merkwürdige Hausbesitzer

„Diese merkwürdigen Bürger wollen einfach nicht glauben, dass alles nur zu ihrem Besten ist und überhaupt keine Gefahren für Haus und Hof besteht“:
Bericht über neue Pläne im Kernerviertel. in der Stuttgarter Zeitung von gestern.

Der Dichter spricht (40)

„Der Dichter spricht“ ist ein Klavierstück von Robert Schumann, in meiner Blogserie dieses Titels geht es um Dichterworte, die Stuttgart 21 beleuchten oder kommentieren können. Aktuell gibt es wieder das Pokern, genannt Koalitionsgespräche, wo Überzeugungen und Versprechungen der „Macht“ zuliebe aufgegeben werden wie damals Grüne/SPD bei Stuttgart 21.

Dieses ewige pro-domo-reden -
wie entbehrt es jeder Scham,
und wie sagt es klar für jeden,
wie die Macht herunterkam.

Kann man es gültiger sagen als Christian Morgenstern?

heute vor 7 Jahren

Blog vom 29.3.2009., alle Links sind noch aktiv!
Die Süddeutsche Zeitung bringt derzeit jeden Tag ein bis zwei
Artikel und Kommentare über die Bahn und Bahnchef Mehdorn.Ob er seinen Füller zur Unterschrift für Stuttgart 21 (im Beisein von Tiefensee) noch führen kann?Die Bahn ist, sagt Mehdorn, gut aufgestellt. Das Schreiben guter Zahlen in der Bilanz könnte auch aus den unglaublichen Staatsgeschenken herrühren wie die Überlassung von großen Flächen ehemaliger Güterbahnhöfe in besten Großstadtlagen zur optimalen Vermarktung (wer denkt da nicht an Stuttgart?) bei gleichzeitiger Vernachlässigung der Erhaltung und Ertüchtigung des Schienennetzes und der Infrastruktur (wer denkt da nicht an Stuttgart?). Die horrenden Ticketpreise (Normalpreis 2. Klasse Stuttgart nach Berlin für eine Rückfahrkarte 252.-Euro) bei guter Auslastung bis Überlastung der ICEs unterstützen die Bilanz.
Darf man den sterbenden Löwen noch treten und fragen wie denn das rollende Material „aufgestellt“ ist? Auf welche Achsen und Räder die ICEs gestellt sind? Warum so verlotterte Kisten durchs Ländle rütteln, z.B.
Silberlinge der Baujahre ab 1961 (inzwischen rot umgespritzt aber dadurch auch nicht jünger geworden) oder die Regionalzüge nach Schwäbisch Hall - Hessental (mit WCs für Gleisdüngung). Wie steht es mit der Pünktlichkeit der Bahn, Stichwort Verspätungen und Anschlüsse? Wie sind die Bahnhöfe im Land inzwischen „aufgestellt“?
Nein, Herr Mehdorn, meine
Arie „...Ihr Produkt ist schlecht“ ist noch immer aktuell.
______________________________________________
Inzwischen kann der Bahnchef (Grube) nicht mehr behaupten, die Bahn sei „gut aufgestellt“. Das war sie allerdings auch nicht unter Mehdorn, der zuletzt das Desaster BER verantwortet hat. Die Bahnführung,
Vorstand und Aufsichtsrat, hat gründlich versagt und mit Stuttgart 21 vergrößert sich das Milliarden-Defizit um weitere Milliarden. Wo bleibt eine Politik, die das Ruder herum reißt?

Der Dichter spricht (39)

Berthold Brecht, aus der „BALLADE VON DER UNZULÄNGLICHKEIT MENSCHLICHEN PLANENS“:

„Ja, mach nur einen Plan!
Sei nur ein großes Licht!
Und mach dann noch’nen zweiten Plan
Gehn tun sie beide nicht.
Denn für dieses Leben
Ist der Mensch nicht schlecht genug.
Doch sein höhres Streben
Ist ein schöner Zug.“

Was heißt hier „noch’nen zweiten Plan“; für den S21-Bahnhof gibt es inzwischen 13 Planänderungen = Pläne. „…Und mach dann noch’nen vierzehnten Plan / Gehn tun se alle nicht“…

Das Brecht-Zitat wird oft angeführt, zum Beispiel im
Artikel „Ja, mach nur keinen Plan“ von Prof. Arno Lederer, einstens in der Jury pro Ingenhoven-Bahnhof.

Der Dichter spricht (38)

Manfred Rommel war vor Jahren der meistgelesene „Dichter“ im Lande, seine Gedichte treffen oft genau ins Schwarze.
„Manches ist so ernst, dass es sich nur im Spass sagen lässt.“ (
Video Minute 8:00)

Lob des Streites

Wo gestritten wird und diskutiert,
wird wenigstens nichts durchgeführt.
Bei manchem, was man vorwärts treibt,
wär’s gut, wenn’s gänzlich unterbleibt.

(Manfred Rommels gesammelte Gedichte, Engelhorn-Verlag Stuttart, 3. Auflage 1994 S. 42)

Beitrag zur Feinstaubhauptstadt

LKWLogo-jpg

Der Dichter spricht (37)

im Goethehaus am Frauenplan in Weimar
IMG_9974
Ja, wenn Stuttgart 21 nur Mittelmäßigkeit zu Folge hätte… Kommentar meiner Frau: „Mittelmäßig war ja no recht, wenn’s net saumäßig isch.“

hoffnungslose Fehlplanung

SZ Seite Drei zum Thema Stuttgart 21 (Blog vom 10. März): Den Werbesprüchen des Bauleiters von S21 wie „Super-Verkehrssystem“ folgte gestern ein Kommentar von Prof. Wolfgang Hesse mit kritischen Fragen, die bislang offen blieben. Siehe „Zum Blog aktuell“.

Sparpreissystem zum Wundern

Heute Mössingen - Weimar, vor Wochen gebuchter Sparpreis 29.-€ statt regulär „Flexpreis“ 104.-€
Sparpreis heute erst gebucht wäre 77.-€ gewesen, morgen (jetzt gebucht um 22:00 Uhr) dieselbe Zugfolge 59.-€
Fahrpreise für dieselben Züge also € 29 - 59 - 77 - 104. Kommentar überflüssig.
Die Sparpreise bedingen den RE Stuttgart - Würzburg, ein rot umgespritzter ehemaliger „Silberling“ (Bauj.1959ff) mit nostalgischem Plumpsklo und dauert etwas länger. Der „Flexpreis“ 104.-€ gewährt freie Zugwahl mit ICE und IC, wo vorhanden.

Doppel-Blog wg. WLAN-Störung

Links blinken, rechts abbiegen:
„Seit Sommer 2015 spricht Grube von einem Konzernumbau.
Hinter dem »Umbau« verbirgt sich allerdings ein weiterer Abbau von Schienenverkehr.“ (Bahn-für-Alle)

Gestern auf der Demobühne von Schauspieler Christian Pätzold rezitiert und am Beginn des Demozugs von der Capella Rebella intoniert:

Ballade von Macky Grube
 
Und der Haifisch, der hat Zähne
Und die trägt er im Gesicht,
Und der Grube gräbt ne Grube,
Und der ist wohl nicht ganz dicht.
 
Und an jedem neuen Montag
Ziehen Leute durch die Stadt,
Und die wollen keine Grube,
Denn die macht nur Stuttgart platt.
 
Und den Grünen und den Sozis
Und den Banken und der Bahn,
Denen ist das alles schnuppe:
Auf den Zaster nur kommt’s an.
 
Und die Gangster und Baulöwen,
Immobilienhaie auch,
Werden fett von Steuergeldern;
Noch ist das bei uns so Brauch.
 
Diesen Brauch kann keiner brauchen,
Die Vernunft, die sagt uns doch:
Es ist besser „oben bleiben“
Als ein Milliardenloch.

S.B.:
Und Herr Grube spricht von Umbau,

doch hat Abbau er im Sinn,
auch der Bahnhof ist in Stuttgart
nicht verbessert, eher hin.

dumpfbackig?

E-Mail von gestern:
„…die Montagsdemos fehlen mir persönlich gar nicht. Ich war letzten Montag dort und war entsetzt, was daraus geworden ist. Wer klug ist, sollte wissen, wann seine Zeit zu Ende ist. Ich finde es schade, dass eine wirklich interessante und vielseitige Bürgerbewegung zu einem derart dumpfbackigen Zusammentreffen geworden ist. Damit werden nur kostbare Resourcen verbraucht. Wie bei einer Autobatterie, die bei ewigen Rumjängeln irgendwann leer ist.“
________________________________________________________

Mail heute:
„…Während dessen staune ich:
…ich kenne kein anderes Bauprojekt, das ähnlich destruktiv, umweltschädlich, nutzlos und unwirtschaftlich ist, wie dieses Stuttgart 21; und ich kenne kein Projekt, gegen das es einen ähnlich kreativen, langanhaltenden und zähen Protest gegeben hat; und doch ist es uns noch nicht gelungen, den "Tunnelmoloch" zu stoppen. Wir könnten die Hoffnung verlieren und auf die Idee kommen, dass wir einfach nichts erreichen und nichts beeinflussen können. Und vielleicht ist es genau dies, was die machtorientierten Politiker erreichen möchten: dass wir klein beigeben werden. Aber sie werden uns nicht loswerden!“
_____________________________________
Kommentar S.B.:
Der erste Mailschreiber war früher sehr engagiert, auch auf der Demobühne. Der andere ist immer noch auf der Demo anzutreffen. Der Widerstand sollte sichtbar bleiben, an der Mahnwache, bei den Demos, im Internet und bei politischen Zusammenkünften - bis das Murksprojekt aufgegeben wird. Was meinst Du/Sie? Freue mich über Zuschriften zu dieser wichtigen Frage an post@siegfried-busch.de

böser Verdacht

Demoposter von C.D.

IMG_2453

stolzer Bonatz-Bahnhof ade!

Dem EBA liege keine „vertiefte Planung vor“. Und eine solche müsse derzeit auch nicht vorliegen. Außerdem handle es sich in Stuttgart „mehr um einen Haltepunkt als um einen Bahnhof“. Ein DB-Vertreter merkte im Anschluss an die Anhörung an, es werde praktisch nicht mehr als ein S-Bahn-Haltepunkt gebaut werden.“ Quelle

optische Überraschung

Direkt an der Neckarstraße am Zugang zur U-Bahn-Haltestelle Staatsgalerie ist ein S-21-Bauwerk geplant.„Die Stadt wird schöner!“ (Nr. 13 der Werbung, 5. Auflage der „21 guten Gründe für Stuttgart 21“.)
Schwallbauwerk_S_d_Monsterhutze_C_1920
Parkschützer Klaus Gebhard hat einen ätzenden Kommentar zur geplanten „Innenstadt Großskulptur“ verfasst. (hier lesen)

zum "Lügenpack"

Gestern Aufsichtsratsatzung der DB Bahn in Berlin. Den Aufsichtsrat von 2014 hatte ich gestern zum „Lügenpack“ einsortiert. Der verstorbene prominente S-21-Gegner Peter Conradi hatte immer Höflichkeit und Fairness im Umgang mit den S-21-Befürwortern eingefordert. Aus meiner Büttenrede am Rosenmontag 2013 auf dem Schlossplatz: „Bei der Grundwasser-Anhörung auf der Messe am 12. Dezember sagte ein Herr aus Stuttgart-Vaihingen zum L-Wort: Dieser Ausdruck ist unstreitig aggressiv und gehört einer unteren Sprachebene an, ist also nicht salonfähig, aber dem Inhalt nach ich betone: nicht der Form, sondern der Sache nach ist er voll gerechtfertigt.“ Wer nicht nur schwindelt, sondern damit auch Milliarden veruntreut, muss im Streit auch mal drastische Formulierungen aushalten.

Aufsichtsrat morgen auch?

IMG_8610


Morgen tagt der Aufsichtsrat der DB Bahn in Berlin. Im letzten Jahr gehörte er nachgewiesen zum „Lügenpack“:

„Der Aufsichtsrat stimmte für den Weiterbau wegen eines vermeintlichen Kostenvorteils von 77 Mio. Euro. Dies geschah trotz eines kritischen „Dossiers“ aus dem Kreis der Staatssekretäre im Aufsichtsrat der DB AG sowie entgegen der Aufklärung durch Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn über mindestens 210 Mio. Euro günstigere Ausstiegskosten. Dem Aufsichtsrat lagen am 05.03.2013 aber insbesondere die Informationen vor, dass S21 um weitere Milliarden teurer werden wird. Somit hatten sich die 77 Mio. Euro Vorteil schon weit in einen vielfach so hohen Nachteil verkehrt,…“
______________________________________________________________
Ob sich der Aufsichtsrat zu einem Befreiungsschlag wg. Stuttgart 21 aufraffen kann angesichts der desolaten Lage des Konzerns (
Bericht in der StZ von heute)? Natürlich nicht, nach der Devise „nach mir die Sintflut“…

das "Volk"

Fragen an den Wahlsieger Kretschmann:

War Ihre Haltung zu S21 vom Koalitionspartner SPD bestimmt?
Einen Tag vor der Wahl meinten Sie, das Volk möchte S21. Glauben Sie das selbst?
Und sind gut 20% der Menschen von BW „das Volk“?
Ist die Beurteilung von Werner Sauerborn falsch oder eher zutreffend?

„Tief verfilzte politische und ökonomische Interessen haben es bisher geschafft, ein völlig absurdes Projekt mit Manipulationen und handfesten Lügen über die rechtliche, parlamentarische und mediale Hürden zu hieven, eine Volksabstimmung auf erstunkener und erlogener Geschäftsgrundlage inbegriffen."

multiple choice

Was sagt uns dieses Luftbildfoto von Manfred Grohe von gestern Nachmittag?
Stuttgart Bahnhofsturm mit Baugrube 04
  • der einsame Rufer in der Wüste
  • die Deutsche Bahn - von Daimler genasführt
  • von allen guten Geistern verlassen
  • Pfahl im Fleisch der Grünen (auch nach der heutigen Landtagswahl!)
  • der Wurmbau zu Babel im Werden
  • „die Stadt wird schöner“
______________________________________
mehrere Antworten sind möglich

war mal!

IMG_9568

Prof. Bodack an K21-Menschen

…war guter Hoffnung, dass in den vergangenen Wochen oder heute der „stern“ mit einer tiefgreifenden Analyse der katastrophalen Unternehmensbilanz der DB AG erscheint, zu der ich der Redaktion Daten und Fakten über Neubaustrecken und Fahrzeiten gesandt hatte: 
Leider ist auch der heutige „stern" leer! 
Wir müssen davon ausgehen, dass kritische Veröffentlichungen verhindert werden, indem per Anzeigen, Beauftragungen für Publikationen ("DB mobil“ erscheint im Verlag des „stern“) in den Redaktionen Sorgen um Auftragsverluste und zudeckendes Wohlwollen entstehen, so wie es seit Jahren beim babylonischen S21-Desaster geschieht? Nach der „Seite 3 der „Süddeutschen", die lockere Unterhaltung über dieses Desaster-Projekt bot, frage ich: Wo finden wir noch mutige Journalisten und Medien in unserem Lande??“

Super Verkehrssystem

Die ganze „Seite Drei“ der Süd. Zeitung von gestern ist Stuttgart 21 „Tief entspannt“ gewidmet. Reportage mit Projektleiter Leger: „Ein Ortstermin im Untergrund, wo vieles schneller geht als geplant.“ Wenn dann vom Fahrplanwechsel „12/2021“ geschrieben wird und Leger zu seinem „Ziel“ zitiert wird „Kostenrahmen einhalten, Zeitplan einhalten, gute Bauwerke schaffen „für ein Super-Verkehrssystem“, dann liegt er wie üblich auf der Linie des Schönredens. Ob er selbst daran glaubt?
Erfreulicherweise wird auch Hannes Rockenbauch interviewt, der vom „Schildbürgerstreich“ spricht.

selbsterklärend

IMG_9789

kurz und knapp

Stuttgart 21: Richtig oder falsch?
KÜBEK: Richtig. Weil es für die ganze Region von Vorteil ist.

Hallo Herr
Kuebek, wo liegen die Vorteile? Möchte sie unter Ihrem Namen in meinem Blog veröffentlichen metropolis21.de.
(Diesen Blogeintrag habe ich ihm gemailt, seine Antwort wird unzensiert im Blog veröffentlicht.)

der große Bluff

"Der große Faktencheck-Bluff: Politik und Bahn kneifen zur S21-Leistungsfähigkeit!"
„Statt dem versprochenen Faktencheck zur Leistungsfähigkeit von Stuttgart 21 wollten SPD und Grüne im Gemeinderat wie auch die Bahn nur eine reine politische Showveranstaltung anbieten.“ (Mo-Demo-Rede heute Abend Wikireal).
___________________________________________________
Kommentar S.B.: Bahn und Politik fürchten den Nachweis des Rückbaus der Leistungsfähigkeit von Stuttgart 21. Denn das wäre da Ende des Projekts und die vorgezogene Blamage aktueller Entscheider mit ihrer allzu menschlichen Haltung „Kopf in den Sand“ und „nach mir die Sintflut!“

hat sich was geändert?

"Die Betreiber von Stuttgart 21 sind Betrüger"
Der Grüne Winfried Hermann erhebt auf WELT ONLINE schwere Vorwürfe. Ein Gutachten spricht von einer Kostenexplosion beim Prestigeprojekt.
_________________________________________
Das stand als Schlagzeile und Untertitel in
DIE WELT online am 08.09.10, kurz vor dem Schwarzen Donnerstag.
Der Rückblick ist interessant, weil sich damalige Prognosen als richtig erwiesen haben. Ist die Frage erlaubt, ob der jetzige Verkehrsminister bei dem Betrug inzwischen selbst mitmacht? Beim politischen Machtspiel ist er jedenfalls dabei und so markige Sätze wie „…man kann ein von Grund auf miserables Projekt nicht schönreden“ sind von ihm nicht mehr zuhören…

niemals wie geplant

Aus der Rede von Volker Lösch beim Jahresempfang SÖS/LINKE im Stuttgarter Rathaus am 29.02.2016

„Und das spannendste am Stuttgarter Widerstand ist : Wir haben den größten Erfolg noch vor uns! Ich bleibe dabei : "Stuttgart21", das immer noch dümmste deutsche Bau- und Immobilienprojekt, wird in seiner geplanten Form niemals in Betrieb gehen!“

Stand 03.02.2016!!

IMG_9664
„Die Bahn baut auf Sicht ohne fertiges Konzept.“
Aus der “
Mängelliste der Ingenieure 22

ausweglose Ecke

Die fast verzweifelt wirkende Reaktion der Bahn auf das Gutachten der Vieregg-Rössler GmbH zu den Ausstiegskosten fiel aus, wie erwartet: voreilig, hilflos und manipulativ. Ein Beleg, wie sehr sich die DB AG inzwischen bei Stuttgart 21 in eine ausweglose Ecke gedrängt fühlt.“ Quelle

bei schönem Wetter...

Foto aus Google Earth
Neckartor-Hbf
Neue Ansage (vorgesehen bei der Stadtbahnunterbrechung für Jahre!) an der Haltestelle Neckartor:
„Zu den Fernzügen ab Hauptbahnhof bitte hier umsteigen und dem kurzen Fußweg durch den Schlossgarten folgen.“
______________________________________________
Tatsächlich ist der Umweg nicht sehr lang, geschätzt 500 Meter. An einem lauen Frühlingstag sogar ein schöner Spaziergang durch den noch intakten Park und dann hinter dem Biergarten eine lange Rampe hoch zum Querbahnsteig, zumutbar für Bahnreisende, die gut zu Fuß sind und wenig Gepäck haben. Was ist aber mit den Anderen, mit Alten und Gehbehinderten und bei schlechtem Wetter, im Winter? Immerhin ist die Haltestelle Neckartor noch zwei U-Bahnstationen vor der HH Hauptbahnhof. (Aber auch dort ist es bis zu den Bahnsteigen noch ziemlich weit, wenigstens gibt es Aufzüge und Rolltreppen und es ist trocken.)

MurkS21

Foto auf der Website Schutzgemeinschaft Filder, Presseerklärung vom 30.1.2016