Gehaltene Rede:
Siegfried Busch
Demorede zum Thema „Schmeichelworte zu Stuttgart 21“ am 8.7.2019

Liebe Leute,

die Erfinder und Betreiber des Bahn- und Städtebauprojekts Stuttgart 21 (aktuell richtiger „Immobilienprojekt mit Kollateralschaden Stuttgart 21“), also die Stuttgart-21-Befürworter, dürfen natürlich ihr Projekt loben und rühmen, das ist normal. Aber man sollte dabei auf dem Teppich bleiben und nicht maßlos übertreiben, sonst wird’s zur fragwürdigen falschen Schmeichelei. Ich hab’ mir in letzter Zeit solche übertriebenen „Schmeichelworte zu Stuttgart 21“ aufgeschrieben, die ersten 3 heißen
„Das neue Herz Europas“ / „Leuchtturmprojekt“ und „geniales Jahrhundertprojekt“.

Liebe Leute hier auf der Demo, das kennt ihr schon alles und noch viel mehr. In meiner gedruckten Rede stehen 40 Schmeichelworte zu Stuttgart 21. Die meisten sind schon lange zu Lachnummern geworden, sie haben sich überholt oder ins krasse Gegenteil verkehrt. Extrembeispiele sind
„best geplantes Projekt“ und „überragende Verkehrsbedeutung“. Die Genehmigungen zur Park- und Stadtzerstörung wurden mit der „überragenden Verkehrsbedeutung“ gerechtfertigt, der Naturschutz damit ausgehebelt. Wörtlich heißt es in der Planfeststellung:
„...insbesondere spricht aber die überragende Verkehrsbedeutung des Vorhabens als überwiegend öffentlicher Belang hier für eine Befreiung. Gegenüber dieser überragenden Verkehrsbedeutung haben die Schutzinteressen, die mit dem Landschaftsschutzgebiet verfolgt werden, zurückzutreten.“ (PFB1.5 Seite 346)
Damit konnten im Rosensteinpark Bäume gefällt werden und konnte der schöne alte Schlossgarten am Bahnhof ganz legal vernichtet werden!
(Capella 1)

Wir Gegner vom „Jahrhundertprojekt“ haben eine Unmenge an kritischen Worten gesagt und geschrieben. Das sind natürlich keine echten Schmeichelworte, sondern das Gegenteil, es ist schonungslose Kritik.

In meiner Liste heißen die ersten 3 von 120:
„Größte Fehlentscheidung der Eisenbahngeschichte“ / „Eisenbahn-Zerstörungsprojekt“ und „Untergangsprojekt Stuttgart 21“. Ist es denn sinnvoll, immer wieder auf den Unsinn von Stuttgart 21 hinzuweisen und sich immer noch für einen besseren Bahnhof einzusetzen? Ja! Man muss es immer wieder sagen. Das meinte auch der politisch engagierte Bertolt Brecht mit seiner Mahnung „Lasst uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen, damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde! Lasst uns die Warnungen erneuern, und wenn sie schon wie Asche in unserem Mund sind!“ (Capella 2)
Jetzt will ich noch zwei Stuttgart 21-Schmeichler direkt ansprechen, den ehemaligen OB Schuster und den S21-Vereinschef Brunnhuber.
Herr Dr. Schuster, Sie haben 2007. also vor 12 Jahren einen Brief an alle 300 000 Stuttgarter Haushalte geschickt mit einer ganze Reihe Lobesworten, die inzwischen fast alle unhaltbar geworden sind. Aus Zeitgründen kann ich wieder nur drei davon nennen:
1. Sie schrieben
„unsere Stadt wird noch lebenswerter“.
Die vermutlich über 20jährige Bauzeit ist eine Zumutung für die Stuttgarter, mit großen Belästigungen und Zeitverlusten und damit viel weniger Lebensqualität. Die Vernichtung des Schlossgartens am Bahnhof macht die Stadt unwiederbringlich ärmer, also das krasse Gegenteil von „lebenswerter“. Ob ein neues Stadtviertel, vollmundig „Rosensteinviertel“ genannt, die Stadt lebenswerter macht, möchte ich stark bezweifeln.
2. Ihr Schmeichelwort
„mehr grün“ hat sich aber inzwischen fast bewahrheitet. Nur fehlt bei dem Wort „grün“ eine Kleinigkeit, ein „e“ am Schluss, es muss heißen „mehr Grüne“.
3. Herr Dr. Schuster, sie behaupteten wörtlich:
„ein neuer Durchgangsbahnhof, der doppelt so leistungsfähig ist“. Stehen Sie noch dazu? Wenn der neue Bahnhof weniger leistet als der Kopfbahnhof und auch andere Ihrer Lobesworte schlicht falsch waren, dann wäre es an der Zeit, dass Sie Ihren Irrtum bedauern, öffentlich bekennen und sich entschuldigen. Wie wäre ein Brief aus Ihrer Feder an alle 300 000 Stuttgarter Haushalte, diesmal aber auf eigene Kosten! (Capella 3)

Hallo Herr Brunnhuber, jetzt sind Sie dran. Zunächst ein großes Lob und viel Anerkennung für Sie! Warum denn? Auf die Negativliste von unserem Mitstreiter Jobst Knoblauch haben Sie nämlich als erster geantwortet! Wem hatte Jobst nicht alles geschrieben mit seiner Liste fundamentaler Mängel von Stuttgart 21! Die Mängel heißen
“der quellfähige Gipskeuper / die geringere Leistungsfähigkeit / der ungenügende Brandschutz / undsoweiter
(die ausufernden Kosten / die schräge Tiefhaltestelle / der Bahnhof als Schwimmhalle / die überhöhte Feinstaubbelastung“.)

Diese Liste fundamentaler Mängel schickte Jobst Knoblauch als Briefpost, darunter viele Einschreiben, an die Abgeordneten im Landtag, an den Aufsichtsrat und die Vorstände der Bahn, Berliner Minister, Generalbundesanwalt, an Zeitungen usw. Was für ein Einsatz an Zeit und Geld!!
Aber niemand fand es nötig zu antworten. Totschweigen ist halt auch eine wirksame Strategie dazu die einfachste und billigste. Ich könnte mir denken, unser unermüdlicher Jobst Knoblauch hat nach Jahren mit lauter Nieten gar nicht mehr mit einer Antwort gerechnet.
Jetzt kam die große Überraschung: Sie, lieber Herr Brunnhuber haben vor kurzem geantwortet und dazu noch ausführlich und zu allen Punkten der Mängelliste, das muss doch sehr anerkannt werden, vielen Dank!
Aber in Ihrer Antwort stehen gleich beim ersten Punkt, dem quellfähigen Gipskeuper, dicke Schmeichelworte:
„Die Planungen der Deutschen Bahn basieren auf profunden und belastbaren geologischen Informationen.“ Später heißt es: „Alle relevanten Bereiche wurden erfolgreich durchfahren, ohne dass es zu nennenswerten Hebungen gekommen ist.“ Keine nennenswerten Hebungen! Was heißt das? Also gab es doch zumindest kleine Hebungen, oder? Das erinnert an das Geständnis eines Mädchens: „Papa, ich krieg ein Kind, aber bloß ein ganz kleins.“

Herr Brunnhuber, Sie schreiben nur von den
guten Erfahrungen in Stuttgart mit dem Tunnelbau im Anhydrit. Es gibt aber auch schlechte! Der bahnunabhängige Geologe Dr. Laternser hat als Kommentar zu Ihrer Antwort geschrieben: „Was soll man da sagen! Die bisherigen Tunnelbauten in Stuttgart zeigten vor allem, das der Anhyhdrit der größte Risikofaktor beim Tunnelbau in Stuttgart ist und man dieses Gestein möglichst wenig "belästigen" sollte. Manche Tunnel machen große Probleme. Der Wagenburgtunnel quillt andauernd und muss immer wieder saniert werden! Die Hebungen betragen in der Nordröhre seit Eröffnung bis maximal etwas über 1 Meter!“

Herr Brunnhuber, der Wagenburgtunnel liegt doch gleich neben den zwei Tunnelröhren des Fildertunnels und die kommen durch die gleiche Gipskeuper-Schicht. Sie schreiben von einem
neuen sicheren Verfahren zur Abdichtung. Das ist ja gerade der Skandal, das Verfahren ist neu und damit noch unerprobt, es gibt keine Langzeiterfahrung. Das ist ein Spiel mit dem Feuer beziehungsweise ein Spiel mit dem Wasser. Und Wasser hat einen kleinen Kopf!

Zur Leistungsfähigkeit bemühen Sie vor allem den Stresstest, er habe
„präzise und detailliert“ 49 Zugankünfte in der Stunde nachgewiesen. Oh weh, der Stresstest! Und von wegen „von der Fachwelt bestätigt“! Die Ingenieure für den Kopfbahnhof schreiben: „Wir sind uns einig, dass der Stresstest mit gezinkten Karten betrieben und bewertet wurde. Insgesamt wurden bei dem Stresstest 46 Regel-Verstöße identifiziert.“

Herr Brunnhuber, lassen Sie sich doch die Liste mit den fundamentalen Mängeln des Projekts von unabhängigen Experten beantworten. Denn vermutlich haben Sie die Antwort-Texte gar nicht selbst geschrieben, nur unterschrieben; aber damit tragen Sie die Verantwortung. Es hat sich aber ausgeschmeichelt, Herr Brunnhuber, Stuttgart 21 ist ein Wurmbau u Babel und unheilbar, deshalb besser Umstieg und OBEN BLEIBEN.


Druckfassunng

Rede von
Siegfried Busch, Aktionsbündnis für den Kopfbahnhof Steinlach/Mössingen, auf der 471. Montagsdemo am 8.7.2019
Schmeichelworte zu Stuttgart 21
Liebe Leute,

die Erfinder und Betreiber des Bahn- und Städtebauprojekts Stuttgart 21 (inzwischen oder eigentlich schon immer muss man richtiger Immobilien- und Bahnprojekt sagen), also die Stuttgart-21-Befürworter, dürfen natürlich ihr Projekt loben und rühmen, das ist normal. Aber man sollte dabei auf dem Teppich bleiben und nicht maßlos übertreiben, sonst wird’s zur fragwürdigen Schmeichelei. Ich hab’ mir in letzter Zeit solche übertriebenen „Schmeichelworte zu Stuttgart 21“ aufgeschrieben, die ersten drei heißen „Das neue Herz Europas“ / „Leuchtturmprojekt“ und „geniales Jahrhundertprojekt“.
Liebe Leute hier auf der Demo, das kennt ihr schon alles und noch viel mehr. In meiner gedruckten Rede stehen 40 Schmeichelworte zu Stuttgart 21. Die meisten sind schon lange zu Lachnummern geworden, sie haben sich überholt oder ins krasse Gegenteil verkehrt. Extrembeispiele sind „
best geplantes Projekt“ und „überragende Verkehrsbedeutung“. Die Genehmigungen zur Park- und Stadtzerstörung wurden mit der „überragenden Verkehrsbedeutung“ gerechtfertigt, der Naturschutz damit ausgehebelt. Wörtlich heißt es in der Planfeststellung: „... insbesondere spricht aber die überragende Verkehrsbedeutung des Vorhabens als überwiegend öffentlicher Belang hier für eine Befreiung. Gegenüber dieser überragenden Verkehrsbedeutung haben die Schutzinteressen, die mit dem Landschaftsschutzgebiet verfolgt werden, zurückzutreten.“ (PFB1.5 Seite 346) Damit konnten im Rosensteinpark Bäume gefällt werden und konnte der schöne alte Schlossgarten am Bahnhof ganz legal vernichtet werden!
Wir Gegner vom „Jahrhundertprojekt“ haben eine Unmenge an kritischen Worten gesagt und geschrieben. Das sind natürlich keine echten Schmeichelworte, sondern das Gegenteil, es ist schonungslose Kritik.
In meiner Liste heißen die ersten drei von 120: „
Größte Fehlentscheidung der Eisenbahngeschichte“, „Eisenbahn-Zerstörungsprojekt“ und „Untergangsprojekt Stuttgart 21“. Ist es denn sinnvoll, immer wieder auf den Unsinn von Stuttgart 21 hinzuweisen und sich immer noch für einen besseren Bahnhof einzusetzen? Ja! Man muss es immer wieder sagen. Das meinte auch der Dichter und politisch engagierte Mensch Bertolt Brecht mit seiner Mahnung „Lasst uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen, damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde! Lasst uns die Warnungen erneuern, und wenn sie schon wie Asche in unserem Mund sind!“
Jetzt will ich noch zwei Stuttgart-21-Schmeichler direkt ansprechen, den ehemaligen OB Wolfgang Schuster und den S21-Vereinschef Georg Brunnhuber:
Herr Dr. Schuster, Sie haben 2007 – also vor 12 Jahren – einen Brief an alle 300.000 Stuttgarter Haushalte geschickt mit einer ganze Reihe Schmeichelworten, die inzwischen fast alle völlig unhaltbar geworden sind. Aus Zeitgründen kann ich wieder nur drei davon nennen:

  1. Sie schrieben „unsere Stadt wird noch lebenswerter“. Die vermutlich über 20jährige Bauzeit ist eine Zumutung für die Stuttgarter, mit großen Belästigungen und Zeitverlusten und damit viel weniger Lebensqualität. Die Vernichtung des Schlossgartens am Bahnhof macht die Stadt unwiederbringlich ärmer, also das krasse Gegenteil von „lebenswerter“. Ob ein neues Stadtviertel, vollmundig „Rosensteinviertel“ genannt, die Stadt lebenswerter macht, möchte ich sehr bezweifeln.

  2. Ihr Schmeichelwort „mehr grün“ hat sich aber inzwischen fast bewahrheitet. Nur fehlt bei dem Wort „grün“ eine Kleinigkeit, ein „e“ am Schluss, es muss heißen „mehr Grüne“.

  1. Herr Dr. Schuster, sie behaupteten wörtlich: „ein neuer Durchgangsbahnhof, der doppelt so leistungsfähig ist“. Stehen Sie noch dazu? Wenn der neue Bahnhof weniger leistet als der Kopfbahnhof und auch andere Ihrer Lobesworte schlicht falsch waren, dann wäre es an der Zeit, dass Sie Ihren Irrtum bedauern, öffentlich bekennen und sich entschuldigen. Wie wäre ein Brief aus Ihrer Feder an alle 300.000 Stuttgarter Haushalte, diesmal aber auf eigene Kosten?

Hallo Herr Brunnhuber, jetzt sind Sie dran. Zunächst ein großes Lob und viel Anerkennung für Sie! Warum denn? Auf die Negativliste von unserem Mitstreiter Jobst Knoblauch haben Sie nämlich als erster und einziger geantwortet! Wem hatte Jobst nicht alles geschrieben mit seiner Liste fundamentaler Mängel von Stuttgart 21! Die Mängel heißen: „der quellfähige Gipskeuper, die geringere Leistungsfähigkeit, der ungenügende Brandschutz, die ausufernden Kosten, die schräge Tiefhaltestelle, der Bahnhof als Schwimmhalle, die überhöhte Feinstaubbelastung“.
Diese Liste fundamentaler Mängel schickte Jobst Knoblauch als Briefpost, darunter viele Einschreiben, an die Abgeordneten im Landtag, an den Aufsichtsrat und die Vorstände der Bahn, Berliner Minister, Generalbundesanwalt, an Zeitungen usw. Was für ein Einsatz an Zeit und Geld!!
Aber niemand fand es nötig zu antworten. Totschweigen ist halt auch eine wirksame Strategie, dazu die einfachste und billigste. Ich könnte mir denken, unser unermüdlicher Jobst Knoblauch hat nach Jahren mit lauter Nieten gar nicht mehr mit einer Antwort gerechnet.
Jetzt kam die große Überraschung: Sie, lieber Herr Brunnhuber, haben vor kurzem geantwortet und dazu noch ausführlich und zu allen Punkten der Mängelliste, das muss doch sehr anerkannt werden, vielen Dank!
Aber in Ihrer Antwort stehen gleich beim ersten Punkt, dem quellfähigen Gipskeuper, dicke Schmeichelworte: „
Die Planungen der Deutschen Bahn basieren auf profunden und belastbaren geologischen Informationen.“ Später heißt es: „Alle relevanten Bereiche wurden erfolgreich durchfahren, ohne dass es zu nennenswerten Hebungen gekommen ist.“ Keine nennenswerten Hebungen! Was heißt das? Also gab es doch zumindest kleine Hebungen, oder? Das erinnert an das Geständnis eines Mädchens: „Papa, ich krieg ein Kind, aber bloß ein ganz kleines.“
Herr Brunnhuber, Sie schreiben nur von den guten Erfahrungen in Stuttgart mit dem Tunnelbau im Anhydrit. Es gibt aber auch sehr schlechte Erfahrungen! Der bahnunabhängige Geologe Dr. Laternser hat als Kommentar zu Ihrer Antwort geschrieben: „
Was soll man da sagen! Die bisherigen Tunnelbauten in Stuttgart zeigten vor allem, das der Anhyhdrit der größte Risikofaktor beim Tunnelbau in Stuttgart ist und man dieses Gestein möglichst wenig „belästigen“ sollte. Manche Tunnel machen große Probleme. Der Wagenburgtunnel quillt andauernd und muss immer wieder saniert werden! Die Hebungen betragen in der Nordröhre seit Eröffnung bis maximal etwas über einen Meter!“
Herr Brunnhuber, der Wagenburgtunnel liegt doch gleich neben den zwei Tunnelröhren des Fildertunnels und die kommen durch die gleiche Gipskeuper-Schicht. Sie schreiben von einem neuen sicheren Verfahren zur Abdichtung. Das ist ja gerade der Skandal, das Verfahren ist neu und damit noch unerprobt, es gibt keine Langzeiterfahrung. Das ist ein Spiel mit dem Feuer, beziehungsweise ein Spiel mit dem Wasser. Und Wasser hat einen kleinen Kopf!
Zur Leistungsfähigkeit bemühen Sie vor allem den Stresstest, er habe „
präzise und detailliert“ 49 Zugankünfte in der Stunde nachgewiesen. Oh weh, der Stresstest! Und von wegen „von der Fachwelt bestätigt“! Die Ingenieure22 für den Kopfbahnhof schreiben: „Wir sind uns einig, dass der Stresstest mit gezinkten Karten betrieben und bewertet wurde. Insgesamt wurden bei dem Stresstest 46 Regelverstöße identifiziert.“
Herr Brunnhuber, lassen Sie sich doch die Liste von Jobst Knoblauch mit den fundamentalen Mängeln des Projekts von unabhängigen Experten beantworten. Denn vermutlich haben Sie die Antworttexte gar nicht selbst geschrieben, nur unterschrieben; aber damit tragen Sie die Verantwortung. Es hat sich aber ausgeschmeichelt, Herr Brunnhuber, Stuttgart 21 ist unheilbar, deshalb besser OBEN BLEIBEN!

Schmeichelworte der Projektbetreiber:

  • das neue Herz Europas
  • Leuchtturmprojekt
  • geniales Jahrhundertprojekt
  • doppelte Leistungsfähigkeit – u.a. OB Dr. Sch.
  • Zukunftsprojekt
  • Jahrhundertchance
  • best geplantes Projekt
  • überragende Verkehrsbedeutung – PFB
  • Magistrale für Europa
  • kein Superlativ ist übertrieben
  • es handelt sich um eine Riesenchance für ein neues Stuttgart
  • faszinierende Perspektiven
  • ein Gemeinschaftsprojekt mit vielen Vorteilen für alle Beteiligten – CDU
  • tolle Verkehrsanbindung
  • die Umstiegszeiten werden wesentlich vereinfacht
  • S21 ist „abschließend auf dem richtigen Weg“ (Mai 2019!)
  • Kronjuwel im regionalen Mobilitätskonzept der Zukunft
  • das neue Rosenstein-Quartier („bisher war hier Gleiswüste“)
  • Chance, mehr Menschen auf die Schiene zu bringen
  • Chance auf den Anschluss an die großen Verkehrslinien im Land und in Europa
  • Stuttgart 21 ist kein Rückbau, sondern gegenüber dem heutigen Kopfbahnhof ein ZuwachsOB Fritz Kuhn
OB Dr. Schuster im Brief an alle 300.000 Stuttgarter Haushalte 2007:
  • unsere Stadt wird noch lebenswerter
  • ein neuer Durchgangsbahnhof, der doppelt so leistungsfähig ist
  • der öffentliche Nahverkehr wird spürbar verbessert
  • entlastet die Straßen und unsere Umwelt
  • das Stadtklima…nachhaltig verbessert
  • Die Stadt übernimmt nur relativ geringe Kosten
  • große Chance für die Zukunft unserer Stadt
  • bessere Zugverbindungen
  • mehr Klimaschutz, mehr Lebensqualität
  • mehr Wohnungen, mehr Arbeitsplätze
  • mehr Grün
  • bessere wirtschaftliche Perspektiven
S21-Vereinschef Georg Brunnhuber, Juni 2019:
  • profunde und belastbare geologische Informationen
  • keine nennenswerte Hebungen
  • verlässliche Erfahrungen im Tunnelbau
  • 49 Zugankünfte in der Spitzenstunde
  • rechtlich einwandfrei sowie regelkonform

Schmeichelworte verkehrt:
  • größte Fehlentscheidung der Eisenbahngeschichte – Minister Hermann
  • Eisenbahn-Zerstörungsprojekt
  • Untergangsprojekt Stuttgart 21
  • abenteuerliches Großprojekt vor unserer Haustür
  • Wahnsinnsprojekt
  • Milliardenmonster
  • eigentlich wahnsinnig
  • S21-Fiasko
  • Pleitebahnhof
  • Lügenprojekt
  • Experimental-Konstrukt S21
  • Fehlprojekt
  • S21-Murks
  • Monsterprojekt
  • Murksbahnhof
  • Desaster Stuttgart 21
  • Milliardengrab
  • Skandal-Projekt
  • granatenteurer Milliardenscheiß OB Palmer
  • gigantische Misswirtschaft
  • ein Irrsinn
  • S21-Fiasko
  • hoch umstrittenes Projekt
  • hochriskantes Pilotprojekt
  • Ewigkeitsbaustelle
  • Anti-Schienen-Verkehrs-Projekt
  • Supergauprojekt
  • S21 = Sargnagel 21
  • Debakel
  • DBakel
  • bestgeplanter Dauerengpass S21
  • kleine U-Bahn-Haltestelle S21
  • monströses Tunnelbahnhofprojekt
  • unsinniges 10 Mrd.- Bahnprojekt
  • der größte Murks der Eisenbahngeschichte
  • Hass- und Wutprojekt
  • S21-Skandale
  • S21: Inbegriff all dessen, was falsch läuft
  • das bestgeplante S21-Fiasko
  • absurdes Rückbauprojekt
  • Fass ohne Boden
  • grandiose Fehlentscheidung
  • das dümmste Bauprojekt Deutschlands
  • Katastrophenbaustelle
  • selbstzerstörerisches Großprojekt
  • gigantische Misswirtschaft
  • Milliardenverschwendung
  • DB-Fiasko
  • Schrott 21
  • grandiose Fehlentscheidung
  • bundes-politischer Bockmist
  • absehbares Desaster bei S21 für Stuttgart
  • S21-Mist
  • GAU Stuttgart 21 (sprich: Größter anzunehmender Unfug)
  • die Pervertierung der Idee von Eisenbahn – Prof.Dr. Rohrhirsch
  • Milliardenpleite
  • Dauer-Pleitegeier
  • Alptraum S21
  • die Mutter aller zynischen, aberwitzigen, pharaonischen Bahnrückbauprojekte – Prof. Dr. Wolfgang Hesse
  • schwachsinniges Immobiliengroßprojekt
  • ein Politthriller unglaublichen Ausmaßes
  • S21-Schandtaten
  • Bauloch-Monster
  • S21-Absurditäten
  • das dümmste, asozialste und dreisteste deutsche Großprojekt der Nachkriegszeit – Regisseur Volker Lösch
  • eine einzige Katastrophe
  • ein finanzielles und technisches Desaster
  • S21 ist der größte technisch-wissenschaftliche Betrugsfall der deutschen Industriegeschichte – Dr. Christoph Engelhardt
  • Wurmbau zu Babel
  • groteske Entgleisung
  • Schildbürger-Projekt
  • Schildbürgerstreich
  • unausweichliches Desaster
  • Katastrophenprojekt
  • ein absolut sinnloses und gefährliches Projekt
  • Schienenrückbau-Projekt
  • mafiöses Drecksprojekt
  • Plünderungsprojekt am Steuerzahler
  • schwäbischer Größenwahn
  • diese Sauereien
  • bautechnischer Granatenblödsinn
  • Lügengebäude
  • schrecklichste Baustelle in Stuttgarts Geschichte
  • kollektiver Albtraum
  • Narrengleis
  • verkehrstechnisch ein unfahrbarer unterdimensionierter Supergau
  • Ein gigantischer Betrug an den Wählerinnen und Wählern

  • plumpe verlogene Lobhudelei
  • Narrengleis
  • Wolkenkuckucksheim
  • in Beton gegossene Sehnsüchte
  • verantwortungslose Fahrt ins Desaster
  • Sinnlos-Baustelle
  • Großflughafen BER schon lange im negativen Sinne übertroffen
  • Loser-Projekt S21
  • 25 Jahre laufende Fehlentscheidungen
  • Stuttgart 21 ist ein organisiertes Verbrechen an der Stadt Stuttgart. Und an der Eisenbahn – Gangolf Stocker
  • das Projekt wurde… einfach durchgeprügelt
  • Stuttgart 21: das widersinnigste, teuerste und gefährlichste dieser Projekte
  • ein Hochrisikobahnhof
  • ein absolut sinnloses und gefährliches Projekt
  • ein Verbrechen am deutschen Steuerzahler
  • sinnloses Weitermurksen
  • Flaschenhals-Tiefbahnhof
  • ein Denkmal des Wahnsinns
  • diese Schreckenswüste hier
  • der Fortschritt in die vollständige Perversion verwandelt
  • architektonischer Amoklauf
  • ökonomischer Unsinn
  • ökologisch unvertretbar
  • passt nicht ins 21. Jahrhundert
  • es wird alles nur schlechter
  • tragisch-komisches Milliardenprojekt
  • das peinlichste, inkompetenteste CDU-Projekt aller Zeiten
  • Wirtschaft- und Kulturverbrechen
  • finanziell ein Fiasko
  • verkehrstechnisch ein Debakel
  • gigantische historische Fehlplanung
  • gigantische, nicht zu heilende Fehlplanung
  • ein enorm belastetes Projekt
  • völlig untauglicher Brandschutz
  • ein Staatsverbrechen
  • Stuttgart 21 als Negativ-Beispiel
  • mickrige acht Gleise im Keller
  • Baudesaster
  • Nadelöhr StuttgartSüdwestpresse



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