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Glasfenster in St. Laurentius Obrigheim, Foto Andreas Keller

Blogmotto:
Stuttgart 21 ist ein Wurmbau zu Babel und wird scheitern. Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich.
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Täglicher Blog ab 1.1.2009
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F.A.Z. EXKLUSIV
16 09. 19 21:49
Scheuer gerät wegen Stuttgart-21-Risiken unter Druck
Die wirtschaftliche Lage der Bahn sei „besorgniserregend“, schreibt der Bundesrechnungshof. Die Prüfer kritisieren insbesondere das Wegschauen von Verkehrsminister Scheuer bei Stuttgart 21.



„niederträchtige Totalbahnhofsruine“…

14 09. 19 12:03

…neues Schmeichelwort verkehrt in der taz unter dem Stichwort „Die Wahrheit“.

Die taz-Sottise führt zum belustigten Lachen und auch zum Widerspruch, sonst würde ich meinen 1.Wohnsitz in Stuttgart aufgeben. Aber in Bezug auf den Bahnhof samt angekündigtem Umbau zum Hotel stimmt es schon:

Man muss Stuttgart nichts Schlechtes
mehr wünschen.
Stuttgart, Stadt des Weltkehrichts,
ist das Schlechte.



Meldung vom Tage

13 09. 19 23:21
Rechnungshof warnt vor milliardenschwerer Finanzierungslücke
FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung
Denn auch weitere finanzielle Herausforderungen wie die Beschaffung neuer Züge, die Digitalisierung der Schiene oder das Projekt Stuttgart 21 ..
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Inzwischen steht fest, dass S 21 unwirtschaftlich ist und auch verkehrlich miserabel sein wird. Eine immer noch mögliche Umkehr könnte mehrere Milliarden einsparen und ein modernisierter Kopfbahnhof würde mehr leisten. Mit dem „Umbau“ des Bahnhofs wird eine Umkehr erschwert und die Verantwortlichen erhalten eine Gnadenfrist vor dem eintretenden Desaster. Die Befürworter können einem fast leid tun, wie sie im Projekt S21 verstrickt sind. Wo ist das große Halleluja geblieben? Zur Umkehr sind sie nicht fähig und so nimmt das Desaster seinen Lauf.  DIE ZEIT schon am 28. Februar 2013: „Alle wissen, dass Stuttgart 21 in einem Desaster enden wird.“



Vielleicht ist bald Feier-Abend.

12 09. 19 22:03
Aus der Fotogalerie von Wolfgang Rüter:

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„Arbeitsende einer Tunnelbohrmaschine - was gibt’s da zu feiern?“


"eigentlich"

11 09. 19 22:40
Beginn er Rede von Dr. Norbert Bongartz auf der letzten Montagsdemo:
„Wir alle wissen, mit wie viel Fortschrittsgläubigkeit und Schönfärberei alle für S21 Verantwortlichen dieses Großprojekt auf den Weg brachten.
Wir wissen auch sattsam, dass sich ihre großspurigen Versprechungen fast allesamt nicht bewahrheitet haben.
…Eigentlich müssten die für S21 Verantwortlichen immer stiller werden, den Kopf einziehen oder betreten zu Boden blicken – sollte man meinen...
Doch, weit gefehlt: Wir müssen feststellen, dass es – mit Ausnahme unseres Verkehrsministers Winfried Hermann – keine S21-Partner gibt, die es wagen, den unbequemen Wahrheiten ins Gesicht zu sehen und ihre anfängliche Verblendung und die Irrtümer, die sich daraus ergeben haben, offen zu bekennen.“



ungünstige Konstanten

10 09. 19 14:39
Stuttgarter Zeitung:
Es gibt einige Konstanten bei Stuttgart 21:

  • Das Projekt wird in regelmäßigen Abständen teurer,

  • der Terminplan gerät ein ums andere Mal ins Wanken –

  • und die Projektkritiker lassen kaum eine Gelegenheit aus, sich öffentlichkeitswirksam gegen das Milliardenvorhaben zu positionieren.

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Weitere Konstanten sind
  • die Bahn leugnet zunächst die Prognosen der Gegner und muss sie schließlich unter dem Druck der Realität zugeben

  • Azer-Risiken treten im Verlauf der Bauzeit ein

  • die versprochenen Vorteile von S 21 schrumpfen


Kurzes
Doku-Video vom Protest bei de Feier gestern.


Demo heute

09 09. 19 23:45
Poster C.D. - Foto S.B.

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Stuttgarter L-Presse

08 09. 19 21:18
Stuttgarter Hauptpresse StZ und StN über die Ehrung vom ehemaligen OB Dr.Wolfgang Schuster:

"Von den Protesten war drinnen aber nichts mehr zu spüren.“

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Bericht über den Protest im Rathaus
„drinnen“ von Dr. Angelika Linckh, Querflötistin in der Capella Rebella:
„Im Treppenhaus angekommen, konnten sie sich an dem wunderbaren Klang der
#Capella Rebella erfreuen, die im 3. Stock direkt vor den weit geöffneten Türen des Großen Sitzungssaals aufspielte. "Passend" gekleidet wurden wir höflich und wohlwollend behandelt. Erst nach dem Kanon von Pachelbel und dem Mozart-Lied "Üb immer Treu' und Redlichkeit" fiel Ihnen anlässlich unserer Katjuscha-Sprechgesänge auf, dass wir wohl nicht geladen, sondern "geladen" waren und durften sich unsere Verse anhören.
1. Vers: Wir sind hier, wir sind laut, weil Ihr uns die Stadt versaut!
2. Vers: S21 ungeheuer, erstens Scheiße, zweitens teuer!
3. Vers: Schickt den SCHUSTER auf den Mond, das ist Raumfahrt, die sich lohnt. Und das FRITZLE hintendrein, dann ist er nicht so allein.
4. Vers: Attacke, Attacke, Tiefbahnhof ist Kacke, Attacke, Attacke, Schiefbahnhof ist Kacke.
Und so wurden wir gegen 16.55 Uhr von Herrn Dr. Matthias Frenz, dem Protokollchef des Rathauses, im großen Treppenhaus hinuntergeleitet. Da wir das Musizieren im Laufen gewohnt sind, konnten wir bei unserem Treppenabgang noch zu der Musik von El Pueblo und dem Vers "Und was sie auch treiben, wir werden oben bleiben!" die Gäste, die ganz kurz vor 17 Uhr das Rathaus betraten, davon überzeugen, dass sie den Protest gegen den
#StadtZerstörer #Schuster von draußen auch innerhalb des Rathauses erlebten.“


die da oben und die da unten

07 09. 19 16:03
„Die da oben“ im großen Ratssaal des Stuttgarter Rathauses beim Ehrenempfang zum 70. Geburtstag von Ex-OB Dr. Wolfgang Schuster, die Ehrengäste im edlen Tuch und Dresscode der Oberschicht mit Lackschuhen, gestärkten Hemden und Seidenkrawatten.

„Die da unten“, die Normalbürger, empfingen die Feiergäste vor dem Rathaus mit Transparenten und lauter Musik der „Lok“ (Percussion) und der Capella rebella mit Blechbläsern und Querflöten. Die Menschen vom Widerstand S21 in Straßenkleidung, Jeans, Shorts. Es sind engagierte BürgerInnen Stuttgarts und aus dem Ländle, die die Schädlichkeit und Verlogenheit des Immobilienprojekts gut kennen und seit vielen Jahren dagegen aktiv sind. Hier ein
Bericht und ein Video.

OB Schuster ist einer der „Haupttäter“ des Stadtzerstörungsprojekts S 21 und sein Geburtstag kein Grund zum Feiern! Seine mit Fehlern gespickten Werbeaktionen sind dokumentiert. Die Capella Rebella spielte vor dem Ratssaal und im Treppenhaus mit dem Text „Schießt den Schuster auf den Mond, das ist Raumfahrt die sich lohnt…“
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Foto Roland Hägele


Für die Stuttgarter Presse wohl kein Thema.

06 09. 19 22:48
Esslinger Zeitung:

Kritik am Bau-Projekt nimmt zu

Die Menschen in der Landeshauptstadt sehen das Mammut-Bauprojekt zunehmend kritisch. Laut einer aktuellen Umfrage überwiegen die Befragten mit einer negativen Einstellung.


heftige Kritik
05 09. 19 23:01

Nützt es noch was?


Stuttgarter Zeitung:
„…Was sie auf dem Weg dorthin erleben müssen, versetzt die beiden rüstigen Senioren dennoch in Rage. „Die Beschilderung ist miserabel, die auf den Boden aufgeklebten Wegweiser sind unleserlich und lösen sich ab..“
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Das blaue Leitband ist verschlissen (Foto S.B.)

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verkehrt-Wende

04 09. 19 12:08
Verkehrsministerium heute: gemeinsam-stark-fuer-die-verkehrswende
Gleichzeitig wird die „Verkehrtwende“ praktiziert durch den Minusbahnhof S21 und die Energie- und Baustoffverschwendung beim „dümmsten Tunnelprojekt“ (aber nicht dümmer als die Neubaustrecke):

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Grafik: Klaus Gebhard


Stuttgarter Fakerichten

03 09. 19 23:31
Stuttgart Nachrichten, Schlagzeile:
„Nach fünf Jahren Bauzeit sind die beiden Röhren von der Stadtmitte auf die Fildern ausgebrochen. Gefeiert wird dies Montag, 9. September.“
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Typische Jubelnachrichten mit Fake, denn „nach fünf Jahren Bauzeit sind die beiden Röhren“
mitnichten „von der Stadtmitte ausgebrochen“. Es fehlt der schwierigste Abschnitt ohne die Tunnelbohrmaschinen durch Gipskeuper. Im Kernerviertel ist es „der geringe Abstand zwischen Tunnelröhrenscheitel und den Häuserfundamenten. Und das Ganze auf bzw. in einem eher losen Geröllhang!“ (zitiert aus E-Mail von Klaus Gebhard). Vom „dümmsten Tunnel“ natürlich kein Wort, aber morgen hier im Blog.


Bestätigung

02 09. 19 23:48
Aus der Rede von Arno Luik bei der Montagsdemo gestern:

„Die Natur, liebe S-21-Gegner und Gegnerinnen ist auf Ihrer Seite! Aber natürlich auch die Vernunft.“

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Blogmotto:
Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich.



haarsträubend

01 09. 19 11:30
Arno Luik in einem Interview in der Badischen Zeitung:
„Whistleblower haben mich mit Insider-Material versorgt, dass ich manchmal fast vom Hocker gefallen bin. Ich bekam zum Beispiel zum Immobilien- und Bahnprojekt Stuttgart 21 Tausende von Seiten von Dossiers, interne und geheime Analysen für den Bahn-Vorstand. Die kamen von einem Whistleblower, der innerlich zerrissen war, in einem mentalen Ausnahmezustand: Da war die Loyalität zu seinem Arbeitgeber, aber da war auch sein Leben als Bürger, der erkannte: Was wir hier bauen, ist nicht zu verantworten. Wir verschwenden nicht nur Milliarden Euro, wir konstruieren etwas, das kaum funktionieren wird, etwas, das den Bahnverkehr massiv behindern wird, aber vor allem bauen wir etwas, das für die Kunden lebensgefährlich wird. Ein international renommierter Brandschutzexperte, der für mich das S21-Brandschutzkonzept analysiert hat, sagte: "Das ist ein Staatsverbrechen, was die hier planen. Sie konstruieren eine Katastrophe sehenden Auges." Er rief verzweifelt: "Die dürfen das nicht bauen!“



Fokus auf Positives

31 08. 19 22:31
Der Keynote-Speaker und Motivationstrainer Norman Gräter in den StN:
„Einer seiner derzeit wichtigsten Claims lautet „Make Stuttgart great again“. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als das Bewusstsein, dass es die Entscheidung jedes Einzelnen ist, den Fokus auf Negatives zu richten – oder eben auf Positives. Als Beispiel nennt er Stuttgart 21, das wohl den allermeisten als Erstes einfällt, wenn er an die baden-württembergische Landeshauptstadt denkt. Viel wichtiger, so sagt er, sei es dabei doch, sich bewusst zu machen, wieviel großartiges Potenzial im Kessel und um den Kessel herum steckt.“
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Herr Gräter, wir S-21-Gegner denken sehr positiv über den Kopfbahnhof und können dessen Vorzüge und Potenziale nachweisen, durch die Praxis erhärtet. Was wir an Stuttgart 21 sehen und erfahren, hält positivem Denken einfach nicht stand.



dumme Werbung mit 5000 Bäumen

30 08. 19 22:00

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Aus Blog vom 16.10.2009:
...Bei der Zahl 5000 muss der Wilhelma-Gärtner schlucken. "So viele Bäume habe ich nur im Wald auf dem Unigelände in Vaihingen." Hartmann kann eine einfache Rechnung nachvollziehen: Sollen auf 30 Hektar, also 300.000 Quadratmeter, neuer Grünfläche 5000 Bäume stehen, wird es eng. 60 Quadratmeter pro Baum bedeuten, dass alle 7,8 Meter gepflanzt werden müsste, und zwar in jeder Himmelsrichtung. Wenn der Baum schon zwölf Meter hoch ist, dürfte er gar nicht mehr wachsen", stellt Hartmann fest, schließlich habe die Krone bereits einen Durchmesser von an die sechs Meter. "Bisschen viel Holz für einen Park, ich würde das als Wald bezeichnen", bilanziert der Parkpfleger.



Statements

29 08. 19 20:56
Ein Pendler in der Sendung „mal ehrlich“ über die Bahn:

„Es kostet eine Menge Lebenszeit, mit der Bahn zu fahren.“

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Allein die Lebenszeit, die durch Stuttgart 21 während der Bauzeit verloren geht, ist so gigantisch, dass sie durch den
versprochenen Zeitgewinn niemals wettgemacht werden kann.
Statement von Steffen Siegel: “Wieviel Lug und Trug müssen wir eigentlich noch ertragen, bis endlich die Politik den Mumm hat, dieses an allen Ecken und Enden fehlgeplante, Leib und Leben der Fahrgäste gefährdende und immer teurer werdende Murksprojekt zu stoppen?“
Das zeitliche Opfer wird wenig oder nie bedacht, weil es eben nur ein „weicher“ Faktor ist.



Stuttgarter Zeitung/Nachrichten

28 08. 19 22:26
Beginn des Sauerborn-Rundmails:

„Still ruht der See beim Thema Stuttgart 21, könnte man denken. In gepflegter Routine schweigen sich die beiden Stuttgarter Zeitungen über das Grundsätzliche am Drama dieses Projekts aus, ignorieren notorisch die Pressemeldungen des Aktionsbündnisses. Stattdessen berichten sie immer gern über angebliche Tunneldurchbrüche und sonstige fragwürdige Baufortschritte. Dabei birgt die aktuelle Entwicklung einigen Sprengstoff.“…



Notbremse ziehen!

27 08. 19 23:07

Aus dem Kommentar von Volker Rekittke heute im Schwäb. Tagblatt Tübingen, Lokalseite 1 „übrigens“, an Minister Scheuer und Bahnvorstand Pofalla:
…„Was mich stets ernüchtert, ist der Blick ins Milliarden-Loch am Stuttgarter Hauptbahnhof, wenn ich mal wieder meinen Anschlusszug verpasst habe. 10 Milliarden Euro wird "Stuttgart21" laut einer Prognose des Bundesrechnungshofes kosten, die Bahn geht offiziell noch von 8,2 Milliarden Baukosten aus… So viele Milliarden Euro für einen Bahnhof, der unwirtschaftlich ist - wie selbst Bahn-Chef Richard Lutz im Bundestags-Verkehrsausschuss einräumte.

Bitte beenden Sie diesen ökonomischen und ökologischen Irrweg, ziehen Sie die Notbremse - es gibt ausgearbeitete Alternativkonzepte zu Stuttgart21. Beenden Sie die Vorfahrt für Auto, LKW und Flieger. Retten Sie die Bahn…“
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Heute RE Tübingen ab 15:00 nach Stuttgart, an mit 15 Minuten Verspätung. Ansage: „Der Zug nach Dortmund kann nicht warten.“ Kurz vor Ankunft: „Der Zug steht noch auf Gleis 10, versuchen Sie, ihn noch zu erreichen.“
Zwei junge Frauen rennen sehr sportlich mit langen Beinen und erreichen den Zug gerade noch. Eine junge Mutter mit Kinderwagen sieht am Bahnsteig 10 den Zug gerade abfahren. Das Frustkonto der Bahnkunden ist übervoll…



Fakt als Grafik

26 08. 19 22:58

Bild von RUNDMAIL 26.8.2019, Seite 2

Entwurf: Uli Stübler


"zweifelhaft"
25 08. 19 20:42

Kurier: „Die Bahn steckt ihr Geld lieber in zweifelhafte Großprojekte wie „Stuttgart 21, da bleibt für Projekte in der Provinz nicht mehr viel übrig.“
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Wieso „zweifelhaft“? Es ist
zweifellos ein schlechtes Projekt, siehe „Schmeichelworte verkehrt“.



Uhren in Bahnhöfen

24 08. 19 22:26
Uhr über dem Haupteingang Bahnhof Mössingen. Das Bahnhofsgebäude wurde längst verkauft an eine Investmentgruppe und inzwischen an einen unbekannten Käufer weiter verscherbelt. Der Haupteingang ist dauerhaft geschlossen, eine private Agentur für den Fahrkartenverkauf gibt es auf der Rückseite. Der Bahnvorstand kommt seiner Kernaufgabe „Zugverkehr“ derzeit nur mangelhaft nach, aber die Gehälter der Bahn-Führungskräfte sind seit der Bahnreform um das Zwanzigfache gestiegen (nach ARD plus-minus). Milliarden werden in das Schadprojekt Stuttgart 21 gesteckt…
Foto S.B. oben am 6.2.14, unten die finale Lösung am 8.7.19

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Korrektur FAZ

23 08. 19 20:42

Blog vom 23.8.’19:
Aus FAZ von gestern:
„Hauptbahnhof der Geduldsproben“:
„In den nächsten sechs Jahren müssen die Bahnkunden mit vielen Provisorien klarkommen…
Zur neuen Schalterhalle muss man zehn Minuten länger laufen, wenn man aus der Innenstadt kommt.“ ______________________________________________
Selbst abgestoppt zu Fuß waren es 06:41,21 Minuten. Vom Haupteingang bis zum alten Querbahnsteig Gleis 16 waren es 01:30,13 Minuten, der Zusatzumweg also „nur“ rund 5 Minuten. Allerdings kommen noch über 2 Minuten dazu, wenn man von der neuen Schalterhalle zu Gleis 16 zurück gehen muss.



Oratorium mit M

22 08. 19 22:00
Forderung des Aktionsbündnis’ zu Stuttgart 21: Ein mindestens einjähriges Moratorium …

  • bis bewiesen ist, dass S21 die allseits geforderte Verdoppelung der Fahrgastkapazitäten auch wirklich leisten kann

  • bis bewiesen ist, dass der Deutschlandtakt (ITF) im Fern- und Regionalverkehr auch in Stuttgart garantiert werden kann

  • bis sichergestellt ist, dass die Gäubahnverbindung oberirdisch erhalten wird

  • bis belegt ist, dass eine Klima- bzw. Umweltverträglichkeitsbilanz für den Weiterbau positiv ausfällt


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In
diesem Blog steht seit 01.09.2009 täglich ein(e)
• Information,
• Glosse,
• Satire,
• Karikatur,
• Foto
• Kommentar
• Zitat
als Information oder Kritik an Stuttgart 21 bzw. Argument für den Erhalt des Kopfbahnhofs.
(metropolis21.de: Spiegelungen im Archiv der Landesbibliothek zweimal jährlich von 2013 bis 2019)

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totaler Widerspruch
21 08. 19 22:41 Foto S.B. , Aushang Mahnwache
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Völlig konträre
Kundgabe der Bahn: „Stuttgart 21 ist wesentliche Voraussetzung für den geplanten Deutschland-Takt.“



Demo gestern

20 08. 19 21:46

  • Stuttgart 21: „Von Anfang an ein Lügengebäude“

  • Auf der 477. Montagsdemo ging es neben der musikalischen Begleitung durch den Liedermacher Walter Spira aus Ulm bei den Vorträgen zum einen um die Frage „Wie grün sind die Grünen - grüne Politik und Stuttgart 21", vorgetragen von Parkschützer Matthias von Herrmann und zum anderen um "Daten und Fakten: S21 als Klimakiller“,

  • vorgetragen von Parkschützerin Dr. Carola Eckstein. Außerdem zitierte Dr. Norbert Bongartz, Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21, aus einem nur so von S21-Lügen strotzendem Schreiben des ehemaligen OB DR. Wolfgang Schuster, in dem dieser den „Lieben Mitbürgerinnen und den lieben Mitbürgern“ Versprechungen in Sachen „Stuttgart 21…“

  • Foto Wolfgang Rüter

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Wunderwaffe ETCS

19 08. 19 22:54

  • Anschlag an der Mahnwache Foto S.B.

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Juppologie

18 08. 19 23:35
Da kommentiert ein Jupp (klingt nach Lohnschreiber, natürlich ohne Klarnamen) den Artikel „Willkommen im Geisterbahnhof“ von Oliver Stenzel u.a. mit den Worten:
„S21 biegt auf die Zielgerade, ohne dass die düsteren Prophezeiungen Wahrheit wurden.“
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„Zielgerade?“ Wo noch nicht mal die Bodenplatte der Haltestelle S21 fertig ist?
Die „düsteren Prophezeiunge)n“ sind natürlich schon mehrfach eingetreten, einige Beispiele:

  • Kosten und Kostendeckel längst gewaltig überschritten

  • Bauzeit desgleichen

  • statt doppelter Leistungsfähigkeit um 30% verminderte Leistung

  • Wassereinbrüche

  • Risse in Häusern des Kernerviertels

  • Hebungen im Anhydrit (bis jetzt noch „keine nennenswerten“)



JIPPIE YEAH

17 08. 19 22:02
Die heutige StN-Kolumne von Joe Bauer: Abgang im Bahnhof
„Noch einmal ging ich nach einem langen Spaziergang zum Bahnhof, am Tag, als die meisten Geschäfte in der Bahnhofshalle für immer dichtmachen mussten…“ ____________________________________________
Joe Bauer glossiert wie schon Oliver Stenzel (Blog „modernisiert“ (3) vom 14.8.) die völlig überdrehte
Hotelwerbung und Bahnwerbung für den „Umbau“ der Bahnhofshallen.


Zeitbilanz (11)
16 08. 19 23:43
Aus FAZ von gestern: „Hauptbahnhof der Geduldsproben“:
„In den nächsten sechs Jahren müssen die Bahnkunden mit vielen Provisorien klarkommen… Zur neuen Schalterhalle muss man zehn Minuten länger laufen, wenn man aus der Innenstadt kommt.“
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Provisorium neue Schalterhalle: man darf sich in einer Mäander-Begrenzung in die Warteschlange einreihen. Nummernausgabe mit der Möglichkeit, das oft lange Warten im Sitzen zu überbrücken, gibt es nicht mehr. Auch eine schnellere Bedienung für Bahn-Comfort- und 1.Klassekunden ist abgeschafft, Provisorium eben. Und das für 6 Jahre!



"modernisiert" (4)

15 08. 19 11:33
Bahnsteighalle nach der Montagsdemo, Poster von C.D., Foto S.B.

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StN.de: „Man kann noch rein, aber nichts mehr kaufen: Seit diesem Donnerstag haben die Geschäfte im Bonatzbau wegen des S21-Umbaus geschlossen... Wobei: Das stimmt so nicht. Lediglich die Geschäfte im Bonatzbau sind seit diesem Donnerstag wegen des S21-Umbaus geschlossen, das Gebäude selbst bleibt begehbar. An den Wegen zum Gleis ändert sich damit erst mal nichts. Die Aufenthaltsqualität leidet indes enorm.“


"modernisiert" (3)

14 08. 19 23:07

Neben einem „ungeahnten Euphorielevel“ der Hotelwerbung und der „Euphemismen-Rallye“der Bahnwerbung über die „Modernisierung“ steht die Wirklichkeit mit der über 5-jährigen Schließung der großen Bahnhofshallen und die Schändung des Bonatzbaus durch bloßen „Fassadismus“.
Oliver Stenzel schreibt in Kontext-Wochenzeitung von diesem „Euro-Disneyland“ und hält den Verantwortlichen einen Spiegel vor:
„Willkommen im Geisterbahnhof.“



"modernisiert"
(2)
13 08. 19 23:00
Vor der „Modernisierung“ = Umbau des Bahnhofs zur profitablen Entkernung der noblen Bonatzarchitektur zu einem Hotel und einer „Shopping-Mall“ zogen die Montagsdemonstranten durch den Bahnhof bis zu den Bahnsteigen und zurück mit Transparenten und der Capella Rebella: „Und was sie auch treiben, wir werden oben bleiben“. Zuvor, beim Demozug durch die Königstraße, intonierte die Capella zusammen mit der Lok den sehr passenden „Kriminal-Tango“,davon hier 1 Minute Video von Marie Laveau auf Twitter.
Foto S.B.

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Capella und Lokomotive (Schlagwerk) in der Haupthalle


"modernisiert" (1)

12 08. 19 12:27
Foto
Schäferwelt

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Bahninformationen: „Das historische Empfangsgebäude des Stuttgarter Hauptbahnhofs, der Bonatzbau, wird ab Anfang 2020 umfangreich modernisiert.“ ________________________________________
„modernisiert“ heißt zum Profit (Hotel) umgebaut. Die Bahn beweist täglich die Unfähigkeit zu einem funktionierenden Betrieb durch Verspätungen und Zugausfälle. Statt die vorhandenen Kräfte auf den Bahnverkehr zu konzentrieren, wird kräftig „modernisiert“ mit großen Beeinträchtigungen für die Bahnreisenden. Die Haupthalle wird gesperrt und den Bahnkunden große Umwege zugemutet. Jahrelang! „Erste Teilflächen stehen den Reisenden voraussichtlich ab 2024 wieder zur Verfügung.“


Und.Und.Und...

11 08. 19 22:34
E. R. leert sich den Kropf:
Warum gegen S21?
• Missachtung des Denkmalschutzes
• Verschlechterung für Reisende in allen Bereichen, keine einzige Verbesserung zu entdecken!
• ein Bahnhof macht die Strecke nach München oder Bratislava nicht schneller!
• kein Brandschutz (evtl. 1000 Tote auf einen Schlag, wenn’s blöd läuft)
• viel zu enge Bahnsteige, zu klein und unterdimensioniert
• viel zu kurze Ein-, Aus- und Umsteigezeiten
• Gefährdung der Stgter Mineralquellen
• Hochgefährliche Verlegung des Nesenbachkanals/Dükerung, des Hauptabwasserkanals der ganzen Stadt
• Überschreiten der höchstzulässigen Bahnsteig-Neigung um das über Sechsfache!
KEINE Einhaltung von Sicherheitsvorschriften, die’s aus guten Gründen gibt!
• Sowieso: Ungültigkeit der „Volksabstimmung“
• Die Wahrscheinlichkeitsrechnung sagt: 62 km neue Tunnels im höchtkritischsten Untergrund von ganz Deutschlandsind nicht beherrschbar, ungeahnte Folge- und Reparaturkosten im Anmarsch wg. Anhydridvorkommens, wg. drei Mineralwasserströmen, die sich unterhalb Stgts aus drei Richtungen treffen, viele Höhlenkavernen etc. Brüche, Senkungen etc.
• völlig veraltete Architektursprache übrigens auch, so baut man heute längst nicht mehr.
• Ein weißer Bahnhof, wie im Modell dargestellt, wird wegen des Tunnelsogs und des damit verbundenen Schmutzes in kurzer Zeit schmuddelig und versifft aussehen.
• Klimabilanzmäßig der Supergau.
• Der mittlere Schlossgarten, die grüne Lunge der Stadt, im Vorfeld „gerodet“, man könnte auch „ermordet" dazu sagen
• Nicht vergessen: Am schwarzen Donnerstag wurde ein Mann von den Wasserwerfern der üblen Polizei blind geschossen, drei weitere an den Augen schwerstverletzt, viele bis heute traumatisierte. Niemand berichtet bis heute darüber.
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„Man muss es immer wieder sagen…“ Danke Eberhard für Deine wutgeborene Auflistung!



Zeitbilanz (10)

10 08. 19 22:20
Stuttgarter Zeitung aktuell (9. August 19):

S 21 behindert S-Bahnverkehr ———————————————————————————

Finanzen: „Vom 10. bis 22. Juli sind massive Einschränkungen im Bahnverkehr in und um Stuttgart zu erwarten. [1] Im Rahmen von Gleisverlegungen ist ein Teil der Gleise nicht befahrbar. [1] Einige Züge fahren den Hauptbahnhof nicht mehr an, sondern wenden an anderen Haltestellen. Ersatzfahrpläne wurden veröffentlicht. "Die Situation rund um das Projekt Stuttgart 21 ist einfach haltlos unverschämt. Dass mit dieser Baustelle jetzt wieder einmal die Pendler auf der Strecke bleiben, ist respektlos. Solche Großprojekte müssen immer auch mit den Nutzern der Bahnen vereinbar sein. In diesem Fall ist es das nicht", kommentiert Michael Knödler, Regionalrat der PIRATEN. "Ich fordere die Projektaufsicht dazu auf, von solchen gravierenden Einschnitten in den Bahnverkehr in Zukunft abzusehen. Vom Land und der Stadt Stuttgart erhoffe ich mir ein schleuniges Umdenken in diesem verheerenden Projekt.“


Neue Reiseschatten (3)

09 08. 19 22:58

Justinus Kerners „Reiseschatten“ entstanden während der Reise nach Hamburg-Berlin-Wien von 1808 bis 1810. Das war in Zeiten vor der Eisenbahn. Diese erlebte Kerner aber später noch und schrieb das prophetische, eindrucksvolle Gedicht „Im Eisenbahnhofe“:

„Hört ihr den Pfiff, den wilden, grellen,
Es schnaubt, es rüstet sich das Tier…“

„Neue Reiseschatten“ sind vom Bahnreisenden Siegfried Busch, Nr.3 am 3.8.19 von Hamburg nach Stuttgart mit ICE 777:
-
Abfahrt fahrplanmäßig Gleis 14 um 17:01, Ankunft Stuttgart 22:47 Uhr
-
Auf Bahnsteig 14 steht 17:01 aber noch der ICE nach München, Abfahrt 15:28 Uhr, es ist aber schon 17:53 Uhr
- Ankunft meines Zuges in Stuttgart um 00:03, Verspätung 1 Stunde und 16 Minuten, Fahrpreis-Rückerstattung 25%.


verrückt

08 08. 19 22:49
Krimi-Autor Wanninger im Interview: Sein Vater war „Bahner“, die Eisenbahn liegt ihm am Herzen, und der kommende Stuttgarter Bahnhof regt ihn auf. „Stuttgart 21 ist eine Katastrophe“, sagt er, und er hatte das Thema oft in seinen Krimis. Auf den Demos war er nicht nur einmal dabei und er hat vieles auszusetzen an dem Projekt, das die Schwaben spaltet. Die Schieflage, das Grundwasser, die zu langen Rettungswege seien eigentlich verrückt…“


= Zerstörung

07 08. 19 23:04
Foto E.Rapp

unbekannt

„Umbau“ heißt die weitere Zerstörung des Bonatz-Bahnhofs durch die Bahn und Verminderung der Reisequalität wegen noch längerer Umwege.


Kommentar im SWR

06 08. 19 22:50

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Aus einem anderen Kommentar:Seit dem Höhepunkt der steuerfinanzierten Pro-S21-PR-Arbeit durch die DB AG in 2010/2011, also vor der sog. "Volksabstimmung", habe ich keinen derart substanzlosen Jubelkommentar zu S21 mehr gelesen.“



kommentierungsbedürftig

05 08. 19 22:16
Der SWR-Kommentator Martin Rupps schreibt zu Stuttgart 21:
„…Nur mit dem Tunnelblick im Stuttgarter Kessel ist erklärlich, mit welcher Vehemenz das mutige und wichtige Projekt bekämpft wurde und noch immer wird.“
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Unter Pseudonym „Schuttgarter“ habe ich einen kleinen Kommentar geliefert, morgen im Blog, wenn er veröffentlicht wird. Selbst
hier die Kommentare lesen.


Parkgebet feiert...

04 08. 19 22:54
…seinen 9. Geburtstag,

aber es ist kein Grund zum Feiern, dass Politik, Wirtschaft, Behörden, Medien und Justiz in opportunistischer Verbrüderung und mafiösem Korps-Geist ein Projekt am Laufen halten, von dem jeder Informierte weiß, dass es ein unermesslicher Schaden für die Bevölkerung ist,

und es ist auch
kein Grund zum Feiern, dass das Parkgebet nicht von den Kirchen organisiert wird, sondern von Ehrenamtlichen mit teils bewundernswertem Einsatz – und dass die Kirchen stattdessen leisetreterisch, konfliktscheu und staatstreu dazu schweigen.



"mal wieder"

03 08. 19 22:32
Kritik aus Tübingen, swp:
Die Stadt Tübingen befürchtet, dass die Region Neckar-Alb künftig mit schlechteren Bahnverbindungen in Richtung Stuttgart rechnen muss:

„Stuttgart 21 erweist sich nicht nur finanziell sondern auch verkehrspolitisch mal wieder als Desaster“,

sagt der Erste Bürgermeister Cord Soehlke. ___________________________________
OB Boris Palmer will sich wohl aus der (partei)politischen Schusslinie bringen… er hat das Desaster oft genug beschworen.



allerdings

02 08. 19 23:45
Südd. Zeitung von gestern:
Stuttgart 21: Bundesregierung sieht keinen Ergänzungsbedarf
Stuttgart (dpa/lsw) - Das milliardenschwere Bauprojekt Stuttgart 21 ist aus Sicht der Bundesregierung leistungsfähig genug für den geplanten 30-Minuten-Takt auf wichtigen Verkehrsachsen. Eine Ausweitung der Kapazität sei zur Realisierung des sogenannten Deutschland-Taktes nicht notwendig, heißt es in einer Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage von Matthias Gastel, Sprecher für Bahnpolitik der Grünen-Bundestagsfraktion. In der Hinsicht halte die Bundesregierung Ergänzungen für nicht notwendig. Allerdings räumte sie teils lange Umsteigezeiten ein.
________________________________________________
„Allerdings“ wird es dann auch extrem kurze Umsteigezeiten geben. In der Spitzenstunde bei kurzen Haltezeiten, Doppelbelegungen und treppauf treppab gibt es ärgerliches Chaos, Tränen und verpasste Anschlüsse.
Die Verlautbarung der Bundesregierung ist wieder so ein Beispiel für Inkompetenz, blindes Vertrauen auf die Bahn und Kopf in den Sand stecken. Das böse Erwachen ist unvermeidlich.



Spruchband in St. Johannis Lüneburg
Foto am 30.Juli S.B.

unbekannt
Wer sollte seine Meinung zu Stuttgart 21 ändern, wenn sich die Tatsachen geändert haben?



Widerspruch

31 07. 19 11:29

Aus dem Brief der Ingenieure22 (Memory 54) an Deutsche Bahn AG Herrn Thorsten Krenz Konzernbevollmächtigter Baden-Württemberg:
„Unverständlicherweise stellen Sie den Kopfbahnhof falsch dar. Dieser leistete im Jahr 2011 und so gut wie unverändert bis heute in der Spitzenstunde zwischen 07:00 und 07:59 Uhr ca. 75 Ankünfte und Abfahrten. In älteren Fahrplanunterlagen der DB ist ferner nachzulesen, dass der Kopfbahnhof z. B. im Jahr 1970 werktags zwischen 06:39 und 07:38 Uhr sogar 46,5 Züge bewältigt hat. Daher sind die von Ihnen genannten zukünftigen 36,5 Züge oder 70 Ankünfte und Abfahrten pro Stunde gewiss nicht mehr, sondern weniger bis deutlich weniger als der Kopfbahnhof aktuell leistet und in der Vergangenheit geleistet hat. Wie lange muss man denn noch ertragen, dass in der vermeintlichen Vorteilsargumentation für Stuttgart 21 der Kopfbahnhof einfach nur schlecht geredet wird?“
___________________________________________________
Im Jahr 2011 war der Stuttgarter Kopfbahnhof laut Stiftung Warentest der pünktlichste Großbahnhof Deutschlands! Die
Stellungnahme der Bahn durch Herrn Krenz „widerspricht bahnbetrieblichem Sachverstand auf ganzer Linie“, man fühlt sich „veralbert“.



immer wieder Jobst Knoblauch
30 07. 19 23:48
Aus dem Postbrief an Pofalla und Co, der morgen abgeschickt wird:
„…bei SÜDKURIER online vom 20.06.2019 heißt es: „SPD-Verkehrsexperte Martin Rivoir hielt Hermann vor, die Volksabstimmung von 2011 zu diskreditieren. Ähnlich äußerte sich der Verkehrsexperte der CDU, Thomas Dörflinger: Stuttgart 21 ist durch die Volksabstimmung legitimiert. Hermann müsse Stuttgart 21 konstruktiv begleiten. Bei der Volksabstimmung am 27.11.2011 hatte eine Mehrheit von 58,8 % gegen einen Ausstieg des Landes aus dem Milliardenvorhaben votiert.“

Wer die Volksabstimmung aus dem Jahre 2011 - heute, acht Jahre später - immer noch als Legitimation für Stuttgart 21 ansieht, reitet ein totes Pferd.

Die hochtrabenden Versprechungen von damals haben sich allesamt als Makulatur herausgestellt. Seitens der Bahn und der Projektbefürworter wurde damals gelogen und betrogen; dies ist erwiesen.

Lug und Trug zieht sich bei der DB AG und deren Vorständen wie ein roter Faden bis auf den heutigen Tag hin, sonst könnte nicht behauptet werden, Stuttgart 21 sei die Voraussetzung für einen integralen Taktfahrplan. Nur Dummköpfe glauben diesen Schwachsinn.

Die Volksabstimmung vom 27.11.2011 legitimiert den Weiterbau von Stuttgart überhaupt nicht! Vielmehr ist sie ein NULLUM !!! Durch sie ist keine neue Rechtslage entstanden.“



HH
29 07. 19 23:36
Wegen zeitfüllender Teilnahme an einem Orgelkongress in Hamburg heute kein Blogeintrag. „Es gibt ein Leben ohne Stuttgart 21“


Zeitbilanz
(9)
28 07. 19 23:23
Aus „Ihr Reiseplan“ im ICE 770 Stuttgart-Hamburg am 27.7.2019:

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Sven Hantel in einer Werbeschrift: „Während der Bauarbeiten wird der Querbahnsteig um 110 Meter von der Empfangshalle in das Gleisvorfeld gelegt.“

Aus dem Brief an den damaligen Bahnhofsverantwortlichen Sven Hantel (Memory 27):
„Diese vielleicht 10 Jahre (mindestens) dauernde Tatsache heißt, dass ein Bahnkunde, der fünf mal die Woche im Hbf an- und abreist, fünf mal 220 Meter, also 1,1 Kilometer zusätzlich zurücklegen muss. Multipliziert um die Zahl der Reisenden ergibt das jährlich viel Erdumrundungen, wenn nicht Wege zum Mond und zurück. Auf eine Bauzeit von 10 Jahren gerechnet sind das nach meiner überschlägigen Rechnung (mit 50% Abschlag!) 1.440 mal rund um den Äquator…“
Wieviel Jahre oder Menschenleben „zu Fuß“ wären das?



Neue Reiseschatten (2)

27 07. 19 20:27

(Justinus Kerners „Reiseschatten“ entstanden während der Reise nach Hamburg-Berlin-Wien von 1808 bis 1810. Natürlich in den Zeiten vor der Eisenbahn! Diese erlebte Kerner aber später noch und schrieb das prophetische, eindrucksvolle Gedicht „Im Eisenbahnhofe“.)

„Neue Reiseschatten“ sind vom Bahnreisenden Siegfried Busch, heute von Stuttgart nach Hamburg mit dem ICE 770:
- um 9 Uhr großes Gedränge im Stuttgarter Hauptbahnhof (kaum vorstellbar, wie diese Massen im halbierten Tiefbahnhof Stuttgart 21 zu bewältigen wären mit Treppen und Aufzügen!)
- Abfahrt pünktlich um 9:24 Uhr (in Stuttgart eingesetzt) voll besetzter Zug
- Ansage: Zentralcomputer gestört, es werden keine Sitzplatzreservierungen angezeigt (hinter Mannheim funktionierte es wieder)
- Ansage: Wagen 11 muss wegen Ausfall der Klimaanlage geräumt werden (Hochsommer, heißer Tag)
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Foto S.B., Fahrgäste mit reservierten Sitzplätzen 1. Klasse aus Wagen 11 kurz vor Hamburg (Erlaubnis für meinen Blog wurde gern erteilt)
- Toilette gesperrt, im nächsten Wagen warten 4 Personen vor der Toilette. Kein WC-Papier.
- Ankunft in Hamburg mit 30 Minuten Verspätung.

Oinaweg (trotzdem) für mich eine schnelle und bequeme Fahrt (ein unglaublich günstiges Angebot für Senioren, 4 beliebige Fahrten im Sommer bei freier Zugwahl in der 1.Klasse für etwa 45 € pro Reise). Ich fand immer einen guten Platz, musste allerdings zweimal wechseln. Danke, Deutsche Bahn!


wie Kompass?

26 07. 19 22:59
Klein Erna fragt „wie kommt das?“
Jahr 2009 war die Fahrzeit nach Ulm noch mit 28 Minuten angegeben (
21 gute Gründe für Stuttgart 21).
10 Jahre später steht auf Seite 3 der
Krenz-Rede zu Stuttgart 21 vom Juli 2019 im Rathaus:

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Dabei ist Stuttgart 21 gar nicht die Ursache der Fahrzeitverkürzung, sondern die Neubaustrecke!


das "Ranking der Schande“…

25 07. 19 17:16
… gibt es neuerdings für Flughäfen. Bei Bahnhöfen wurde die Pünktlichkeit zum Qualitätsmaßstab. Da lag der Kopfbahnhof Stuttgart einmal (2011) auf Platz eins der pünktlichsten Bahnhöfe, sonst meist hinter dem Kopfbahnhof Leipzig. Die Halbtiefschräghaltestelle Stuttgart 21 dürfte (wenn sie einmal fertig sein sollte) beim Bahnhofs-Ranking der Schande ganz weit oben liegen.

StZ am 17.2.2011, Schlagzeile:


Laut Stiftung Warentest sind in Stuttgart die Züge am pünktlichsten. Der Test zeigt auch, dass der Kopfbahnhof hervorragend funktioniert.


"Die Trottel der Nation...

24 07. 19 19:26
…bauen einen neuen Bahnhof in Stuttgart, der den Verkehr nicht bewältigen kann.“ Was von S-21-Vereinschef Brunnhuber ironisch gemeint war, hat Dr. Engelhardt als stimmig nachgewiesen:

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Schriftfassung des Vortrags Dr. Engelhardt


Palmer in der Schlichtung 2010

23 07. 19 17:25
Der brillante Vortrag von OB Boris Palmer für das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 ist als Video dokumentiert. Seine Analysen haben sich bestätigt, die dabei gezeigten Folien betrachtet man mit Genuss. Sie sind im Landesarchiv abrufbar. Es bestätigt sich die lapidare Feststellung von A.K., man müsste in der Zwischenzeit „ausschließlich von einem Immobilienprojekt sprechen mit einem damit verknüpften Kollateralschaden (Bahnbetrieb). Hier Folie 15:

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Neue Reiseschatten (1)

22 07. 19 22:44
(Justinus Kerner: „Reiseschatten“, entstanden während Kerners Reise nach Hamburg-Berlin-Wien von 1808 bis 1810. Natürlich in den Zeiten vor der Eisenbahn! Diese erlebte Kerner aber später noch und schrieb das prophetische, eindrucksvolle Gedicht „Im Eisenbahnhofe“.)

„Neue Reiseschatten“ sind vom Bahnreisenden Siegfried Busch. Sie entstehen ab dem 22. Juli 2019 und auf künftigen Bahnreisen, heute von Bayreuth nach Mössingen:

  • Abfahrt mit RE nach Nürnberg ab 16:01, beängstigendes Schlingern, noch schlimmer als auf der eingleisigen Strecke zwischen Tübingen und Dußlingen. So wird der desolate Zustand der Schienen spürbar und natürlich denke ich an die verschwendeten Milliarden für das Schadprojekt Stuttgart 21.

  • Nürnberg hat 23 Bahnsteige/Gleise! Stuttgart wird von heute 16 Gleisen auf 8 und zum „Haltepunkt“ geschrumpft, ein epochaler Fehler.

  • Mein IC wird schon 25 Minuten vor Abfahrt bereit gestellt. Wie umhektisch und kundenfreundlich im Vergleich zum angekündigten Schnelldurchlauf in Stuttgart „alle 5 Minuten ein Zug“.

  • Der IC ist ein „Ersatzzug“, alte Interregio-Wagen ohne Steckdosen. Eine nette Mitfahrerin hilft mir mit ihrem Akku. Der Zugbegleiter auf Nachfrage: „keine Steckdosen im Zug“ (Wlan natürlich auch nicht). Es seien eben „alte Wagen“.

  • Halt auf freier Strecke vor Ansbach: „Der Lokführer versucht den Schaden zu beheben“. Hat er glücklicherweise nach 10 Minuten geschafft.

  • Ansage für Reisende nach N.N.: „Bitte bleiben Sie in Crailsheim in dem Zug, in Crailsheim wird der Anschluss leider nicht erreicht.“

  • Die Ansagen des Zugführers beginnen alle mit „Liebe Gäste,…“ Am Bahnpersonal liegt es nicht, dass das tägliche Chaos Realität geworden ist. Hauptverantwortlich sind die Herren Mehdorn und Grube mit Ihrem Börsenwahn. Als Belohnung erhielten beide Millionen Abfindung.

  • Hinter Waiblingen wollte ich aufs W.C., es war aber „nicht benutzbar“, auch das im Nachbarwagen nicht. Zu spät, um auf vielleicht vergebliche Suche zu gehen.

  • Wegen Verspätung konnte ich mich in Stuttgart nicht mehr in der DB-Lounge mit einem kalten Getränk erfrischen, erreichte aber fast pünktlich den Mössinger Bahnhof. Im RE gab es sogar an den Vierertischchen eine (allerdings sehr schlecht zugängliche) Steckdose, und das W.C. war einwandfrei.



wir können alles außer umkehren

22 07. 19 11:53
Handelsblatt:
"Stuttgart 21 wird für die Bahn wohl zum Finanzdesaster
3,8 Milliarden Euro des umstrittenen Großprojekts sind noch nicht finanziert. Dabei muss die Bahn gerade jetzt in Pünktlichkeit und Qualität investieren."
__________________________________________________
Nicht nur der Bau des Projekts S21 samt Neubaustrecke ist noch nicht finanziert und steckt voller Probleme, sondern auch ein späterer Betrieb bleibt unwirtschaftlich und frisst auf Dauer Unsummen an Bahn-Finanzen. Warum nicht umkehren und wie nachgewiesen Milliarden schon jetzt einsparen? Das Eingestehen der fundamentalen Fehlplanung und damit von Schuld und Gesichtsverlust übersteigt die Vernunft der Verantwortlichen (siehe „Schmeichelworte zu S 21“). Sie können nicht umkehren und lassen lieber dem unausweichlichen finanziellen und planerischen Desaster seinen Lauf.


„Ich denke, dass die typische Überheblichkeit in der Landeswerbung ("Wir können alles..." „Das Beste oder Nichts"), dass die Megalomanie, die hier herrscht, ein Projekt benötigt, das scheitert, weil die Macher es nicht schaffen! Wir bleiben OBEN, weil S21 kollabiert, allerdings mit beträchtlichem materiellen Schaden, jedoch letztendlich mit sozialem Nutzen!“ Prof. Dipl.-Ing. Karl-Dieter Bodack, M.S.


die tolle Bahn hat alles im Griff (5)

21 07. 19 23:27
Bahnexperte Prof. Dr. Wolfgang Hesse zur Stellungnahme der Bahn:
Die Krenz-Rede ist wirklich hanebüchen - sie entspricht der uns wohl bekannten DB-Stratege: "Angriff ist die beste Verteidigung". "S21 ist die Voraussetzung für den D-Takt" - das heißt und daraus folgt messerscharf:

Das Nadelöhr ist die Voraussetzung für die Bewegungsfreiheit des Kamels!“



die tolle Bahn hat alles im Griff (4)

20 07. 19 16:57
Bahnexperte Prof. Dr. Wolfgang Hesse zur Stellungnahme der Bahn:
Die 70 (oder mehr) Ankünfte und Abfahrten sehe ich als plumpe Vernebelungstaktik. Jeder Zug, der abfahren soll, muss auch ankommen (und wenn es aus der Remise ist). D.h. es ist ausreichend (und weit weniger verwirrend) nur die Abfahrten zu zählen… Da wird aus der 70 eine 35 - und die ist womöglich immer noch (etwas zu) ambitioniert, 32 ist wohl eher realistisch.“


die tolle Bahn hat alles im Griff (3)

19 07. 19 18:29
Bahnexperte Prof. Dr. Wolfgang Hesse zur Stellungnahme der Bahn (Blog gestern):
- "Alle 5 Minuten ein Zug im S-Bahn-ähnlichen Hochleistungsbetrieb": Hier wird nun gänzlich die Sau herausgelassen. Will die DB alle ihre Züge zu S-Bahnen umrüsten - mit entsprechend breiten Ein- und Ausstiegsbereichen (und dann am besten gleich auch ohne Toiletten, das erspart viel Reinigungspersonal)?“
__________________________________________________
So wird Stuttgart 21 in der Leistung als überragend hochgejubelt und wir werden für dumm verkauft.



die tolle Bahn hat alles im Griff (2)

18 07. 19 20:38
Stellungnahme der Bahn zur Leistungsfähigkeit von Stuttgart 21. Schlagzeile:
Stuttgart 21 ist wesentliche Voraussetzung
für den geplanten Deutschland-Takt

Kommentar von Dr. Engelhardt:
„Diese Stellungnahme ist ein Zeugnis von
vollkommenem Realitätsverlust:
S21 ist nicht die wesentliche Voraussetzung für den D-Takt,… S21 ist
das wesentliche Hindernis für den Deutschland-Takt…“ (Formatierung leicht geändert).


die tolle Bahn hat alles im Griff (1)

17 07. 19 08:37
StZ: „Im Stuttgart-21-Gemeinderatsausschuss positioniert sich die Bahn und sieht den Durchgangsbahnhof gerüstet.“

Ich war dabei. Die Positionierung der Bahn war das Ablesen einer vorher verteilten Erklärung.
Hans Heydemann:
„Gestern hat der DB-Bevollmächtigte für Ba-Wü, Hr. Krenz vor dem S21-Ausschuß des Stuttgarter Gemeinderats vorgetragen: "S21 ist wesentliche Voraussetzung für geplanten D-Takt"; er hat wie ein Drittklässler nur vom Blatt abgelesen… Er ist mit keinem einzigen Wort auf die Anträge der Grünen und der SÖS-Linke eingegangen, nicht auf einen einzigen Punkt. Wir Ingenieure22 wollen eine Stellungnahme dazu erarbeiten.“

Witzig: Die Bahn darf das große Wort im Ausschuss führen, bis jetzt haben ihre Prognosen aber nie gestimmt, aber die Vorhersagen der Gegner (laut MP Kretschmann). Deren Experten durften aber nicht zu Wort kommen. Eine schon seither geübte Realitätsverweigerung der CDU, SPD und der Freien Wähler.



Johann Jakob Wendehals

16 07. 19 23:32
Haun i reacht ghairt? Ha no, bester Herr BM Pätzold, was Sie da heute im Rathaus beim Thema Leistungsfähigkeit von Stuttgart 21 gesagt haben (nämlich die 85 Hektar freiwerdende Fläche), das wunderte mich saumäßig. Es ehrt Sie, dass Sie die Mehrheitsbeschlüsse in Richtung „Rosensteinviertel“ verteidigen. Aber da müssen Sie doch nicht so extrem gegen Ihr eigenes Wissen (Ge-Wissen) verstoßen. Lesen Sie selbst, wie Sie einmal von den „teuer erkauften“ 30 Hektar gesprochen haben. Ed.Mörike hatte es schon geahnt „…er schreibt sich Wendehals, Johann Jakob Wendehals“ (Sie dürfen da Ihren eigenen Namen einsetzen).
(Mehr von BM Peter Pätzold im Blog von 8.2.19 bei
Zum Blog aktuell.)


schön wär’s

15 07. 19 12:07
Peter Främke in seinem Leserbrief in der Nürtingen Zeitung vom 13.7.2019:
„…Noch 2010 waren Grüne wie Kretschmann und Hermann wortgewaltig die schärfsten Kritiker von S21 mit Fakten und Argumenten, die auch heute noch gelten. Jetzt suchen Grüne verzweifelt nach Notlösungen zur „Verbesserung“ von S21, nachdem sie jahrelang die Katastrophe nur „kritisch begleitet“ haben. Kretschmann, Hermann, Gastel und all die anderen ursächlichen S21-Politiker haben panische Angst vor der Wahrheit, aber jetzt weiß die Mehrheit: Stuttgart 21 ist gescheitert und der Umstieg 21 kommt…“



die Lady aus Karlsruhe b)

14 07. 19 22:42
Letzten Montag mit zwei neuen Texten Foto S.B.

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die Lady aus Karlsruhe a)

13 07. 19 10:31
Letzten Montag, 471. Demo, mit zwei neuen Texten Foto S.B.

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was über den Verkehrsminister W.H.

12 07. 19 23:57
Sein halb-tief-gelegter Kopfbahnhof ist die Quadratur aller S21-Bahnhofswitze, zeugt aber von der Hilflosigkeit, wie aus einer Sackgasse herauszukommen wäre.“ (aus einer E-Mail von A.K.)


Irrtum und Wirklichkeit

11 07. 19 20:21
Dr. Angelika Linckh, Moderation auf der Demo am letzten Montag:
Liebe Freundinnen und Freunde,
die aktuelle Dynamik der Diskussion um Stuttgart21 zeigt zweierlei: einerseits wird der Irrtum immer und immer wieder gepredigt von ewig gestrigen S21-Unterstützern von der Bahn und den Tunnelparteien und den grünen Projektförderern, und andererseits kommt aber der Irrtum zunehmend unter den Druck der Wirklichkeit:
- in Obertürkheim dringen nach wie vor jeden Tag 2,5 Mio Liter Wasser in den Tunnel ein, die nächste Kostenexplosion wird nicht lang auf sich warten lassen,
- die Untauglichkeit des Tunnelbahnhofs für den Deutschlandtakt und für die Steigerung der Fahrgastzahlen liegt auf dem Tisch!
Dass heute Verkehrsminister Hermann abenteuerliche Klimmzüge macht, um ja nicht sagen zu müssen: „nur ein ertüchtigter Kopfbahnhof macht Deutschlandtakt und Fahrgastzahlenzuwachs möglich“, zeigt erstens, dass wir allen Grund haben, das tausend mal gesagte wieder und wieder zu sagen und zweitens, dass wir allen Grund haben, unseren Druck aufrecht zu erhalten, damit endlich überall offiziell eingestanden wird in der Stadt , beim Land und vom Bund:
der Tiefbahnhof kann es nicht! Baustopp und eine seriöse Debatte über Umstiegskonzepte!


Kaisers neues Kleid

10 07. 19 11:07
„Das Projekt Stuttgart 21 war von Anfang an ein verkorkstes, schädliches, sinnloses, miserabel geplantes – also alles in allem: ein obszönes Verkehrsprojekt!
…und heute sind wir an einem Punkt, wo nicht nur die Leistungs-Lüge, sondern jede einzelne der gezuckerten Lügen über S21 öffentlich enttarnt und offenbar ist – kleinlaut sind sie geworden, all die Schreier und Fackelläufer von der IG Bürger – ihr Kaiser Stuttgart 21 ist eben nackt! Kleinlaut, aber leider immer noch kleinlaute Realitätsverweigerer, koste es die Stuttgarter, was es wolle!
Die argumentative Not ist also riesengroß, sodass die alten Schon-Immer-Proler und die grünen Neu-Proler Fritz Kuhn und Peter Pätzold alles auf die Karte „Wohnungsnot“ und „Wohnbebauung“ des sogenannten Rosensteinviertels setzen müssen. Sie glauben, wenigstens damit noch einen Hauch von Legitimation für dieses insgesamt desaströse Projekt zu retten, ein Projekt, das schon längst gestoppt sein müsste! Doch genau wie bei den Kosten, der Bauzeit, der Leistungsfähigkeit, der Planungsqualität ist auch beim Rosensteinviertel Märchenstunde von Anfang an…“ (aus der
Rede von Tom Adler letzte Woche auf dem Marktplatz Stuttgart)


Video-Doku von gestern

09 07. 19 11:11

Foto S.B. unadjustednonraw_thumb_df54

Hier ist das ganze Video der Montagsdemo vom 8.7.2019 Die Rede „Schmeichelworte zu Stuttgart21“ beginnt mit der Ansage bei Minute 26’20’’ und dauert einschließlich der drei Einlagen Capella rebella 17 Minuten. Die gehaltene Rede war etwas geändert und weiter gekürzt. Hier der Text.


heute Demo

08 07. 19 11:52
Die 471. Montagsdemo findet am 08. Juli 2019 ab 18 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart statt.
Redner:

  • Dieter Reicherter, Vorsitzender Richter am Landgericht a.D.; "Staatstrojaner im verschärften Polizeigesetz und sonstige Schweinereien".

  • Siegfried Busch, Aktionsbündnis für den Kopfbahnhof Steinlach/Mössingen; „Schmeichelworte zu Stuttgart 21"

Motto: "Raus aus der Grube"
Musik: "Compagnia GioSa",  Johanna Busch, Cello, Salvatore Panunzio, Gitarre
Moderation: Dr. Angelika Linckh, Parkschützer
_________________________________________

Druckfassung der Rede. Es gilt das gesprochene Wort, z.B. am Beginn „…die Erfinder und Betreiber des Bahn- und Städtebauprojekts Stuttgart 21, aktuell richtiger „Immobilienprojekt mit Kollateralschaden Stuttgart 21“…



Schmeichelrede (11)
07 07. 19 11:49
„Ist es denn sinnvoll, immer wieder auf den Unsinn von Stuttgart 21 hinzuweisen und sich immer noch für einen besseren Bahnhof einzusetzen? Ja! Man muss es immer wieder sagen. Das meinte auch der politisch engagierte Bertolt Brecht mit seiner Mahnung „Lasst uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen, damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde! Lasst uns die Warnungen erneuern, und wenn sie schon wie Asche in unserem Mund sind!“


Schmeichelrede (10)

06 07. 19 10:13

Beginn der Rede: „Die Erfinder und Betreiber des Bahn- und Städtebauprojekts Stuttgart 21 (inzwischen oder eigentlich schon immer muss man richtiger Immobilien- und Bahnprojekt sagen), also die Stuttgart-21-Befürworter, dürfen natürlich ihr Projekt loben und rühmen, das ist normal. Aber man sollte dabei auf dem Teppich bleiben und nicht maßlos übertreiben, sonst wird’s zur fragwürdigen Schmeichelei.“
_________________________________________
Kommentar A.K.: „Nach den neuesten Verlautbarungen aus den grünen Häusern müsste man - so in der Zwischenzeit - ausschließlich von einem Immobilienprojekt sprechen mit einem damit verknüpften Kollateralschaden (Bahnbetrieb).“



Schmeichelrede (9)

05 07. 19 18:49
Schluss meiner Rede:
„Herr Brunnhuber, Stuttgart 21 ist unheilbar, deshalb besser OBEN BLEIBEN!“

(Die Blogs gestern und vorgestern sind unerklärbar “verschwunden“.)


Brandenburg-Buzz
02 07. 19 15:02

taz: „Zugegeben: es vergeht kaum eine Nacht, in der ich nicht von Stuttgart träume. Wobei es sich weniger um herzzerreißende Heimweh-Träume handelt, sondern um eine Art von Trauma-Bewältigung. Das Trauma trägt den Namen Stuttgart 21, aber ich nenne es Geltungssucht, Kurzsichtigkeit, Minderwertigkeitsgefühl, Phantasielosigkeit, Bequemlichkeit. ..“

______________________________________
Helga Stöhr-Strauch ist unvergessene Gegnerin von Stuttgart 21 mit charismatischen Auftritten als Moderatorin auf der Demobühne der ersten Jahre. Sie ist auch wegen der Stadtzerstörung nach Brandenburg gezogen und hat jetzt einen eigenen Blog „Brandenburg-Buzz“ bei der taz.



Schmeichelrede (8)

01 07. 19 22:18
Die Genehmigungen zur Park- und Stadtzerstörung wurden mit der „überragenden Verkehrsbedeutung“ gerechtfertigt, der Naturschutz damit ausgehebelt. Wörtlich heißt es in der Planfeststellung:
„...insbesondere spricht aber
die überragende Verkehrsbedeutung des Vorhabens als überwiegend öffentlicher Belang hier für eine Befreiung. Gegenüber dieser überragenden Verkehrsbedeutung haben die Schutzinteressen, die mit dem Landschaftsschutzgebiet verfolgt werden, zurückzutreten.“
(PFB1.5 Seite 346). Damit konnte der alte Schlossgarten am Bahnhof ganz legal massakriert werden!



Schmeichelrede (7)

30 06. 19 14:07
Zur Leistungsfähigkeit bemüht S-21-Chef Brunnhuber vor allem den Stresstest, dieser habe präzise und detailliert 49 Züge in der Stunde nachgewiesen. Oh weh, der Stresstest!
Die
Ingenieure22 für den Kopfbahnhof sagen: „Wir sind uns einig, dass der Stresstest mit gezinkten Karten betrieben und bewertet wurde. Insgesamt wurden bei dem Stresstest 46 (Regel-)Verstöße identifiziert." Alle Regelverstöße stehen hier.
Selbst die
Stuttgarter Zeitung kommentiert am 4.Juli 2011 im Hinblick auf den Stresstest, dass die Deutsche Bahn (schon bei den Kosten) mit gezinkten Karten spielt.


hätte, hätte, Fahrradkette

29 06. 19 11:25

Stuttgart(dpa). – Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) ist weiterhin nicht vom umstrittenen Bahnprojekt Stuttgart 21 überzeugt. "Meine Sicht ist nach wie vor, dass Stuttgart 21 eine Fehlentscheidung war und eine Fehlinvestition ist", sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. "Man hätte mit einer Modernisierung der vorhandenen Struktur deutlich mehr aus dem…“ ______________________________________________________
Danke, lieber Herr Minister Hermann! Der Tübinger OB Palmer und Sie sind die Ehrenrettung der Grünen. Statt „hätte“ wäre natürlich „man kann immer noch“ besser gewesen, vielleicht hilft da die Natur noch kräftig nach, siehe Blogmotto.



CDU-Mitgliederschwund

28 06. 19 23:27
FAZ: „Mit Blick auf die CDU ist zum Beispiel der Konflikt über Stuttgart 21 immer noch ein frühes eindrückliches Beispiel dafür, wie eine Partei sich von Teilen ihrer Anhängerschaft entfernt. Die Stuttgarter Wutbürger kamen häufig aus der Mitte des Bürgertums…“
______________________________________________
Zum Beispiel: Siegfried Busch gab sein Parteibuch zurück
Schwäbisches Tagblatt, als der erste Stein des Nordflügels abgebrochen wurde, mit Ansage.


Herr Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E. h. Walter Wittke

27 06. 19 19:39
Wie eine Monstranz wird die Kompetenz des „Herrn Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E. h. Walter Wittke“ am Beginn der Antwort Brunnhubers zum Anhydrit hergezeigt.
Dann ein Ergebnis:
„Alle relevanten Bereiche wurden erfolgreich durchfahren, ohne dass es zu nennenswerten Hebungen gekommen ist.“ Presseinformation vom 5.3.2018

Das erinnert an das Geständnis des minderjährigen Mädchens: „Papa, ich krieg ein Kind, aber bloß ein ganz kleins.“

Zur Problematik des neuen Bauverfahrens Prof. Wittkes und dessen Eigenschaft als Gutachter siehe die Glossen von
Dr. Laternser im Blog gestern.


Schmeichelrede (6)

26 06. 19 22:14
Bei seiner Darstellung des Anhydrit-Problems blendet Herr Brunnhuber die Warnungen der von der Bahn nicht abhängigen Geologen und Experten aus. Geologe Dr. Laternser kommentierte spontan die Auslassungen Brunnhubers:

Was soll man da sagen!

Das sind die immer gleichen Behauptungen seit Beginn der Diskussion.

Die Antwort widerspricht sich auch: Zum einen gibt es alte Tunnelbauprojekte - zum anderen hat Wittke speziell (in ihre Dimension und Gesamtheit unerprobte) Verfahren speziell entwickelt.

Jeder Tunnel ist anders - und standfeste Alt-Tunnel keine Garantie für sichere Neu-Tunnel. Zumal steigt mit der Strecke im Anhydrit das Risiko!

Wittke´schesVerfahren war bei Genehmigung nicht bekannt - obwohl bei Genehmigung eigentlich alle technischen Probleme gelöst sein müssten.

Wittke ist Planer und Gutachter zugleich - also offensichtlich befangen in seiner Einschätzung.

Ein neues Verfahren in einer so risikobehafteten Geologie zu erproben, zumal im Zentrum einer Großstadt, ist extrem leichtfertig und verantwortungslos.

Die bisherigen Tunnelbauten in Stuttgart zeigten vor allem, das der Anhyhdrit der größte Risikofaktor beim Tunnelbau in Stuttgart ist und man dieses Gestein möglichst wenig "belästigen" sollte. Manche Tunnel machen große Probleme. Der Wagenburgtunnel quillt andauernd und muss immer wieder saniert werden! Die Hebungen betragen in der Nordröhre seit Eröffnung bis maximal etwas über 1 m!

Grundwassermangement musste aufgrund falscher/mangelhafter Bohrdaten neue berechnet und beantragt werden!

Letztes Bohrprogramm (quasi die abschließende Fein-Erkundung) wurde bei den Planungen gar nicht berücksichtigt.

Anhyhdrit wird meist erst im Vortrieb mit chemischen Analysen bestimmt, da sein Vorkommen nicht genau bekannt ist und die meisten Bohrpunkte neben der eigentlichen Trasse liegen!



Lebensfreude

25 06. 19 13:40
Demo am DB-Tower (26. März 2019, Potsdamer Platz Berlin)

unbekannt



Schmeichelrede (5)

24 06. 19 16:37
Bahnsprecher Georg Brunnhuber hat auf die Bürgeranfrage von Jobst Knoblauch als erster Politiker ausführlich geantwortet. Das soll zuerst freundlich anerkannt werden. Es würde mich sehr freuen, wenn informierte und sachkundige Befürworter eines Aus- und Umstiegs Kommentare zum Antwortschreiben abgeben würden, gern auch nur zu einem Detail, Kontakt.


Schmeichelrede (4)

23 06. 19 14:22

Die ehemaligen Einschätzungen von Herrn Schuster haben sich als falsch herausgestellt. Das Projekt S21 ist ein Klima- und Stadtkiller.“
Dieses Fazit hat Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer gezogen nach Durchsicht des Briefs von OB Dr. Schuster 2017 an alle 300 000 Stuttgarter Haushalte.
Hier seine lockeren, teils ironischen Glossen zum herausragenden Zeitdokument.



verstörend

22 06. 19 19:00
E-Mail heute von A.K.:
„Gruß aus dem rätselhaften Stuttgart - in der StZ und den StN erscheinen täglich Informationen zu S21, die mich gar zu sehr verstören - angeblich wird’s teurer, dauert länger und schafft weniger??? Das kann ja nicht wahr sein beim Projekt mit Gottes Segen und Symbol unserer Zukunftsfähigkeit! fake news !!!!!“



ach nee

21 06. 19 23:12
Die Nachrichten zu Stuttgart 21 überschlagen sich: wird teurer, Fehlplanung, zu klein, kein Taktverkehr, oberirdische Gleise notwendig, lange Umstiegzeiten… War doch alles schon laaaaang bekannt!


Schmeichelrede (3)

20 06. 19 22:42
Heute beim Bachfest Leipzig die Schäferkantate von J.S. Bach mit der Arie der Doris:

Hunderttausend Schmeicheleien wallen jetzt in meiner Brust…“

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Im Februar 2029 wurde Herzog Christian von Sachsen-Weißenfels diese Kantate bei seinem Geburtstagsfest als Tafelmusik aufgeführt. Gibt es einen Bezug zu Stuttgart 21? Vielleicht: der Herzog war selbstherrlich, ein Verschwender, sein Land völlig überschuldet.



Schmeichelrede (2)

19 06. 19 18:14
OB Dr. Schuster 2007 im Brief an alle 300 000 Stuttgarter Haushalte (nach unten scrollen):

  • unsere Stadt wird noch lebenswerter

  • ein neuer Durchgangsbahnhof, der doppelt so leistungsfähig ist

  • der öffentliche Nahverkehr wird spürbar verbessert

  • entlastet die Straßen und unsere Umwelt

  • das Stadtklima…wird nachhaltig verbessert

  • ausgetüftelte Baustellen-Organisation

  • ganz breite Mehrheiten für das Projekt

  • die Stadt übernimmt nur relativ geringe Kosten

  • große Chance für die Zukunft unserer Stadt

  • bessere Zugverbindungen

  • mehr Klimaschutz

  • mehr Lebensqualität

  • mehr Wohnungen

  • mehr Arbeitsplätze

  • mehr Grün

  • bessere wirtschaftliche Perspektiven



abgehängt!

18 06. 19 16:22
swr heute:
„…Der Zielfahrplan Baden-Württemberg (Stand Mai 2019), der dem SWR vorliegt, zeigt jedoch, dass der neue Bahnknoten Stuttgart einen integrierten Taktverkehr nach Schweizer Vorbild im Südwesten nicht zulässt.“…
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Wieso „Stand Mai 2019“? Das ist doch schon viele Jahre, schon von Anfang an bekannt!
Die Stuttgart-21-Propaganda hatte es allerdings immer anders rum angekündigt: ohne S21 würde Stuttgart abgehängt!

Grube am 9.10.2009 in Sindelfingen (Blog vom 10.10.2009):
„Glänzend und witzig moderiert von Schülern diskutierten Bahnchef Dr. Grube mit Tübingens OB Boris Palmer gestern im Goldberg-Gymnasium Sindelfingen. Beide hinterließen einen hervorragenden Eindruck, der Themenkreis war weit gesteckt: S-Bahn-Probleme in Berlin, Kundenfreundlichkeit, Pünktlichkeit, Privatisierung, Trennung von Netz und Betrieb und zum Schluss Stuttgart 21.

Was blieb dem Bahnchef anderes übrig, als das „geerbte“ Projekt zu verteidigen und die bekannten S-21-Hurra-Argumente aufzuführen: Jahrhundertchance, Flächengewinn für die Stadt, 4200 neue Parkbäume, 18 Millionen Kilometer weniger PKW-Fahrten,
Stuttgart wird sonst abgehängt…“

2010-09-27 Dürr DB
Klar ist doch: Die Bahn überlebt, wenn Stuttgart 21 nicht gebaut wird.
Aber Stuttgart bleibt dann eben eine Provinzstadt ohne Potenzial.

2010-09-10 Teufel CDU:
"Käme es allerdings zu einem Baustopp, dann hieße das auch: Stuttgart 21 ist gestorben. …
Baden-Württemberg wäre dann abgehängt.“



Schmeichelrede (1)

17 06. 19 20:37
Ein Bauprojekt zu seiner Rechtfertigung rühmen ist üblich und legitim. Wenn über die Maßen und zu Unrecht gelobt wird, wird es zu leicht erkennbaren Schmeichelei. Für das hoch umstrittene Projekt Stuttgart 21 (und die Neubaustrecke) finden sich viele Schmeichelworte zum Emporloben. Kritische Worte dazu gibt es von Verkehrsexperten und Projektkritikern unter der Bürgerschaft.

Seit Herbst 2018 habe ich beiderlei Arten von
„Schmeichelworten“ zu Stuttgart 21 gesammelt und immer wieder ergänzt. Aktuell ist diese Sammlung neu formatiert und etwas selektiert worden.

Am Montag, 8. Juli, ist eine Demo-Rede mit mir geplant und in folgenden Blogs sollen kleine Ausschnitte zum Thema „Schmeichelworte zu Stuttgart 21“ stehen als Material zur Rede.



Kommentar vom Jan. 2011

16 06. 19 23:41
„Eines dürfte inzwischen jedem klar geworden sein, der sich über S21 umfassend informiert hat: S21 ist ein gigantisches Lügengebäude, dessen "Fundament" eben nicht Recht und Gesetz, geschweige denn die Interessen der Bürger sind. Die Profiteure haben jahrelang Bürger und Entscheidungsträger unter Vorspiegelung falscher Tatsachen getäuscht.

S21 ist Betrug und definitiv gescheitert. Das Fundament trägt nicht, das Lügengebäude hat mächtige Risse bekommen und wird nicht zu halten sein. Die einzige Frage ist, wie viel von unser aller Geld noch den bereits für eine gigantische historische Fehlplanung ausgegebenen Summen für weiteres Zerstörungswerk an funktionierender Infrastruktur zugunsten einer zukünftigen Bauruine ohne Sinn und Verstand hinterhergeworfen wird.“

____________________________________________

Die Kommentarfunktion von Artikeln der Stuttgarter Nachrichten und -Zeitung wurde seit 2016 peu à peu abgestellt, es gibt sie schon lang nicht mehr. Damit wird kompetente Gegenöffentlichkeit von der Monopolpresse ausgebremst. Das Scheitern des Schadprojekts Stuttgart 21 wird dadurch vielleicht verzögert, aber nicht verhindert.



der große Bluff

15 06. 19 20:08
Stuttgarter Zeitung:
„Hany Azer, von 2008 bis 2011 für Stuttgart 21 verantwortlich, hat am Freitag das Bundesverdienstkreuz erhalten. Die Auszeichnung hat allerdings nichts mit Azers Wirken bei der Bahn zu tun.“
____________________________

„Chancen und Risiken“ ist das Thema der sogenannten
„Azer-Liste“. In dieser Liste gibt es nur 1 Chance, aber 120 Risiken, die „Chance“ wird aber zuerst genannt! Ein leicht zu durchschauender Psycho-Trick und eine Beleidigung für engagierte Bürger.
Nach 3 Jahren hatte Azer in Stuttgart das Handtuch geworfen, denn er musste am Projekt übergroße Risiken nach Zahl und Problematik feststellen. Es ehrt ihn, dass er dies deutlich ausgesprochen bzw. hinterlassen hat.



aus dem Lügengarten

13 06. 19 09:24
Kontext:Wochenzeitung: Den Floskelmeister machte ein ums andere mal Brunnhuber, der gegen Ende schwärmte von der Entstehung einer "innovativen und zukunftsweisenden Infrastruktur, die Synergien nach sich zieht." Er war es auch, der am deutlichsten die Chance fürs Wohl der Beton- und Immobilienbranche ansprach. Freilich blumiger formuliert: Der Tiefbahnhof sei "nur die Ouvertüre für ein viel größeres Projekt", die Bebauung der 100 Hektar frei werdenden Flächen.“
__________________________________
Den Wurmbau S21 kann man nicht gesund beten.

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Aus Stuttgarter Zeitung, August 2014.
Entlarvung der 100ha-Lüge:
- A1: gehört nicht zu Stuttgart 21, ist schon seit Jahrzehnten frei und inzwischen fast bebaut
- C: ist heute schon „frei“ (dabei sind die Wagenhallen), allerdings teilweise mit Baulogistik S21 belegt
- B: so gut wie bei S21 kann das Paketpostamt und zumindest Teile des Abstellbahnhofs können auch beim Erhalt des Kopfbahnhofs frei gemacht werden.
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Ergebnis: die 100 Hektar schrumpfen auf etwa ein Drittel der Fläche.



problematisch

12 06. 19 17:43
Eine versöhnliche Ergänzung von Murphys Gesetz (siehe Blogeintrag gestern) lautet: „[…] und man findet immer jemanden, der es wieder in Ordnung bringt.“
________________________________
Im Fall der Verwüstungen von Stuttgart ist das sehr problematisch:

  • wie kann man den nötigen Zugverkehr wieder in Ordnung bringen, wenn die Gäubahn oberirdisch - wie immer noch geplant - nicht mehr bis zum Hauptbahnhof fahren kann? Die Doppelnutzung der Gleise mit der S-Bahn ab der „Rohrer Kurve“ verheißt ständige Störungen.

  • wie kann ein Notfallkonzept für die S-Bahn aussehen?

  • was ist, wenn eines der Risiko-Tunnels (4) wegen Quellung des Anhydrit gesperrt werden muss?

  • wer kann den zerstörten Schlossgarten wieder „in Ordnung“ bringen, wenn der Tiefbahnhof nicht in Betrieb geht?


aktuell aufgewärmt
11 06. 19 19:28
Aus Neopresse von gestern, nach einem Spiegel-Bericht:

„Dass „Stuttgart 21“ ein Steuer-Millardengrab ist und wie der BER vermutlich niemals in Betrieb gehen wird, zeigt ein aktueller Bericht aus Stuttgart. Seit einigen Wochen sind die Ingenieure für den S21-Tunnelbau mit einem großen Problem konfrontiert: Täglich dringen zweieinhalb Millionen Liter Grundwasser in den Tunnel ein. Denn der geplante Tiefbahnhof liegt ungünstig zur Fließrichtung des Grundwassers. Grundwasser kann aber nicht im großen Stil abgepumpt werden. An vielen Stellen rinnt auf einer Länge von 300 Metern Wasser in den Tunnel. 30 Liter pro Sekunde. Das lässt den Tunnelbau ins Stocken geraten – die Ingenieure suchen dringend nach Lösungen. Noch ist nicht klar, wie der Wassereintritt verhindert werden und der Tunnelvortrieb wieder beschleunigt werden kann. Unter den aktuellen Bedingungen kommen die Arbeiten nur noch 50 Zentimeter pro Tag voran. Normalerweise sind es drei Meter pro Tag. Die Tunnelbauer haben noch 550 Meter vor sich bis nach Stuttgart-Untertürkheim. Den Ingenieuren bleibt nichts anderes, als verschiedene Verfahren auszutesten, um den Wassereintritt zu verhindern. Welches der angewendeten Verfahren am besten passt, wurde noch nicht herausgefunden.“ _______________________________________________________________
„Das Wasser hat einen kleinen Kopf“ (Weisheit vom Bau) und Bestätigung des Blogmottos: „Stuttgart 21….wird scheitern. Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich.“
Murphy's Gesetz: Wenn etwas schiefgehen kann, dann wird es auch schiefgehen. Folgerungen:

  1. Nichts ist so leicht, wie es aussieht.

  2. Alles dauert länger, als man glaubt.

  3. Wenn es eine Möglichkeit gibt, dass Dinge schiefgehen, so wird das schiefgehen, das den grössten Schaden anrichtet.

  4. Wenn man feststellt, dass es vier Möglichkeiten gibt, die einen Vorgang schiefgehen lassen können, und man diese ausschaltet, wird sich bestimmt noch eine fünfte finden lassen.

  5. Dinge sich selbst zu überlassen, führt vom Regen in die Traufe.

  6. Immer, wenn man etwas ernsthaft machen möchte, kommt etwas anderes dazwischen.

  7. Jede Lösung bringt neue Probleme.

  8. Es ist unmöglich, etwas ganz sicher zu machen, denn Dummköpfe sind zu erfinderisch.

  9. Die Natur ergreift immer die Partei des versteckten Fehlers.

  10. Mutter Natur ist ein böses Weib.



Blaue Ballons über Betonien

10 06. 19 17:04
Schnappschuss aus dem Zugfenster am 24.5.2019, Kommentar überflüssig.

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Ballons von rechts nach links:
- Wolke 7 = „Cloud Nr.7“ (Hotel und Luxuswohnungen
)
- Einkaufsparadies MILANEO, eines der ECE-Kommerz-Projekte, die sich mehrfach in Deutschland finden.
- Bürohaus
- Stadtbibliothek (der gepriesene „Solitär“ ist inzwischen rundum fast verdeckt)



Nachtrag zu den Blogs vom 5. und 6. Juni

09 06. 19 21:21
Peter Främkes Glosse zu Teufel und Co:
„Das Schwäbische Tagblatt hat einen Artikel veröffentlicht: „Dürrs Werk und Teufels Beitrag.“ Mit diesem einprägsamen Titel wird berichtet, dass einige S21-Haupttäter nach 25 Jahren an ihren „Tatort S21“ zurückkehren und beweisen, dass sie NICHTS – aber auch GAR NICHTS(!) – begriffen haben.“
___________________________________________________
Wissmann im swp-Artikel:
„Das damals fast einhellige Lob praktisch aller Beteiligten hat sich im Lauf der Jahre etwas verflüchtigt.“
Kommentar S.B.: Von Anfang an gab es nicht nur „Beteiligte“, sondern starke Proteste aus der Bürgerschaft. Auch politische Kräfte, voran die Grünen, waren erklärte Projektgegner. Lob „etwas verflüchtig“: Lobpreisungen sind kaum mehr zu hören angesichts der desaströsen Realisierung.

Aus dem Blog vom 26.2.2017:
Die Befürworter des Schadprojekts Stuttgart 21 sind sehr kleinlaut geworden, wenn es um die Vorzüge des Projekts geht, denn seine Sinnhaftigkeit und damit die Planrechtfertigung sind längst dahin. Am letzten Tag der Filderanhörung konstatierte ich in meinem Redebeitrag:
„Mein Eindruck von den vielen hier verbrachten Stunden ist: Meine Herren von der Bahn  (ich sehe keine Frau) und speziell die Bahn-Anwälte Schütz und Kirchberg, an die Stelle der Sinnhaftigkeit, der Qualität des Projekts setzen Sie jetzt die vorhandenen Verträge, EU-Recht, Finanzierungsvereinbarung usw. und den bereits erfolgten Baufortschritt. Damit lassen wir Bürger uns aber nicht abspeisen!“



Mignon 2019

08 06. 19 17:20
Kennst du das Land, wo Schwarz-Gelb abgewählt,
Weil dort Kommerz, und nicht Kultur mehr zählt,
Wo man Verkehr in Stadt und Land verpennt,
Da man nur dem Prestige-Objekt nachrennt,
Kennst du es wohl?
Dahin! Dahin
Volksvertreter, wer möcht da mit dir ziehn?


Kennst du die
Stadt, die Gold im Schoße hat,
Das in Gefahr nun ist durch dein Mandat,
Und die Natur hier schlichtweg vergewaltigt,
Historisches brutalst nun umgestaltet,
Kennst du es wohl?
Dahin! Dahin
Wer mag da noch an diesem Stricke ziehn?


Kennst du die
Bahn, die einstmals zuverlässig,
Heut nur noch unpünktlich und mittelmäßig,
Konzerngeflecht ohn jede Ethik pur,
Wo sind heute die Missetäter nur?
Kennst du sie wohl?
Dahin! Dahin
Wohin solln wir als Stimmvieh weiter ziehn?

Stuttgart-08-06-19

Eckart Schäffer
______________________________________
Kennst Du die
Alten, Teufel und Konsorten,
Man sah sie unlängst stehn am dümmsten aller Orten,
Die alten Phrasen uneinsichtig tönen,
und falsche Propaganda dabei ölen.
Kennst du es wohl?
Dahin! Dahin
Den Un-Ort lass uns fliehn!

Bad Gastein-08-06-19
S.B.



Schnee von 2010
(5)
07 06. 19 22:26

An die CDU Stuttgart
Herrn Fred-Jürgen Stradinger
Fraktionsvorsitzender
Rathaus Stuttgart

Memory 11 / Offener Brief (Jan. 2010)
Als Mail und Briefpost
Auf der Website http://www.s21.siegfried-busch.de veröffentlicht

Sehr geehrter Herr Stradinger,

Sie kommen im Stuttgarter Amtsblatt Nr. 1/2 vom 14. Januar auf Seite 2 ausführlich zu Wort. Dabei schüren Sie die Ängste und die Empörung der Stuttgarter. Was Sie fordern, nämlich die Vorteile von S 21 „besser zu kommunizieren“ , gelingt Ihnen „im Gegenteil“ durch völlig unglaubwürdige Aussagen.

  1. „Stuttgart wird enorm von Stuttgart 21 profitieren“: Hätten Sie gesagt „die Wirtschaft Stuttgarts“, wäre das noch akzeptabel gewesen. Das Stadtbild und die Bürger erleiden nämlich irreversible Verluste an Lebensqualität und an Identität. Dabei denke ich konkret zuerst an den Schlossgarten und das Kulturdenkmal Bonatz-Bahnhof.

  2. Sie sprechen von der „soliden Finanzierung“ und dass „die eingeplanten Mittel von 4,5 Millionen...nicht überschritten“ werden. Das glaubt Ihnen doch kein Mensch, der die Bauprojekte der Bahn und die Finanzierung von S 21 verfolgt hat. Wie kann etwas „solide“ finanziert werden, wenn alle Projektbeteiligten in allzu tiefen Schulden stecken?

  3. „Denn die Chancen von Stuttgart 21 sprächen für sich…“ Wenn das so wäre, könnten Sie das auch den Menschen klar machen, was Ihnen nicht gelungen ist und nie gelingen wird, weil es auch ohne S 21 riesige Brachflächen zu entwickeln gibt, etwa 75% der Fläche von S 21. Das Meiste davon sofort und nicht erst 2022 + x.

  4. „Zuwachs an Grün für den Stadtpark“ lässt Sie der Umsetzung „entgegen“ fiebern. Dieser Grund ist längst entlarvt als Greenwash des Stadtentwicklungsprojekts. Lächerliche 8,3 Hektar verbleiben in der Bilanz der Parkerweiterung, die weit weg am Rosensteinpark stattfinden soll, während im Herzen der Stadt der alte Schlosspark dran glauben muss.


…Ihr Halleluja zu S 21, sehr geehrter Herr Stradinger, gerät zu einem ganz persönlichen „mea culpa“ an einem Desaster aus Ihrer Verantwortung, Mitläufer der Fraktion eingeschlossen.



bald hohe Anerkennung?

06 06. 19 15:39
Stuttgarter Nachrichten gestern:

„Bald werden wir mit hoher Anerkennung über alle sprechen, die für diesen Bahnhof gearbeitet haben“ (der ehemalige MP Erwin Teufel bei der Propagandaveranstaltung des „Leuchtturmprojekts“).
_____________________________

„Bald“? Das kann niemand mehr glauben:
1994 wurde das Projekt vorgestellt
1997 war die Fertigstellung für 2008 angekündigt
2018 von der Bahn auf Ende 2025 terminiert, aber von Projektkennern bereits auf 2030 verschoben.
Teufel, Dürr, Wissmann, Öttinger und Co werden für das unausweichliche Desaster des Projekts S 21 kaum „hohe Anerkennung“ bekommen.



längst widerlegt

05 06. 19 23:02
Die „Väter von Stuttgart 21 loben das Projekt“ (Süddeutsche Zeitung heute)
…„Die Kostenexplosion liege vor allem an der verlängerten Bauzeit und den steigenden Baupreisen, sagte der damalige Bahn-Chef Heinz Dürr. Ex-Ministerpräsident Erwin Teufel (CDU) bat um Geduld: "Bitte wartet nur wenige Jahre ab, bis es fertig ist, dann will niemand mehr dagegen gewesen sein.“

Alle drei betonten, dass das Bahnprojekt viele Vorteile mit sich bringe: freiwerdende Flächen in der Innenstadt, die Anbindung an das Fernverkehrsnetz, wachsende Kapazität, verkürzte Fahrzeiten und ein Prestigegewinn für die Stadt. Der Kostenrahmen liegt derzeit bei 8,2 statt der ursprünglichen 4,5 Milliarden Euro. Die Fertigstellung ist aktuell für 2025 statt 2021 geplant.“
________________________________________

Das sind die alten falschen, längst widerlegten Propaganda-Behauptungen (siehe
21 gute Gründe).



aber vielleicht doch?

04 06. 19 21:11
Aus der gestrigen Demo-Rede von Peter Grohmann:
…„Aber Sie wissen es ja auch, grün hin oder links her: Der Staatskonzern betoniert weiter. Und der weiss wie wir: Stuttgart 21 ist eines de klimaschädlichsten Großprojekte der letzten Jahre. Ich mein' ja nur! Nicht daß ich glaube, die grünen Wahlgewinner würden jetzt irgendwo irgendwie etwas oder auch alles ganz anders machen oder die Handbremse rein hauen oder Kretschmann seinen Diesel wegnehmen.
Aber vielleicht doch. Vielleicht spielen Anstand und Sitte und Ethik und Einsicht und Realität und Prognosen eine Rolle. Vielleicht hilft das Angebot zu einer umfassenden, weitsichtigen großen Koalition an alle gesellschaftliche Kreise, parlamentarisch und außerparlamentarisch. Vielleicht hilft der Hinweis, dass 56 Millionen im Stadthaushalt nicht ausreichen, alle Schulen und Turnhallen nachhaltig und klimagerecht zu sanieren, dass es das Doppelte braucht jedes Jahr, die Erkenntnis auch, dass diese klimagerechte Sanierung Lohn und Brot bringt, Arbeitsplätze sichert. Vielleicht also verleihen ihnen, den an Stimmen reich Gewordenen, diese Stimmen und der Vorschuss an Vertrauen durch die BürgerInnen Flügel? Vielleicht helfen zusätzlich unsere Glück- und Segenswünsche? Denn es waren die Stimmen für ein
Halt - nicht weiter so!“…



Urdilemma der Grünen

03 06. 19 18:49
Berliner Morgenpost vom 2.6.19
…„Vielleicht bietet der aktuelle Höhenflug mit dem unguten Kribbeln im Bauch die Chance für „Erwartungs-Management“, also ein wenig Wahrhaftigkeit…Umweltgerechtes Leben bedeutet eben Wende zum Weniger, womöglich auch bei den Wählerstimmen.
Womit wir beim grünen Urdilemma wären:
Ehrlichkeit oder Macht? Aufrecht wäre ein Appell zu behutsamem Konsumverzicht, pragmatisch dagegen die Fischer-Finte, auch als Kretschmann-Kniff bekannt – grüne Gefühligkeit schaffen ohne weh zu tun.“…
___________________________________________

Verkehrsminister Hermann spricht manchmal ehrlich aus, was er von Stuttgart 21 hält, nämlich die „
größte Fehlentscheidung der Eisenbahngeschichte“ (Stuttgarter Zeitung vom Juni 2018). Zu der Konsequenz Ausstieg und Umstieg aus dem Katastrophenprojekt haben die Grünen noch nicht gefunden. Der Machterhalt steht eben an erster Stelle


flanieren

02 06. 19 22:03
Aus einem Bahnprospekt zu Stuttgart 21 von 2009: „Neue Flaniermeile: der Straßburger Platz auf dem Dach der Bahnsteighalle“

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Zum Blog vom 31. Mai 2019 (gestern)

01 06. 19 21:41
E-Mail von Chr.L. von heute:
Ach schade, ich dachte schon, Herr Hermann hätte angesichts immer haarsträubenderer Zustände, der Wahrnehmung einer kritischer gewordener Jugend und Wahl-bedingten Rückenwindes zu alter Offenheit oder Aufrichtigkeit zurückgefunden.

Dann sah ich das Datum der Quelle: es ist fast schon ein Jahrzehnt her, daß er solches zu äußern wagte. Meine Hoffnung auf einen eigentlich voll informierten Politiker, der nach jeder Rede ein „ceterum censeo...“ zu S 21 äußert, schwindet.



Minister Hermann damals

31 05. 19 22:38
WELT ONLINE, veröffentlicht am 08.09.2010:

"Die Betreiber von Stuttgart 21 sind Betrüger“

Die drei wichtigsten Punkte, die gegen Stuttgart 21 sprechen:

Hermann: „Erstens, dass der bestehende Kopfbahnhof mit integralem Taktfahrplan und den wenigsten Verspätungen von allen deutschen Großstadtbahnhöfen zerstört wird.

Zweitens ist der geplante unterirdische Bahnhof ein viele Milliarden Euro kostender unterirdischer Gleis-Engpass mit einem immensen Kostenrisiko.

Drittens sind die ökologischen Risiken mit dem Grund- und Mineralwasser kaum beherrschbar.“



Risse in den Wänden -

30 05. 19 21:04
- verursacht durch Stuttgart 21. SWR-Fernsehbericht gestern.

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an die Grünen

29 05. 19 21:10
„Das Aktionsbündnis appelliert an die Grünen, die jetzt zugewonnene Macht für eine radikale Wende zu nutzen. Die größte klimapolitische Stellschraube vor Ort ist Stuttgart 21 mit seinem nie endenden CO2-intensiven Betonverbrauch, mit den geplanten Bodenversiegelungen im Rosenstein und auf den Fildern, mit einer Bahnhofsverkleinerung, die zu mehr Autoverkehr führen wird.“ (ganze Presseerklärung)


Retro, Blog vom Mai 2009
28 05. 19 22:00

Mauschelei - nichts für Dritte
14 05. 09 10:21
Stuttgarter Nachrichten von gestern:
„Die interessanten - und mutmaßlich auch die heiklen - Details stehen aber in denjenigen Anlagen, die weder die Abgeordneten noch die Landesregierung zu lesen bekommen haben. "Vertraulich - nicht für Dritte", heißt es da lapidar im Vertrag.“

Also weiterhin ein „Geheimvertrag“. Die Abgeordneten, selbst die Landesregierung, die Presse und die Bevölkerung sind „Dritte“, die außen vor bleiben sollen. Ein blindes Vertrauen ist jedoch fehl am Platz nach den vielen Falschbehauptungen und Verdrehungen von Seiten der Projetraftktbefürworter, siehe „
21 gute Gründe für Stuttgart 21“. „Vertraulich - nicht für Dritte“ heißt die Mauschelei, mit der die Bevölkerung im Dunkeln gelassen wird. Und die großen Parteien stimmen dieser Frechheit zu!
_____________________________________________
Mai 2019, 10 Jahr später: Die politischen Hauptverantwortlichen für das Desaster Stuttgart 21, die CDU und SPD, bekamen bei den Kommunalwahlen vor 3 Tagen kräftig eins aufs Dach. Auf ihr Grünen als strahlende Sieger, traut Euch doch jetzt, den „unheilbaren Mangel“ zu nennen und die Alternative eines Umstiegs zu fördern. Von OB Kuhn ist aber leider wenig zu erwarten, obwohl er die Mängel des Projekt aus seinen Zeiten in der Opposition des Landtags bestens kennt. Da wird lieber hintenherum gemauschelt und werden brisante Vorkommnisse verschwiegen.



2 Abstiege mit Dietrich
27 05. 19 23:08
1. Der VFB Stuttgart (mit Präsident Dietrich) steigt in die 2. Liga ab.
2. Der Stuttgarter Kopfbahnhof soll aus der 1. Liga der kundenfreundlichen Großbahnhöfe wie Leipzig, Frankfurt und München absteigen (Bahnsprecher vor neuer Funktion als VFB-Präsident war Dietrich).

Schadenfrohes E-Mail von E.R. kurz nach dem Schlusspfiff in Berlin:

Stgt.21-Dietrichs Konzept voll aufgegangen:
VfB erfolgreich ausgegliedert!

Auf den Schlossgartenfluch ist halt Verlass :–)

Aus Blog vom Oktober 2014: „Das ist natürlich gelogen“, so die Südd. Zeitung zum Abgang des Projektsprechers Dietrich. Der posierte immer vor dem „Schwindelbild“ wie schon sein Vorgänger Drexler. Diese verlogene und abschreckende Zukunftsvision hatte ich schon 2011 in meinem Vortrag „Schöne neue Stadt?“ entlarvt („Die Stadt wird schöner“, zum Hauptwerbebild der Stadt Stuttgart)
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Notlösung
26 05. 19 18:44
Stuttgart Zeitung vom 13. Mai 2015:

Bahn bereitet Notlösung für Abstellbahnhof vor

Er (S-21-Geschäftsführer Manfred Leger) hat einen Plan B. „Wir überlegen uns, was wir machen, wenn der Abstellbahnhof gar nicht gebaut werden könnte“, sagte der Projektchef am Rande der S-21-Lenkungskreissitzung unserer Zeitung. Nah- und einige Fernverkehrszüge könnten dann nicht in Stuttgart bereitgestellt und gewartet werden. Das müsste teils weit außerhalb geschehen. „Die Züge stehen dann an der falschen Stelle“, sagt Leger, „ aber das geht“. _______________________________________
Kommentar von Dr.-Ing.Hans-Jörg Jäckel: „S 21 bringt die Bahn in Not und als Lösung gibt es nur den Umstieg.“



Hölderlin-Parodie (2)

25 05. 19 22:36
Erstfassung 2008 unter Verwendung verschiedener Gedichte Hölderlins:

Metropoli
S21

Ihr wandelt droben im Licht,
Auf Halbhöhenlagen,
Stadtplaner, Aktionäre, Investoren!
Frisch umsäuseln euch Lüfte leicht,
In Doppelgaragen Mercedes und Smart.

Doch uns ist gegeben
An keiner Stätte zu ruhn,
Es fahren tief unten die einfachen Menschen
Wie Rohrpost von Bahnhof zu Bahnhof geworfen,
atmen Tunnelluft in tiefer Station.

Weh mir, wo nehm ich, wenn
Es unten ist, die Aussicht, und wo
Den Sonnenschein?
Betonwände stehn
Sprachlos und kalt.
Mein Stuttgart - wohin denn du?

(Zwei Zeilen am 2.2.09 geändert auf Vorschlag eines Hölderlin-Freundes)



"Verschwurbelte" Finanzierung

24 05. 19 11:18
Heute im Schwäbischen Tagblatt.
Der Murks wird etwas weniger, aber er bleibt. Die „Verbesserungen“ bei S 21 lässt sich die Bahn durch „verschwurbelte Finanzierung“ bezahlen, auch andernorts wie beim 3. Gleis Flughafen u.a.

Blog vom14.5.18
„Murksologie“, die
Wissenschaft der Aufdeckung von Murks ist häufig bei Stuttgart 21 notwendig geworden und wird von Kopfbahnhof-Befürwortern oft und erfolgreich bemüht.
So im Leserbrief von Monika Fügel in der
Nürtingen Zeitung vom 12.5.2018
„Im Übrigen müssen auch nach Fertigstellung von S21 alle Fahrgäste, die aus Richtung Tübingen nach Ulm–München wollen, erst 15 Kilometer „rückwärts“ bis zum Flughafen fahren, um dort einen der wenigen haltenden IC/ICE-Gegenzüge zu erreichen, dann auf derselben Strecke wieder 15 Kilometer zurück nach Wendlingen, um dann endlich die verbleibenden 57 Kilometer nach Ulm auf der Neubaustrecke zu „rasen“.
____________________________________________
Tübingen-Ulm-Alternative: Mit der Regionalbahn bis Wendlingen/Plochingen, dann weiter mit der Regionalbahn nach Ulm. Verbesserungen durch S 21 gleich Null. Verehrter Leserkreis meines Blogs, bitte korrigieren, wenn mein Laienvestand auch verschwurbelt. Ich werde dann im Blog darüber berichten.



Retro Hölderlin-Parodie (1)

23 05. 19 23:29
Mit Spatzen nach Kanonen…mein dazu gekommener Leserkreis amüsiert sich vielleicht darüber.

Version März 2013, in der ZEIT veröffentlicht:

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Tacheles reden

22 05. 19 23:25

Schluss des Briefs von Peter Müller an Bahnchef Lutz zum Interview in der Stuttgarter Zeitung:

„Sie versprechen eine Menge Sachen, die Sie nicht halten können, verschwenden Geld, das Ihnen nicht gehört für unnütze Großprojekte und machen sich so wie Ihre Vorgänger aus dem Staub (sicher mit hoher Abfindung), wenn es Ihnen zu brenzlig wird.
Das hatten wir alles schon mehrfach und könnten gern darauf verzichten.“



extreme Beschönigung

21 05. 19 23:55
Neuer Halt ab September 2020
Stuttgarter Zeitung:
„Direkte Fahrten zum Hauptbahnhof werden frühestens Ende 2022 möglich sein. Kritiker weisen daraufhin, dass im Genehmigungsverfahren für Stuttgart 21 von deutlich kürzeren Sperrungen ausgegangen worden war.“
________________________________________________

Vielleicht 100 mal kürzer; „deutlich“ ist eine makabre Beschönigung der 100 mal längeren Sperrung!

Blog vom 1. Mai 2015:
…Die Unterbrechung der Stadtbahnlinien zwischen Staatsgalerie und Hauptbahnhof dauert nicht doppelt so lang als geplant und damals genehmigt, auch nicht dreimal länger, oder viermal so lang, sondern genau  78 mal so lang (365x3:14 = 78.2), wenn der Termin eingehalten wird. Nun sind die Termine dieser Art von der Bahn noch nie eingehalten worden (siehe
Düker, der schon ab 2010 gebaut werden sollte und bis heute noch nicht einmal angefangen ist!), sodass die Prognose statt 78 mal länger schließlich die 100fache Zeitdauer nicht sehr kühn ist. Die Beschönigungen der SSB sind eine Verhöhnung der U-Bahn-Kunden („alle Haltestellen werden angefahren“). Bahnvorstand Arnold abtreten! Oberbürgermeister Kuhn bitte Stellung nehmen zur 78 mal höheren Beschwernis Ihrer Stuttgarter. Können Sie das vertreten? Sie sind doch Vorstandsvorsitzender der SSB! Bekommen Sie keine Skrupel, auch im Hinblick auf das ganze „verbrecherische“ Katastrophenprojekt Stuttgart 21 mit seinem Schrägbahnhof? …

(Dieser Blogeintrag geht mit Briefpost an OB Kuhn.)



Satire Merian 15 (3)
20 05. 19 22:58
„Alles, was einmal dummstolz Stuttgart hieß und Stuttgart war und mit seinem Geldhahn, aus dem Mittelmaß und Wahn sich ergossen, die Menschheit quälte, hat seinen Platz auf der Welt gefunden: Stuttgart 21.“
Quelle:
Merian 15/4 „Unterirdisch in die Zukunft mit Stuttgart 21“



Satire Merian 15 (2)
19 05. 19 20:40

Fortsetzung von gestern:
„Mangel an Geld ist nicht der Grund; Geld ist vorhanden, geschmackabweisendes und zuverlässig schönheitsresistentes Geld. Das wird in Automobile gesteckt, in Ellenbogen mit Allradantrieb. In Stuttgart braucht man keinen Gedanken, um jemand zu sein; man muss nur haben, dann ist man. Wenn so ein Hat's-zu-was-gebracht- Stuttgarter den Mund aufmacht, verdorrt dem Menschen das Trommelfell. Denn der Wohlstandsstuttgarter beherrscht die abgefeimteste, hinterhältigste Art des Protzens: das ProPro, das protestantische Protzen. In Stuttgart protzt man mit Bescheidenheit. Hier wütet das Geld, aber es wütet verschlagen und verdruckst.“
______________________________________
Lachen ist gesund. Diese frustrationsgeborenen Sottisen sind so witzig verpackt („Ellenbogen mit Allradantrieb“), dass der gesundheitliche Wert als Lachauslöser positiv ist, wenn auch das Beschriebene negativissimum.



Satire Merian 15 (1)

18 05. 19 22:02
Aus Merian 2015 Stuttgart:
„Das Böse ist gefräßig und will immer noch mehr; Stuttgart will noch "stuttgarter" werden. Wer in den Stuttgarter Kessel eintritt, erkennt sofort, dass Architektur und Strafe ein und dasselbe sind. Das Auge erblickt Verbrechen, die auch die lebhafteste Städtebauersadistenphantasie sich nicht ausmalen könnte. Wer nach Stuttgart kommt und bei Groschen ist, lässt jede Hoffnung fahren. Profaner und trostferner als Stuttgart geht nicht.“



Fortschrittle

17 05. 19 23:55
Große Wendlinger Kurve“ macht S21 nur etwas weniger schlecht
- Weiterhin keine Verbindung von Tübingen nach Ulm
- Kostendeckel durch Hintenrum-Finanzierung erneut überschritten
- Führung der Neubaustrecke Richtung Plochingen viel wichtiger



Gleiswüste aktuell wieder zitiert

16 05. 19 12:40
Stuttgarter Wochenblatt: „…Wem gehört das neue Rosenstein Quartier…bisher war hier Gleiswüste.“…
___________________________________
Gleiswüste!! Durchsichtige Polemik, das von den damaligen Eisenbahn-Ingenieuren genial konstruierte Tunnelgebirge und Gleisvorfeld so herabzusetzen. Dazu der Blogeintrag vom 22.11.2009 (!):

„Das Gleisvorfeld nannte der ehemalige Gemeinderat Prof. Kußmaul „
Schienenschrott“, StN-Chefredakteur Jörg Hamann gestern in seinem Kommentar eine „Gleiswüste“ und OB Schuster heute in „Sonntag aktuell“ ein „Gleisgewurstel“.

Das Gleisvorfeld des Stuttgarter Kopfbahnhofs ist vom Bahnhofsturm und den umgebenden Hanglagen sehr gut einsehbar. Eisenbahnfreunde freuen sich am lebhaften Zugverkehr und finden es faszinierend. Stadtklimatologen rühmen seine wichtige Funktion insbesondere für die nächtliche Abkühlung an heißen Sommertagen.

Vermutlich wird die künftige Hochbebauung auf dem heutigen Gleisvorfeld der Stuttgarter Bürgerschaft weniger Freude machen, denn
„was dabei entsteht, ist eine geschichts- und kulturlose Investoren-City in Stahl und Beton“1), die jetzige Bebauung auf A1 führt es schon heute vor Augen. Dass die vielen künftigen Betonbauten die sommerliche Hitze stauen und der nächtlichen Abkühlung im Weg stehen, ist auch durch Gutachten nicht zu widerlegen, es leuchtet unmittelbar ein.

Zum „Gleisgewurstel“ schrieb Bahnhofsleiter Hopfenzitz einen Brief an OB Schuster, der an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt.“

Die Briefe und Reden des ausgewiesenen Bahn- und Bahnhofskenners Hopfenzitz machen auch heute noch fassungslos, wie Dilettanten a la Drexler und Schuster damals argumentiert und die Expertenmeinung von Hopfenzitz missachtet haben.


Und was läuft sonst bei Stuttgart 21?

15 05. 19 23:14
Der übliche Wahnsinn:

- Der Wassereinbruch beim Tunnel nach Obertürkheim: weiter nicht unter Kontrolle, täglich laufen weiter 2 1⁄2 Mio. l Wasser ein. CSU-Spitzenkandidat Kotz „will das gar nicht so genau wissen, Hauptsache, die werden schnell fertig“.

- Im Wangener Tunnel kam es auch zu Eindringen von Wasser, dort im quellfähigen Anhydrit – kam zufällig raus

- weiter Hintenrumfinanzierungen von S21: z.B. übernimmt die Stadt Mehrkosten für leisere Züge mit Masse-Feder-System für 5,2 Mio.€

- Weiter soll der Zugverkehr mit der Hälfte der Gleise verdoppelt werden

- Weitere Kostensteigerungen pfeifen die Spatzen von den Dächern – aber bitte erst nach der Wahl zu bestätigen.
(aus der letzten Rundmail von Werner Sauerborn).



kommt endlich zur Vernunft

14 05. 19 23:41
Aus dem Grußwort zur letzten Großdemo am 11.5.2019 von Franz Alt:

„Durch Ihre Proteste, liebe Demonstranten, und durch Ihre Jahre lange Aufklärung über dieses Projekt wurde und wird deutlich, dass Stuttgart 21 ein Hochrisikobahnhof würde, der verhindert werden muss. Er passt nicht ins 21. Jahrhundert.“ unadjustednonraw_thumb_dd94



Prophezeihung

13 05. 19 12:13
Aus der Predigt beim Parkgebet am 2. Mai von Pfarrer i.R. Friedrich Gehring:
„Stuttgat 21 geht dem Schicksal des schnellen Brüters in Kalkar am Niederrhein entgegen, der Milliarden DM verschlang und dann nie ans Netz ging. Heute ist dort ein Vergnügungspark.“



warten auf den Dominostein

12 05. 19 16:22
Retro „Der Dichter spricht (62)“ vom August 2018; aus den Spruchmotetten von Leonhard Lechner (1553-1606), zuletzt Hofkapellmeister in Stuttgart.

Was jetzt im Laufen
liegt bald zu Haufen,
das kann sich schicken
all Augenblicken.


…ein einziger Starkregen oder großer Tunnelschaden wegen Anhydrit genügt. Oder ein mutiger Promi aus der Politik.


Großdemo heute

11 05. 19 21:26
Foto S.B.

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morgen Großdemo 14:00 Uhr

10 05. 19 22:57
Aus einer E-Mail von heute:

„…ich fahre morgen nach Stuttgart zur Demo gegen Stuttgart 21 (mit Franz Alt und fff-Aktivistin) und für die Realisierung eines wunderbaren neuen und effizienten Kopfbahnhofs mit einem riesigen Solardach, einem integrierten ZOB, einem Fahrrad-Parkhaus und einem funktionierenden Taktfahrplan und doppelt so viel Zügen als heute und!!!!! einem neuen Mittleren Schlossgarten daneben, in dem die Bäume wieder tiefe Wurzeln treiben können und die Überschwemmungsgefahr durch den staudammartigen Tiefbahnhofstrog aus Beton überwunden sein wird…“ _______________________________________________________
Freue mich darauf, morgen ein paar Verwandte, Freunde und Bekannte zu begrüßen. Ich komme mit meinem alten Demoposter, wenn es nicht regnet:

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Uhren in Bahnhöfen der DB-AG (8)

09 05. 19 23:00
Foto S.B. am Ende der letzten Montagsdemo

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Preisfrage: Welche Uhr zeigt die richtige Zeit an?


und nun?

08 05. 19 22:40

netzwerke-21: heute:

„Bahn räumt im Lenkungskreis Wasserzutritt im Anhydrit ein.“

_____________________________________________________________

…und das könnte mehr als nur ein Sargnagel für S21 werden. Natürlich auch die Bestätigung der Warnungen von Experten wie Dr. Laternser „Irrwitziger  Tunnelbaugroßversuch Stuttgart 21 im quellfähigen  Anhydrit  unter einer Großstadt“ oder Dr. Sierig: „…naturgegeben und nicht beherrschbar die Gefährdung durch die Geologie bei allen Stuttgart-21-Tunnels hinzu. Ganz sachlich wird dieser „unheilbarer Mangel“ von Dr. Jakob Sierig erklärt

Der Fildertunnel verläuft zu 54 Prozent durch unausgelaugten Gipskeuper, das „Betriebsrisiko“ nach Gutachten im Bahn-Auftrag ist „unüblich hoch“. Die Sperrung auch nur einer Röhre ließe den Bahnbetrieb in Stuttgart ziemlich zusammenbrechen. Eigentlich ein k.o.-Kriterium für Stuttgart 21…

Wenn es in zwölf von vierzehn Tunnels im Gipskeuper Probleme gab und gibt (Dr. Sierig), wie hoch ist dann das Risiko beim Fildertunnel Stuttgart 21? Es ist doch längst bekannt, dass das Gebirge um den Fildertunnel möglicherweise Störungen hat oder durch die Tunnelarbeiten bekommt.

Aus dem Blog vom 20.4. 2019 zum Projekt-Jubiläum, Statement von Gangolf Stocker:

  • sie bauen so lange weiter, wie es noch irgendwie geht

  • dann aber tauchen die wirklichen Probleme auf

  • „Ich nehme an, der Anhydrit wird arbeiten. Wie das gut gehen soll, weiß ich wirklich nicht.“



Demoposter gestern

07 05. 19 22:57
Foto S.B.

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der standhafte Zinnsoldat

06 05. 19 23:45
Splitter aus der Waiblinger Kreiszeitung:
Keiner kann behaupten, der Mann sei ein Wendehals und sage heute dies und morgen das: Der CDU-Bundestagsabgeordnete Joachim Pfeiffer schwärmt von Stuttgart 21 wie schon immer…. das „Jahrhundertprojekt“ Stuttgart 21 sei „abschließend auf dem richtigen Weg“… Für Joachim Pfeiffer ist und bleibt Stuttgart 21 das Kronjuwel im regionalen Mobilitätskonzept der Zukunft.
______________________________________________
Der Zinnsoldat im Kunstmärchen von Andersen landet nach vielen Erlebnissen am Ende im Ofen. Das Wort „Kronjuwel“ ist bei den
Schmeichelworten der Befürworter das S-21-Wahnsinns aufgenommen.


„man staunte fassungslos"

05 05. 19 17:18
Leserbrief in der Stuttgarter Zeitung vom 4./5. Mai, Leserforum 21, von Bernhard Stolz, Stuttgart, zu „Ein Krimi um Bin Manni und Big Money“ v. 27.4. 2019:

…„Wer hat das verführerische Spiel der Blendung bereitwillig mitgemacht, wer hat es überhaupt möglich gemacht? In 20 Jahren wird man einen Krimi über Stuttgart 21 drehen , und wieder werden all die Damen und Herren aus Wirtschaft, Politik und der ehrenwerten Gesellschaft, die das fassungslos zu Bestaunende betrieben, was zu lachen haben, soweit sie noch am Leben sind.“…



Nadelöhre

04 05. 19 14:10
SWP und andere Medien aktuell:
Ein drohendes Nadelöhr für das Milliardenprojekt Stuttgart 21 ist abgewendet…“
______________________________________
Das „bestgeplante“ Bahnprojekt S21 hat nicht nur 1 Nadelöhr. Das bedrohlichste ist die Halbtiefschräghaltestelle, genannt Hauptbahnhof, ein weiteres der Filderbahnhof mit der Zulaufstrecken im Mischverkehr mit der S-Bahn.

Blog vom 10.11.2015:
Der Konflikt um Stuttgart 21 wird andauern, weil das Projekt auf Täuschungen und politischem Irrglauben und Machtgehabe gebaut ist und nicht auf Vernunft, Realität und natürliche Gegebenheiten. Mit dem Verschwinden der
„21 guten Gründe für Stuttgart 21“ ist die Sinnhaftigkeit und Planrechtfertigung des Großprojekts sichtbar verloren gegangen. Man mag nicht mehr an eine Fertigstellung glauben, zu groß sind die Ungereimtheiten und Mängel des Projekts. Die Reduzierung des immer noch funktionierenden Kopfbahnhofs… auf halbierte Gleiszahl und gefährlichen Haltepunkt bleibt der unheilbare Mangel von S21.


Klimafaktor 21

03 05. 19 23:05

  • Stuttgart 21 bewältig viel zu wenig Züge und verhindert deshalb einen breiten Umstieg vom Auto auf Öffentlichen Verkehr.

  • die steilen Tunnelstrecken sind Energiefresser

  • der zerstörte Schlossgarten fehlt als grüne Lunge der Stadt

  • eine Bebauung des Rosenstein–Viertels stört die Frischluftströme für die City

  • mit dem Gleisvorfeld fehlt ein wichtiger Kühlkörper fürs Stadtzentrum

  • durch die ICE-Verbindung zum Flughafen wird der Flugverkehr verstärkt

  • Unmengen Beton für die Tunnels erzeugen Unmengen an CO2

Es ist noch lange nicht zu spät für „Umstieg 21“.


Erinnerung zum 11.Mai

02 05. 19 21:08
Am Samstag den 11. Mai findet vor dem Stuttgarter Kopfbahnhof eine Demonstation gegen das Immobilienprojekt Stuttgart 21 statt. Die Demonstranten fordern wie schon seit Jahren den sofortigen Umstieg statt einem sinnlosen Weitermurksen an Stuttgart 21. Mehr Informationen  zum Umstiegszenario unter umstieg-21.de.



Mehrheit dagegen

01 05. 19 21:25
Stuttgarter Zeitung gestern über künftige Bebauung des Gleisareals:
Die zwei wichtigsten städtebaulichen Entwürfe für die Stuttgart-21-Viertel werden überarbeitet. Die Projektkritiker möchten darin noch oberirdische Gleise zum Hauptbahnhof sehen. Aber da spielt die Mehrheit im Rathaus nicht mit.“
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Ob das Projekt S 21 mitspielt? Die Vernunft ist dagegen und Naturgesetze wie „Wasser fließt nach unten“, Anhydrit quillt bei Wasserzutritt“, „Rauch steigt nach oben“ und andere können von keiner Mehrheit verhindert werden.



Widerstand verstärkt

462. Montagsdemo gestern, Fotos Alexander Schäfer

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Infos zu Magda Bubetz

29 04. 19 11:46
Die Schreiben auf ihrer Website zu Stuttgart 21 dokumentieren den Wahlbetrug nach der Volksabstimmung.

Dem
Nachruf Ihres Bruders entnehme ich: die allbekannte alte Frau hat mit 95 Jahren noch gegen S21 demonstriert, sie stammt aus Oberschlesien und kam als Flüchtling nach Stuttgart, war Gründungsmitglied der Grünen und engagierte sich insbesondere auch für den Tierschutz.


Großdemo am 11. Mai

28 04. 19 23:13

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Hauptredner ist der Journalist Dr. Franz Alt, der auch beim Evangelischen Kirchentag in Stuttgart am 6. Juni 2015 eine mutmachende Rede gehalten hat.


Scheuklappen

27 04. 19 17:46
Die Bürgerreferentin antwortet:
„…Leider ist es nicht so einfach eine Diskussion zur Beendigung des Projekts S21 anzustoßen, die von allen anderen Parteien im Landtag schlichtweg nicht gewollt ist, insbesondere nicht vom Koalitionspartner.“(ganze Antwort bei Zum Blog aktuell).
__________________________________________________

Auch die CDU hat natürlich mitbekommen, dass die einst genannten Vorteile von S 21 ziemlich dahin geschwunden sind mit Aussagen wie

  • kein Superlativ ist übertrieben.

  • es handelt sich um eine Riesenchance für ein neues Stuttgart

  • ein Gemeinschaftsprojekt mit vielen Vorteilen für alle Beteiligten

Der Wind hat sich beim „Jahrhundertprojekt“ längst gedreht und Stuttgart21 führt derzeit in der Rolle der Pleiten- und Pannen-Projekte der Republik. Aus einstiger „Sinnhaftigkeit“ ist Unsinn geworden siehe Schmeichelworte. Von „überragender Verkehrsbedeutung“ kann keine Rede mehr sein. Verantwortlich für das Desaster ist vor allem der „Koalitionspartner“ CDU, siehe Blogs zum „Jubiläum“, 28.-20.4.2019.

Sehr verständlich, dass insbesondere vor den Wahlen eine Diskussion zum heutigen Projektstand im Hinblick auf Leistung, Baustand, Kosten, Bauzeit usw. „schlichtweg nicht gewollt“ ist. Aber mit Scheuklappen wird das Loser-Projekt mit dem Hochrisikobahnhof nicht gerettet und das dicke Ende nur hinaus geschoben. Schon oft zitiert und immer noch aktuell:

DIE ZEIT am 28. Februar 2013: „Alle wissen, dass Stuttgart 21 in einem Desaster enden wird.“ Der Zeit-Artikel ist noch aktiv im Netz und bleibt aufschlussreich: „Allen Beteiligten ist klar, dass dieses Projekt ein schlechtes Projekt ist, schlecht geplant, schlecht kalkuliert, schlecht kommuniziert…“ Trotzdem bleibt der Abbruch stets „keine Option“, denn es geht um Eitelkeiten und Macht.“


schwarzgemalt?

26 04. 19 23:45
Bahnexperte Eberhard Happe:
„Also richten wir uns in Stuttgart nicht nur auf ein Diesel-Fahrverbot, sondern auch auf ein ICE-Fahrverbot ein.“



biologische Lösung

25 04. 19 23:40
Das Projekt Stuttgart 21 dauert Jahrzehnte. Seit Bekanntgabe sind 25 Jahre vergangen, mein Blog aus dem Jahr 2008 existiert auch schon über ein Jahrzehnt. Prominente Kämpfer wie Conradi und Ostertag sind verstorben und auch ich werde die Fertigstellung kaum erleben, die sich immer weiter hinaus schiebt (siehe unten), wahrscheinlich bis St.Nimmerlein.

Das „Oben bleiben!“ hat Frau Magda Bubetz mit dem bekanntesten Demoposter unermüdlich in der vordersten Reihe hochgehalten, sie ist an Ostern „von uns gegangen“.

„Kopf“ ist doppeldeutig, er steht für Kopfbahnhof und Kopf hochhalten. Danke Magda Bubetz, Sie werden lange unvergessen bleiben und in die virtuelle Walhalla K21 aufgenommen.

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Fotos Alexander Schäfer https://schaeferweltweit.de/fotografischer-nachruf-auf-magda-bubetz/

Prognosen 1997: „Hier kann gebaut werden, sobald (im Jahr 2008) der neue Bahnhof fertig ist.“ Juni 2009: Architekt Ingenhoven: „…Fertigstellung im Jahr 2018 oder 2019“ (Veranstaltung im Haus der Wirtschaft) August 2009: „…Inbetriebnahme 2019/2020 geplant." Wolfgang Drexler, Sprecher des Bahnprojektes Stuttgart-Ulm: (www.das-neue-herz-europas.de/aktuelles, Link nicht mehr aktiv)

  • 20. Oktober 2017: „Die amtierende Bundesregierung baut unverändert darauf, dass das milliardenschwere Bahnprojekt Stuttgart 21 Ende des Jahres 2021 in Betrieb gehen kann.“

  • 20. Oktober: „Vor Ende 2023 wird Stuttgart 21 nicht fertig.“

  • 27. Oktober: Es kann 2024 werden.

  • 6. November: Der Bau von S 21 kann sich bis Ende 2025 hinziehen.

  • 7. November: Option 2026

  • 15. Dezember 2017: Kritiker „raunen“ 2028

  • 24. April 2018: „…wird es aus Sicht des S21-Kenners (Boris Palmer) 2030 werden.“ Stadthaus Ulm: *SÜDWEST PRESSE Forum* mit Boris Palmer (OB Stadt Tübingen)



unmöglich

24 04. 19 23:14
Screenshot vom neuen Werbefilm der Bahn-Projektbau AG

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Großbäume mit fehlendem Wurzelgrund auch hier, passend zum „Lügenprojekt“.


Zum Blog von gestern

23 04. 19 22:26
Warum hat OB Kuhn „unsere Werte verraten“? Er ist ein sehr guter Kenner der S21-Problematik und hat als Landtagsabgeordneter und vor seiner Wahl zum OB entschieden dagegen votiert. Jetzt taktiert er mit der CDU und lässt den Karren laufen, stimmt gegen das Aktionsbündnis und verhindert Experten im Gemeinderat. Siehe auch „Kuhniana“ von Anfang 2017.


Podiumsdiskussion damals

22 04. 19 23:53
An meiner damaligen Schule, dem Aufbaugymnasium Mössingen, waren (1970?) zu einer Podiumsdiskussion geladen:
Frau Herta Däubler-Gmelin, SPD, sie sagte auf der Demobühne klare Worte zu Stuttgart 21
Herr Jürgen Todenhöfer, CDU,
sein neues Buch könnte auch von S 21 handeln: “Die große Heuchelei. Wie Politik und Medien unsere Werte verraten.”
Herr Fritz Kuhn, Grüne, damals Politikneuling, heute OB in Stuttgart. Er hat „unsere Werte verraten.“



Demoposter am 15.4.19

21 04. 19 23:46
Foto S.B.

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"Jubiläum" (3)

20 04. 19 22:04
Statement von Gangolf Stocker:

  • sie bauen so lange weiter, wie es noch irgendwie geht

  • dann aber tauchen die wirklichen Probleme auf

  • „Ich nehme an, der Anhydrit wird arbeiten. Wie das gut gehen soll, weiß ich wirklich nicht.“

  • sein Fazit zum Bahnprojekt fällt vernichtend aus: Stuttgart 21 ist ein organisiertes Verbrechen an der Stadt Stuttgart.

  • und vor allem an der Eisenbahn



"Jubiläum" (2)

19 04. 19 16:08
Der ehemalige Bahnchef Heinz Dürr am 18.4.2019 über die Vorteile von Stuttgart 21 im SWR:
  • eine tolle Verkehrsanbindung

  • dass man schneller von Stuttgart nach Ulm und München kommt

  • Stuttgart bekommt durch die Tieferlegung des Hauptbahnhofs mehr Platz

  • die Umstiegszeiten werden wesentlich vereinfacht

_____________________________
Das sind Schönreden aus 1994 und inzwischen überholt, sie haben sich ins Gegenteil verkehrt:
  • die Verkehrsanbindung wird schlechter

  • der Zeitvorteil wird im ganzen System wieder aufgehoben

  • „mehr Platz“ ist im Vergleich zur Alternative K21 nicht so gravierend und erscheint durch Parkvernichtung und Bahnhofsmassakrierung negativ

  • kürzere Umstiegszeiten sind Wunschdenken; das Umsteigen wird erschwert



"Jubiläum" 25 Jahre (1)

18 04. 19 23:15
Wie gewohnt wird von den Projektbetreibern jede Gelegenheit bejubelt. Anlass jetzt 25 Jahre seit Bekanntgabe des Projekts. Bericht im SWR-Radio 25 Jahre Bahnprojekt Stuttgart 21.

Stimmen der Befürworter:
  • Kein Superlativ ist übertrieben.

  • Es handelt sich um eine Riesenchance für ein neues Stuttgart

  • ein Gemeinschaftsprojekt mit vielen Vorteilen für alle Beteiligten

Fazit der Gegner:
  • 25 Jahre laufende Fehlentscheidungen

  • Stuttgart 21 ist ein organisiertes Verbrechen an der Stadt Stuttgart. Und an der Eisenbahn.

  • Das Projekt wurde einfach durchgeprügelt.




Capella Rebella
17 04. 19 20:59
Capella Rebella im Demozug der 461. Montagsdemo vorgestern:
„Wir sind hier, wir sind laut,
weil man uns die Stadt versaut!“

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Foto Eberhard Rapp


Brandbrief (3)

16 04. 19 22:19
Frank Distel an die SPD-Oberen (siehe die letzten beiden Blogs):
„Wie lange will „meine“ SPD diesem UNSÄGLICHEN bankrottträchtigen Treiben des Bahnvorstands insgesamt und zu „Stuttgart 21“ im Besonderen noch tatenlos zusehen?“
____________________________________________________
Die SPD Parteiführung hat nicht auf ihre Basis gehört und ihr falsches Urteil nicht öffentlich korrigiert. Das wird ihr weiterhin schaden.
Aus alten Blogs:

„Der SPD hat der Einsatz für Stuttgart 21 sogar extrem geschadet, weil ihre Anhängerschaft extrem gespalten ist bei dem Thema...“ (Politikwissenschaftler Gabriel aus Stuttgart in der Stuttgarter Zeitung.)

Die Parteiführung hat nicht auf die eigenen Mitglieder gehört,
eine Mitgliederbefragung (Veröffentlicht am 30.09.2010) zu einem möglichen Baustopp von Stuttgart 21 ergab folgendes Ergebnis:

Abgegebene Stimmen 483 Wahlbeteiligung: 40,7%
Davon stimmten 68,1% für einen Baustopp.
Für die geplanten Ausführung von S21 stimmten 30,6%.
1,3% Enthielten sich der Stimme.

"Wir sind für Stuttgart 21, weil die SPD der Überzeugung ist, dass diese Planung besser ist als andere, dass die Kosten– Nutzenplanung besser ist als bei anderen. Und weil wir wollen, dass mehr Verkehr auf die Schiene kommt und dass man Stuttgart vernünftig anbindet. [...] Wenn deutliche Mehrkosten auftreten sollten, werden wir erneut dieses Kosten– Nutzenverhältnis prüfen und eine ganz rationale nüchterne Position dazu finden."
(Nils Schmid, 28.11.2009)



Brandbrief (2)

15 04. 19 15:03
(an die SPD-Oberen, siehe Blog von gestern)

…“die Deutsche Bahn AG ist inzwischen derart marode, dass sie – wie Bahnkunden tagtäglich erleben müssen – ihrer grundgesetzlich verbrieften Hauptaufgabe eines funktionierenden, zuverlässigen Bahnbetriebs nicht mehr nachkommen kann. Der Schuldenstand liegt inzwischen bei 20 Mrd. €. Die reine Zahl 20 erschreckt Euch vielleicht nicht, deswegen drücke ich das mal etwas anders aus: 20.000 Millionen Euro!!!

Ganz entscheidend daran beteiligt ist die an allen Ecken und Enden völlig gescheiterte Fehlplanung „Stuttgart 21“, die in unserer Partei leider totgeschwiegen wird (!). Inzwischen bestätigt sich auch unsere, vom Bundesrechnungshof bestätigte, zwei Jahre alte Schätzung, dass die explodierenden Kosten die 10-Milliarden-Grenze deutlich reißen werden. Zusammen mit der, im Bundesverkehrswegeplan verankerten Neubaustrecke Wendlingen – Ulm sind es über 15 Milliarden! Liebe Genossin, liebe Genossen: 15 Milliarden Euro FÜR EINEN NICHT WIEDER GUT ZU MACHENDEN RÜCKBAU DER BAHNINFRASTRUKTUR!! Für ein Fehlprojekt, das bahnbetrieblich WEITGEHEND UNGEEIGNET ist für den (auch den Nahverkehr umfassenden) deutschlandweiten Integralen Taktfahrplan! 10 (15) Milliarden für eine gescheiterte Planung, die nicht einmal den heutigen Bahnverkehr bewältigt; zahlreiche verspätungs–AUF-bauende Störfaktoren im gesamten Bahnknoten Stuttgart implementiert – UND – mangels jeglicher Zukunftstauglichkeit die auf breiter politischer Front geforderte Verdoppelung der Bahnnachfrage bis 2030 nicht einmal ansatzweise leisten kann“…



Brandbrief….

14 04. 19 13:33
…vom 30. März 2019 an die SPD-Oberen Andrea Nahles (SPD Bundesvorsitzende), Kevin Kühnert (Juso Bundes-Vorsitzender) und Andreas Stoch (Vorsitzender SPD Baden-Württemberg)

…„Tragt ENDLICH politisch bei zum Stopp dieses Wahnsinns in Stuttgart; einer Fehlplanung, die andere Großprojekte, wie beispielsweise die Elbphilharmonie in Hamburg oder den Großflughafen BER schon lange im negativen Sinne
übertroffen hat! BEIDE Projekte sind für ihre jeweiligen Zwecke trotz der peinlich explodierten Kosten wenigstens sinnvoll; Stuttgart 21 ist dagegen bahnbetrieblich schon jetzt und erst recht in Zukunft völlig unterdimensioniert; mit den 59 km Tunnelstrecken und unterirdischen Bahnhöfen dazu hin höchst gefährlich für Leib und Leben der Fahrgäste…“ (ganzen Brandbrief hier lesen).

Dipl.-Ing. Frank Distel
Regierungsbaumeister, B
ürgermeister i.R.


Fake?

13 04. 19 12:41
Werbung auf Facebook:

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Bessere Möglichkeit: Behinderungen durch Bau und Betrieb von Stuttgart 21 stoppen durch Umstieg auf Kopfbahnhof.


stoppt den gefährlichen Unsinn

12 04. 19 23:30
Die Warnzeichen häufen sich:

  • Feuerbach-Bahnhofs-Unfall/Güterwaggons

  • ICE-Brand bei Münster und Montabaur

  • Bergbahnunglück Kaprun

  • Eingestellte Bohrung am Ameisenberg

  • Wassereinbruch Obertürkheim

  • Tunneleinbruch Rastatt

  • Staufen, Leonberg, Eltingen, Autobahn im Schwarzwald: Anhydrit

  • Hausriss über Tunnel am Kernerplatz

  • Brand im S21-Tunnel am vergangenen Mittwoch

  • etc.



nach Tunnelbrand gestern

11 04. 19 23:46
„…Auch hat die Öffentlichkeit Anspruch auf eine Erklärung für den vorzeitigen Rückzug des für S21 zuständigen DB- Brandschutzbeauftragten Bieger von seiner Funktion.“ (Schreiben an Stadt nach S21 - Tunnelbrand)
______________________________________________-
Bei der Schwachstelle Bandschutz kriselt es. Ist damit der Abgang des Brandschutzbeauftragten Bieger zu erklären? Hat er das sinkende Schiff verlassen, bevor er damit untergegangen wäre? Ist der Faden hier am dünnsten (Blog gestern)?



Don Quichote 21 (6)

10 04. 19 23:00
„Der Faden reißt, wo er am dünnsten ist.“


Märchen vom Stillstand

09 04. 19 11:34
Stuttgart 21 ist der große Bremsklotz, der zu jahrelangem Stillstand führt. (aktueller Flyer)
Mit Umstieg 21 geht alles viel schneller: Bahnverkehr, Park und Wohngebiet.
________________________________

Kommentar S.B.: S 21 bedeutet auch Chaos im S-Bahnverkehr und eine starke Beeinträchtigung der Lebensqualität in der Stadt und anderswo durch die Einschränkungen, verursacht durch die notwendigen Bautätigkeiten. Die Zeitverluste der Bevölkerung sind viel größer als der versprochene Zeitgewinn durch Verkürzung der Reisezeiten, die durchschnittlich höchstens im Minutenbereich pro Bahnreise liegen. Die Verschlechterung der „weichen“ Faktoren ist noch bedeutend größer als als die der „harten“ wie Kosten und Bauzeit.



460. Demo heute

08 04. 19 23:48

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Fahrkarten-Bahnsinn (2)
07 04. 19 23:48
Sparangebot 1. Klasse mit Zugbindung: 10 Cent gespart!
Leipzig-Berlin Flexpreis 84,00 €, Sparpreis 83,90 €

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Hat das was mit Stuttgart 21 zu tun?


Postkarte an die SPD

06 04. 19 07:35

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Lapidare Worte von Jobst Knoblauch an die SPD-Riege. Aber warum nur SPD? Sind bei CDU, FDP und sonstigen Befürwortern keine mutigen und vernunftbegabten Menschen? Aber natürlich! Nur haben Machterhalt und Parteidisziplin bis dato Vorrang…


Fahrkarten-Bahnsinn (1)

05 04. 19 22:46
!0 Euro Gutscheine von Ferrero:

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Gültig ab 29,90 €, Zeitraum eingeschränkt


facebook E.R.
04 04. 19 10:10

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(Blog vom 29. bis 31. März)


Don Quichote 21 (5)

03 04. 19 14:48
„Solange im Taubenschlag noch Futter ist, wird es an Tauben nicht fehlen.“
_____________________________________________________
(im Hinblick auf die Profiteure des Beton-Wahnsinns und den Baustellenverkehr)



April, April!

02 04. 19 20:15
Ein unbeabsichtigter April-„Scherz“ ist der gestrige Blog „Sermon*“, denn das Handelsblatt mit dem Promotion-Artikel von Dieter Zetsche war uralt, von Ende 2010. Der Link stand irrtümlich bei sonst nur aktuelle Hinweise anzeigende „Google alerts“.

Kein Aprilscherz: Foto von der 459. Montagsdemo gegen Stuttgart 21 (
Video hier)

Foto: Eberhard Rapp

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Ausgezählt mit Hilfe von Rastern: 658 Teilnehmer. Nicht mitgezählt die Fußgänger im Vordergrund auf der Königstraße.


Don Quichote 21 (5)
03 04. 19 14:48
„Solange im Taubenschlag noch Futter ist, wird es an Tauben nicht fehlen.“
_____________________________________________________
(im Hinblick auf die Profiteure des Beton-Wahnsinns und den Baustellenverkehr)



Sermon*

01 04. 19 12:12
*Sermon (Duden): dummes Gerede, dummes Zeug, Nonsens, Rederei, Schwadronade; (umgangssprachlich) Gerede, Kokolores, Larifari, Sums; (abwertend) Phrasen[drescherei]; (umgangssprachlich, oft abwertend) Gelaber, Geplapper, Zeug; (salopp abwertend) Geseich, Gesülze; (landschaftlich, oft abwertend) Gebabbel; (norddeutsch abwertend) Schnack; (landschaftlich derb abwertend) Seich
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Die im Handelsblatt-Sermon angeführten Vorteile sind alte Propaganda („21 gute Gründe“) und längst widerlegt oder abgeschwächt. Die Nachteile des Projekts sind immer erdrückender und werden den „Wurmbau“ stoppen. Stuttgart 21 wird scheitern, „denn es hat die Natur und Vernunft gegen sich.“ (Blogmotto).


Gardinenpredigt E.v.L. (3)

31 03. 19 23:21
„Die Arbeitsgruppe Umstieg 21 des Aktionsbündnisses hat in einer Broschüre Vorschläge erarbeitet, die – im Gegensatz zu S21 – die von der Bundesregierung versprochenen Ziele des Klimaschutzes und der Verkehrswende dreifach befördern würde:

  1. Die Personenbeförderung auf der Schiene soll bis 2030 verdoppelt werden; das ist unmöglich durch den nicht erweiterungsfähigen achtgleisigen Tiefbahnhof, denn dieser ist in der Spitzenstunde auf nur 32 Züge angelegt, dagegen schafft der in den Zulaufstrecken modernisierte Kopfbahnhof 50 Züge;

  2. Anhydrit verursacht eine nicht beherrschbare Störanfälligkeit auf 17 km Tunnelstrecke, weil es bei eindringendem Wasser stark aufquillt. Das führt zu längerfristigen Streckenstilllegungen, für die die Metropolregion Stuttgart katastrophal, auch als klimaschädliche Verkehrsverlagerung auf die Straße;

  3. es verbietet sich, den ungenügenden Brandschutz auf 60 km S21-Tunnel als Todesfalle hinzunehmen, weil dies mit dem höchstrangigen Schutz von Leib und Leben tausender Bahnreisender absolut unvereinbar ist.“



Gardinenpredigt E.v.L. (2)
30 03. 19 22:08
„Immer neue Krisenelemente zeigen wachsende Risiken, den Abwärtstrend von Stuttgart 21:
- So nennt eine Vorlage an den Bahn-Aufsichtsrat ein „erhärtetes Risiko“ (StZ, 25.03.19, S. 16), weil die in Schräglage notwendige Überbrückung der S-Bahn durch den Regional- und Fernverkehr mit einer Bodenplatte besonders problematisch ist.
- Seit 7 Monaten ruhen die Tunnelarbeiten in Obertürkheim weitgehend infolge des gewaltigen Wasserandrangs: 30 l Grundwasser pro Sekunde, das sind 2,5 Millionen Wasser pro Tag, schießen ständig in den Tunnel und müssen abgepumpt werden….“



Gardinenpredigt E.v.L. (1)

29 03. 19 23:54
Dr. Eisenhart von Loeper, Sprecher des Aktionsbündnis’ gegen Stuttgart 21, Beginn seines Beitrags zur Pressekonferenz, Minute 35:
„Beim Großprojekt Stuttgart 21 gibt es einen merkwürdigen Widerspruch: Alle wissen zwar, auch Bahnchef Richard Lutz, Stuttgart 21 ist unwirtschaftlicher denn je und Kenner nennen es „die größte Fehlentscheidung der Eisenbahngeschichte“. Aber sie behaupten bisher, für eine Umkehr sei es zu spät. Das halten wir für menschenunwürdig, unpolitisch, unsinnig. Denn sinnvolles menschliches und politisches Handeln beginnt gerade dort, wo erkannte Fehlentscheidungen korrigiert werden…“


rasender Stillstand

28 03. 19 23:44
FAZ: Es tut sich wenig beim Großprojekt Stuttgart 21…
für die Stuttgarter Bürger und die Durchreisenden ist die Baugrube für den neuen Tiefbahnhof in der Mitte der Stadt ein Zeugnis des rasenden Stillstands.“


alle!

27 03. 19 23:45
„Rettet die Bahn“, Pressekonferenz heute mit Winnie Wolf, Claus Weselsky, Wolfgang Hesse, Eisenhart von Loeper, Moderation Bernhard Knierim.
Alle Experten auf dem Podium habe starke Argumente gegen Stuttgart 21 vorgebracht und (bis auf Weselsky) den Stopp gefordert mit dem Hinweis auf das Konzept Umstieg21.


Mutmacher Wackersdorf

26 03. 19 14:37
Schluss der Rede von Werner Sauerborn auf der Demo gestern auf dem Schlossplatz:
„Fordern wir deswegen den Rücktritt des Verkehrsministers? Nein, da wären erst mal ganz andere dran. Aber wir können ihm raten, mal ins Kino zu gehen und sich den
Film „Wackersdorf“ anzuschauen. Da gab‘s den mutigen Landrat Schuierer, dem war die Umwelt wichtiger als sein Amt. Das hat er aufs Spiel gesetzt und im Schulterschluss mit der Bürgerbewegung gegen die Wiederaufbereitungsanlage gekämpft und das schon weit gediehene Projekt gestoppt – und hat dabei am Ende nicht mal sein Amt verloren, eben weil er es aufs Spiel gesetzt hatte.
Gerade von den Grünen fordern wir mit Greta Thunberg: die Lage ist ernst, Schluss mit dem kleinen Karo, I want you to panic! Ihr sollt in Panik geraten! Daraus muss Vieles folgen. Mit Sicherheit: Kein Stuttgart 21, sondern OBEN BLEIBEN!“



Au S21 sitzen (3)

25 03. 19 13:37
Stuttgarter Zeitung: „Die Risiken steigen, die Chancen sinken“, heißt es in Aufsichtsratskreisen zur Lage bei der größten Baustelle der Bahn…
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Was macht der DB-Aufsichtsrat? Wieder Ablenken, Kopf in den Sand, verdrängen, vertagen? To big to fall? Nach uns die Sintflut?
Oder kehrt Nüchternheit und Vernunft ein beim Aufsichtsrat, der übermorgen im Bahntower am Potsdamer Platz von einer Bannerparade der unentwegten S-21-Gegner begrüßt wird? Ich bin unter den 46 Optimisten aus dem Stuttgarter Raum und werde aktuell im Blog berichten. Das Scheitern von Stuttgart 21 ist unvermeidlich
:
DIE ZEIT am 28. Februar 2013: „Alle wissen, dass Stuttgart 21 in einem Desaster enden wird.“ Der Zeit-Artikel ist noch aktiv im Netz und bleibt aufschlussreich: „Allen Beteiligten ist klar, dass dieses Projekt ein schlechtes Projekt ist, schlecht geplant, schlecht kalkuliert, schlecht kommuniziert…“ Trotzdem bleibt der Abbruch stets „keine Option“, denn es geht um Eitelkeiten und Macht.“


Zeitbilanz (8)

24 03. 19 21:17
Sperrung der Autobahn (Stuttgarter Zeitung):
„…Wegen einer Sperrung der
A8 in Fahrtrichtung München zwischen den Anschlussstellen Mühlhausen und Hohenstadt aufgrund von Bauarbeiten für die Filstalbrücke des Bahnprojekts Stuttgart 21 wurde der Verkehr über die B466 nach Geislingen und von dort über die B10 Richtung Ulm umgeleitet. Noch bis Montag, 25. März, 6 Uhr, als auch von Freitag, 5. April, 22 Uhr, bis Montag, 8. April, 6Uhr, wird der Verkehr in Mühlhausen ausgeleitet und über die B 466 und die B 10 bis zum Kreuz Ulm-West umgeleitet.“
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4 volle Tage (2 Samstage und 2 Sonntage) plus 16 Nachtstunden (zusammen 64 Stunden) bleibt die A8 in Richtung „in Fahrtrichtung München“ gesperrt, dazu wird der Bahnverkehr „eingeschränkt“. Wieviel zehntausende/hunderttausende Autos sind da betroffen? Wenn die Fahrtverlängerung auch nur 30 Minuten beträgt für den Umweg über Geislingen, wieviel Monate oder Jahre gehen ins Land, bis das Zeitkonto durch die Filstalbrücke wieder ausgeglichen ist?


Magistrale für Europa

23 03. 19 22:14
Zitat von Verkehrsminister Ramsauer im April 2010:
„Sowohl Stuttgart 21 als auch die NBS Wendlingen - Ulm gehören zur
Magistrale für Europa, die von Paris über Stuttgart, München und Bratislava bis Budapest führt. Der Raum Stuttgart und die Strecke über die Alb nach Ulm sind erhebliche Engpässe auf dieser Relation, die mit den beiden Projekten beseitigt werden.“

Die
Schmeichelworte der Projektbetreiber zu S21 sind neu formatiert.
(Der Werbetrick „Magistrale“ ist seit der Schlichtung vom Tisch und aus der Projekt-Website entfernt.)



ETCS: Schnapsidee und Sargnagel

22 03. 19 14:41
Ingenieure22:
ETCS - der nächste Sargnagel für Stuttgart 21!
Unausgereifte Technik, Leistungssteigerung eher bei Umstieg als bei S21

Kontext Wochenzeitung:
Neue Signaltechnik ETCS, die aktuelle Schnapsidee der Deutschen Bahn


S21-Exit

21 03. 19 23:50
Heute flog die Stuttgarterin S.T., geb. in England, nach London, um gegen den Brexit zu demonstrieren.
Welch ein Aufwand und persönlicher Einsatz! Aber nicht geringer ist es, bei vielen der 457 Montagsdemos plus Großdemos dabei gewesen zu sein, um für den S21-Exit zu kämpfen. Das sind sehr viele!



Post an die CDU

20 03. 19 23:11
Sehr geehrter Herren Nemeth und Biadacz,

Dank für die Einladung zur Information zu S 21 am 23.3. Darf ich Sie darauf hinweisen, dass das Turmforum einseitig Werbung für S 21 betreibt und die unlösbaren Probleme (Anhydrit, Brandschutz, Kapazität u.a.) ausblendet. Wie es um das Projekt wirklich bestellt ist, sehen Sie in der unten angefügten Liste
„Schmeichelworte zu S21“ aus den vergangenen Monaten.


Retro aus 2011

19 03. 19 23:46
Liebe Obenbleiber,
ich komme aus dem Staunen nicht mehr raus. Die Bahn lügt, dass sich die Balken biegen, kann sich aber immer noch auf ihr Baurecht berufen. Schlimm genug, dass man so dreist, arrogant, geld- und machtgierig ist wie die S21-Betreiber, aber warum haben die ganzen Betrügereien, die endlich auch mal als schriftliche Beweise vorliegen, keinerlei Konsequenzen?
Was muss denn noch alles passieren, damit man denen juristisch das Handwerk legt?
- Tricksen beim Stresstest
- Ignorieren der Auflagen aus der Schlichtung
- Abpumpen von doppelt soviel Grundwasser
- Kostenlügen ohne Ende
- Bauen trotz fehlender Planfeststellungen
- etc. etc. etc.
Wann kommt endlich eine Hausdurchsuchung bei der Bahn, um belastende Dokumente sicherzustellen? Denn was bisher an die Öffentlichkeit gelangt ist, dürfte nur die Spitze des Eisbergs sein.
Naiv war ich noch nie, aber was hier abläuft, sprengt meine Vorstellungskraft von Rechtsbeugung.
Brechen wir die Kartelle auf. Demonstrieren wir friedlich gegen diese Sauereien.
(Blog vom 7.11.2011, Journalistin Kirsten Seegmüller)



Don Quichote 21 (4)

18 03. 19 12:08
„Eine gute Hoffnung ist besser als ein schlechter Besitz.“
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Immer kommen neue
„Schmeichelworte zu S 21“ hinzu, die den „Besitz“ des Projekts beschreiben. Die gute Hoffnung auf ein Ende des Wahnsinns lebt…


vorschlag/51609

17 03. 19 22:28
Aus einem Kommentar von „Babsi“ zum Bürgerhaushalt: „Und liebe Leute, hört endlich auf Stuttgart 21 zu verdammen, zu demonstrieren und schlechte Stimmung zu machen. Dem Dümmsten müsste inzwischen klar sein, das es hier nichts mehr zu ändern gibt. Der Zug ist abgefahren. Es macht die Sache nicht besser, sondern verhärtet nur unnötig die Fronten.“
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Liebe Babsi, es wird laufend was geändert bei Stuttgart 21. Nur die „Dümmsten“ sehen die Mängel und Absurditäten von S 21 nicht, die Klügeren müssen deshalb ständig darauf hinweisen, auch durch Demonstrationen. Der Zug ist in die falsche Richtung abgefahren, er muss aufgehalten und umgelenkt werden.


S21 – Das Denkmal.

16 03. 19 13:38
„Die Chronik einer grotesken Entgleisung“ Interview des SWR mit Peter Lenk


vorschlag/52684

15 03. 19 23:44
Stadt Stuttgart, Bürgerhaushalt 2019, aus einem Kommentar zum Vorschlag „S21 stoppen“
„…Und wie idiotisch ist es, in 60 km langen, depressiv machenden grauen (nicht weißen!) Überdruck-Tunnelröhren unter der Stadt durchzubrausen, wo man doch oben so schöne Dinge sehen kann wie Schlossgarten, Waldhöhen, Fernsehturm ... Ist denn die Identität der Heimat, das Sich-wohlfühlen in der eigenen Stadt nicht mehr wichtig? Und, und, und ... Deshalb sagt mit meine Vernunft: SOFORT S21 STOPPEN! Oben bleiben!“
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Der erst Eintrag auf meiner Website metropolis21.de war das „
Memory I“ (Offener Brief) vom 19. März 2008 „Der Wall“ an Baubürgermeister Hahn:
„…Fährt man mit der Bahn in Stuttgart ein, liegt die Stadt wie ein aufgeschlagenes Buch im Blick, jetzt soll dieses Buch zugeklappt werden. Zehntausende von Bahnfahrern gucken dann buchstäblich in die Röhre statt auf unsere schöne Stadt, Durchreisende bekommen gar nichts von Stuttgart zu sehen, die Stadt wird zu einem Haltepunkt, Reisequalität wird zu Reise-Fastfood. Das ist ein schlimmer Verrat an Stuttgart.
Wo ist „Stuttgart“ für die Bahnreisenden geblieben? Auf das Ärmlichste reduziert in Tunnels und Tiefstationen?“…


armselige Propaganda

14 03. 19 11:17
Die Stadt Stuttgart ist sich auf ihrer Website nicht zu blöd, die S21-Propaganda mit der lächerlichen Schlagzeile „Stuttgart 21: Der zweite Kelch ist in Beton gegossen“ zu unterstützen. Dabei ist der Kelch noch gar nicht fertig: „Der Blütenkranz, die sogenannte Hutze für die Einfassung der markanten Lichtaugen, wird planmäßig erst später betoniert.“ Ähnlich ärmlich ist die Nachricht vom Fortschritt der Filstalbrücke. Natürlich braucht das Katastrophenprojekt S 21 positive Nachrichten, um das Volk im Irrglauben des „Fortschritts“ zu halten. Muss aber auch die schwer geschädigte Stadt Stuttgart dazu herhalten?


Wortungetüm

13 03. 19 23:49
Schienenpersonenfernverkehrsgesetz
(34 Buchstaben Erklärung)

Steigerung: Bundesschienenpersonenfernverkehrsgesetz (40 Buchstaben)
_________________________________________-
Der Worte sind genug gewechselt, laßt mich auch endlich Taten sehn!“ (Faust)



Don Quixote 21 (3)

12 03. 19 22:10
„Wo eine Tür sich schließt, da geht die andere auf.“


beenden?

11 03. 19 11:34
Aus Peter Müllers Sonntagspost an Bahnchef Lutz:
„Warum also sind Sie noch immer "finster entschlossen", das Immobilienprojekt STUTTGART 21 zu beenden?
Übrigens heißt beenden eigentlich Baustopp und die Suche nach einer besseren Lösung, die es mit "Umstieg 21" bereits seit Jahren gibt.“



Don Quixote 21 (2)

10 03. 19 11:34
„Zu viel zerreißt des Sack.“



Notiz von C.L.

09 03. 19 23:07
Aus einer Meldung der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG
„Die alte BahnCard wird es nicht wieder geben."
Oh Wunder, dann aber:
Deutsche Bahn "Wir haben verstanden"
... und nach massiven Protesten gab es die BahnCard 50 weiterhin.
Wann kommt diese Einsicht für Umstieg 21?



Don Quixote 21

08 03. 19 09:56
„Mancher geht nach Wolle aus und geht geschoren wieder heim.“


verquere Argumentation

07 03. 19 23:38
BUND-Memorandum:Immer teurer und noch später fertig: Die Mängel beim Prestigeprojekt Stuttgart 21 werden immer deutlicher. Für den BUND Baden-Württemberg war das Scheitern schon seit mehr als zehn Jahren absehbar.
… 
Aufgrund des Baufortschrittes ist jedoch ein Stopp des Projektes unrealistisch und aus Umweltschutzgründen auch nicht mehr sinnvoll - zu viel Energie und Baustoffe wurden schon hineingesteckt.“
_______________________________________________
Dr. Franz Alt:
„Das ist die alte Taktik der Bahn: Fakten schaffen und Millionenaufträge vergeben, um argumentieren zu können: jetzt ist es eh zu spät für eine Umkehr.“

metropolis21.de, Blog von 2016:
Verdun 1916: Warum musste das sinnlose Gemetzel 10 Monate dauern? Hatte man nicht schon spätestens nach Wochen gemerkt, dass es eine Fehlstrategie war, an dieser Stelle anzugreifen?

Warum muss man auf Biegen und Brechen Stuttgart 21 immer weiterbauen? Hat man nicht schon nach wenigen Jahren gemerkt, das es eine Fehlplanung war, an dieser Stelle einen Durchgangsbahnhof zu bauen?
Das Desaster ist unausweichlich! (Die ZEIT 2013)


Leuchtturmprojekt

06 03. 19 10:01
Zuschrift aus Hamburg (E-Mail gestern von Dr. A.St.):
„Alte Küstenweisheit: unter dem Leuchtturm ist es dunkel“
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Die Leuchtkraft der angeblichen „Jahrhundertchance“ wurde schon lange vor dem offiziellen Baubeginn 2010 immer schwächer. Jetzt ist der Leuchtturm der Bahn fast ganz erloschen und darunter kommen die vielen „
S-21-Absurditäten“ immer stärker als unübersehbare Mahnungen ins Licht.
Bleibt Stuttgart 21 noch als „Städtebauprojekt“, aktuell stark angekränkelt durch die Gäubahn-Problematik. Die groteske
Wende von Baubürgermeister Pätzold wird in der neuen Kontext:Wochenzeitung im Artikel „Ein bisschen oben bleiben“ von Oliver Stenzel ins Licht gebracht.


Fasching 2019 (4 und Schluss)

05 03. 19 09:58
„Vom Wasser haben wir nichts gelernt“, Parodie zu „Das Wandern ist des Müllers Lust.“ Derzeit fließen Unmengen von Wasser in einen Tunnelneubau, 30 Liter pro Sekunde, in 5 Sekunden eine Badewanne voll und pro Tag die Menge für ein paar Schwimmbäder.

Retro-Blog aus 2015:

Herr Grube schaute in sein Rohr,
doch stand am andern Ende
ein Parkschützer davor,
worauf den Durchblick er verlor.

Das Rohr misst siebzehn Kilometer,
von einem End zum andern,
sagt uns der Geometer,
genug zum Park-Verschandeln!

Das Rohr bald Wasser transportiert,
der Bahnchef aber transpiriert,
denn seine Hydrologen
haben ihn angelogen.

Eckart Schäffer

Mehr Rohrgedichte von Eckart Schäffer
hier lesen.

„Gefährliche Deutsche! Sie ziehen plötzlich ein Gedicht aus der Tasche oder beginnen ein Gespräch über Philosophie.“ (Heinrich Heine)


Fasching 2019 (3)

04 03. 19 23:59
Schluss meiner Büttenrede bei der Rosenmontagsdemo 2014 zusammen mit Micki Kauschke (Assistenz und Pantomime) und Uli Gsell (Tuba):

„Die 21 guten Gründe für Stuttgart 21 sind eine Sammlung von Halbwahrheiten, falschen Werbesprüchen und Luftnummern. Mit den 21 Gründen will man die Bürger aus dem Ländle zum Narren halten. Deshalb sind wir ja so narret!“


Fasching 19 (2)

03 03. 19 14:42
Zu den 4 „Irrläufern“ im Blog von gestern, kommentiert in alten Blogs:

1. Magistrale Paris - Bratislava
(8.12.2010):
Heiner Geißler im Spiegel Nr. 49 vom 6.12.2010, S. 33:
„Wenn man behauptet, Stuttgart 21 sei wegen einer Magistrale Paris-Stuttgart-Bratislava notwendig, hat man fast schon verloren.“
______________________________________
Kommentar S.B.:
Das war doch immer eines der Hauptargumente der S-21-Befürworter.
Oettinger, Mappus, OB Schuster und die Bahn haben immer von der Wichtigkeit dieser „Magistrale“ gesprochen. Nun ist es durch die Schlichtung als Werbeformel entlarvt worden, von der Bahn offen zugegeben. Was bleibt nun an Argumenten für S21? Es gibt deutliche „Argumentationsdefizite“ (Spiegel).


2. Das neue Herz Europas
(27.11.2015):
...bei Peter Främke:
Wer bekennt sich denn noch zu S21 und WARUM überhaupt? Die Märchen von damals sind alle widerlegt und aufgedeckt…“
_______________________________________
Die übertriebene und falsche Bewerbung von Stuttgart 21 mit „
21 gute Gründe für Stuttgart 21“ ist verschwunden, „Das neue Herz Europas“ und „Die guten Argumente überwiegen“ tauchen in der Werbung nicht mehr auf.

Statement S.B. am 12. November 2014, vorgetragen gegen Ende der Anhörung zum Filderbahnhof in der Filderhalle Leinfelden:

"Die guten Gründe sind weitgehend abhanden gekommen und damit ist die Sinnhaftigkeit des Projekts und die Planrechtfertigung dahin.“


3. Jahrhundertchance

(10.10.2009):
Glänzend und witzig moderiert von Schülern diskutierten Bahnchef Dr. Grube mit Tübingens OB Boris Palmer gestern im Goldberg-Gymnasium Sindelfingen. Beide hinterließen einen hervorragenden Eindruck, der Themenkreis war weit gesteckt: S-Bahn-Probleme in Berlin, Kundenfreundlichkeit, Pünktlichkeit, Privatisierung, Trennung von Netz und Betrieb und zum Schluss Stuttgart 21.

Was blieb dem Bahnchef anderes übrig, als das „geerbte“ Projekt zu verteidigen und die bekannten S-21-Hurra-Argumente aufzuführen:
Jahrhundertchance, Flächengewinn für die Stadt, 4200 neue Parkbäume, 18 Millionen Kilometer weniger PKW-Fahrten, Stuttgart wird sonst abgehängt...

Palmer: Entweder falsch oder was hat das mit Stuttgart 21 zu tun?
Nachtrag am 12.10.:
Wörtliches Zitat in den Stuttgart Nachrichten:
"Ihre Argumente sind alle alt und falsch, oder sie haben mit Stuttgart21 nichts zu tun".


4. Leuchtturmprojekt
(15.3.2018):
Heute morgen im SWR2 im Bericht aus Leipzig: Einer der Kommentatoren hält Streit und Diskurs für wichtig, er vermisst es im aktuellen Geschehen. Die Tendenz der regierenden Politiker in Stuttgart ist aber, über das malade „Jahrhundertprojekt S 21“ nicht mehr zu streiten und zu diskutieren, sondern mit dem Mantel des Verschweigens zu bedecken trotz immer neuer Hiobsbotschaften zur Leistung, Terminen, Kosten, Belästigungen und Risiken. Bekenntnisse in Richtung „Leuchtturmprojekt“ sind kaum mehr zu hören, nur noch von realitätsblinden Menschen wie SPD-Schmiedel.



Fasching 19 (1)

02 03. 19 23:10
Bei den „Schmeichelworten zu Stuttgart 21“ hat es 4 Irrläufer:

  • absehbares Desaster bei S21 für Stuttgart

  • S21-Mist

  • GAU = Größter Anzunehmenden Unfug

  • die Pervertierung der Idee von Eisenbahn

  • Mlliardenpleite

  • Magistrale Paris-Bratislava

  • schwachsinniges Immobiliengroßprojekt

  • S21-Schandtaten

  • Bauloch-Monster

  • das neue Herz Europas

  • kleine U-Bahn-Haltestelle

  • das dümmste Bauprojekt Deutschlands

  • Katastrophenbaustelle

  • monströses Tunnelbahnhofprojekt

  • der größte Murks der Eisenbahngeschichte

  • Jahrhundertchance

  • Hass- und Wutprojekt

  • Ewigkeitsbaustelle

  • absurdes Rückbauprojekt

  • Fass ohne Boden

  • grandiose Fehlentscheidung

  • ,Leuchtturmprojekt



Selbstreinigungskräfte, wo?

01 03. 19 15:41
Leserbrief im GEA

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Kontradiktion

28 02. 19 23:10
kontext:wochenzeitung
Recherche von Arno Luik mit zwei schriftlichen Antworten aus dem Stuttgarter Verkehrsministerium:

Antwort 1: „Wegen Stuttgart 21 müssen keine Fahrzeuge mit ETCS nachgerüstet werden.“

Antwort 2: „Mit Inbetriebnahme von Stuttgart 21 müssen alle Fahrzeuge, die den Knoten Stuttgart befahren, mit ETCS ausgerüstet sein.“


Berlin schwieg

27 02. 19 21:00
An die Generalstaatsanwaltschaft Berlin
Frau Generalstaatsanwältin Margarete Koppers
Elsholzstraße 30 – 33 10781 Berlin

Projekt Stuttgart 21 – Anzeige wegen Untreue gegen Prof. Dr. Dr. Utz-Hellmuth Felcht u.a.
__________________________________
Nachdem auf die erste Anzeige vom Juni 2018 keine Antwort aus Berlin (s.o.) kam, hat Jobst Knoblauch eine neue, präzisierte Anzeige gestellt. Aus Ihr geht das Versagen des Aufsichtsrats der Bahn-AG mit dem ganzen Elend und dem Betrug um Stuttgart 21 drastisch hervor -
hier lesen. Über den weiteren Verlauf werde ich im Blog informieren.


C.L. und B.B.

28 02. 19 08:20
C.L. schreibt zu meinem Blog:
Es ist doch alles schon gesagt. Und nicht nur einmal. Warum nicht aufhören ? „Die“ machen ja doch, was sie wollen!

Zum Beispiel

  • weil „die“ ja auch nicht aufhören

  • weil man „denen“ ja nicht Lernfähigkeit für alle Zeiten absprechen kann (Frei Otto!)

  • weil noch nicht alle alles gehört haben können

  • weil die Faktenlage sehr vielschichtig ist

  • weil es vielleicht eine Multiplikator-Wirkung gibt (weitersagen !)

  • weil Korrosion verhärteter Positionen seine Zeit braucht

  • weil immer neue Menschen heranreifen (wer 1994, im Jahr der Projektvorstellung, geboren wurde, ist jetzt 25 Jahre alt),

  • weil die Glaubwürdigkeit aller Verantwortungsträger laufend unter Beobachtung stehen muß

  • weil Demokratie mehr als nur als ein Kreuzle auf einem Wahlzettel ist

  • weil sich die konstruktiven Kritiker, Planer, Akteure nicht alleine fühlen sollen

  • weil man den geistigen Größen, die z.B. das AKW Wyhl („das Licht geht aus ohne...“), planten oder den Großflughafen im Schönbuch (der in Echterdingen „wird 1980 wegen Überbelastung kollabieren“) oder die Umwandlung von Stuttgart Hbf (Prognose 2010 hoffnungslos überlastet, dennoch 2011 einer der pünktlichsten) in eine unterirdische Haltestelle mit fragwürdigem Brandschutz und nur dank Sondergenehmigung mit Bergbahngefälle, die nur mit intaktem 50 km – Tunnelsystem z.T. in quellbarem Anhydrit funktioniert), weil man diesen Zeitgenossen etwas entgegen zu setzten hat.


Andreas Keller zitierte B. Brecht in seiner
Rede auf der Montagsdemo vor dem Nordflügel am 2.8.2010:
„Lasst uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen, damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde! Lasst uns die Warnungen erneuern, und wenn sie schon wie Asche in unserem Mund sind!“



Erich Fischer, München (4)

26 02. 19 11:38
Wer ist Erich Fischer?
Antwort: ein Mensch der Wirtschaft,
der Künste,
der Politik,
Gründer einer Stiftung.
Als er mit dem Wahnsinnsprojekt Stuttgart 21 bekannt wurde, hat er weithin sichtbar seine Stimme dagegen erhoben. Es erschien eine Großanzeige in der FAZ,

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der Text wurde in Stuttgart plakatiert (Litfaßsäule i.d. Werastraße).

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Erich Fischer, München (3)

25 02. 19 22:35
Fax an MP Mappus am 06.10.2010 (Ausschnitt 3, ganzes Fax Memory 53)

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Auch ohne Gruß endet die Post an MP Mappus. Er sollte wohl weder „sehr geehrt“ noch freundlich gegrüßt werden, weil der begründete Verdacht bestand und noch besteht, dass er Stuttgart 21 mit Gewalt durchsetzen wollte. E. Fischer hat ihm deutlich die Leviten gelesen.



Erich Fischer, München (2)

24 02. 19 20:59
Fax an MP Mappus am 06.10.2010 (Ausschnitt 2, ganzes Fax Memory 53)

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Erich Fischer, München (1)

23 02. 19 23:31
Fax an MP Mappus am 06.10.2010 (Ausschnitt 1)

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Hier irrt Herr Fischer, denn am 30.09.2010 war der „Schwarze Donnerstag“ mit schweren Schäden nicht nur körperlicher Art, sondern auch mit traumatisierenden Aktionen durch die bürgerkriegsmäßig ausgerüstete und handelnde Polizei.
Dass E. Fischer auf die übliche und formal korrekte Anrede „Sehr geehrter Herr Ministerpräsident!“ verzichtet, ist natürlich Absicht.



Gerüchteküche Mineralwasser (2)

22 02. 19 11:17
S21-Baumaßnahmen: Enormes Risiko für das Mineralwasser!
Aus E-Mail Gottfried O.-N. von heute:
„Gestern war ich mit dem "Parkblech" bei dem "rahmenbefehls-relevanten Parkgebet“, und ein Teilnehmer hat nach der Veranstaltung gesprochen, ihm sei berichtet worden, dass es aktuell im Bad Berg Probleme mit dem Verlust von Mineralwasser gäbe.“



Gerüchteküche Mineralwasser (1)

21 02. 19 23:59
Angebliches Insiderwissen: beim Tunnelbau in der Neckaraue bei Obertürkheim sei „eindeutig“ Mineralwasser festgestellt worden.
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Die Gefährdung des Mineralwassers war ein wichtiges Thema bei der Schlichtung und ist immer wieder von den Projektgegnern angeführt worden. Sie wurde von Seiten der Projektbetreiber immer abgestritten.



Fake realistisch von C.L.

20 02. 19 23:31
Info-Zettel an der Toilettentür eines Zuges der DB:

„Auf Grund von Optimierungen der Wartungszyklen unserer
DB-Hygienezellen freuen wir uns in der Lage zu sein Ihnen mitteilen zu
dürfen, dass wir den Vorrat an Wasser/Papier/Seife demnächst
zu Ihrer vollen Zufriedenheit werden auffüllen können. Auch
das Spülsystem wird auf vielfachen Kundenwunsch wieder durchgängig
gemacht und den Ergebnissen aktueller Bedarfsanalysen angepasst,
sobald diese vorliegen.“
________________________________
Vor wenigen Tagen: Ein Mann kommt in den wartenden Zug nach Tübingen im Hbf Stuttgart und verschwindet schnell in der Toilette. Grund: Im ganzen Zug aus Karlsruhe gab es keine einzige funktionierende Toilette! Statt nötiger Wartung der Züge werden Milliarden für Stuttgart 21 sinnlos verpulvert.



es ameist

19 02. 19 23:41
Sehr lustiges Werbefoto (Ausschnitt) im heute besuchten Turmforum, 6. Stock „Der neue Bahnhof“. Wie Ameisen verteilen sich die Menschen auf dem kahlen Boden des Unorts „Manfred-Rommel-Platz“. „Straßburger Garten“ nannte Architekt Ingenhoven einst diesen unwirtlichen Platz. Die Großbäume auf den Gleiszugängen sind natürlich die berühmten Betonflachwurzler. Aber so dumm sind die informierten Stuttgarter nicht, um dieser raffinierten Werbung auf den Leim zu gehen.

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Fragenkatalog C.L. von 2012

18 02. 19 20:27
Paragraphenlücken-Mafiosi ?
Geldverscheuderer auf Kosten der kommenden Generationen ?
Selbst Bahnfahrer ?
Gemeinwohl-orientiert ?
Wahrheitsliebend ?
Ein Preis-Leistungs-Verhältnis beachtend ?
Auf die Dummheit der Bevölkerung setzend ?
Auf deren Ermüdung durch Überdruß und Abscheu hoffend ?
Marionettenspieler in parlamentarischer Puppenkiste ?
Vernetzt denkend ?
Glücksspieler voller Gottvertrauen im Anhydrit - Roulette ?
Zur Gesichtswahrung rechtzeitig Fliehende?
Ritter im Kampf für legalisierte Korruption ?
Bestens funktionierende Bahnhöfe sich zum Vorbild nehmend ?
Gezielt das Verkehrs-Subsystem Eisenbahn untergrabend ?
Hochintelligente Dummerchen?
Profitgeile mit Habenhabenhaben-Mentalität und seelisch reifer als im Vorschul-Alter ?
Zu Selbstkritik fähig ?
Behutsam mit Geld, Umwelt, Ressourcen umgehend ?
Nur weitermachen könnend wegen legaler Geheimhaltungen dank Privatisierung?
Hoch effektive Sandmännchen für Bürger wie Politiker ?
Erkennend, daß ein System um so anfälliger ist, je komplizierter es ist ?
Fähig, eine “Störung im Betriebsablauf” trotz engster Zugfolge zu kompensieren?

Fragen über Fragen, warum nur drängen sie sich einem auf ?




Frust C.L.

17 02. 19 00:05

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Leserbrief Südkurier

16 02. 19 23:37

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Warum die Bahn in die verkehrte Richtung fährt.
Die Bahn stinkt wie jeder Fisch vom Kopf her: In den vergangenen 20 Jahren waren an der Spitze des Unternehmens nur Leute aus der Autobranche dran. Die können nur Auto, aber nicht Bahn denken. Und dann noch Ronald Pofalla! Nur Politiker! Aber dafür der verlängerte Arm der Kanzlerin. Zum Thema Deutschlandtakt: Schön, dass er kommen soll. Aber im Augenblick werden mit mindestens 10 Milliarden Euro alle Anstrengungen unternommen, um ihn in der Hauptstadt des Landes Baden-Württemberg zu verhindern. Im noch bestehenden Kopfbahnhof mit seinen 16 Bahnsteigkanten kann ein integraler Taktfahrplan ohne weiteres, sogar ohne Umbauten, gefahren werden. In der geplanten schrägen Tiefhaltestelle mit dann nur acht Gleisen überhaupt nicht.



koordinierte Falschinformationen

15 02. 19 11:45
Mit meinem politischen Bewusstsein war es ähnlich bestellt wie bei C.L. (in einer E-Mail):
"Vor S 21 hielt ich mich für einen kritischen Medien-Konsumenten. Dann mußte ich lernen wie weit eine gezielte koordinierte Falschinformation der Öffentlichkeit gehen konnte. Ich lernte in Sachen „Pressevielfalt“ dazu und stellte und stelle mir Fragen. In den Jahren 2009 bis 2012 hatte ich die Zeit mich zu informieren; ich ließ keine Veranstaltung mit echten Fachleuten, keine Sitzung der „Schlichtung“ auch kaum eine Demo aus. Mein politisches Bewußtsein war auf eine neue Ebene gehoben. Ich bin wacher, besorgter geworden, auch in ganz anderen Zusammenhängen. Im Hintergrund des „best geplanten Projektes aller Zeiten“ dürfte der Geist der Gewinnmaximierung einflußreicher Kreise die Fäden ziehen - unter Ausnutzung von Gutgläubigen und anderen, die Nachteile für sich fürchten."



täglich 5 Hallenbäder

14 02. 19 09:39
Hallo,
hiermit mache ich (nochmals) Folgendes oeffentlich:
Seit 6 Monaten ruht der Tunnelbau bei Obertuerkheim wegen Wassereinbruchs. Statt der in der Genehmigung genannten hoechtens zu erwartenden Wassermenge von 0,2-0,4 Liter pro Sekunde waren es schon 2015 nach Baubeginn die zehnfache Menge und jetzt nach weiterem Vortrieb schon die hundertfache: 30 Liter pro Sekunde - genug, um taeglich fuenf Hallenbaeder zu fuellen:
stuttgart-21-tunnelbau-ruht-seit-monaten-wegen-wasser
_______________________________________________

Der vollständige und detaillierte Offene Brief von Hans-Joachim Aderhold ist eine Reaktion auf den Stuttgart-21-Ausschuss (Blog gestern) und als Memory Nr. 52 eingestellt. Die „Natur“ ist halt gegen den Tunnelwahnsinn, Blog-Motto: Stuttgart 21 ist ein Wurmbau zu Babel und wird scheitern. Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich.



es "tröpfelt"

13 02. 19 20:52
Ein Bahnexperte bei der gestrigen Sitzung zum Quartier Rosenstein und zu Stuttgart 21 im Rathaus:

„Wir hatten einen im September 2016, seitdem keinen plötzlichen Wassereinbruch mehr, sondern es tröpfelt halt.“ ______________________________________________________
Das Wasser im Neckarkies/ Talgrund im aktuellen Tunnelbau bei Obertürkheim kommt nicht mehr als „Einbruch“, sondern „breitflächig“. Zitat Friedemann Schirrmeister: „30 Liter Wasser pro Sekunde nennen die tröpfeln.“



Retro: stimmt immer noch!

12 02. 19 22:57
MdB Winne Hermann am 11. Januar 2010 bei der Montagsdemo:
„Dieses Bahnprojekt ist mit Abstand das größte, das teuerste, das riskanteste und das dümmste Projekt in der Eisenbahngeschichte.“ _________________________________________________
Alle vier Superlative gelten heute verstärkt nach all den bekannt gewordenen Skandalen um Bauzeit, Kosten und Risiken. Der Politiker Herrmann hält auch als Verkehrsminister nicht ganz hinter dem Berg und nannte unlängst S21 „die größte Fehlentscheidung der Bahngeschichte“. Als freiwillig Gefangener des Systems kann er seine Erkenntnisse aber leider nicht umsetzen. Hallo, grünes „Trio fatale“, zusammen wäre das zu schaffen, „einer muss anfangen“ (Sophie Scholl).



Retro: Marsch ins Desaster

11 02. 19 23:28
Bahnchef Grube am 14. Januar (2010?) beim Neujahrsempfang des Wirtschaftsrates der CDU:
Stuttgart 21 sei ein Jahrhundertprojekt und löse ein riesiges Konjunkturprogramm aus, "also machen wir das jetzt, wir marschieren". ___________________________________________
Herr Grube marschierte dann 2017 weg von der Bahn hin zu anderen Pfründen, mit einer horrenden Abfindung. Den
Marsch dazu hat ihm Dr. Winfried Wolf geblasen: „…In diesem Jahr 2017 waren Sie 30 Tage im Amt. Sie kassierten demnach 76.667 Euro pro Tag. Und ergänzend zu den 2,3 Millionen Euro dann noch die Vergütungen für die neuen Jobs bei der HHLA und bei Lazard. Und nicht zu vergessen: Die Vergütungen bei Herrenknecht. Ihre Mission ist ausschließlich Raffgier und Abzocke. Ihre Moral ist zutiefst korrupt…“
Die Bahn marschierte schon unter Grube in die Unwirtschaftlichkeit.



Schnee von gestern bleibt aktuell!

10 02. 19 20:24
Aus Blogvorrat, ohne Quellenangabe:
„So äußert Verkehrsminister Hermann in kaum zu überbietender Radikalität: „Wir geben einen Haufen Geld aus und versenken einen Bahnhof und haben dadurch keinen Vorteil. Stuttgart 21 ist die größte Fehlentscheidung der Eisenbahngeschichte“, um dann ganz schnell nach zu schieben, dass er nicht von der Fahne geht: „Für Hermann ist klar, dass es kein Zurück mehr geben wird. Zwei Drittel aller Tunnel seien gebohrt und Stuttgart aufgewühlt.“
____________________________________________________
„Tunnel seien gebohrt“: besonders kritische Abschnitte stehen noch an
-
am Neckar bei Obertürkheim
- Tunnel vor
Feuerbach
- Fildertunnel im Zugangsbereich (Doline,
Bohrloch 203)
ein Abbruch ist natürlich möglich und um Milliarden günstiger.

Aus Blog vom August 2018:
„Die S21-Filzokratie verweigert sich konstruktiven Überlegungen zum Umstieg. Es werden dort Milliarden Einsparungen nachgewiesen bei viel besserem Bahnverkehr. Alle Bahn-Prognosen erwiesen sich als falsch.

DIE ZEIT am 28. Februar 2013: „Alle wissen, dass Stuttgart 21 in einem Desaster enden wird.“ Der Zeit-Artikel ist noch aktiv im Netz und bleibt aufschlussreich: „Allen Beteiligten ist klar, dass dieses Projekt ein schlechtes Projekt ist, schlecht geplant, schlecht kalkuliert, schlecht kommuniziert…“ Trotzdem bleibt der Abbruch stets „keine Option“, denn es geht um Eitelkeiten und Macht.“


es geht voran... im Schneckentempo

09 02. 19 21:27

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Planungs-bla-bla

08 02. 19 22:44
Stadt Stuttgart:

Der Bürgermeister für Städtebau und Umwelt, Peter Pätzold, erklärte: "Das Rosensteinviertel ist zentral für die Stadtentwicklung. Hier werden wir keine Abstriche machen. Das hat auch der Gemeinderat so beschlossen." Die Stadt habe daher ein überragendes Interesse, die durch Stuttgart 21 freiwerdenden Gleisflächen vollständig und sofort nach der Inbetriebnahme des neuen Tiefbahnhofs zu nutzen. "Wir entwickeln hierfür schon jetzt Lösungen für das künftige Zusammenleben in der Stadt. Es geht um grundlegende Fragen, wie die Verbindung von Wohnen, Arbeiten, Erholung oder Lernen, das Zusammenleben von Jung und Alt sowie Arm und Reich, die nachhaltige Mobilität oder attraktive öffentliche Räume.“
__________________________________________

„Ach mach’ nur einen Plan“, Herr Pätzold! Die „grundlegenden Fragen“ sind: wird der Tiefbahnhof jemals fertig und funktionieren? Werden die oberirdischen Gleise des Kopfbahnhofes wirklich frei? Und die landschaftlich einmalige Panoramastrecke samt möglicher Erschließung von Wohngebieten durch neue Haltestellen soll keiner „nachhaltigen Mobilität“ dienen? Sondern für „Arm und Reich?
Ihre Vokabel „überragend“ ist diskreditiert durch die grottenfalschen Behauptungen zur Massakrierung des Parks: „Insbesondere spricht aber
die überragende Verkehrsbedeutung des Vorhabens als überwiegender öffentlicher Belang hier für eine Befreiung (aus PFB1.5) .“ Dieses Lügenfundament bleibt ein Skandal, die Planrechtfertigung ist schon lang zusammengebrochen.



zum Lachen oder zum Schreien

07 02. 19 23:27
Arno Luik in Kontext:Wochenzeitung:
…„Irre. Die Zukunftsfähigkeit Deutschlands soll sich daran entscheiden, dass ein absolut sicherer, für die Zukunft optimal ausgerichteter Bahnhof versenkt und zerschlagen wird, und in etwas menschenverachtend Gefährliches umgewandelt wird..“



wo künftig?

06 02. 19 13:37
Foto S.B.

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Parodie nach Hölderlin:
„Weh mir, wo nehm’ ich, wenn S21 wird,
die Gleise oben? Wo kann ich starten?
S-Bahnen können hier nicht mehr warten,
die Kunden steh’n sprachlos und dumm
an entfernten Bahnsteigen rum.“



totgeredet

05 02. 19 22:44
Beobachternews: „…Und warum hört und liest man nicht mehr von diesem Protest? Weil selbst die Stuttgarter Zeitungen (Stuttgarter Nachrichten STN und Stuttgarter Zeitung STZ) nicht mehr über ihn berichten. Selbst über diese 450. Montagsdemo erschien nicht einmal eine Kurzmeldung in den Zeitungen. So kann man einen Protest auch totreden. Die Stuttgarter Zeitungen berichten zur gleichen Zeit lieber über angebliche Erfolge und Fortschritte beim Bahnprojekt Stuttgart 21.“…
__________________________________________
Die Mainstream-Medien haben es geschafft, bei der Bevölkerung die Ansicht festzusetzen: Stuttgart 21 kommt, eine Umkehr ist nicht mehr möglich, jetzt muss fertig gebaut werden.
Die Probleme und unheilbaren Schwächen des Projekts können aber nicht „totgeredet“ und aus der Welt geschafft werden. Laut Architekt Ingenhoven kommen die größten Probleme erst noch zum Vorschein, die dann nicht ganz vertuscht werden können und den Widerstand damit stärken.



so auch ich

04 02. 19 22:47
Arno Luik in Kontext:Wochenzeitung:

„Aber ich glaube ohnehin nicht, dass Stuttgart 21 je eingeweiht wird.“



Faust 21 mal 3

03 02. 19 00:04
Arno Luik auf der 450. Montagsdemo, „Kretschmann, Hermann, Kuhn

Das grüne Trio fatale.“

Zwei Seelen wohnen, ach! in ihrer Brust,
die eine will sich von der andern trennen;
die eine hält sich an der Macht
mit klammernden Organen,
die andere hält, in derber Liebeslust,
sich an Gefilde guter Bahnen.

…Kretschmann, Hermann, Kuhn: Sie kamen an die Macht, weil sie – mehr oder weniger – gegen diesen Bahnhof waren. Aber kaum waren sie an der Macht, vergaßen sie, dass sie dort hinkamen, wo sie noch immer sind, wegen der Menschen, die aus gutem Grund diesen Bahnhof nicht wollten und nicht wollen.“…
____________________________________
Nein, sie vergaßen es bestimmt nicht! Sie müssen jetzt mit diesem Spagat leben und tun mir deshalb leid. Wäre ich anders? Wie gut, dass ich in keiner Machtposition bin und mich so verbiegen muss!



S21-Schandtaten

02 02. 19 23:32
Meinung von Carola Frech-Kühnle, Rundmail heute:
„Politik und Deutsche Bahn sind auf einem totalen Irrweg und machen sich selber nur sinnlose Probleme mit S21. Höchste Zeit, das Spektakel zu beenden. Dieses Projekt wird ohnehin nie fertig und belastet zunehmend und ausschließlich uns Steuerzahler, abgesehen davon, dass es meine Stadt seit Jahren verschandelt und extrem belastet und Gelände für neuen Wohnungsbau durch S21-Logistikflächen blockiert. Umkehr jetzt!! Unser Vorschlag: 
https://www.umstieg-21.de/ eine Lösung mit Verlust-Minimierung!!!

Der Widerstand geht weiter. Wer sich bei einem Besuch in Stuttgart Informationen holen möchte, dem empfehle ich einen Besuch bei unserer berühmten Mahnwache direkt gegenüber vom Bahnhof, Tag und Nacht, werktags und am Wochenende, auch an Feiertagen geöffnet!“



verbockt

01 02. 19 11:33
Lügner 21 sind verantwortlich für die Sch….

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„Stimmt das denn...

31 01. 19 11:31
... wirklich, was diese größenwahnsinnigen Besetzer da in der Anstalt verzapfen? Das fragen immer wieder viele verunsicherte Zuschauer. Müssen wir womöglich unser Weltbild nachbessern, und wie sollen wir uns das eigentlich leisten? Die Anstaltsleitung teilt Ihnen mit: Zur Beruhigung besteht keinerlei Anlass, es ist alles genau so gemeint, wie es nicht gesagt wurde. Wenn Sie das nicht glauben können, überzeugen Sie sich selbst bei folgenden anderen Quellen, von denen wir uns alle gleichermaßen distanzieren. Wir sind ja schließlich nicht wahnsinnig…“
_______________________________________
10 entlarvende Minuten über Stuttgart 21 von
die-anstalt-stuttgart-21
Die Quellen zur Sendung sind dokumentiert:
faktencheck-januar-2019-100(1)


durchhalten

30 01. 19 23:22
Uta Köbernick – ZDF/"Die Anstalt", 29. Januar 2019
Ausschnitt: 
An die Demonstranten   (4 Minuten)

„. . . liebe Stuttgart-21 Gegner, haltet durch, denn Ihr habt noch nichts erreicht!“



450. Demo gegen S21

29 01. 19 12:12
Joe Bauer in seiner Rede gestern:
„Zum Glück gibt es nach wie vor Menschen in dieser Stadt, die sich unermüdlich gegen das Immobilien-Geschacher der Gegenwart zur Wehr setzen.“
Foto schaeferwelt.de

Pasted Graphic



Sieben Todsünden von S21

28 01. 19 19:17

  • Massakrierung des Bonatz-Bahnhofs

  • optische Ausradierung des Stadtbildes

  • Vernichtung des Schlossgartens

  • Verlegung des zentralen Busbahnhofs

  • Stadtbahnunterbrechung 4 Jahre statt 14 Tage

  • Verringerung der Leistung

  • Abbau von Reisequalität

Wem fallen da nicht weitere Sünden ein…


Hamsterrad oder Notwendigkeit?

27 01. 19 22:09
Aus Mailpost:
„…also diese Angelegenheit „Wahlfälschung“ geistert seit der Volksabstimmung durch die Gegend und wird im nimmermüden Hamsterrad der ewigen Aufwärmung zugeführt.“
_____________________________________________
Parodie: „Also diese Angelegenheit „Volksabstimmung“ geistert ständig durch die Politik, wenn es um die Rechtfertigung des Projekts S21 und seinen Weiterbau geht; es ist eine nimmermüde Aufwärmung falscher Fakten.“

Aus Blog vom 21.8.18, von Werner Sauerborn:
„Ausrede, Ausrede, Ausrede!
…Nachdem sich so gut wie alle Zusagen und Versprechungen und Schwüre der Volksabstimmung in Luft aufgelöst haben, ja im Laufe der Geschichte des Projekts ins gerade Gegenteil verwandelt haben, ist die Volksabstimmung als Demokratieexperiment, das es einmal war, vollständig diskreditiert…“


muss man?

26 01. 19 23:19
Aus einer privaten E-Mail von einem sehr prominenten S-21-Gegner:

„Einmal in Russland einmarschiert, muss man halt weitermachen, bis alles am Arsch ist.“
____________________________________________________
Einmal den Stellungskrieg in Verdun angefangen, muss man halt weitermachen,
bis 500 000 junge Männer gefallen sind.



Leserbrief Peter Främke

25 01. 19 12:04
Aus Nürtinger Zeitung: „…Damit sich auch das DB-Management wieder auf das ursprüngliche Kerngeschäft in Deutschland konzentrieren kann, heißt die Forderung jetzt: Schenker und Arriva verkaufen und auch die S21-Milliarden anders und besser einsetzen…“
_______________________________________
Die Forderungen von Peter Främke sind vernünftig, aber Matthias Richling sagte in einem Interview schon 2009: „Bei Stuttgart 21 steht die Vernunft leider ganz hinten in der Warteschlange.“



Retro aktuell

24 01. 19 22:01

Menü 21 21 03. 10 10:5
(Grobschmeckerlokal Bauhütte Tunnelblick, Chefkoch Parkschützer M.R.)

I
Tunnelsuppe Canaille
Großmaultaschen im Sauertopf auf Filzkraut
Halbgötterspeise mit fetter Absahne
******
II
Prellbockzauber
Holzfällersteak Schlossgarten auf Spaltpilzen mit Spitzbuben
div. Stinkkäse
******
III
Nachtschattengewächs-Salat mit geschwätztem Senfdressing
Grillteller Lügenpack
Auswahl frisch betonierter Graukekse
___________________
Getränke:
Rotwein Oettinger Schuldenberg
Weißwein Stuttgarter Sickergrube
(Weinhandlung Klamm & Klämmer)
Spaltpils
Grundwasser naturtrüb
Cafe Keuper, leicht quellend
Tunnelschnaps



grotesk unstimmig

23 01. 19 23:23
Stuttgarter Zeitung von heute:
„Stuttgart 21 sei „objektiv erforderlich“, der unterirdische Halt am Flughafen gegenüber anderen Varianten, auch der eines Halts an der A8, vorzuziehen.“
__________________________________________
Grotesk unstimmige Zeitungsmeldung vom Mannheimer Verwaltungsgericht, das sich schon 2006 mit dubiosen Gutachten über den Tisch ziehen ließ.

Blog vom 2.7.12:
Die Stuttgarter Nachrichten zur Entkräftung der Klage eines Bürgers gegen dessen drohende Enteignung wegen Stuttgart 21:
„Über die Leistungsfähigkeit von S21 hatte der Verwaltungsgerichtshof bereits im April 2006 positiv geurteilt.“

Seitdem ist so viel bekannt geworden, dass diese Feststellung keine Grundlage mehr hat. Der Rückbau der Schiene ist offensichtlich, Stuttgart 21 hat seine Rechtfertigung verloren.


versprochen-gebrochen (4)

22 01. 19 23:38
„Die Nachricht in der heutigen StZ, dass die U-Bahn-Unterbrechung vom Stöckach zum Bahnhof voraussichtlich bis 2023 dauern wird (und nicht, wie uns seinerzeit "versprochen" 14 Tage) müsste ja eigentlich auch alle aus Cannstatt und Umgebung kommende Pendler auf die Barrikaden treiben.“
__________________________________________

Das ist über das HUNDERTFACHE der im Planfeststellungsverfahren angegebene Zeit. Warum geht niemand „auf die Barrikaden“?


die alte Leier

21 01. 19 23:48
Aus der aktuellen Rundmail von Werner Sauerborn:
„Sehr viel zur Lösung der Probleme der DB könnte ein Ausstieg aus Stuttgart 21 bzw. ein Umstieg auf Basis der Bauentwicklung beitragen. Es würden erstens nicht jährlich Milliarden erst für den Bau, dann für Winfried Hermanns „Verbesserungen von S21“ aufgewandt, die dringend für den geplanten Ausbau der Bahn-Infrastruktur benötigt werden. Zweitens würde die Installation eines bahnverkehrlichen Nadelöhrs vermieden, die den Königsweg des Integralen Taktfahrplans im Südwesten torpediert und drittens würde Stuttgart wieder zum pünktlichsten Bahnhof der Republik werden können, statt mit der hohen Schadensanfälligkeit von Stuttgart 21 auf Dauer zum Schlusslicht der bundesweiten Pünktlichkeitsstatistik zu werden.“
_____________________________________
„Im Westen nichts neues“, hier: die alte Leier. Aber, B. Brecht:
„Lasst uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen, damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde! Lasst uns die Warnungen erneuern, und wenn sie schon wie Asche in unserem Mund sind!“


ein paar Verantwortliche

20 01. 19 23:06
Aus dem Kommentar des Tagesspiegels Berlin zum DB-Fiasko und damit auch zu Stuttgart 21:
- Bimbeskanzler Kohl
- Ruinator Mehdorn
- Parteienkleptokraten
- Gas-Gerd
- Schuttgarter Oberbürgermeister
- Unsympath Pofalla



Tendenz steigend

19 01. 19 11:05

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aus "Blogfutter"

18 01. 19 19:42
„Blogfutter“ habe ich eine Seite in meinem Schreibprogramm genannt. Dort stehen Notizen, Zitate, Bilder und Grafiken im Vorrat, um meinen täglichen Blog zu bedienen (Aufrufstatistik demnächst), wenn’s mal schnell gehen soll.

Rede von Prof. Dr. Wolfgang Hesse, Ludwig-Maximilian-Universität München, auf der 445. Montagsdemo am 10.12.2018:

„Ausge­rech­net das widersinnigste, teuerste und gefähr­lichste dieser Projekte, Stuttgart 21 hat sich immer wieder wie Phönix aus der Asche geho­ben und dabei immer weiter zum Dauer-Pleitegeier gemau­sert – dagegen protestieren wir hier heute zum 445. Mal!“

Andere drastischen Worte von W. Hesse zu S21:

„GAU (sprich: Größter Anzunehmenden Unfug) Stuttgart 21“

„Die Mutter aller zynischen, aberwitzigen, pharaonischen Bahnrückbauprojekte.“



Die Gedanken sind frei

17 01. 19 23:59
Zwei Aktive gegen Stuttgart 21 sind verurteilt worden. Erklärung von Karl Braig:
„Der Protest richtete sich gegen ein den Menschen aufgezwungenes, ein die Menschen krankmachendes, ein für Millionen von Tieren und Pflanzen tödliches „Murksprojekt“. Deshalb habe ich in den vergangenen Jahren an zahlreichen Protestaktionen gegen S21 teilgenommen. Aufgrund meiner Teilnahme an verschiedenen „Demonstrationen“ muss ich nun für insgesamt 72 Tage ins Gefängnis. Mein Haftantritt muss bis zum 21.01.2019 in der Justizvollzugsanstalt Kempten erfolgen. Es geht um folgende Aktionen:“ weiterlesen

Älterer Kommentar von R.G.Evers:
„Wie erbärmlich dagegen das unnachsichtige Verfolgen von S21-Gegnern durch die Stuttgarter Staatsanwaltschaft und Justizbehörden wegen Kinkerlitzchen, wie zuletzt die Verurteilung der 88jährigen Ernestine im Zusammenhang mit einer Baustellen-Blockade, die weder Sach- noch Personenschaden angerichtet hat und auch kein Eingriff in den Eisenbahnverkehr war.“


Faust 21

16 01. 19 23:55
Zu den Artikeln und Kommentaren über Minister Herrmann in Kontext:Wochenzeitung:

Zwei Seelen wohnen, ach! in seiner Brust,
die eine will sich von der andern trennen;
die eine hält sich an der Macht
mit klammernden Organen,
die andere hält, in derber Liebeslust,
sich an Gefilde guter Bahnen.

(Das will ihm schier das Herz verbrennen.)

"politogen"

15 01. 19 17:46
Vortrag von Karlheinz Rößler, Verkehrsberater, auf der letzten Montagsdemo:
“Stuttgart 21 - ein großer Schritt in die Klimakatastrophe"
_______________________________________________
Seit Jahren bin ich Zeuge von den Unmengen an Beton und Stahl, die bei Stuttgart 21 verbaut werden. Die Berechnungen von Dr. Rößler kommen auf astronomische Zahlen. Ich bin allerdings von einer „Klimakatastrophe“ nicht überzeugt und halte die herrschende Meinung für falsch:
Prof. Dr. Werner Kirstein - Der politogene Klimawandel.
Der Verbrauch an so viel Ressourcen (viel mehr als nur Beton und Stahl!) für ein Negativprojekt ist rational nicht zu begreifen, das ganze Projekt Stuttgart 21 ist halt „politogen“.


Doppelblog zu Werbepostern der Bahn

13. und 14 01. 19 14:56
Das Säulendiagramm ist falsch: der Balken „Sprechklausel“ müsste fast so hoch (realistisch noch viel höher!) sein wie der finanzierte Teil unten. So wird der gläubige Betrachter hinters Licht geführt. Die „Sprechklausel“ bedeutet noch nicht die Aufteilung!

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Entsprechend ist auch diese Grafik als fehlerhaft zu entlarven:

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Baumschwindel

12 01. 19 21:24
Ausschnitt aus einem Großposter am Tag der offenen Baustelle
Foto S.B.

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Kreuzweg 21 anno 2018

11 01. 19 13:47
Aus Nachdenkseiten:

Die sieben Stationen des Stuttgart21-Kreuzwegs im Jahr 2018

·         Erste schmerzensreiche Kreuzwegstation = Januar 2018
Die neu drastisch gestiegenen Kosten des Monsterprojekts . . .     
·         Zweite schmerzensreiche Kreuzwegstation = April 2018
Richard Lutz´ Eingeständnis im Verkehrsausschuss „S21 ist absolut unwirtschaftlich“ . . .           
·         Dritte Kreuzwegstation = Mai 2018
Das Überflutungsrisiko wird konkretisiert . . .  
·         Vierte schmerzensreiche Kreuzwegstation = Juni 2018
Das Brandschutzkonzept für S21 – „ein Staatsverbrechen“ . . .
·         Fünfte schmerzensreiche Kreuzwegstation = Juni 2018
S21-Anhörung ergibt Bahnvorstand weiß seit 18 Jahren, dass S21 unwirtschaftlich ist . . .
·         Sechste schmerzensreiche Kreuzwegstation = September 2018
Der Deutschlandtakt wird verkündet – doch es soll ihn in Stuttgart nicht geben . . .


Doku der Zerstörung

10 01. 19 23:56

Beim Tag der offenen Baustelle letzten Sonntag wurde am Ausgang ein Kärtchen verteilt mit dem Aufruf „Engagiert euch!“ und der Webadresse www.igbuerger.de.
Rückseite
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Einige Propagandafilmchen natürlich! Die Zeppelin-Fotos vom Flug nach Ulm zeigen die großen Wunden, die für die fragwürdige Neubaustrecke in die Landschaft geschlagen wurden (5 Milliarden Euro für keinen Nutzen). Neu sind die Meldungen, dass Stuttgart und Ulm in den ersten Planungen zum „Deutschlandtakt“ nicht vorkommen. Klar: die S21-Haltestelle Stuttgart ist dafür ungeeignet und die Neubaustrecke vielleicht zu schnell…


grandios negativ

09 01. 19 22:38

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Kontextwochenzeitung s-21-bleibt-grandiose-fehlentscheidung
„…Aber Stuttgart 21 ist auf jeden Fall eine grandiose Fehlentscheidung gewesen…
_________________________________________
Danke, Minister Hermann, für dieses wahre Wort. Aber warum kein Ausstieg/Umstieg mehr möglich ist, wie Sie meinen, kann mich nicht überzeugen. Nach der Besichtigung der Baustelle glaube ich noch mehr, dass dieser „Bahnhof“ nie fertig wird. Der „Wurmbau zu Babel“ wird scheitern, denn auch ein politischer Wille kann Naturgesetze nicht außer Kraft setzen.



Schmeichelworte zu S21
08 01. 19 19:00
(Herbst 2018, update Anfang Januar 2019,
gesammelt in den letzten Monaten, aus Presse, Internet, E-Mails…Quellen vorhanden)

  • Eisenbahn-Zerstörungsprojekt

  • größte Fehlentscheidung der Bahngeschichte

  • abenteuerliches Großprojekt vor unserer Haustür

  • Untergangsprojekt Stuttgart 21

  • Wahnsinnsprojekt

  • Milliardenmonster

  • s21-Fiasko

  • Pleitebahnhof

  • Lügenprojekt

  • Experimental-Konstrukt S21

  • Fehlprojekt

  • S21-Murks

  • Monsterprojekt

  • Murksbahnhof

  • Desaster Stuttgart 21

  • Milliardengrab

  • Skandal-Projekt

  • granatenteurer Milliardenscheiß

  • gigantische Misswirtschaft

  • ein Irrsinn

  • S21-Fiasko

  • hoch umstrittenes Projekt

  • hochriskantes Pilotprojekt

  • Ewigkeitsbaustelle

  • Anti-Schienen-Verkehrs-Projekt

  • Supergauprojekt

  • S21 = Sargnagel 21

  • Debakel

  • DBakel

  • bestgeplanter Dauerengpass s21

  • kleine U-Bahn-Haltestelle s21

  • monströses Tunnelbahnhofprojekt

  • das unsinnige 10 Mrd. Bahnprojekt „Stuttgart 21“

  • Stuttgart 21, der größte Murks der Eisenbahngeschichte

  • Hass- und Wutprojekt „Stuttgart 21“

  • S21-Skandale

  • Ewigkeitsbaustelle

  • S21, Inbegriff all dessen, was falsch läuft.

  • das bestgeplante S21-Fiasko

  • absurdes Rückbauprojekt



Berichtigung zum Blog vom 29.12.2018
07 01. 19 23:42 Korrektur nach Augenschein am Tag der offenen Baustelle: der Anbau links ist nicht schon lange abgerissen, sondern steht noch.

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Visualisierung und Realität (Foto Wolfgang Rüter): Die Großbäume vor der Reichsbahndirektion stünden auf Beton und Tunnels.

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selbsterklärend

06 01. 19 22:55
Foto S.B. heute am 3. Tag der Offenen Baustelle S21

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one click only

05 01. 19 23:32
Meine Website war total durcheinander geraten wegen eines unbedachten Klicks, die Startseite ganz verschwunden, die Navigation viel zu groß. Es ist mit Hilfe meines Webmasters wieder repariert, die Startseite musste aber neu eingerichtet werden mit Hilfe der letzten Speicherung des Landesarchivs.


Retro / Kretschmann 2013 (2)
04 01. 19 23:08
"Einige Stuttgarter haben das Thema (Stuttgart 21) zu ihrem Lebensmittelpunkt gemacht. Die kommen davon ganz schwer weg.“
_______________________________________
Da hat Kretschmann sehr recht. Der Widerstand gegen das Schadprojekt ist aber eine gute Sache. Bei mir ist es ein Lebens-Seitenpunkt, der mich täglich eine Viertelstunde bis viel länger beschäftigt, nämlich mein Blog als einer der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringen könnte.

Ein Neujahrsgruß, der mich heute erreicht hat: „
Vor allem danke ich und gratuliere ich Dir zu 10 Jahren Blog…
Man möchte sich die Katastrophe nicht ausmalen, die notwendig wäre, um die Herrschaften zum Umdenken zu bringen. Vielleicht ein Urteil, dass Land und Stadt nach dem gleichen Maßstab weiterzahlen müssen…“



Täuschungsmanöver aufgedeckt
03 01. 19 14:08
Bild am 19.12.2019: „BILD-Reporter durften die erste fertige Kelchstütze mit ihrem „Glubschauge“ aus der Vogelperspektive
betrachten.“

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Auf dem Foto (S.B.) von gestern erkennt man statt „Glubschauge“ erst die Armierung des künftigen „Lichtauges“. Die erste Kelchstütze ist also immer noch nicht „fertig“.



wäre hätte Fahrradkette
02 01. 19 19:20
Dr. Bernhard Knieriem von Bahn für alle im Neuen Deutschland:
„Nun müssen die Fehler schleunigst behoben werden, um weiteren Schaden abzuwenden: Die DB muss sich endlich wieder auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und von Auslandsgeschäften wie Luft- und Seefracht trennen. Das damit einzunehmende Geld muss in ein Sofortprogramm für die Infrastruktur investiert werden, um Flexibilität im Netz wiederherzustellen und überfällige Sanierungen durchzuführen. Dazu gehört unbedingt ein Stopp des Projekts Stuttgart 21, der weitere Milliarden einsparen und und überdies einen zukünftigen Engpass im Streckennetz verhindern würde.“
_________________________________________________
Brav gebrüllt, Löwe! Wäre es in der SZ oder FAZ gekommen, hätte es vielleicht Wirkung…



Retro / Kretschmann 2013
01 01. 19 22:45
Ministerpräsident Winfried Kretschmann, 18.03.2013:

„Es entscheidet in der Demokratie ja nicht die Wahrheit über die Lüge, sondern die Mehrheit über die Minderheit. Das muss man ertragen können."

__________________________________________________

Kommentar aktuell aus SWR2 Wissen: Aula am 30.12. 2018: These zur Politik: Man handelt nicht nach dem Wahrheitsgehalt, sondern aus Pragmatismus. „Ganz genau. Und das ist die Selbstzerstörung der Demokratie. Eine Demokratie, die nicht beruht auf dem fundamentalen Wert der Wahrheit,… ist keine Demokratie mehr.“



10 Jahre Blog metropolis21.de

31 12. 18 23:37

Am 1.1.2009 gab es den ersten täglichen Blogeintrag:
Neujahr 2009

01 01. 09 20:22

Ob Alt-OB Manfred Rommel weitsichtig gedichtet hat?
Lob des Streites

Wo gestritten wird und diskutiert,
wird wenigstens nichts durchgeführt.
Bei manchem, was man vorwärts treibt,
wär’s gut, wenn’s gänzlich unterbleibt.
(Manfred Rommels gesammelte Gedichte, Engelhorn-Verlag Stuttart, 3. Auflage 1994 S. 42)

________________________________________________
Error: Nicht die Website ist begonnen worden, sondern der tägliche Blog. Und von wegen „aufgegeben wird“…


Werbe-/Schwindelbild (3)

30 12. 18 21:29
Ausschnitt mit Turm, Sonne und Großbäumen:

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  • Vom blauen Himmel strahlt die Sonne. Hat man je solche breiten hellweißen Sonnenstrahlen gesehen? Und steht hier die Sonne nicht hoch im Westen? Dann müsste sie im Norden untergehen!

  • Wie schon oft angeprangert, wachsen vor der Bahnhofshalle Großbäume - ohne Wurzeln, denn unter der Betondecke sind Räume.

  • Der Turm (Uhr auf der Südseite fehlt) und der Horizont im Hintergrund sind mit einer Lichtwolke hinterlegt. „Ja, das ist unsere herrliche, leuchtende Zukunft“ (Vortrag zum Schwindelbild im Rathaus).



Werbe-/Schwindelbild (2)

29 12. 18 21:15
Ausschnitt rechts:

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  • Da kann Vieles nicht stimmen:

  • oben rechts ragen Äste eines sehr hohen Baumes in den Dachbereich des S-21-Schrägbahnhofs; Großbäume sind aber im Bereich des Baufeldes alle gefällt worden.

  • Vor der Reichsbahndirektion stehen große Bäume, dort ist aber der Gleiszulauf, ein Wurzelgrund ist nicht vorhanden.

  • Der Anbau links am Gebäude ist schon lange abgerissen worden.

  • Das Dach im Bereich der Stadt ist mit einem aufgehellten Teerbelag versehen, die starke Benutzung durch Menschen ist unwahrscheinlich, denn statt dem versprochenen „Straßburger Garten“ (Begriff von Architekt Ingenhoven) ist ein unwirtlicher Platz mit abschreckender Aufenthaltsqualität zu sehen.



jeder Furz

28 12. 18 22:26
Peter Müller an den Aufsichtsrat Klaus-Dieter Hommel (siehe Blog vom 25.12.2018):
„…Dabei ließen sich allein in Stuttgart mehrere Milliarden Euro sparen, die an anderen Stellen dringend gebraucht würden. 
Stattdessen wird in Stuttgart noch jeder Furz pompös gefeiert. Das beginnt zum Beispiel mit Tunnelanstich, Tunneltaufe, Tunneldurchstich und endet mit Eröffnung, Neueröffnung, Geburtstag und Schließung des Turmforums. Da fließt der Sekt in Strömen und fürs leibliche Wohl der vielen geladenen Persönlichkeiten ist der teuerste Catering-Service gerade gut genug. Diese Geldverschwendung ging am 17.07.2018 sogar soweit, dass der Durchstich des Feuerbacher Tunnels mit über 700 Gästen gefeiert wurde, obwohl an dem Tunnel noch etwa 400 Meter fehlten.“…



Werbe-/Schwindelbild (1)

27 12. 18 10:38

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Kommentar Ulrich Ebert:
Diese Präsentation wurde am 13.11.2018 den Stadträten vorgeführt. Es gibt auf der Tiefbahnsteighalle (Straßburger bzw. Rommel-Platz) keinen Rasen sondern einen Possehl-Belag, also beschichtetenTeer. Das wird heiß und ungemütlich… Ein Klimaschock im Talkessel. Der Rasen im Vordergrund ist im Bereich des Landes… Die Bäume entlang dem Bonatzbau gehören der Bahn.
___________________________________________
In folgenden Blogs wird das Architektur-Werbebild noch einer genaueren Betrachtung gewürdigt.



Inbegriff

26 12. 18 18:28
Zur „bescheidenen Frage“ von gestern Werner Sauerborn:
„Wie die Meute fallen sie jetzt alle über den DB-Vorstand her als wären sie nicht seit vielen Jahren in Politik und Aufsichtsrat verantwortlich für das Drama der DB und vor allem für

S21, dem Inbegriff all dessen, was falsch läuft.“



eine Katastrophe

25 12. 18 21:31
WELT.de: „Das ist hier inzwischen eine einzige Katastrophenveranstaltung“, empört sich der Vizechef der Bahngewerkschaft EVG und DB-Aufsichtsrat Klaus-Dieter Hommel. „Wenn die Deutsche Bahn ein Autohersteller wäre, wären die Lenkräder hinten montiert und die Räder oben.“
________________________________________
Bescheidene Frage, Herr Hommel: haben Sie z.B. Stuttgart 21 nicht im Aufsichtsrat noch mitgetragen, als das Misslingen des Projekts (Leistung, Kosten, Bauzeit u.a.) schon offensichtlich war? Sie haben doch an der Katastrophe mitgewirkt, oder? Ihre Antwort werde ich im Blog veröffentlichen und mich entschuldigen, wenn meine „bescheidene Frage“ unangemessen war.



Festtagswunsch

24 12. 18 13:02
Aus der E-Mail eines profilierten Kenners:
Ich wünsche friedliche Weihnachtstage, Gutes für das kommende Jahr 2019 und uns allen, dass endlich der Domino-Stein fällt, der den Umstieg bei S21 einleitet.


reingefallen?

23 12. 18 17:41
Das von BILD präsentierte „Glubschauge“ ist nach Augenschein von gestern Abend schon wieder entfernt worden. Wurde es nur zu Propagandazwecken („die erste fertige Kelchstütze“) gemacht, um das Fertigsein vorzutäuschen? Dann bin auf Bahn und Bild reingefallen: „Aus der Luft deutlich zu sehen: die erste fertige „Kelchstütze“, einer von 28 XL-Lichtschächten. Auf ihnen liegt später die Bahnhofsdecke, riesige Kuppeln aus Panzerglas werden für die Belichtung sorgen.“


Turmforum 22. Dez. 2018 (1)

22 12. 18 23:42
Immer noch wird mit 100 Hektar geworben:

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(Andreas Keller zitiert Bertold Brecht zu Beginn seiner großartigen Rede auf der Montagsdemo vor dem Nordflügel am 2.8.2010): „Lasst uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen, damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde!“
Entlarvung der 100-Hektar-Lüge:

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Aus Stuttgarter Zeitung, August 2014: - A1: gehört nicht zu Stuttgart 21, ist schon seit Jahrzehnten frei und inzwischen fast bebaut - C: ist heute schon „frei“, allerdings mit Baulogistik S21 belegt - B: so gut wie bei S21 kann das Paketpostamt und zumindest Teile des Abstellbahnhofs frei gemacht werden. ____________________________________________________
Ergebnis: die 100 Hektar schrumpfen auf etwa ein Drittel

Die taz am 6.10. 2010
"Ein weiterer Punkt sind die Flächen, die durch das Projekt frei werden. Auf ihnen soll es komplett neue Stadtteile geben. Auch bei K21 würden 75 Prozent der bebaubaren Flächen von S21 neu entstehen.“


unumgänglich

21 12. 18 23:24
„Die Summe der S21-Skandale hat ein Ausmaß erreicht, das eine Revision des Projekts unumgänglich macht. Einfach weitermachen ist keine Option.“ (Quelle verloren)


Schein und Sein

20 12. 18 10:28

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Aus den schlanken und eleganten „Lichtaugen“ (Frei Otto: „mein schönster Entwurf“) wurde in der Realisation aktuell ein plumpes, banales „Glubschauge“.


dümmste - klügste

19 12. 18 23:24
Stuttgarter Zeitung:

Stuttgart21 wird für die Bahn zur Dauerlast

Kommentar einer engagierten K-21-Dame: „Für Stuttgart 21 werden wir in ganz Deutschland gehasst werden, obwohl wir Mitleid dafür verdient hätten, dass sich Stuttgart auf diesen dümmsten aller Schwabenstreiche eingelassen hat. Unsere klügsten Köpfe haben Umstieg 21 entwickelt.Trotzdem wird Stuttgart 21 weitergebaut, nur damit eine Handvoll Leute ihr Gesicht wahren kann.“
_________________________________________
Goethe: „Herr, die Not ist groß!/ Die ich rief die Geister / werd’ ich nun nicht los.“



Zeitbilanz (7)

18 12. 18 22:43
6 Blogeinträge befassten sich seit Juli 2017 mit dem immer groteskeren Missverhältnis von Fahrzeitgewinn durch Stuttgart 21 und den Zeitverlusten der Bahnkundschaft und der Bevölkerung. Neueste Hiobsbotschaft (Stuttgarter Zeitung) des „best geplanten“ Projekts:

S-Bahnsperrung bei Stuttgart 21
2,5 Millionen Fahrgäste müssen umsteigen

Aus der PM der Schutzgemeinschaft Fildern (Link folgt), Steffen Siegel: “Wieviel Lug und Trug müssen wir eigentlich noch ertragen, bis endlich die Politik den Mumm hat, dieses an allen Ecken und Enden fehlgeplante, Leib und Leben der Fahrgäste gefährdende und immer teurer werdende Murksprojekt zu stoppen? Wann endlich hört man damit auf, gutes Geld der Steuerzahler schlechtem hinterher zu werfen?“
_____________________________________________

Verkehrsministe
r Hermann heute:
3 Milliarden sind verbraucht, 4 sind „gebunden“. Bei Umstieg 21 könnte ein Teil der 3 Milliarden umgenutzt werden, Rest
sunk costs, die gebundenen 4 können selbstverständlich gekündigt oder umgeleitet werden. Bei über 10 Milliarden Kosten könnten mindestens 5 Milliarden eingespart werden zugunsten einer besseren Bahn. Milchmädchenrechnung?


Korrektur

17 12. 18 13:49
Zum Artikel turmforum-zieht-ans-gleis, aus einem Kommentar von „zapf“:
„Das s21-Fiasko ist weltweit als Schandmal für die politisch motivierte Fehlplanung und für offene Bürgerverachtung anerkannt. Wie soll dieser s21-Lügen-Container die weltweite Verachtung für den s21-Murks steigern?
________________________________________________
Korrekturvorschlag: Das S21-Fiasko kommt durch eine politisch motivierte Fehlplanung mit deutlich sichtbarer Bürgerverachtung. Wie soll dieser S21-Lügen-Container die überregionale Verachtung für den S21-Murks verringern?



am eigenen Schopf

16 12. 18 12:08
SWR-Nachrichten heute um 9:00:
Sinngemäß: Die Bundesregierung ist mit den Leistungen der DB-Bahn nicht zufrieden (Verspätungen, Zugausfälle). Durch Staatssekretär Ferlemann wird der Vorstand der DB-Bahn aufgefordert, zur Behebung der katastrophalen Mängel bis März 2019 einen Umbau der Bahnorganisation vorzulegen…
__________________________________
Es ist ja gerade der Vorstand der Bahn (unter Mehdorn, Grube und Lutz), unter dem der Bahnniedergang geschah, voran das Missmanagement des Fehlprojekts Stuttgart 21 bis heute. Soll sich der Vorstand jetzt am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen?



einfache Frage

15 12. 18 22:54
Dr. Franz Alt bei der letzten Montagsdemo am 10.12.2018:
Liebe Freunde,
im April dieses Jahres hatte Bahnchef Lutz einen Geistesblitz, als er im Deutschen Bundestag sagte: „Mit dem Wissen von heute würden wir Stuttgart 21 nicht mehr bauen“. Dazu fällt mir eine ganz einfache Frage ein:
„Lieber Bahnchef, Sie haben doch das Wissen von heute. Warum bauen Sie dann weiter? Wozu haben Sie denn das Wissen von heute?“


Presseschelte

14 12. 18 23:18
J.K. in einer Zuschrift an die Stuttgarter Zeitung zum Bericht über das neue Turmforum:
„…Sie verbreiten absolut nur schönfärberisches Geschwätz, mit dem Sie unbedarfte Zeitgenossen einzulullen versuchen. Wer nur ein wenig Hirn hat, durchschaut Ihre Absicht: Ablenken von den eigentlichen Problemen, die das desaströse Milliardengrab S21 begleiten….“



hanebüchen
13 12. 18 23:56
Frankfurter Rundschau:
„Der Streik macht schlaglichtartig aber noch viel mehr deutlich: Wie immens das Missmanagement bei der Bahn ist. Das ist der tiefere Grund für die heftige Wirkung der vier Streikstunden am frühen Montagmorgen.
Der Bundesrechnungshof hat schon vor einigen Tagen hanebüchene Versäumnisse und Fehlentwicklungen aufgelistet. Das Fazit: Wenn es so weiter geht, geht es immer weiter bergab. Die Bahn fährt auf Verschleiß und das seit Jahren…“
________________________________________
Das Missmanagement hat Namen: Mehdorn, Grube, Kefer, Ramsauer und Nachfolger und alle haben sich davon gemacht! Auch der polithörige Aufsichtsrat trägt eine gehörige Portion Schuld am Bahndesaster. Er hätte spätestens 2013 das unwirtschaftliche Schadprojekt Stuttgart 21 stoppen müssen.



Fluch der Geschwindigkeit

12 12. 18 23:41
Titelseite der ZEIT von morgen:
„Das Tempo der Welt nimmt rasant zu. Die stete Beschleunigung fordert die Menschen heraus, überfordert die Politik und verändert das Leben in der Stadt, in der Forschung, an der Börse und im Verkehr. Was hilft, um damit fertigzuwerden?“
_____________________________________________
Der Wahnsinn der Hochgeschwindigkeits-Strategie der Bahn aus dem vorigen Jahrhundert bescherte auch Stuttgart 21 und vor allem die Neubaustrecke. Der Hochgeschwindigkeit mit Fahrzeitgewinn stehen die Zeitverluste der überlangen Bauzeit gegenüber und die
Zeitbilanz wird zu Ungunsten des Projekts Stuttgart-Ulm immer schlechter.



morgen AR

11 12. 18 23:17
Aus der PM Aktionsbündnis aktuell vom 9.12.2018:
„Mitten in der tiefsten Krise der Deutschen Bahn seit ihrer Privatisierung als AG 1994 trifft sich der Aufsichtsrat am 12. Dezember im DB-Tower in Berlin…
…Analog zur allgemeinen Krise der DB – Stichworte Pünktlichkeit, Zugausfälle, Infrastrukturverfall, ICE-Brände – verschärft sich auch die Krise von Stuttgart 21…“
______________________________________________
Etwa 30 Aktive aus der S-21-Szene sind heute nach Berlin aufgebrochen, um morgen vor dem Bahntower wieder zu demonstrieren.

Morgen, Kinder, wird’s was geben,
die übliche Verdrängerei,
mit Kopf im Sand woll’n sie leben,
legen schnell das faule Ei (Ausstiegkosten).



Engagement

10 12. 18 11:40
Text bei
Zum Blog aktuell

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Bürgerschaftlichen Engagement für den Erhalt des Kopfbahnhofs: die Anzeige im Amtsblatt kostete 285 Euro, an Spenden dafür sind bis jetzt 500 Euro eingegangen, der Überschuss kommt anderen Aktionen zugute. Beteiligte der Aktionsgruppe aus Mössingen sind regelmäßig bei den Montagsdemos, der Aufwand sind etwa 5 Stunden Zeit und Kosten für die Autofahrt und Parkhaus Degerloch Albstraße.

Korrektur zu den Kosten:
Fritz-Druck kostete 297,50 € und das Foto kostete 50 €.


Symbol des Scheiterns: Stuttgart 21

09 12. 18 23:41
Aus der PM Aktionsbündnis vom 9.12.2018:
„Mitten in der tiefsten Krise der Deutschen Bahn seit ihrer Privatisierung als AG 1994 trifft sich der Aufsichtsrat am 12. Dezember im DB-Tower in Berlin…

…Analog zur allgemeinen Krise der DB – Stichworte Pünktlichkeit, Zugausfälle, Infrastrukturverfall, ICE-Brände – verschärft sich auch die Krise von Stuttgart 21…“



gefunden

08 12. 18 23:12
„Wie ihr wisst, habe ich schweren Herzens die Volksabstimmung akzeptiert. Das Ergebnis akzeptieren müssen - als Verbandsvorsitzende. Was ich damit nicht sage, oder was ich trotzdem weiterhin sage: Dieses Projekt ist falsch. Dieses Projekt ist schlecht. Dieses Projekt führt in eine falsche Stadtentwicklung und in eine falsche Verkehrspolitik.“ (Dr.Dalbender BUND).


total verquer

07 12. 18 21:27
In einem aktuellen Werbevideo zum neuen Bahnhof:
Großbäume (vergleiche die Staffage!) als Betonflachwurzler, schöner Schein heute, böses Erwachen morgen oder nie.

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verlässliche Bahn

06 12. 18 20:31
Ein Bahnkunde in Mössingen, der den Zug doch noch erreicht hat:

„Auf die Verspätung der Bahn ist Verlass.“

______________________________________
Heute in DIE ZEIT:
STILLES GLEIS, „Woran es liegt, dass Pannen und Verspätungen den Reisenden treu bleiben.“ Davon im Blog demnächst.



absurd und lachhaft

05 12. 18 22:23
Schlagzeile Südwestpresse mit ausführlicher Bahn-PR:

STUTTGART 21

Bagger beißt den Rosensteinpark an ___________________________________________________________

Entgegen aller Werbesprüche der S21-Propaganda im Hinblick auf „Mehr Grün“ wird der Rosensteinpark „angebissen“, auch beim Kreuzungsbauwerk Ehmannstraße. Darf das sein? Der historische Park aus Zeiten König Wilhelms 1, erste Hälfte 19. Jhdt ist Landschaftsschutzgebiet. Mit den Baumaßnahmen am Neckar ist jahrzehntelange Schikane der Parkbesucher verbunden, Stilllegung bzw. Abriss der Fußgängerbrücke Leuze - Schloss Rosenstein mit erforderlichen langen Umwegen, Sperrung von Wegen, Dreck und Gestank und Baulärm. Die Begründung für all diese Unbill hört sich heute absurd und lachhaft an, weil das Gegenteil inzwischen erwiesen ist:

„Insbesondere spricht aber
die überragende Verkehrsbedeutung des Vorhabens als überwiegender öffentlicher Belang hier für eine Befreiung. Als Teil der Neubaustrecke Stuttgart - Ulm - Augsburg dient dieser Streckenabschnitt auch der Schaffung einer leistungsfähigen Bahnverbindung zur Einbindung der Region Stuttgart in das innerdeutsche und internationale Schienennetz. Gegenüber dieser überragenden Verkehrsbedeutung haben die Schutzinteressen, die mit dem Landschaftsschutzgebiet verfolgt werden, zurückzutreten.“ (ganze amtliche Quelle aus PFB1.5 bei Zum Blog aktuell)

Hallo Ihr Schnarchnasen in der Politik, heißt „überragende Verkehrsbedeutung“ der Rückbau der Schiene zugunsten des Autoverkehrs? Heißt die jahrzehntelange Leidenszeit der Bevölkerung „öffentlicher Belang“?



Schlafmützen

04 12. 18 00:04
Beim Thema Integraler Taktfahrplan (im Sprachgebrauch des Koalitionsvertrags Deutschlandtakt genannt) wird es kein Vorbeikommen an Stuttgart 21 mehr geben. Eine Lösungsvariante womöglich: Stuttgart als Taktknoten einfach auszulassen zwischen den Knoten Ulm und Mannheim.
„Wäre interessant zu erfahren, was die Schlafmützen und Verdränger im Rathaus und in der Landesregierung davon halten“ (Werner Sauerborn).



Blogstottern

03 12. 18 17:19
Liebe Blogleserschaft (wenn die Statistik stimmt, so um die 10.000 täglich, siehe Statistik unten),
habe meinen Computer in der Straßenbahn liegen lassen letzten Freitag. Am Wochenende ist die Fundstelle der SSB geschlossen, aber heute Nachmittag war ich glücklich, dass ich meine Sachen zurück erhielt. Vor der Montagsdemo wenigstens heute noch ein Blogeintrag.

Meldung vom 2010-09-10
"Käme es allerdings zu einem Baustopp, dann hieße das auch: Stuttgart 21 ist gestorben.“ …Baden-Württemberg wäre dann abgehängt. (Teufel CDU)

Derzeit scheint es eher so, dass Baden-Württemberg durch Stuttgart 21 „abgehängt“ wird durch den nicht möglichen Taktfahrplan! Mehr dazu morgen im Blog.


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Bärenfell-Verteilung

30 11. 18 10:19
Stadt Stuttgart aktuell:
Nach der Fertigstellung des Bahnprojekts Stuttgart 21 werden die Gleisanlagen zwischen Nordbahnhofviertel, Rosensteinpark und Schlossgarten frei. Dort soll auf einer Fläche von rund 85 Hektar das sogenannte Rosenstein-Quartier entstehen.“
____________________________________________________
Glosse dazu:
Wann ist die Fertigstellung? In der geplanten Form vermutlich nie, jedenfalls erst 2030+. Die 85 Hektar sind die immer noch genannten 100 Hektar (abzüglich 15 Hektar des bereits fast ganz zugebauten „Europaviertels“). Der Großteil davon ist heute schon frei oder könnte ohne S21 frei gemacht werden!
Vor 2013: „Wo heute noch Züge fahren, werden nach der Fertigstellung von Stuttgart 21 über 100 Hektar Gleisflächen frei.“
(21 gute Gründe für Stuttgart 21, Nr.13)
Aus meiner mündlichen Einwendung am Schluss der Anhörung zum Flughafenbahnhof am 7.10. 2014 in der Filterhalle: „…Meine Herren von der Bahnseite, noch gestern sprach jemand von Ihnen von den „100 Hektar“ durch Stuttgart 21, was hinten und vorn nicht stimmt! Es sind nur etwa 1/3 von 100 Hektar die durch S21 frei werden!“

Analyse 2010: 100 - eine magische Zahl schrumpft zur Drittelwahrheit.



1. Advent Retro
29 11. 18 22:54
Leserbrief zum Artikel in der Südwestpresse Ulm vom 30.11.2013, Gespräch mit Minister W. Hermann: „Die Lügenpack-Beschimpfungen schmerzen“ (Noch im Netz! Doku bei Zum Blog aktuell)

Sehr geehrter Herr Minister Hermann,

mich schmerzt Ihre 179° Einlenkung im Kreis um das »mit Abstand größte, teuerste, riskanteste und dümmste Verkehrsprojekt in der Geschichte der Eisenbahn«, den »Engpass, der unseren Schienenverkehr durcheinander bringt und jeden Fahrplan kaputt macht«. Ihre eigenen Reden vor der Wahl sprühten Feuer und Herzblut, gepaart mit brillanter Sachkenntnis im Kampf gegen einen Drachen, den Sie nun brav und »griddisch begleiden« damit man seine Fratze nicht sehen soll – wenigstens die 5 Jahre, solange Sie im Amt sind. Diese Art Schneiderhandwerk nennen Sie Ihren »Job«, in dem »nicht gemäkelt« wird, wohl aber schön gehäkelt. 

Im Fazit Ihres Leistungsvergleichs K21-S21 lese ich sinngemäß: Niemand hat die Absicht einen Rückbau zu errichten – mathematisch ausgedrückt: 16 – 8 = 16. Welch ein Rückbau Ihrer Persönlichkeit und Selbstwahrnehmung! Welche Macht lässt einen aufrechten Charakter derart einknicken und verblassen, sobald der Wind sich dreht und die Gehaltsklasse steigt? So fragen Menschen, die einmal Rechnen gelernt haben und ihre bescheidenen Kenntnisse einigermaßen redlich umgesetzt sehen wollen in der Politik. Bitte verzeihen Sie, wenn einem da mal ein Wort aus der Fäkalsprache herausrutscht. Ich freue mich zu lesen, dass es Ihnen wenigstens noch weh tut und wünsche Ihnen, Ihr Schmerz leite Sie zu lichter Erkenntnis!

Mit hoffnungsvollen Advents-Grüßen
Thomas Felder




Laus im Pelz

28 11. 18 23:27
Peter Müller war unter Fachjournalisten bei einer Baustellenführung:
(Fazit:) „Ausnahmslos alle Teilnehmer dieser Aktion sind gut informiert und mit dem Wissen, dass Stuttgart 21 der größte Murks der Eisenbahngeschichte ist, nach Hause gefahren. Alle wurden mit reichlich Infomaterial (Brandschutzgutachten, Umstiegskonzept, Mängelliste der Ingenieure 22 und weiteren Unterlagen) versorgt und einige von ihnen ließen sich an der Mahnwache noch weitere Nachteile und Gefahren des irrsinnigen Projekts schildern.
…Ich denke, es war eine gute Sache, besonders den Journalisten aus den Nachbarländern einen Eindruck von der Sinnlosigkeit des Projektes zu vermitteln und ihnen auch zu schildern, mit welcher Arroganz und Rücksichtslosigkeit dieses Projekt gegen alle Vernunft durchgeboxt wird. Und auch die Tätigkeit der Mahnwächterinnen und -wächter wurde von den Journalisten mit Hochachtung zur Kenntnis genommen.“



Zweierlei Maß (3)

27 11. 18 11:17
Aus meiner Moderation bei der 265.sten Montagsdemo (Minute 14:40 ff) am 23.3.2015 auf dem Schlossplatz, Zitat:

Wir Kopfbahnhofmenschen durchschauen das zweifelhafte Treiben der Bahn und der Justiz als Angriff auf unsere Intelligenz und Toleranz…“
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Zweierlei Maß (2)

26 11. 18 19:35
Aus meiner Moderation bei der 265.sten Montagsdemo (Minute 17:13 ff) am 23.3.2015 auf dem Schlossplatz:
„Wir  in Stuttgart haben den Glauben an eine neutrale und unabhängige Justiz ohnehin verloren. Wir Kopfbahnhoffreunde werden unmäßig hart verfolgt, während die Hauptschuldigen am Schwarzen Donnerstag sich im politischen Filz durchmogeln oder mit eher kleinen Strafen davon kommen wie jetzt Polizeipräsident Stumpf mit vorzeitig abgebrochenem Prozess. Frau Justitia hat in Stuttgart ihre Augen nicht verbunden, sie blickt sehr parteiisch auf ihre Waagschalen, das wird durch das neue Buch „unerhört, ungeklärt, ungesühnt" über den Wasserwerferprozess drastisch gezeigt.“


Zweierlei Maß (1)

25 11. 18 23:36
Aus Lohengrin von Richard Wagner:
„… der Freie büß' es mit der Hand,
mit seinem Haupte büß' es der Knecht!

Zum
prozessbericht-ueber-die-suche-nach-der-wahrheit/

„Oberstaatsanwalt Häußler kommt ohne Straf’ davon,
doch Ernestine R. (87) stark bestraft, ein Hohn!“

Dazu Jobst Knoblauch:
„Die Kleinen wird man hängen, die Großen lässt man rennen.
Leider verliert man hier das Vertrauen zu einem Staat, der so etwas zulässt.“



Sven Hantel (3)
24 11. 18 10:05
Stuttgarter Zeitung zur Karriere von Sven Hantel: „Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn in Baden-Württemberg steht vor einem Wechsel nach Berlin.“

Aus dem Memory 27 - Offener Brief 10.07.2011
Artikel „Service am Hauptbahnhof während der Bauphase“ in Dialog 21, Ausgabe 4, Seite 2

Zitat:
„Während der Bauarbeiten wird der Querbahnsteig um 110 Meter von der Empfangshalle in das Gleisvorfeld gelegt.“
____________________________________________________
Diese vielleicht 10 Jahre (mindestens) dauernde Tatsache heißt, dass ein Bahnkunde, der fünf mal die Woche im Hbf an- und abreist, fünf mal 220 Meter, also 1,1 Kilometer zusätzlich zurücklegen muss. Multipliziert um die Zahl der Reisenden ergibt das jährlich viel Erdumrundungen, wenn nicht Wege zum Mond und zurück. Auf eine Bauzeit von 10 Jahren gerechnet sind das nach einer überschlägigen Rechnung (mit 50% Abschlag!) von mir 1.440 mal rund um den Äquator. Ein gehöriges Plus für die Schuhindustrie und die Schuhläden.

(Inzwischen dauert das Provisorium Querbahnsteig nicht 10, sondern wahrscheinlich 20+ Jahre mit Fußwegen von mehr als 3.000 mal rund um den Äquator…)



Sven Hantel (2)

23 11. 18 00:12

Stuttgarter Zeitung zur Karriere von Sven Hantel: „Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn in Baden-Württemberg steht vor einem Wechsel nach Berlin.“

Memory 27 - Offener Brief 10.07.2011

Artikel „Service am Hauptbahnhof während der Bauphase“ in Dialog 21, Ausgabe 4, Seite 2

Sehr geehrter Herr Hantel,

zufällig bekam ich o.g. von mir nicht geschätztes Werbeblatt in die Hände und las in Ihrem Beitrag erstaunt:

…“Denken Sie an die Arbeiten an den S-Bahn-Rampen im Frühjahr 2010 und die Arbeiten am Gleisvorfeld Anfang dieses Jahres. Sie verlangen von uns ein hohes Maß an zusätzlicher Information und Lenkung der Reisenden. Die positive Resonanz unserer Kunden belegt, dass alle Maßnahmen gegriffen haben.“

Ich erinnere mich allerdings an ein „vergessenes“ Signal und das daraus entstandene längere Chaos im S-Bahn-Verkehr, das in vielen Presseartikeln und wütenden Kommentaren ausführlich zur Sprache kam. Ist das etwa eine „positive Resonanz“ für alle Maßnahmen? ______________________________________________
Herr Hantel war entweder nicht informiert oder hat wissentlich das glatte Gegenteil von der Realität „S-Bahn-Rampen“ behauptet, beides zeigt Inkompetenz oder fehlende Integrität des Bahn-Managers.



Sven Hantel (1)

22 11. 18 10:46
Stuttgarter Zeitung zur Karriere von Sven Hantel:
„Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn in Baden-Württemberg steht vor einem Wechsel nach Berlin.“
______________________________________
Aus meinem Offenen Brief (Memory 27) zum Propaganda-Artikel von Sven Hantel „Service am Hauptbahnhof während der Bauphase“, (Dialog 21, Ausgabe 4, Seite 2):
„…Warum, Herr Leiter Personenbahnhöfe, hat die Haupthalle nicht längst Aufzüge? Irgendwelche Profit bringende Shops oder Mietwagencenter wären für die Bahnkunden leichter entbehrlich! Die Wege im Tiefbahnhof bei Doppelbelegung der Gleise und treppauf treppab werden sehnsüchtig an die „langen Wege“ des wirklich barrierefreien Nordzugangs zurück denken lassen.

Am Rande: dass der jetzige Bahnhof zu einem stillosen Ramschladen (zum Beispiel Verkaufsbuden in der Halle) verkommen ist und z.B. bei den Gepäckboxen eine gnadenlose Abzocke statt „Service“ stattfindet, fällt in Ihre Kompetenz, der Sie im Hinblick auf die Bahnkundschaft nicht gerecht werden - schon gar nicht auf den Bahnhöfen im Landesinneren…“


Vogel Strauß aktuell

21 11. 18 12:02
gemeinderatsfraktionen-verweigern-s21-brandschutzgutachten


durchgeklügelst

20 11. 18 22:36
Berufsjubler „Ewald Moses“ in einem Leserkommentar in der Stuttgarter Zeitung:
„So ist halt die Wahrheit. S21 ist und bleibt das durchgeklügelste Bauprojekt aller Zeiten.“
__________________________________________________
2016 gab es noch Kommentarspalten zu Artikeln in der Stuttgarter Hauptpresse. Nachdem die Stuttgarter Nachrichten die Kommentarfunktion abgeschaltet hatte, folgte die StZeitung mit immer weniger Kommentarmöglichkeiten und mittlerweile gibt es in den Online-Ausgaben keine Möglichkeit mehr, falsche Inhalte zu benennen und richtig zu stellen.




oberpeinlich

19 11. 18 23:51
Noch im Netz ist ZDF-Frontal zum Baustart Februar 2010 (9 Minuten):
Sehr lehrreich und entlarvend ist das Netzwerk der politisch Verstrickten, ihre Ausflüchte und Inkompetenz. Einzig Unbelasteter ist W.Kretschmann als damaliger Oppositionsführer der GRÜNEN: er wurde von der Jubelfeier ausgeschlossen!



oben bleiben

18 11. 18 16:20
Landesweit und darüber hinaus sind denkende und verantwortliche Menschen gegen Stuttgart 21 aktiv, zum Beispiel HEUTE in Noten gesetzt von Ulrich Ebert:

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fertig murksen?

17 11. 18 14:49
Aus einem Kommentar von P.K. in Kontext:Wochenzeitung.

„S21 ist Mist, aber jetzt sollen sie es fertig murksen.“




ganz schön kleinlaut geworden (2)

16 11. 18 10:20
Ergänzung des Blogs von gestern: Der „Elefant im Wohnzimmer“ versteckt sich unter

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Stuttgart 21: Verkehrswende mitdenken
Explodierende Kosten, immer spätere Fertigstellungstermine: Die von den S21-Kritikern gehegten schlimmsten Befürchtungen sind eingetreten…“
_____________________________________________
Das war im Januar 2018 (Fertigstellung von Ende 2021 auf Ende 2024 verschoben, Kosten von 6,5 auf 7,6 Mrd. Euro erhöht). Inzwischen sind Kosten und die geplante Fertigstellung offiziell weiter ausgedehnt (2025 / 8,2 Mrd.), aber inoffizell = wahrscheinlich gilt die nach oben offene S21-Skala (2030+, 10 Mrd.+).

Hallo GRÜNE, wo bleibt der fällige Aufschrei? Und es gibt außer Fertigstellung und Kosten noch schlimmere Befürchtungen wie das Zusammenbrechen des Bahnverkehrs wegen Leistungsminderung oder Anhydritschäden in den Tunnel oder das Absaufen des S-21-Systems im Bahnhof oder/und Neckarunterquerung. Wollen die GRÜNEN im Gemeinderat das einfach mal abwarten?
Dr. A. Linckh
(anlässlich des 8. Jahrestags des schwarzen Donnerstags): S 21 ist eine „mafiose Interessengemeinschaft aus skrupelloser Politik, aus Bau-, Auto-, Immobilien- und Bankkonzernen.“ Gehören die GRÜNEN zur „skrupellosen Politik“?


ganz schön kleinlaut geworden (1)

15 11. 18 15:59
Aus der aktuellen Website der GRÜNEN:

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Das sind die Themen. Wo ist der „Elefant im Wohnzimmer“, Stuttgart 21?


TOP 1 zum Turmforum

14 11. 18 10:34

Tom Adler (Linke) im S21 Ausschuss des Gemeinderats zum TOP 1: Neues Ausstellungsgebäude für Turmausstellung:

Was Sie im Bahnhofsforum tun: desinformieren… Es ist kein Ort der seriösen Auseinandersetzung.“

Stuttgarter Zeitung: Einzig Thomas Adler, Sprecher der Fraktion SÖS/Linke-plus, kritisierte als Stuttgart-21-Gegner die Pläne scharf. Die Ausstellung sei schon bisher „kein Ort der seriösen Auseinandersetzung mit dem Projekt“, das Stuttgart „großen Schaden“ bringe. Jeder kritische Blick fehle in der Ausstellung.
_____________________________________
Die auch von Land und Stadt finanzierte Ausstellung, mit hohen Besucherzahlen bejubelt, wird von professionellen Werbebüros gestaltet. Wie bei den „21 guten Gründe für Stuttgart 21“ wird geschönt und gelogen, dass sich die Balken biegen. Beispiel gefällig? Eine Schautafel von Ende 2012, natürlich längst verschwunden:
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Leserbrief Jobst Knoblauch

13 11. 18 14:51
S21 verhindert den Fortschritt
„In der Zeitung heißt es, dass für wichtige Eisenbahn-Knotenpunkte ein Ausbau geplant sei. Damit sollen Engpässe beseitigt, Fahrzeiten verkürzt und der Zugverkehr in Ballungsräumen attraktiver gemacht werden. Schön und gut. Aber demnach ist der Stuttgarter Hauptbahnhof kein Knotenpunkt, denn er wird z.Z. von 16 Gleisen im Kopfbahnhof auf 8 Gleise zum Engpass zurückgebaut und dadurch seine Leistung ohne Not für sehr, sehr viel Geld verringert. Ein integraler Taktfahrplan (ein Filmchen dazu bitte googeln), wie er deutschlandweit angestrebt wird, wird unmöglich. Unsere Politiker im Ländle wollen das irrsinnigerweise partout so und sehen auch nicht ein, dass das Konzept von S21 mit schwerwiegenden, fundamentalen Mängeln behaftet ist. Sie nehmen sehenden Auges in Kauf, dass der Eisenbahnverkehr immer wieder zusammenbrechen wird und lebensgefährliche Situationen entstehen werden: der quellfähige Gipskeuper; die geringere Leistungsfähigkeit; der ungenügende Brandschutz; die ausufernden Kosten; unbeabsichtigte Wegrollvorgänge während des Fahrgastwechsel in der schrägen Tiefhaltestelle; das Fluten der Halle bei extremen Hochwasserlagen, damit der Trog nicht aufschwimmen kann.“


Gast-Blog von Günter Klepser, SPD

12 11. 18 21:13
DB
Integraler Taktfahrplan (Deutschlandtakt)
(Schwäbisches Tagblatt Tübingen, 7. November 2018)
Bahn steckt Milliarden in Bahn-Ausbau
. . . Um bis 2030 den „Deutschlandtakt" starten und die Zahl der Fahrgäste verdoppeln zu können, soll unter anderem massiv in sechs große Verkehrsknoten investiert werden: Neben Mannheim, München und Frankfurt sind das Köln, Hamburg und Hannover. . . .
(
Den ganzen Artikel lesen)
Anmerkung G.K.:
Das ist eine Bankrotterklärung für Stuttgart 21 denn:
“Stuttgart 21 ist mit 8 Bahnsteiggleisen nicht in der Lage, einen Vollknoten im Integralen Taktfahrplan (ITF) zu ermöglichen.“
(
mehr dazu in WikiReal)


der ganze Wahnsinn (2)

11 11. 18 22:59
Schwäbische, Fortsetzung Blog gestern.
„Einige Zahlen
4 neue Bahnhöfe entstehen in Stuttgart. Neben dem neuen unterirdischen Durchgangsbahnhof sind das die S-Bahn-Haltestelle Mittnachtstraße für das künftige Rosensteinviertel, der Haltepunkt am Flughafen und der Abstellbahnhof 8,2 Milliarden Euro an Kosten sind aktuell veranschlagt für S21 - das ist fast das Doppelte der Schätzung der Kostenvereinbarung 57 Kilometer neue Schienenwege baut die Bahn - in Stuttgart kommen die Gleise unter die Erde, die freien Flächen sollen der Stadtentwicklung dienen 18 Brücken schließt das Vorhaben ein - markant im künftigen Stadtbild ist dabei die Neckarbrücke aus Stahlsegeln im Ortsteil Bad Cannstatt 59 Kilometer Tunnelröhren sind geplant - rund 72 Prozent davon sind bereits gebohrt. 16 Tunnel baut die Bahn - mit knapp 9,5 Kilometern wird der Fildertunnel der längste von allen und zugleich einer der größten in Deutschland. Der Neubau der Strecke Wendlingen-Ulm umfasst noch einmal 60 Kilometer neue Gleise, 9 Tunnel und 37 Brücken.
So sollen sich die Reisezeiten im Fern- und Regionalverkehr verkürzen, zum Beispiel zum Flughafen Stuttgart. Von Ulm dorthin soll die Fahrt künftig nur noch 30 Minuten statt 1 Stunde und 35 Minuten dauern. Von Rottweil ist eine Halbierung der Fahrtzeit auf 59 Minuten geplant. Von Tübingen sollen Züge 35 statt 65 Minuten fahren und vom Hauptbahnhof Stuttgart zum Flughafen nur noch 8 statt 27 Minuten.“
____________________________________________
Zusammengezählt: Stuttgart-Ulm benötigt 4 Bahnhöfe (mit U-Bahnstation Staatsgalerie sind es 5!), 117 km neue Gleise, 55 Brücken und 25 Tunnel! Dabei sind die Vorteile des Projekts aber im Laufe der Jahre zumeist abhanden gekommen („2
1 guten Gründe“), Stuttgart 21 ist durch Leistungsminderung des Tiefbahnhofs ein Rückbau. Die angeblichen Vorteile bei den Reisezeiten sind gezinkt (sma-Studie). Der Flughafenbahnhof „wackelt“, nur wenige ICE von und nach Ulm sollen dort halten.
Mein Statement am 12. November 2014 gegen Ende der Anhörung Filderbahnhof in der Filderhalle Leinfelden: "Die guten Gründe sind weitgehend abhanden gekommen und damit ist die Sinnhaftigkeit des Projekts und die Planrechtfertigung dahin.“
Anmerkungen zur Leistungsfähigkeit auch bei Zum Blog aktuell.

der ganze Wahnsinn (1)

10 11. 18 20:24
Schwäbische: „Das ist das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm“

„Das Bahnprojekt Stuttgart - Ulm schließt neben Stuttgart 21 auch den Neubau der Strecke Wendlingen-Ulm ein. So sollen sich die Fahrzeiten im Fernverkehr auf den West-Ost-Verbindungen in Deutschland und Europa verkürzen.

Der Zeitgewinn ist sehr viel geringer als die Zeitverluste während der langen Bauzeit!
Das Bahnhofsvorhaben S21 soll vor allem schnellere Regionalverkehrslinien bringen.
Brisante Studie von SMA: Kopfbahnhof schneidet bei Reisezeiten gut ab (Stuttgarter Zeitung)
Dazu verlegt die Bahn den Verkehrsknoten unter die Erde und macht aus dem Kopfbahnhof eine Durchgangsstation. Die Zahl der Gleise halbiert sich auf acht.
Das bedeutet eine Leistungsminderung um ca 30% und Einbußen bei der Reisequalität.
Auch neue Tunnel und Brücken sollen das Tempo der Züge auf bis zu 250 Kilometer pro Stunde erhöhen.
Höchstgeschwindigkeiten haben viele Nachteile. Es kommt auf gute Verbindungen an wie im angestrebten Deutschlandtakt.

(Einige Zahlen: Der Rest des Artikels steht bei „
Zum Blog aktuell“ und soll morgen kommentiert werden unter dem Aspekt „der ganze Wahnsinn“.)


Retro 2017

09 11. 18 12:44
Stuttgarter Zeitung heute, Schlagzeile: „OB Fritz Kuhn fordert mehr Tempo beim Bauvorhaben“
______________________________________________
Das gab’s von Kuhn schon im Januar 2017, damals geplante Fertigstellung 2021 bei 6,5 Mrd. Projektkosten, inzwischen (illusorische) 2025 und 8,5 Mrd.
„Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. So auch Stuttgart 21, da helfen keine Mahnungen…“(siehe „Kuhniana 5“).


kein zu spät!

08 11. 18 15:05
dlf Kultur: Die Hoffnung stirbt zuletzt, Reportage von der 436. Montagsdemo.
Sehr gut gemachte 7 Minuten mit vielen Orginaltönen.

Baden online: Winfried Wolf „Über den unbeirrten Widerstand“
»Für den Stopp von rückwärtsgewandten und nachhaltig klimabelastenden Technologien und Projekten darf es das Argument ›zu spät‹ nicht geben«: Seit acht Jahren demonstrieren Bürger gegen das Stuttgarter Bahnhofsprojekt. ©dp
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Fernträume als Nebelkerzen

07 11. 18 14:02
Heute sind die Berichte zu Ausbauvorhaben der Schiene überall zu finden, z.B. im SWR und in der WELT. Das soll wohl ablenken vom selbstverschuldeten desolaten Ist-Zustand der Verspätungsbahn. Stuttgart 21 ist schon im Bau und wird nicht genannt, auch vielleicht weil dieser „bestgeplante Dauerengpass“ nicht in den Deutschlandtakt passt und ein Paradebeispiel für schlecht gelingende Projekte ist.


Schmeichelworte

06 11. 18 20:35
Neue Seite oben in der Navigation: „Schmeichelworte zu S 21“, die Liste wird laufend ergänzt, letzter Eintrag heute.


Deutschlandfunk heute

05 11. 18 22:06
Heute in DLF Kultur Reportage zu den Montagdemos:

…Selbst einige Projektbefürworter glauben nicht mehr daran, dass auch diese Zahl (8,2 Mrd.) zu halten ist. Die Projektgegner fühlen sich längst bestätigt: „Bis jetzt ist immer alles so gekommen, wie man es vorhergesagt hat.“

….Statt 2021 soll der Bahnhof im Jahr 2025 fertig sein. Die Projektgegner glauben auch nicht mehr an dieses Datum.
_________________________________________________
Die Projektgegner glauben nicht, die Befürworter (Bahn) wissen es natürlich längst, denn es ist ein Lügenprojekt.



Bahnchaos

04 11. 18 22:33
Augsburger Allgemeine von gestern:
München-Pendler sind sauer: "Gerade ist es echt chaotisch"
(wegen Baumaßnahmen Stuttgart 21 in Ulm)

Tübingen am 29. Oktober, Ansagen 11:00 Uhr:
„der Zug nach Sigmaringen-Aulendorf fällt aus“
„der Zug nach Rottenburg-Horb fällt aus“

Bericht in der
Stuttgarter Zeitung:
„Um ein Schutzdach aufbauen zu können wird der Abgang zur Klett-Passage gesperrt.“
____________________________________________
Die Zeitbilanz „schneller nach Ulm“ ist schon lange hoffnungslos im Keller und wird nie positiv werden.



heute wieder Feinstaubalarm

03 11. 18 16:06
Umweltkiller Stuttgart 21 in Bau und Betrieb

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rote Fahnen

02 11. 18 16:30
„Auch das Milliardengrab "Stuttgart 21" wird gegen alle Widerstände und Bedenken vorangetrieben, die Landesregierung ignoriert alle Alternativkonzepte.“
____________________________________
Das schreibt die
„Rote Fahne“ von der MLPD. Ist das Unterstützung von „der falschen“ Seite?

Blog vom 27.3.2010:
Thomas Braun in der Stuttgarter Zeitung (Link nicht mehr aktiv):
„Zunehmend mischen sich freilich auch Kapitalismusgegner wie die Marxistisch-Leninistische Partei (MLPD) oder die Sozialistische Alternative (SAV) unter die Protestierer – zum Schrecken mancher bürgerlicher Demonstranten.“
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Kommentar: Die Roten Fahnen und Flugblätter der MLPD sind wohl unvermeidlich, wenn auch für die Sache der Kopfbahnhof-Befürworter kontraproduktiv.
MLPD: Ihr habt Eure Chance gehabt im „Sozialismus“ vieler Ländern der zivilisierten Welt. Überall seid Ihr gescheitert, wo Rote Fahnen dominiert haben - das ist bitter für Euch. Lasst die Fahnen und Flugblätter künftig zu Hause und demonstriert mit uns durch Eure Anwesenheit für die bessere Alternative.
An die S-21-Befürworter in den Kommentaren: Die „Roten“ sind eine kleine Minderheit, auch die gehört zur Demokratie. Seht auf Dauerteilnehmer wie Prof. Ostertag und Conradi, Walter Sittler und viele andere aus dem bürgerlichen Lager. Der Protest ist nur zum kleinsten Teil „rot“.



17 mal untauglich

01 11. 18 22:30
Peter Müller an Bahnchef Lutz:
„Allerdings sind wir… schon bei der 18. Planänderung. Das sagt doch wohl alles über das angeblich am besten geplante Projekt aller Zeiten.“


ohne wirkliche Not

31 10. 18 14:42
Ein in Hamburg lebender Freund, gebürtig in Wiesensteig, schreibt mir:
„Hab eben noch kurz die youtube-Darstellung zur DB-Filstalbrücke bei Wiesensteig angeschaut… Auch wenn ich jetzt nicht der Heimatfuzzi bin, das ist echt ein Sündenfall à la Waldschlösschenbrücke in Dresden. Man kann eine Landschaft auch ohne Sinn und Verstand verschandeln und entstellen, traurig, vor allem ohne wirkliche Not.“
_____________________________________________
Leider schweigen die Lämmer (mit Ausnahmen) und nehmen gottergeben hin, was ihnen von oben aufgedrängt wird.

Zur Erinnerung eine Zeitungsnotiz aus den Stuttgarter Nachrichten von 2010:
Stuttgart - Bahn-Chef Rüdiger Grube hat am Freitagabend ein offensives Plädoyer für Stuttgart 21 und die ICE-Neubaustrecke nach Ulm gehalten. Das Milliardenprojekt könne im Zeit- und Kostenrahmen bis 2019 fertig werden, bekräftigt er beim Forum Stuttgart 21.

Grube hat sich dann 2017 aus dem Staub gemacht und ein desolates „Milliardenprojekt“ und eine notleidende Bahn hinterlassen. Ebenfalls aus 2010 stammt das
Memorandum von Prof. Bodack zur Neubaustrecke, wo die „Not“ zur DB-Filstalbrücke ad absurdum geführt wird.


Ewigkeitsbaustelle

30 10. 18 10:57
Für Satire, Hohn und Spott gibt Stuttgart 21 auch aktuell was her:

Die Welt: „Fahrplan der GroKo in Stuttgart-21-Baustelle vermutet“:
Anscheinend ein goldrichtiger Tipp: „Wir haben lauter leere Fahrpläne bis zum Jahr 2021 gefunden“, konnten die Suchtrupps im Areal der Baustelle von Stuttgart 21 verkünden. Für Nahles ein Signal, das optimistisch stimmt: „Einer davon ist bestimmt von uns!“

Polit-Kabarett: Wie die Ewigkeitsbaustelle Stuttgart 21. "Warnse mal dort? Wenigstens schreckt sie Islamisten ab, die glauben: ,Ach, da waren wir ja schon."
_____________________________________________
Im Gegenteil, sollte der Halbtief-Schrägbahnhof je fertig werden, wäre er für Islamisten eher ein magischer Anziehungspunkt: für Terroranschläge.



rot!

29 10. 18 23:44

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Natur beim Wurmbau
28 10. 18 16:08
Aus der Predigt vom letzten Parkgebet vor 3 Tagen:
„Zusätzlich besteht noch die Möglichkeit, dass das Haltestellenprojekt an sich selbst scheitert, dass etwa der Anschluss an die Strecke über das Filstal nach Ulm bei Untertürkheim nicht gelingt und die Bauarbeiter von dem vielfachen Glück, das sie immer wieder hatten, so verlassen werden wie die Kollegen bei Rastatt. Auch kann der Gipskeuper noch vor Fertigstellung einen Strich durch die unvernünftige Planung machen oder ein Hochwasser in der Stadtmitte.“
_________________________________________________
Auch die menschliche Natur kann bei den heute Mächtigen eine Wende bewirken, wenn sie sich davon den Machterhalt versprechen. Ein Dominogeschehen könnte die Folge sein.



die Regierung tönt
27 10. 18 23:15
Aus dem amtlichen Schreiben eines Staatssekretärs (Enak Ferlemann):

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Des Kaisers Mantel deckt die Blößen zu.



Das Schweigen der Lämmer

26 10. 18 22:24
„Warum schweigen die Lämmer“ nennt Professor Rainer Mausfeld sein Buch. Darüber spricht er auch in dem Video mit Ken Jebsen.
_______________________________________________________
Warum Stuttgart 21 gegen jede Vernunft durchgezogen werden kann, hier wird es klar. Der Kaiser ist zwar nackt…



von wegen "im Plan"

25 10. 18 22:37
Heute auf Titelseite Südwestpresse Ulm, Bildausschnitt:

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Wie immer raffinierte Bahn-Propaganda mit Vorschusslorbeeren. In der Untertitelung
- „fast vor dem Abschluss“
- „Ende 2022 soll die Strecke dann fertig sein“
___________________________________________________
Aber welcher Plan ist gemeint? War nicht einmal 2008, 2018…2021 der Plan? Und „Ende 2022 (= Dez.2022)“ heißt nach allen Erfahrungen mit Bahn-Terminen frühestens 2023. Das Endergebnis: „
5 Milliarden Euro für keinen Nutzen“.


Bahnexperte hat abgesagt

24 10. 18 20:26

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In diesem Blog steht seit 01.09.2009 täglich eine

• Information,
• Glosse,
• Satire,
• Karikatur,
• Foto
• Zitat

als Information oder Kritik an Stuttgart 21 bzw. Argument für den Erhalt des Kopfbahnhofs.

(metropolis21.de: Spiegelungen im Archiv der Landesbibliothek zweimal jährlich von 2013 bis 2018)
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Umstieg anders
23 10. 18 23:19
BUND-Vorschlag mit Teilerhalt des Kopfbahnhofs, besser als „best geplant“…

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negative Leuchttürme

22 10. 18 22:09
Stuttgarter Nachrichten heute:
„Bauer ist wohl der prominenteste Spaziergänger dieser Stadt, der nicht nur spaziert, sondern mit offenen Augen durch die Stadt geht und auf das aufmerksam macht, was alles schiefläuft: Mietwahnsinn, Rassismus oder Stuttgart 21.“
_____________________________________________
Erstaunlich, dass die Stuttgarter Nachrichten in Joe Bauer noch eine Art Hofnarren zulassen. Die genialen Karikaturen von Friederike Groß in der Stuttgarter Zeitung zum Thema Stuttgart 21 sind leider schon lang verschwunden.



fakt - faktiger - am faktischsten

21 10. 18 16:16
Die „Fakten“ (Blog gestern) vergehen:

Fakt 5:

-
fakt im Jahr 2017: Fertigstellung 2021, „womöglich“ 2023

-
faktiger schon heute im Jahr 2018: Fertigstellung 2025

-
am faktischsten wird die Fertigstellung aber erst 2030 sein oder „womöglich“ 2036 und am allerfaktischsten an St.Nimmerlein (jedenfalls nicht in der geplanten Form als Tiefbahnhof und Flughafenbahnhof ohne Gäubahn.)

Auch andere „Fakten“ bei den „
10 Fakten“ sind schon umgefaktet worden…
_____________________________________________
Dem „Granatenscheiß“ S21 (B.Palmer) ist mit Vernunft nicht gut beizukommen, weil es ein Projekt der Macht und des Kapitals ist, das macht- und kapitalgesteuert ist. Vernünftige Argumente werden abgestritten, ignoriert oder weggelogen. Bleiben als angemessene Waffen des Widerstands Humor, Satire, Groteske, Scherz, Wortwitz und die Blödelei. Manchmal auch Hohn und Spott wie bei den „
Schmeichelworten“.


Concorde und Titanic

20 10. 18 17:05
Auch noch aktuell wird in der Stuttgarter Hauptpresse bei Artikeln zu Stuttgart 21 die Serie „10 Fakten zu Stuttgart 21“ eingeblendet.

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Das ist ähnlich wie bei „10 Fakten zur Titanic“ und zur Concorde
10 Fakten zur Concorde (Quelle Wikipedia)

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1. Die Concorde war das erste Überschall-Passagierflugzeug im Linienflugdienst für Passagiere, das von 1976 bis 2003 betrieben wurde.

2. Die Flugzeit auf ihren wichtigsten Strecken über den
Atlantik zwischen Paris beziehungsweise London und New York betrug mit etwa 3 bis 3,5 Stunden rund die Hälfte im Vergleich zu modernen Unterschallflugzeugen,

3. Sie erreichte maximal
Mach 2,23 (2.405 km/h). Sie erhielt in der Sowjetunion mit der sowjetischen Tupolew Tu-144 ein Konkurrenzmuster. Die Zelle wurde von Aérospatiale (heute Airbus) und der British Aircraft Corporation (heute BAE Systems) entwickelt und gebaut, die Triebwerke Olympus 593 von Rolls-Royce (Bristol Siddeley) und SNECMA.

4. Der Erstflug war am 2.März 1969.

5. Die Stückzahl betrug 20.

6. Pro Treibstoffeinheit generierte die Concorde nur die Hälfte der Passagierkilometer einer damaligen Boeing 707. Gegenüber der neuen Boeing 747 war es nur ein Drittel.

7. Die Flüge aufgenommen hatten die Flugzeuge gleichzeitig am 21. Januar 1976 mit Flügen nach
Rio de Janeiro via Dakar durch die Air France sowie nach Bahrain durch British Airways Washington aufgenommen werden, diese Flüge waren 1976/1977 zu 90 Prozent ausgelastet.

8. Neben der Wirtschaftlichkeit scheiterte der Betrieb zu mehr und anderen Zielen auch an der mit rund 6000 Kilometern für längere Direktflüge zu geringen Reichweite.

9. Am 31. August 1976 landete eine Concorde erstmals in der Schweiz, auf dem Flughafen Genf. Am 28. April 1979 landete eine Maschine der Air France auf dem trinationalen Flughafen Basel-Mülhausen.

10. Die futuristische Concorde wurde von der Presse auch als „Königin der Lüfte“ gefeiert.
____________________________________________________________
Die 10 Fakten stimmen! War da noch was? Ja!! Das Wesentliche und Wichtigste fehlt! So auch bei den „10 Fakten (2017)“ (kommentiert von S.B.)


Jesus spricht

19 10. 18 23:00
Lukas 14, 26-28
„28. Denn wer von euch, der einen Turm bauen will, setzt sich nicht zuvor hin und berechnet die Kosten, ob er es hat zur Ausf
ührung?
29. Auf daß nicht, so er den Grund gelegt,
und nicht vermag es zu vollenden, alle, die es schauen, anfangen, ihn zu verspotten,
30. Und zu sagen: Dieser Mensch fing an zu bauen, und vermochte es nicht zu vollenden.“



Chance gehabt und vertan!
18 10. 18 19:48
Aus swp.de heute: „Wäre seine Partei (SPD) an der Macht, so Stoch, dann würde die Kinderbetreuung kostenfrei werden, bis ins Jahr 2025 immerhin 500 000 Wohnungen geschaffen, der öffentliche Nahverkehr auch als Antwort auf den Dieselskandal großzügig ausgebaut…
…Beim Thema Verkehr bekamen die Grünen ihr Fett ab.
Rivoir nannte den Verkehrsminister Winfried Hermann den „obersten Fahrdienstleiter im Land“, der immer gegen Stuttgart 21 gewesen sei, bei der Einweihung in ein paar Jahren aber dann vorne dran im Zug sitze.“
_______________________________________
Herr Stoch, Die SPD war an der Macht, als sie dem Verkauf von 20.000 LBS-Wohnungen an die Heuschrecke Patrizia zugestimmt hat, bereits mit großem Gewinn weiterverkauft. Die Mieter leiden Not und sind für die SPD verloren.
Zu Rivoir: Reines Wunschdenken ist, dass Stuttgart 21 „in ein paar Jahren“ eingeweiht wird. Die SPD begünstigte das Eisenbahn-Zerstörungsprojekt gegen jede Vernunft (Blog gestern). Ihnen ins Stammbuch vom Experten Karl-Heinz Rößler:
"Stuttgart 21 ist eine reine Geldverschwendung, die nicht nur keinen Nutzen hat = keine Fahrzeitverkürzung, sondern sogar schädlich ist, indem die Kapazität des Bahnknotens Stuttgart stark verringert wird.“  (Blog3.9.2018)
(per E-Mail an Herrn Stoch weiter geleitet.)



Sargnagel

17 10. 18 18:54
Aus alten Blogs:
Der Niedergang der SPD im Ländle hat auch mit Stuttgart 21 zu tun.
„Der SPD hat der Einsatz für Stuttgart 21 sogar extrem geschadet, weil ihre Anhängerschaft extrem gespalten ist bei dem Thema...“ (Politikwissenschaftler Gabriel aus Stuttgart in der Stuttgarter Zeitung.)
Die Parteiführung hat nicht auf die eigenen Mitglieder gehört,
eine Mitgliederbefragung (Veröffentlicht am 30.09.2010) zu einem möglichen Baustopp von Stuttgart 21 ergab folgendes Ergebnis:
Abgegebene Stimmen 483 Wahlbeteiligung: 40,7%
Davon stimmten 68,1% für einen Baustopp.
Für die geplanten Ausführung von S21 stimmten 30,6%.
1,3% Enthielten sich der Stimme.

"Wir sind für Stuttgart 21, weil die SPD der Überzeugung ist, dass diese Planung besser ist als andere, dass die Kosten– Nutzenplanung besser ist als bei anderen. Und weil wir wollen, dass mehr Verkehr auf die Schiene kommt und dass man Stuttgart vernünftig anbindet. [...] Wenn deutliche Mehrkosten auftreten sollten, werden wir erneut dieses Kosten– Nutzenverhältnis prüfen und eine ganz rationale nüchterne Position dazu finden."
Nils Schmid, 28.11.2009
__________________________________________________
Von wegen „ganz rational“! Die maßgebenden S21-Politiker verharren bei allen Hiobsbotschaften in einer Art Schockstarre.



weshalb?

16 10. 18 21:36
LESERBRIEF an das Schwäbische Tagblatt

(Volker Rekittke beschrieb in seinem "Übrigens" vom 1. Oktober den Versuch, von A nach B zu gelangen.)

Die Weshalb-Fragen im
Leserbrief von Dorothee Esche vom 15. Oktober sind noch zu ergänzen:

Weshalb behauptet auch Bahnchef Lutz wie seine Vorgänger, der fällige Ausstieg aus dem Eisenbahn-Zerstörungsprojekt Stuttgart 21 sei teurer als der Weiterbau, eine ganz unsinnige Behauptung wider besseres Wissen unter Geheimhaltung der Berechnung?

Weshalb werden die neuen Erkenntnisse zu Umweltbelastung, Hochwasser, Brandschutz und Verkehrsbedarf weitgehend ignoriert?

Matthias Richling sagte schon 2009: „Bei Stuttgart 21 steht die Vernunft leider ganz hinten in der Warteschlange." Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat die Vernunft und Natur gegen sich. Es ist schon heute gescheitert im Hinblick auf Ökologie, Bauzeit, Kosten, Wirtschaftlichkeit und Leistungsfähigkeit.



nicht bierernst...
15 10. 18 23:07
…sondern mit Freude dabei! Vier von der Capella Rebella:

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na bitte...

14 10. 18 10:45
…Großprojekte können gelingen! Nicht jedoch S21, das Scheitern ist absehbar.
Foto S.B. vorgestern bei einer Hafenrundfahrt:

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Kommentar und weitere Fotos bei Zum Blog aktuell.


selbsterklärend...

13 10. 18 21:01
…zum Blogeintrag gestern

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nicht bei S 21?

12 10. 18 11:05
Gestern:

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Im Tunnelsystem und Schiefbahnhof S 21 ist ein Zugbrand ausgeschlossen?


Macht und Vernunft

11 10. 18 23:23
Thomas Felder an Bundesverkehrsminister Scheuer:
„Im unterirdischen achtgleisigen Schiefbahnhof wird kein Taktfahrplan mehr möglich sein, wenn der oberirdische sechzehngleisige Kopfbahnhof einmal abgebaut ist. Dieser allein aber ist heute schon ideal ausgestattet für Ihr Vorhaben (siehe
hier)." 
_______________________________________________
Lieber Thomas,
Matthias Richling sagte 2009 in einem Interview: „Bei Stuttgart 21 steht die Vernunft leider ganz hinten in der Warteschlange." Vernünftigen Argumenten ist die Politik der Macht bei S21 seither nicht zugänglich.



aus der Rede

10 10. 18 19:42
Schluss der Rede von Christoph Hofrichter, Schauspieler, Regisseur und Mitglied des Bezirksbeirats in Obertürkheim, auf der 436. Montagsdemo am 8.10.2018:

„Eine miese, verlogene, kaltblütige Volksverdummung!“
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Wikipedia zu Christoph Hofrichter


S 21: "hochriskantes Pilotprojekt"

09 10. 18 22:53
Rede Dr. Laternser gestern auf der Montagsdemo: „Riskanter Tunnelbau in und um Untertürkheim“

„Stuttgart 21 bleibt grundwassertechnisch ein hochriskantes Pilotprojekt.

F
ür eine technisch blamable und völlig unwirtschaftlichen Politiker-Bahnverknotung wird das lebenswichtige Naturgut Wasser und eine ganze Stadt gefährdet.“
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Dr. Laternser warnt vom Projektbeginn an immer wieder wegen der komplizierten Geologie vor dem Tunnelwahn Stuttgart 21. Irrwitziger Tunnelbaugroßversuch Stuttgart 21 im quellfähigen Anhydrit unter einer Großstadt (2017)


Satire-Mail an mich

08 10. 18 19:27
E.Sch.: „Hiermit möchte ich Dich aus Anlass der Fertigstellung von S21 einladen! Dies zwar leider etwas verzögert, weshalb ich selber nicht dabei sein kann, denn ich musste vorher das Zeitliche segnen. Auch Du wirst mit der Teilnahme vielleicht etwas Schwierigkeiten haben, aber vielleicht klappt's doch noch.

Nun ist dieses
2028 endlich eingetreten, halt nicht 2021, hat kaum mehr gekostet, nur schlappe 10 Milliarden, und wir sollten uns glücklich schätzen, dass das best geplante Projekt aller Zeiten doch noch so rasch uns den Anschluss an die Welt gebracht hat. Man war ja von Anfang an sehr skeptisch (weißt Du noch?), und nun können endlich auf den neuen 8, statt der originär 16 + 1 Gleisen, die Züge gleichzeitig hinter- und übereinander fahren und so die mindestens doppelte Kapazität des vorhandenen Bahnhofs erreichen.

Man muss nur etwas aufpassen, dass man auf den leicht abschüssigen Bahnsteigen nicht abgleitet und im Brandfall gut mit Atemschutz ausgerüstet ist. Statt der ausgefallenen Aufzüge kann man auch gern die zahlreichen behinderungsfreundlichen Treppenanlagen benützen.“
____________________________________________________
Der gute E.Sch. ist nicht ganz dem Laufenden, wählt aber die Satire als angemessene Form der Kritik. Die Fertigstellung von S21 findet nicht 2028, sondern vermutlich frühestens 2030 oder am St. Nimmerleinstag statt und an Kosten auch für eine Sparversion oder Kombilösung werden weit mehr als 10 Milliarden vergeudet sein.



Karrieren

07 10. 18 23:46
„Vom Hausbesetzer zum Hausbesitzer“ - so die berliner Wandlung eines schwäbischen Rebellen im Schauspiel „Global Player“ Theater Lindenhof.

Einst schob
Werner Wölfle als profilierter Gegner von Stuttgart 21 auf Demos 2010 sein Fahrrad neben mir her, heute fährt er vermutlich im Dienst-Mercedes mit Chauffeur als Stuttgarter Bürgermeister und man hört von ihm in Sachen S 21 keinen Pieps mehr. Freiwilliger oder dienstlich verordneter Maulkorb?

Gefunden (Quelle fehlt, vermutlich Zeitungsartikel):
„Erst versucht man, den braven Bürgern das Projekt Stuttgart 21 als Konjunkturprogramm zu verkaufen – und dann finden die maßgebenden Herren nicht einmal einen Termin, ihre Unterschrift zu leisten“, so Werner Wölfle, MdL und Fraktionssprecher der Grünen im Stuttgarter Rathaus. „Ein weiterer Höhepunkt im langen Reigen der Grotesken und Possen um den Tiefbahnhof“.
„Gefragt sind nicht bunte Info-Pavillons, gefragt sind vertrauensbildende Antworten: Wie steht es mit der Wirtschaftlichkeit des Projekts? Wo liegen die Risiken? Weswegen zögert die Bahn? Wer zahlt, falls die Mittel samt Risikozuschlägen nicht ausreichen? Immerhin geht es um Steuergelder.“, so Wölfle.



reine Schönfärberei

06 10. 18 13:50
Aus dem BUND-Positionspapier: »Neupositionierung«
„S
ämtliche Kostenberechnungen und Zeitpläne der Bahn waren reine Schönfärberei, welche einzig und allein dazu dienten, das umstrittene Vorhaben politisch durchzusetzen. Getäuscht wurden auch die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Volksabstimmung – Geschäftsgrundlage der Abstimmung war der von der Bahn zugesagte verbindliche Kostendeckel von 4,5 Milliarden Euro und nicht die Frage, ob Stuttgart 21 realisiert werden soll, koste es was es wolle.“
___________________________________________
Kann aus einem solchen
Lügenprojekt etwas Positives entstehen?


"aber etwas fehlt..."

05 10. 18 10:30
Kritik des Aktionsbündnis an Stuttgart 21 und damit am Kombi-Modell-Vorschlag des BUND (Stuttgarter Nachrichten):

  • Tunnelbau und Schienenverkehr im Anhydrit mit Dauer-Störanfälligkeit,

  • fehlender Brandschutz,

  • erhöhtes Risiko von Überflutung,

  • Terror-Risiken und

  • weiterer klimabelastender Betonverbrauch

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Mir fehlen bei dieser Kritik vor allem noch
  • öde Tunnelfahrten im Fernverkehr ohne Blick auf die Stadt („optische Kastrierung“ Stuttgarts)

  • fehlende Barrierefreiheit zu ebener Erde, verminderte Reisequalität

  • Unterbrechung/Zerstörung des Schlossgartens

(Blogtitel „aber etwas fehlt“ aus Brecht, Mahagonni)



Alles umsonst?

04 10. 18 23:41
Detaillierte Vorbereitung für die geplante Großdemo in Stuttgart und bundesweit:

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Frankfurter Rundschau:
„Die Polizei Aachen hat die für Samstag geplante Großdemonstration „Wald retten - Kohle stoppen“ am Hambacher Forst nicht genehmigt. Es bestünden „erhebliche Gefahren für die öffentliche Sicherheit bei der Durchführung der Versammlung“, teilte die Polizei am Donnerstagabend mit.“
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Läuft das riesige Bürger-Engagement gegen den Braunkohleabbau Hambacher Forst ins Leere? Die Polizei als „willige Vollstrecker“ für die RWE-Interessen wie am Schwarzen Donnerstag für die Mappus-Klicke?



Parallelen zum Schwarzen Donnerstag

03 10. 18 17:57
Hambacher Forst wird geräumt, es gibt viele youtubes davon:

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Zur Großdemo am Samstag fahren auch Busse aus Stuttgart. Ein Frontbanner:

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erneutes Umdenken?

02 10. 18 23:24
Aus E-Mail von M.R.:
„Es war allen „Wissenschaftlern“ seit Beginn der Komödie S21 klar, selbst dem Oberguru Dr. Geißler, daß der angestrebte Leistungszuwachs mit der derzeitigen Planung nicht zu erreichen war. Allen voran Werner Stohler von der SMA in seinem Stresstest-Gutachten…
Unstrittig ist daher eine Doppelstocklösung, die mit sanierten oberen Gleisen - übrigens auch schon im Lageplan zu PfA 1.1 als nördliches Bahnhofsgebäude dargestellt - den Tiefbahnhof und damit auch den vorbeugenden Brandschutz entlastet. Deshalb ein erneutes „Umdenken jetzt“.
____________________________________________
Zwei Lager stehen sich derzeit scheinbar geschlossen und unverrückbar gegenüber: die Stuttgart-21-Befürworter und die Baustopp- und Kopfbahnhof-Verfechter. Ob sie sich mit der Doppelstock = Kombilösung ähnlich dem
BUND-Positionspapier abfinden könnten? M.R. aus dem Kopfbahnhof-Lager plädiert dafür. Das würde aber eine weitere Zeitverzögerung bedeuten, die Gefahren des Tunnelsystems und des Schrägbahnhofs blieben bestehen und das „Rosensteinviertel“ müsste gewaltig abgespeckt werden.


wegducken oder besinnen?

01 10. 18 18:55
Sehr gut platzierte Großanzeige (1/1 Seite!) in der FAZ vom Sa 29. 9. 2018

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In den ICEs wurde diese Ausgabe nicht wie sonst üblich in der 1.Klasse ausgelegt, ein spezieller Zwangs-Vogel-Strauß der Bahn-AG für ihre Kundschaft. Den Skandal S 21 kann die Bahn aber nicht ganz verheimlichen, er dringt längst durch alle Ritzen. Ich hoffe, alle Abgeordneten in Berlin bekommen die Großanzeige mit deutlichem Anschreiben in ihre Post, damit sie sich nicht mehr so leicht wegducken können.


Hausverbot

30 09. 18 20:56
Riesenbanner von Robin Wood, spektakulär bei der gestrigen Großdemo vom Dach des Bahnhofs entrollt:

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Die 4 AktivistInnen und Aktivisten bekamen für drei Jahre Hausverbot und dürfen nur mit gültiger Zugfahrkarte zum gebuchten Zug gehen und sich ansonsten nicht im Bahnhof aufhalten. Das Hausverbot wurde für den ganzen Bahnhof samt Bahnhofstoilette ausgesprochen. Dürfen sie auch eine gebrechliche Oma nicht am Bahnsteig abholen?


Großdemo heute…

29 09. 18 20:53
…gegen Stuttgart 21, gesteuert von „einer mafiosen Interessengemeinschaft aus skrupelloser Politik, aus Bau-, Auto- und Immobilienkonzernen“ (Zitat Dr. Angelika Linckh, Moderation). Gelungene Video-Aufzeichnung hier.

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Post an den BUND
28 09. 18 13:42
Aus dem Offenen Brief von Thomas Felder an BUND-Dahlbender:
„Jahrelang schwieg der BUND zu S21 um jetzt in einer »Neupositionierung« den alten Hut zu schwenken, unter dem schon Heiner Geißler seiner Zeit entschwand: die »Kombi-Lösung«. Versöhnlich stimmt mich aber gleich zu Beginn Ihr Klartext zur »Volksabstimmung« – sinngemäß: Mit der ihr vorausgegangenen Informationspolitik sei diese nichts anderes als eine systematische Täuschung aller Entscheidungsträger und schließlich auch der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes gewesen. Der Geist des Abstimmungsergebnisses sei zunehmend in Frage gestellt... Schön, dass der BUND es nun auch so sieht und kommuniziert! In seiner aktuellen Rede »Ein möglicher Zeithorizont bei Umstieg 21« (siehe PDF-Anhang) bezog Martin Poguntke ausführlich Stellung dazu.“



sagt Bopp (3)

27 09. 18 19:23
…Mit dem Erhalt der Gleise „würde die Stadt weiter zerschnitten bleiben“… sagt Bopp
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Warum ist das unsachlich und eine „billige Ausrede“ (Blog Bopp (1)? „Zerschnitten“ ist eine unzutreffende Vokabel. Die Gleise nach Feuerbach und Cannstatt wurden gelegt, als es dort noch gar keine „Stadt“ gab. „Die Stadtteile im Stuttgarter Norden und Osten wachsen wieder zusammen“ - diese Behauptung in den
„21 guten Gründen, Nr.13“ ist schlichtweg falsch.
Auch künftig bleiben als einzige Verbindungsstraßen zwischen Nord und Ost die Wolframstraße und die Pragstraße bzw der künftige Rosensteintunnel. Es bleibt die Trennung durch die 7-spurige B 14. Die sogenannte „
Jahrhundertchance“ mutiert zunehmend zum Jahrhundertunglück für Stuttgart.


sagt Bopp (2)

26 09. 18 12:25
„außerdem sei diese Infrastruktur 100 Jahre alt und müsse ersetzt werden“, sagt Bopp…
__________________________________________________

Warum ist das eine „billige Ausrede“ (Blog gestern)? Es erinnert an die Behauptung von 1997: „… Stuttgart braucht in jedem Fall eine grundlegende Verbesserung seiner Bahnverkehrs-Anbindung. Der jetzige Hauptbahnhof kann das Fahrgastaufkommen des Jahres 2010 in keiner Weise mehr bewältigen. „Stuttgart 21“ ist daher kein Prestigeprojekt, sondern die logische Konsequenz sachlicher Überlegungen und klarer Fakten. …“
2010 war dann der Kopfbahnhof der pünktlichste Großbahnhof Deutschlands und bewältigte das „Fahrgastaufkommen“ spielend. Die Prognose war also grottenfalsch wie das ganze „extrem dümmliche“ Stuttgart 21“ (Zitat Ralf Laternser).
„Infrastruktur 100 Jahre alt“: das trifft auch auf die Kopfbahnhöfe Frankfurt, Leipzig und München zu, die deshalb keineswegs ersetzt werden müssen!



sagt Bopp (1)

25 09. 18 22:16
Stuttgarter Nachrichten, Regionalhäuptling Bopp zur BUND-Initiative:

…Mit dem Erhalt der Gleise „würde die Stadt weiter zerschnitten bleiben“, außerdem sei diese Infrastruktur 100 Jahre alt und müsse ersetzt werden, sagt Bopp…

Nun aber sei der von S- und Gäubahnhalt getrennte Tiefbahnhof unter der Messe-Piazza beschlossen. „Man kann nicht mehr zurück“, sagt Bopp… ______________________________________________
Karren verfahren, „man“ kommt am Flughafen auch nicht vorwärts. Die Bopp-Behauptungen sind billige Ausreden.



wilde Spekulationen

24 09. 18 23:31
Aus der heutigen Rede von Martin Poguntke auf der Montagsdemo (min.31:20):
“Was den BUND geritten hat mit seiner Kombi-Bahnhof-Idee genau jetzt an die Öffentlichkeit zu gehen?… Wilde Spekulationen gibt es…, aber wir wissen’s alle nicht“.
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Großdemo nächsten Samstag

23 09. 18 22:42

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Was muss „Stuttgart 21“ für ein Projekt sein, wenn es mit solcher Brutalität durchgesetzt werden musste?
Und was müssen das für Politiker sein, die bis heute alles unternehmen, um das Scheitern dieses Projekts zu verhindern, obwohl es inhaltlich niemand mehr für sinnvoll hält? Im Gegenteil: Es ist ein vielerlei Hinsicht zerstörerisches und gefährliches Projekt.



Der Dichter spricht (62)

22 09. 18 15:49
Aus E-Mail an mich zum Bericht in der Stuttgarter Zeitung von einem profilierten Stuttgarter und Kopfbahnhof-Befürworter:
„BUND Dahlbender & Pfeiffer: für Umstieg21 ein schwerer Schlag ins Kontor. Ich rätsle (und habe die Antwort nicht gefunden), was die beiden zum jetzigen Zeitpunkt zu diesen Statements getrieben hat. Meine Erinnerung an sie ins Jahr 2010… ist so anders, dass ich das (noch) nicht zusammenkriege.“
_________________________________________________

„Hier ist ein Fall, wo man beim Denken nichts gewinnt;
Man wird nur tiefer dumm, je tiefer daß man sinnt.“
Goethe, Werke Bd.7, aus „Die Mitschuldigen“ S.174, Cotta 1853


wer bietet mehr (7)

21 09. 18 12:41
Stuttgarter Zeitung von gestern:
„Die im Aktionsbündnis Kopfbahnhof21 organisierten S-21-Gegner beharren auf einem Abbruch des Projekts. Der Tiefbahnhof soll laut Bahn AG Ende 2025 in Betrieb gehen. K21 rechnet mit 2028 bis 2030, der Wohnungsbau auf den Gleisanlagen in der Stadt könne nicht vor 2031 beginnen.“

Zur Erinnerung:

Prognosen 1997: „Hier kann gebaut werden, sobald (im Jahr 2008) der neue Bahnhof fertig ist.“
Juni 2009: Architekt Ingenhoven: „…Fertigstellung im Jahr
2018 oder 2019“ (Veranstaltung im Haus der Wirtschaft)
August 2009: „…Inbetriebnahme
2019/2020 geplant." Wolfgang Drexler, Sprecher des Bahnprojektes Stuttgart-Ulm: (www.das-neue-herz-europas.de/aktuelles, Link nicht mehr aktiv)

  • 20. Oktober 2017: „Die amtierende Bundesregierung baut unverändert darauf, dass das milliardenschwere Bahnprojekt Stuttgart 21 Ende des Jahres 2021 in Betrieb gehen kann.“

  • 20. Oktober: „Vor Ende 2023 wird Stuttgart 21 nicht fertig.“

  • 27. Oktober: Es kann 2024 werden.

  • 6. November: Der Bau von S 21 kann sich bis Ende 2025 hinziehen.

  • 7. November: Option 2026

  • 15. Dezember 2017: Kritiker „raunen“ 2028

  • 24. April 2018: „…wird es aus Sicht des S21-Kenners (Boris Palmer) 2030 werden.“ Stadthaus Ulm: *SÜDWEST PRESSE Forum* mit Boris Palmer (OB Stadt Tübingen)

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Am Leuchtturmprojekt Stuttgart 21 wird derzeit kräftig gekratzt: Flughafenbahnhof soll entfallen, Tiefbahnhof auf 2 Bahnsteige reduziert werden, der Kopfbahnhof zur Hälfte bestehen bleiben (
BUND und VCD), Gäubahn soll erhalten bleiben, Wende- und Wartungsbahnhof Untertürkheim abgespeckt werden…


Angst vor Wahrheit

20 09. 18 23:16
Aus einem Brief an einen FDP-Politiker von Jobst Knoblauch:
„Sie haben genauso wie die anderen beratungsresistenten, die Fakten ignorierenden Landtagsabgeordneten Angst vor der Wahrheit, Angst vor Gesichtsverlust. Lieber lassen Sie den Karren weiterlaufen, stecken den Kopf in den Sand, als dass Sie sich die „Blöße“ geben würden, Ihre Meinung zu ändern.“



Fake-Erfolgsmeldung

19 09. 18 19:52
Zum Ende des gestrigen Blogs „dp aua!“ schreibt einer meiner kompetenten Blogleser auf Nachfrage:
„Du hast ganz recht: Selbst in der weit gediehenen Weströhre des Fildertunnels fehlen noch fast 400m, siehe Tabellen anbei vom 10.09. von der
S21-Seite 20180910 … Für Wangener und Feuerbacher und Cannstatter Tunnel stimmt die Aussage, dass sie am Hbf angekommen sind - "leider" aber alle 3 noch an keinem der gegenüberliegenden Enden! Also wieder eine Fake-Erfolgs-Meldung, die von der Formulierung her suggeriert, dass sie am anderen Ende begonnen hätten und nun in der Bahnhofsgrube angekommen seien…“


dp aua!

18 09. 18 23:35
Hallo dpa, ein schwaches Bild, sich von der DB-Bahn so (an der Nase herum) führen zu lassen und überall fragwürdige Propaganda zu verbreiten, zum Beispiel in der Pforzheimer Zeitung:

Etwa Halbzeit bei Bauarbeiten für Stuttgart 21
Stuttgart.
Bergfest am Stuttgarter Hauptbahnhof? Womöglich ist die Halbzeit bei den Bauarbeiten am lange Zeit umstrittenen neuen Tiefbahnhof in diesen Monaten erreicht.
Man liege bei der gewaltigen Baustelle im Stuttgarter Stadtkessel im Zeitplan, bestätigte ein Projektsprecher. Demnach will die Bahn Ende des Jahres 2025 fertig sein. Gebaut wird dort seit 2010. Die Tunnelröhren aus allen Richtungen seien an der Baustelle angekommen, hieß es.
__________________________________
Verräterische Wortwahl!
Etwa: lanciert von der Projektbau DB Bahn, die positive Meldungen so oft wider besseres Wissen verbreiten lässt, um die Bevölkerung zu übertölpeln mit positiver Stimmungsmache und „faktenresistenten Werbesprüchen“.
Bergfest: eigentlich wird seit der „Prellbockanhebung“ 2010 immer mit großem Aufwand gefeiert, wenn ein Teil fertig ist. Warum nicht bei der „Halbzeit“?
Womöglich: also fraglich und deshalb lieber kein Bergfest?
lange Zeit: nein, immer noch dauert der starke Widerstand an!
Man liege…bestätigte ein Projektsprecher: eine Propaganda-Quelle!
Demnach will: unglaubwürdige Absichtserklärung entgegen anderer Prognosen
hieß es: Augenwischerei! „Die schwer in Verzug befindlichen S21-Bauer feiern fast schon am laufenden Band Pseudo-Tunneldurchbrüche, und haben doch noch nicht einen Tunnel wirklich bis zu seinen je zwei Enden ausgebrochen!“ Der Durchbruch eines Fildertunnels bis zur „Baustelle“ wurde noch nicht gefeiert, die heikle Schlussstrecke fehlt und im Tal wartet die große Doline…


Großdemo, kommt alle!
17 09. 18 23:38

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Mappus ante portas? (3)

16 09. 18 16:21
Portrait Stefan Mappus in swr2:
„Stefan Mappus gilt heute als Prototyp des politischen Haudrauf. Er ließ Wasserwerfer und Schlagstöcke auf "Stuttgart 21"-Demonstranten los, schmuggelte ein Milliardengeschäft verfassungswidrig am Landtag vorbei…“
_______________________________________________
„Eine Rückkehr in die Politik schließt der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) nicht aus. Die CDU müsse sich aber strategisch neu ausrichten, sie sei bereits seit Jahren falsch unterwegs, sagt er im SWR-Film "Die Stefan-Mappus-Story: Absturz eines Politikers – Zeitenwende in Baden-Württemberg", der am Donnerstagabend ausgestrahlt wurde.“

Ante Portas? Der ehemalige MP Mappus ist für den „Schwarzen Donnerstag“ verantwortlich, er hat sich aber nie dazu bekannt viel weniger sich dafür entschuldigt. Wenn er sich jetzt vorstellen kann, in die Politik von Baden-Württemberg zurückzukehren, so scheint das für die meisten politisch interessierten und informierten Menschen unvorstellbar.


Mappus ante portas? (2)

15 09. 18 21:35
Retro-Blog vom Juli 2014: Mappus nach dem schwarzen Donnerstag, Rede im Landtag, Minute 3:35

„Baden-Württemberg braucht Stuttgart 21.“
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Das wurde damals von den Befürworterparteien heftig beklatscht; es fällt diesen aber heute sehr schwer, die Sinnhaftigkeit von Stuttgart 21 zu belegen. Die
„21 guten Gründe für Stuttgart 21“ sind mehr als brüchig geworden, sie erwiesen sich als eine Sammlung von falschen Werbesprüchen, Halbwahrheiten und Luftnummern!“ (Schluss meiner Büttenrede vom Rosenmontag 2014).


Mappus ante portas? (1)

14 09. 18 23:08
Mappus am Tag nach dem Schwarzen Donnerstag:
„...ich möchte mich nicht in 20 oder 30 Jahren von unseren Kindern und deren Kindern fragen lassen müssen, warum wir diese einmalige Chance nicht ergriffen haben…“
______________________________________
Herr Mappus, was ist aber, wenn Ihre Kinder fragen, warum Sie damals so eine krasse Fehlplanung, so ein riskantes Projekt mit aller Gewalt durchgesetzt haben, das so großes Unglück über die Stadt Stuttgart und die Bahn gebracht hat?
„Einmalige Chance“ ist mit Blick auf die Realität auch die Chance zum Scheitern, zum jahrzehntelangen Leidensweg der Stuttgarter und der Bahnreisenden. Dafür können Sie die Verantwortung keinesfalls übernehmen.



Augen zu und durch!

13 09. 18 23:28
Werner Sauerborn im Interview:
„Der Blick aufs große Ganze fällt bei Stuttgart 21 leider desaströs aus.“



erhöhte Gefahrenlage bei Stuttgart 21

12 09. 18 20:24
swr2.de: „Am Stuttgarter Hauptbahnhof herrschte Krieg in der Nacht zum Mittwoch - zumindest eine Simulation davon. Sieben Stunden lang haben hunderte Beamte von Bundes- und Landespolizei gemeinsam mit Feuerwehr, Bahn und Technischem Hilfswerk den Albtraum geübt: einen Terroranschlag mitten im Herzen Stuttgarts…

„Nach den Anschlägen wie in Paris oder Berlin brauche die Polizei neue Einsatzstrategien, so Holzem. Es sei möglich, dass Streifenpolizisten nun mit besonders gefährlichen und kampferprobten Verbrechern zu tun bekämen. Die Terror-Bedrohung sei anhaltend hoch.“
__________________________________________
Im geplanten S-21-Bahnhof ist eine Terrorbekämpfung ungleich schwieriger als im heutigen Kopfbahnhof. Bereits 2015 warnte der Bahnexperte Karl-Heinz Rößler vor den Risiken neuer Großprojekte:
„Wegen der erzielbaren maximalen Aufmerksamkeits-Wirkung und der
ungeheuer großen Zahl an möglichen Opfern sind der Zweite S-Bahn-Tunnel in München wie auch die beiden Prestige-Vorhaben Fehmarnbelt-Tunnel und Stuttgart 21 nach ihrer Fertigstellung willkommene Angriffsziele für zu allem entschlossenen Verbrecher. Es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis diese Terroristen zuschlagen.
…Diese Gefahrenlage müsste verantwortungsvolle Planer und Politiker, die es mit der Sicherheit der Reisenden ernst meinen, eigentlich dazu veranlassen, die drei genannten Projekte ganz fallenzulassen.“


ärgerliche "10 Fakten"
11 09. 18 23:20
Blog vom 16. Juni 2018:
Auch noch
aktuell (gestern 10. September 2018 ) wird in der Stuttgarter Hauptpresse bei Artikeln zu Stuttgart 21 die Serie „10 Fakten zu Stuttgart 21“ eingeblendet.unadjustednonraw_thumb_d6ea
Verantwortlich bzw. federführend dafür ist der Redakteur Christian Milankovic.

Hallo Herr Milankovic,

das ist ähnlich wie bei „10 Fakten zur Titanic“: unadjustednonraw_thumb_cc42

  • die Titanic war 1912 das größte Schiff der Welt

  • Bauzeit von 1908 bis 1912

  • war ein Linienschiff und Luxusdampfer

  • hatte 4 Schornsteine

  • das Bestelldatum war der 1. August 1908

  • die Länge war 269,04 m, die Breite 28,19 m

  • Maschinenleistung 51.000 PS

  • Dienstgeschwindigkeit 21 kn (39 km/h)

  • bei der Jungfernfahrt gab es einige Warnungen vor Eisbergen

  • sie hatte 2.224 Passagiere


_________________________________
Die 10 Fakten stimmen! War da noch was?
Ja!! Das Wesentliche und Wichtigste fehlt! So auch bei Ihren „10 Fakten (2017)“ (kommentiert von S.B.)


abenteuerlich

10 09. 18 23:39
„…dieses abenteuerliche Großprojekt vor unserer Haustür“
(Norbert Bongartz im Video der 432. Montagsdemo gegen S21 am 10.9.2018)


Verschwörungstheorie?

09 09. 18 22:24

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Zitat: „Aus meiner Sicht ist die Montagsdemo und das Tun ihrer Juristen nur Augenwischerei und Volksberuhigung !!!!!“


"so geht es noch heute"

08 09. 18 23:12

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J.W.v.Goethe Werke Bd. 37

Trifft auch auf Stuttgart 21 zu, es geht um die „eigene Sicherheit und Dauer…Hier ist weder von Gefühl, noch von Überzeugung die Rede“. Es geht auch heute um Stellunghalten in den „Parteyen“, nicht um Vernunft.


einige Schmeichelworte zum Leuchtturmprojekt

07 09. 18 16:01
(gesammelt in den letzten Monaten, aus Presse, Internet, E-Mails…Quellen vorhanden)

…die „größte Fehlentscheidung der Bahngeschichte“ (Verkehrsminister Winfried Hermann)

Untergangsprojekt Stuttgart 21

Wahnsinnsprojekt

Milliardenmonster

Pleitebahnhof

Experimental-Konstrukt S21

S21-Murks

Monsterprojekt

Murksbahnhof

Desaster Stuttgart 21

Milliardengrab


Skandal-Projekt

gigantische Misswirtschaft

ein Irrsinn

das S21-Fiasko

hoch umstrittenes Projekt

Eisenbahn-Zerstörungsprojekt
___________________________________________
Trotzdem einfach weiter so?



Info für meine Blogbesucher

06 09. 18 23:43
Statistik der letzten 12 Monate

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unter aller Kanone

05 09. 18 10:37
Viele Prominente haben ihre Meinung zum Schadprojekt S21 geändert und es auch öffentlich bekannt.
Bahnhofsarchitekt Prof. Frei Otto warnte wegen der Risiken des Projekts Stuttgart 21 und fragte: "Ist es richtig, den Bahnhof an die sensibelste Stelle, das Zentrum der Aue von Stuttgart zu bauen?" Sein Fazit 2011: „Ein Neuanfang ist unumgänglich“. Sehr schäbig, dass inzwischen nur noch Architekt Ingenhoven in der Stuttgarter Presse als Schöpfer des Bahnhofs genannt wird!

liederlich (Blog vom 26.1.14)
Ab Minute 1:04 sprach gestern in der Sendung "Klassik extra" als Gast im Studio der bekannte Architekt und Stadtplaner Prof. Arno Lederer ausführlich über Stuttgart 21 (ca 7 Minuten) Arno Lederer hat die Preisentscheidung für den Ingenhoven-Entwurf S21 mitgetragen. Zitate aus seinem Statement:

... "nun hat sich aber hinterher herausgestellt, dass die Technik doch viel schneller weiter kam...damals hat man noch die Züge reingefahren mit der Lokomotive, umgehängt, Lokomotive rückwärts rein…

... die Denkmalspflege, hat man uns gesagt, hat das Haus frei gegeben...und dann merkt man hinterher, dass so manches nicht stimmt, wie die Frage der Denkmalspflege... man hätte sehr wohl die Flügel unterfahren können .... habe mich davon distanziert ...

…es ist einfach eine liederliche Weiterentwicklung des Projekts... da fragt man sich natürlich, welche Arroganz besitzt ein Bauherr, der auf einem Entwurf sitzen bleibt, der Mitte der 90-er Jahre angefertigt wurde....

man hat auf niemand gehört, auf die Fachleute nicht wie auch auf die Leute, die man Mutbürger nennt...  

das Verhalten der Bahn ist einfach liederlich, ich muss das so sagen...

…dieser Umgang mit der Bevölkerung, der Umgang mit der Stadt und das Verhalten des Bauherrn, der Bundesbahn, den find ich unter aller Kanone..."
_______________________________________________

Und warum können Politiker in Stadt und Land keine Einsicht zeigen? Es ist dort meist Betonköpfigkeit zu finden, denn es geht nicht um Vernunft, sondern um „Stellunghalten.“


Halbzeit?

04 09. 18 21:01
Schlagzeile StN.: „Halbzeit auf der Bahnhofs-Baustelle“. Dazu mein aktuelles Foto: Baugrube vorne noch nicht ausgehoben, noch keine einzige Kelchstütze sichtbar, sie „soll“ im Oktober fertig sein.
Foto S.B.

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Eisenbahn-Zerstörungsprojekt

03 09. 18 12:04
HEUTE!
...
bei der heutigen 431. MONTAGSDEMO GEGEN S21 UND FÜR UMSTIEG 21 spricht KARLHEINZ RÖßLER, VERKEHRSBERATER, über die  "Vernichtende Kritik des EU-Rechnungshofes an den Eisenbahnprojekten von Stuttgart bis München".
 
In einer Untersuchung von 30 europäischen Schienenhochgeschwindigkeits-
projekten - so der Verkehrsexperte - "erhielten die Projekte des Korridors Stuttgart – München EUROPAWEIT MIT ABSTAND DIE SCHLECHTESTE BEWERTUNG. Den Hauptkritikpunkt bilden die zu hohen Baukosten, die pro eingesparter Minute Fahrzeit bei ungefähr 370 Millionen EUR liegen. Aber auch das Fahrgastpotential der ICE-Züge zwischen Stuttgart und München wird als zu gering eingestuft."
 
Das Resümee von Karlheinz Rößler:
 
"Stuttgart 21 ist eine reine Geldverschwendung, die nicht nur keinen Nutzen hat = keine Fahrzeitverkürzung, sondern sogar schädlich ist, indem die Kapazität des Bahnknotens Stuttgart stark verringert wird.       
 
Die Neubaustrecke Wendligen – Ulm bewirkt zwar eine Fahrzeitverkürzung, hat also einen Nutzen, aber dieser ist teuer erkauft, zu teuer. An anderer Stelle, nämlich zwischen Ulm und Augsburg, wäre dieselbe Fahrzeitverkürzung mit weitaus geringeren Kosten möglich gewesen – ganz ohne Tunnels. Aber dies würde vermutlich der Bau-, Zement- und Stahlindustrie nicht gefallen.
 
Im Abschnitt Augsburg – München wurde das Potential weitgehend verschenkt, das der Streckenausbau bezüglich einer Fahrzeitverkürzung gehabt hätte.
           
So gesehen, ist das negative Urteil des EU-Rechnungshofs über die Eisenbahnprojekte von Stuttgart bis München und somit auch über S21 sehr gut nachvollziehbar. Es bestätigt unsere Argumente gegen dieses Eisenbahn-Zerstörungsprojekt voll und ganz. Deshalb gilt, gestärkt durch den EU-Rechnungshof, jetzt erst recht: OBEN BLEIBEN!"



gestern vergessen

02 09. 18 21:26
Zum gestrigen Kommentar von „zapf“ nachträglich noch den Zusammenhang mit einem parteiischen Artikel im Reutlinger Generalanzeiger:

„Viele kritische Vernunftbürger teilen den Optimus der grünen Winfriede nicht.“ (Kommentar zapf)
__________________________________
„zapf“ ist seit 2010 Parkschützer und unermüdlich mit seiner kritischen Vernunft dabei.


Kommentar von "zapf"

01 09. 18 23:34
„S 21 ist in jeder Hinsicht schädlich. 22 Mrd. Euro für eine zu kleine, zu schräge, zu enge, brandgefährliche U-Bahn-Haltestelle, die als bestgeplanter Dauer-Engpaß im deutschen Schienennetz ausgelegt ist.

S 21 ist von Anfang an die größte Blamage der Baugeschichte.

Es geht nur noch um die Summe an Steuergeld, die CDU- und Bahn-Tower ungestört verbrennen können. Die Steuerzahler und die Bahnkunden tragen 100 % der Kosten für das S-21-Fiasko.“



502 Bad Gateway

31 08. 18 22:41
Die Website BAA www.bei-abriss-aufstand.de ist nicht erreichbar. Zu brisante Einträge?
Aber bei den
Parkschützern erfährt man den drastischen Fragenkatalog zu den Überflutungsrisiken wegen das „Staudammes“ durch den im Bau befindlichen Bahnhof. Der Kopfbahnhof liegt hochwassersicher eine lange Treppe über dem Niveau der Königstraße, die Gleise des Tiefbahnhofs eine lange Treppe unter dem Straßenniveau, eine von guten Geistern verlassene Fehlplanung…

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Grafik aus dem Antrag der SÖS/Linke von heute an den Stuttgart-21-Ausschuss des Gemeinderats. Dort stehen insgesamt 5 Grafiken im Anhang, viel größer und deutlicher als der Screenshot hier im Blog.



haarsträubende Juristerei

30 08. 18 23:37

  1. 1. Der neue S-21-Bahnhof sei kein Bahnhof, sondern ein „Haltepunkt“. Und schon werden die unheilbaren Schwächen des Bahnhofs wie die stark erhöhte Gleisneigung „juristisch“ aufgehoben.
  2. Das neue S-21-Bahnhofsgebäude sei kein normales Bauwerk, sondern ein „ungeregelter Sonderbau“. So wird „juristisch“ die Landesbauordnung umgangen.
  3. Der neue S-21-Bahnhof sei gar kein neuer Bahnhof, sondern ein „Umbau“. Und so kann das alte Gleisfeld samt Zulaufstrecken abgerissen werden.
________________________________________
Auch solche Begriffsverdrehungen gegen den normalen Menschenverstand sind es, die den Widerstand gegen das Irrsinnsprojekt stärken.


unheilbar

29 08. 18 22:41
Beginn der Rede von Dipl.-Ing. Hans Heydemann, Ingenieure22, auf der 430. Montagsdemo am 27.8.2018:
„Beim Brandschutz wird die nicht heilbare Fehlplanung des Vorhabens immer deutlicher.“


Zerstörung und Umwege

28 08. 18 23:10
Aus Doku von Wolfgang Rüter, Parkzerstörung aktuell

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programmiertes Chaos

27 08. 18 22:27
Winfried Böhler in einer E-Mail von heute:
„Ich bin gestern Abend mit dem Zug von Zürich nach Stuttgart gefahren. Im Prinzip war der Zug pünktlich. Aber vor der Einfahrt in den Stgt Hbf blieb er plötzlich ungefähr 13 Minuten stehen.
Eine Durchsage lautete: es gab massive Problem mit der S-Bahn (anscheinend ein Oberleitungsschaden); deshalb hätten  die S-Bahnen in den Kopfbahnhof einfahren müssen und würden viele Gleise belegen; unser Zug könne nicht weiterfahren, da für ihn kein Gleis frei sei.
Ich dachte mir sofort: mit S21 würde es für die S-Bahnen diese Ausweichmöglichkeit nicht mehr geben, und das vollständige Chaos wäre programmiert.“



wegen Herzschmerzen...

26 08. 18 22:57
…Werbung schon lange abgebrochen!

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grün, grün, grün?

25 08. 18 07:06

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Warum der grüne Hintergrund? Stimmt eigentlich schon, die Grünen waren immer vehement gegen den Stuttgart-21-Irrsinn. Schon lange aber halten sie still - aus machtpolitischen Gründen?! Welcher grüne Frontmann oder -Frau geht aus der Deckung und kippt das wackelige Lügen-Domino? Schließlich ist es ein Verbrechen an Umwelt, Bahnverkehr, Sicherheit u.a.! Und eine sinnlose Verschwendung an Steuergeld. Noch lange ist ein Baustopp möglich und notwendig!



Bahn-Zahlen immer falsch

24 08. 18 11:24
Hamburger Morgenpost heute:
„Das Bahn-Projekt im Süden Deutschlands sollte ursprünglich 2021 fertig werden, 6,5 Milliarden Euro kosten. Inzwischen liegen die geplanten Kosten bei rund 8,5 Milliarden Euro, die Fertigstellung wurde auf 2025 verschoben. Ein Irrsinn, der sich in Hamburg nicht wiederholen soll.“
________________________________________________
So tönt es durch die Zeitungen mit Zahlen, die von der Bahn geliefert wurden und
die noch nie gestimmt haben:

„ursprünglich 2021“: (Bahn-) Prognosen 1997: „Hier kann gebaut werden, sobald (im Jahr 2008) der neue Bahnhof fertig ist.“
August 2009: „…Inbetriebnahme
2019/2020 geplant." Wolfgang Drexler, Sprecher des Bahnprojektes Stuttgart-Ulm: (www.das-neue-herz-europas.de/aktuelles, Link nicht mehr aktiv)

„8,5 Milliarden Euro“: nur das derzeitige Scheibchen der Kostenwurst in Richtung 10 und (viel) mehr

„auf 2025 verschoben“: es heißt genauer „Ende 2025“, und auch dieser „Bahnzahl“ ist nicht zu trauen, inzwischen taucht schon das Jahr 2030 als Fertigstellungstermin auf. Meine Prognose ist: das Projekt scheitert und wird nie fertig (siehe Blogmotto).


gigantisch im Negativen

23 08. 18 22:21
Aus der heutigen Pressemitteilung des Aktionsbündnisses:
„Dass nun Milliarden Euro in noch nicht einmal absehbarer Höhe dem Steuerzahler vor die Füße gekippt werden sollen, ist ungeheuerlich und eine Vergesellschaftung der Kosten einer
gigantischen Misswirtschaft, ohne dass je Verantwortlichkeiten geklärt und strafrechtliche Konsequenzen gezogen worden sind“, so von Loeper. (Link zur PM folgt)


Klimaskandal S21
22 08. 18 22:51
Aus der Rede von Tom Adler vorgestern bei der Montagsdemo:
„Was mit Stuttgart 21 passiert ist nicht zu wenig Klimaschutz, sondern das Gegenteil von Klimaschutz, nämlich ein aktiver Beitrag zur Verschärfung der Klimaproblematik und eine fahrlässige Auslieferung der Stadt an die unübersehbar wachsenden Risiken:

  • Durch gigantische Beton- und Stahlverbräuche und massive Verlagerung von Verkehr auf die Straße erhöht Stuttgart 21 die globale Co2-Belastung je nach Szenario um zwischen 3,5 und 5,6 Tonnen bis 2050,

  • und durch Verkehrsverlagerungen auf die Straße mit Stickoxyd-Mehrbelastungen zwischen 600 und 1700 Tonnen bis 2050 und deutlich erhöhten Feinstaubemissionen.

Spätestens jetzt müssten die Grünen-nahen Umweltverbänden ihr Partei-loyales Schweigen beenden und wieder ihre Stimme beim Thema Klimaschutz gegen Stuttgart 21 erheben.“


nur noch eine Ausrede

21 08. 18 16:56
Interview in Kontext-Wochenzeitung: Das war einmal durchaus stimmig, was MP Kretschmann vor 6 Jahren zur Volksabstimmung gesagt hat! Aber gilt es noch heute? Kommentar von Werner Sauerborn:

„Ausrede, Ausrede, Ausrede!
…Nachdem sich so gut wie alle Zusagen und Versprechungen und Schwüre der Volksabstimmung in Luft aufgelöst haben, ja im Laufe der Geschichte des Projekts ins gerade Gegenteil verwandelt haben, ist die Volksabstimmung als Demokratieexperiment*), das es einmal war, vollständig diskreditiert. Ein Dienst an der Demokratie wäre, der Volksabstimmung öffentlich ihre Legitimation zu entziehen. Wer sich heute noch auf diese Volksabstimmung beruft, zeigt dass es ihm nicht um Demokratie geht, sondern um Erhalt der Regierungsmacht. Nach sechs Jahren ein lesenswertes, weil entlarvendes Interview!“
_______________________________________________________
*) Es war kein Demokratie-Experiment, sondern ein Demokratie-Instrument.




richtige Lösung wird nicht unterstützt

20 08. 18 11:13
Ergänzung der Rede von Klaus Gebhard:
„365 000 BürgerInnen in den Gemeinden des östlichen und südlichen Neckartals sind bisher kaum informiert worden, dass ein „ICE/IC -Halt im Wendlingen Bahnhof“ und der Ausbau der eingleisigen GZA-GüterZugAnbindung in Wendlingen zu einer „Doppelkurve Wendlingen-Ulm“ eine leistungsstarke und richtige Lösung wäre, um die NeuBauStrecke-NBS nach Ulm schon 2022 vollgültig in Betrieb zu nehmen, statt mindestens 3 Jahre – wahrscheinlich viel länger – auf eine eventuelle Fertigstellung von „Stuttgart 21“ zu hoffen und mit einer Notlösung und Gegenverkehr bis Kirchheim nur eine Röhre der NBS nutzen zu können. Die andere Röhre kann mit der Notlösung nicht benutzt werden, muss aber zumindest mehrere Jahre mit leeren „Geisterzügen“ belüftet werden – wie bei dem BER in Berlin.“ (siehe Blog gestern)
____________________________________
Die verantwortlichen Bürgermeister aus CDU und SPD und Grünen (Palmer/Tübingen) halten still in angesagter Parteidisziplin oder ist eine andere Erklärung denkbar?


Blaupause für die Neubaustrecke?

19 08. 18 22:16
Artikel aus dem Berliner Tagesspiegel:
„Es fährt ein Zug nach Nirgendwo – aber täglich“


Ausstieg jetzt!

18 08. 18 23:36
Aus der aktuellen Rundmail von Werner Sauerborn:
Der Ausstieg aus einem klimafeindlichen Projekt, das noch aus den Zeiten der blinden Wachstumswut stammt, muss auf die Tagesordnung.“


Der Dichter spricht (61)
17 08. 18 10:48
Aus den Spruchmotetten von Leonhard Lechner (1553-1606), zuletzt berühmter Hofkapellmeister in Stuttgart.

So überfallen
dich Trübsals Qualen,
sei nit kleinmütig,
murrend, ungütig.
…wegen S21 nur den frohen Mut nicht verlieren!

Was jetzt im Laufen
liegt bald zu Haufen,
das kann sich schicken
all Augenblicken.
…ein einziger Starkregen oder großer Tunnelschaden wegen Anhydrit genügt.

Weil dann so unsteht
dies Schiff der Welt geht,
so laßt uns denken,
wohin zu lenken.
…natürlich zum Umstieg mit oben bleiben!



wer bietet mehr (6)

16 08. 18 18:00
Klaus Gebhard in seiner letzten Demorede: „…für die mindestens 3-jährige Zwischenzeit zwischen der Fertigstellung der Neubaustrecke und von S21 (ich persönlich rechne eher mit 5+XXL Jahren)…“
________________________________________________
Neueste Prognose der Bahn zur Fertigstellung der Neubaustrecke ist 2022. Wie hoch ist XXL? Wird es
Boris Palmers 2030 übertreffen?


Es gibt ein Leben...

15 08. 18 23:45
…ohne Stuttgart 21!

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alles klar
14 08. 18 22:12
Bahnhof Mössingen, Anzeigetafel, Information zum IRE 16:46 am 6.8.18 nach Stuttgart:
„Heute ca. 15 Minuten später. Grund dafür ist eine Verspätung aus vorheriger Fahrt.“
______________________________________
Information zu Stuttgart 21: „Fertigstellung ca. 4 Jahre später. Grund dafür ist
eine Verspätung der vorherigen Termine.“



Lügenprojekt

13 08. 18 11:14

- Absichtliche Falschmeldungen

- Falsche Aussagen wg. Fehlinformationen

- Falsche Aussagen zur politischen Durchsetzung von Stuttgart 21

- Falsche Prognosen

- unbegründete Drohungen

Stuttgart -21 - Lügen Matthias Rupp, der diese Liste angefertigt hat, ist Ende Juni 2018 verstorben. Seine Liste bleibt im alten Zustand.



Rechtspflege in Deutschland

12 08. 18 23:55
Aus einem EINSCHREIBEN an die Berliner Staatsanwaltschaft von Jobst Knoblauch zum Bericht in der Stuttgarter Zeitung vom 30.Juli 2018: „Staatsanwalt stellt Verfahren gegen Bahnchefs ein“:

  • Wenn eine Altenpflegerin drei Maultäschchen vom abgeräumten Teller nimmt
    und isst,

  • wenn ein Müllwerker mit türkischen Wurzeln ein Kinderbettchen
    vor dem Verbrennungsofen „rettet“,

findet sich ein Staatsanwalt und ein Richter, der verurteilt. Wenn aber Leute in Maßanzügen aus feinem Zwirn das Geld der Steuerzahler in Milliardenhöhe versenken, traut sich kein Staatsanwalt ran…
______________________________________________
„Die Großen lässt man laufen…“



"Es tönen die Abgetretenen"

11 08. 18 17:54
Grube, Kefer, Drexler, Dietrich, Schmiedel, Gönner: alle sind in der S21-Versenkung verschwunden und tönen im Film „Eisenbahnromantik“ ihre falschen Lieder. Das „Volk“ tönt beim Faschingsumzug lautstark ganz andere Weisen. In den Schlussszenen spiele ich mit Perücke und Altsaxophon mit:

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keine Option?
10 08. 18 10:46
Ein lokaler SPD-Stuttgart-Häuptling schrieb:
„Ein Abbruch der Bauarbeiten ist aus meiner Sicht keine Option, denn es ist schon sehr viel Geld investiert. Es wird nichts gespart.“
________________________________________
Die S21-Filzokratie verweigert sich konstruktiven Überlegungen zum Umstieg. Es werden dort Milliarden Einsparungen nachgewiesen bei viel besserem Bahnverkehr. Alle Bahn-Prognosen erwiesen sich als falsch .„
DIE ZEIT am 28. Februar 2013: „Alle wissen, dass Stuttgart 21 in einem Desaster enden wird.“ Der Zeit-Artikel ist noch aktiv im Netz und bleibt aufschlussreich: „Allen Beteiligten ist klar, dass dieses Projekt ein schlechtes Projekt ist, schlecht geplant, schlecht kalkuliert, schlecht kommuniziert…“ Trotzdem bleibt der Abbruch stets „keine Option“, denn es geht um Eitelkeiten und Macht.


tolle Sparangebote ab 21 Euro

09 08. 18 23:11
Fahrkartenautomat in Stuttgart:

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Die Bahn spinnt nicht nur bei Stuttgart 21…


bitte mitmachen!

08 08. 18 15:00
Eine ganze Seite in der FAZ nach der Sommerpause des Bundestags stuttgart21-ausstieg-jetzt

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Weitere Informationen in den Nachdenkseiten.
Wollen nicht auch Sie, oder Du diese Anzeige mit finanzieren? Ich bin dabei!
BFS eV Büro für Frieden und Soziales IBAN: DE04 1605 0000 3527 50,00 EUR


nur Schwachköpfe

07 08. 18 18:10
Schlussbemerkung der Demorede von Steffen Siegel gestern:

„Hoffnung macht mir, …dass die Euphorie für das Projekt ständig sinkt. … Nur noch Schwachköpfe schwärmen von S21.“
______________________________________________

Mein Statement am 12. November 2014 gegen Ende der Anhörung Filderbahnhof in der Filderhalle Leinfelden: "
Die guten Gründe sind weitgehend abhanden gekommen und damit ist die Sinnhaftigkeit des Projekts und die Planrechtfertigung dahin.“


letztes Frontbanner (30.7.2018)

06 08. 18 10:27
Foto Ulli Setzer

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Blog gestern: „Yes, and how many times can a man turn his head
And pretend that he just doesn't see?“



BLOWIN' IN THE WIND

05 08. 18 23:06
Stuttgarter Zeitung: Staatsanwalt stellt Verfahren gegen Bahnchefs ein

Yes, and how many times can a man turn his head
And pretend that he just doesn't see?
The answer, my friend, is blowin' in the wind
The answer is blowin' in the wind.

„Ja, und wie viele Male kann ein Mann sich abwenden
Und behaupten, er sähe einfach nichts?
Die Antwort, mein Freund, sie verweht im Wind,
Die Antwort verweht im Wind.



Greenbashing

04 08. 18 23:30
Demoposter von C.D. auf der letzten Demo, Foto S.B.

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„im Gegenteil…“

03 08. 18 18:18
Aus kontextwochenzeitung: Bürgerbeteiligungs-Beschneidungsgesetz
„…Die BürgerInnen müssen auf jeden Fall gehört werden, wenn Großes gebaut wird. So verlautbart es aus der Politik, die dazu jetzt ein Gesetz bastelt…

Beim neuen, Achtung Wortungetüm, Planungsbeschleunigungsgesetz, hat man nun nicht den Eindruck, als sei eine mangelnde Bürgerbeteiligung als Problem bei der Umsetzung von Großprojekten wie Stuttgart 21 oder BER (Berliner Flughafen) erkannt…“


"eine einzige Katastrophe"

02 08. 18 11:46
„Der Tiefbahnhof ist ökonomisch und wahrscheinlich auch ökologisch (Grundwasserschutz und Brandschutz) sowie aus Sicherheitsgründen eine einzige Katastrophe. Noch ist ein vernünftiger Umstieg möglich…“ (aus einem Kommentar von Franz Alt)


Der Dichter spricht (60)

01 08. 18 22:45
Friedrich Hölderlin, aus „Der Gang aufs Land

„…wie das Herz es wünscht, offen, dem Geiste gemäß
Mahl und Tanz und Gesang und Stuttgarts Freude gekrönt sei…“

_______________________________________________
Vision zum Fest „Ende von Stuttgart 21“

  • wie das Herz es wünscht

  • offen, dem Geiste gemäß

  • Mahl und Tanz und Gesang

  • Stuttgarts Freude gekrönt



Thema Grün

31 07. 18 16:27
Gestern 426. Montagsdemo. Eine Dame aus Karlsruhe mit neuem Poster unadjustednonraw_thumb_d835



Pleitebahnhof

30 07. 18 14:54
Aus www.goldseiten.de
„Neulich verfolgte ich im Fernsehen gespannt eine Dokumentation zum Pleitebahnhof Stuttgart 21. Ihr Fazit war niederschmetternd: Es gibt kein Zurück, koste es, was es wolle.“
__________________________________________
Natürlich gibt es ein „Zurück“, besser einen Umstieg. Die Argumentation mit „wirtschaftlicher“ (u.a. Özdemir) ist erstens falsch und zweitens lässt es die Bahnkundschaft mit der bereits erwiesenen Verschlechterung an Kapazität, Sicherheit, Pünktlichkeit und Umsteigekomfort außer acht.



"Wie recht hatte Brecht..."

29 07. 18 17:18
Am 30. 7. 2018 erleben wir eine Montagsdemo der ganz anderen Art. Das 'Musikalische Störfeuer' präsentiert uns einen politischen kulturell geprägten Abend und mit Texten von Berthold Brecht; mit Sandra Hartmann (Gesang), Gabriele Degenhardt (E-Piano und Harmonium) und Eberhard Boeck (Rezitation). Wir wünschen Ihnen einen aufregenden und spannungsvollen Abend.“
____________________________________________
Capella Rebella, morgen aber sommerlich gekleidet!

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Keine Montagsdemo ohne Musik auf der Bühne und beim Demozug! Morgen auf dem Podium Songs und Rezitation - ausnahmsweise ohne Reden bis auf den Moderator. Beim Demozug wie immer die Capella Rebella mit Sprechtexten wie „Und was sie auch treiben, wir werden oben bleiben!“ und die Trommler von Lokomotive Stuttgart.


Ewigkeitskosten

28 07. 18 23:32
Aus einer E-Mail:

„Ewigkeitskosten  sind verursacht durch Bohren im Anhydrit und nicht beherrschbares Quellen des unausgelaugten Gipskeupers.“

fehlen noch 2 Jahre
27 07. 18 23:17
Leserkommentar in den Stuttgarter Nachrichten vom 17.2. 2012 zum Artikel „Bahn legt beim Baumfällen beachtliches Tempo vor“, geschrieben von Ruf in die Welt:
Der schönste Park in 8 Jahren auf der Welt
Mit 5000 neu verpflanzten Bäumen wird der Schloßgarten schöner und Tierartenreich sein wie nie zuvor. Wir als alte Stuttgarter freuen uns schon lange auf eine Veränderung im Positiven.


"Stuttgart 21 ist die Champions League…
26 07. 18 11:23
…aus Korruption, Missmanagement, und politischem Versagen, und Milliarden Euro der Schaffe-schaffe-Häuslerbauer verschwinden da in einem Fass ohne Boden…“
________________________________________________
Kein Sommerloch bei Stuttgart 21: Bahnchef Lutz sieht S 21 „auf einem guten Weg“, Minister Hermann mehr Züge im Durchgangs“bahnhof“, ein
Kommentar das Projekt ganz oben, aber im Negativen (Zitat daraus oben).


"Zu viel Rauch im Tiefbahnhof"

25 07. 18 11:45
Heute in Kontext:Wochenzeitung:

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„Manfred Leger, Projektchef der Deutschen Bahn, soll bei einer Veranstaltung der hiesigen Industrie- und Handelskammer im September 2015 gar von 1700 Risiken gesprochen haben, die mit dem Bahnhofsbau im Schwabenland verbunden sind. Es kann also eine Menge schiefgehen beim großen Buddeln und Betonieren für Stuttgart 21.“
„121 Chancen und Risiken“ (im Jahr 2011)

Aus der Website der Bahn: (2015)

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Projektleiter Leger am 21.9.2015: „…der Konzern hat in 2012 … eine Liste von 1700 Einzelpositionen zu dem Thema Chancen und Risiken erarbeitet…“
_____________________________________
Das Unglücksprojekt Stuttgart 21 wird scheitern, was die Betreiber schon lang wissen; sie selbst sind dann meist schon in hochdosierter Pension wie Mehdorn, Grube, Kefer, Leger, Sturm usw. usw. Das heißt doch wohl verantwortungslos, oder?
S 21 ist an seinen projektierten Zielen bereits schon gescheitert, an Bauzeit, Kosten und Leistung.


Au S21 sitzen

24 07. 18 14:37
Die Problemberge des Projekts werden immer höher. Nachdem bahnbeauftragte Gutachter auf die Dramatik des Anhydrits hingewiesen haben, besteht ein „hohes Risiko für die Betriebstauglichkeit“ der Tunnel und damit des ganzen Projekts Stuttgart 21.
Was machen die Verantwortlichen? Was macht der DB-Aufsichtsrat?
Kopf in den Sand, verdrängen, vertagen, Scheinerfolge groß feiern (zuletzt der angebliche „Durchstich“), … und einfach weiterbauen!




faktenresistente Werbesprüche (4)
23 07. 18 23:31
Aus der schriftlichen Stellungnahme der DB zur Anhörung (Seite 83)
Nutzen von Stuttgart 21
„Der künftige Durchgangsbahnhof ermöglicht viele neue umsteigefreie Verbindungen im Regionalverkehr und entlastet so die an der Belastungsgrenze fahrende S-Bahn.“
_________________________________________________________
„Umsteigefreie Verbindungen“ sind eine faule Werbung.
Wohin soll‘s denn gehen? Zum Beispiel aus Schwäbisch Hall kommend ohne Umsteigen über den Durchgangsbahnhof nach
Schwäbisch Gmünd?
nach Göppingen?
nach Tübingen?
nach Rottweil?
nach Pforzheim?
nach Bruchsal?
nach Heilbronn?
Es geht jedenfalls aus allen Richtungen nur bei einer (1) von sieben (7) Bahnlinien ohne Umsteigen. Die meisten Reisenden steigen in Stuttgart aus (Zielverkehr), deshalb ist es ganz sinnvoll, wenn Regionalzüge in Stuttgart enden und wieder zurück fahren. Aber sie könnten auch im Kopfbahnhof leicht in einer andern Richtung weiter fahren, so wie es heute schon die ICEs tun, der IR Nürnberg-Karlsruhe und die RB Heilbronn nach Göppingen. Dass künftig die Regionalzüge in eine andere Richtung weiterfahren, liegt doch daran, dass das „Kopf machen“ nicht mehr möglich ist. Dieser gravierende Nachteil wird jetzt als Vorteil dargestellt.



faktenresistente Werbesprüche (3)

22 07. 18 22:13
Aus der schriftlichen Stellungnahme der DB zur Anhörung (Seite 83)
Nutzen von Stuttgart 21
Beispiele:
- Ulm–Flughafen: 30 Minuten statt heute 1:35 Stunden
- Rottweil–Flughafen: 59 Minuten statt heute 2:02 Stunden

- Stuttgart Hbf–Flughafen: 8 Minuten statt heute 27 Minuten
______________________________________________________
Alle 3 Beispiele haben als Ziel den Flughafen, an dem nur alle 2 Stunden ein ICE halten soll.
Mit der Neubaustrecke ist es aus Ulm zum Kopfb ahnhof etwa gleich schnell nach Stuttgart. Von dort könnte eine Express-S-Bahn in Maximal 17 Minuten den Flughafen erreichen. Also nur 47 Minuten plus Umteigen.
Blog von 14.8.2009 (!):
„Die unausgesetzte Propaganda, wonach der Flughafen durch „Stuttgart 21“ per ICE in acht Minuten erreichbar sein würde, macht fast vergessen, dass dieser längst an das Schienennetz angeschlossen ist. Seit Jahren verkehren S-Bahnen im 20-Minuten-Takt binnen 27 Minuten vom Hauptbahnhof zum Flughafen und zurück.
Die zeit- und kostengünstige Alternative zu einem ICE-Flughafenanschluss wäre schon heute über die Gäubahn-“Panorama“-Trasse mit einer Express-S-Bahn einzurichten mit sensationellen 15, maximal 17 Minuten, dafür aber direkt am Flughafen als Start/Ziel und nicht an der Messe.“


Mit den 3 Beispielen kann DB-Leger vielleicht den Verkehrsausschuss in Berlin übertölpeln, nicht aber engagierte Bürger und die Ingenieure 22.


"via Medien"

21 07. 18 11:37
Statement von Klaus Gebhard zum Krimi Pseudo-Durchbruch Feuerbacher Tunnel (letzte Blogs):
„Da die S21-Bauherren bisher immer nur in einer Richtung von ihren Bauzeitzielen abgewichen sind - immer noch später/länger! - ist das
Fundstück geradezu der Beweis, dass ich richtig liege und die Bahn die Öffentlichkeit via Medien in großem Stil belogen hat!“
________________________________________________
Das „Bauzeitziel“ 2025 ist auch von der Bahn gesetzt und damit obsolet.



erst 2019!!

20 07. 18 23:29
Zum Statement von Klaus Gebhard, Blog vom 17.7.2018. Stuttgarter Zeitung, Prognose vom März 2018:
„Auch wenn am Montag die Mineure offiziell den Durchschlag in Richtung des bereits aufgefahrenen kurzen Tunnelstummels unter dem Kriegsberg schaffen, so ist die Röhre bis Feuerbach noch nicht durchgehend ausgebrochen. Am entgegengesetzten Ende fehlen noch gut 60 Meter, ehe die Röhre im Bereich des Feuerbacher Bahnhofs ans Tageslicht kommt. Dieser letzte Abschnitt ist nicht ganz trivial. Weil dort zwei Gleise in einer Röhre liegen, ist der Querschnitt deutlich größer als in den übrigen für je nur ein Gleis bemessenen Tunneln. Zudem nimmt der Abstand zur Oberfläche kontinuierlich ab. Außerdem müssen dort noch Gleise der Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) unterquert werden. Christoph Lienhart prognostiziert, dass der
Durchschlag in Richtung Feuerbach im Jahr 2019 erfolgen wird.“
________________________________________________
Christoph Lienhart ist ein Ingenieur aus Österreich, er leitet die beiden Bauabschnitte von Feuerbach und von Bad Cannstatt in die Innenstadt.



die Medien informieren heute

19 07. 18 23:16

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Tägliche Hirnwäsche einer uninformierten Leserschaft.

  1. Süddeutsche Zeitung de:

  • auf einem guten Weg??

  • durchgeschlagen?

  • Ende 2025??

2. ZDF:
  • fertig gegraben??

3. Suttgarter Zeitung:
- 2025, wenn Stuttgart 21 in Betrieb geht??



„erheblich“ (besonders betont!)

18 07. 18 10:57
Was Bahnchef Lutz in der Landesschau gesagt hat, ist Propaganda und stimmt nicht

  • „trägt dazu bei, die Reisezeiten erheblich zu verkürzen“: laut Gutachten von SMA und durch den Untersuchungsbericht des NVBW vom 21.11.2011 schneidet der Kopfbahnhof beim Vergleich der Reisezeiten und Leistungsfähigkeit besser ab

  • „…schließt den Flughafen an die Fernbahn an“: alle 2 Stunden ein ICE oder noch weniger?

  • „verlagert Verkehr auf die grüne Schiene“: laut Vieregg & Rössler ist es gerade umgekehrt!

______________________________________________________
Radio und Presse nennen zwar die Proteste, hinterfragen aber die Aussagen von Lutz nicht kritisch durch eigene Recherchen.



Master of Desaster feiern

17 07. 18 22:38
Statement von Klaus Gebhard:

„Wie verkommen das gesamte Projekt S21 ist, kann man auch daran ablesen, dass heute zum wiederholten Male eine "Tunneldurchbruchfeier" inszeniert wurde, obwohl der Feuerbacher Tunnel - wie ALLE bisher gebohrten S21-Tunnels!! - mitnichten von einem Ende bis zum anderen Ende gebohrt ist!

Ehrliche Kaufleute und anständige Tunnelbauer haben mit ihren Durchbruchsfeiern bisher überall in der Welt immer so lange gewartet, bis durch den Ausbruch des letzten Gebirgsmeters tatsächlich Licht an beiden Enden eines Tunnels zu sehen war - oder falls dieser zu lang oder kurvig dafür ist: bis man ihn komplett durchschreiten oder durchfahren kann.

Nicht so bei Stuttgart 21.
Die schwer in Verzug befindlichen S21-Bauer feiern fast schon am laufenden Band Pseudo-Tunneldurchbrüche, und haben doch noch nicht einen Tunnel wirklich bis zu seinen je zwei Enden ausgebrochen! Wir dürfen uns also noch auf viele weitere solche "Durchbrüche" einstellen.“
________________________________________________________

Bericht von der verlogenen Feier der Master of Desaster in den
Stuttgarter Nachrichten


Post aus Dinkelsbühl

16 07. 18 11:07
„Durch die abgehängte Lage von Dinkelsbühl fahre ich nicht viel Zug. Wenn es aber dann doch mal sein muss, ist es immer katastrophal. Beispiele:
- Im Umsteigebahnhof Köln hat der wartende ICE seine Türen nicht mehr geöffnet und ist abgefahren, war die letzte Verbindung am Tag. Umkehr zum Ausgangsbahnhof Essen und eine Nacht zusätzlich, neuer Versuch am nächsten Tag.
- Im Umsteigebahnhof Karlsruhe hat der letzte IC des Tages nicht 5 Min. Verspätung des ICE abgewartet, konnte mein Ziel nicht mehr erreichen.

So war das Image der italienischen Bahnen vor 40 Jahren. Jetzt ist vermutlich die DB das europäische Schlusslicht in punkto Verlässlichkeit. Sie ist kaputtgespart.“
___________________________________________________________

Es gab bei mir aber auch Fernreisen, die geklappt haben, könnte aber die obigen Beispiele aus eigener Erfahrung ergänzen. Das Desaster Stuttgart 21 wird zur Verlässlichkeit der Bahn nichts Positives beitragen…



Teekessel

15 07. 18 17:20
Beginn der letzten Rundmail von Werner Sauerborn:
Verkehrsminister „Winfried Hermann nennt es „die größte Fehlentscheidung der Eisenbahngeschichte“, Brandschutzexperte Keim nennt es im
stern ein „Staatsverbrechen, was hier geschieht“ – aber die S21-Verantwortlichen meinen, sie hätten was zu feiern und treffen sich am kommenden Dienstag ab 14.30h zur Feier des Durchbruchs im Feuerbacher Tunnel. Nicht ohne uns, die wir nicht geladen, aber geladen sind!“


ein Scherz?

14 07. 18 17:54

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Erklärung der notwendigen Umplanung des Bahnhofsdachs im offenen Brief der Ingenieure 22 an Geschäftsführer Sturm der DB-Projektbau Stuttgart-Ulm. Neben der alten Kopfbahnsteighalle Großbäume vom Typ Beton-Flachwurzler. Wer will auf so einem Platz lustwandeln?


Krematorium S 21

13 07. 18 21:38
Aus Artikel und Video im Stern

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Screenshot

12 07. 18 23:52

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Die Weichen waren gestellt, der Zug S21 ist entgleist. Die Weichensteller sind (bitte ergänzen)…


Totschlag

11 07. 18 15:02
Beginn des aktuellen Briefes an DB-Brandschutz-Bieger und EBA von Peter Müller:
„…unter
https://www.youtube.com/watch?v=o_nteEo8jMg können Sie ein Interwiew mit Hans Joachim Keim verfolgen. Herr Keim ist weltweit anerkannter Brandschutzsachverständiger…“

(Zitat Keim aus dem Interview: ES GEHT HIER UM TOTSCHLAG, UND ZWAR MIT VORSATZ…)



Der Dichter spricht (59)

10 07. 18 14:48
aus Frieden im Innern von Friedrich Rückert:
„Fort den Trug, und fort die Lüge,
Fort die schlauen Winkelzüge
Deß, was Politik sich heißt,
Die damit sich kläglich fristet,
Niemand als sich selbst belistet,
Nicht mehr ihren Feind, den Geist.“


Nadelöhr S 21

09 07. 18 19:14
Großdemo 7.7.2018 Foto S.B.

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fehlt: Kopfbahnhof Stuttgart 16 Gleise


kriminelles Projekt

08 07. 18 23:03
Aus dem Brief von Peter Müller an Bundesjustizministerin Barley:

„Spätestens seit der öffentlichen Anhörung vor dem Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur am 11. Juni 2018 im Paul-Löbe-Haus in Berlin sollte selbst dem unwilligsten Juristen klar geworden sein, dass "Stuttgart 21" ein kriminelles Projekt ist…““

„Daher fordere ich Sie auf, Ihren Einfluss geltend zu machen und sich speziell bei der Berliner Staatsanwaltschaft für die Aufnahme von Ermittlungen gegen die Verantwortlichen dieser Veruntreuung von Steuermitteln einzusetzen…“
_________________________________________
Brief an eine Krähe mit der Aufforderung zum Augen aushacken.



Großdemo heute

07 07. 18 23:05
Schwabenstreich im Bahnhof im Anschluss an die heutige Großdemo. Foto Schaeferwelt.

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Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin in ihrer Demorede: „Also: alle, die damals für S21 waren, sehen sich heute in vielem getäuscht. Denn die Prognosen und Versprechungen sind ja nicht eingetroffen.“


gnadenlos schlecht und verlogen

06 07. 18 23:41
Gnadenlos schlecht: siehe Blog gestern und Zum Blog aktuell.
Verlogen: siehe
Die Stuttgart-21 Lügen.
Das lassen sich wissende und engagierte BürgerInnen nicht gefallen und der Widerstand geht weiter…

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bewusster Murks?

05 07. 18 17:36
Verkehrsberater Karlheinz Rößler am 30. Juni 2018 in einem Brief:
„Das Fazit lautet also: Die S-21-Planung enthält 16 schwere bis katastrophale Fehler, die bewusst gemacht werden, ohne dass sie notwendig wären. Bei einer sorgfältigeren Planung und unter Inkaufnahme punktuell höherer Baukosten könnten alle genannten Schwachpunkte vermieden bzw. beseitigt werden.“
_________________________________________________
Die „16 schweren bis katastrophalen Fehler“ von Stuttgart 21 sind bei
„Zum Blog aktuell“ aufgelistet.


M.R. geoutet

04 07. 18 22:22
M.R. wollte nicht mit seinem ganzen Namen in meiner Website auftauchen, weil er sonst vielleicht berufliche Nachteile hätte haben können, denn sein Arbeitgeber Daimler-Benz hat sich für Stuttgart 21 positioniert. Aber seine „Stuttgart21-Lügen“ sollten Verbreitung finden! Heute haben wir ihn auf dem Nürtinger Waldfriedhof zu Grabe tragen müssen und sein Name darf jetzt genannt werden: Matthias Rupp. Er war seit 2010 in der Capella Rebella aktiv als hervorragender Trompeter. Auf der Bühne zum Kirchentag 2015 spielt er ein solistisches Intro bei Minute 1:15.

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Der ganze Auftritt beim Kirchentag: https://www.youtube.com/watch?v=K3vytg8qcZw veröffentlicht am 07.06.2015.
Die ersten zwei Minuten sind vom Vortag. Ab Minute 9 beginnt die Kundgebung mit Musik der Capella Rebella (ich spiele dabei Altsax, mit blauem Hut). Von Minute 12 bis 26 Redner Martin Poguntke. Von Minute 26 bis 31 spielt Rike Kohlhepp Bach. Von Minute 31 bis 50 die Rede von Franz Alt. Von Minute 50 bis 68 die Rede von Volker Lösch. Abschluß mit Capella Rebella.



faktenresistente Werbesprüche (2)

03 07. 18 23:32
Aus der schriftlichen Stellungnahme der DB zur Anhörung (Seite 83)
„Stuttgart 21 trägt dazu bei, die Reisezeiten im Fern- und im Regionalverkehr erheblich zu verkürzen, schließt den Flughafen an die Fernbahn an und verlagert so Verkehr von der Straße auf die Schiene.“
_________________________________________________

Falsch!
Die scheinbar kürzeren Reisezeiten durch Stuttgart 21 sind längst widerlegt!

Ein Bericht von sma datiert vom 26. November 2010 und wurde von der alten Regierung BW bei der sogenannten Schichtung zurück gehalten. Nach den sma-Untersuchungen ist der Kopfbahnhof für die Mehrheit der Bahnbenutzer schneller als Stuttgart 21! Weil S21 zu wenig leistungsfähig ist kommt es zu erheblich mehr Straßenverkehr (Gutachten Vieregg&Rössler).


faktenresistente Werbesprüche (1)

02 07. 18 22:58
Aus der schriftlichen Stellungnahme der DB zur Anhörung (Seite 83)
Nutzen von Stuttgart 21
Stuttgart 21 umfasst weit mehr als den künftigen Stuttgarter Hauptbahnhof. Stuttgart 21 ist die komplette Neuordnung des Bahnknotens Stuttgart mit insgesamt vier neuen Bahnhöfen, 16 Tunneln und Durchlässen sowie 18 Brücken.

_________________________________________
In der Vorlage der DB zur Anhörung stehen längst widerlegte und falsche Angaben:
Der Begriff „Hauptbahnhof“ entspricht nicht dem bahneigenen Reglement, wonach ein Bahnhof u.a. die Möglichkeit haben muss, das Züge gestärkt oder geschwächt werden (Anzahl der Wagen) können.

Blogeintrag vom 18.3.2015:
Wie Dorfrichter Adam im „zerbrochenen Krug“ (Zitat:
. Ich kann Recht so jetzt, jetzo so erteilen.“) hebelt die Bahn mit ihren Anwälten Drs. Schütz und Kirchberg rechtliche Vorschriften der Landesbauordnung aus: Die Bahnhofshalle sei kein Gebäude, sondern ein „ungeregelter Sonderbau, für welchen Bundesrecht (EBO) anzuwenden ist, sei also nicht planfeststellungsrelevant.
Das erinnert an den Winkelzug der Bahn, der Hbf Stuttgart 21 sei kein Bahnhof, sondern ein Haltepunkt, um die ungesetzliche Gleisneigung abzusegnen.

„…vier neue Bahnhöfe“? Bisher wurden drei genannt, Tiefbahnhof, Flughafenbahnhof und S-Bahnhof Mittnachtstraße. Wo ist der vierte? Der geplante Abstellbahnhof Untertürkheim?
Der ganze umweltzerstörende Irrsinn von Stuttgart 21 (außer den neuen „Bahnhöfen“ noch 16 Tunnel und 18 Brücken) steckt in diesen
Zahlen.



Anhörung zum Umstieg/Ausstieg (10)

01 07. 18 23:45
Aus der schriftlichen Stellungnahme der DB zur Anhörung (Seite 83)

Nutzen von Stuttgart 21

Stuttgart 21 umfasst weit mehr als den künftigen Stuttgarter Hauptbahnhof. Stuttgart 21 ist die komplette Neuordnung des Bahnknotens Stuttgart mit insgesamt vier neuen Bahnhöfen, 16 Tunneln und Durchlässen sowie 18 Brücken.

Stuttgart 21 trägt dazu bei, die Reisezeiten im Fern- und im Regionalverkehr erheblich zu verkürzen, schließt den Flughafen an die Fernbahn an und verlagert so Verkehr von der Straße auf die Schiene. Beispiele:

Ulm–Flughafen: 30 Minuten statt heute 1:35 Stunden
Rottweil–Flughafen: 59 Minuten statt heute 2:02 Stunden

Stuttgart Hbf–Flughafen: 8 Minuten statt heute 27 Minuten

Der künftige Durchgangsbahnhof ermöglicht viele neue umsteigefreie Verbindungen im Regionalverkehr und entlastet so die an der Belastungsgrenze fahrende S-Bahn.

Der Durchgangsbahnhof mit acht zuführenden Gleisen kann deutlich mehr Zugverkehr abwickeln als der heutige Kopfbahnhof mit nur fünf zuführenden Gleisen und vielen Kreuzungskonflikten im Gleisvorfeld. Die Leistungsfähigkeit des Durchgangsbahnhofs wurde 2011 in einem testierten und von allen Projektpartnern anerkannten Stresstest nachgewiesen.
________________________________________________
Sehr gutes Beispiel für
faktenresistente Werbesprüche. Soll in späteren Blogs kommentiert und richtig gestellt werden.


EU-Rechnungshof
30 06. 18 23:11
Hochgeschwindigkeitswahnsinn-in-Europa:

Die eingesparte Minute Stuttgart-München: 369 Millionen Euro
Am höchsten fällt dieser Wert für die Strecke Stuttgart-München aus, "wo sich die Kosten pro eingesparter Minute auf 369 Millionen Euro belaufen werden.“ Steht das in einem realen Verhältnis? Das bezweifelt auch der EU-Rechnungshof, weshalb er als "alternativen Lösung" vorschlägt, "bestehende herkömmliche Strecken aufzurüsten", womit "Einsparungen in Milliardenhöhe" möglich werden. Das drängt sich praktisch auf, da ohnehin längst festgestellt wurde, dass kaum eine Hochgeschwindigkeitsstrecke rentabel ist. _________________________________________________
„Alternative Lösung“ zu Stuttgart 21 ist „
Umstieg 21“= Einsparung 5 Milliarden!



schlappe Antwort

29 06. 18 23:11
Thomas Felder heute:
„Danke für Ihre knappe – um nicht zu sagen »schlappe« – Antwort. Erst leugnen Sie jegliche Mitwirkung der ELK bei S21-Tunneltaufen, dann sind Sie voll dabei; und jetzt, wo es brenzlig wird, stehlen Sie sich aus der Verantwortung.“
_________________________________________________________

Briefwechsel Felder - Hösch (Sprecher der Ev. Landeskirche)
hier lesen.


jämmerliche Erfolgsmeldung

28 06. 18 15:33
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.bauarbeiten-fuer-stuttgart-21-der-bahnhof-bekommt-seinen-deckel.cf7ab0e5-2eb1-4cea-a1b3-a9ea5e82b899.html
„Die Konstruktion mit ihren geschwungenen Formen, wie sie der S-21-Architekt Christoph Ingenhoven ersonnen hat, sei etwas „absolut ungewöhnliches.

Die Bahnhofsbauer unterscheiden je nach Größe und Umfang in 28 komplette Regelkelche und Randkelche, die nur einen Aussschnitt der ansonsten kreisrunden Deckenkonstruktion bilden. Dazu gesellen sich noch 14 Restkelche.“

________________________________________________
Wie falsch und unwichtig die derzeitigen „Erfolgsmeldungen“ doch sind!
Unwichtig: der Bau eines „Restkelches“, denn noch kein einziger der 28 kompletten „Regelkelche“ ist fertig!
Falsch: die „geschwungenen Formen“ hat nicht Architekt Ingenhoven ersonnen, sondern der weltberühmte Frei Otto.
Blog vom 11.3.2015:
Der gestern verstorbene Konstrukteur der „Lichtaugen“, Stararchitekt Frei Otto, bezeichnete den S21-Bahnhof als seinen „schönsten Entwurf“. Aber er hatte gegen den Tiefbahnhof schließlich so große Bedenken, dass er bereits 2009 aus dem Projekt ausgestiegen ist. Seiner Forderung der Neuplanung wurde nicht entsprochen. Er ging schließlich an die Öffentlichkeit, Bericht hier. (Link ist nicht mehr aktiv.) Obwohl Ottos Bahnhofsentwurf mit den spektakulären Lichtaugen der Öffentlichkeit bestens bekannt ist, werden diese im Nachruf auf Frei Otto heute in den SWR-Nachrichten nicht erwähnt. Und in der Stuttgarter Zeitung werden zwar die Lichtaugen genannt, kein Wort aber von der fundamentalen Kritik des Altmeisters am Bahnhofs-Projekt, dem Kernstück von Stuttgart 21.



Anhörung zum Umstieg/Ausstieg (9)

27 06. 18 21:15
Fortsetzung des Zitats von Manfred Leger DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH:

„Wenn die Gleise weg sind und dort die Hälfte ein neues Stadtviertel, ein Quartier Rosenstein, und zum anderen ein großer Park wird, dann ist Ost mit West oder Nord, wie auch immer man das in Stuttgart nennt, wieder verbunden und damit eine ganz andere Qualität in dieser Stadt erreichbar. Soviel zum städtebaulichen Aspekt.“ ________________________________________________
Wo soll denn der „große Park“ sein? Den großen Park gibt es schon, er heißt oberer, mittlerer und unterer Schlossgarten. Bis jetzt hat man ihn nur massakriert durch die Baustelle neuer „Bahnhof“, später des Dach, Straßburger Platz bzw. Manfred-Rommel-Platz genannt; auch der königliche Rosensteinpark ist durch Stuttgart 21 angeknabbert im Bereich Ehmannstraße (Kreuzungsbauwerk) und dem Tunnelportal neue Neckarbrücke.

Was heißt „wieder verbunden“?

Aus den „21 guten Gründen für Stuttgart 21“, Nr. 13 „Jahrhundertchance für die Stadtentwicklung“:

„Die Stadtteile im Stuttgarter Norden und Osten wachsen wieder zusammen.“ Wann bitte waren sie je zusammen? Wer hat diesen Schwachsinn geschrieben? Alte Stadtpläne vor der ersten Eisenbahn Mitte des 19. Jh. zeigen überhaupt keine Bebauung dieser heutigen Stadtteile. Es war landwirtschaftlich genutztes Land. (Die Stuttgart-21-Projektoren rechnen offenbar mit dem Unwissen der Stadtbevölkerung, wenn sie solche unstimmigen Behauptungen verbreiten.) Dann ging eine einsame Eisenbahnstrecke nach Cannstatt und Feuerbach. Der König (Wilhelm I) kaufte zuvor Land auf für den öffentlich zugänglichen großen englischen Garten (Rosensteinpark) samt Schlössle (Schloss Rosenstein) und für sein Privatvergnügen (Wilhelma). Und das wird zum Glück zusammen mit dem mittleren und unteren Schlossgarten auch bei Stuttgart 21 eine Trennung bleiben müssen mit einem einzigen Auto-„Durchschlupf“ zur Wolframstraße.


Anhörung zum Umstieg/Ausstieg (8)

26 06. 18 22:55
Der Sachverständige Manfred Leger DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH:
Was ich ergänzend erwähnen will: wer Stuttgart kennt, der weiß, dass diese Gleisanlage, die wir heute dort betreiben, die Stadt in 2 Teile teilt, total trennt. Da gibt es eine einzige Verkehrsader mit einem ganz grässlichen Tunnel, wie man von A nach B kommen kann.“
___________________________________________
Legers Behauptungen sind längst als substanzlose Luftnummern erkannt. Herr Leger kennt Stuttgart jedenfalls nicht, sonst müsste er wissen, dass die Teilung auch künftig durch den unteren Schlossgarten und die vielspurige Bundesstraße 14 bestehen bleibt, „total trennt“.
Auch Stuttgart 21 hat eine „einzige Verkehrsader“, nämlich die Wolframstraße anstelle der heutigen Unterführung des Gleisvorfelds. Das ist nicht etwa ein „ganz grässlicher Tunnel“, sondern eine vierspurige Unterführung, aufgelockert in Abschnitte z.B. mit der Zufahrt zum ehemaligen Güterbahnhof (heute „Europaviertel“. Allerdings hat die Bahn das Äußere seit Jahrzehnten verkommen lassen und Brücken auch schon abgerissen.
______________________________________________
Bereits am 19. März 2008 hatte ich im Offenen Brief an Baubürgermeister Hahn (Memory 1) geschrieben: „Ihr tristes Foto von der Unterführung (von Ihnen als „einziger Durchschlupf“ abgewertet) zur Wolfram- bzw. (Galgenbuckel)-Nordbahnhofstraße ist doch auch deshalb so trist, weil im verengten Blick auf S 21 die Bahnanlagen verlottert sind. Soll es – wenn der Wall erst weg ist - künftig durch den Schlosspark etwa noch andere Auto-„Durchschlüpfe“ geben?“


Anhörung zum Umstieg/Ausstieg (7)

25 06. 18 19:09
Antrag der Abgeordneten Sabine Leidig, Bernd Riexinger, Dr. Gesine Lötzsch, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.
Ausstieg und Umstieg bei dem Bahnprojekt Stuttgart 21
BT-Drucksache 19/480
Das Wortprotokoll ist da! .pdf hier

Der Vorsitzende zu Beginn der Anhörung: „Sind alle Mitglieder des Ausschusses und alle Sachverständigen damit einverstanden, dass wir diese Fernsehübertragung bzw. Aufzeichnung der Anhörung machen und dass die Bild- und Tonaufzeichnung mit der Anhörung im Internet abrufbar ist? (
sehr kurze Pause) Es erhebt sich kein Widerspruch, dann stelle ich fest, dass wir das so beschlossen haben.“
_____________________________________________
Bravo Cem Özdemir, das ging überrumpelungsartig schnell. Einige Aussagen der Fragesteller und der Sachverständigen hätten diese hinterher wohl lieber nicht in Video und Protokoll dokumentiert gesehen!



Stimme aus der Schweiz

24 06. 18 21:13
Aus Mailpost von heute:
„Noch etwas anderes: In dieser Woche war ich zweimal kurz in Stuttgart. Und musste beim Anblick dieser häßlichen Bauzone rund um den Bahnhof und der damit verbundenen gesunkenen Lebensqualität an Deine Einstellung zu dieser Stuttgart-21-Thematik denken. Für vieles habe ich ja Verständnis; ich hab ja früher auch auf dem Bau gearbeitet. Aber, der Platz vor dem Bahnhof, diese Kreuzung, ist über und über mit Rohrleitungen verschandelt. Städtebaulich und stadtplanerisch scheint mir hier überhaupt keine Kompetenz mehr vorhanden zu sein. Ich sehe nur noch gräßliche Fassaden von Bürobauten in rauher Menge und frage mich, welche Masse an Menschen dort überhaupt einmal unterkommen sollen?! Leider muss ich sagen, dass ich nicht mehr gerne nach Stuttgart komme, zumindest nicht in diesen Teil.“



O Mappus!
23 06. 18 22:50
Das geht auf das Mappus-Kerbholz:
- Eine Million Schmiergeld für Stuttgart 21, unterzeichnet von Verkehrsminister Mappus unter MP Oettinger (
Rede Dr. W. Wolf)
- der „Schwarze Donnerstag“, zumindest von ihm verteidigt und nicht verhindert
- der Machtverlust der CDU
___________________________________________
Traurig, dass eine seriös sein wollende Partei wie die CDU in Treue fest zu solchen Negativ-Helden steht.
(Sachliche Fehler zu dieser Liste bitte mitteilen, dann werde ich sie selbstverständlich korrigieren!)



Anhörung zum Umstieg/Ausstieg (6)

22 06. 18 09:07
Aus der Demorede von Dr. Winfried Wolf:
Hannes Rockenbauch hatte für diese Anhörung extra seinen Urlaub unterbrochen. Und er hat dort einen ganz exzellenten Job gemacht. Er war der einzige Sachverständige, der konkret war, der die Fakten parat hatte, der erfrischend und überzeugend auftrat. Er war auch eindeutig unter allen Sachverständigen der Sieger nach Punkten. Dass es kein K.o.-Sieg war, lag schlicht an den wenig demokratischen Umständen dieser Anhörung: Es gibt da keine Einleitungen der Sachverständigen – also keine, und sei es eine kurze ­– Darstellung der eigenen Position. Die Sachverständigen dürfen nur auf Fragen antworten. Die Fragen stellen die Abgeordneten, wobei diese je Runde nur zwei Fragen formulieren dürfen. Aus Gründen der Zeitknappheit werden dann die Fragen fast immer nur von dem oder der jeweiligen Abgeordneten an „ihren“ Sachverständigen gestellt. Auch eine Art Kreuzverhör ist nicht zulässig; Sachverständige können nicht andere Sachverständige ansprechen; jedenfalls gibt es dann darauf keine direkten Antworten.
Das ist schlicht ein verbürokratisierter und undemokratischer Rahmen. Und so lief auch die gesamte Anhörung recht steril ab – wozu vor allem auch die flachen, wenig qualifizierten Beiträge der Sachverständigen, die die Pro-S21-Parteien geladen hatten, beitrug. Volker Lösch, der extra zur Anhörung gekommen war und der auf der Tribüne saß, sagte hinterher sinngemäß: „Man verliert da jede Illusion in eine seriöse Debatte und in ein verantwortungsvolles parlamentarisches Verfahren.“



schäbige Entwicklung

21 06. 18 21:53
Täusche ich mich, oder ist die Kommentarfunktion bei Artikeln zu Stuttgart 21 inzwischen auch in der Stuttgarter Zeitung ganz abgeschaltet?
Damit wird eine kompetente Gegenöffentlichkeit von der Monopolpresse komplett ausgebremst. Das Scheitern des Schadprojekts Stuttgart 21 wird dadurch vielleicht verzögert, aber nicht verhindert.



Anhörung zum Umstieg/Ausstieg (5)

20 06. 18 21:34
Dr. Winfried Wolf auf der Montagsdemo vorgestern (ab Minute 24) zur Anhörung:
„…meine Bilanz lautet, dass es ein großer Erfolg war für uns, die Bürgerbewegung gegen Stuttgart 21…“


geht's bald an den Kragen?

19 06. 18 21:24
Wann wird mein Blog von irgendwelchen juristischen Wegelagern oder politischen Halsabschneidern still gelegt? Wie lange lassen es sich „die Mächtigen“ gefallen, täglich verbellt zu werden? Die neuen EU-Richtlinien zum Datenschutz sind so ein Hebel, Widerstand mundtot zu machen. Und die Abmahnungs-Abzocker. Eine sehr witzige Satire zur derzeitigen EU-Aktivität von Jens Loewe steht bei Zum Blog aktuell.


Anhörung zum Ausstieg/Umstieg (4)

18 06. 18 21:16
Projektleiter Leger sprach bei der Anhörung davon, dass von doppelter Leistungsfähigkeit nicht die Rede gewesen sei. Das bedeutet, dass Herr Leger sehr mangelhafte Kenntnis zu dieser Frage hat. Selbst sein gewesener Bahnchef hat im Radio gesagt: „Der neue Bahnhof hat halb so viele Gleise und wird doppelt so viele Züge pro Stunde abwickeln.“ Tondatei 5 Sekunden: grube2
Ein mit Dokumenten belegtes Video zeigt die Richtigstellung dieser Behauptung und Politiker wie Mappus und Schuster, die von der doppelten Leistungsfähigkeit gesprochen haben.


Satire?

17 06. 18 21:12
Stuttgart 21, „wo ein Kamel ein Nadelöhr baut“.
(F
rankfurter Rundschau, Bericht über Helmut Schleich)


Hallo Herr Milankovic!

16 06. 18 20:16
Auch noch aktuell wird in der Stuttgarter Hauptpresse bei Artikeln zu Stuttgart 21 die Serie „10 Fakten zu Stuttgart 21“ eingeblendet.

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Verantwortlich bzw. federführend dafür ist der Redakteur Christian Milankovic.

Hallo Herr Milankovic,

das ist ähnlich wie bei „10 Fakten zur Titanic“: unadjustednonraw_thumb_cc42

  • die Titanic war 1912 das größte Schiff der Welt

  • Bauzeit von 1908 bis 1912

  • war ein Linienschiff und Luxusdampfer

  • hatte 4 Schornsteine

  • das Bestelldatum war der 1. August 1908

  • die Länge war 269,04 m, die Breite 28,19 m

  • Maschinenleistung 51.000 PS

  • Dienstgeschwindigkeit 21 kn (39 km/h)

  • bei der Jungfernfahrt gab es einige Warnungen vor Eisbergen

  • sie hatte 2.224 Passagiere

_________________________________
Die 10 Fakten stimmen! War da noch was? Ja!! Das Wesentliche und Wichtigste fehlt! So auch bei Ihren „10 Fakten (2017)“ (kommentiert von S.B.)


Anhörung zum Ausstieg/Umstieg (3)

15 06. 18 22:54
Kommentar von Peter Främke in einem Leserbrief i.d. Nürtinger Zeitung:
"Ernüchternde Erkenntnis nach 2 Stunden Anhörung: Die Abgeordneten von CDU/CSU und SPD und die für sie ausgewählten Sachverständigen haben in ihren Fragen und Antworten bewiesen, dass immer noch keine Bereitschaft besteht, die S21-Fehlentscheidung zu überprüfen. Weiterhin "Augen zu und durch" scheint die einzige Fähigkeit zu sein, über die sie "zum Wohle des Volkes“ verfügen.“
____________________________________
So funktioniert „Anhörung“: man wählt parteiische Experten, gibt ihnen die Fragen vorher bekannt und erhält dann die erwünschten Antworten. Oder war es anders?
Die Antworten waren dann trotzdem oft fragwürdig, unbefriedigend und fehlerhaft.



Brunnhuber aktuell

14 06. 18 22:29
INTERVIEW S-21-Vereinschef Georg Brunnhuber in der Stuttgarter Zeitung
„…Denn alle, die in der Ausstellung waren – und das waren in nun 20 Jahren vier Millionen Menschen – sind mit der klaren Erkenntnis gegangen, dass das Projekt ein Gutes ist.“
___________________________________-
Sehr geehrter Herr Brunnhuber,

Ihre Bemerkung zur S-21-Ausstellung sind „Werbung“, die auf Realität hin zu prüfen ist. Zum Beispiel

  • waren es 4 Millionen Menschen? Ich war vielleicht 5 mal drin und bin doch nur 1 Mensch

  • stimmt das mit der „klaren Erkenntnis“? Ich selbst habe nur bestätigt bekommen, dass das Projekt schlecht und die Werbung einseitig und unredlich ist wie die „21 guten Gründe für Stuttgart 21“ oder die „10 Fakten“ (- auch ganz nach unten scrollen).

  • Ich glaube Ihnen die Gründe für Ihren Abgang nicht, Sie machen sich wie viele andere Projekt-Bannerträger vom Acker, weil damit kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist.


Mit freundlichen Grüßen
Siegfried Busch

N.S. Blog „Schwindelhuber“ vom Juli 2016:
Schwäb. Post: „Kostet das Bahnprojekt Stuttgart 21 jetzt doch zehn Milliarden Euro? Georg Brunnhuber widerspricht energisch: „Wir werden 2021 fertig – und wir werden im Kostenrahmen bleiben.“



Anhörung zum Ausstieg/Umstieg (2)

13 06. 18 22:19
Jürgen Lessat in Kontext:Wochenzeitung am13.06.2018
"Kriminaltango in der Baugrube"
„Stuttgart 21 entwickelt sich zu einem gigantischen Fall von Wirtschaftskriminalität, wie die Anhörung im Verkehrsausschuss des Bundestags verdeutlicht.“


Anhörung zum Ausstieg/Umstieg (1)

12 06. 18 23:31
Michael Kultur, einer der wirksamsten Stuttgart 21 - Gegner, hat die gestrige „Anhörung“ des Verkehrsausschusses in Berlin mitgeschnitten. Hier ist der Link: https://www.youtube.com/watch?v=c3OSbHXxups&t=1758s
Danke Micha!



aus dem bekannten Lügengarten der DB-Projektbau

11 06. 18 17:07
Schriftliche Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur des Deutschen Bundestages am 11. Juni 2018
  • Fahrzeitersparnis-Lüge an exotischen Beispielen. SMA-Studie sagt das Gegenteil!

  • Leistungslüge: Der Durchgangsbahnhof mit acht zuführenden Gleisen kann deutlich mehr Zugverkehr abwickeln als der heutige Kopfbahnhof…

  • Die 100-Hektar-Lüge

  • Sicherheitslüge: „ein Maximum an Sicherheit für die Reisenden“

„Für Ausstiegs- und Umstiegsszenarien gibt es keinerlei demokratische Legitimation und zudem auch keine Rechtsgrundlage.“
Das stimmt rein politisch, aber es gibt die höhere Wahrheit der Naturgesetze und der Vernunft!



VCD
10 06. 18 22:58
VCD Baden-Württemberg e.V.: „Angesichts des Baufortschritts und der politischen Mehrheitsverhältnisse erscheint ein Baustopp als nicht realistisch.“
__________________________________________
Baufortschritt: Soll das Faktenschaffen trotz vieler ungelöster Fragen und fehlender Genehmigungen akzeptiert werden?

politische Mehrheitsverhältnisse: Natur und Vernunft können nicht außer Kraft gesetzt werden.


ehrliche Haut

09 06. 18 22:55
Stuttgarter Zeitung:
„Verkehrsminister Winfried Hermann nennt Stuttgart
21 die „größte Fehlentscheidung der Eisenbahngeschichte“ und sieht keinen Nutzen in dem Vorhaben.“


gravierende Nachteile - kaum sichtbare Vorteile

08 06. 18 05:41

Walter Sittler aktuell im Interview, Pressebericht vom 7. Juni 2018:
„Eine echte Demokratie lebt für mich von der Beteiligung der Menschen, lebt vom Diskurs, selbst wenn er scharf ist. Kein Mensch ist doch automatisch klug, weil er in eine politische Position gewählt ist. Der unbedingte Wille in allem Recht zu haben, wie wir es bei S 21 in verschiedenen Facetten erlebt haben, fordert eine Einmischung geradezu heraus. Deshalb habe ich das gemacht. Ich verfolge alle Entwicklungen weiter, aber jetzt sind politische Entscheidungen gefragt, und sie scheinen darauf hinaus zu laufen, das als nicht so sinnvoll erkannte Projekt unter allen Umständen zu Ende zu bringen, koste es was es wolle, bei allen gravierenden Nachteilen und kaum sichtbaren Vorteilen, die es mit sich bringt.“


...o no, Sarazzin!

07 06. 18 13:34
„Stuttgart 21 Perspektive
- Angesichts der Vorleistungen, insbesondere im Tunnelbau, w
äre eine Einstellung des Projektes aus meines Sicht verfehlt.
- Der Gewinner werden Stuttgart und Baden-W
ürttemberg sein…“
_______________________________________________
- kennt der Bahnexperte das Konzept Umstieg 21 nicht? Dann wird er es am Montag kennen lernen.
- Stuttgart und Baden-Württemberg sind vielleicht finanziell im Vorteil beim Finanzdesaster S21, aber bei den entscheidenden „weichen“ Faktoren sind sie schon lang die großen Verlierer!



tut nichts...

06 06. 18 23:46
Bald kennen auch die Bundestags-Abgeordneten im Verkehrsausschuss alle Fakten zu „Stuttgart 21“ Die Anfrage der LINKEN enthält eine sehr sorgfältige Ausarbeitung zu dem Thema des Tages am Montag: „Ausstieg und Umstieg bei dem Bahnprojekt Stuttgart 21“

„Tut nichts, Stuttgart 21 wird gebaut“, auch wenn die Faktenlage erdrückend gegen das Katastrophenprojekt S21 spricht. („Tut nichts, der Jude wird verbrannt“, Zitat aus Lessings „Nathan der Weise“.)



Arena für den Kelchstar

05 06. 18 22:03
Foto von heute Abend S.B.:

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Da wächst gerade eine der Kelchstützen, Entwurf Frei Otto. Preisfrage: Was soll das Gerüst im Halbkreis mit den Stufen? Plätze für geladenes Publikum in einer der Werbeshows mit großer Presseresonanz? Wie beim „Baubeginn“ 2010, der „Prellbockanhebung“? Oder bei der „Grundsteinlegung“ 2016, 6 Jahre später? Oder den Tunnel-Events mit kirchlichem Segen? Fakt ist, dass noch keine einzige Kelchstütze fertig ist, passt nahtlos zum um Jahre verschobenen Fertigstellungstermin.


U-Boot "Tief"bahnhof
04 06. 18 12:35
„...Die Äußerungen von Frei Otto, der Tiefbahnhof könne "überschwemmt" oder gar "wie ein U-Boot aus dem Meer aufsteigen", seien "fachlich nicht fundiert und entbehren einer soliden Grundlage", so der Projektsprecher Wolfgang Drexler.“
Leider hat Herr Drexler durch seine vielen Falschangaben in der Vergangenheit ein massives Glaubwürdigkeitsproblem, während der integre Frei Otto sich wiederholt an die Projektoren von S21 gewandt hat und erst jetzt an die große Öffentlichkeit gegangen ist. (Der Bericht in den Stgt.Nachrichten ist nicht mehr auffindbar, ich werde aber versuchen, ihn noch im Archiv zu finden.)
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Dieser Blogeintrag war am 26.8.2010. Inzwischen ist Drexler (bald nach dem Schwarzen Donnerstag 2010) kein Projektsprecher mehr und es sind Öffnungen im Tiefbahnhof gebaut, um den Bahnhof bei extremem
Hochwasser zu fluten, damit er nicht „aufsteigt“, wie Frei Otto vorausgesehen hatte.
Seine Kelchstützen werden in der Zeitung inzwischen Ingenhoven zugeschrieben, Frei Otto soll wohl als S21-Unperson verschwinden.
"Erstaunt haben uns die großen Öffnungen in den Seitenwänden. Sie dienen dazu, bei extremen Hochwasserlagen den Bahnhof fluten zu können, damit er nicht aufschwimmen kann.“
(
Quelle Memory 49. „Aufwachen“)



Überflutung

03 06. 18 23:14
Aktonsbündnis für den Kopfbahnhof: „Fast täglich erreichen uns Schreckensmeldungen von Überflutungen von überall her – Wuppertal. Solingen, Duisburg, Aachen und viele andere Orte im Saarland, Bayern und Baden-Württemberg mehr waren in letzter Zeit von verheerenden Überschwemmungen nach Starkregen heimgesucht…“
Vortrags-Veranstaltung: „Überflutungsrisiken durch Stuttgart 21
morgen, Montag, 4. Juni 2018 um 19.30 im Rathaus, großer Saal
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Der Saal wird wohl wieder voll werden und die Pro-S21-Riege mit Kuhn, Kotz, Körner wird vermutlich nicht kommen.



Blaupause für Stuttgart 21

02 06. 18 13:10
Aus: Nachdenkseiten, Unterwanderung, Manipulation:
Sie machen Propaganda und beeinflussen so die veröffentlichte Meinung und die öffentliche Meinung und bestimmen damit bei den politischen Entscheidungen mit. Bei dieser Aufgabe helfen heute reihenweise Public Relations Agenturen und Thinktanks. Diese machen nicht nur Werbung, sie entwerfen auch Strategien der Meinungsmache und übrigens auch für die Lobbyarbeit (siehe A.). Propaganda gelingt dann besonders gut, wenn man sich einzelne Medien dienstbar macht.“
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Bei Stuttgart 21 hatten sie bei aufmerksamen Menschen wie denen aus dem Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 keinen Erfolg, die Lügenpropaganda wurde richtig gestellt wie von mir z.B. in den
„21 guten Gründe für Stuttgart 21“ und den „!0 Fakten zu Stuttgart 21“.


Kleinvieh macht auch Mist

01 06. 18 10:25

Mein Blog als „Wärmestrom“ (Blog von gestern): Ab und zu werde ich gefragt, wie meine S-21-Website metropolis21.de mit den täglichen Einträgen besucht wird. Aus einer Fülle von Daten finde ich diese besonders interessant:
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Statistik im Blog vom Oktober 2017. Wenn auch nur wenig ernsthafte Besucher aus dem Kreis der Befürworter (diese gibt es auch) oder der Kopfbahnhofverfechter dabei sind, trägt es immerhin einen Tropfen dazu bei, das Fass des Scheiterns (Peter Conradi) zum Überlaufen zu bringen.



metropolis21.de soll auch ein "Wärmestrom" sein!

31 05. 18 15:45
Arno Luik im Stern im Interview mit Christine Prayon:
„Sie wollen ein Wärmestrom für Gleichgesinnte sein.“

Christine Prayon:
„Vielleicht auch, ja. Es geht auch ums Mutmachen…“



heute wieder entlarvt

30 05. 18 22:54
Als Schönredner entlarvte Bahnvorstände in der heutigen Sendung von Plusminus:
Grube sprach von „Sollbruchstelle“ und Lutz finster entschlossen, S 21 fertig zu bauen „im Rahmen der Kosten und der Terminpläne“. Inzwischen ist der damalige Kostenrahmen um Milliarden überzogen und der Termin liegt Jahre später. Am Schluss der Sendung die Ausstiegskostenlüge der Bahn: „Ausstieg viel zu teuer“.
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Nachtrag am 31.5.18: Sendung in der
ARD-Mediathek Minute 27


das Letzte
29 05. 18 17:01
Text der ARD zur Sendung morgen um 21.40 bei plusminus mit Glossen in Rot:
„Jahrelang wurde um "Stuttgart 21" erbittert gestritten.
Der Streit ist noch aktuell.
Das Milliarden-Projekt war für die Bahn ein Zukunftssymbol,
was für eine Zukunft? Alle Werbeversprechen zum Bahnverkehr erwiesen sich als grotesk falsch
für seine Gegner ein Beispiel für Geldverschwendung und Umweltzerstörung.
Hat sich zweifellos sehr bestätigt.
Inzwischen sind die ständigen Bauverzögerungen und Kostensteigerungen sogar für den Bahnvorstand ein Ärgernis.
Was heißt inzwischen? Das Ärgernis hat nie aufgehört.
Wie konnte es nur soweit kommen?“
Gier frisst Hirn. Die Bahnkunden sind Nebensache.
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Kommentar zur Sendung von R.G.Evers in einer Rundmail:
Es sind 5 Themen, Stuttgart 21 ist davon das Letzte, (sowieso das Letzte und nicht nur bei Plusminus !)“


In Memoriam Prof. Dr. Rohrhirsch (5)

28 05. 18 22:55
Aus einer E-Mail von Prof. Rohrhirsch an mich:
„Unsinnig ist es von "alternativlos" zu sprechen, ebenso unsinnig ist es von Unumkehrbarkeit zu sprechen. Umkehr heißt eben nicht zurück sondern Umstieg(21).“
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Thomas Leif hat in 2+Leif 2010 zu Stuttgart 21 ein Treffen Hauk-Hermann moderiert. Das Video ist bei YouTube nicht mehr gelistet, es gibt aber ein privat hochgeladenes Video.

Die komplette 2+Leif-Sendung unter:
https://www.youtube.com/watch?v=-u-mYJCLXOE

und den „Einspieler“, ein zweiminütiger Ausschnitt mit meinem Votum
„Unumkehrbar und alternativlos, das sind die beiden Grundlügen..."
https://www.youtube.com/watch?v=Vcb-yzeiN8U


Horrorfantasien?

27 05. 18 22:34

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Augen zu und durch

26 05. 18 21:45

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Der Dichter spricht (58)
25 05. 18 23:23
Kommentar zum Blog von gestern:
„Betrachtet, forscht, die Einzelheiten sammelt,
Naturgeheimnis werde nachgestammelt.“

J.W. Goethe,
Marienbader Elegie


Kaprun-Effekt
24 05. 18 15:22
SWP: „Ingenieur Keim prophezeit für S21 dennoch ein Scheitern. Nicht nur wegen des Brandschutzes. Wegen des Anhydrits, des Wasserdrucks und des kiesigen Untergrunds würden sich Tunnel verschieben und müssten gesperrt werden. „Der Fildertunnel wird in kürzester Zeit nicht mehr funktionieren.“ Daher müsse der Kopfbahnhof in Betrieb bleiben, „damit es im Ernstfall eine Ausweichstrecke gibt“.

Beim Brand der Gletscherbahn Kaprun kamen am 11. November 2000 in einem Tunnel 155 Menschen ums Leben. Sie alle erlitten Rauchgasvergiftungen. Zwölf Menschen konnten sich retten, weil sie nach unten liefen – und so der Kaminwirkung im Tunnel entgingen: Rauch zieht nach oben.

Als international anerkannter Brandschutzexperte ist der 66-Jährige vom Fach. Keim war Gutachter nach der Tunnelkatastrophe in Kaprun, wo im November 2000 in einer Gletscherbahn 155 Menschen ums Leben kamen. Er strengte zusammen mit den Hinterbliebenen die Wiederaufnahme des Verfahrens gegen die Betreiber der Bergbahn an. Aus seiner Sicht ist der Stuttgarter Tiefbahnhof samt Tunneln mit Kaprun vergleichbar.

Keim, der ein Ingenieurbüro betreibt, ist sich derweil sicher, dass in den Tunneln zum Bahnhof eine Entfluchtung nicht  gelingen kann. Bergauf 500 Meter bis zum  Rettungsstollen sei zu weit. Den Fildertunnel nennt er einen „neun Kilometer langen Kamin“. Der Kamineffekt (Rauch breitet sich nach oben aus) sei mit Kaprun zu vergleichen.
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Aus früheren Blogs mit dem Stichwort „Kaprun“:

Unfassbar, absolut unverantwortlich, verbrecherisch": Das ist das Urteil des Fachmanns Hans-Joachim Keim über eine aktuelle, bahninterne Sicherheitsstudie zum Brandschutzkonzept von Stuttgart 21. Keim ist international renommierter Brandschutzexperte. Er war der deutsche Gutachter nach der Tunnelkatastrophe in Kaprun. "Ich kann nur den Kopf schütteln. Das ist schlimmer als Kaprun.“…(aus Blog vom 11.10.2012)

Anmerkung aus einer Mail aus Reutlingen (Blog vom 15.10.2015):
„Sie bauen eine Todesfalle, ein neues Kaprun, und sie schaffen es, dass wir über die Farbe des Betons diskutieren. Chapeau!“
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Mein Blogmotto:
Stuttgart 21 ist ein Wurmbau zu Babel und wird scheitern. Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich.

Rauch zieht nach oben, Wasser fließt nach unten, Gebirge ist zerklüftet und mit Wasseradern durchzogen, Gipskeuper dehnt sich aus… Experten, die abhängig von der DB Bahn sind (Bieger) oder von Vorgesetzten, oder der Politik (Befürworter) verdienen kein großes Vertrauen.


künftig absolutes Chaos!

23 05. 18 22:12
Offener Brief von Peter Müller:
Liebe Mitstreiter für den Umstieg 21,
gestern abend gegen 18:30 Uhr hatten fast alle ankommenden Züge in Stuttgart zwischen 5 und 40 Minuten Verspätung. Das veranlasste mich, bei Herrn Florian Bitzer mal nachzufragen,
 was so ein Szenarium bei S 21 bedeuten würde…“
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Wenn es eine Antwort geben sollte, wird diese hier im Blog kopiert und kommentiert.



Turmforum 20 Jahre
22 05. 18 22:23
Stuttgarter Zeitung, Bericht zum Turmforum

Die auch von Land und Stadt finanzierte Ausstellung, mit hohen Besucherzahlen bejubelt (da die DB Bahn schon immer falsche Angaben in Bezug auf S 21 gemacht hat, dürfen diese Zahlen stark angezweifelt werden!) wird von professionellen Werbebüros gestaltet. Wie bei den
„21 guten Gründe für Stuttgart 21“ wird geschönt und gelogen, dass sich die Balken biegen. Beispiel gefällig? Eine Schautafel von Ende 2012:

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überraschend?

21 05. 18 23:01
Stuttgarter Zeitung heute Abend:
„Georg Brunnhuber, Chef des S-21-Vereins, erklärt überraschend seinen Abschied.“
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Überraschende Abschiede vom Leuchtturmprojekt S 21 sind die Regel, die spektakulärsten Namen heißen Azer, Drexler, Kefer und Grube. Das Scheitern des Projekts kündigt sich an, da möchte auch Brunnhuber nicht mehr im Amt sein.



"Hartnäckige Stuttgart-21-Gegner" (2)
20 05. 18 21:58
Aus Stuttgarter Zeitung: „Wir geben niemals auf“
„Wenn ein ahnungsloser Tourist aufkreuzt, um sich über Stuttgart 21 aufklären zu lassen, drückt ihm Ulrike Pott ein paar Broschüren in die Hand und referiert mit sanfter Stimme: „Ich hätte nichts gegen einen neuen Bahnhof, wenn er ein Gewinn wäre. Aber das, was hier passiert, ist ein rechtswidriger, unwirtschaftlicher Rückbau von Schieneninfrastruktur.“ Im Übrigen sei genau das eingetreten, was sie und ihre Mitstreiter vor Jahren prophezeit hatten: Kostenexplosion, Bauverzögerungen, Behinderungen des öffentlichen Nahverkehrs. Auch das dicke Ende sei absehbar: zu schmale Bahnsteige, mangelhafter Brandschutz, aufquellender Anhydrit. „Das sind Fakten. Dennoch prüft die Politik noch immer nicht unvoreingenommen die Option eines Umstiegs auf unser Konzept Kopfbahnhof 21. Das macht mich fassungslos.“



"Hartnäckige Stuttgart-21-Gegner" (1)
19 05. 18 23:47
Aus Stuttgarter Zeitung: „Wir geben niemals auf“
„Im Herbst 2011, nach dem Schlichtungsverfahren und der Volksabstimmung, haben viele Stuttgart-21-Gegner resigniert die Protestbewegung verlassen. Andere gaben im Laufe der Jahre auf, weil sie der Dauereinsatz ohne das kleinste Erfolgserlebnis zermürbt hatte. Mittlerweile ist nur noch ein harter Kern übrig. Er besteht aus Unermüdlichen wie Ulrike Pott und Nina Picasso. Sie werden protestieren, bis der erste ICE im neuen Tiefbahnhof hält. Oder bis doch noch ein Wunder geschieht.“
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Auch bei Resignation bleibt bei den Stuttgart-21-Gegnern die Ablehnung. Der Dauereinsatz brachte viele Erfolgserlebnisse, vor allem die Bestätigung der Vorhersagen des Desasters. Der harte Kern ist viel größer als die paar hundert Demoteilnehmer. Noch ist es ganz ungewiss, ob jemals ein ICE im Tiefbahnhof halten wird. Alternativen zu S21 sind sogar in Berlin im Gespräch!



"Soda-Brücke" Cannstatt
18 05. 18 18:06
Stuttgarter Zeitung
Stuttgart 21
Brücke muss sieben Jahre auf Zug warten
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Die neue Eisenbahnbrücke über den Neckar in Bad Cannstatt steht also erst einmal 7 Jahre nur so da - wenn Stuttgart 21 im Jahr 2025 in Betrieb gehen wird. Das ist aber ein Termin, den die DB Bahn zuletzt genannt hat und den niemand glauben kann, der die seitherigen Fertigstellungs-Termine der DB Bahn kennt, denn ALLE wurden nicht eingehalten!

Zur Erinnerung:
Prognosen 1997: „Hier kann gebaut werden, sobald (im Jahr 2008) der neue Bahnhof fertig ist.“
Juni 2009: Architekt Ingenhoven: „…Fertigstellung im Jahr
2018 oder 2019“ (Veranstaltung im Haus der Wirtschaft)
August 2009: „…Inbetriebnahme
2019/2020 geplant." Wolfgang Drexler, Sprecher des Bahnprojektes Stuttgart-Ulm: (www.das-neue-herz-europas.de/aktuelles, Link nicht mehr aktiv)
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  • 20. Oktober 2017: „Die amtierende Bundesregierung baut unverändert darauf, dass das milliardenschwere Bahnprojekt Stuttgart 21 Ende des Jahres 2021 in Betrieb gehen kann.“

  • 20. Oktober: „Vor Ende 2023 wird Stuttgart 21 nicht fertig.“

  • 27. Oktober: Es kann 2024 werden.

  • 6. November: Der Bau von S 21 kann sich bis Ende 2025 hinziehen.

  • 7. November: Option 2026

  • 15. Dezember 2017: Kritiker „raunen“ 2028

  • 24. April 2018: „…wird es aus Sicht des S21-Kenners (Boris Palmer) 2030 werden.“ Stadthaus Ulm: *SÜDWEST PRESSE Forum* mit Boris Palmer (OB Stadt Tübingen)



Ostertag (1)

17 05. 18 21:53
Amber Sayah,14. Mai 2018 in der Stuttgarter Zeitung:
„…Stuttgart. Hier focht er furcht-, aber erfolglos gegen das „Milliardengrab“
Stuttgart 21, das er als stadtzerstörerisches Projekt kritisierte – ein Don Quichotte im Kampf gegen die unerbittlich rotierenden Windmühlenflügel der politischen Mehrheiten und der Justiz.“
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Don Quichotte, erfolglos? Ostertags Rosinante hieß Vernunft, sein Spieß die Natur und damit wird er auf Dauer Recht behalten gegen den Unsinn der Planung und gegen die Verachtung von Naturgesetzen. Da helfen keine Mehrheiten und keine Gier wirtschaftlicher Macht. Deshalb ist Stuttgart 21 auch heute schon gescheitert im Hinblick auf Leistungsfähigkeit, Kosten und Bauzeit. Das völlige Desaster wird noch kommen, denn die „Neuordnung des Bahnknotens Stuttgart“ kann die Erwartungen nicht erfüllen.



im Gegenteil

16 05. 18 22:10
Aus der Rede von Siegfried Bassler, Pfarrer i. R., ehemaliger SPD-Stadtrat und Fraktionsvorsitzender, auf der 416. Montagsdemo am 14.5.2018:
„Was tun wir nun damit, dass wir in allem recht gehabt haben, was Stuttgart 21 betrifft? Sollen wir mit stolzgeschwellter Brust durch die Stadt laufen und verk
ündigen: wir haben ́s ja immer schon gesagt? Nein, es macht uns nicht zu besseren Menschen und wir haben fürwahr auch keine materiellen Vorteile davon. Im Gegenteil, wir werden nach wie vor als die eigentlichen Schuldigen an der Misere bezeichnet und behandelt.“


vehement dagegen

15 05. 18 09:20
Am Freitag ist Prof. Roland Ostertag gestorben. Beerdigung kommenden Freitag um 11 auf dem Pragfriedhof. Nach Frei Otto und Peter Conradi der Dritte der großen Architekten, die sich vehement gegen S21 eingesetzt hatten.

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Einige Blogs „Ostertag“ werden folgen.


Murksologie (2)

14 05. 18 11:29
Ergänzung/Berichtigung von Dipl.-Ing. Klaus Gebhard zu seiner Grafik im Blog gestern (rotes oberes Schriftband):
„Die Zahl 140.000 sind die Einwohner, die in einem ÖPNV-Zubringer-Radius von unter (!) 10 Minuten den ICE-Bahnhof Wendlingen erreichen könnten, das bezieht Gemeinden von Plochingen bis Nürtingen und Kirchheim ein.
Nimmt man Reutlingen und Tübingen noch dazu, die ja denselben irren Umweg bis zum Flughafen auf sich nehmen müssen, um überhaupt irgendwie auf die NBS zu gelangen, sind es deutlich über 400.000 Bürger!“
_____________________________________________
Mein Wohnort Mössingen liegt im Kreis Tübingen.



Murksologie (1)

13 05. 18 22:40
„Murksologie“, die Wissenschaft der Aufdeckung von Murks ist häufig bei Stuttgart 21 notwendig geworden und wird von Kopfbahnhof-Befürwortern oft und erfolgreich bemüht.
So im Leserbrief von Monika Fügel in der
Nürtingen Zeitung vom 12.5.2018
„Im Übrigen müssen auch nach Fertigstellung von S21 alle Fahrgäste, die aus Richtung Tübingen nach Ulm–München wollen, erst 15 Kilometer „rückwärts“ bis zum Flughafen fahren, um dort einen der wenigen haltenden IC/ICE-Gegenzüge zu erreichen, dann auf derselben Strecke wieder 15 Kilometer zurück nach Wendlingen, um dann endlich die verbleibenden 57 Kilometer nach Ulm auf der Neubaustrecke zu „rasen“.

Grafisch dargestellt von Dipl.-Ing. Klaus Gebhard:

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nach oben offen
12 05. 18 22:16
Die nach oben offene S21-Kosten-Skala

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Poster an der Mahnwache, Foto S.B.


wird nie funktionieren
11 05. 18 15:22

Aus heutiger Mailpost: "Das Projekt ist und bleibt scheiße und wird nie funktionieren. Aber das merken die Befürworter erst nach Inbetriebnahme im Jahr 20XX."
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Was steht für XX? Und: Dr. Volker Kefer und andere Insider haben es schon lange gemerkt und wissen, dass es nicht funktionieren wird.
DIE ZEIT am 28. Februar 2013 (Link nicht mehr aktiv): „Alle wissen, dass Stuttgart 21 in einem Desaster enden wird.“



Fiasko
10 05. 18 16:27
„Jede weitere Fehlplanung, jeder weitere Kostenanstieg und jeder weitere Zeitverzug offenbaren das Projekt „Stuttgart 21“ als Fiasko, das die SPD mitzuverantworten hat.“ (Zitat aus dem Offenen Brief von SPD-Mitgliedern aus der Region an den Parteivorstand.)


Abschied von Grün?
09 05. 18 22:35
Deutschlandfunk:
„…Fritz Kuhn in Stuttgart lässt sich im edlen Zwirn bei Tunneldurchstichen im Rahmen des Großprojektes Stuttgart 21 blicken, bei jenem Großprojekt, das er einst erbittert bekämpft hatte.
…Für all das mag es sogar einleuchtende Gründe geben. Sachzwänge, wie die Experten sagen. Nur: Diejenigen, die einst euphorisch grün gewählt haben, wollen ihren Wählerwunsch nicht durch solche Sachzwänge vernebelt sehen. Sie wünschen sich, dass grüne Werte deutlich im Regierungshandeln erkennbar bleiben, selbst wenn die CDU der Koalitionspartner ist.“…



totaler Eklat
08 05. 18 13:48
Aus einer alten E-Mail:
Vor den Bahnaufsichtsräten habe ich jeglichen Respekt verloren, desgleichen Vorständen wie Lutz und Hantel. Aber sie bekommen jetzt eine aufs Dach. Bin gespannt, ob sie noch die Kurve weg vom Tiefbahnhof kriegen oder ob bis zum totalen Eklat weiter gewurstelt wird.“
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Ein Kommentar: „O.k., hab aber (noch) nicht mitgekriegt, dass die Herren eins aufs Dach bekommen haben / werden. Worauf gründet dieser „Optimismus"…?

Ganz aktuell Werner Sauerborn: „Dass die Schlinge sich hier zuziehen und empfindliche Folgen für die Betroffenen haben könnte, zeigt ein anderer, in der Sache nur bedingt vergleichbarer Fall, der sich am Horizont gerade aufbaut: Auch Winterkorn hat mit seinem Abgasbetrug einen Milliarden-Schaden für sein Unternehmen angerichtet. Jetzt geht’s ihm ans Eingemachte.“
mehr



Christine Prayon
07 05. 18 10:59

„Der größte Einschnitt in meinem Leben war Stuttgart 21“

Einen tiefen Einblick in ihr Denken, ihren beruflichen Werdegang, ihre Politisierung und die Rolle die Stuttgart 21 dabei gespielt hat, gibt Christine Prayon im aktuellen Interview mit Arno Luik preis: „S21 hat meine Sicht auf alles verändert. S21 hat meine Sinne geschärft, mich politisiert. Es hat mir aber auch Ängste genommen ... Ich habe einfach erkannt: Mein Beruf, also Schauspiel, Kabarett, ist nicht alles im Leben. Da, mitten in meiner Stadt, geschieht etwas, das ist wichtiger. Ich hab ab 2010 anderthalb Jahre fast nichts anderes mehr gemacht als Reden, Podiumsdiskussionen, Demos.“ …Und „...was mich am meisten aufregt bei S21, war, wie dieser politisch-mediale Komplex auf Teufel komm raus etwas durchsetzen will – und deswegen so vieles verschweigt, unterschlägt. Und Andersdenkende verhöhnt“. (Link nicht auffindbar)



Der Dichter spricht (57)
06 05. 18 21:29
Reineke Fuchs:
„Da bereitet’ er sich zu neuen gewaltigen Lügen.“
Goethe, Werke Bd.5 S.174, Cotta 1853
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Anstelle von Reineke Fuchs ist eine andere Person einzusetzen, in Bezug auf die Ausstiegskosten von Stuttgart 21, den Umstieg u.a.



abstruses Monster-Bauprojekt
05 05. 18 22:41
Aus der Rede von Dr. Ralf Laternser, Dipl. Geologe, auf der 414. Montagsdemo am 30.4.2018
„Das st
ändige Ausbügeln einer völlig realitätsfernen Turbo-Planung nach Politikerwunsch ist absolut typisch und der eigentliche Inhalt von Stuttgart 21. Ohne Grundlage eines verkehrlichen Bedarfs oder wirklichen Konzepts wurde von Projektplanern einer Stadt ein abstruses Monster-Bauprojekt aufgedrückt. Und eine unüberschaubare Summierung von „Überraschungen“, Baustillständen und Planänderungen sind die augenscheinliche Folge und projekttypische Realität.“


amtlich übertölpelt
04 05. 18 23:33

Minimalistische Bürgerbeteiligung
„Das Regierungspräsidium Stuttgart bestätigte, dass es bzgl. der Bürgerinformation für das Erörterungsverfahren nur die rechtlich vorgeschriebenen Minimalvorgaben durchgeführt hat: Bekanntmachung auf seiner Website und im Staatsanzeiger, keine Bekanntmachung unter den AnwohnerInnen, den Lokalzeitungen bzw. im Amtsblatt der Stadt Stuttgart. Keine elektronische Weitergabe der Antragsunterlagen an die BürgerInnen, sondern nur Auslage im Cannstatter Rathaus und im Regierungspräsidium.
Konsequenz: Mehrere hundert Seiten Papierunterlagen mussten mühsam vor Ort durchgearbeitet werden. Trotzdem wurden 865 Einsprüche eingereicht.“
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Unerhört, wie die Stuttgarter Bürgerschaft übertölpelt wird.
Presse_Erklaerung Erinnert an Vorgänge bei Stuttgart 21, z.B. an den Blog „abwegig-absurd-falsch-arglistig-unwürdige Trickserei“ vom 24.4.18 und die Standard-Falschinformation: “Die Arbeiten sind durch den Planfeststellungsbeschluss des Eisenbahn Bundesamtes vom 13.10.2006 genehmigt”.



Erinnerung
03 05. 18 23:06
Zum Blog von gestern:
Bereits im Jahr 2011 hat auch Dr. Matthias Roser Stuttgart verlassen und ist nach Burgund gezogen.
Zitat: "Stuttgart entwickelt sich seit Jahrzehnten (v.a. Rommel hat versagt) in die falsche Richtung, besitzt kein Konzept, und das lässt sich nicht mehr umkehren, nicht einmal mehr bremsen. So meide ich diese Stadt."



Stuttgart ade!
02 05. 18 22:08

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Ein Hirsch ist in Stuttgart höchstens in der Wilhelm zu sichten. Warum Atemschutzmaske steht im Kontext-Artikel „Schluss mit Stuttgart“.

„Eine fröhliche, bisweilen biestige Frau, die Blumen und Bücher verkaufte, beim Wittwer zum Beispiel, für wenig Geld, Theater spielte und für die "Stuttgarter Nachrichten" Texte schrieb, die ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr bestellt wurden: Helga Stöhr-Strauch war eine der ersten Aktivistinnen gegen Stuttgart 21, eine, die zu den ErfinderInnen der Montagsdemonstrationen zählte – und bitter enttäuscht wurde.“

grenzwertig trassiert
01 05. 18 22:46
Aus dem Antrag der Stadt-Grünen:
„Die S-Bahn unterbricht den Cityring an der Wolframstraße. Dafür müssen grenzwertig trassierte einspurige Umfahrungsschleifen eingerichtet werden, die bis zu einem – noch nicht einmal planfestgestellten – Rückbau der oberirdischen Gleisanlagen bestehen bleiben werden.“
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Die Baumaßnahmen sollten „…erst in der Endphase des Projekts (PFA Anlage 1.1., Seite 132…) erfolgen. Aber wann ist das? 2025 oder Jahre später? Jedenfalls nicht wie jetzt geplant 2018!
Das Planungschaos beschert Stuttgart immer wieder „grenzwertige“ Beschwernis. Die 2008 erstellte Planfeststellung wird nicht beachtet.



Unwirtschaftlichkeit noch kaum am Pranger
29 04. 18 20:09
Dr. Werner Sauerborn in K21: “Die hiesigen Medien (haben sich) für diese wirklich spektakuläre Einschätzung eines renommierten Juristen nicht interessiert, was nur zum sehr kleinen Teil am Streik bei den Tageszeitungen lag. Auch eine unterstützende Erklärung des Richters a.D. amBundesgerichtshof Wolfgang Neskovic lockte sie nicht hinterm Ofen hervor.Man kann aber davon ausgehen, dass die Sache Kreise ziehen wird, auch wenn medial großteils noch geschwiegen wird.

Erfreuliche Ausnahmen: taz, deren Ehre
Malte Kreutzfeldt gerettet hat: "Untreue bei Stuttgart 21? Gutachter fordern Ermittlungen gegen Bahn-Verantwortliche, die trotz Unwirtschaftlichkeit am umstrittenen Tiefbahnhof festhalten“.


Versagen auf höchstem Niveau
28 04. 18 14:21
Aus der Presse, schon älter, bleibt aber stimmig:
„In Deutschland läuft alles so reibungslos – bis auf ein paar Großprojekte wie Stuttgart 21 oder der Flughafen BER. Das ist Versagen auf höchstem Niveau…“
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„Alles reibungslos“ stimmt aber nicht: Wie aktuell wieder selbst erlebt, verlaufen Reisen mit der DB-Bahn durchaus nicht reibungslos. Eine SMS von einem Bahn-Vielfahrer: „Ich will keine Fahrpreisrückerstattung, ich will heim!“



wer bietet mehr? (5)
27 04. 18 10:14
Prognosen 1997: „Hier kann gebaut werden, sobald (im Jahr 2008) der neue Bahnhof fertig ist.“
Juni 2009: Architekt Ingenhoven: „…Fertigstellung im Jahr
2018 oder 2019“ (Veranstaltung im Haus der Wirtschaft)
August 2009: „…Inbetriebnahme
2019/2020 geplant." Wolfgang Drexler, Sprecher des Bahnprojektes Stuttgart-Ulm: (das-neue-herz-europas/aktuelles, Link nicht mehr aktiv)
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  • 20. Oktober 2017: „Die amtierende Bundesregierung baut unverändert darauf, dass das milliardenschwere Bahnprojekt Stuttgart 21 Ende des Jahres 2021 in Betrieb gehen kann.“

  • 20. Oktober: „Vor Ende 2023 wird Stuttgart 21 nicht fertig.“

  • 27. Oktober: Es kann 2024 werden.

  • 6. November: Der Bau von S 21 kann sich bis Ende 2025 hinziehen.

  • 7. November: Option 2026

  • 15. Dezember 2017: Kritiker „raunen“ 2028

  • 24. April 2018: „…wird es aus Sicht des S21-Kenners (Boris Palmer) 2030 werden.“ Stadthaus Ulm: *SÜDWEST PRESSE Forum* mit Boris Palmer (OB Stadt Tübingen)

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Jules Verne: „In 30 Tagen um die Welt“
Stuttgart-21-Prognosen ab Oktober 2017: in 6 Monaten 9 Jahre spätere Fertigstellung



...dass ich nicht Lüge!
26 04. 18 22:46

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verlorene Zukunft
25 04. 18 22:02
Samstag 21.4. frühmorgens an der Berger Fußgängerbrücke:

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Foto Jens Volle
Erst wenn alles zerstört ist, werdet Ihr merken, dass sie unfähig sind, einen Bahnhof zu bauen“
Das Riesenbanner von Robin Wood wurde schon am Nachmittag von der Feuerwehr entfernt.


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Foto S.B.vom Montag:, 23.4. vom Damm am Cannstatter Wasen (Frühlingsfest)

Robin Wood: „Viel Zeit, viel Geld und viele Worte ändern nichts an der schlichten Tatsache, dass Stuttgart 21 als Bahnhof niemals funktionieren wird“, sagt Monika Lege, Mobilitätsreferentin bei ROBIN WOOD. „S21 ist technisch nicht machbar, nicht finanzierbar und blockiert die postfossile Verkehrswende.“


Prof. Dr. Sch.
24 04. 18 09:02
Aus einer E-Mail:
„Neulich trafen wir unseren "hochverehrten" Alt-OB Professor Dr. Sch. Es fiel mir wahrlich schwer, ihn nicht zu beschimpfen und den "Lügenpack"-Ausdruck zu vermeiden. Dazu gehört er leider voll und ganz... Wissen würde ich schon gerne, was er und die anderen glühenden Betreiber (insbesondere die Damen Tanja Gönner und Nicole Razavi) zu den neuesten Statements der DB sagen.“
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Wir Bildungsbürger haben eine große Hemmschwelle. Würden dem Alt-OB Sch. gern wenigstens zurufen „Sie waren ein schlechter Bürgermeister und haben Unglück über Stuttgart gebracht.“ Ungestraft kommt Alt-OB Sch. nicht davon. „Das Gute ist: alle Menschen haben ein Gewissen. Es ruft und zumeist ungelegen. Es ruft in der Nacht und ruft – Wahrheit soll gelten“. (Rohrhirsch)