für die qualifizierte Mehrheit im Nesenbachtal ist der Tag, an dem dieses "Jahrhundertprojekt" durchgedrückt wurde, einer der schwärzesten Tage der Stuttgarter Stadtgeschichte. Unsere hochwohlweisen Volksvertreter wollen uns tatsächlich schon zu Lebzeiten unter den Boden bringen, den Bahnhof demolieren und den Schlossgarten zerstören.“ __________________________________________________
S.B.: Die „hochwohlweisen Volksvertreter“ erwiesen sich inzwischen als wirtschaftshörige und machtgeile Verbrecher an Stuttgart. Eine Schande!



Friede auf Erden
Donnerstag 25. Dezember 22:54
Der Friede ist in Stuttgart leider auch dieses Jahr nicht eingekehrt, zuviel Lügen, Machtgepoker Stadtverwüstung und parteiische Justiz sind offenkundig und das lässt sich die engagierte und denkende Bürgerschaft nicht gefallen.


Chance?
Mittwoch 24. Dezember 22:15
Demoplakat vorgestern, von C.D.

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Prospekt TURMFORUM S.13:
So eine Chance kommt nur einmal: 100 Hektar Fläche mitten im Zentrum des Talkessels kann Stuttgart nach dem Umbau seiner Bahninfrastruktur neu gestalten.“
__________________________________________________________________
Das Werbe-Gerede oder beser die Werbelüge „
Jahrhundertchance“ mit den angeblichen 100 Hektar ist längst entlarvt, siehe Zum Blog aktuell. Die Neugestaltung der A1-Fläche = „Europaviertel“ könnte man mit „Chance vertan“ kommentieren.


ein Jahr später
Dienstag 23. Dezember 21:10
Blick auf Stuttgart-Rohr im Dezember 2013.

img_5815 Im Dezember 2014 sieht es noch sehr ähnlich aus!

Im Hintergrund vor Halbhöhe Richtung Killesberg das „Europaviertel“: „Die Stadt wird schöner“ , Kapitel 13 aus „21 gute Gründe für Stuttgart 21“, mit Aufdeckung der Falschangaben und Ungereimtheiten in der S-21-Werbung. Die Werbeschrift ist seit Dezember 2013 aus dem Verkehr gezogen worden!

K21 ein Wohlgefallen
Montag 22. Dezember 21:42
Heute 252.Montagsdemo, anders im Verlauf: Demozug zu Beginn vom Hauptbahnhof durch das unwirtliche „Europaviertel“ zum „Mailänder Platz“ an der Stadtbibliothek vor dem Konsumtempel „Milaneo“ zum „Komakaufen“ (Redner Joe Bauer).
Moderator Andreas Schwab: „Es ist eine so immense Fehlplanung, dass es niemals fertig gebaut werden kann, und das ist gut so.“ Gemeint ist Stuttgart 21.

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Screenshot vom Demozug S.B.
K21 heißt die bessere Alternative: renovierter und ertüchtigter Kopfbahnhof. Die Demo kann in voller Länge nachgesehen und nachgehört werden
hier bei Cams21.


zum gestrigen Blog/Foto
Sonntag 21. Dezember 16:35
Zur Eröffnung des Fußgängerüberwegs über die Schillerstraße (siehe Stuttgarter Nachrichten) hatte ein kleines Grüppchen Rollstuhlfahrer die Gelegenheit der anwesenden Tiefbauamts-Offiziellen und Medienvertreter genutzt (die dann doch kein Wort darüber berichteten!!) und sich zuerst für den neuen barrierefreien Überweg bedankt, um sodann die Forderung nach einem Aufzug in der Großen Schalterhalle zu stellen.

Es ist eine Schande für eine Großstadt - noch dazu für eine, die weltweit für ihre "Mobilitätserfindungen" berühmt ist! -, dass ausgerechnet in jenem Bahnhofsteil, durch den mit Abstand am meisten Fahrgäste täglich passieren, 100 Jahre (!) nach Baubeginn KEIN Aufzug eingebaut ist, über den Rollstuhlfahrer und sonstige Mobilitätseingeschränkte ohne den Riesenumweg über den Nordeingang in die Kopfbahnsteighalle gelangen können!

warum nicht schon längst?
Samstag 20. Dezember 23:04
Bereits am 10.07.2011 schrieb ich wegen Aufzügen an den zuständigen Bahnmanager Sven Hantel einen Offenen Brief (
Memory 27):
„Warum, Herr Leiter Personenbahnhöfe, hat die Haupthalle nicht längst Aufzüge? Irgendwelche Profit bringende Shops oder Mietwagencenter wären für die Bahnkunden leichter entbehrlich!“

Aufzug_in_Gro_er_Schalterhalle
Aktuelle Fotomontage von Peter Gierhardt und Klaus Gebhard, eine Utopie?



Der Dichter spricht (30)
Freitag 19. Dezember 20:36
„Es gibt für Unzählige nur Ein Heilmittel - die Katastrophe.“ Christian Morgenstern „Vom offenbaren Geheimnis“, Aphorismen, München 1954 ___________________________________________________
Leider müssen alle Menschen die Katastrophe ausbaden.


Gesülze vom Bahnchef
Donnerstag 18. Dezember 19:41
Ergänzung zum gestrigen Blog zu „Menschen“, die Bahnchef Grube angeblich „einbinden“ will:

„Das Verfahren ist in höchstem Maße unbefriedigend verlaufen.
Die Bahn hat hier ein denkbar schlechtes Bild abgegeben, viele Fragen nicht beantwortet, viele Fragen falsch beantwortet, ja einige bewusst falsch beantwortet... Wir Bürger haben hier sehr viel Zeit, sehr viel Energie, ja auch viel privates Geld eingesetzt... Schließlich haben wir gezeigt, dass unsere Experten Ihnen ebenbürtig, ja häufig überlegen sind.“ Ganzes Dokument hier lesen.


Phrasen und Lügen
Mittwoch 17. Dezember 19:55
Bahnchef Grube beim Pressegespräch in Ulm; aus dem Bericht der Südwestpresse heute unter „Wirtschaft“:

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Kommentar: Wie die Bahn die Menschen einbindet, wurde beim Filderdialog und der Anhörung negativ erfahren. S 21 ist weder finanziert noch im Plan und das Desaster des geplanten Bahnhofs ist jetzt schon absehbar.


Schwamm drüber?
Dienstag 16. Dezember 17:26
„S einundzwanzig, Schwamm darüber,
Nach zehn Jahren Tunnelbohren
Sehn‘ wir uns im Keller wieder,
Und die Täter sind gestorben.“
(aus dem Jahresendgedicht von E. Sch.)
____________________________________
Einspruch!
Statt „Schwamm drüber“ soll „anprangern“ stehen, zehn Jahre reichen nicht und ich werde kaum im „Keller“ zu finden sein sowenig wie die Täter.



Wurmbau scheitert
Montag 15. Dezember 23:38
„Wir legen auch weiterhin den Finger in die Wunde - bis die verantwortlichen Politiker eingestehen, dass S21 scheitert, und aufhören, öffentliches Geld zu versenken“ (Schluss des Demofahrplans bis zum 12.01.2015).


nicht vergebens
Samstag 13. Dezember 15:43

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Die Windmühlen stehen nicht mehr unversehrt: abgewählt und in vorzeitigem Ruhestand... Politik, Justiz und Polizei sind schwer beschädigt.


windige Umfrage!
Freitag 12. Dezember 16:36
Zur Umfrage, dass 60% der Baden-Württemberger für den Weiterbau seien, möchte man wissen WIE und WAS wurde gefragt. Wurden den Befragten auch der aktuelle Stand des Projekts mitgeteilt? Wie wäre das Ergebnis gewesen nach folgenden Informationen:

„Zu Stuttgart 21 haben sich inzwischen neue Erkenntnisse ergeben. Die Bewerbung von Stuttgart 21 basierte auf
falschen Angaben und vielen Beschönigungen. Anders als noch vor einem Jahr geplant kann Stuttgart 21 und die Neubaustrecke nach Ulm nicht 2019, sondern wohl frühestens 2025 fertig werden. Der neue Bahnhof ist ein Rückbau in der Leistung, der Reisekomfort beim Umsteigen wird schlechter und die Kosten sind dann von 4,8 (Kostendeckel) auf über das Doppelte gestiegen. Ein Abbruch des Projekts Stuttgart 21 mit Erhalt und Verbesserung des Kopfbahnhofs (er war nach Stiftung Warentest 2010 noch der pünktlichste deutsche Großstadtbahnhof!) wäre noch möglich und um viele Milliarden günstiger zu haben.

Die Frage: Sind Sie bei diesem aktuellen Faktenstand für den Weiterbau von Stuttgart 21?“


nicht die Böcke!
Donnerstag 11. Dezember 20:07
Stuttgart 21 ist Betrug („…der größte Betrugsfall…“, Wikireal)
Stuttgart 21 ist Verbrechen (Poster im Blog gestern)
Stuttgart 21 ist die vierte Zerstörung Stuttgarts (
Prof. R. Ostertag)
_______________________________________
Wer sind die Betrüger, die Verbrecher, die Stadtzerstörer? Politiker, bitte aufklären und Namen nennen! Aber die Böcke sind dazu nicht die rechten Gärtner.



Verbrecher!
Mittwoch 10. Dezember 22:04

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Foto Wolfgang Rüter, 99 weitere Fotos von der 250. Montagsdemo hier


skandalöser Unfug
Dienstag 09. Dezember 22:53
Der eigentliche Skandal bei Stuttgart 21 ist, dass Sie und Ihre Fachleute… ganz genau wissen, was Sie hier mit dem längst erwiesenen Rückbau der Bahninfrastruktur für einen Unfug vorantreiben.“
_______________________________________
Aus einem Brief an Bahnchef Grube, siehe
Memroy 41


Demoposter heute von C.D.

Montag 08. Dezember 10:42

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auf dem Holzweg
Sonntag 07. Dezember 21:27
„Wer auf dem Holzweg ist, muss umkehren – das gilt für Stuttgart 21 insgesamt und konkret und aktuell für den Filderabschnitt.
________________________________________
Memorandum / Presseerklärung der Schutzgemeinschaft Filder


Button zum 8.12.2014
Samstag 06. Dezember 22:32

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Zehn kleine S21-Negerlein
Freitag 05. Dezember 18:02
Zehn kleine Negerlein
die wollten Bahnhof bauen,
Mappus war dann weggewählt,
da waren’s nur noch neun.

Neun kleine Negerlein
waren noch an der Macht,
Schuster trat nicht wieder an,
da waren’s nur noch acht.

Acht kleine Negerlein
hatten Schlichtung getrieben.
Tanja Gönner reiste fort,
da waren’s nur noch sieben.

Sieben kleine Negerlein
planten eifrig was recht’s,
Azer grauste vor dem Plan
da waren’s nur noch sechs.

Sechs kleine Negerlein
ahnten dann bald was schlimm’s.
Dietrich aber wusste es,
da waren’s nur noch fünf.

Fünf kleine Negerlein
tranken zusammen Bier,
Penn wurde es dann zuviel,
da waren’s nur noch vier.

Vier kleine Negerlein
waren noch dabei,
Fundel wollte nicht mehr recht,
da waren’s nur noch drei.
___________________________________
Wer sind die Nächsten in der absteigenden Leiter? Leider wachsen aus dem S21-Sumpf immer neue Negerlein nach. Wobei „Negerlein“ im Sinne der unschuldigen Kindervers-Tradion gemeint sind.



Dichtung und Wahrheit (2)
Donnerstag 04. Dezember 23:17
Zum Blog von gestern mein Kommentar in der Stuttgarter Zeitung:

Sprachrohr der Bahn:
Anonymus Paul Peter outet sich wieder als Werbemensch der Bahn; die falschen Versprechungen und Prognosen kann er aber nicht wegdichten. So die Feststellung der Bahn-Projektbau AG in 1997: "Der jetzige Hauptbahnhof kann das Fahrgastaufkommen des Jahres 2010 in keiner Weise mehr bewältigen." Die Wahrheit zeigte dann Stiftung Warentest im Jahr 2010: der Stuttgarter Hauptbahnhof war sogar der pünktlichste Großstadtbahnhof Deutschlands und und bewältigte das Fahrgastaufkommen hervorragend. Mehr bei metropolis21.de mit dem Motto "Stuttgart 21 ist ein Wurmbau zu Babel und wird scheitern. Das Projekt ist viel zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich."
__________________________________________________
Diesen Zwischenruf zu „Dichtung und Wahrheit“ in den Kommentaren hat „Paul Peter“ in einer Antwort als „Ablenkungsmanöver“ bezeichnet. Die genannte Prognose der Bahn von 1997 ist eben ein krasser Fall, der immer wieder angeprangert gehört weil er zeigt, dass - zusammen mit der Kostenlüge - die Planrechtfertigung für Stuttgart 21 dahin ist.


Dichtung und Wahrheit (1)
Mittwoch 03. Dezember 23:48
Ein Artikel in der heutigen Printausgabe der Stuttgarter Zeitung hat als Schlagzeile „Dichtung und Wahrheit“. In der
Online-Version heißt es „Leben mit Dauerlärm“. Soll im weiteren Umland die skandalöse Missachtung der ursprünglichen Zusagen in Werbung und Planfeststellung lieber verborgen werden?


Die Autostadt beschwert sich
Dienstag 02. Dezember 23:04
Aus
Stuttgarter Zeitung von heute (es geht um die 250. Montagsdemo am 8. Dezember):
„Die Kommune kündigte am Dienstag an, beim Verwaltungsgerichtshof in Mannheim Beschwerde gegen eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Stuttgart einzulegen. Das Verwaltungsgericht hatte den S-21-Gegnern die Demonstration vor dem Bahnhof auf dem Arnulf-Klett-Platz und der Schillerstraße zugestanden. Die Gegner hatten vorvergangene Woche einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht gegen eine entsprechende Verfügung der Stadt Stuttgart eingereicht.“
__________________________________________
Es erstaunt schon, wie wenig OB Kuhn tut oder tun kann, seine CDU-hardcore-Abteilung zurück zu halten.


Damit wir nicht für dumm verkauft werden
Montag 01. Dezember 19:12
links Bahnchef Grube: „100 Hektar verwandeln sich in Park“
rechts SPD-Schmiedel: „Auf Stuttgart 21 ruht Gottes Segen.“

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Foto aus dem neuen sarkastisch-spöttischen Video von Thomas Felder „Damit wir klug werden“ (Losung zum Stuttgarter Kirchentag 2015) zum Informieren, Empören, Lachen, Weitersagen!


Justizia ohne Augenbinde mit falscher Waage
Sonntag 30. November 15:38
Zitate aus dem Offenen Brief (Memory 40) an Justizminister Stickelberger nach unerklärbarem und skanalösem Abbruch des Wasserwerfer-Prozesses:

„Was die Vorsitzende Richterin dazu bewogen hat, wissen wir nicht.

Was den Staatsanwalt dazu bewogen hat, dem zuzustimmen, wissen wir nicht.

Was Sie als Justizminister dazu bewogen hat, diesem Treiben zuzustimmen, wissen wir nicht.“

_____________________________________________
S.B.: Aber wir ahnen es! Es ist eine Weisung „von oben“, um die in den Schwarzen Donnerstag schuldhaft verwickelten Beamten und Politiker zu schützen. „Justitia ist in Stuttgart blind, wenn es um S21 und Polizisten geht.“
Kommentar von P. Brixel und P. Weiberg bei
„Zum Blog aktuell.“


gewaltige Störungen bei der U-Bahn

Samstag 29. November 23:20

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Aus der Mängelliste der Ingenieure22:
„Verlegung der Stadtbahn: ...insgesamt knapp 3 Jahre Streckensperrungen wichtiger Stadtbahnlinien mit erheblichen Beeinträchtigungen des innerstädtischen ÖPNV durch Bau von S21.“




Freitag 28. November 21:00

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„Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich“ (Blog-Motto).


Zwei Versionen Penn
Donnerstag 27. November 22:39

Version 1 Südwestpresse Ulm vom Tage („Stuttgart und Umgebung“)

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Version 2 von S.B.:
Technik-Chef Penn gibt bei S21 auf
Penn (Bild) ist es nicht gelungen, das Projekt aus der Krise herauszuführen. Die Probleme sind für ihn wohl unlösbar geworden wie schon dem Vorgänger Hany Azer. Dessen „120 Risiken“ sind unter Penns Tätigkeit zum Teil bereits eingetreten (Kosten, Logistik, Düker, Brandschutz, Filderbahnhof usw.).

urn-newsml-dpa-com-20090101-141126-99-07684-large-4-3-2



Filderbahnhof Stuss
Mittwoch 26. November 17:06

Dieser Bahnhof Plus erweist sich eher als ein „Bahnhof Stuss“.
… Dieser neue Bahnhof Plus unter der Flughafenstraße, ist zweifellos in einem Punkt besser, weil der S-Bahn-Terminalbahnhof von Gäubahnen unangetastet bleibt, er hat dafür aber gravierende Nachteile, wie z.B.:
  • Erneute Sprengung des Kostendeckels um viele hundert Millionen

  • Sprengung der Zeitschiene um mehrere Jahre.

  • Der Mischverkehr durch L.E. bleibt,

  • die konfliktträchtige Rohrer Kurve bleibt,

  • die Ausnahmegenehmigung bleibt,

  • die unterdimensionierte Wendlinger Kurve bleibt,

  • auch die sich hartnäckig haltende Behauptung, der neue Bahnhof liege näher am Flughafen, ist falsch, er wird nur leicht gedreht,

  • es wird wesentlich mehr bester Filderboden für alle Zeiten vernichtet“ usw.



eine andere Erklärung drängt sich nicht auf
Dienstag 25. November 23:17
„Vielmehr scheint es, als wären die Verfilzungen bzw. Seilschaften mit der Politik stärker als eine unabhängige und gerechte Behandlung dieses skandalösen Polizeieinsatzes.“
__________________________________________
Kommentar von Uwe Hennings zur Einstellung des Wasserwerferprozesses,
Bericht in der Stuttgarter Zeitung.


Frankensteinmonster
Montag 24. November 12:19
Leserbrief von Reinmar Wipper in der Nürtingen Zeitung: Stuttgart 21 ist kein „Verbrechen an der Menschheit“ „…planerisch aber ein ausgewachsenes Frankensteinmonster, konzeptionslos geschaffen aus Flicken von Lügen, Täuschungen, technischem Unfug, Fantasien und erfundenen Prognosen. Samt verheerenden Kalkulationsmängeln.“ Ganzer Leserbrief hier.


Der Dino lebt noch immer.
Sonntag 23. November 15:57
germann-architects Prognose 2008: “Die Blamage scheint unausweichlich. Irrtum ist nicht gar so schlimm, wenn Einsicht aus ihm folgt. Auf die wartet man in Stuttgart. Ein neues Projekt, das dem Erkenntnisstand aus 16 Jahren Planungszeit, einer völlig veränderten Stadtentwicklungsproblematik in Europa und der Energie- und Ressourcenkalamität weltweit Rechnung trägt, ist dringend geboten. Es mag bereits viel Geld in die Planung geflossen sein, aber erweist sie sich als Fehlplanung, wird ein stringentes, neues Konzept immer noch billiger. Aber wie kann es einer trägen, schwerfälligen, verkrusteten und in weiten Teilen verfilzten Gesellschaft wie der unserigen gelingen, ein Dinosaurierprojekt zu bremsen?“
________________________________________________________________
S.B.: Stuttgart 21 hat sich inzwischen ganz eindeutig als Fehlplanung erwiesen und die Blamage ist schon da. Der Dino trampelt aber immer noch durch Stuttgart; wie lang lässt sich die Stadtgesellschaft das noch gefallen?


Der Dichter spricht (29)
Samstag 22. November 18:21
Die Menschen in Stuttgart und Baden-Württemberg glauben in der breiten Mehrheit den parteiischen Berichten in der Presse und den Politikern, die das Projekt durchboxen wollen. Aber längst nicht alle folgen den „entrollten Lügenfahnen“!

„Und auf vorgeschriebenen Bahnen
zieht die Menge durch die Flur;
den entrollten Lügenfahnen
folgen alle! - Schafsnatur!“


Quelle: Goethe, Faust 2, IV. Auf dem Vorgebirg. (Zweiter Kundschafter)


Der Wurmbau stagniert. (2)
Freitag 21. November 14:31
Aus einer aktuellen INFO der Parkschützerin Michaela:
„In Wangen wurde innerhalb eines Jahres seit der offiziellen Tunnelfeier am 4.Dezember 2013
kein einziger Meter des eigentlichen Eisenbahntunnels, sondern seit Juni vom Schacht aus nur ein 105 Meter langer Verbindungsstollen gegraben. Als Verzögerungsgrund nannte die Bahn ein unerwartet hohes Grundwasseraufkommen. Diese baulichen Probleme treten ausgerechnet in einem Gebiet auf, das nach Aussage der Bahn im Vorfeld angeblich sehr gut geologisch untersucht wurde...“
______________________________________________
S.B.: „Unerwartet“ wie schon des Öfteren spielt „die Natur“ bei Stuttgart 21 nicht mit, siehe Blogmotto. Erinnert sei zum Beispiel an das Bohrloch 203, das auch am Wasser gescheitert ist, Standort direkt über dem geplanten Fildertunnel. (Fotos und Artikel zum
Bohrloch 203.)


Der Wurmbau stagniert. (1)

Donnerstag 20. November 15:27
Aus einer INFO der Parkschützerin Michaela:
„Beim Tunnelbau sind aktuell zum 17.11.2014 lt.
Kommunikationsbüro  1.520 Meter, d.h. nur 2,57 % der Gesamtstrecke von rund 60 Kilometer gegraben (Übersicht Netzwerke).“



monströs und unnötig

Mittwoch 19. November 23:32
„Faszination gewinnt eine Stadt durch fleißige Bürger die ihr Geld ausgeben und kulturelles Leben pflegen. Da könnte die Verwaltung noch viel Unterstützendes tun, aber Sie muss auf einen monströsen Bahnhof sparen, der halb so teuer genauso taugen würde. ..."
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Starkoch Vincent Klink im
Deutschlandfunk


noch Fragen?
Dienstag 18. November 15:14

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Aktuelles Demoposter von C. D.


unsinniger Wurmbau (2)
Montag 17. November 13:48
Grafik Klaus Gebhard, Ausschnitt S.B., komplette Grafik bei Zum Blog aktuell.

wirmbau002c-blog „Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich“ (Blog-Motto).
„Fünf Milliarden Euro für keinen Nutzen.“ Memorandum Prof. Bodack hier.


unsinniger Wurmbau (1)
Sonntag 16. November 19:58
Grafik Klaus Gebhard, Ausschnitt S.B., komplette Grafik bei Zum Blog aktuell.

stuttgar21__s21_will_hoch_hinaus__15112014

„Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich“ (Blog-Motto).


Rosensteinquartier und Schlossgarten
Samstag 15. November 18:45
Zitat aus einer aktuellen Rundmail von Werner Sauerborn zu Überlegungen von OB Kuhn zum „Rosensteinquartier“ in der Stuttgarter Zeitung.

"...die städtebauliche Entwicklung im Talkessel wird durch S21 eher behindert, weil sie erst in den späten zwanziger Jahren realisiert werden kann, während bei K21 etwa 2/3 der fraglichen Flächen längst hätte angegangen werden können…"
__________________________________________________
Aus meiner mündlichen Einwendung gegen Ende der Anhörung zum Flughafenbahnhof und zur Planrechtfertigung von Stuttgart 21 am 7.10.14 in der Filderhalle Leinfelden:
Zehn Jahre später, im Jahr 2007, muss ich mir als Stuttgarter von der Bahn anhören:  
„Wer den Schlossgarten aufwerten will - der sollte für Stuttgart 21 sein.“ Meine Herren von der Bahnseite, noch gestern sprach jemand von Ihnen von den „100 Hektar“ durch Stuttgart 21, was hinten und vorne nicht stimmt! Es sind nur etwa 1/3 von 100 Hektar die durch Stuttgart 21 frei werden!“    (Ganze mündliche Einwendung im Blog vom 7. und 8. 10. 2014)


arrogant und unter aller Kanone!
Freitag 14. November 23:36
In der Sendung "Klassik extra" vom 25. Januar 2014 war als Gast im Studio der bekannte Architekt und Stadtplaner Prof. Arno Lederer auch ausführlich zu Stuttgart 21 (ca 7 Minuten) zu hören. Arno Lederer hat damals die Preisentscheidung für den Ingenhoven-Entwurf des Durchgangsbahnhofs Stuttgart 21 mitgetragen.

... "nun hat sich aber hinterher herausgestellt, dass die Technik doch viel schneller weiter kam...damals hat man noch die Züge reingefahren mit der Lokomotive, umgehängt, Lokomotive rückwärts rein, ... die Denkmalspflege, hat man uns gesagt, hat das Haus frei gegeben...und dann merkt man hinterher, dass so manches nicht stimmt, wie die Frage der Denkmalspflege... man hätte sehr wohl die Flügel unterfahren können .... habe mich davon distanziert ... es ist einfach eine liederliche Weiterentwicklung des Projekts... da fragt man sich natürlich, welche Arroganz besitzt ein Bauherr, der auf einem Entwurf sitzen bleibt, der Mitte der 90-er Jahre angefertigt wurde.... man hat auf niemand gehört, auf die Fachleute nicht wie auch auf die Leute, die man Mutbürger nennt...  das Verhalten der Bahn ist einfach liederlich, ich muss das so sagen... dieser Umgang mit der Bevölkerung, der Umgang mit der Stadt und das Verhalten des Bauherrn, der Bundesbahn, den find ich unter aller Kanone… (bereits im Blog von 26.1.14 zitiert mit der Schlagzeile „einfach liederlich“).
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Diese Beurteilung der Bahn und der „Vorhabensträger“ ist unverändert gültig.




Poster zum Blog von gestern
Donnerstag 13. November 11:08

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Fass ohne Boden
Mittwoch 12. November 22:37
Presseerklärung von Sabine Leidig, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE am 12.11.2014

Das Projekt Stuttgart 21 ist ein Fass ohne Boden

Die einzige logische Konsequenz aus diesem Desaster ist nach wie vor: Stuttgart 21 muss sofort beendet werden, das Projekt ist und bleibt Murks auf allen Ebenen. Die Wiederherstellung und Verbesserung des Kopfbahnhofs ist auch heute noch sinnvoller und billiger als der Weiterbau von Stuttgart 21, was am Ende realistisch betrachtet mindestens 10 Milliarden Euro kosten wird – für einen verschlechterten Bahnhof. Herr Grube, Frau Merkel, Herr Dobrindt, lassen Sie endlich Vernunft walten und bereiten Sie diesem Unheil ein Ende, bevor noch mehr Geld verbaut wird!“ (Ganze Presseerklärung bei Zum Bog aktuell.)


11.11. helau und alaaf!
Dienstag 11. November 20:40
Aus der Stuttgarter Zeitung zum „Geheimargument für Merkel“: „…die mit dem Tiefbahnhof untrennbar verbundene Neubaustrecke nach Ulm rentiere sich auch deshalb, weil sie die Beziehungen zwischen den Landeshauptstädten Stuttgart und München ähnlich beleben werde wie die ICE-Verbindung jene zwischen Berlin und Hamburg. Dass eine „erhebliche Dynamisierung des Austauschs“ samt Impulsen „für den gesamten süddeutschen Wirtschaftsraum“ zu erwarten sei, registrierte Hermann erstaunt, habe „in der bisherigen Debatte keine Rolle gespielt“.
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Nachdem „Das neue Herz Europas“ und die Magistrale ausgedient haben, „Die guten Argumente überwiegen“ in der Versenkung und die
„21 guten Gründe für Stuttgart 21“ ersatzlos verschwunden sind kommt nun obiges „Geheimargument“ als Strohhalm zur Rechtfertigung des Murksprojekts S21 samt Neubaustrecke aufs politische Tablett. Ein Trallala Pofallala? Auf alle Fälle zum Faschingsbeginn eine groteske Szene in der Tragikkomödie „Bahnprojekt Stuttgart - Ulm“.


Prellböcke damals und heute
Montag 10. November 21:41

img_7443Foto S.B. vom 9.11.2014 Gedenkstätte am Nordbahnhof


Nazivergleiche sind brisant:
Im Vordergrund die historischen Prellböcke mit den Gleisen, auf denen Stuttgarter Juden ab 1941 in Güterwagen verladen wurden. Grund: Verlogene Nazipropaganda wie z.B. „Die Juden sind unser Unglück“. Gestern vor 76 Jahren (1938) brannten die Synagogen und heute begann der Boykott jüdischer Läden.

Im Hintergrund in der Verlängerung der alten Gleise neu errichtete Prellböcke, auf denen Stuttgart21- Abraum seit diesem Jahr 2014 in Güterwagen verladen wird. Grund: Verlogene Politpropaganda wie z.B. die „21 gute Gründe für Stuttgart 21“. Anders als bei den damaligen Stuttgartern, die sich nicht laut empören konnten, ist aber der Widerstand seit Jahren laut und sehr stark, heute die 246. (!) Montagsdemo auf dem Marktplatz.


Öffentliches Interesse??
Sonntag 09. November 23:03
Andrea Hund von der Info-Offensive:
„ ...ich frage mich ja schon länger,
wofür wir das EBA brauchen - doch es führt halt kein Weg daran vorbei: die Genehmigungen dieses Amtes sind rechtsgültig. Das könnte ja auch völlig in Ordnung sein - wenn wenigstens die Begründungen irgendwie fundiert und nicht politisch wären - und wenn dann noch die Möglichkeit bestünde, dass die Einhaltung eventuell zusätzlich aufgestellter Regeln auch kontrolliert würde. Dann würde mich die frisch erteilte Genehmigung für die Planänderung "Nesenbachdüker" vielleicht nicht so erschrecken. Die Begründung beruft sich gleich mehrfach auf "öffentliches Interesse" - das scheint alle technischen Bedenken zu übertrumpfen. Dann wird "Sofortiger Vollzug" angeordnet, und zwar "weil das öffentliche Interesse am Vollzug dieses Bescheides das Interesse an der aufschiebenden Wirkung einer Anfechtungsklage überwiegt" - und später im Text wird sinngemäß gesagt, dass ohne diese Genehmigung der Bahnhofstrog nicht gebaut werden kann - und deshalb wird diese jetzt sofort erteilt.Es wird also genehmigt, weil S21 gebaut werden soll. Aha.“



Schneise der Zerstörung
Samstag 08. November 22:42
Die denkmalgeschützte ehemalige Reichsbahdirektion steht im Weg. Wird sie bleiben??

grohe-stuttgart-hauptbahnhof-baustelle-01Luftbild Manfred Grohe, Mitte Oktober 2014

Scan-140202-0001



Mitte der Gesellschaft (1)
Freitag 07. November 22:40

„Aktionsgruppe Mössingen/Steinlachtal für K21"

Beim Treff im Wirtschäftle in Mössingen-Öschingen am 4. November waren anwesend (Reihenfolge der Sitzordnung):

Schulmusiker, Oberstudienrat i.R.
Fachverkäuferin, Gemeinderätin
Metzgermeister und Ernährungsberater
Cheffahrer im Bundeskanzleramt a.D.
Fotograf
Psychoanalytiker, Dr. theol.
Grundschullehrerin i.R.
Dipl. Ing.
Lehrerin i.R.
Fluglotse i.R.
Archivar
Dipl. Ing. (BA) Elekktrotechnik
Journalist
Lehrerin GHS
Dipl.-Psychologe
Lehrerin GHS
Pfarrer i.R.
Dr. rer. nat. Diplomchemiker i.R.
Oberstudienrat i.R.
Elektro-Ingenieur

Die „Aktionsgruppe Mössingen/Steinlachtal für K21" entstand Ende 2010 aus den Treffen zum wöchentlichen Schwabenstreich. Im Vorfeld des Landtagswahlkampfs wurden von der Aktionsgruppe vier Veranstaltungen mit Siegfried Busch und Eberhard Frasch, Egon Hopfenzitz, Klaus Gebhard und Josef-Otto Freudenreich durchgeführt, ebenso eine Demo bei einer Großveranstaltung von Mappus und Merkel in Gammertingen. Außerdem gab es in Mössingen Straßenaktionen und Infostände. 2011/12 folgten weitere Veranstaltungen mit Ganggolf Stocker, Klaus Gebhard, Klaus Riedel und Winfried Wolf. Einzelne Gruppenmitglieder sind seit der Volksabstimmung bei den Montagsdemos regelmäßig dabei.



CDU auf Tauchstation
Donnerstag 06. November 19:04
Mein Leserkommentar zum Artikel in der Stuttgarter Zeitung „Die Tübbinge werden verladen“:
Am 24.Dezember 2008 stand im Amtsblatt der Stadt Stuttgart in der CDU-Spalte:
„Die belegbaren Vorteile, die Stuttgart 21 für alle bringt, sind noch intensiver zu vermitteln, damit die Menschen dieses beneidenswerte städtebauliche und ökologische Projekt voller Stolz im Herzen tragen können.“
Diese Töne sind inzwischen ganz verstummt. Im aktuellen Flugblatt der CDU-Landtagsfraktion „IM DIALOG“ taucht auf S.2 und 3 über Verkehr, Infrastruktur und Städtebau das Wort Stuttgart 21 gar nicht mehr auf, stattdessen Schönrednerei von Frau Razavi und Herrn "Prof. Dr. W. Schuster“. Die Realität hat schon längst die CDU eingeholt, abtauchen a la Vogel Strauß ist aber auf Dauer nicht möglich. Statt "städtebauliches und ökologisches Projekt", wie 2008 getönt wurde, müsste es heute "stadtzerstörerisches und unökologisches Projekt" heißen. Auch wegen der Unmasse an Beton und dem Transport der Tübbinge, die mit Ökologie gar nichts zu tun haben.
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Zusatz: Das Gesülze von Hauk, Razavi, Schuster, Öttinger im Werbeblatt der CDU kann nicht vergessen lassen, dass die CDU die Verantwortung für das immer noch lebhaft umstrittene Katastrophenprojekt Stuttgart 21 hat - und jetzt geht sie ganz offensichtlich auf Tauchstation, steht beim Auftauchen des Themas mit dem Rücken zur Wand. Denn die „
21 guten Gründe“ sind verschwunden und damit die Sinnhaftigkeit des Projekts. Mit Stuttgart 21 ist kein Staat mehr zu machen!


schön wär's...
Mittwoch 05. November 15:25

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Entwurf Tobias Walliser
...statt düsterer Keller-Durchfahrt von S21 mit vermindertem Reisekomfort eine oberirdische Station: Oben bleiben!
Warum Angesichts der immensen
Risiken und der bestehenden Mängel und ungelösten Probleme das Loser-Projekt S21 immer noch fortgeführt wird, lässt nur noch mit befürchtetem politischen Schaden für die „Vorhabensträger“ (Macht- und Gesichtsverlust) und handfesten Wirtschaftsinteressen erklären.
Wer von den S21-Betreibern in vollem Bewusstsein des unvermeidlichen Scheiterns nicht Einhalt gebietet, dem sei kein Trullala, sondern ein Pfui gesungen...



Knabbern am Rosensteinpark
Dienstag 04. November 16:02
Die Bauwut in Stuttgart zerstört unsere schöne Stadt immer mehr, hier die Baustelle am Neckar für den B10-Straßentunnel und die geplante Eisenbahnbrücke für Stuttgart 21. Die eleganten und originellen Fußgängerstege sind abgerissen, der „Ersatz“ für vermutlich viele Jahre am Wilhelma-Theater ist potthässlich und alles andere als barrièrefrei wie die bisherigen Stege!

grohe-baustelle-am-neckar Aktuelles Luftbild von Manfred Grohe img_7392 Foto S.B.


Farce Bürgerbeteiligung: schon vorentschieden!
Montag 03. November 22:31

Klaus Selle, Professor für Planungstheorie in Aachen (Mediathek Deutschlandfunk, Minute 16:30) zur Bürgerbeteiligung:

„Letztlich macht man vielerorts… großes Theater und tut so, als würde man beteiligen, will aber letztlich nur Akzeptanz für etwas, was wesentlich schon vorentschieden ist….Im Ergebnis kommt doch Vorgefasstes heraus.“
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Das war exakt so bei der
Schlichtung und beim Filderdialog, und die Volksabstimmung wurde mit gezinkten Karten (falschen Zahlen und Fakten) und der Meinungsmacht der Parteien und der abhängigen Presse entschieden..


Der Dichter spricht (28)
Sonntag 02. November 11:02
„…kann nicht zurück, möcht' er auch gern!“
Richard Wagner, Die Meistersinger von Nürnberg, 2. Aufzug / 5. Szene
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Warum die „Vorhabensträger“ trotz des Wissens um das heute schon sichtbare Desaster von Stuttgart 21 nicht mehr zurück können? Hier eine einsichtige Begründung: „…eine Heerschar von Politikern und Managern würden wohl mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt, wenn sie einräumen müssten,  jahrelang auf ein falsches Pferd gesetzt zu haben. Karrieren wären abrupt zu Ende, eine Flut von Strafverfahren, Schadensersatzforderungen und mediale Pranger würden viele bis an ihr Lebensende begleiten.“ (Aus einer Rundmail von Werner Sauerborn.)


Kartenhaus 21

Samstag 01. November 21:43

„Nun ist heute das Kartenhaus der NBS sowie von Stuttgart 21 im Begriff zusammenzufallen.“
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Vom Desaster der Neubaustrecke (NBS) kann man aktuell im Blog „
Der Stuttgart 21 - Irrtum“ lesen. Vorwärts zum Endsieg namens Wurmbau zu Babel!



Teekessel
Freitag 31. Oktober 22:05

img_7394Foto S.B. heute vom Leitner-Steg aus



Chaos nicht überraschend!
Donnerstag 30. Oktober 11:33
Stuttgarter Nachrichten zum Verkehrs-Chaos am Milaneo

„Es kam, wie es kommen musste…“
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Diese Erkenntnis wird sich auch bei Stuttgart 21 fortsetzen, wie es sich heute schon vielfach ereignet hat (Bahnbetrieb, S-Bahn, Abraum…). Die „Vorhabensträger“ scheinen
paralysiert, die 120 Risiken sind immer noch tabu, oder?


Mappus 2009 zu Stuttgart 21
Mittwoch 29. Oktober 23:12
Der ehemalige MP Mappus hatte sich für Stuttgart 21 ganz stark gemacht, aus dem Blog vom 25.August 2009:

„Und wir haben, mit Verlaub, mal so ganz nebenbei, und deshalb versteh ich nie, dass die Grünen dagegen sind, die Möglichkeit der Stadtentwicklung in Stuttgart, von der andere europäischen Metropolen nur träumen können und durch die
Stuttgart in eine Liga mit anderen Städten aufsteigen kann. Ich kenne viele Städte, die würden viel drum geben, wenn mitten in ihrer Stadt plötzlich ein Riesenareal frei wird...“
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Mit dem Tiefbahnhof steigt Stuttgart aus der Liga der Weltstädte mit repräsentativen und kundenfreundlichen Kopfbahnhöfen ab.

Die Stadtentwicklung des schon 1997 frei gewordenen Areals ist so bedrückend ausgefallen (Bankenviertel), dass darüber bei den meisten Stuttgartern keine Freude aufkommen kann.



Fortschritt??
Dienstag 28. Oktober 20:41
Als die Eisenbahn noch pünktlich war, wurde der Briefkasten sechsmal pünktlich geleert und die Post zweimal täglich ausgetragen.

Foto S.B vom 22. 10. 2014, Briefkasten im Berliner Postmuseum img_7347

Heute ist die Eisenbahn (DB Bahn) unpünktlich und die Briefkästen werden einmal täglich geleert, sonntags gar nicht.


Frommer Wunsch
Montag 27. Oktober 07:40
Aus einer E-Mail:

„Ich wünsche euch allen viel Energie, Kraft, Sanftmut, gerechten Zorn,
Gemütlichkeit, Ruhe, Leichtigkeit und Bodenhaftung, und Fröhlichkeit…“

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Wutbürger? Nein, eine Elite der Bürgerschaft aus Stuttgart und Baden-Württemberg nehmen den „Wurmbau zu Babel“ nicht einfach hin, sondern wenden sich unermüdlich und entschlossen gegen diese
Hybris.


"Mein Stuttgart - wohin denn du?"
Sonntag 26. Oktober 08:05
Aus meiner Hölderlin-Parodie, Erstfassung der letzten Strophe nach „Hälfte des Lebens“ und „Abendphantasie“ (letzte Zeile):

„Weh mir, wo nehm ich, wenn
Es unten ist, die Aussicht, und wo
Den Sonnenschein?
Betonwände stehn
Sprachlos und kalt.
Mein Stuttgart - wohin denn du?“
______________________________________
Die Zweitfassung „Stuttgart 21, nach „
Hyperions Schicksalslied“, veröffentlicht in der ZEIT hier lesen.



Murksplanung
Samstag 25. Oktober 16:40

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RA Kirchberg für die Bahn („Vorhabensträger“) bei der Filder-Anhörung, gerichtet an Frank Distel Dipl.-Ing., Baubürgermeister i.R. (Schutzgemeinschaft Filder):

„Wir planen keinen Murks.“

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Hallo Herr RA Kichberg, das glaube ich Ihnen gern. Entscheidend ist aber, dass bei den Planungen der Bahn Murks herausgekommen ist! Und zwar ein Murks, der unheilbar ist.



Gaza-Streifen am Bahnhof

Freitag 24. Oktober 23:00
„Kommt man als Münchner am Stuttgarter Hauptbahnhof an, so ist man erstmal froh, dass das auch für München geplante Konzept des Tiefbahnhofs schon im Vorfeld wegen Geldmangels abgeblasen wurde. Denn was man derzeit von Stuttgart21 sieht, erinnert eher an Bilder vom Gaza-Streifen als an den Bahnhof einer Landeshauptstadt.“
(Stuttgarter Zeitung in einem
Artikel vom 4.10.14)„



einzig richtig
Donnerstag 23. Oktober 10:05
Wir müssen nach Ihrer fragwürdigen politischen Einflussnahme im Anschluss an die Sprengung des Kostendeckels für Stuttgart 21 Ende 2012 leider zur Kenntnis zu nehmen, dass Sie sich  – wider bessere fachliche Erkenntnisse – nicht dazu entschließen können (wollen!), Stuttgart 21 gänzlich aufzugeben, was die einzig richtige Entscheidung wäre.“
___________________________________
Schutzgemeinschaft Filter an Merkel und Dobrindt.
Ganzer Brief.


Rohrgelächter
Mittwoch 22. Oktober 10:49

"In blauen Rohren: Wasser marsch,
S 21, leck mich am Arsch
"!  
(Eckart Schäffer)


Schwindel-Plakat "Zahlen und Fakten" (3)
Dienstag 21. Oktober 21:07

Fragwürdige Werbung mit „Zahlen und Fakten“:

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Die Fahrzeitverkürzungen sind - neben dem Flächengewinn - das Hauptargument der S-21-Planer. Beim Vergleich mit der Alternative K 21 hingegen ergeben sich jedoch keine entscheidenden Vorteile, teils sind die Fahrzeiten sogar länger. „Vergessen“ wurden die kürzeren und häufigeren Fahrzeiten mit Regionalbussen zum Flughafen. Vergessen wurde auch, dass die Verbindung Stuttgart Hbf - Flughafen mit den 8 Minuten nur alle 2 Stunden geplant ist und noch ein langer Fußweg hinzu kommt. Der Fahrzeitvorteil Stuttgart-Ulm resultiert nicht aus Stuttgart 21, sondern allein aus der Neubaustrecke usw.

K21 (Kopfbahnhofkonzept) schneidet bei den Reisezeiten gut ab: „Auf Abschnitten mit hohem Passagieraufkommen liegt die durchschnittliche Reisezeitverkürzung bei Stuttgart 21 bei 30 Sekunden pro Stunde. Bei Realisierung des Konzepts K21 würden die Fahrgäste im Schnitt dagegen 90 Sekunden pro Stunde schneller ans Ziel kommen.“ (
Brisante Studie der SMA: K21 schneidet bei den Reisezeiten gut ab: Stuttgarter Zeitung)
Die Werbung „schneller“ ist also sehr zweifelhaft und eher eine „Luftnummer“.


Ich weiß nicht, was soll das bedeuten...
Montag 20. Oktober 19:18
Foto Peter Gierhardt auf der Rückfahrt vorgestern aus Bonn

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Hickhack um „lex 21“ = Wir machen mit dem Eisenbahngesetz, was wir wollen...


politikhörige Ämter in Bonn
Sonntag 19. Oktober 21:09

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Mit ihrer Aktion beteiligen sich die Aktiven von ROBIN WOOD an der Demonstration der Bewegung gegen S 21, die heute mit einem historischen Sonderzug aus „Silberlingen“, gezogen von einem „Deutschen Krokodil“, anreist. Unter dem Motto „Die Schiene ist das Ziel“ fordern die Bürgerinnen und Bürger vom Bundesrechnungshof, die wahren Kosten und vom Eisenbahnbundesamt die großen Risiken für den Bahnbetrieb durch S 21 offen zulegen. Ganzer Text von ROBIN WOOD.


Bonnfahrt heute
Samstag 18. Oktober 22:14

fotoFoto S.B.

„Capella Rebella“ (Blech) und „Lokomotive Stuttgart“ (Schlagwerk) vor der Abfahrt aus Bonn mit dem Nostalgiezug („Silberlinge“) und „Krokodil“-Lok. Zuvor Demozug durch die Stadt und Demo auf dem Marktplatz. Der Widerstand gegen Stuttgart 21 lebt und der Bau von S 21 auf den Fildern stottert (siehe auch Blog von gestern und vorgestern).


Jahrhundertfehlprojekt!
Freitag 17. Oktober 21:59
Aus der Presseerklärung der Schutzgemeinschaft Fildern von heute:

„Auf den Fildern erweist sich Stuttgart 21 als ein Jahrhundertfehlprojekt.
In ihrer Not wollen Stuttgart-21-Verfechter den Teufel mit dem Beelzebub austreiben!“

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Die Nachteile der Lösung „Filderbahnhof plus“ werden einzeln aufgelistet.


den Teufel mit Beelzebub austreiben
Donnerstag 16. Oktober 09:52

Die Bahn hat allenthalben überall versagt und nun wollen andere, z.B. die Region finanziell einspringen, um auf den Fildern einen anderen Bahnhof zu bauen, der in Wirklichkeit noch schlechter ist.“
(Steffen Siegel in seiner Bilanz von der Erörterung Flughafenbahnhof)


Grabrede auf Stuttgart 21
Mittwoch 15. Oktober 17:55
(Prof. Hermann Knoflacher – Frontal 21, ZDF, 22.11.2011)

Frontal 21: „Sollte man Ihrer Ansicht nach Stuttgart 21 überhaupt bauen?“

„Also auf keinen Fall meiner Ansicht nach. Es dürfte überhaupt nicht zu dieser Diskussion kommen – unabhängig davon, ob diese Bürgerwiderstände entstanden sind oder nicht. Es zeigt sich, dass das Projekt – ich würde sagen: Im guten Glauben – vorbereitet worden ist, aber im Zuge der Überprüfung festgestellt wurde, dass es nicht mehr haltbar ist. Das heißt, man sollte das Projekt so schnell wie möglich vergessen um nicht noch zusätzlich Energie und Geld zu vergeuden, um sich meiner Ansicht nach der Verbesserung und Adaptierung des Kopfbahnhofes zuwenden, was besser für die Stadt und auch die Zukunft der DB wäre.“
_________________________________________________

„Totgesagte leben länger“, aber das Projekt Stuttgart 21 hängt nur noch am Tropf der Verträge und der Politik; seine Sinnhaftigkeit ist längst dahin mit den 120 Risiken des Hany Azer als Damoklesschwert. Diese Risiken werden totgeschwiegen und die „21 guten Gründe für Stuttgart 21“ sind weg...



"weiche" Gründe
Dienstag 14. Oktober 22:27

Weh mir, wo nehm ich, wenn
Es unten ist, die Aussicht, und wo
Den Sonnenschein?
Betonwände stehn
Sprachlos und kalt.
Mein Stuttgart - wohin denn du?
(aus der Erstfassung der Hölderlin-Parodie)


Lug und Trug
Montag 13. Oktober 10:47
Doppelblog wg. Abwesenheit am 12. Oktober mit den Themen „gelogen“ und „Zwei Lesarten“.

„Das ist natürlich gelogen“, so die Südd. Zeitung zum Statement des Projektsprechers Dietrich. Der posierte immer vor dem „Schwindelbild“ wie schon sein Vorgänger Drexler. Diese verlogene und abschreckende Zukunftsvision hatte ich schon 2011 in meinem
Vortrag „Schöne neue Stadt?“ entlarvt („Die Stadt wird schöner“, zum Hauptwerbebild der Stadt Stuttgart).

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drexler

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Zwei Lesarten:
Projektsprecher Dietrich: "Bereits länger schon geht es nicht mehr um das "Ob", sondern um das "Wie". Es geht um den Bau und nicht mehr um die Grundfesten des Projektes. In allen Abschnitten, in denen die Bahn einen Planfeststellungsbeschluss hat, sind die Hauptbaumaßnahmen im Gang. Bei Stuttgart 21 ist die Tunnelbohrmaschine auf den Fildern im Berg…“

Kommentar Siegfried Busch: In der Filderanhörung vor wenigen Tagen ging es bei der „Planrechtfertigung“ noch sehr heftig um das „Ob“ des Gesamtprojekts, weil das „Wie“ unlösbar schien. Die „Grundfesten des Projekts“ wackeln auch aktuell gewaltig (Schiefbahnhof, Brandschutz, Nesenbach, Finanzierung u.a.). Die „Hauptbaumaßnahmen“ sind bescheiden und die feierlichen Tunnelanstiche waren vor allem Propagandaveranstaltungen. Die Tunnelbohrmaschine auf den Fildern ist im Wartestand.


verludertes Stadtbild
Samstag 11. Oktober 08:48
Prof. Roland Ostertag in seiner Rede bei der letzten Montags-Demo „Die vierte Zerstörung der Stadt“:
„Mit Stuttgart 21, der Zerstörung des Schlossgartens, der Parks, des Bahnhofs, des Stadtgrundrisses, mit den neuen Riesen-Kaufhäusern, wird uns ein „verludertes Stadtbild“ präsentiert. Das „Erschlossene“, die Stadt, wird durch diesen Wahnsinn zerstört, nimmt den Häusern ihre Emotionalität, der Stadt ihre Individualität.“


umformatiert
Freitag 10. Oktober 23:16
Aus dem Katalog der Bahnanklagen von Steffen Siegel, Ausschnitt von insgesamt 30 Forderungen! Ganzes umformatiertes Dokument als Anhang unten.
„Die Bahn möge sich entschuldigen, dafür

  • dass sie trotz klarer Aufforderungen in der Schlichtung und im Filderdialog die Panoramastrecke nicht funktionstüchtig erhalten will und wir ihr zeigen müssen, dass und wie dies gehen könnte.


  • dass sie uns die Erhebung der Passagierströme zum Flughafen durch die Gäubahn bewusst verweigert.


  • dass sie uns eine Simulation zumutet (sma audit), die behauptet, am Terminalbahnhof würden alle Gleise (Bahnsteige) für alle Züge nutzbar sein.


  • dass sie behauptet, das umsteigefreie Ansteuern des Flughafens von Süden kommend stünde im Landesmessegesetz. Das ist eine bewusste Falschaussage.

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"Dieses Projekt ist in ganz vielen Punkten Murks"
Donnerstag 09. Oktober 21:43
Schlussbemerkungen zur Filderanhörung von Steffen Siegel, Schutzgemeinschaft Filder am 7.10.2014

„Das Verfahren ist in höchstem Maße unbefriedigend verlaufen.
Die Bahn hat hier ein denkbar schlechtes Bild abgegeben,
viele Fragen nicht beantwortet, viele Fragen falsch beantwortet, ja einige bewusst falsch beantwortet.“

(Ganze Schlussrede
hier lesen.)


Schluss meiner Einwendung
Mittwoch 08. Oktober 16:38
Ergänzung des gestrigen Blogs, der genaue Wortlaut (nach einer Audio-Aufnahme) am Ende der etwa 5-minütigen Rede (die ganze Einwendung als Tondatei nach Möglichkeit bald im Blog):

„Und jetzt noch eine Schlussbemerkung (ich bin ein bisschen zittrig), ein Beispiel aus dem Fußball: Wenn ein Verteidiger sieht, dass da ein Stürmer kommt, ein Starstürmer will zum Tor durchbrechen, dann wird er ein Foul machen, er wird ihm ein Bein stellen, das ist üblich. Und Herr Dr. Schütz, Sie haben gestern ein großes Foul begangen, indem Sie Herrn Engelhardt gegenüber das Wort „Autodidakt“ geprägt haben. Das ist Foulspiel. Und jetzt der allerletzte Schluss: Sie haben, Herr Dr. Schütz, heute gesagt
„Stuttgart 21 ist genehmigt, das wird gerade gebaut und fertig gestellt und basta“, verkürzt gesagt. Ich hab ein Blog, der nennt sich „metropolis21.de“ und der hat ein Motto, und das stelle ich Ihnen jetzt entgegen: „Stuttgart 21 ist ein Wurmbau zu Babel und wird scheitern. Das Projekt ist viel zu schlecht und hat Verstand und Natur gegen sich. Danke.“


18,70 Euro fürs Taxi

Dienstag 07. Oktober 15:17

Mein Redebeitrag am letzten Tag der Anhörung heute in der Filderhalle. (Das gesprochene Wort ist davon abgewichen.)
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Kurze Vorstellung: mein Name ist Siegfried Busch und ich spiele Schalmei (von Schalmeienklängen war in der Diskussion die Rede...)

Ich bin heute zum 6. Mal bei der Erörterung und bin beeindruckt von der fairen und geduldigen Verhandlungsführung von Frau Bühler und Herrn Trippen.

• Herr RA Dr. Peter Schütz sprach heute von einem „absehbaren Bedarf“ und von „künftigen Bedarfen“ also von Zukunftsprojektionen.  Die
Projektbau GmbH der Bahn stellte 1997 fest: „Stuttgart braucht in jedem Fall eine grundlegende Verbesserung seiner Bahnverkehrsanbindung. Der jetzige Hauptbahnhof kann das Fahrgastaufkommen des Jahres 2010 in keiner Weise mehr bewältigen.“  Im Jahr 2010 war der Hauptbahnhof dann der pünktlichste Großstadtbahnhof Deutschlands, oder zumindest der Zweitpünktlichste. Der Bahnverkehr wurde spielend bewältigt und die Prognose der Bahn war nicht nur unzutreffend, sondern erwies sich als grotesk falsch! Das bezog sich auf die „Null-Variante“.

 In derselben Schrift der Projektbau Bahn heißt es auch, Zitat: 
 „50 Prozent mehr Leistung im Fernverkehr“. Das ist wohl reines Wunschdenken, wie die Verkehrsentwicklung gezeigt hat.  Herr Dr. Schütz, Verzeihung, aber Prognosen von Seiten der Bahn kann ich nicht mehr ernst nehmen. Wenn die Prognosen zu Beginn des Projekts falsch waren, ist doch auch die Planrechtfertigung falsch, von der wir heute reden.                                                                                         
                                                                                             
• Zehn Jahre später, im Jahr 2007, muss ich mir als Stuttgarter von der Bahn anhören:  
„Wer den Schlossgarten aufwerten will - der sollte für Stuttgart 21 sein.“ Meine Herren von der Bahnseite, noch gestern sprach jemand von Ihnen von den „100 Hektar“ durch Stuttgart 21, was hinten und vorn nicht stimmt! Es sind nur etwa 1/3 von 100 Hektar die durch S21 frei werden!      
                                                                                                                                                     
• Als letztes möchte ich die
 „21 guten Gründe für Stuttgart 21 nennen, die für das Projekt werben sollten. Es gab 5 Auflagen von 2009 bis Ende 2013. Seit diesem Jahr sind sie weder im Rathaus noch am Turmforum zu finden und es gibt auch keine Nachfolgeschrift. Warum wohl?

Meine Beurteilung dieser Werbeschrift habe ich in meiner
Büttenrede am Rosenmontag auf dem Schlossplatz gezogen: "Die „21 guten Gründe für Stuttgart 21“ sind eine Sammlung von falschen Werbesprüchen, Halbwahrheiten und Luftnummern! Die Menschen aus dem Land und besonders die Stuttgarter werden zum Narren gehalten! Deshalb sind wir ja so narret!"

Mein Eindruck von den vielen hier verbrachten Stunden ist: Meine Herren von der Bahn  (ich sehe keine Frau) und speziell die Bahn-Anwälte Schütz und Kirchberg, an die Stelle der Sinnhaftigkeit, der Qualität des Projekts setzen Sie jetzt die vorhandenen Verträge, EU-Recht, Finanzierungsvereinbarung usw. und den bereits erfolgten Baufortschritt. Damit lassen wir Bürger uns aber nicht abspeisen! 
_____________________________________________________________
(Ach ja, als ich um 21:25 zur S-Bahnstation Leinfelden kam, war bereits Lokführerstreik und ich nahm ein Taxi bis Degerloch, mit Trinkgeld 20 Euro, dann mit meiner Tageskarte mit der U 6 bis zur Löwentorbrücke.)



Ich bin dabei.
Montag 06. Oktober 06:51
Werner Sauerborn in der aktuellen Rundmail: Besonders in der Schlüsselfrage der Leistungsfähigkeit, wo die DB getäuscht und gelogen hat, dass sich die Balken biegen, kommt es auf maximale Transparenz an. Zu hoffen ist, dass ab Montag viele kritische Bürger den Weg in die Filderhalle in Leinfelden (ab 9h) finden, um die Argumentation von David gegen Goliath zu unterstützen.“ ______________________________________________________
Das ist HEUTE ab 09:00 Uhr. Ich möchte pünktlich da sein (hängt von der S-Bahn ab!) und M und L beobachten. Heute Abend dann mehr...
Eindruck der Erörterung von 09:00 bis 19:30 Uhr: Die Stuttgart-21-Gegner bringen die Bahn immer wieder in Bedrängnis. Mehr demnächst.



unheilbar krank!
Sonntag 05. Oktober 18:34
Aktuelles Poster von Peter Främke. Auf der Projektseite der Bahn ist das Herz-Logo nicht mehr vertreten wie z.B. 2011 in der Spiegelung der WLB.

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Morgen und übermorgen in der Filderhalle wieder dabei:
M und L (siehe Blog von vorgestern)


windige Begründung
Samstag 04. Oktober 08:27
Geschaffene Fakten als Begründung der Genehmigung Planänderung Wasserrecht Seite 98 ff:

„Mit der Umsetzung des Großprojekts Stuttgart 21 ist in vielerlei Hinsicht begonnen worden. Es wurden umfangreiche Umverlegungen von Medienträgern (Fernwärme, Wasser, Elektrizität) durchgeführt. Der Nord- und Südflügel des Empfangsgebäudes des Stuttgarter Hauptbahnhofs in Planfeststellungsabschnitt 1.1 sind abgerissen“ usw.
__________________________________________________
Die Bau- bzw. Zerstörungsmaßnahmen wurden von der Bahn fahrlässig und zum Teil gewaltsam (Wasserwerfer und Schlagstöcke) herbeigeführt und dienen jetzt als Argument (=Erpressungspotential) zur Fortführung auch bei hochkritischen und gefährlichen Änderungen wie beim Grundwasser“management“ und vermutlich später auch beim Düker mit der Stadtbahnunterbrechung.

Der „Turmbau zu Babel“ war jedoch noch viel weiter gediehen und ist trotzdem gescheitert, und so wird es seinem heutigen Pendant „Wurmbau“ auch gehen.


M- und L-Wort
Freitag 03. Oktober 22:36
Beide Wörter schweben über der aktuellen Erörterung zur Filderanbindung:

sma-Chef Stohler sagte zu Stuttgart 21 das M-Wort.
Bei den Demos wird regelmäßig das L-Wort gerufen.
________________________
M = MRKS
L = LGPCK


Kommentar S.B.
Donnerstag 02. Oktober 23:59
„Jeder weiß, dass die Gäubahn bei Stuttgart 21 nicht als Panoramabahn in den Durchgangsbahnhof gelangen kann und die Trasse deshalb zur "Erhöhung der städtebaulichen Handlungsoptionen" von der Stadt erworben wurde. Aber (Zitat StZ) „begründet wurde die favorisierte Trasse auch am Mittwoch mit dem Ziel, die aus Zürich und Singen anreisenden Fahrgäste ohne einen Umsteigehalt am Bahnhof in Vaihingen zum Airport zu bringen." Kein Wunder, dass sich die Bahn gegen eine Offenlegung von Fahrgastzahlen sperrt, denn die aus Zürich anreisenden Gäste wird es auch „ohne Umsteigehalt“ kaum geben.“
(Zum Artikel in der StZ
Fahrgastzahlen spielen für die Bahn keine Rolle“)


Heute geknipst
Mittwoch 01. Oktober 14:40

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Zwei Fotos von der Zuschauertribühne am Baufeld Halbtiefbahnhof.
Oben ein sogenanntes „Schwindelbild“ mit einem Großbaum auf dünner (40 cm) Betondecke über dem Schienenfeld. Eine irrationale Lichterscheinung imaginiert Sonne als Aura über dem Turm aus einer fraglichen Himmelsrichtung aus WNW. Die wirkliche Sonnenrichtung ist weit vom Turm weg aus WSW (Foto heute):

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Unten die Realität des „Grundwassermanagements“ mit insgesamt 17 km Rohrleitungen, Stadtverschandelung auf viele Jahre!

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politische Justiz
Dienstag 30. September 23:54
Ergänzung zum Blog von vorgestern „faule Fische (3)“ aus der Demorede von RA Jörg Lang am 29.9.’14, 240. Montagsdemo vor dem Hauptbahnhof:
„Wenn nun beispielsweise das Eisenbahn-Bundesamt mit seiner neuen Genehmigung zum Grundwassermanagement das
stadt-und verkehrszerstörende Projekt Stuttgart 21 mit Argumenten absegnet wie: S 21 diene „der Steigerung der Attraktivität des Schienenverkehrsangebots und zugleich der Erhöhung der städtebaulichen Handlungsoptionen der Landeshauptstadt Stuttgart“; und es liege „daher im öffentlichen Interesse ..., dass die neue Eisenbahninfrastruktur nunmehr errichtet und dann auch in Betrieb genommen werden kann.“ – so ist dies keine objektive Entscheidung einer Fachbehörde, sondern nichts anderes als politische Justiz.“


Damoklesschwert
Montag 29. September 21:15
„Pisa am Nesenbach“, aus Kontext:Wochenzeitung

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Aus Geologie21: „Interessanterweise weigert sich die Bahn AG für vergleichsweise wenig Geld Klarheit und Sicherheit zu schaffen, wie es selbst der Stuttgarter Oberbürgermeister fordert (Presseerklärung der Stadt Stuttgart).

Kuhn sagte am Montag, 19. August: "Es ist auch im Interesse der Bahn, wenn die Frage, ob der Turm auf Eichenpfählen oder auf Eisenbetonpfählen gegründet ist, abschließend beantwortet ist und nicht wie ein
Damoklesschwert über den Bauarbeiten schwebt.“

Dabei hat die Bahn AG doch nichts zu verlieren, da sie sicher von Betonpfählen ausgeht - und mittlerweile die Stadt sogar schon davon spricht, die Kosten zu übernehmen. Die Klarheit über die Gründung des Bahnhofsturms wäre letztendlich sehr projektförderlich, da sie weiter dazu führen würde Planungssicherheit zu gewinnen und viele Kritiker zu überzeugen.

Es kann eigentlich nur einen Grund geben dies Untersuchungen zu unterlassen: Die Bahn ist sich selbst nicht sicher und möchte das Projekt Stuttgart 21 nicht gefährden!“



faule Fische (3)

Sonntag 28. September 21:35
Aus der Genehmigung der Planänderung Wasserrecht:
„Das Vorhaben dient der Steigerung der Attraktivität des Schienenverkehrsangebots und zugleich der Erhöhung der städtebaulichen Handlungsoptionen der Landeshauptstadt Stuttgart. Es liegt daher im öffentlichen Interesse, dass die neue Eisenbahninfrastruktur nunmehr errichtet und dann auch in Betrieb genommen werden kann.“
(
Eisenbahn-Bundesamt Seite 99)
______________________________________________________________
Ja wenn nur der Widerstand nicht so anhaltend und sachkundig wäre! Das „öffentliche Interesse“ orientiert sich an Machtpolitik und Wirtschaft und nicht an den Bedürfnissen der Menschen und den Erfordernissen des Eisenbahnverkehrs.



zu später Stunde
Samstag 27. September 20:00
Kommentar in der Stuttgarter Zeitung von Rudolf Renz, 01:36 Uhr

„Dass der Turm auf Eichenholzpfählen steht, wurde
*(1.) vom Architekten Bonatz übermittelt,
*(2.) hat der ehemalige Bauleiter Hany Azer in einem Interview bestätigt,
*(3.) ergibt sich aus der Bauskizze von 1914, auf der angespitzte Pfähle sichtbar sind (gab es 1914 schon angespitzte Betonpfähle?),
*(4.) die Pfähle konnten bei der Turmgründung von Menschenhand angehoben werden (
http://www.diskussion21.de/_Turmfundament_und_Pfahlramme.jpg) – Eichenholz wiegt nur 670kg/m3 (https://de.wikipedia.org/wiki/Holz), Beton wiegt dagegen 2400kg/m3 und Eisen bzw. Stahl sogar 7850 kg/m3,
*(5.) ergibt sich aus der Tatsache, dass Stuttgart Sumpfgebiet ist (siehe Gründung als Stutengarten) und Eichenholz damals viel günstiger war als Eisenbeton,
*(6.) ...was sich darin ausdrückt, dass auch die Speicherstadt in Hamburg, der Reichstag in Berlin und Gebäude in Venedig auf Eichenholzpfählen fußen,
*(7.) im Buch "Stuttgart Hauptbahnhof - Geschichte eines Bahnhofs" von Michael Dostal und Thomas Estler, erschienen im GeraMond-Verlag, München, 2012, heißt es auf Seite 19: "Das Fundament des Bahnhofsturms bilden übrigens 290 Eichenpfähle, die aneinandergereiht eine Länge von drei Kilometern aufweisen",
*(8.) im Buch "65 Jahre Stuttgarter Hauptbahnhof 1922 – 1987“, herausgegeben von der Deutschen Bundesbahn (!), Bundesbahndirektion Stuttgart. 3. Band, 1987 und
*(9.) im Buch von Matthias Roser, "Der Stuttgarter Hauptbahnhof - ein vergessenes Meisterwerk der Architektur", erschienen im Silberburg-Verlag, 1987, steht das auch,
*(10.)
http://www.kontextwochenzeitung.de/fileadmin/_processed_/csm_Bhf_Turm_
historisch_73433a1434.jpg,
*(11.) der ehemalige Mitarbeiter der Stuttgarter Bahndirektion, Heinz Reich, hat in den 60er-Jahren, als das Turmhotel eingerichtet wurde, die Eichenpfähle durch eine Wandöffnung zur Pfahlgründung des Turms mit eigenen Augen gesehen (der Abgang zum Turmkeller ist heute geschlossen),
*(12.) und die Bahn selbst (!) hat auf ihrer Internetseite nochmals die 290 Eichenpfähle bestätigt:
http://web.archive.org/web/20090311022122/http:/www.das-neue-herz-europas.de/turmforum/turmforum_entdecken/geschichte/default.aspx „1916 Fertigstellung des 58 Meter hohen Bahnhofsturms. 290 Eichenpfähle stützen das massive Bauwerk.“


da fehlt doch was!
Freitag 26. September 09:37
Alternative von Klaus Gebhard:

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S-Bahn: Ankunft direkt am Flughafen (ein S-Bahn-Ringschluss über die Filderorte zum Neckartal wäre weit sinnvoller als der ICE-Halt, auch für Reisende aus Richtung Ulm!).

ICE: Ankunft in absurdem Tiefbahnhof mit Aufzügen und Treppen (sieben Stockwerke, Rolltreppen sind weggeplant), dann ein ärgerlich langer Weg zum Flughafen.
Ein Hauptargument für S21, die Anbindung an Messe und Flughafen, entpuppt sich als Scheinargument und ist höchstens für Fahrgäste aus Ulm günstig, wenn der Flieger sich nach dem ICE-Fahrplan richtet.


Schwindel-Plakat "Zahlen und Fakten" (2)
Donnerstag 25. September 22:39

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Werbesprech pur:

  • Stärkt den Regionalverkehr? Züge aus dem Oberland und aus Sigmaringen können den Tiefbahnhof nicht anfahren, weil die Strecken nicht elektrifiziert sind. Statt direkt nach Stuttgart fahren zu können, müssen die Reisenden in Ulm und Tübingen umsteigen.


  • „Umsteigefrei“ bedeutet, dass die Züge im Hauptbahnhof nicht mehr wenden können und Durchbindungen zwangsläufig sind. Es geht jedenfalls aus allen Richtungen nur bei einer (1) von sieben (7) Regional-Bahnlinien ohne Umsteigen.


  • Erweitertes Liniennetz? Die wichtige Gäubahn/Panoramabahn soll abgebaut werden. Die Linienführung über Messe/Flughafen ist ganz entbehrlich, ein S-Bahn-Ringschluss zum Neckartal ist auch ohne S21 möglich.


  • Schon heute könnte mehr Regionalverkehr sein, aber auch künftig hängt das von den Bestellungen des Landes ab.



Wasser sei brav…
Mittwoch 24. September 22:39

..und richte Dich bitte nach der Genehmigung, Du kannst auch nach oben durch die blauen Rohre fließen. Mineralwasser bleibe ruhig und lass Dich nicht irritieren. Naturgesetze macht bitte eine Ausnahme und geologische Gegebenheiten richtet Euch bitte nach der Planänderung. Simsalabim!
(Mein
Kommentar in der Stuttgarter Zeitung zum heutigen Bericht über die Genehmigung der erhöhten Grundwasserentnahme.)


Krawattengesindel?
Dienstag 23. September 07:42

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Foto Roland Hägele, bearb. S.B.

Warum nur sind in meinen Gedanken bei der aktuellen Anhörung (siehe Blog von gestern) auch noch die Worte Macht, Uniformen, Herreng’schmeiß und Lügenpack aufgetaucht? Und die indischen Kasten? Und die Berufskleidung der Militärs, der Generäle und Offiziere, die berufswegen Hunderttausende bei Verdun und Stalingrad in den Tod geschickt haben? Und „Wir sind das Volk“?
_____________________________________________________________
Sehr geehrte Herren auf dem Podium, ich bin gern bereit, über diese Fragen mit Ihnen in aller Ruhe und Freundlichkeit zu sprechen. Auch über den „Wurmbau zu Babel“. Kontakt siehe Impressum.



nur rein äußerlich
Montag 22. September 20:25
Eindrücke von der Anhörung heute auf der Messe (Stuttgarter Zeitung):

foto


Auf dem Podium:

  • 16 Menschen, bis auf eine (1) Frau lauter Männer.

  • Krawattenträger mit Anzügen

  • alle sind dienstlich da und werden (hoch) bezahlt

  • sie parken kostenlos

  • und werden in der Mittagspause geschlossen zum (kostenlosen?) Essen geleitet



Im Saal
  • etwa 100 Menschen, darunter viele Frauen.

  • Die Männer leger gekleidet, Pulli, offene Hemden

  • sie opfern Geld und ihre Freizeit um der Sache willen

  • Parkgebühr 13 Euro für 4 Stunden

  • mitgebrachtes Vesper oder teure Kiosksnacks



Widerstand lebt
Sonntag 21. September 13:17

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Flyer August 2014


So werden die Menschen falsch informiert
Samstag 20. September 23:54
Südwestpresse Ulm, STUTTGART UND DIE REGION Samstag, 20. September 2014
Schlagzeile:
Flughafen rückt in den Fokus
Untertitel: Bedenken gegen geplanten Bahnhof auf Fildern erörtert – Vierstellige Teilnehmerzahl erwartet

Bildunterschrift: „Noch sind viele Fragen offen.
Doch Ziel ist, dass der Flughafen Stuttgart auf den Fildern vom neuen Tiefbahnhof in der Landeshauptstadt aus schneller für Reisende erreichbar ist.“
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Was nicht im Artikel steht: „Was sich derzeit auf den Fildern abspielt und am Montag mit dem Start der Anhörungen zum Planfeststellungsabschnitt 1.3 seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht (22.9.,9h Messe, Halle C) ist ein bisschen
Klein- Stuttgart 21: eine absurde Planung mit einem Supertiefbahnhof in 27m Tiefe, was einem in den Boden versenkten 7-stöckigen Hochhaus entspricht, den man kaum Flughafenanschluss nennen kann, nachdem man erst 4 Minuten Rolltreppen fahren oder 100 Stufen erklimmen und dann noch 1/4km zum Flughafen laufen muss, der per ICE nur alle 2-Stunden und für die Stuttgarter auch künftig flexibler mit der S-Bahn erreichbar sein dürfte.“ (aus Rundmail Werner Sauerborn von heute)

Die zeit- und kostengünstige Alternative zu einem ICE-Flughafenanschluss wäre schon heute über die Gäubahn-“Panorama“-Trasse mit einer Express-S-Bahn einzurichten mit sensationellen 15, maximal 17 Minuten, dafür aber direkt am Flughafen als Start/Ziel und nicht an der Messe.



Schwindel-Plakat "Zahlen und Fakten" (1)
Freitag 19. September 20:46

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1. Optimiert oder Unsinn?
Bahnexperte Prof. Bodack im Memorandum zur Neubaustrecke zu „optimiert“: „Die geplante Strecke wird geradezu Unsinn, wenn man feststellt, dass sie von 180 m Höhe im Neckartal auf eine Hochebene von 750 Meter führt, die 200 Meter höher ist als die der jetzigen Strecke.“

2. Entscheidender Lückenschluss?
Der „entscheidende Lückenschluss“ ist reines Werbesprech, denn die Strecke Ulm-Budapest enthält noch andere Strecken, die der „Hochgeschwindigkeit“ nicht standhalten.

3. „Magistrale“?
Das Werbeschlagwort „Magistrale“ wurde in der Schlichtung von der Bahn selbst als inhaltlich bedeutungslos erklärt.



Schwindel-Plakat "Zahlen und Fakten" (0)
Donnerstag 18. September 14:08

img_7107 Werbung überall, heute um 6:00 Uhr am Bahnsteig 7. Hinten Leuchtwände, auch ganz rechts. Im Vordergrund das Plakat „Stuttgart 21 - Zahlen und Fakten. Es sind die eingedampften und veränderten „21 guten Gründe für Stuttgart 21“, die seit Dezember 2013 als Druckschrift (5. Auflage) verschwunden, aber in den Spiegelungen des Landesarchivs noch vorhanden sind. In folgenden Blogs werden die 21 „Zahlen und Fakten“ kommentiert unter dem Titel „Schwindel-Plakat“.
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Schwarzbau Stuttgart 21
Mittwoch 17. September 20:52
„Keine Stadt der Welt hat es verdient, mit einem Projekt wie Stuttgart 21 gestraft zu werden.“
Rede von Dipl.-Ing. Jürgen Lauber auf der 238. Montagsdemo 15.9.2014
Resume:
Das Großprojekt S21 ist ein gesellschaftlicher Schwarzbau. Im Rahmen des deutschen BauUnwesens ist es ein unverantwortliches finanzielles und zeitliches Abenteuer. Es wird wie die anderen Großprojekte der öffentlichen Körperschaften sicher ein Mehrfaches des genehmigten Budgets kosten und einige Jahre länger dauern. Einen guten Bahnhof mitsamt Gleisanlagen zu vergraben macht wirtschaftlich nur für Immobilienmagnaten Sinn.
Forderung: Der alte Bahnhof bleibt und wird wie Zürich saniert. Neue unterirdische Schnellbahnlinien kommen bei Bedarf dazu (Halbstundentakt!).




Demo gestern
Dienstag 16. September 13:50

Demo gestern


Zitat Demorede heute
Montag 15. September 20:18
Steffen Siegel heute auf der Montagsdemo (Minute 2:05):
„Dieses Projekt ist eine Beleidigung für das aufgeklärte Menschengeschlecht.“



Angesichts der Umstände...
Sonntag 14. September 08:25
Aus einem Leserkommentar in der Stuttgarter Zeitung, Udo Cronauge, vom 12.9.:
„Angesichts der Umstände wird Stuttgart 21 von Tag zu Tag fragwürdiger.… Die Entwicklung ist über Stuttgart 21 längst hinweggegangen, es ist ein Projekt von vorgestern: überteuert, unnötig, am Markt vorbei, schädlich für die Umwelt.“


Was ist aus den Versprechungen von 2008 geworden?
Samstag 13. September 09:46

Sorry!
Dieser Blogeintrag stand schon im April 2013 in meinem Weblog. Das derzeitige Elend mit dem Projekt ist unübersehbar (gestern um 16:00 war am großen Loch kein Baggerbetrieb und LKW-Terror im Nordbahnhofviertel, aber im Loch stand das Grundwasser an, Bild ganz unten) und z.B. auch erfahrbar bei der S-Bahn, (aktuell: Heimspiel VfB Stuttgart gegen Hoffenheim: S-Bahn-Verkehr zum Stadion eingeschränkt Stuttgarter Nachrichten Der Grund sind Bauarbeiten für das Bahnprojekt Stuttgart 21 zwischen Ober- und Untertürkheim. Hier stehen statt vier nur zwei Gleise zur Verfügung).

  • Deshalb halte ich es nicht für penetrant sondern sehr angebracht, die Verantwortlichen für den Denkmalschutz und damit den Bahnhofsabriss an ihre Aussagen von 2008 immer wieder zu erinnern und alle Interessierten auch (siehe auch Memory 2 „Der Bock als Gärtner“).


Am 26.02.2008 war eine öffentliche Veranstaltung über Stuttgart 21 im Stuttgarter Rathaus. Ich habe Stichworte notiert, davon hier eine Auswahl:
OB Dr. Schuster, Begrüßung:
bessere Zugverbindungen // stimmt nicht
Anschluss an Hochgeschwindigkeitsnetz // gibt es schon heute
komfortablerer Hauptbahnhof // das Gegenteil ist richtig

Vortrag BM Hahn mit Lichtbildern:
Leistungsfähigerer Bahnhof wird benötigt // das ist der optimierte Kopfbahnhof, Stuttgart 21 hat geringere Leistung als der heutige Bahnhof!
100% mehr Leistungsfähigkeit //das ist eine dreiste Werbelüge und längst widerlegt
Verkehrliche Erreichbarkeit ... wir leben davon. // sie wird abnehmen
Wir sind mitten drin in Europa, endlich wird dieser Engpass beseitigt // Engpass wird geschaffen
Nachhaltigkeit, umweltfreundliche Mobilität // ökologisch schädlich, nicht erweiterbar
Gesamtabwägung gutes Projekt für unsere Stadt // hat sich längst ins Gegenteil verkehrt
Bürgermeister Hahn hat sich vermutlich auf die Bewerbung des Projekts durch die DB-Projektbau-AG verlassen, deren Prognosen von 1997 sind hier nachzulesen.
_____________________________________________________

Offener Brief (Memory I) an BM Hahn.

foto Baugrube gestern 16:00, kein Baggerbetrieb und keine Schwerlaster


Hilferuf zum ÖPNV
Freitag 12. September 17:41
An die Stuttgarter Zeitung, Redaktion
S -Bahnausfälle nachmittags am 1.September 2014
Sehr geehrte Redaktion,
in der heutigen Ausgabe konnte ich leider nichts über die Weichenstörung in Stuttgart -Vaihingen finden. Zwischen 13:15 und 14 Ihr versuchte ich vergeblich, von der Haltestelle Schwabstrasse zur Universität mit der S -Bahn zu fahren.
Die Informationsdurchsage am Hauptbahnhof zuvor war falsch, an der Haltestelle Schwabstrasse die Anzeigen ebenso und die VVS-App und DB-Navigator zeigten auch Züge an,  die dann nicht kamen.  Schließlich fuhr ich mit dem Bus und der Straßenbahn. Ich vermisse einen Bericht über diese doch größere Störung auf Seite 15! Bitte schreiben Sie mir zurück, helfen Sie uns Fahrgästen durch laufend kritische Mängelberichterstattungen im  ÖPNV. (Öffentlicher Personen Nahverkehr)
Mit freundlichen Grüßen,  Diethelm Busch
________________________________________________
Von der Redaktion kam weder eine Antwort noch wenigstens eine Eingangsbestätigung.



Tunnelwahnsinn 21
Donnerstag 11. September 21:57

Aus der Mängelliste der Ingenieure 22 zu Stuttgart 21

10. Tunnelkilometer im Vergleich

- Tunnelstrecken bei Stuttgart 21, zusammen mit der Neubaustrecke: 124 km
- Tunnels der gesamten TGV-Strecken in Frankreich: 43,5 km


Wir sind Ungläubige!
Mittwoch 10. September 21:27
Das wird nicht funktionieren und es funktioniert schon heute nicht!
Grafik aus Kontext:Wochenzeitung
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Auch für die Vorverlegung des Gleisvorfelds gab es einen genauen Plan. An genau derselben Stelle entgleiste dann drei mal ein Zug.


undurchschaubar - geschönt - übertrieben
Dienstag 09. September 21:55
Der Anfang des humorvollen und kompetenten Films des WDR „Der-Deutsch-Bahn-Check“ (bereits bei youtube eingestellt) von gestern beginnt mit der bekannten Standard-Ansage in den Zügen:

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Originalversion „...verzögert sich die Weiterfahrt um wenige Minuten.“


Das niederschmetternde Ergebnis der Tests:
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Ihr Bahnvorstände, macht mal zuerst die dringenden Hausaufgaben zur Reisequalität, bevor das Geld für das destruktive Projekt Stuttgart 21 verpulvert wird.


Endsieg und Warschau
Montag 08. September 23:35
Meine zwei Kommentare zum Interview mit dem Fraktionsvorsitzenden der CDU im Stuttgarter Gemeinderat Alexander Kotz in der Stuttgarter Zeitung.

7.9.14 11:50
Sinnhaftigkeit verloren
Ist Herrn Kotz noch nicht zu Ohren gekommen, dass die unter der CDU-Führung herausgegebenen "21 guten Gründe für Stuttgart 21" inzwischen verschwunden sind und im Rathaus und Turmforum nicht mehr aufliegen wie bis Ende 2013? Warum wohl? Inzwischen heißt es "Die Trostlosigkeit von Stuttgart 21"(MAIN-POST) und es wird sichtbar immer trostloser bis zum Endsieg. Der Wurmbau zu Babel wird scheitern, denn er hat Natur und Vernunft gegen sich, Gründe bei metropolis21.de. Viele kapitale Lügen über Stuttgart 21 sind entlarvt und auf der 237. (!) Montagsdemo kann man wieder etwas dazu erfahren. "Die Stadt wird schöner" - dieser von der CDU propagierte Grund Nr. 13 ist zu besichtigen bei „Milaneo“, Bahnhof und Park, aber ein Brett vor dem Kopf verhindert die freie Sicht auf die Wirklichkeit.

7.9. 14 14:40

mit Wissen und Erleben

Dr. Kotz: "Mit dem Wissen und dem Erleben der vergangenen Jahre würde man das A-1-Areal am Bahnhof so nicht mehr aufsiedeln." Frage, "würde man" dann noch Stuttgart 21 befürworten? Und wenn nein, warum kehrt "man" nicht um? Es ist noch nicht zu spät, die Truppen von S21 stehen noch nicht mal vor Warschau, um es zeitlich anzudeuten. Noch könnte man Milliarden sparen trotz der mit Brachialgewalt getätigten und teuren Vorbereitungen und Tunneltaufen. Zum Wohl des Bahnhofs und der Stadt.
______________________________________________________

Mit voller Absicht habe ich die Worte „Endsieg“ und „Warschau“ geschrieben in Assoziation zum 2. Weltkrieg. Bahnchef Grube sprach in einem Interview kürzlich davon, dass die Bahn während der Bauzeit von Stuttgart 21 zwar viel Kritik einstecken müsse, aber nach der Fertigstellung (Endsieg) dann alle zufrieden wären. Zum einen dürfte es zu der Fertigstellung nicht kommen, zum andern wäre der geschaffene Engpass alles andere als zufriedenstellend. Als die deutsche Armee vor Warschau stand, hatte der 2. Weltkrieg gerade erst begonnen so wie auch der Bau von S 21 ganz am Anfang steht.


Null Ahnung woher
Sonntag 07. September 09:59

„Warum sollte man eigentlich ein milliardenschweres Projekt bauen, wenn es bereits eine seit Jahrzehnten funktionierende Infrastruktur gibt? Schaut man nach Leipzig, nach München oder nach Frankfurt, so hat man dort dankend auf eine Tieferlegung der dortigen Hauptbahnhöfe verzichtet. In Leipzig wurde der Hauptbahnhof für nur 950 Mio Euro komplett modernisiert – und ist heute ein Schmuckkästchen, und zu einer wichtigen Touristenattraktion geworden. +++ Aber ausgerechnet in Stuttgart, der Stadt mit den ergiebigsten Mineralwasservorkommen Europas nach Budapest, der Stadt mit den schwierigsten geologischen Verhältnissen, und der Stadt, die den Flächenverbrauch des Gleisfeldes bereits durch die einzigartige Überwerfungs-Konstruktion stark minimiert hat, sollen 66 Kilometer Tunnelröhren gegraben werden – ohne jede Not und Notwendigkeit. +++ Dafür hat man sogar gezielt den Denkmalschutz beim Bonatzbau ausgehebelt, und die bestehende Mineralwasserschutzzone um den Bahnhof gezielt außen herum verlegt, weil man sonst gar nicht hätte graben dürfen. +++ Zudem musste das denkmalgeschützte, königlich-historische Schlossgartenareal abgeholzt werden – jahrhunderte alte Bäume, die man trotz Brennholzknappheit in und nach dem Weltkrieg verschont hatte. Sowie die Bahndirektion geschliffen werden. In einer Stadt, die kaum noch über historische Bausubstanz verfügt. +++ Weiterhin müssen zwei komplette U-Bahn-Stationen samt ihrer Zuläufe, sowie die S-Bahn-Zuläufe, verlegt werden. Und trotzdem schafft man es nicht, den „Tief“bahnhof unter die Erde zu legen - er passt schlichtweg nicht in den Talkessel hinein. Resultat ist ein quer liegender Betonwall, der die Königstraße von den Grünanlagen abriegelt. +++ Auf solche wahnwitzigen Ideen würde man normalerweise nicht einmal dann kommen, wenn es noch gar keinen Bahnhof gäbe. In Stuttgart aber schafft man es sogar, den bestehenden zu zerstören und protestierende Menschen mit Wasserwerfern und Pfefferspray zu traktieren. +++ Kein Mensch, den man auf der Straße gefragt hätte, wäre jemals von selbst auf einen solchen Wahnwitz gekommen.“
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Woher dieser Text aus meinem Blogfutter-Archiv stammt, habe ich leider nicht vermerkt. Ist daran etwas falsch? Stuttgart 21 ist durch Falschaussagen vulgo Lügen bis zum heutigen Tag durchgesetzt. Heute in der Sendung
Wissen- Die Aula im SWR2:
„Die politische Lüge ist eine in der Öffentlichkeit vorgetragene bewusste Unwahrheit mit dem Ziel, daraus für sich einen politischen Vorteil zu ziehen…“ Der Lügenforscher Peter Stiegnitz meinte, wenn Menschen nicht lügen würden, dann wäre der Planet menschenleer, es gäbe Hunderte von Kriegen. Ist es also erlaubt zu lügen? Die Lügenpackrufe auf den Montagsdemos hören nicht auf!



Limericks 21
Samstag 06. September 16:37

Am Brunnen von Stuttgart Bad Cannstatt
da findet ein richtiger Run statt,
denn jeder will doch
was trinken da noch, 
bevor man das Wasser verpanscht hat. 

Man nennt diesen Ort Landeshauptstadt,
obwohl es hier hauptsächlich Staub hat.
Je lichter das Laub
desto dichter der Staub.
Was findet denn da überhaupt statt?

Thomas Felder
Musik&Wort



Zukunft schwebt ein
Freitag 05. September 15:08

stuttgart21__future


Schere im Kopf
Donnerstag 04. September 14:19
Zwichenmoderation zur Archäologie im Bereich der Baustelle im Schlossgarten von Dr. Norbert Bongartz, Oberkonservator i.R., Co-Sprecher des Aktionsbündnisses gegen S21 auf der Montagsdemo am 1.September 2014:

"Es fehlt also offensichtlich nicht nur auf Seiten der Bahn, sondern auch auf der Seite der vom Land selbst bestallten Denkmalpflegebehörden der Wille zu einer systematischen archäologischen Erforschung des Baugeländes. Haben diese Leute immer noch eine politische "Schere im Kopf"?
...Wir sagen: Schluss mit dem Gemauschel und dem Herum-Eiern hinsichtlich der stadtgeschichtlichen Forschungen - und - handeln!"
Den ganzen Redetext
hier lesen.
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Derzeit könnte ich täglich mehrere Blogs schreiben, ein Doppelblog, Tripelblog, Quadrupelblog...
Hier nur Schlagzeilen mit Links:
„Die Trostlosigkeit von Stuttgart 21“
MAIN-POST
„S21: Der Oberkommisar schweigt“
Stuttgarter Nachrichten
„GWM-Sickerbrunnen überschwemmt Keller und Straße“
BEI ABRISS AUFSTAND


Zweiter Versuch
Mittwoch 03. September 11:46
Mein erster Leserkommentar zu „Ewald Moses“ wurde von der Stuttgarter Zeitung aussortiert. Jetzt eine gefälligere Version als 2. Versuch, abgeschickt heute am 3.9., 11:45 Uhr:
„Kaum ist ein Bericht über Stuttgart 21 in der StZ oder den StN erschienen, gibt es von einem „Ewald Moses“ Positives zu S21 oder Kritik an den Projektgegnern. Auch bei diesem Artikel ist er mal wieder ganz vornedran. Wird er von einer Werbeagentur beauftragt oder von der DB Projektbau-AG? Im Internet ist Ewald Moses schon gestorben, nämlich „1979 im Alter von 80 Jahren… in Baltimore“. Immer wahrscheinlicher wird, dass es nicht sein Klarname, sondern ein Deckname ist, was die StZ eigentlich vermeiden wollte. Ist er Nachfolger von "Klartext" in Personalunion mit Paul Peter und anderen? Bitte mal nachprüfen, liebe Zeitung, sonst leidet die gemachte Flurbereinigung der Kommentarspalten.“



Gestern auf der Demo Schlossplatz
Dienstag 02. September 16:41

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Rede von Dr. Eisenhart von Loeper, Rechtsanwalt, Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21, auf der 236. Montagsdemo am 1.9.2014
Zum juristischen Status quo
„Wir kennen das Faktenschaffen der Bahn am Murks Stuttgart 21, das angesichts einer Fülle schwerer Funktionsmängel und fehlender Genehmigungen der Glaubwürdigkeit des Rechtsstaats ins Gesicht schlägt. Denn ein Rechtsstaat funktioniert dann nicht, wenn er zu spät kommt und wenn fälschlich so getan wird, als seien die Kernfragen des Projekts geklärt. Weil es daran fehlt, setzen wir alles dafür ein, gegen die Arroganz der Macht dem Recht und dem Gemeinwohl zur Geltung zu verhelfen, gerade jetzt bei Stuttgart 21...“
Video der Rede von Flügel-tv



Stadtbahnchaos verbockt
Montag 01. September 11:32

stadtbahn-kampagne_fahrrad-flyer_titelseiteHeute beginnt die Aktionswoche zur Information der SSB-Kunden. Der Technische Vorstand Dipl-Ing. Wolfgang Arnold hat gegen die drohende jahrelange Unterbrechung der Hauptschlagadern der U-Bahn in Talrichtung (noch) nicht protestiert, sondern hält sich zurück. Mit Beschönigungen wie „alle Haltestellen werden auch künftig angefahren“ gibt die SSB zu erkennen, dass sie bei diesem üblen Spiel mitzumachen gedenkt. Welche Kräfte sind da am Werke, dass der Gärtner (verantwortlich für den Betrieb) zum Bock wird, der seiner anvertrauten SSB-Kundschaft unglaubliche Beschwernisse zumutet? In seinen Werbevorträgen für Stuttgart 21 hat er sich als starker Befürworter von S 21 engagiert und jetzt kann er wohl nicht mehr zurück? Ob er bald zum Pensionistenklub S 21 gehören wird wie schon Polizeipräsident Stumpf, Oberstaatsanwalt Häußler und Oberbürgermeister Dr. Schuster?


Ewald Moses ist tot
Sonntag 31. August 14:07
Kaum ist ein Bericht über Stuttgart 21 in StZ oder StN erschienen, gibt es Lob-Kommentare für S21 oder Kritik an den Projektgegnern. Hl. St. Google sei Dank! Der nervige Kommentarschreiber Ewald Moses ist gefunden, allerdings bereits tot: STERBEURKUNDE VON EWALD MOSES Ewald Moses wurde am 9. Januar 1899 geboren und starb am August 01, 1979 im Alter von 80 Jahren Ewald letzten Wohnsitz in Baltimore, Maryland in Baltimore Stadt County.
Der heutige (Deckname Ewald Moses) ist völlig verblendet und vielleicht bei einer Werbeagentur? Hat er „Klartext“ abgelöst?


marode Brücken der DB
Samstag 30. August 22:49
Foto Peter Gierhardt

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Brückenexperte Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer: „...Und weiter ist klar, dass die Brücken, ohne Sanierungen, in der laufenden Zeit weiter maroder werden, sich also einem Zustand nähern, der zum "Ersatz" der Konstruktionen zwingt. Die DB möchte den "Neubau" natürlich dann auf den Steuerzahler abwälzen.“


für die Fortschrottsfanatiker 21
Freitag 29. August 11:31

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gesehen im Schwarzwald, gesendet von Klaus Gebhard


nur Titelseite-Artikel!
Donnerstag 28. August 21:55

unbekannt




beispiellose Frechheit
Mittwoch 27. August 17:51
„In der Stuttgarter Zeitung steht heute zu lesen (Schlagzeile „Untersuchung des Grundwassers unauffällig“), die aus den Blauen Rohren entnommenen Wasserproben seien klar und unbedenklich, kein Rost darin zu finden...Was nicht drin steht, ist die Tatsache, dass die Leitungen zuvor aufwendig "sauber" gespült werden, siehe nachfolgenden Augenzeugenbericht (Name gelöscht) sowie die angehängte Aufnahme der "Probenahme" von heute morgen, auf der deutlich und unwiderlegbar das "Sauberspülen" der Blauen Zuleitung zum Sickerbrunnen Br 201 in der Sängerstraße/Ecke Urbanstraße durch 2 Mitarbeiter der HÖLSCHER Wasserbau GmbH festgehalten ist. Diese "Probenahme" ist die bewusste und vorsätzliche Täuschung der Öffentlichkeit!“
_________________________________________________________________

Die offensichtlichen Betrugsversuche wurden beobachtet, protokolliert und fotografiert, die Presse verständigt. Ausführliche Darstellung bei den Ingenieuren 22.


eiskalt ins Abseits gestellt
Dienstag 26. August 22:28
Aus der gestrigen Rede von Dr. N. Bongartz bei der Montagsdemonstration am Kernerplatz:
In den 36 Jahren, in denen ich selbst als Denkmalpfleger im Landesdenkmalamt aktiv tätig war, hatte es keinen vergleichbaren Fall gegeben, in dem die Regierung, hier die CDU-FDP-Regierung ungerührt das Primat eines Landesinteresse an S21 behauptete und ihre eigenen Denkmalpflege-Fachleute derart eiskalt ins Abseits stellte. Mehr noch: Ihre eigenen Architekturhistoriker wurden mit einem Redeverbot zuS21 belegt, worauf ein Ministerpräsident Oettinger widerspruchslos behaupten konnte, die Architektur des Längsflügel am Hauptbahnhof seien ja nur Hüttenkruscht...“ Ganze Rede bei „Zum Blog aktuell“.


Zu einem Tag der Schande
Montag 25. August 20:31
Demoplakat heute von C. D.

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Nachdem ein Bagger sein Zerstörungswerk am Nordflügel um 14:25 begonnen hatte, , hat der damalige OB Schuster das Weindorf im Alten Schloss vor geladenen Gästen um 17:00 eröffnet. Draußen störten wütende Bürger die Feier. Die heutige Montagsdemo stand unter dem Motto „Viel zerstört, nichts gewonnen“ zur Erinnerung an den Beginn der Bahnhofszerstörung vor vier Jahren. Video-Dokumentation von Walter Steiger.


S 21 stottert
Sonntag 24. August 22:48
Es hakt derzeit an vielen Ecken und Enden und es wird immer deutlicher: „Stuttgart 21 ist ein Wurmbau zu Babel und wird scheitern. Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich.“ (Blogmotto)


"Was ist Wahrheit?"

Samstag 23. August 18:20

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Der Wahrheit auf der Spur: Die Stuttgart-21-Lügen und „21 gute Gründe für Stuttgart 21“


Der Dichter spricht (27)
Freitag 22. August 20:50

An sich selbst
Sei dennoch unverzagt! Gib dennoch unverloren!
Weich keinem Glücke nicht, steh höher als der Neid,
Vergnüge dich an dir, und acht es für kein Leid,
Hat sich gleich wider dich Glück, Ort und Zeit verschworen.

Was dich betrübt und labt, halt alles für erkoren,
Nimm dein Verhängnis an, lass alles unbereut.
Tu, was getan sein muss, und eh man dirs gebeut.
Was du noch hoffen kannst das wird noch stets geboren.


Was klagt, was lobt man doch? Sein Unglück und sein Glücke
Ist sich ein jeder selbst. Schau alle Sachen an:
Dies alles ist in dir. Lass deinen eitlen Wahn,

Und eh du fürder gehst, so geh in dich zurücke.
Wer sein selbst Meister ist, und sich beherrschen kann,
Dem ist die weite Welt und alles untertan.

Paul Fleming (Flemming) (1609 - 1640), deutscher geistlicher Dichter und Lyriker des Frühbarock, posthum 1646 Ausgabe seiner Teütschen Poemata


zehnmal mehr als geplant!
Donnerstag 21. August 21:55
10-facher Grundwasserandrang am Zwischenangriff in Stuttgart-Wangen führt bisher offenbar zu keinerlei bauaufsichtlichen Konsequenzen.
—————————————————————-
Alle Bedenken der Fachleute wurden im Vorfeld bei der Anhörung abgeschmettert, eine „kritische Begleitung“ von Seiten des Landes und der Stadt ist nicht zu bemerken. (Ausführliche Darstellung der Situation bei
„Zum Blog aktuell“)


unwahrscheinlicher Fall
Donnerstag 21. August 06:05
Der Bahnexperte Prof. Karl-Dieter Bodack schreibt: „Die Anbindung der Neubaustrecke an Plochingen und damit auch an dem Kopfbahnhof ist im unwahrscheinlichen Fall, dass der Tiefbahnhof jemals fertiggestellt wird, notwendig, damit IC-/RE-Züge Stuttgart-Plochingen-NBS-Ulm fahren können. Diese Verbindung bei Wendlingen müsste daher unbedingt jetzt geplant werden, denn die Fertigstellung der NBS wird aller Voraussicht nach gelingen.“


OB Kuhn auf der Satire-Schaukel
Mittwoch 20. August 00:35
Journalist: „Herr Oberbürgermeister, rosten die Rohren des Grundwassermanagements?
OB: „Nein. Eine optische Prüfung hat keine Anhaltspunkte für eine weitere Analyse ergeben.“
Jornalist: „Aber reichen optische Prüfungen aus?“
OB: „Klar. Das ist wie mit dem Feinstaub. Ich habe alle kritischen Stellen in der Stadt selbst angeschaut und keinen Feinstaub gesehen. Problem gelöst!“
Journalist: „Machen Sie es sich da nicht etwas zu einfach?“
OB: „Nein. Dieses Vorgehen ist international gängige Praxis. Zum Bespiel in Japan. In Fukushima ist keinerlei radioaktive Strahlung zu sehen. Die Probleme sind offensichtlich gelöst.“
Journalist: „Wie können Sie das sagen? Da sind mehrere Reaktorblöcke explodiert.“
OB: „Das waren Anfangserscheinungen. In den letzten Jahren gab es da keine Explosionen mehr.“
Journalist: „Und das nachgewiesene Rostwasser in den GWM-Rohren sind auch Anfangserscheinungen?“
OB: „Natürlich. Das erledigt sich von selbst, sobald alles Eisen aus den Rohren herausgewaschen sein wird.“
Journalist: „Aber das kann viele Jahre dauern und birgt immense Risiken für die Stadt und ihre Bürger. Wie können Sie das verantworten?“
OB: „Das habe ich gar nicht zu verantworten. Die Stadt ist in dieser Sache nur Verwaltungshelfer.“
Journalist: „Früher hieß das Schreibtischtäter.“
OB: „Das ist ein hässliches Wort. Hässliche Worte benutzen wir nicht.“
Journalist: „Aber Sie wollten S21 doch kritisch begleiten. Was wird denn aus Ihren Wahlversprechen?
OB: „Noch so ein hässliches Wort. Das Interview ist hiermit beendet. Ich danke mir für dieses Gespräch.

(Gefunden bei den Parkschützern)


monströs, desaströs und ruinös
Dienstag 19. August 11:29
Aus einer Besprechung des Buches der „Architektinnen für K21“ in Forum Stadt, der Vierteljahreszeitschrift für Stadtgeschichte, Stadtsoziologie, Denkmalpflege und Stadtentwicklung 41. Jahrgang, Heft 3/2014:

„Es gab zunächst keinen Massenprotest gegen S 21. Das Projekt erschien städtebaulich so monströs, finanziell so desaströs und denkmalpflegerisch so ruinös, dass man es vielfach schlicht nicht für möglich hielt, dass ein so aberwitziges Projekt überhaupt je eine Chance auf Verwirklichung haben würde.“

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Auf den Seiten 97 bis 100 steht mein Vortrag „Schöne neue Stadt“ Suggestion und Wirklichkeit über das Hauptwerbebild für das Städtebauprojekt. Vortrag im Stuttgarter Rathaus, Großer Saal am 25.7.2011, dokumentiert auch als Video von Flügel-TV und Walter Steiger. Noch heute wird dieses „Schwindelbild“ von der Stadt Stuttgart und der DB Bahn verwendet und immer noch hängt es als Großbild (10 auf 3 Meter!) im Foyer des Stuttgarter Rathauses! „Lügenpack“ in Reinkultur mit falschen, frei erfundenen Behauptungen.


Zitat NZZ
Montag 18. August 08:21
Im Artikel der Printausgabe der Neuen Zürcher Zeitung vom Sa, 16. August 2004 Seite 11 mit der Schlagzeile „Wie die Bahn die Straße abgehängt hat“ wird über eine Politiker-Delegation aus USA berichtet: „Sie interessieren sich für das Gesundheitswesen und für den öffentlichen Verkehr, für den die Schweiz als Vorbild gilt. Nicht nur das Ausland schaut ehrfürchtig auf das dichte und getaktete Bahn- und Busnenetz, auch die Schweizer sind stolz darauf - und nutzen es intensiv. Das Land ist Weltmeister bei den zurückgelegten Bahnkilometern.“ _________________________________________________________
Bahnchef Grube blickt nicht „ehrfürchtig“ auf die Schweiz, er behauptete, dass sie nicht mit Deutschland verglichen werden könne. Die Deutsche Bahn macht mit Stuttgart 21 einen kapitalen Fehler, weil dadurch der „getaktete Verkehr“ erschwert oder unmöglich wird. Die PR-Abteilung der Bahn (Blog gestern) wird das vermutlich wie gewohnt bestreiten.


wenigstens mit Niveau
Sonntag 17. August 22:08
Leserkommentar in der Stuttgarter Zeitung:
Wenn irgendwas bei der BAHN AG funktioniert dann ist es die PR Abteilung.....
S21 ist verkehrspolitisch in hohem Maße kontraproduktiv, ökonomisch vollkommen irrwitzig und ökologisch ebenfalls desaströs.
Diesen Wahnwitz nur halbwegs schönzureden und dem konservativen Klientel als zukunftsträchtig und alternativlos darzustellen stellt durchaus eine Leistung dar, vielleicht die einzige die wirklich eine gewisse Qualität hat. Der Bürger wurde wenigstens halbwegs mit Niveau über den Tisch gezogen.


Das wird nichts!
Samstag 16. August 17:01

Politik, Rentabilität und Plausibilität: Ein unauflösbarer Gegensatz
Kommentar in der FAZ zum Artikel Abfahrt morgen im Bunker 21“ von STEFAN SELLSCHOPP - 13.08.2014 08:50
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„Die übliche Kostensteigerungsrate bei öffentlichen Bauten unterstellt, kommen am Ende des Tages vielleicht nur 7,3 Mrd. Euronen zusammen.
Bei nur 10 Prozent Afa, Zinsen und Instandhaltungsaufwand sind das hierfür knuffige 2 Millionen Euronen am Tag.
Nutzen von den knapp 300.000 Pendlern in Stuttgart unwahrscheinliche 200.000 die Bahn, müssen diese je Nase und Tag 10 Euronen zahlen. Bei zwanzig Arbeitstagen sind das dann Euro 200,00. Die haben aber Monats- oder Jahreskarten für maximal ein Drittel der Summe!
Da haben wir eine Deckungslücke von 1,4 Millonen am Tag. Kostet jedes Zugticket für eine Fernreise stolze 50,00 Euronen, müssen jeden Tag 28.000 Tickets in dieser Größenordnung gekauft werden.
Das wird nichts!“
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S.B. Das wird auch nichts, wenn die obige Rechnung halbiert wird. Und es wird nichts, weil das Projekt zuviel Risiken und Probleme hat. Was ist eigentlich mit den
„121 Chancen (es ist eine einzige!) und Risiken (es sind 120+)“?


Bunker 21

Freitag 15. August 10:51

Mit „aus der Traum“ beschreibt die FAZ unter dem Titel „Abfahrt morgen im Bunker 21“ die Unmöglichkeit, die futuristische Ingenhoven-Bahnhof - Stuttgart 21- Architektur zu realisieren. Das ist das Ende der Versprechung „Der neue Bahnhof setzt Zeichen“ (Grund Nr. 14 der „21 guten Gründe für Stuttgart 21“):
„.… Der Tiefbahnhof mit seiner außergewöhnlichen Form und seiner mit Tageslicht durchfluteten Bahnsteighalle ist bisher einzigartig in der Architekturgeschichte.“
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„Einzigartig in der Architekturgeschichte“ würde ein vermurkster Tiefbahnhof bleiben, der anstelle der
Architekturikone Bonatz-Bahnhof den Stuttgarter Hauptbahnhof verschlimmbessert.




Halbwahrheiten und Luftnummern
Donnerstag 14. August 08:24
Bahnsprecher Dietrich am 5.8. „Der Aushub über den Trog, das hatten wir bereits in unserer letzten Pressekonferenz zu den Bauzeiten (vom 2. Juli 2014) ausführlich dargestellt, wird im Rahmen der zentralen Baulogistik von der C2-Fläche überwiegend über die Schiene abtransportiert. Insgesamt fallen hier 1,85 Mio. Tonnen Aushub an.“
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Bahnsprecher Dietrich verschweigt, dass „der Aushub“ noch lange Zeit mit Lastwagen wegen der vertragswidrig nicht fertig gestellten Baulogistik-Straße mit Schwerlastwagen durch Wohngebiete im Nordviertel bis zur Verladestelle gefahren wird. Das gehört zum Bereich der „falschen Werbesprüche, Halbwahrheiten und Luftnummern“ (Fazit meiner
Büttenrede von der 212. Montagsdemo am Rosenmontag 3. März auf dem Stuttgarter Schlossplatz).


nicht reparierbar
Mittwooch 12. August 19:02
„Stuttgart 21-Betreiber und -Bauherren haben zum wiederholten Mal, zuletzt am gestrigen 5. August 2014, den Baubeginn ausgerufen, der das Projekt angeblich unumkehrbar machen soll.

Die Fraktionsgemeinschaft SÖS-LINKE-PluS sieht dagegen mit dem von Projektbüro und Bahn inszenierten Hype um die Baugrube 16 lediglich ein weiteres Potemkinsches Baufortschritts-Dorf, mit dem über die grundlegenden,
nicht reparierbaren Mängel des Tiefbahnhofprojekts hinweggetäuscht werden soll. Nicht genehmigte Erhöhung der Grundwasserentnahme, fehlendes Brandschutzkonzept, nicht genehmigter Bauabschnitt Filderbahnhof, für die Mineralquellen hochriskante Baupläne für den Nesenbachdüker sind nur einige davon.“
Ganzes Memorandum hier lesen.


Trotz ständiger Wiederholung:
Dienstag 12. August 18:59
„Stuttgart 21 ist nicht unumkehrbar, wer das vielzitierte „Wohl der Stadt“ will, muss den Ausstieg planen!“
Aus einem
Memorandum SöS-Linke Stuttgart vom 7. August 2014

Abfahrtstafel Stuttgart Hbf am Samstag, 10.8.2014, von 10 Verbindungen sind 8 = 80% nicht fahrplannmäßig!

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Die Bahn ist krank, Verantwortliche abtreten!



verschämt umgetauft
Montag 11. August 09:57

Aus der Fachzeitschrift Baunetz:
... „Augen zu und durch“ ist das Motto bei „Stuttgart 21“, das vom Bauherrn inzwischen verschämt zu „Bahnprojekt Stuttgart-Ulm“ umgetauft wurde...
Ob es verkehrstechnisch sinnvoll ist, bezweifeln immer noch Viele – und vergessen darüber, dass Stuttgart 21 in Wahrheit nie ein Verkehrsprojekt war. Es ist und bleibt ein Immobilienprojekt, bei dem Geld mit Grundstücken verdient wird, die ohne Stuttgart 21 nicht zur Verfügung gestanden hätten.“


Stephanus Mappus
Sonntag 10. August 21:00

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Werbung für die Tübinger Ausstellung zu 1514, Armer Konrad und Tübinger Vertrag

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Schwindelbild immer noch dabei!
Samstag 09. August 08:09

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Screenshot vom Mitschnitt der Pressekonferenz zum „Baustart“ Bahnhof am 5.August 2014. Hinter Bahnsprecher Dietrich und den Bahnexperten immer noch die Verhöhnung der Betrachter mit der Visualisierung „künftiger Zustand“ im Rosensteinpark. Siehe „Schöne Stadt?“


dumme Sprüche?
Freitag 08. August 11:07

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Mit fragwürdigen Parolen soll der „Wurmbau zu Babel“ fortgesetzt werden:
- es gab eine Volksabstimmung mit deutlicher Mehrheit für Stuttgart 21
- es wird gebaut, jetzt ist das Projekt umumkehrbar
- „Der Käs isch gessa!“ (Stuttgart-21-Gegner MP Kretschmann)
- Der Widerstand macht jetzt doch keinen Sinn mehr
Anfang 2014 hat die Parkschützerin Elisabeth HD dazu Kommentare geschrieben, sie finden sich bei
„Zum Blog aktuell“.


100-Hektar-Lüge aktuell serviert
Donnerstag 07. August 12:10

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Aus Stuttgarter Zeitung, August 2014. Entlarvung der 100ha-Lüge:
- A1: gehört nicht zu Stuttgart 21, ist schon seit Jahrzehnten frei und inzwischen fast bebaut
- C: ist heute schon „frei“, allerdings mit Baulogistik S21 belegt
- B: so gut wie bei S21 kann das Paketpostamt und zumindest Teile des Abstellbahnhofs frei gemacht werden.
____________________________________________________
Ergebnis: die 100 Hektar schrumpfen auf etwa ein Drittel der Fläche,
Details hier.


Retro noch aktuell
Mittwoch 06. August 08:38

Blog vom 24. Februar 2010:
Stuttgarter Zeitung vom 27. September 2009:
Geologen mahnen: „Die Bohrkerne in Staufen hatten einen Maximaldurchmesser von 15 Zentimetern. Bei Stuttgart 21 wird mit bis zu 15 Meter Durchmesser horizontal 4,3 Kilometer durch den Anhydrit gebohrt. Ein Szenario wie in Laufen ist relativ wahrscheinlich."

Aufgeschreckt durch die Vorgänge in Staufen zeigt sich auch die baden-württembergische Umweltministerin Tanja Gönner: In einem Schreiben an den Bundesverband Geothermie, das der StZ vorliegt, kommt Gönner zu der Einschätzung, die geologische Situation in Staufen unterscheide sich nicht grundsätzlich von der in anderen Landesteilen mit anhydritführendem Gipskeuper im Untergrund.

...Tanja Gönner, damalige Umweltministerin:
"Ich teile Ihre Ansicht, dass jedes Durchbohren einer wasserundurchlässigen Schicht - unabhängig vom Grund des Eingriffs - zu gleichen Phänomenen führen kann." Daher seien nicht nur an Erdwärmesondenbohrungen, "sondern an alle vergleichbaren Eingriffe in den Untergrund dieselben Anforderungen zu stellen, um die gegebenen Schutzziele einzuhalten".
_________________________________
Kommentar S.B.: Ob die jetzige Umwelt- und Verkehrsministerin und
Stuttgart-21-Zuständige Tanja Gönner noch zu ihrer Meinung vom September 2009 steht? Gründe gäbe es zum Stopp von S 21 genug und damit wäre sie (und Ihr Chef Mappus) diese schwere Hypothek los und könnte ihrer Meinung zum Bohren in Anhydrit treu bleiben. Aber sie steht unter großen Zwängen und wird sich vermutlich auf Schwäbisch herauswinden: „was goht mi mei saudomms G‘schwätz von gestern a(n)?“
__________________________________
Nachtrag heute, 6.8.’14: Während die Sinnhaftigkeit von Stuttgart 21 ziemlich dahin geschwunden ist (
„21 gute Gründe“), ist die Unsinnhaftigkeit geblieben. Gier, Macht und Eitelkeit frisst Hirn.


DB-SYSTEM-ERROR
Dienstag 05. August 23:14

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Banner der Fellbacher bei der heutigen Bannerparade.


Demo heute Marktplatz
Montag 04. August 21:30
Mit meinem Demotransparent Metropolis21 und Wurmbau zu Babel. Kommt auch morgen zum Einsatz bei der Menschenkette.

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“Diese 20 Demonstranten“, Blog vom 30.7.14


Augen zu, wie lang noch?
Sonntag 03. August 16:01
Aus einer E-Mail von heute (Martin Poguntke):
„Wie lange wird die Bahn und ihre Komplizen sich noch darauf verlassen können, dass an allen öffentlichen Stellen (Gerichten, Genehmigungsbehörden, Ministerien, Aufsichtsräten, Parlamenten…) alle Augen geschlossen werden, um das Projekt nicht zu gefährden? – Wir erhalten jedenfalls den öffentlichen Druck auf alle diese aufrecht, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass der Bogen an irgendeiner Stelle bricht (und früher bricht, als es bauliche Probleme ohnehin erzwingen). Dazu dient auch unsere
Banner-Demo am kommenden Dienstag. – Es komme bitte,wer immer kann!“


Widerstand aktuell
Samstag 02. August 23:09
Aus einer E-Mail mit Hinweisen auf den Aktionstag am kommenden Dienstag 5.8. zum angeblichen Baubeginn des Tiefbahnhofs mit Bannerparade, Menschenkette und Beschallung mit den falschen Tönen von Politik und Bahnmanagement:

„Stuttgart 21 ist BETRUG! Es ist ein Prinzip der falschen Versprechungen in Bezug auf Nachhaltigkeit, Bahn für alle, Kapazität, Kosten, Finanzierung, Nutzen und Risiko, demokratischer Legitimierung, Natur- und Artenschutz, … Es gilt, das bessere Projekt durchzusetzen: Oben bleiben!“



21 gute Gründe, aufgegebene Werbung
Freitag 01. August 13:35
Seit Dezember 2013 liegt die Werbebroschüre im Turmforum und im Rathausfoyer nicht mehr aus!

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Auch auf der Projekt-Website heißt es jetzt: SEITE NICHT GEFUNDEN
„Die von Ihnen angeforderten Inhalte stehen unter dieser Adresse nicht (mehr) zur Verfügung.“ Die „21 guten Gründe fürStuttgart 21“ sind abhanden gekommen, eine Nachfolgeschrift gibt es nicht.
Also offensichtlich doch wie der Schluss meiner Büttenrede: Die 21 guten Gründe für Stuttgart 21sind eine Sammlung von falschen Werbesprüchen, Halbwahrheiten und Luftnummern!“ Das ist inzwischen ans Licht der Sonnen gekommen. Nachweise hier lesen.


umkehrbar, wenn...
Donnerstag 31. Juli 09:44
Mail Aktionsbündnis von gestern:
„Die aufgeklärten Bürger dieser Stadt sind sich einig: S21 ist umkehrbar, es muss nur endlich ein Schuldiger gefunden werden, dem man das Ende von S21 in die Schuhe schieben kann.“


"Diese 20 Demonstranten..."
Mittwoch 30. Juli 16:00
Leserkommentar zum Artikel im FOCUS „Irrsinnige Protestkultur“.

„Vorletzten Montag geriet ich in eine Montagsdemo gegen Stuttgart 21. Die Straße wurde gesperrt, mehrere Mannschaftswagen fuhren herum. Motorradpolizisten sperrten die Straße. Danach überquerten Stuttgart-21-Gegner in Ruhe die Straße. Diese 20 Demonstranten hätten auch wie jeder andere die Fußgängerampel benutzen können. Seit Jahren terrorisieren diese in einer Volksabstimmung Unterlegenen die arbeitende Bevölkerung. Der Staat bietet genügend Polizei auf, dass man jeden Demonstranten von drei Polizisten tragen lassen könnte. Wir bieten den Projektgegnern zu viele Möglichkeiten im Vorfeld und vor allem während der Bauphase, das Projekt künstlich zu verschleppen und zu verteuern, um hinterher zu sagen, das hätte man vorher gewusst. Das ist wirklich zum heulen.“
_________________________________________________
Der Kommentarschreiber entlarvt sich als Lügner, denn bei dieser Demo waren wieder viele hundert Demonstranten.
Der Aufwand und die Kosten für die polizeiliche Begleitung dürfen kein Argument gegen genehmigte Demonstrationen sein. Im Fall von Whyl und Wackersdorf waren die Demos segensreich und wendeten viel Unheil ab. Das ist weiterhin das wichtige Ziel des Widerstands gegen das unselige Projekt Stuttgart 21.



unzuverlässig
Dienstag 29. Juli 09:12
Gestern auf der Bahnreise von Mössingen nach Ingolstadt:
In Stuttgart ist der IRE 5 Minuten später angekommen, aber der EC nach Augsburg hat 10 Minuten Verspätung. In Augsburg ist die Regionalbahn schon weg, Ankunft mit 1 Stunde Verspätung, Rückerstattung von 25% des Fahrpreises. Die Prozedur der Auszahlung mit Wartezeit im Reisezentrum dauerte nochmals 20 Minuten. Die zurück gezahlten 6,20 Euro sind kein Äquivalent zum Zeitverlust durch den verlotterten Bahnbetrieb.

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Von 10 Zügen auf der Abfahrtstafel im Hbf Stuttgart gibt es bei der Hälfte Änderungen, meist Verspätungen. Die Bahn ist krank. Statt für eine Verbesserung des Betriebs durch mehr Investitionen in Personal, Schiene und rollendes Material investiert die Bahn in das kropfunnötige Bahnprojekt S21, das dazu hin eine weitere Verschlechterung der Reisequalität wahrscheinlich macht.
(Dieser Blogeintrag wurde aus Versehen leider gestern nicht aktiviert.)


04:55,52 Minuten
Montag 28. Juli 13:11

geislinger-steige-juli-14

Nur knapp 5 Minuten dauerte heute die Fahrt mit dem EC die Geislinger Steige hoch vom Bahnhof Geislingen bis Bahnhof Amstetten. Das ist ein schlechtes Argument für die Neubaustrecke!


demokratischer Unsinn
Sonntag 27. Juli 14:18

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Der Wurmbau Stuttgart 21, Quelle unbekannt


das war einmal
Samstag 26. Juli 14:07
Mappus nach dem schwarzen Donnerstag, Rede im Landtag, Minute 3:35

„Baden-Württemberg braucht Stuttgart 21.“ __________________________________________________
Das wurde damals von den Befürworterparteien heftig beklatscht; es fällt diesen aber heute sehr schwer, die Sinnhaftigkeit von Stuttgart 21 zu belegen. Die
„21 guten Gründe für Stuttgart 21“ sind mehr als brüchig geworden, sie erwiesen sich als eine Sammlung von falschen Werbesprüchen, Halbwahrheiten und Luftnummern!“ (Schluss meiner Büttenrede vom Rosenmontag 2014).



konkurrenzlos günstig
Freitag 25. Juli 22:28

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Foto S.B. Stuttgart-Zuffenhausen

Die Bahn hat rückläufige Zahlen bei den Bahnkunden im Fernverkehr und gibt als Grund die Konkurrenz der Fernbusse an. Stimmt!
Im Bild der
Fernbus nach München. Die Fahrt kostet aktuell 8 Euro, fünfmal täglich ab Stuttgart Zuffenhausen! Fahrtdauer ca 1 Stunde länger, aber der ICE kostet regulär 57 €. Die Fahrt mit Nahverkehrszügen kostet regulär noch über 40€ und dauert so lang wie der Bus. In München hält der Bus zentral am Hauptbahnhof, während Stuttgart nicht in der Lage ist, einen ZOB anzubieten, wegen Stuttgart 21...
Die Wirtschaftlichkeit von Stuttgart 21 ist ohnehin nicht mehr gegeben, sie wird durch die Fernbusse nochmals kräftig absacken.



Berufsjubler
Donnerstag 24. Juli 15:03
„Entbehrungen müssen in Kauf genommen werden. Kein Neubau ohne Kompromisse die manchmal nicht so toll sind. Dafür wird das Ziel toll.“ (Stuttgarter Zeitung) ___________________________________________________________ Kommentarschreiber Ewald Moses (Deckname?) ist meist unter den Ersten, die im Sinne der S21-Befürworter ihre (bestellte?) Meinung kund tun. Ist er ein Lohnschreiber in einer Werbeagentur oder beim „Kommunikationsbüro“?



miserabel bis kriminell
Mittwoch 23. Juli 23:50
Stuttgart 21 und der Hauptstadtflughafen sind das typische Werk von Hobbybastlern.“ (Aus DIE WELT) ____________________________________________________________
S.B.: Eine gewagte These der rechtslastigen WELT, aber dass Stuttgart 21 miserabel bis kriminell (statt „best“ geplant) durchgeführt wird, davon handeln nicht weniger als 4 Artikel in der
heutigen Stuttgarter Zeitung:

Titelseite, Hauptartikel: „Kungelten Bahn und Land bei Stuttgart 21?“
Seite 5: „Zugbestellung sollte S21 retten“
Seite 17: „Pendler müssen Umwege gehen“
Seite 19: „Bauverkehr belastet Straßen“

Dass die Bahn den kommenden ICE-Fahrplan ausdünnt, weil die Prognosen falsch waren (der Fernbusverkehr lässt grüßen) und der Stuttgarter S-Bahn-Verkehr aus den Fugen geraten ist (heute Abend laufend Ansagen von Verspätungen im Hauptbahnhof tief) müsste Bahn und Politik zur Einsicht bringen, dass Stuttgart 21 ein kapitaler Fehler ist. Die Wirtschaftlichkeit, einst von Merkel gefordert, ist längst dahin. Gibt es noch gewichtige Gründe für das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm? Das Ende mit Schrecken ist die bessere Alternative!


Widerstand
Dienstag 22. Juli 10:44
Der Chefredakteur Dr. Heribert Prantl in der Süddeutschen Zeitung vom 19. Juli:

...„Widerstand in der Demokratie heißt anders: Er heißt Widerspruch, Zivilcourage, er heißt aufrechter Gang, er heißt Edward Snowden oder Kirchenalsyl oder Stuttgart 21; .... Er besteht in der Demaskierung von Übelständen. Dieser kleine Widerstand hat die Namen all derer, die nicht wegschauen, wenn sie meinen, dass in Staat und Gesellschaft etwas ganz falsch läuft. Er hat die Namen all derer, die wachrütteln, Unrecht aufdecken, Missstände benennen und dafür persönlich geradestehen.“...
Quelle: SZ, vom 19.7.2014, Seite 13


nicht vergessen
Montag 21. Juli 14:56
Die Kosten sind bei vielen anderen Bauprojekten stark gestiegen. Warum sollte ausgerechnet bei Stuttgart 21 der Kostenrahmen eingehalten werden?

Die Projektpartner: Bei Stuttgart 21 wurde eine Aktualisierung der Kalkulation auf der Basis einer weit vorangeschrittenen Planung durchgeführt. Ergebnis: Stuttgart 21 kostet – bei Preisstand 2010 – rund 4,1 Milliarden Euro. In dieser Kostenberechnungen sind bereits 328 Millionen für eventuelle Risiken und Kostensteigerungen beinhaltet. Erstmals bei einem Projekt in Deutschland wurde ein Risikofonds für eventuelle Kostensteigerungen gebildet. Entscheidend ist, dass rund 400 Millionen Euro aus diesem Risikofonds noch zur Verfügung stehen und damit die vereinbarte maximale Gesamtsumme von 4,5 Milliarden Euro noch weit weg ist.

Das Aktionsbündnis: Weil Stuttgart 21 heilig ist. Allein der noch im Bau befindliche City-Tunnel in Leipzig hat sich innerhalb weniger Jahre auf fast eine Milliarde Euro verdoppelt. In der StZ wird Stefan Mappus am 25. September 2004 wie folgt zitiert: "Eine Kostenexplosion schließe ich zu 99 Prozent aus." Das "bestgerechnete" Bahngroßprojekt kostete damals 2,8 Milliarden Euro – heute sind es offiziell 4,1 Milliarden Euro.
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Obige Frage und Antworten stammen aus
stuttgarter-zeitung.de/diskussion-um-grossprojekt-fragen-und-antworten-zu-stuttgart-21 Für die Projektpartner beantwortet deren Sprecher Udo Andriof diese Fragen. Für das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 spricht Gerhard Pfeifer vom Bund für Umwelt und Naturschutz.


heute wie gestern
Sonntag 20. Juli 20:44
HEUTE:
„Nur ein paar Dutzend Krakeeler versuchten, fernab vom abgesperrten Tunnelortal mit einer Tröte die Feier zu stören.“


Zitat aus der Südwestpresse Ulm vom 11.07.2014, „Südwestumschau“, Bericht „Startschuss für den Bau des Fildertunnels“ am 10. Juli. Der Autor ist der Hardcore-Befürworter Andreas Böhme.
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S.B. Es waren (nach Polizeiangabe) etwa 150 Menschen, eine Elite aus der engagierten Bürgerschaft gegen Stuttgart 21. Es wurde ein eigens gedichteter und komponierter vierstimmiger Choral gesungen.
Dokumentation mit Kurzvideos. Die tendenziösen und fehlerhaften Berichte von A. Böhme sind seit Jahren ein Ärgernis.

GESTERN:
Zum Kommentar Stuttgart 21 von Andreas Böhme in der SWP vom 28.7.09:

Sehr geehrter Herr Böhme, Sie schreiben in Ihrem Kommentar „Ein schwieriger Job“:
„Die große Mehrheit der Stuttgarter ist zwar für das milliardenschwere Vorhaben…“

Alle Umfragen zeigen jedoch das Gegenteil, „in Meinungsumfragen sprechen sich stabile 65 Prozent der Stuttgarter gegen "Stuttgart 21" aus.“ (
Welt-Online) Repräsentative Umfrage des SWR 54% (zitiert im Deutschlandfunk vom Wahlabend in Stuttgart mit Stimmen u.a. von Wölfle Kretschmann und Busch) Deutschlandfunk ) Deshalb kann es auch keine „lautstarke Minderheit“ geben. Ganzer Leserbrief hier und Offener Brief an Böhme (Memory 38).


selbsterklärend
Samstag 19. Juli 21:56

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Start der letzten Montagsdemo an der Martinskirche am Pragfriedhof Foto: S.B.


Bahnhofsfuge
Freitag 18. Juli 16:00
„Das Lügenwesen ist ein Meister aus Stuttgart.“
(Parodie zur Todesfuge von Paul Celan)

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Turmforum Hauptbahnhof noch Ende 2013


warum nur?
Donnerstag 17. Juli 23:42
SZ von gestern: „Die Vergrabung des örtlichen Hauptbahnhofs galt als bundesweit führende Katastrophen-Baustelle, bis der neue Berliner Großflughafen doch noch knapp vorbeizog.“
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S.B.:Eine gewagte These, denn bald wird Stuttgart 21 wohl wieder die „Mutter aller Katastrophen-Baustellen“. Bahnvorstand Kefer teilte beim
„Tunnel-Tam-Tam“ mit, dass die Baufirmen Hochtief und Bilfinger & Berger sich „zurückziehen“ würden. Warum nur? Auch das kommt sicher bald ans Licht der Sonnen und wird zu einem weiteren Sargnagel für Stuttgart 21.


Grube tönt
Mittwoch 16. Juli 21:06
Bericht von der „Taufe“ Fildertunnel in der Stuttgarter Zeitung:
„Es ist die Verantwortung gegenüber der Bevölkerung, die mit breiter Mehrheit hinter dem Projekt steht“, sagte Grube.
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Sehr geehrter Herr Dr. Grube,

meinen Sie mit „breiter Mehrheit“ die Volksabstimmung, die mit hinterhältiger Strategie (zum Beispiel hintanhalten der bereits bekannten Kostensteigerung und völlig überzogenen Ausstiegskosten) manipuliert wurde. Es ging dabei auch nicht um Stuttgart 21, sondern um die Neubaustrecke.
Wo wäre die Mehrheit aufgrund von Tatsachen wie

  • Rückbau der Leistung

  • Unwirtschaftlichkeit

  • fehlende Lösungen beim Brandschutz und Filderbahnhof

  • fehlende Mittel zur Bestandserhaltung von Strecken und Brücken.

Eine Umfrage mit dem heutigen Stand von S 21 würde für die Ablehnung eine wirklich „breite Mehrheit“ finden.
Ihre Bahn liefert eine schlechte Leistung im Hinblick auf Pünktlichkeit und Sauberkeit und das Preis/Leistungsverhältnis. Zu Tausenden strömen die Fernreisenden in die Busse zu Lasten der Wirtschaftlichkeit der Züge. Sie, Herr Dr. Grube sind verantwortlich für die Malaise der Bahn und Ihre markigen Worte sind fehl am Platz.
Mit freundlichen Grüßen

Siegfried Busch


es tut richtig weh
Dienstag 15. Juli 15:27
Familiennachrichten von Dr. S. U. aus dem Heilbronner Raum:
„Viele liebe Grüße an alle, ich hoffe, es geht Euch gut ( wenn auch Stuttgart 21 , die große Katastrophe, nun doch gebaut wird. Ich mag gar nicht mehr nach Stuttgart fahren, es tut richtig weh), Eure S.
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Liebe Kusine, Du weißt wohl nur das, was die Projektpropaganda über die Medien verbreitet...


Diese Stadt ächzt.
Montag 14. Juli 22:27
Pfarrer Romeo Edel bei der „Tunneltaufe“:
Wir sind fasziniert von dem, was Menschen möglich ist. Allein die Bohrmaschine lässt einen ehrfürchtig verharren. Und zugleich wissen wir um die gigantischen Eingriffe in Natur und Stadt. Biotope werden verändert oder ganz zerstört. Diese Stadt ächzt unter den Belastungen, die mit diesem Großprojekt auf sie zukommen, vieles davon ist schon erlebbar und sichtbar. Manche sagen es wird noch schlimmer. Und die Gesellschaft unserer Stadt ist noch immer zerstritten oder gespalten zwischen unten graben und oben bleiben.“


Bahnsinn
Sonntag 13. Juli 17:35

Dresden 14

„Ihr Einkaufsbahnhof. Gute Geschäfte. Mehr erleben.“
Hallo Bahn, Euer Profitmarketing stinkt zum Himmel. Die Bahnkunden wollen im Bahnhof Pünktlichkeit und Sauberkeit erleben, vor allem bei der Pünktlichkeit ist der Wurm drin. „Gute Geschäfte“ sind auch in Dresden vor allem Fastfood-Stationen. Die Bahn als kundenfeindlichen Zockerverein habe ich heute auch auf dem WC erlebt: 1 ganzer Euro muss bezahlt werden, der Gutschein von 50 Cent kann nur zu einem Einkauf ab 2,50 € verwendet werden. Millionenprofite aus der Bahnhofs“Verwertung“ zu Lasten der Bahnreisenden. Die Bahn ist krank, sie krankt am System.



Reiseverlust
Samstag 12. Juli 19:52

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Bautzen, 40 000 Einwohner, Bahnhofshalle geschlossen...


"hinwegpofallern"
Freitag 11. Juli 17:00
Kommentar in der Stuttgarter Zeitung: „Welche strukturellen Probleme dieses als epochal verklärten Projektes wurden seit der jüngsten Verlautbarung von Unumkehrbarkeit in 6 Artikeln gelöst und leider noch nicht freudig kundgetan? Ob sich die Naturgesetze aus Mathematik , Physik und Geologie und die begründete S 21-Kritik wohl medial "hinwegpofallern" lassen?“ __________________________________
„ Es ist daher durchaus möglich, dass das Projekt an seinen inneren und äußeren Widersprüchen scheitert und als Bauruine und Denkmal für Größenwahn in die Geschichte eingeht.“ (aktuelles Zitat)



90 Stufen
Donnerstag 10. Juli 21:35

Zuffenhausen

Heute am Aufzug Zuffenhausen. Statt Aufzug dann mit Koffer, Rucksack und Klapprad drei Treppen abwärts mit zusammen 90 Stufen zu Fuß bis auf die Ebene des Fernbus-Bahnhofs.
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Blog vom 24. Juni 2014:
„Seit Januar haben wir es geschafft, die Verfügbarkeit der Aufzüge von 68 auf 90 Prozent zu erhöhen“,
berichtete Hantel.
68% verfügbar heißt: fast jeder dritte Aufzug war vor 2014 „nicht verfügbar“ (in Mössingen waren es zum Beispiel 4 Monate und 11 Tage). Neuerdings soll es „nur“ jeder zehnte Aufzug sein. Die Bahn hat allerdings ein großes Glaubwürdigkeitsproblem. Schönredner Hantel ist bereits im Juli 2011 von mir mit einem Brief bedacht worden (
Memory Nr. 27), natürlich ohne Antwort.

symbolischer Baustart
Mittwoch 09. Juli 12:09
Focus: „Der Bau des neuen Stuttgarter Hauptbahnhofs startet am 5. August…
Der Baustart gilt als Symbol dafür, dass das umstrittene Vorhaben unumkehrbar ist.

Schwarzwälder Bote zum Baustart am 2.2.2010:
„Doch am kommenden Dienstag werden Fakten geschaffen: Vertreter der Geldgeber.. werden gemeinsam symbolisch den ersten Prellbock anheben. Damit werden die Arbeiten auf der voraussichtlich größten Baustelle Deutschlands in Gang gesetzt.



jeden Tag ein bisschen besorgter
Dienstag 08. Juli 18:17
Das Rohrhirsch-Zitat im Blog gestern stammt aus einer früheren Rede. Aktuell ist aber dieses drastische Lamento zum aktuellen Bahnverkehr:
„Mathematisch-statistisch abgesicherte Modelle zu Schienen­verkehren und konkreter Bahnbetrieb sind von zweierlei Qualität. Das gilt immer, aber vor allem dann, wenn wir uns als Pendler, Reisende, S-Bahn-Nutzer, Stadtbahnfahrer begreifen, die sich doch schon heute, bevor sie aus dem Haus gehen, fragen, und jeden Tag ein bisschen besorgter, was der Tag wohl wieder bringen mag? Welche Linie ist heute dran? Wie geht heute das große DB Signal- und Weichenstörungsroulette für mich aus?“ Video Text


„die Kontinuität im Irrtum“
Montag 07. Juli 17:41
„Das schlimmste in der Politik ist, wenn ein Politiker erkennt, eine Entscheidung ist überholt, und vor lauter Angst, dass eine Änderung der Entscheidung eine Diskussion auslöst, die alte Entscheidung beibehält. Ich nenne das die Kontinuität im Irrtum.“
Horst Seehofer im Portrait, „Kontrovers“ des Bayrischen Fernsehens: Minute 17:00
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Prof. Dr. Ferdinand
Rohrhirsch: „…Was also soll ich von einem Menschen denken, der zugibt, dass er sich verrannt hat – aber nun, statt umzukehren, zu sich und anderen sagt: Leute, ich bin zwar auf dem falschen Weg, aber weil ich schon so weit in die Irre gelaufen bin, etikettiere ich den falschen Weg um und sage zu mir und zu denen die mich begleiten: Das ist ab jetzt der richtige Weg für mich und für euch. …“
Aus der Rede von Prof. Dr. Ferdinand Rohrhirsch auf der Demo vom 30. Juni 2014
Video Text


Abzocker Bahn AG
Sonntag 06. Juli 16:52
Der Monopolist Deutsche Bahn bringt die Konkurrenz an den Rand der Möglichkeiten. Video, Dauer 1 Minute.


Bild manipuliert
Samstag 05. Juli 21:11
Heiko Frischmann schaut ganz genau hin, hier die Doku seiner Untersuchung zu den drei Zugentgleisungen im neugebauten Gleisvorfeld Stuttgart Hbf. Er hat einen begründeten Verdacht...

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Seine Zusammenfassung: „Das EBA hat durch eine verzerrte Vergrößerung der Pufferüberdeckung versucht einen verfälschten geometrischen Eindruck bei den Lesern des Unfallberichts zu erzeugen. Bilder werden gewöhnlich immer dann manipuliert wenn es darum geht Tatsachen vorzuspielen die nicht vorliegen oder unplausiblen Theorien zu mehr Akzeptanz zu verhelfen.“ Dazu der Bericht in der Stuttgarter Zeitung.


„einzelne Stimme über dem Acker“?
Freitag 04. Juli 16:03
Die Bahn ließ vor Gericht mit Blick auf Engelhardt argumentieren: „Es kann doch nicht sein, dass eine einzelne Stimme über den Acker daherkommt und alles in Frage stellt, dabei hat es doch Professoren und Fachexperten gegeben.“ Dagegen wird der Nachweis des Leistungsrückbaus ausschließlich mit den Stimmen der Bahn, d.h. mit den Dokumenten und Aussagen der Planfeststellungsgutachter, geführt, die die wahre Kapazität des Bahnhofs jahrelang verschleiert hatten. Engelhardt: „Mit der Ablehnung der entsprechenden Beweisanträge verlässt den VGH leider der Mut, den größten technisch-wissenschaftlichen Betrugsfall Deutschlands aufzuklären.“
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S.B.: Hinter
Dr. Engelhardt stehen viele kluge Köpfe und glaubwürdigere Fachleute als die von der Bahn beigebrachten. Er ist keine „einzelne Stimme“. Mein Kommentar am 04.07.16:01 zum Bericht in der Stuttgarter Zeitung:
„Mit der Kostenüberschreitung der Wirtschaftlichkeit um zwei Milliarden ist Stuttgart 21 bereits gescheitert. Das laute Halleluja der Befürworter ist verstummt, ihre "21 guten Gründe für Stuttgart 21", "Das neue Herz Europas" und "Die guten Argumente überwiegen" sind ersatzlos aus dem Verkehr gezogen. Projektleiter Hany Azers 120 Risiken stand nur eine einzige Chance gegenüber. Aber die politischen Mehrheiten sind anscheinend zu einer Umkehr nicht fähig und der Justiz fehlt der Mut. Also wird weiter gemurkst bis zum bitteren Ende des Wurmbaus zu Babel.“


Noch alle Räder auf der Schiene?
Donnerstag 03. Juli 11:52
„Die, die den Bahnbetrieb nur aus der Simulationsperspektive kennen, die werden staunen, wie bockig ein Bahnhof werden kann, wenn er mit Gleisneigungen gequält wird, die schon nicht mehr mit „abenteuerlich“, sondern nur noch mit dem Attribut „kriminell“ bezeichnet werden können.

Man darf keine Bahnhöfe bauen, in denen die Gleisneigung so groß ist, dass keine Fahrtrichtungswechsel, Verstärkungen, Schwächungen, Lokwechsel, Bremsproben, keine gegen­läufigen Doppelbelegungen mehr durchgeführt werden dürfen – also all das, was ein Eisenbahnbetrieb erfordert, wenn er aus der Perspektive der Reisenden und der Eisenbahner gedacht und gemacht werden soll.

Die, die so etwas entwerfen, planen und genehmigen, die müssen sich fragen lassen, ob sie noch alle Räder auf den Schienen haben?“
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Aus der Rede von Prof. Dr. Ferdinand Rohrhirsch auf der Demo vom 30. Juni 2014
Video Text


Demo 30.6.2014
Mittwoch 02. Juli 10:22

foto

Hallo K21-Verfechter, gegen die Milliarden und die in S21 verstrickte Politik-Mehrheit habt ihr schlechte Karten. Wie David gegen Goliat.


zweierlei Maß
Dienstag 01. Juli 11:01
Zum „
Wasserwerferprozess“ berichtet Prof. Dr-Ing. Manfred Fischer von seinen persönlichen Erfahrungen am Schwarzen Donnerstag (Augenverletzung) und seine Schlussfolgerungen im Hinblick auf Polizei, Justiz und Presse:

„Da wird doch offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen.“
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Den ganzen Kommentar hier lesen.


Demo heute
Montag 30. Juni 22:51
„…dass stattdessen ein absurd teurer Neubau durchgedrückt werden soll, der sich dadurch auszeichnet, dass er durch obszön viel Geld grotesk wenig Leistung bietet.“
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Aus der Rede von Prof. Dr. Rohrhirsch


Der Dichter spricht (26)
Sonntag 29. Juni 22:11
J.W.v.Goethe, Iphigenie, 2. Aufzug, 1. Auftritt, Schluss (Pylades zu Orest):
„Wohl uns, daß es ein Weib ist! denn ein Mann,
Der beste selbst, gewöhnet seinen Geist
An Grausamkeit und macht sich auch zuletzt
Aus dem, was er verabscheut, ein Gesetz,
Wird aus Gewohnheit hart und fast unkenntlich.“
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Warum habe ich bei diesem Text an unseren Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann gedacht? „
Der beste selbst…“ „verabscheut“ Stuttgart 21 (denn er kennt die Schwächen, Probleme und Verlogenheit), er macht aber die Volksabstimmung zum „Gesetz“ und wirkt auf uns Stuttgart21-Gegner inzwischen „hart und fast unkenntlich“. Oder sind diese Assoziationen unangemessen und unfair?


Liberté!
Samstag 28. Juni 22:46
Heute live von den Münchener Opernfestspielen Rossinis „Tell“ frei nach Schiller, in der Titelrolle der frühere Stuttgarter Michael Volle. Das ganze Ensemble schmettert am Schluss ein vielfaches „Liberté“. Diese wird in Stuttgart ganz aktuell diskutiert durch die Berichterstattung von dem Prozess zum „Schwarzen Donnerstag“, dem 30.09.2010.


1514 / 2014 (1)

Freitag 27. Juni 22:50
Katalog zur aktuellen Ausstellung zum Tübinger Vertrag von 1514,

foto

auch für 2014 und Stuttgart 21 gültig.
Macht: Die politische Mehrheit hat unter Fraktionszwang S 21 durchgesetzt.
Gewalt: Besonders sichtbar am „Schwarzen Donnerstag“.
Freiheit: Friedliche Bürger protestieren gegen Macht und Gewalt.


Sündenfall bleibt
Donnerstag 26. Juni 11:10
Aktueller Kommentar im SWR: „Die Nachricht war alarmierend, die Bilder, die dann folgten, waren nur noch schockierend: Wasserwerfer, die im Stuttgarter Schlossgarten gegen friedliche Demonstranten vorrücken, Schüler, die verängstigt unter Plastikplanen kauern, vermummte Polizeibeamte mit Schlagstöcken. Dieser Tag war ein Desaster, ein Sündenfall, und er bleibt es.“


Fehlschuss
Mittwoch 25. Juni 19:13
Broschüre DB Infrastruktur ProjektBau, Oktober 2007, „Neubauprojekt Stuttgart – Ulm, Fragen und Antworten zum neuen Verkehrskonzept für Stuttgart und die Region“ Seite 3:
„Der neue Hauptbahnhof ist doppelt so leistungsfähig wie der bisherige. Und er ist sogar auf Zuwachs geplant und könnte in einigen Jahrzehnten bei Bedarf weiter ausgebaut werden.“
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So sollte die Bevölkerung und die Politik für Stuttgart 21 gewonnen werden. Unfähigkeit oder bewusste Täuschung? Ist das jemals mit Bedauern dementiert worden?


zugegebenes Aufzugs-Desaster
Dienstag 24. Juni 20:26
„Seit Januar haben wir es geschafft, die Verfügbarkeit der Aufzüge von 68 auf 90 Prozent zu erhöhen“, berichtete Hantel.
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68% verfügbar heißt: fast jeder dritte Aufzug war vor 2014 „nicht verfügbar“ (in Mössingen waren es zum Beispiel 4 Monate und 11 Tage). Neuerdings soll es „nur“ jeder zehnte Aufzug sein. Die Bahn hat allerdings ein großes Glaubwürdigkeitsproblem. Schönredner Hantel ist bereits im Juli 2011 von mir mit einem Brief bedacht worden (
Memory Nr. 27), natürlich ohne Antwort.


Stadt der Zukunft – Zukunft der Stadt
Montag 23. Juni 15:02
Kongress-Thema in Stuttgart am 24. Und 25. Juni in der Alten Reithalle, eingeladen hat die Stuttgarter Zeitung.

Aus dem Rundmail-Kommentar von Werner Sauerborn:
„Eine sinnvolle Thematisierung von „Zukunft der Stadt“ unter Meidung des Themas S21 ist absurd. Aber genau das versucht die Stuttgarter Zeitung. Diese Quadratur des Kreises hat man sich in der Chef- und Wirtschaftredaktion (die S21-kompetenten Lokalredakteure kommen im Programm erst gar nicht vor) so vorgestellt:
Das Wort selbst und damit das Thema Stuttgart 21 kommen im gesamten Programm nicht mit einer Silbe vor. Und die Bürgerbewegung gegen Europas größtes Großprojekt und ihre ExpertInnen, ohne die die Absurditäten von S21 nie ans Tageslicht gekommen wären, weil die Leitmedien ihre Rolle ja lange im Kampagnenjournalismus für das Projekt gesehen haben, werden mit allen Tricks vor der Tür gehalten.“
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Die Befürworter im „Kampagnenjournalismus“ der Stuttgarter Presse und auch sonst scheinen allmählich kalte Füße bekommen zu haben, weil sich Stuttgart 21 immer mehr zum unabwendbaren Desaster entwickelt hat, das alles Frohlocken erstickt. Mit Ignorieren wird es nicht besser, die aufdringliche blaue Rohrwelt im Zentrum der Stadt lässt sich nicht unsichtbar machen.


Gerüchteküche
Sonntag 22. Juni 21:27

Zum Blog vom 18.06. „Sarkasmus pur“, Zitat: „Dass die Mineralwasserschüttung beim ersten Pumpversuch zurückging, halte ich persönlich für ein Gegnergerücht. Da ist vieles im Umlauf, was weder Hand noch Fuß hat.“
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Eine Ursache solcher Gerüchte ist das Verheimlichen von Problemen (
121 Chancen und Risiken = 1 Chance und 120 Risiken) und Pannen beim Bau von Stuttgart 21 durch die Betreiber. So wurden Höhlensachverständige/ -forscher zum Stillschweigen verpflichtet bei geologischen Vorkommnissen der Alb-Querung durch den Karst wie hinderliche Dolinen, Höhlen usw. Oder ist das auch nur ein Gerücht?



Murks der Bahn
Samstag 21. Juni 21:38
Frau Kretschmann tauft demnächst den Albabstiegstunnel, Herr Kretschmann kommt nicht zur Tunneltaufe, Zeit für ihn, ein Schreiben des Aktionsbündnisses vom 31. März erst- oder nochmals zu lesen, das ihm die Leviten liest und wo es am Schluss heißt:
„Warum sollte es einer Landesregierung, die für einen Politikwechsel angetreten ist, nicht vorbehaltlos ohne parteipolitische Engstirnigkeit möglich sein, den ganzen Murks der Bahn gewissenhaft zu prüfen und sich zu entscheiden, ob sie das alles noch will.“



Gehört der Aufsichtsrat der DB Bahn zum „Lügenpack“?
Freitag 20. Juni 22:41
Aus der Untersuchung zur Haltung des Aufsichtsrats und der Bundesregierung:
„Der Aufsichtsrat stimmte für den Weiterbau wegen eines vermeintlichen
Kostenvorteils von 77 Mio. Euro. Dies geschah trotz eines kritischen „Dossiers“ aus dem Kreis der Staatssekretäre im Aufsichtsrat der DB AG sowie entgegen der Aufklärung durch Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn über mindestens 210 Mio. Euro günstigere Ausstiegskosten. Dem Aufsichtsrat lagen am 05.03.2013 aber insbesondere die Informationen vor, dass S21 um weitere Milliarden teurer werden wird. Somit hatten sich die 77 Mio. Euro Vorteil schon weit in einen vielfach so hohen Nachteil verkehrt,…“
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Der Kostenvorteil für den Weiterbau ist also eine behauptete Unwahrheit vulgo Lüge. Details
hier lesen.



Geht's noch peinlicher?
Donnerstag 19. Juni 10:06
… „Und jetzt kommt die Bahn daher und erklärt: April, April! Wir brauchen die zwei Spuren gar nicht! Geht’s noch peinlicher? …Die Bahn glaubt, sich alles leisten zu können - Unpünktlichkeiten, Pannen, Kostenexplosionen, Wortbrüche. Diese Bahn ist ein Bananenstaat im Staat. Und jetzt kommt auch noch Ronald Pofalla.“ (Aus dem Kommentar zum Artikel in der Schwäbischen Zeitung „Bahn stellt Gäubahn-Ausbau in Frage“. Ganzer Kommentar bei Zum Blog aktuell)


Sarkasmus pur: "Glück auf!"
Mittwoch 18. Juni 23:04
Leserkommentar von Florian Spitzer gestern 17. Juni um 21:04 Uhr zum Thema Filderbahnhof, Artikel in der Stuttgarter Zeitung:
„Simulationen und bunte Werbefilmchen, aber damit noch nicht genug. Zum Grundwassermanagement-Experiment meinte der verantwortliche Projektleiter: "Ob es funktioniert, wissen wir, wenn es fertig ist" ... extrem beruhigende Aussage, das muss man schon mal festhalten. Der einzige Pumpversuch wurde damals übrigens abgebrochen, weil die Mineralwasserschüttungen im Bad Berg massiv zurück gingen. Den Grund dafür kennen diese Experten bis heute nicht. Ebenfalls sehr beruhigend. Aber klar, wenn Herr Wittke (80) sagt "alles wird gut" und Herr Dietrich das dann noch 10 mal wiederholt, dann wird das schon stimmen. Hoffen wir einfach alle das Beste. Glück auf!“



225. Montagsdemo gestern
Dienstag 17. Juni 22:52
Aus dem Melodram von Solveigg Oboth & La Rondena (Flamengo-Tanz, Gitarre und Rezitation):
„…wir begegnen uns auch heute
auf der Montagsdemo, Leute,
immer wieder, es geht weiter,
im Ernst, widerständig, heiter,
und graben die Andern auch weiter
wir bleiben grad bergauf,
wir reichen uns die Hand,
wir geben niemals auf…“
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Eine ungewöhnlich gut gelungene Demo-Nummer. So etwas bedarf viel Geist, Zeit, Können! Danke und Glückwunsch!
Auch Walter Steiger sei bedankt, dass ich hier in Bad Gastein die Demo nachhören und -sehen konnte (seine Videos bei
Zum Blog aktuell)


Ansehen ramponiert
Montag 16. Juni 19:40
Aus Handelsblatt
„Ob Elbphilharmonie, Berliner Großflughafen oder „Stuttgart 21“ – eines eint diese Bauvorhaben – sie haben das Ansehen Deutschlands ramponiert. Die Kosten haben sich vervielfacht, die geplanten Termine für eine Fertigstellung werden um etliche Jahre verfehlt.“
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Merkels „Zukunftsfähigkeit“ durch Stuttgart 21 also jetzt schon verspielt?




Absurdistan S 21
Sonntag 15. Juni 20:28
Aus Rundmail Werner Sauerborn von heute:
„Einen neuen Bahnhof zu bauen mit all den Risiken, Schäden und Beeinträchtigungen, der am Ende noch weniger kann als der jetzige – das ist in einem Maße absurd, dass es dieser Bewegung immer wieder neue Motivation und Kraft gibt und geben wird…“



Ein Grüner traut sich
Samstag 14. Juni 21:34
Grünen-Politiker Oliver Krischer, aus Interview gestern im Deutschlandradio Kultur:
„…so Dinge wie Stuttgart 21 oder eine Fehmarnbeltquerung, das sind alles Sachen, eigentlich Verkehrsprojekte, die nicht mehr in die Zeit passen, die einfach nicht mehr finanzierbar sind.“



Viel Spass bei der Benutzung!
Freitag 13. Juni 16:05
Die Flughafenanbindung an das Bahnprojekt Stuttgart 21 aktuell im SWR und der Presse. Ein weiteres Kapitel in der verkorksten Baugeschichte von Stuttgart 21.

3-02-s21-flughafen-bf-querschnitt

Gezeigt wird hier ein Querschnitt von ca 65 Meter Länge. Ein ICE ist aber 200 Meter lang*), da gibt es lange Wege bis zum Aufzug oder den Fahrtreppen, die 26 Meter überwinden müssen. 26 Meter entsprechen 10 Stockwerken eines Hauses.
*) Wenn ein Zugende wie abgebildet steht, reicht der Zug rechts noch ca 135 Meter weiter. Nachtrag: plus 200 Meter, wenn der ICE in Doppeltraktion fährt, also 400 Meter lang ist.



die Hucke voll lügen
Donnerstag 12. Juni 19:28
Aus der Website der Stadt Stuttgart zu Stuttgart 21:

„Insgesamt 60 Kilometer neue Bahnstrecke und drei neue Bahnhöfe (Hauptbahnhof Stuttgart, Bahnhof Flughafen/Messe sowie die S-Bahnstation Mittnachtstraße am neuen Rosensteinviertel)
sorgen dafür, dass der Bahnknoten Stuttgart leistungsfähiger wird.

E-Mail an die Stadt Stuttgart mit dem heutigen Blogeintrag.
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Sehr geehrte Zuständige für diesen Text:
Kann es sein, dass die Behauptung der größeren Leistungsfähigkeit des Bahnknotens ganz falsch ist? Dass es gerade umgekehrt ist? Ist es nicht so, dass die
Nahverkehrsgesellschaft BW dem Kopfbahnhof eine höhere Leistungsfähigkeit attestiert hat?
Ein „amtlicher“ Leistungsvergleich S21/K20/K21 nie stattgefunden hat, weil ihn die Bahn blockiert?
Dass der Mischverkehr am Flughafenbahnhof Minderungen der Leistungsfähigkeit der S-Bahn herauf beschwört?
Dass sich die Fahrzeiten durch die S-Bahnstation Mittnachtstraße für die meisten S-Bahn-Nutzer verlängern?
Dass die Fachleute von sma im Vergleich beider Bahnhöfe für den Bahnverkehr im Land höchstens Vorteile im Sekundenbereich errechneten - wo bleibt da der leistungsfähigere Bahnknoten?

Bitte passen Sie Ihren Text von vorgestern der Realität an und lügen Sie Ihren Lesern nicht die Hucke voll.
Mit freundlichen Grüßen
Siegfried Busch www.metropolis21.de



786,97
Mittwoch 11. Juni 22:26
Stuttgarter Nachrichten: „ Die Bahn hat bis April 2014 786,97 Millionen Euro für ihr Projekt Stuttgart 21 ausgegeben. Diese Zahl nennt der Bahn-Konzern…“
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Wenn „der Bahn-Konzern“ verlautbart, sind das oft „politische Zahlen“ gewesen. Die Bahn hat ihre Glaubwürdigkeit längst verspielt.
Außerdem: der genannte Betrag dürfte viel weniger als 10% der Gesamtkosten ausmachen, ein Baustopp könnte viele Milliarden einsparen und zudem eine bessere Bahn ermöglichen.



ZOB??
Dienstag 10. Juni 22:58
Ergänzung zum Blog von gestern: Konkurrenzlos günstig ist Mein Fernbus:

Stuttgart (
ZOB Zuffenhausen) → Dresden Hbf (Bayrische Straße)
Dienstag, 10. Jun ab 09:15 − an16:45, Dauer 7 Std. 30 Min., direkt ohne Umsteigen
Preisvergleich: ICE 125 €, RE 78 €, Fernbus 20 €

Während der Fernbus in Dresden direkt am Hauptbahnhof halten kann, ist in Stuttgart der „ZOB“ seit März 2010 dezentral in Zuffenhausen, obwohl der Platz der Bushalteplätze Schlossgartenstraße am Hauptbahnhof seither wenig gebraucht wurde. Seit vier Jahren werden die Busnutzer unnötig nach Zuffenhausen oder Obertürkheim geschickt, um die drückende Konkurrenz für die Bahn ein Stück weit vom Leib zu halten. Auf den Pöbel, der sein Geld zusammenhalten muss und sich die überteure Bahn nicht leisten will und kann, wird wenig Rücksicht genommen. Armes Stuttgart!



Qual mit ICE
Montag 09. Juni 23:17
Morgen muss eine Geigerin um 15.30 bei der Einspielprobe in der Dresdener Frauenkirche sein. Es gibt viele Verbindungen und die Wahl ist nicht einfach.

Zwei ausgewählte Verbindungen Stuttgart - Dresden:
Mit ICE/RE 2 mal Umsteigen, Dauer 7:08 Stunden, 125 Euro
Nur Regionalexpress, 1 mal Umsteigen, Dauer 7:18, 78 Euro

Vorteil ICE Klimaanlage, Nachteil Pünktlichkeit fraglich, werden die Anschlüsse erreicht?
Vorteil RE Preis und höhere Zuverlässigkeit. Klimaanlage?

Der Regionalexpress mit Umsteigen in Nürnberg dauert nur 10 Minuten länger, ist erfahrungsgemäß zuverlässiger und fast nur halb so teuer.

Vielleicht morgen im Blog der Report über diese Zugfahrt, bei der das System Deutsche Bahn wieder auf dem Prüfstand steht.

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Und was hat das mit Stuttgart 21 zu tun?
Antwort:
das System Deutsche Bahn ist krank, Fahrpläne, Fahrpreise, Reisekomfort und Pünktlichkeit sind ein Ärgernis. Der Stuttgarter Hauptbahnhof war noch 2010 der pünktlichste Großstadtbahnhof Deutschlands (Stiftung Warentest). Dieses hohe Gut wird durch S 21 gefährdet wenn nicht vernichtet.



teuerst und dümmst
Sonntag 08. Juni 22:51
„Tatsächlich ist Stuttgart 21 samt der Schnellbahnstrecke nach Ulm Deutschlands teuerstes und dümmstes Großprojekt.“
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So stand es schon
2011 in der Süddeutschen Zeitung und hat sich in der Zwischenzeit immer mehr als richtig heraus gestellt.


Kriemhilde an Siegfried
Samstag 07. Juni 23:18
Keine Episode aus dem Nibelungenlied, sondern ein Leserbrief von Kriemhilde Stürzl in der Esslinger Zeitung vom 31. Mai 2014 mit der Überschrift „Und das soll ein Zukunftsbahnhof sein?“ Statt alter Heldensage vom aktuellen Trauerspiel hier lesen.


pünktlich à la DB

Freitag 06. Juni 22:32
Aus einer E-Mail: „Sitze im sich laufend mehr verspäteten ICE gen Fulda (immerhin ohne Umsteigen zu müssen…)“
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Die drei wichtigsten Merkmale der Bahn sind nach Benedikt Weibel, ehem.Chef der Schweizer Bahn „pünktlich - sicher - sauber“. Die Pünktlichkeitsstatistiken der Bahn sind wenig wert. Eine Verspätung von 5 Minuten und 59 Sekunden, also 6 Minuten gilt bei der Bahn noch als pünktlich! Die große Malaise der Deutschen Bahn wird im Film
„Betriebsstörung - macht die Bahn noch mobil?“ aufgezeigt.


VIP
Donnerstag 05. Juni 23:21
„Liebe Bahn“ Satire auf den Baufortschritt von Erik Raidt in der Stuttgarter Zeitung, Hohn und Spott für die absurden Werbeverrenkungen der S21-Betreiber.

Foto: Martin Stollberg
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Voller Demut verneigen wir uns vor Ihnen angesichts des fantastischen Baufortschritts bei unserem Lieblingsprojekt Stuttgart 21. Beinahe täglich erreichen uns Nachrichten über Streckenabschnitte, die vorzeitig fertig werden, Kostenpläne, die eingehalten und 20-Jahrespläne, die übererfüllt werden.“


Cannstatter konstatieren
Mittwoch 04. Juni 23:11
Nach der Gemeinderatswahl schreiben die Cannstatter gegen S21:
„Wir werden auch weiterhin mit einer Mehrheit im Gemeinderat zu tun haben, die die mutwillige Zerstörung der halben Stadt, die Gefährdung der Mineralquellen, die Amputierung des Nahverkehrs und den finanziellen Ruin von Stuttgart in Kauf nimmt, um Baugelände für Immobilienspekulanten freizuschaufeln, 2 Minuten schneller in Bratislava zu sein und zu beweisen, dass auch die dümmsten Projekte bei hinreichender politischer Rückendeckung aus Berlin als Beweis für Deutschlands Ingenieurkunst bis zum bitteren Ende durchgezogen werden.“


"Die Stadt wird schöner" (9)
Dienstag 03. Juni 22:08
Wer glaubt noch an diese Gebetsmühle seit 2008 angesichts des Unheils, das Stuttgart 21 bereits angerichtet hat?

Ausschnitt aus einem aktuellen Plakat mit dem „Schwindelbild“, entlarvt in meinem
Vortrag „Schöne neue Stadt?“

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totaler Quatsch!
Montag 02. Juni 11:34
Aus Focus-Magazin:
„Die Gegner trieben die Kosten von 2,4 Milliarden Euro auf 6,5 Milliarden Euro.“



Pegelstand S21
Sonntag 01. Juni 19:23

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Rommel vereinnahmt
Samstag 31. Mai 23:26
Wie die S-21-Propaganda den beliebten ehemaligen OB Manfred Rommel vereinnahmt, stellt Prof. Manfred Fischer in einem Offenen Brief an Bahnsprecher Dietrich dar und zeigt dabei den unfairen Umgang mit einem „historischen“ Interview von 2008. Rommels damalige Begründung seiner S21-Befürworterhaltung beruhte auf Fakten, die sich dann als grob falsch erwiesen haben, z.B. „best geplant“ und „doppelte Leistungsfähigkeit“. Rommel zwei Jahre später handschriftlich : „
Wenn es anders gewesen wäre, hätte ich wohl anders entschieden. Aber es war eben nicht anders.“
Offener Brief von M. Fischer (= Memory 39)


Die Bahn verspricht
Freitag 30. Mai 19:31
ZDF: Deutsche Bahn verspricht WLAN in allen ICE-Zügen bis Jahresende.
_____________________________________________
Kommentar Walter Zuleger: „Wenn sie nur mal versprechen würde, bis Jahresende pünktlich zu fahren. Dann bräuchten wir auch keine Apps um festzustellen, ob wir denn heute überhaupt noch nach Hause kommen...“



"Die Stadt wird schöner" (8)
Donnerstag 29. Mai 22:22
Fotomontage von C.D., passend zum gestrigen Blog:

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umzingelt
Mittwoch 28. Mai 21:22
Schlechtes Foto heute aus dem Zugfenster.
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Der „Solitär“ Stadtbibliothek wird allmählich von viel Beton umgeben, links die Pariser Höfe, rechts wächst das ECE-Center in die Höhe. „
Die Stadt wird schöner?


S21 & Kirche

Dienstag 27. Mai 13:28
„Kaum waren die »unumkehrbaren« Verträge abgeschlossen, da saßen die Kirchen mit im Boot.“
_______________________________________________
Aus der Rede von
Thomas Felder in Esslingen auf dem Rathausplatz am 24. Mai 2014.


Lügenflyer...
Montag 26. Mai 21:29
... = Flyer mit dreisten Lügen (oder naiv nachgebeteten falschen Parolen der S21-Propaganda).

.Lügen-Flyer 6Mai2014


Wahltag in der gespaltenen Stadt
Sonntag 25. Mai 20:57 (gestern, Samstag, ausnahmsweise kein Blog)
Wahlplakat Filderstraße nahe Markuskirche

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Wohnhaus Filderstraße (gegenüber Markuskirche)

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Herz-Schmerzen
Freitag 23. Mai 15:12
Kleine Korrektur des gestrigen Blogeintrags:

Die Webadresse
dasneueherzeuropas ist umformatiert nach das-neue-herz-europas, die sich nach der Sucheingabe aber sofort in bahnprojekt-stuttgart-ulm verwandelt. Auf der aktuellen Startseite

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ist das angeberische Herzsymbol verschwunden, mit dem einst heftig geworben wurde. Screenshot der von der Landesbibliothek gespeicherten
Ausgabe vom 7.10.2010:

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Der Nachfolge-Slogan von „Das neue Herz Europas“ war „Die guten Argumente überwiegen“. Beide Parolen werden nicht mehr in der heutigen Werbung verwendet. Bereits auf der Startseite des Bahnprojekts vom Juli 2013 ist nichts mehr davon zu sehen. Das ständige S21-Herzflimmern in der Presse hat leider noch nicht zum endgültigen Herzinfarkt „des dümmsten Bahnprojekts der Welt“ geführt.


es bröselt

Donnerstag 22. Mai 19:03
Bei der Revision meiner Links sind zwei davon inzwischen inaktiv:

1. DOMAIN ERWERBEN
This domain is FOR SALE - Diese Domain steht ZUM VERKAUF
prostuttgart21.de


2.
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Die von Ihnen eingegebene Internetadresse
www.dasneueherzeuropas.de konnte nicht gefunden werden


Gereimtes zu S21
Mittwoch 21. Mai 21:48
Von Eckart Schäffer sind in diesem Blog mehrmals Gedichte zu aktuellen Geschehnissen Stuttgart 21 veröffentlicht worden.
Auf einer
eigenen Seite stehen jetzt drei Gedichte aus den Jahren 10, 11 und 12. Dazu dieser Vorspruch:

Wozu dichten?

Wozu schreibt man wohl Gedichte,
darum, dass, was dunkel ist, sich lichte?
Oder dass die Blinden sehen,
Verirrte rechte Wege gehen?
Auch, dass unsre Städtebauer,
Irgend einmal mal würden schlauer?
Nein, Reimen bringt’s in der Sache nicht,
Denn „Verse man nicht veröffentlicht“! *
*Zitat STZ

E.S. 21-05-14



kehre um!
Montag 19. Mai 17:57
Aus der kleinen Anfrage der Grünen an die Bundesregierung geht das ganze Planungsdilemma von Stuttgart 21 hervor. Das Projekt steckt in riesigen Schwierigkeiten, eine glückliche Lösung scheint undenkbar. Die Oper S21 steuert auf die Katastrophe zu. Wer zieht die Reißleine?

Oper Stuttgart (G.F. Händel „Il Trionfo del Tempo...“)

„Sehr töricht ist der Steuermann,
der seinen Kurs nicht ändern will
und dem launischen Wind begegnet.

O Schiff, auch wenn du gut gerüstet bist,
kehre um, kehre um,
solange du Zeit hast, kehre ans Ufer zurück.“



wirklich?
Sonntag 18. Mai 23:44
Bahn-Propaganda (aus einem Zeitungskommentar):
Der Point of no return ist längst überschritten.“
_________________________________________
S.B.: Im Spiegel des Baufortschritts (siehe Blogs der letzten zwei Tage) ist das eher eine verzweifelte Durchhalteparole…



0,4 km = 0,65 Prozent der 62,8 km Tunnel
Samstag 17. Mai 22:02
Danke Juliane B. für die genaue Rechnung. Ergebnis: 0,645631% sind bisher gebaut. SÖS-Grafik:

soes_tunnel_2014


0,? %, wer hilft?
Freitag 16. Mai 22:04
Mein altes Hirn versagt, ich kann’s nicht mehr, das Prozentrechnen aus dem 8.Schuljahr Hauptschule.
Die Aufgabe: von 61,8 km Tunnels für Stuttgart 21 im Stadtgebiet sind exakt 399 Meter gebohrt (aber noch lange nicht fertig mit dem Ausbau, Schienen, Oberleitung usw.). Genaue Angaben aus dem Kommunikationsbüro bei
Blog aktuell. Wieviel Prozent sind gebohrt? Wer kanns rechnen? Bitte Mail an mich post@siegfried-busch.de
Visualisiert von Klaus Gebhard:

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dritte Zukunftsvision
Donnerstag 15. Mai 17:12
Visualisierung auf der Besucher-Tribüne am Baufeld Schlossgarten:img_6373
Wenn so wenig Reisende den künftigen Tiefbahnhof belegen und die Rolltreppen und Aufzüge funktionieren (das tun sie gestern, heute und wahrscheinlich auch morgen nicht immer), ist es gut. Die heutigen Menschenströme im Kopfbahnhof sehen jedoch ganz anders aus, auch gibt es dabei alte Menschen und großes Reisegepäck. Man sieht sehr gut die künftige Barrièrefreiheit a la Definition der Bahn AG.



Skurrile Vision
Mittwoch 14. Mai 22:33
Zukunftsvision auf der Besuchertribühne am Baufeld Schlossgarten:

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Der Wall neben den Turm ist 8 Meter hoch, höher als ein dreistöckiges Haus, da sind natürlich Treppen nicht falsch. Zum Straßburger Platz mit seinen „Lichtaugen“ streben mehr Menschen als in den Bahnhof.


Es ameist im "Straßburger Garten"
Dienstag 13. Mai 23:49
Auf dem langen Bauzaun sind keine Großposter mehr, aber auf der Schautribühne vor dem Baufeld noch einige der skurrilen Visionen:

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Im Vorder- und Hintergrund und rechter Hand Großbäume direkt über dem Bahnhofsdach/Tunnel/Verteilerebene, zwischen den Kuppeln, euphemistisch „Lichtaugen“ getauft, wimmeln Menschen wie Ameisen im „Straßburger Garten“ (so genannt von Architekt Ingenhoven). Unrealistisch, zum Lachen!


Schnee von gestern?
Montag 12. Mai 23:25
Die WELT vom 8.9.2010: Winfried Hermann: Die Betreiber des Projekts haben sich immer geweigert, die wahren Kosten des Bauens und der Ökologie zu veröffentlichen. Sie haben über Jahre hinweg systematisch alle Entscheidungsträger getäuscht. Sämtliche Entscheidungen in Parlamenten sind immer auf der Grundlage von geschönten Zahlen zustande gekommen. Stuttgart 21 ist Betrug.
______________________________________________
Jetzt „muss“ Minister Hermann den Betrug befördern. Wünsche schlechtes Gelingen.



Qualitätssprung abwärts
Sonntag 11. Mai 09:23
„Die neue Wegeführung schafft für Reisende und Bahnhofsbesucher stabile Verhältnisse während der kommenden acht Jahre Bauzeit. Die neuen Zugänge am Querbahnsteig ermöglichen barrierefreie Direktverbindungen ins Europa-, und demnächst ins Kernerviertel oder den Schlossgarten.“ Aus: „informationsportal für den öffentlichen Nahverkehr“ vom 10.5.2014
____________________________________________
Die Reisequalität hat mit der Vorverlegung der Bahnsteige deutlich sicht- und erfahrbar abgenommen und soll nun auf "mindestens acht Jahre" im Stuttgarter Hauptbahnhof noch stärker vermindert werden; und wenn der Verbindungstunnel geschlossen wird und der Zugang zur S-Bahn nur noch über die Klettpassage möglich ist, gibt es nochmals einen kräftigen Qualitätssprung abwärts.

Es besteht zum Glück die begründete Aussicht, dass die Bahn das Lügenprojekt einfach nicht bewältigt, ausgenommen die Stadt- und Parkzerstörung. Noch ist weit weniger als 10 Prozent der Bausumme ausgegeben und die Milliarden-Ersparnis beim zwingend notwendigen Abbruch des Wahnsinnsprojekts lässt dies als verschmerzbar erscheinen. Das Lügengebäude Stuttgart 21 (
„21 gute Gründe“) ist schon zusammen gebrochen, die Tunneltaufen und hektischen Bauvorbereitungen sind das Pfeifen im Walde hoffnungslos überforderter Planer der Bahn.


"Die Stadt wird schöner" (7)
Samstag 10. Mai 19:31
Der Luftbildfotograf Manfred Grohe schickt mir heute dieses Foto (Ausschnitt):s-21-002
Man sieht neben dem Baufeld oben rechts den Parkteil für das Grundwassermanagement (durchschnitten vom neuen Fußgängersteg), der in der in der Nacht nach dem „Schwarzen Donnerstag“, 30.9.2010, abgeholzt wurde. Der Rest folgte Anfang 2012, später der Abbruch des Südflügels.

Zum Vergleich:

grohe-schlossgarten-fru0308her-und-heute

Foto mit Abbruch des Südflügels vor der Vegetationsperiode 2012


Belgien/Brüssel (4)
Freitag 09. Mai 23:04
T. Ruess aus seiner Wahlheimat Belgien:
„Kürzlich hatte ich es beruflich mit belgischen Eisenbahnern aus der Gewerkschaft Transcom zu tun. Ich konnte es nicht lassen, die Eisenbahner auf das Stuttgarter Projekt anzusprechen. Es war ihnen gut bekannt, sie fürchten,  dass sich dasselbe Problem wie in Brüssel einstellen wird, nämlich dass sich die Züge vor dem Bahnhof aufstauen werden.


Oben-bleiben-Mopsiade
Donnerstag 08. Mai 09:49
Die mopslose Zeit ist seit vorgestern zu Ende. Als Jugendlicher blickte Loriot aus dem obersten Fenster auf einen noch mopslosen Eugensplatz. Jetzt steht dort das weltweit einzige Loriot-Denkmal, eine Gedenktafel am Haus folgt.

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Foto S.Busch
„Ungewohnt freundliche Töne hingegen fanden die bezahlten Berufsdemonstranten aus den Kreisen der Freunde des Bonatzschen Kopfbahnhofs. Angesichts der üblen Erfahrungen mit dem verschollenen, gemopsten Mops Römisch I und im Hinblick auf
die in ihrer Raffgier täglich dreister werdenden Bahnvorstände und Buntmetalldiebe möchten sie dem frisch gegossenen Möpslein mit uns allen ein vielstimmiges dreifach donnerndes „Oben bleiben! Oben bleiben! Oben bleiben!“ zurufen.“

Zitat aus der Rede von Dr. Gerhard Raff, dem Initiator, bei der Einweihung des Mopsdenkmals. Als bekennender S21-Gegner hat er Flagge gezeigt. Auch der Bildhauer Uli Gsell hat die Gelegenheit zu einem „Oben bleiben ergriffen,
nur vordergründig zum Mops gesprochen.

Detaillierte Informationen zum Mops-Event bei
Zum Blog aktuell.



Belgien/Brüssel (3)
Dienstag 06. Mai 22:25
Blick auf Stuttgart 21 aus der Ferne. T. Ruess aus seiner Wahlheimat Belgien:
„Ich denke oft an die armen  im Schwabenländle Daheimgebliebenen, was sie alles schon miterleben mussten, wie Chancen vertan wurden, was noch auf sie zukommt, nicht nur während der Bauphase, sondern auch falls "das Ding" mal fertiggestellt sein wird (oder sein  sollte).“


Uhren in Bahnhöfen der DB-AG (7)
Montag 05. Mai 10:26
Am Hauptbahnhof ist es immer noch Fünf nach Eins“

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Pforzheimer ZeitungIn Kürze ist es ein halbes Jahr her, dass die PZ mit der Überschrift „Bei der Bahn tickt‘s nicht mehr richtig“ darüber berichtet hat, dass die Reparatur der Uhr an der Fassade des unter Denkmalschutz stehenden Hauptbahnhofs weiter auf sich warten lässt. Zu diesem Zeitpunkt, Anfang November, war sie bereits mehrere Monate defekt.“
Das war am 25. April...


Leuzestege (2)
Sonntag 04. Mai 22:45

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Der obere der beiden Rosensteigstege ist abgebrochen. Der Umweg ist mehr als fünfmal länger. Bis 2016, also etwa drei Jahre.


Unglaublich pervers
Samstag 03. Mai 23:07
Arno Luik in der Journalistenrunde, am 26.4.2014 im Stuttgarter Rathaus, Minute 17:45:
„Den Betreibern von diesem Projekt, denen war immer klar, dass sie Unsinn machen, und sie machen es trotzdem, und das ist das Gefährliche daran.“


Ironie leicht gemacht
Freitag 02. Mai 23:35
Jutta Mertins schickt mir eine E-Mail:
„Die Bahn hat entweder übernatürliche Kräfte oder sie hält die Verspätungen der eigenen Züge für so selbstverständlich, daß ich, um 6h58 aus Basel kommend laut Reiseplan (Faltblatt im ICE) am Hbf Karlsruhe in drei Züge umsteigen kann, die bereits abgefahren sind, wenn mein Zug aus Basel ankommt:
 
ICE604 aus Basel, an Karlsruhe 6:58

Anschlüsse:

6:51 ICE  Mannheim
6:54 S4 KA-Durlach
6:57 S11 Ettlingen
 
Diese Meisterleistung soll einer der DB erst mal nachmachen!“



Leuzesteg (1)
Donnerstag 01. Mai 23:16

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Der erste Leuzesteg am Rosensteinpark Richtung Leuzebad ist abgebrochen. Profitieren sollen einmal die Autos. Mit Stuttgart 21 wird mehr Autoverkehr nötig werden. Geworben wurde mit „weniger Autos“ (21 gute Gründe Nr.9).


Christliche Kirche auf Abwegen
Mittwoch 30. April 22:41
15. Jhd.

Juden verbrennen
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"Das ellend iamerig und trostlose volck der iuden... hat das allerhailigst sacrament vilfeltiglich gestochen ... do warden die iuden ... mit gepürlicher peen des tods gestraft". Aus der Schedelschen Weltchronik von 1493


17. Jhd.
Waffen segnen

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Segnungen von Waffen und Munition sind (nicht nur) für den Dreißigjährigen Krieg belegt mit Segnung von Schwert, Fahne, Gewehre, Kanonen, Schließpulver, Kugeln usw.



20.. Jhd.
Partei ergreifen

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1933, Bischof Friedrich Coch, Vereinsgeistlicher d. Inneren Mission, Luth. Kirche Sachsen



21. Jhd.
Tunnel taufen

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„Im Namen der Kirchen“, Film
gotteS21segen von Thomas Felder zur Beteiligung der Evang. Landeskirche Württemberg an Stuttgart 21.


Morgen in der ZEIT (Wirtschaft)
Dienstag 29. April 22:24


Schienennetz: Aus dem Gleis

– Marode Brücken, kaputte Weichen: Die Deutsche Bahn und ihr Eigentümer haben das Schienennetz verwahrlosen lassen. Über Schuldtragende und mögliche Auswege.
______________________________________
Schuldtragende sind vor allem Vorstand und Aufsichtsrat, wer sonst? Und der „Eigentümer“ wegen schlechter Kontrolle.


Nicht vergessen!
Montag 28. April 11:42
In dem Offenen Brief an Minister W. Herrmann mit dem Betreff „Wie das Volk genasführt wird“ (Memory 35) schreibt Christoph Strecker:

„Wir lassen uns von unserer Regierung nicht zum Narren halten. Wir akzeptieren nicht die Abschaffung des Vertrauens und die Aufkündigung der Redlichkeit.“
_________________________________
S. B.: Bis heute gibt es zur Leistungsfähigkeit des Kopfbahnhofs im Vergleich zu Stuttgart 21 keine befriedigende Antwort aus dem Verkehrsministeriumm, stattdessen
Rabulistik, die der Wirklichkeit ausweicht und sie verdreht. Zum Beispiel die neu ins Spiel gebrachten Begriffe wie „Leistung“ gegen „Leistungsfähigkeit“ (geworben wurde mit einer Erhöhung der Leistungsfähigkeit um 100 oder mehr Prozent und heute ist ein Minus von 30% nachgewiesen!) „Taktzüge oder vertaktete Züge“ (davon war nie die Rede, z.B. bei der Schlichtung). Ein Zug mit Halt am Bahnsteig in der Spitzenstunde ist ein Zug - egal ob vertaktet, lila lackiert oder ein Sonderzug, voll oder leer), das MVI hat nach Dr. Engelhardt die Hinweise ignoriert. „Die Behörde gibt sich in der kontroversen Diskussion am Ende mit ihrer angeblichen Unwissenheit zufrieden und teilt mit, die DB Netz AG habe „eine vertiefte Untersuchung ... aber abgelehnt“ (Memory 35).


Profit vor Bahnkundschaft
Sonntag 27. April 22:14
Zum Thema „Reisekomfort“ informierte heute Prof. Bodack bei der Konferenz „Kopf machen“: Die DB Station & Service AG sei eine Goldgrube und bringe den Managern Boni. Den Stationsgebühren von 1,1 Milliarden steht ein satter Gewinn von 200 Millionen gegenüber, also ein Profit über 20 Prozent.

Foto von heute im Stuttgarter Bahnhof (man beachte auch die Bahnsteigoberfläche):

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Solche Sitzgelegenheit aus Metall sind zwar weitgehend wartungsfrei, bringen den Kunden aber bei kaltem oder kühlem Wetter wie heute wenig Komfort. Wer keine Zeitung o.ä. zum Unterlegen hat, wird ungern Platz nehmen. In andern Ländern sind die Sitzgelegenheiten mit sitzfreundlichem Holz belegt, das aber wegen Verwitterung gewartet und erneuert werden muss. Aber die DB Station&Service mutet den Bahnkunden solche Unbequemlichkeiten zu. Für einmal Pipi (meine Altersgruppe 70+ ist besonders betroffen) sind ein ganzer Euro an eine Fremdfirma zu löhnen (umgerechnet fast 2 DM!), weil auch bei solch elementaren Bedürfnissen die Kundschaft kräftig abkassiert wird. Eine Bürgerbahn sieht ganz anders aus.

Aus dem Offenen Brief (
Memory 27) an Bahnhofsleiter Hantel vom 10.7.11:
„Am Rande: Dass der jetzige Bahnhof zu einem stillosen Ramschladen (zum Beispiel Verkaufsbuden in der Halle) verkommen ist und z.B. bei den Gepäckboxen eine gnadenlose Abzocke statt „Service“ stattfindet, fällt in Ihre Kompetenz, der Sie im Hinblick auf die Bahnkundschaft nicht gerecht werden - schon gar nicht auf den Bahnhöfen im Landesinneren. Die Bahn denkt erst nach ihrem Gewinnstreben an den Bahnkunden, das kann leicht hundertfach belegt werden. Ihre „Möhrchen“, zumindest die einiger unfähigen Bahnvorstände sind für die Bahnreisenden extrem kontraproduktiv.“


"Die Stadt wird schöner" (6)
Dienstag 22. April 21:20
Anfang 2009 stieg die Stadt Stuttgart groß in die Werbung für das Bahnprojekt S21 mit den „21 guten Gründen“ ein. Die 2. Auflage kam aus dem „Kommunikationsbüro“ im Juni 2010, also 1 1/2 Jahre später. Wie stark das Werbeheft umgearbeitet wurde, zeigt sich an den 21 Kapitelüberschriften. Nur einer der 21 guten Gründe hat den gleichen Titel, nämlich Nr. 13 „Die Stadt wird schöner“. (Thema meines Vortrags im Rathaus 2010), Illustriert mit der un-möglichen Visualisierung des Parks „vorher - nachher“; zusammen mit den frei erfundenen und nachgewiesen falschen Behauptungen „Zentralachse“ und „Blickachse“ ist dieses Kapitel ein treffendes Beispiel von „falschen Werbesprüchen“ und „Luftnummern“ (Schluss meiner Büttenrede).
Vergleich 1./5. Auflage
(.pdf mit Titel-Vergleich bitte öffnen)

Aus „Die Stadt wird schöner“ (2) vom 20.02.2012

grohe-schlossgarten-fru0308her-und-heuteFotos Manfred Grohe

Inzwischen ist auch der stolze, denkmalsgeschützte Südflügel abgerissen und das Baugelände mit einem Geflecht blauer Rohre besetzt.


Großdemo heute Marktplatz Stuttgart
Samstag 26. April 23:27
Demoplakat von C.D.

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Heute 16:00 Großdemo Video Diskussion


Belgien/Brüssel (2)
Freitag 25. April 23:47
Blick auf Stuttgart 21 aus der Ferne. T. Ruess aus seiner Wahlheimat Belgien in einer aktuellen Mail:
„Es kommt Alles so, wie es kommen muss, was sinnschwach konzipiert wurde, wird auch durchs Bauen, Grubeln und Buddeln nicht wirklich gut.“



Verkehrswende rückwärts
Donnerstag 24. April 21:39
Werner Sauerborn in seiner heutigen Rundmail zur Klimaentwicklung:
„Es ist hundertmal gesagt: Zugfahrten in (60km) Tunneln, runter in den Tiefbahnhof, bremsen und dann steile Berge hoch, das ist energetisch absurd. Ein Bahnhof, der auf ewig erheblich weniger leistet als der bisherige, verlagert den (wachsenden) Verkehr von der Schiene auf die Co2-intensivere Straße - Verkehrswende rückwärts!“



Die falsche Propaganda ist dokumentiert
Mittwoch 23. April 16:44

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Die Quellen zur Werbebroschüre „21 gute Gründe für Stuttgart 21 sind im Netz vollständig vorhanden:

Erste Auflage, Landeshauptstadt Stuttgart, Stabsabteilung Kommunikation, Dezember 2008, 18 Seiten. Dieses .pdf kannte ich noch nicht (aber natürlich habe ich die gedruckte Broschüre).

Bereits Jahr 2009 sind die
„21 guten Gründe“ von mir analysiert und zurecht gerückt worden. („Raffinierte Propaganda“ Zitat aus meiner Büttenrede vom Rosenmontag 2014)


Fünfte (letzte) Auflage, Kommunikationsbüro, Oktober 2011 (bis Ende 2013 als Broschüre im Turmforum und Rathaus Stuttgart ausgelegt)

Acht Spiegelungen im Archiv der Landesbibliothek von 2010 bis 2014: Auf Anfrage beim Landesarchiv bekam ich freundliche Hilfestellung: „Das Auffinden der Broschüre auf den archivierten Seiten der WLB ist in der Startseite greifbar ist - und ausgerechnet bei denen wird man zunächst auf die englische Seite geleitet. Man muss daher zunächst auf den sehr kleinen Button „German" klicken und dann etwasherunterscrollen. Es erscheint dann ein Banner „21 gute Gründe", der auf die 2. Auflage der Broschüre verweist.“



Scheitert mit oder ohne Protest
Montag 21. April 21:00
Aus einer E-Mail von heute: „Stuttgart 21, dieses Projekt, das sich nun schon so lange hinzieht, ist schon sehr merkwürdig. Jeder der klar denken kann, muss sehen, dass dieses Projekt destruktiv ist. Und doch halten sie alle daran fest... Das Bahnprojekt darf nicht gestoppt werden, weil eine Protestbewegung der Bürger keinen Erfolg haben darf.“
_____________________________________________________________________
Auch ohne Protestbewegung: Stuttgart 21 trägt den Keim das Scheiterns in sich. Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich.



„Das Ende der DDR“
Sonntag 20. April 22:17
Im Vortrag von Christoph Bergner zum Thema „Das Ende der DDR“ an der Universität Tübingen 2013 steht unter der Überschrift „Meilensteine auf dem Weg zum Ende der DDR“ an erster Stelle „Montagsdemonstrationen ab Oktober 1989“. (Erlebte DDR-Geschichte S.193)
________________________________
„Das Ende von Stuttgart 21“ könnte ähnlich zustande kommen.


Desaströs
Samstag 19. April 23:03
Zum Thema Stadtzerstörung schreibt Architekt Jochen Siegel von den ArchitektInnen für K21 heute in der Stuttgarter Zeitung einen Leserbrief (bitte Datei öffnen):
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Die offen liegende Verwüstung der Stadt mit öder Beton-Investoren-Architektur hängt eng mit dem unsinnigen Bahnprojekt Stuttgart 21 zusammen.


alternative Lesart
Freitag 18. April 22:11
Aktuell auf der Website des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm:
„Die Broschüre "21 gute Gründe für Stuttgart 21" arbeitet das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm umfassend auf und stellt seine Bestandteile kurz und prägnant vor. Mit zahlreichen Visualisierungen und Grafiken macht sie Zusammenhänge leicht verständlich und bietet einen einfachen Einstieg in das Bahnprojekt. Als Printausgabe ist die Broschüre im Turmforum erhältlich.“
____________________________________________
Alternative Lesart von Siegfried Busch:
Die Broschüre „21 gute Gründe für Stuttgart 21“ enthält „eine Sammlung von Halbwahrheiten, falschen Werbesprüchen und Luftnummern.“ (Zitat aus meiner
Büttenrede). Den Nachweis erbrachte ich bereits im Jahr 2009 in einer besonderen Serie mit der kritischen Betrachtung aller 21 Gründe (hier aufrufen). Die Printausgabe ist seit Dezember 2013 nicht mehr im Turmforum erhältlich.


Drei Entgleisungen im neuen Gleisvorfeld an derselben Kurve!
Donnerstag 17. April 11:16
Stuttgarter Nachrichten aktuell:
„Die Untersuchungsbehörde stellt einen Zusammenhang mit der Verkürzung des Gleisvorfelds für den Bau von Stuttgart
21 fest.“
____________________________________
Zwei Jahre brauchte das Eisenbahn-Bundesamt zu dieser Feststellung, die allen vernünftigen Menschen sofort klar war: das neue Gleisvorfeld war „aus wirtschaftlichen Erwägungen“ (!) zu eng gebaut worden.



Error und sorry!
Mittwoch 16. April 18:08

Siegfried Busch
Registriert seit: 30.12.2009
Kommentare: 7
16. April 2014 - 13:08 Uhr
Error! Zu meinem Kommentar vom 14. April: Es stimmt nicht, dass die "21 guten Gründe "klammheimlich aus der Bahnwebsite entfernt worden" sind. Sie finden sich auch noch aktuell samt den überholten Gesamtkosten bei HTTP://WWW.BAHNPROJEKT-STUTTGART-ULM.DE/NO_CACHE/DE/MEDIATHEK/DETAIL/MEDIA/21-GUTE-GRUENDE-FUER-STUTTGART-21/. Sorry!
_____________________________________________________
Veröffentlicht heute in der
Badischen Zeitung


Der Dichter spricht (25)
Dienstag 15. April 22:38
„Wer das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zu Rande.“

Johann Wolfgang von Goethe (Werk: Maximen und Reflexionen, Nachlass, Über Literatur und Leben)
___________________________________________________
Das Projekt „Querdenken“, später Stuttgart 21, war eine Idee von Politikern. Diese Idee war jedoch verfehlt und die Planung „Murks“ (sma-Chef Stohler) . Bahn-Fachleute haben nie verstehen können, warum ein Hochleistungs-Bahnhof einem halb so großen U-Bahnhof weichen soll. Aber die Politik möchte nicht zurück und die Bahn kommt bei der Umsetzung „nicht zu Rande“. „Murks bleibt Murks“, Demoplakat im Blog vom 30. März.



Mein Thema: 21 gute Gründe...
Montag 14. April 22:07
Leserbrief an die Bad Zeitung (veröffentlicht)
Die Projekt-Website ist eine Propagandaveranstaltung und ein hilfloser Versuch, den mageren Baufortschritt hoch zu jubeln. Stuttgart 21, die Mutter aller Katastrophen-Großbaustellen, wird scheitern. Die "21 guten Gründe für Stuttgart 21" von 2009 sind abhanden gekommen und aktuell klammheimlich aus der Bahn-Website entfernt worden, die Druckschriften bereits Ende 2013 aus dem Verkehr gezogen; es finden sich aber diverse Spiegelungen des Hauptstaatsarchivs, in denen das Werbeheft weiterhin zu finden ist. http://www.boa-bw.de/jspview/downloads/frei/b46758a2-2d36-4e7a-880b-4fef47a36f61/0/bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/en-gb/21-good-reasons/default.html. Stuttgart 21 ist offensichtlich Sinn-los geworden. Die Planungsfehler und Beschönigungen vulgo Lügen stinken zum Himmel und werden das Projekt scheitern lassen. Mehr bei www.metropolis21.de. Oben bleiben!


Video vom Rosenmontag
Sonntag 13. April 23:17
Schluss meiner Büttenrede bei der Rosenmontagsdemo zusammen mit Micki Kauschke (Assistenz und Pantomime) und Uli Gsell (Tuba):

„Die 21 guten Gründe für Stuttgart 21 sind eine Sammlung von Halbwahrheiten, falschen Werbesprüchen und Luftnummern. Mit den 21 Gründen will man die Bürger aus dem Ländle zum Narren halten. Deshalb sind wir ja so narret!“

Walter Steiger hat mich auf ein mir bisher unbekanntes sehr gutes Video aufmerksam gemacht. Das Video stammt von Günther Hofmann, dem zweiten aktiven Kameramann neben Rolf Heidemann bei flügel.tv: hier öffnen.


Drei Tage Blogpause
Mittwoch 09. April 15:54
Raus aus dem Stuttgart 21 - Käfig! Kein Internet, kein iPhone, keine e-Mails, keine Zeitungen. Stattdessen Radfahrt in den Frühling mit Lektüre und Musik.


Einfädler CDU
Mittwoch 09. April 15:47
Demoplakat vom Cannstatter Marktplatz am 7.4.14

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Die Verzweiflung und Wut der Bürgerschaft macht sich Luft. Das Lügenprojekt wird nicht einfach hingenommen - noch lange nicht, wie die große Demo in Cannstatt gezeigt hat.


Wie wäre es bei Stuttgart 21?
Dienstag 08. April 22:15
Doppel-Blog für 7. und 8. April

Presseportal Bundespolizei Lübeck:
Brennender Zug in Lübeck
Feueralarm im Lübecker Hauptbahnhof. Kurz vor 16.30 Uhr lief der aus Hamburg kommende Regionalexpress in den Hauptbahnhof ein. Aus dem Schornstein des Triebfahrzeuges (Lokomotive), welches den Zug schob, sprühten plötzlich Funken, dann brannte es.

Die Lübecker Feuerwehr war schnell mit 60 Kameraden vor Ort und veranlasste nach kurzer Inaugenscheinnahme, dass das Triebfahrzeug aus dem Bahnhof gezogen wurde, um dort, nachdem das Feuer gelöscht war, auszukühlen.

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Stuttgarter Zeitung - Am Montagnachmittag hat eine S-Bahn wegen einer Türstörung an der Haltestelle Universität in Stuttgart-Vaihingen nicht mehr weiterfahren können.

Während die S-Bahn die Haltestelle Universität blockierte, wurde die Linie S1 in Richtung Plochingen umgeleitet und hielt in Stuttgart Hauptbahnhof (oben, Gleis 3/4) - ohne Halt zwischen Vaihingen und Hauptbahnhof.
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Zu Lübeck: Bei S21 kann der brennende Zug nicht aus dem Bahnhof ins Freie gezogen werden, höchstens in eine Tunnelröhre. Wie kann die Feuerwehr löschen? Das ist noch ungeklärt.
Zur S-Bahn: Bei Stuttgart 21 gibt es noch kein Notfallkonzept, eine Umleitung über die Gäubahn nach Hauptbahnhof oben ist dann nicht möglich.



„Mein Stuttgart - wohin denn du?“
Sonntag 06. April 19:46

Änderung der Hölderlin-Gedichtparodie „METROPOLI S21“ auf Vorschlag eines Hölderlin-Verehrers im Februar 2009.



Das war im September 2011. Hat sich was geändert?
Samstag 05. April 21:00
Blog vom 11.9.11
Die
Wochenzeitung Kontext:
„Sehr segensreich war sicher nicht, was die Befürworter bislang an Tricks, an Tarnen und Täuschen für dieses Projekt aufgeboten haben:
- falsche Zahlen bis zum Überdruss,
- fragwürdige Gutachten,
- mangelnde Transparenz,
- Verharmlosung gewaltiger Risiken,
- eine haarsträubende Wirtschaftlichkeitsrechnung,
- undurchsichtige Verträge
- und am Ende gar noch brutale Gewalt.“(Formatierung S.B.)
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Wie ist heute der Stand, nach 3 1/2 Jahren?
- Trotz Regierungswechsel von Schwarz nach Rot-Grün kein Baustopp, wider alle Vernunft
- an vielen Stellen Baubeginn, aber bei S21 noch an keiner einzigen späterer Tunnelröhre, nur Zuführungen u.a.
- nach der Devise „Fakten schaffen“, um Unumkehrbarkeit vorzutäuschen mit erhöhtem Erpresserpotential für Land und Stadt
- „Tunneltaufen“ mit großem Brimborium und markigen Reden, unterstützt von den Kirchen (!)
- Chaos im S-Bahn-Verkehr mit fatalen Verspätungen
- drohendes Chaos bei der U-Bahn wegen Unfähigkeit der Bahn, die ursprüngliche und genehmigte Planung (Nesenbach-Düker) umzusetzen
- Chaos und Verwirrung im Hauptbahnhof mit zusätzlichen Wegen
- Fahrplankürzungen im Regelbetrieb der S-Bahn
- die Grenze der Wirtschaftlichkeit lst längst um Milliarden überschritten
- Verunstaltung der Stadt durch 17 km blaue Rohre
- ...



Hä?
Freitag 04. April 22:53
Bericht in der Remszeitung über einen Schulbesuch vom ehemaligen Projektsprecher Wolfgang Drexler:

Nach wie vor stehe er zum Bahnprojekt Stuttgart 21, sieht aber die Rolle der Bahn kritisch, dennoch sei es die einzige Chance für die Stuttgarter, nicht im Verkehr zu ersticken.
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Anmerkung W.Z.: „Drexler, Schmiedel, Schmid - Garanten für den Niedergang der SPD im Ländle.“




Wegducken geht nicht!
Donnerstag 03. April 19:01
Mail an das Kommunikationsbüro der Stadt Stuttgart
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Sehr geehrte Frau Biehler,

seit Jahresanfang 2009 gab es die kleine Broschüre „21 gute Gründe für Stuttgart 21“, Herausgeberin: Landeshauptstadt Stuttgart, Stabsabteilung Kommunikation, Stand: Dezember 2008 im quadratischen (Pixi-) Kleinformat 11x11 cm.

Die „21 guten Gründe“ erwiesen sich inzwischen bei kritischer Betrachtung vielfach als fragwürdig, halbwahr oder grob falsch. 

Die Schrift ist inzwischen offenbar zurück gezogen worden, nachdem sie - in Nachfolge Kommunikationsbüro - bis Ende letzten Jahres (2013) im Rathaus und im Turmforum ausgelegen hat, zuletzt die 5. Auflage.

Wäre es nicht redlich und angebracht, die vielen Irrtümer und unsachlichen Behauptungen von Seiten der Stadt richtig zu stellen, auch wenn das unangenehm bis peinlich ist (Beispiel: Blickachse und Zentralachse bei "Die Stadt wird schöner", dargestellt bei http://www.siegfried-busch.de/page24/page24.html)?

Wenn die guten Gründe weitgehend weggebrochen sind, ist auch die Sinnhaftigkeit von Stuttgart 21 dahin. Soll trotzdem die Stadt noch mehr zerstört und das Verkehrschaos jetzt und künftig (nach Fertigstellung des Wurmbaus zu Babel) hingenommen werden?

Wer das damals verantwortet hat - bei persönlicher Vorsprache im Rathaus konnte ich es nicht erfahren, es sei "ein Team" gewesen - möge sich doch dazu bekennen und seinen Irrtum zugeben.  Irren ist menschlich, aber zum Zugeben des Irrtums gehört eine Größe, zu der sich die Stadt bislang nicht aufgeschwungen hat. Wenn das unterbleibt, trifft das Wort "Lügenpack" auch die Stadt Stuttgart, damalige Leitung bzw. die Herausgeber der Werbeschrift.

In meiner Büttenrede vom Rosenmontag http://www.siegfried-busch.de/styled-19/index.html habe ich die "21 guten Gründe" aufs Korn genommen und mit Faschingsrufen aus dem Ländle garniert. Inzwischen ist das Heft auch auf der Projektwebsite der Bahn herausgenommen!! Es finden sich aber diverse Spiegelungen des Hauptstaatsarchivs, in denen das Werbeheft weiterhin zu finden ist. http://www.boa-bw.de/jspview/downloads/frei/b46758a2-2d36-4e7a-880b-4fef47a36f61/0/bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/en-gb/21-good-reasons/default.html

Wie gut! So einfach kann man sich bei der Stadt und dem Kommunikationsbüro doch nicht wegducken. Diese E-Mail an die Stadt stelle ich in mein Blog und Ihre Antwort später dazu, wenn sie eingegangen ist. 

Mit freundlichen Grüßen
Siegfried Busch   www.metropolis21.de
„Sei, wenn Neues du sagst, so bestimmt als möglich, doch sei auch völlig gewiss, man seh‘s schief, und erkläre dich falsch. Denn du begehst ja nur einmal den schrecklichen Fehler der Neuheit.“ (Klopstock) Aus „Der Dichter spricht“.

April, April!
Mittwoch 02. April 22:05
BER wird Weltkulturerbe

1. weil es ein Sinnbild für Unvollkommenheit und Scheitern ist
2. weil man davon ausgehen kann, dass der Bau sowieso länger dauern würde als der Bau des Kölner Doms. Er ist also nachhaltig.

Die Bearbeitung des Antrags bei der Unesco dauert erfahrungsgemäß auch mehrere Jahre. Also keine Eile mit dem Bau. Baustopp jetzt, auch Wowereit sagt im Interview: nicht weiterbauen.
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Zweite Version: S21 statt BER, Kretschmann statt Wowereit.


Theorie und Praxis a la Merkel
Dienstag 01. April 21:57
Seibert erklärte in Berlin, Merkels grundsätzliche Überzeugung, dass es sich bei Stuttgart 21 um ein wichtiges Vorhaben für die Region und Deutschland insgesamt handele, habe sich nicht geändert. Zugleich gelte jedoch: „Ein solches Projekt muss wirtschaftlich sein, und die Zahlen müssen stets überprüft werden.“ (Quelle momentan nicht greifbar, zitiert aus dem Blog vom 22.2.2013)
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„Zugleich gelte jedoch“ mutierte inzwischen ins Gegenteil weil
- Das Projekt nachgewiesen stark unwirtschaftlich ist und
- die Zahlen vom Bundesrechnungshof nicht überprüft wurden und vielleicht auch auf Weisung „von oben“ nicht mehr bekannt gemacht werden (Blog von gestern).

Stuttgart 21 ist Betrug.


Politischer Dreisatz
Montag 31. März 16:30
1. Bahn/Projektpartner: Die Grenze der Wirtschaftlichkeit liegt bei 4,526 Mrd.
2. Mehrkosten von 2 Milliarden überschreiten die Grenze der Wirtschaftlichkeit.
3. Stuttgart 21 ist unwirtschaftlich, wird aber trotzdem gebaut.

Die staatliche Institution „Bundesrechnunghof“ drückt sich um eine aktuelle Aussage zur Wirtschaftlichkeit. Und jetzt?
Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer am Schluss seines Schreibens: „Dem Bundesrechnungshof werfe ich vor, dass er die Öffentlichkeit (und damit mich, den Bürger) nicht einmal über den Fortgang oder die Einstellung seiner beabsichtigten Prüfung unterrichtet. Das wäre das Mindeste gewesen, was ich in dieser langen Zeit erwartet hätte. So ist bei mir jetzt die Hoffnung verflogen, die ich in den Bundesrechnungshof in Sachen Stuttgart 21, gesetzt habe.
Selbst Vermutungen, von denen man hört, es könnte auch auf den Bundesrechnungshof Einfluss ausgeübt worden sein, halte ich heute leider auch nicht mehr für unmöglich.“ (Ganzes Schreiben hier lesen.)

Bundeskanzlerin Merkel: „Stuttgart 21 muss wirtschaftlich sein.“

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Schlussfolgerungen: Sowohl der Aufsichtsrat der Bahn als auch der Bundesrechnungshof beugen sich dem politischen Druck „von oben“. Und wer steuert die da „oben“? Die Wirtschaft, der Machterhalt, die Mafia? Kommt das mal „ans Licht der Sonnen“?


falsches Zuknöpfen geht weiter
Sonntag 30. März 21:54

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Ein Insider packt aus
Samstag 29. März 21:06
Zum S-Bahn-Chaos der Kommentar eines Whistleblowers:
„...Der Umbau an der Leit- und Sicherungstechnik wird dazu führen dass die S-Bahn (mit der aktuelle durchgeführten Signalisierung) nie wieder das leisten kann wie zuvor. Das weiß jeder der im Bereich LST arbeitet, aber keiner der Planer spricht es offen aus. Keiner zieht die Konsequenzen, und sagt: wir brauchen hier entweder eine technische Aufrüstung (mit LZB oder ETCS Level 2) um die Situation abzufedern, oder eben einen Abbruch.
Stattdessen lässt man das absehbare Desaster einfach geschehen, denn ein Eingeständnis dass man Mist gebaut hat ist natürlich wieder ein Tabu.
So, und nun wünsche ich der Konzernsicherheit viel Spaß bei der Maulwurfsjagd.“


Ritter Professor Doktor Sch., Ex-OB
Freitag 28. März 20:38
Aktuell auf der Website von Dr. Schuster, Stadtdekan Stuttgart: „Christen sollen sich für das politische Gemeinwohl einsetzen. Dieser Berufung haben Sie in herausragender Weise entsprochen.“
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Satire von Gerhard Raff zur Verleihung von Professorentiteln an Filbinger, Schrempp und Schuster („Gerhard Raff kann auch Hochdeutsch“, S.180 ff): „Herr Professor Schuster (
wg. der eines Walter Ulbricht würdigen Spaltung einer Landeshauptstadt)…“


Verantwortung delegiert
Donnerstag 27. März 21:34
Demoposter von C.D.

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Wie es mit der Verantwortung der gewählten Politiker steht, wird an den Blockabstimmungen deutlich. Machterhalt erfordert offenbar
Geschlossenheit und die persönliche Verantwortung wird abgegeben. Landtag und Gemeinderat Stuttgart hatten ständig mit 75% der
Stimmen für Stuttgart 21 gestimmt. Das nennt sich dann „demokratisch legitimiert“. Besser wäre „persönliche Verantwortungslosigkeit“.


glatt gelogen
Mittwoch 26. März 22:25
Zitat BILD:
Grube: „Auch wir werden bis 2021 noch viele Schläge abbekommen. Aber wir werden standhaft bleiben.“ S
21 sei eine „einmalige Chance“ für die Stadt. 100 Hektar Gleisfläche würden frei für Wohnungen, Büros, Parks.
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Wieder mal glatt gelogen, Herr Dr. Grube! Der größte Teil der 100 Hektar ist heute schon frei oder
könnte auch ohne Stuttgart21 frei gemacht werden.

Die
taz am 6.10. 2010 "Ein weiterer Punkt sind die Flächen, die durch das Projekt frei werden. Auf ihnen soll es komplett neue Stadtteile geben. Auch bei K21 würden 75 Prozent der bebaubaren Flächen von S21 neu entstehen.

Ausführliche Darlegung der Flächenbilanz und Entlarvung der Lügenpropaganda a la Grube und „21 gute Gründe für Stuttgart 21“ bei „
Jahrhundertchance“. Das „Geschenk der Bahn für die Stadt“ (Grube) ist vergiftet und eine nachgewiesene Mogelpackung!


Kommentarsperre
Dienstag 25. März 21:08
Seit 6 Tagen keine Veröffentlichung von neuen Kommentaren zu dem brisanten Bericht der Stuttgarter Zeitung aus Berlin! Dabei habe ich bereits am 20.3.14, 22:16 Uhr folgenden Kommentar eingeschickt:
„Was in Berlin mit einem gebrauchten und sinnvollen Flughafen passiert, wird in Stuttgart mit einem überflüssigen und sinnlosen Bahnhof potenziert. Stuttgart 21 ist ein Wurmbau zu Babel und wird scheitern. Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich. Wie lang bleibt die denkende und engagierte Bürgerschaft noch geduldig und lässt sich wie Schafe zur Schlachtbank führen? Bahnchef Grube ist entweder inkompetent oder ein Lügenbaron, siehe Blog www.metropolis21.de vom 16. und 24. Januar 2014.“



unendliche Geschichte
Montag 24. März 22:59
„Wir bitten um ein gutes Ende… und wenn es nicht gut wird, dann ist es noch nicht das Ende.“
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Tunneltaufe am 21.3.14,
Pfarrer Romeo Edel als „Vertreter der Evangelischen Kirche“ bei seinem Eiertanz zwischen den Fronten.


Reisekomfort nach Freiburg
Sonntag 23. März 12:56

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Im Regionalexpress sind auch Vierergruppen mit Tischen und bei den Einzelsitzen Klapptischchen. Aber der Neigezug ist sehr laut und ruckelt unangenehm.

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Die Doppelstöcker fahren sehr ruhig und angenehm. Tischchen bei Einzelsitzen und Vierergruppen Fehlanzeige. Hier wird am Reisekomfort geknausert, dieweil sich der Bahnvorstand völlig überzogen an den hohen Fahrpreisen der Bahnkunden bedient, voran der Bahnchef. Die Politik (= Eigentümer der Bahn ist der Bund!) hat versagt und ist selbst mit diesem Abzockerverein verbandelt, oder ist das zu hart gesagt?
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Selbstbedienungsladen!
Samstag 22. März 20:57
ARD-Sendung Kontraste: Antwort aus dem Verkehrsministerium mit Bundesminister Dobrindt im Aufsichtsrat:
„Der Aufsichtsrat der DB AG legt (…) die gesamte Vergütung der Vorstandsmitglieder (...) fest und ist darüber zur Verschwiegenheit verpflichtet.“


Post an den Bahnchef
Freitag 21. März 22:44
Bericht der Stuttgarter Zeitung zur heutigen „Tunneltaufe“
Bahn-Chef Rüdiger Grube sagte, es gehe bei Stuttgart 21 "nicht mehr um das Ob, es geht um das Wie“.
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Sehr geehrter Herr Dr. Grube,

mit solchen Sprüchen versuchen Sie vergeblich, das Gelingen herbei zu reden. Das „Ob“ ist ein hoffnungslos veraltetes und verqueres Profit-Projekt (Blog www.metropolis21.de von gestern „Dinosaurier Stuttgart 21“), vom sma-Chef Stohler als „Murks“ abqualifiziert mit Merkmalen wie Unwirtschaftlichkeit (Sie hatten die Marke der Wirtschaftlichkeit vorgegeben und bereits jetzt um Milliarden überschritten!), Leistungsrückbau, Kundenunfreundlichkeit, Gefährlichkeit, Denkmals- und Stadtbildvernichtung und und. Das „Wie“ kann die Bahn nicht, wie sie immer wieder beweist, drei Entgleisungen an derselben Stelle des Schienenneubaus im Stuttgarter Bahnhof! Die Bahn Projektbau-AG hechelt trotz hektischer Faktenschaffung wie den scheinheiligen und skurrilen „Tunneltaufen“ dem Zeitplan hoffnungslos hinterher. Der Berliner Flughafen ist die Blaupause für eine noch größere Katastrophen-Baugeschichte bei Stuttgart 21. Jetzt schon! Ihr Jahresgehalt von 2,6 Millionen Euro ist eine Verhöhnung der Bahnkunden und Steuerzahler. Die Bahn ist ein Selbstbedienungsladen ihrer Manager, statt der zwanzigfachen Steigerung (!) der Gehälter wäre angesichts der vernichtend schlechten Bilanz (alternativer Geschäftsbericht) eine Gehaltskürzung geboten.

Mit freundlichen Grüßen
Siegfried Busch

N.S. Dieser Blogeintrag stand gestern unter der Überschrift „Das „Ob“ und „Wie“ bei Grube“ und ist heute, 22.3., etwas erweitert wie oben als Kommentar am die Stuttgart Zeitung und Nachrichten gesendet worden.


Dinosaurier Stuttgart 21
Donnerstag 20. März 11:59
Interview mit Prof. Walliser, Architekt in Stuttgart in Kontext Wochenzeitung

Sie haben eine Vision namens Stuttgart 22 entworfen, einen Alternative für den Stuttgarter Hauptbahnhof. Was macht Ihren Entwurf besser?

Für uns war die Gleisfläche nie ein Problem. Die Gleisfläche eines Kopfbahnhofs könnte sogar einen Vorteil darstellen, wenn wir das große Dach darüber zur Energieerzeugung nutzen. Unten drunter hätten wir die Möglichkeit, andere Verkehrssysteme anzubinden: Busse, Carsharing, U-Bahn und so weiter. Es wäre doch toll, wenn ein Bahnhof als Mobilitätsknotenpunkt Zugang zu möglichst vielen Verkehrssystemen bietet und Energie erzeugt. So würde er Technologie und einen bewussten Umgang mit der Natur zusammen bringen. Das muss doch der Anspruch sein.

Was halten Sie von den jetzigen Planungen für Stuttgart 21?

Was uns maßlos geärgert hat, war die Vorstellung, dass Stuttgart 21 Fortschritt bedeutet und als Fortschrittsverweigerer gilt, wer dagegen ist. Es geht aber eben nicht darum, ob man für oder gegen Zukunft ist. Die Fragen müssen lauten: Um welche Zukunft geht es uns? Was ist uns in der Zukunft wichtig? Und: Ist ein futuristisches Bild automatisch ein zukunftsfähiges Konzept? S 21 zeigt, dass man auch heute noch einen Dinosaurier bauen kann. Das Konzept ist von vorgestern.



Kriegserklärung
Mittwoch 19. März 23:06
Interview mit Thomas Felder zur S21-Tunneltaufe am 21.03.2014
„Dieser neue Tunnelbahnhof…ist ein Kriegserklärung an jeden behinderten Menschen, der mit dem Rollstuhl fahren muss...“



"Tunneltaufe"
Dienstag 18. März 18:34

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Mehr Fotos von der gestrigen Demo hier


Was ist komfortabel (4)
Montag 17. März 22:28
Pressekonferenz am 13.3.14 im Kommunikationsbüro. Bahnsprecher Dietrich vor dem großen „Schwindelbild“ (Analyse bei „Schöne Stadt“, Vortrag im Rathaus) Der neue Bahnhof soll ein „optimales Gewerk“ sein (6:00) „nicht nur besser als heute, sondern (der) einen wesentlich höheren Komfort hat“ (10:05). „Qualitätsmerkmal ist auch das Thema Barrièrefreiheit“, …ist auch das Thema Witterung, also wie komfortabel ist das Ganze“ (1:35) also die Aufenthaltsqualität im Bahnhof.
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Die Bahn spricht bei Vorhandensein von Rolltreppen und Aufzügen von „barrièrefrei“; der Kopfbahnhof kommt ohne diese (oft defekten,
siehe Berliner Hauptbahnhof) Kunstmittel aus beim gut erreichbaren Nordausgang und ist deshalb wirklich barrièrefrei. Alle Kellerbahnhöfe müffeln. Wie es bei S21 mit dem Lärm und zugiger Luft wird (Belüftung durch die Tunnels), ist noch nicht bewertbar. Der Aufenthalt unter Tage und in Tunnels hat jedenfalls eine mindere Qualität als frische Luft und freie Sicht.


Was ist komfortabel (3)
Sonntag 16. März 21:49
Sven Hantel, Leiter Personenbahnhöfe im Artikel „Service am Hauptbahnhof während der Bauphase“, in Dialog 21, Ausgabe 4, Seite 2:
„Heute führt nur ein barrierefreier Zugang am Nordausgang in den Kopfbahnhof und die Wege zu den Zügen sind lang.“

Aus
Memory 27 von S.B.:
„Warum, Herr Leiter Personenbahnhöfe, hat die Haupthalle nicht längst Aufzüge? Irgendwelche Profit bringende Shops oder Mietwagencenter wären für die Bahnkunden leichter entbehrlich! Die Wege im Tiefbahnhof bei Doppelbelegung der Gleise und treppauf treppab werden sehnsüchtig an die „langen Wege“ des wirklich barrierefreien Nordzugangs zurück denken lassen.“
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Bahnsprecher Dietrich möchte bei der „Barrièrefreiheit“ und „Aufenthaltsqualität“ bei S21 auch Punkte sammeln, demnächst die Quelle und Kommentar.



Was ist komfortabel (2)
Samstag 15. März 20:23
Fazit aus dem PTV-Gutachten Kapitel 6 Schluss: „Nicht Bestandteil der Untersuchung war eine mögliche Optimierung der Bahnsteige des Kopfbahnhofes. Ebenfalls nicht berücksichtigt wurde in dieser Untersuchung weitere wichtige Komfortkriterien wie Weglängen, Barrierefreiheit, Aufenthaltsqualität, Zugänge und Verkehrsverknüpfungen. Sie waren nicht Gegenstand dieser Untersuchung und VERHINDERN SOMIT AUCH EINEN GANZHEITLICHEN KOMFORTVERGLEICH BEIDER BAHNHÖFE."
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Mitgeteilt von Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer. Seine ganzen Kommentare
hier lesen.

Zu Barrièrefreiheit und Aufenthaltsqualität Blog morgen!


Was ist komfortabel? (1)
Mittwoch 12. März 11:22
Das angeblich aus durchsichtigen Gründen zurückgehaltene positive Gutachten zugunsten Stuttgart 21 wird an die große Glocke der Südwest- und andrer Presse gehängt, z.B. der Badischen Zeitung. Der Autor ist der Hardcore-Befürworter Andreas Böhme, der beim Scheitern des von ihm immer hochgelobten Stuttgart 21 nicht gut da stehen wird als Mitverantwortlicher des Desasters. Er bekommt wieder Mailpost von mir wie schon am 14.4.2011 - hier lesen - und zwar diesen Blogeintrag.

Mein Leserkommentar in der Badischen Zeitung:
Siegfried Busch
Registriert seit: 30.12.2009
Kommentare: 4
12. März 2014 - 10:54 Uhr
Was ist komfortabel? Wenn frische Luft mit Tageslicht und das Umsteigen zu ebener Erde nicht zum Komfort gehören, Rolltreppen und Aufzüge immer funktionieren (im neuen Berliner Hauptbahnhof tun sie das nicht), Rollstühle, Kinderwägen und Fahrräder keine Rolle spielen und Tunnelfahrten dieselbe Qualität haben wie oberirdisches Reisen, mögen die Verkehrsplaner recht haben. Tatsache ist, dass funktionierende Kopfbahnhöfe im Hinblick auf Reisekomfort, Sicherheit und Pünktlichkeit unschlagbar sind, Leipzig, Frankfurt, München und Stuttgart sind der Beweis.

(Stellungnahme Verkehrsministeriums
hier)

Hier spart die Bahn für Stuttgart 21
Freitag 14. März 20:17

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Foto und Kommentar von Heiko F.
Es geht um das Rücklicht der S-Bahn. Das gibt es mittlerweile dauernd. Das ist ungefähr so wie bei den Signalleuchten, die erst gewechselt werden, wenn auch die Sicherheitsbirne durchgebrannt ist. So eine Birne rechtzeitig wechseln ist doch irgendwie sinnvoller als vieles andere was die Bahn mit ihrem Geld so macht.“


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Donnerstag 13. März 18:53
Aus den Tiefen meiner Website -
ARCHIV - tauchte ein Dokument von 2009 auf zum Thema „Lügenpresse“ als Ergänzung vom Blogeintrag von gestern. Andreas Böhme zeigt sich auch hier polemisch und mit haarstäubend falschen Behauptungen. Das prägt dann die Meinung der unkritischen Leser im Ländle.


Der Unterschied
Dienstag 11. März 11:04

img_6200 Foto S.B. von gestern, 10.3.14
Die Hamburger Elbphilharmonie ist eines der aktuellen Großprojekte, bei dem Bauzeit und Kosten völlig aus dem Ruder gelaufen sind. Aber schließlich bekommen die Hamburger ein spektakuläres Konzerthaus, für das ein großer Bedarf besteht. Bei Stuttgart 21 dagegen tritt eine fundamentale Verschlechterung des Bahnverkehrs ein im Hinblick auf Reisekomfort und Bahnhofsleistung; das Projekt richtet großen Schaden an. .




"nicht unüberwindbar"
Montag 10. März 10:06
Stuttgarter Nachrichten: Das Regierungspräsidium Stuttgart (RP) sieht beim Projekt Stuttgart 21 „keine unüberwindbaren Hindernisse“ für eine verdoppelte Grundwasserentnahme aus dem Schlossgarten. Es empfiehlt dem letztlich entscheidenden Eisenbahn-Bundesamt (Eba) die Freigabe der Bahnpläne, jedoch mit „zahlreichen Nebenbestimmungen und Auflagen“.
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Leserkommentar von S.B.: „Nicht unüberwindbar“ ist ein Ergebnis, das nichts Gutes verheißt. Und dann die dazu nötige DB-Projektbau als Vollstrecker von „zahlreichen Nebenbestimmungen und Auflagen“, dieselbe Firma, die drei Entgleisungen an derselben Kurve produziert hat. Wer im Regierungspräsidium kann das verantworten? Ist es wie üblich ein noname-team unter der Vorgabe der Projektförderpflicht durch parteiische Politiker wie FDP-Schmalzl, bei denen Gesichtsverlust beim Scheitern des „Wurmbaus zu Babel“ droht? (siehe www.metropolis21.de) „Nicht unüberwindbar“ = Verantwortungslosigkeit?


3 Tage HH
Sonntag 09. März 23:45
Meine These: „Es gibt ein Leben außerhalb Stuttgart 21“ Zum Beispiel in Hamburg. Aber die Nachrichten aus Stuttgart werden gelesen (Zerstörungen Leuzesteg…) und das Blog müssen sein. Tatsächlich? Zwei Wochen Internet- und S21- Fasten in einer einsamen Naturlandschaft sind eine starke Verlockung.


passender Hintergrund
Samstag 08. März 23:48

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Das „Schwindelbild“ vom Stuttgarter Rathaus hängt auch im Pressekonferenzraum des „Kommunikationsbüros“ der Bahn; meine kritische und detaillierte Analyse dieses Bildes kommt im Vortrag „Die Stadt wird schöner“.

barrièrefrei in der Praxis
Freitag 07. März 18:41
Seit dem 19. November 2013 ist der Aufzug zum Bahnsteig 2 in Mössingen außer Betrieb. Alle Reklamationen (Rollstuhlfahrer Rudolph) waren vergeblich. Die DB Bahn ist kundenunfreundlich und nimmt auf die Bedürfnisse von Behinderten, Alten und Mütter mit Kinderwägen keine befriedigende Rücksicht. Statt funktionierender Infrastruktur wie eine schnelle Reparaturmannschaft für Aufzüge und Rolltreppen werden die Milliarden lieber in unnütze und schädliche Großprojekte wie vor allem Stuttgart 21 verschwendet. Schande und Pfui den Verantwortlichen!

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Demoplakat Rosenmontag
Donnerstag 06. März 19:04

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Poster von C. D.


ausnahmsweise aufgewärmt
Mittwoch 05. März 11:18
Die Kommentarspalten in der Presse geben oft interessante Informationen neben viel Polemik und Müll. Auch ich beteilige mich daran gelegentlich - mit Klarnamen -, so gestern in der Waiblingen Kreiszeitung um 20:36, die „Ingenieure22“ um 12:44. Ist das unnütze Zeitverschwendung? Vielleicht! Aber ich glaube, dass Goethe recht hatte mit seiner Reflexion, und der Blogeintrag von Sylvester 2013 sei ausnahmsweise ganz zitiert:

"Es ist mit Meinungen, die man wagt, wie mit Steinen, die man voran im Brett bewegt; sie können geschlagen werden, aber sie haben ein Spiel eingeleitet, das gewonnen wird."
(Aus: Maximen und Reflexionen. Eigenes und Angeeignetes in Sprüchen.“)
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S.B. Mein täglich geführtes Internet-Tagebuch (Blog) www.metropolis21.de ist am 1.1.2009 begonnen worden und enthält „Eigenes und Angeeignetes“. Fünf Jahre Meinungen in Form von kommentierten Informationen, Glossen, Satiren, Bildern und Zitaten. Ich bin überzeugt, auch „sie haben ein Spiel eingeleitet, das gewonnen wird.“ Die Hybris der Betreiber von S21 wird im Desaster enden - bereits heute liegen Merkmale des Scheiterns offen, bemäntelt durch parteiische Medien und politischen Druck.



Schandi! Schando!
Dienstag 04. März 21:22
Die Reutlinger Narren rufen so wie im Blogtitel steht und bei meiner Demorede gestern zitiert. Hier das Video, die Büttenrede beginnt etwa bei Minute 11:30.


Montagsdemo, meine Büttenrede
Montag 03. März 13:14
Narri narro! Meine Demorede zum Rosenmontag handelt vor allem von den „21 guten Gründen für Stuttgart 21“. Seit Anfang 2009 habe ich diese Werbeschrift aufs Korn genommen und alle 21 Gründe analysiert und kommentiert, natürlich subjektiv aus der Sicht eines Kopfbahnhoffreundes. Hier ist alles zu finden. Schandi Schando! (Narrenruf aus dem Ländle).


Narri narro! Herzliche Einladung!
Sonntag 02. März 08:44
Die Kampagne Hoffnungsfroh lädt ein: Trotz Stadtzerstörung, Parkrodungen, Enteignungen, machtpolitischer Willkür und Ignoranz lassen wir uns das Leben nicht vermiesen und laden euch und eure Freunde, Bekannten und Familien zum 4. Politischen Rosenmontagsumzug ein. Treff 3. März um 16.30 Uhr am Wilhelmsplatz in Stuttgart (Mitte)

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Die Ereignisse der letzten 12 Monate sollten genug Stoff bieten um eurer Kreativität, Freude, Frust, Wut oder was auch immer Ausdruck zu verleihen. Kommt alle und verteilt die Nachricht bitte über alle Kanäle, die euch zur Verfügung stehen. Danach, gegen 17.00 Uhr gehts los zur ...
212. Montagsdemo am 3. März. –  18h auf dem Schlossplatz !! (weil Marktpatz belegt mit Guggenmusik)

  • Siegfried Busch, Blogger, Metropolis 21

  • Musik: Voz das Flores; Samba Tango // (oder Capella Rebella)

  • Peter GrohmannDie Anstifter

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Herzliche Einladung zu meiner ersten Büttenrede. Meine Themen sind
- die blauen Rohre
- der Demoruf Lügenpack
- die „21 guten Gründe für Stuttgart 21“
(Werbebroschüre seit 2008)

Et tu?
Samstag 01. März 17:07
LGPCK: Et tu, Stumpfé? (Tu sowieso, Mappé!)
(
Bericht in der Stuttgarter Zeitung)
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„Nach Notizen von leitenden Beamten hat „die oberste politische Ebene“ rigide Vorgaben gemacht. Dies hatte der damalige Stuttgarter Polizeipräsident Siegfried Stumpf stets abgestritten und die alleinige Verantwortung für den Einsatz übernommen. Der Polizeieinsatz zur Räumung des Schlossgartens für die Baustelle des geplanten Tiefbahnhofs war aus dem Ruder gelaufen und als „Schwarzer Donnerstag“ bekanntgeworden.“



Scherzfrage
Freitag 28. Februar 23:31
Herr Wolfgang Einbruchswerkzeug, wer ist das?
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Harmloser Faschingsscherz aus einer Mail von heute.



Nebelkerzen