Kontradiktion

kontext:wochenzeitung
Recherche von Arno Luik mit zwei schriftlichen Antworten aus dem Stuttgarter Verkehrsministerium:

Antwort 1: „Wegen Stuttgart 21 müssen keine Fahrzeuge mit ETCS nachgerüstet werden.“

Antwort 2: „Mit Inbetriebnahme von Stuttgart 21 müssen alle Fahrzeuge, die den Knoten Stuttgart befahren, mit ETCS ausgerüstet sein.“

C.L. und B.B.

C.L. schreibt zu meinem Blog:
Es ist doch alles schon gesagt. Und nicht nur einmal. Warum nicht aufhören ? „Die“ machen ja doch, was sie wollen!

Zum Beispiel
  • weil „die“ ja auch nicht aufhören
  • weil man „denen“ ja nicht Lernfähigkeit für alle Zeiten absprechen kann (Frei Otto!)
  • weil noch nicht alle alles gehört haben können
  • weil die Faktenlage sehr vielschichtig ist
  • weil es vielleicht eine Multiplikator-Wirkung gibt (weitersagen !)
  • weil Korrosion verhärteter Positionen seine Zeit braucht
  • weil immer neue Menschen heranreifen (wer 1994, im Jahr der Projektvorstellung, geboren wurde, ist jetzt 25 Jahre alt),
  • weil die Glaubwürdigkeit aller Verantwortungsträger laufend unter Beobachtung stehen muß
  • weil Demokratie mehr als nur als ein Kreuzle auf einem Wahlzettel ist
  • weil sich die konstruktiven Kritiker, Planer, Akteure nicht alleine fühlen sollen
  • weil man den geistigen Größen, die z.B. das AKW Wyhl („das Licht geht aus ohne...“), planten oder den Großflughafen im Schönbuch (der in Echterdingen „wird 1980 wegen Überbelastung kollabieren“) oder die Umwandlung von Stuttgart Hbf (Prognose 2010 hoffnungslos überlastet, dennoch 2011 einer der pünktlichsten) in eine unterirdische Haltestelle mit fragwürdigem Brandschutz und nur dank Sondergenehmigung mit Bergbahngefälle, die nur mit intaktem 50 km – Tunnelsystem z.T. in quellbarem Anhydrit funktioniert), weil man diesen Zeitgenossen etwas entgegen zu setzten hat.

Andreas Keller zitierte B. Brecht in seiner Rede auf der Montagsdemo vor dem Nordflügel am 2.8.2010:
„Lasst uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen, damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde! Lasst uns die Warnungen erneuern, und wenn sie schon wie Asche in unserem Mund sind!“



Berlin schwieg

An die Generalstaatsanwaltschaft Berlin
Frau Generalstaatsanwältin Margarete Koppers
Elsholzstraße 30 – 33 10781 Berlin

Projekt Stuttgart 21 – Anzeige wegen Untreue gegen Prof. Dr. Dr. Utz-Hellmuth Felcht u.a.
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Nachdem auf die erste Anzeige vom Juni 2018 keine Antwort aus Berlin (s.o.) kam,
hat Jobst Knoblauch eine neue, präzisierte Anzeige gestellt. Aus Ihr geht das Versagen des Aufsichtsrats der Bahn-AG mit dem ganzen Elend und dem Betrug um Stuttgart 21 drastisch hervor -
hier lesen.
Über den weiteren Verlauf werde ich im Blog informieren.

Erich Fischer, München (4)

Wer ist Erich Fischer?
Antwort: ein Mensch der Wirtschaft,
der Künste,
der Politik,
Gründer einer Stiftung.
Als er mit dem Wahnsinnsprojekt Stuttgart 21 bekannt wurde, hat er weithin sichtbar seine Stimme dagegen erhoben. Es erschien eine Großanzeige in der FAZ,
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der Text wurde in Stuttgart plakatiert (Litfaßsäule i.d. Werastraße).
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Erich Fischer, München (3)

Fax an MP Mappus am 06.10.2010 (Ausschnitt 3, ganzes Fax Memory 53)
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Auch ohne Gruß endet die Post an MP Mappus. Er sollte wohl weder „sehr geehrt“ noch freundlich gegrüßt werden, weil der begründete Verdacht bestand und noch besteht, dass er Stuttgart 21 mit Gewalt durchsetzen wollte. E. Fischer hat ihm deutlich die Leviten gelesen.

Erich Fischer, München (2)

Fax an MP Mappus am 06.10.2010 (Ausschnitt 2, ganzes Fax Memory 53)
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Erich Fischer, München (1)

Fax an MP Mappus am 06.10.2010 (Ausschnitt 1)
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Hier irrt Herr Fischer, denn am 30.09.2010 war der „Schwarze Donnerstag“ mit schweren Schäden nicht nur körperlicher Art, sondern auch mit traumatisierenden Aktionen durch die bürgerkriegsmäßig ausgerüstete und handelnde Polizei.
Dass E. Fischer auf die übliche und formal korrekte Anrede „Sehr geehrter Herr Ministerpräsident!“ verzichtet, ist natürlich Absicht.

Gerüchteküche Mineralwasser (2)

S21-Baumaßnahmen: Enormes Risiko für das Mineralwasser!
Aus E-Mail von Gottfried O.-N. von heute:
„Gestern war ich mit dem "Parkblech" bei dem "rahmenbefehls-relevanten Parkgebet“, und ein Teilnehmer hat nach der Veranstaltung gesprochen, ihm sei berichtet worden, dass es aktuell im Bad Berg Probleme mit dem Verlust von Mineralwasser gäbe.“

Gerüchteküche Mineralwasser (1)

Angebliches Insiderwissen: beim Tunnelbau in der Neckaraue bei Obertürkheim sei „eindeutig“ Mineralwasser festgestellt worden.
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Die Gefährdung des Mineralwassers war ein wichtiges Thema bei der Schlichtung und ist immer wieder von den Projektgegnern angeführt worden. Sie wurde von Seiten der Projektbetreiber immer abgestritten.

Fake realistisch

Info-Zettel an der Toilettentür eines Zuges der DB.

„Auf Grund von Optimierungen der Wartungszyklen unserer
DB-Hygienezellen freuen wir uns in der Lage zu sein Ihnen mitteilen zu
dürfen, dass wir den Vorrat an Wasser/Papier/Seife demnächst
zu Ihrer vollen Zufriedenheit werden auffüllen können. Auch
das Spülsystem wird auf vielfachen Kundenwunsch wieder durchgängig
gemacht und den Ergebnissen aktueller Bedarfsanalysen angepasst,
sobald diese vorliegen.“
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Vor wenigen Tagen: Ein Mann kommt in den wartenden Zug nach Tübingen im Hbf Stuttgart und verschwindet schnell in der Toilette. Grund: Im ganzen Zug aus Karlsruhe gab es keine einzige funktionierende Toilette! Statt nötiger Wartung der Züge werden Milliarden für Stuttgart 21 sinnlos verpulvert.

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Sehr lustiges Werbefoto (Ausschnitt) im heute besuchten Turmforum, 6. Stock „Der neue Bahnhof“. Wie Ameisen verteilen sich die Menschen auf dem kahlen Boden des Unorts „Manfred-Rommel-Platz“. „Straßburger Garten“ nannte Architekt Ingenhoven einst diesen unwirtlichen Platz. Die Großbäume auf den Gleiszugängen sind natürlich die berühmten Betonflachwurzler. Aber so dumm sind die informierten Stuttgarter nicht, um dieser raffinierten Werbung auf den Leim zu gehen.
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Fragenkatalog C.L. von 2012

Paragraphenlücken-Mafiosi ?
Geldverscheuderer auf Kosten der kommenden Generationen ?
Selbst Bahnfahrer ?
Gemeinwohl-orientiert ?
Wahrheitsliebend ?
Ein Preis-Leistungs-Verhältnis beachtend ?
Auf die Dummheit der Bevölkerung setzend ?
Auf deren Ermüdung durch Überdruß und Abscheu hoffend ?
Marionettenspieler in parlamentarischer Puppenkiste ?
Vernetzt denkend ?
Glücksspieler voller Gottvertrauen im Anhydrit - Roulette ?
Zur Gesichtswahrung rechtzeitig Fliehende?
Ritter im Kampf für legalisierte Korruption ?
Bestens funktionierende Bahnhöfe sich zum Vorbild nehmend ?
Gezielt das Verkehrs-Subsystem Eisenbahn untergrabend ?
Hochintelligente Dummerchen?
Profitgeile mit Habenhabenhaben-Mentalität und seelisch reifer als im Vorschul-Alter ?
Zu Selbstkritik fähig ?
Behutsam mit Geld, Umwelt, Ressourcen umgehend ?
Nur weitermachen könnend wegen legaler Geheimhaltungen dank Privatisierung?
Hoch effektive Sandmännchen für Bürger wie Politiker ?
Erkennend, daß ein System um so anfälliger ist, je komplizierter es ist ?
Fähig, eine “Störung im Betriebsablauf” trotz engster Zugfolge zu kompensieren?

Fragen über Fragen, warum nur drängen sie sich einem auf ?

Frust

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Leserbrief Südkurier

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Warum die Bahn in die verkehrte Richtung fährt.
Die Bahn stinkt wie jeder Fisch vom Kopf her: In den vergangenen 20 Jahren waren an der Spitze des Unternehmens nur Leute aus der Autobranche dran. Die können nur Auto, aber nicht Bahn denken. Und dann noch Ronald Pofalla! Nur Politiker! Aber dafür der verlängerte Arm der Kanzlerin. Zum Thema Deutschlandtakt: Schön, dass er kommen soll. Aber im Augenblick werden mit mindestens 10 Milliarden Euro alle Anstrengungen unternommen, um ihn in der Hauptstadt des Landes Baden-Württemberg zu verhindern. Im noch bestehenden Kopfbahnhof mit seinen 16 Bahnsteigkanten kann ein integraler Taktfahrplan ohne weiteres, sogar ohne Umbauten, gefahren werden. In der geplanten schrägen Tiefhaltestelle mit dann nur acht Gleisen überhaupt nicht.

koordinierte Falschinformationen

Mit meinem politischen Bewusstsein war es ähnlich bestellt wie bei C.L. (in einer E-Mail):


"Vor S 21 hielt ich mich für einen kritischen Medien-Konsumenten. Dann mußte ich lernen wie weit eine gezielte koordinierte Falschinformation der Öffentlichkeit gehen konnte. Ich lernte in Sachen „Pressevielfalt“ dazu und stellte und stelle mir Fragen. In den Jahren 2009 bis 2012 hatte ich die Zeit mich zu informieren; ich ließ keine Veranstaltung mit echten Fachleuten, keine Sitzung der „Schlichtung“ auch kaum eine Demo aus. Mein politisches Bewußtsein war auf eine neue Ebene gehoben. Ich bin wacher, besorgter geworden, auch in ganz anderen Zusammenhängen. Im Hintergrund des „best geplanten Projektes aller Zeiten“ dürfte der Geist der Gewinnmaximierung einflußreicher Kreise die Fäden ziehen - unter Ausnutzung von Gutgläubigen und anderen, die Nachteile für sich fürchten."

täglich 5 Hallenbäder

Hallo,
hiermit mache ich (nochmals) Folgendes oeffentlich:
Seit 6 Monaten ruht der Tunnelbau bei Obertuerkheim wegen Wassereinbruchs. Statt der in der Genehmigung genannten hoechtens zu erwartenden Wassermenge von 0,2-0,4 Liter pro Sekunde waren es schon 2015 nach Baubeginn die zehnfache Menge und jetzt nach weiterem Vortrieb schon die hundertfache: 30 Liter pro Sekunde - genug, um taeglich fuenf Hallenbaeder zu fuellen:
stuttgart-21-tunnelbau-ruht-seit-monaten-wegen-wasser
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Der vollständige und detaillierte Offene Brief von Hans-Joachim Aderhold ist eine Reaktion auf den Stuttgart-21-Ausschuss (Blog gestern) und als Memory Nr. 52 eingestellt. Die „Natur“ ist halt gegen den Tunnelwahnsinn, Blog-Motto: Stuttgart 21 ist ein Wurmbau zu Babel und wird scheitern. Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich.

es "tröpfelt"

Ein Bahnexperte bei der gestrigen Sitzung zum Quartier Rosenstein und zu Stuttgart 21 im Rathaus:

„Wir hatten einen im September 2016, seitdem keinen plötzlichen Wassereinbruch mehr, sondern es tröpfelt halt.“
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Das Wasser im Neckarkies/ Talgrund im aktuellen Tunnelbau bei Obertürkheim kommt nicht mehr als „Einbruch“, sondern „breitflächig“. Zitat Friedemann Schirrmeister: „30 Liter Wasser pro Sekunde nennen die tröpfeln.“

Retro: stimmt immer noch!

MdB Winne Hermann am 11. Januar 2010 bei der Montagsdemo:
„Dieses Bahnprojekt ist mit Abstand das größte, das teuerste, das riskanteste und das dümmste Projekt in der Eisenbahngeschichte.“
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Alle vier Superlative gelten heute verstärkt nach all den bekannt gewordenen Skandalen um Bauzeit, Kosten und Risiken. Der Politiker Herrmann hält auch als Verkehrsminister nicht ganz hinter dem Berg und nannte unlängst S21 „die größte Fehlentscheidung der Bahngeschichte“. Als freiwillig Gefangener des Systems kann er seine Erkenntnisse aber leider nicht umsetzen.
Hallo, grünes „Trio fatale“, zusammen wäre das zu schaffen, „einer muss anfangen“ (Sophie Scholl).

Retro: Marsch ins Desaster

Bahnchef Grube am 14. Januar (2010?) beim Neujahrsempfang des Wirtschaftsrates der CDU:
Stuttgart 21 sei ein Jahrhundertprojekt und löse ein riesiges Konjunkturprogramm aus, "also machen wir das jetzt,
wir marschieren".
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Herr Grube marschierte dann 2017 weg von der Bahn hin zu anderen Pfründen, mit einer horrenden Abfindung. Den
Marsch dazu hat ihm Dr. Winfried Wolf geblasen: „…In diesem Jahr 2017 waren Sie 30 Tage im Amt. Sie kassierten demnach 76.667 Euro pro Tag. Und ergänzend zu den 2,3 Millionen Euro dann noch die Vergütungen für die neuen Jobs bei der HHLA und bei Lazard. Und nicht zu vergessen: Die Vergütungen bei Herrenknecht. Ihre Mission ist ausschließlich Raffgier und Abzocke. Ihre Moral ist zutiefst korrupt…“
Die Bahn marschierte schon unter Grube in die Unwirtschaftlichkeit.

Schnee von gestern bleibt aktuell!

Aus Blogvorrat, ohne Quellenangabe:
„So äußert Verkehrsminister Hermann in kaum zu überbietender Radikalität: „Wir geben einen Haufen Geld aus und versenken einen Bahnhof und haben dadurch keinen Vorteil. Stuttgart 21 ist die größte Fehlentscheidung der Eisenbahngeschichte“, um dann ganz schnell nach zu schieben, dass er nicht von der Fahne geht: „Für Hermann ist klar, dass es kein Zurück mehr geben wird. Zwei Drittel aller Tunnel seien gebohrt und Stuttgart aufgewühlt.“
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„Tunnel seien gebohrt“: besonders kritische Abschnitte stehen noch an
-
am Neckar bei Obertürkheim
- Tunnel vor
Feuerbach
- Fildertunnel im Zugangsbereich (Doline,
Bohrloch 203)
ein Abbruch ist natürlich möglich und um Milliarden günstiger.

Aus Blog vom August 2018:
„Die S21-Filzokratie verweigert sich konstruktiven Überlegungen zum Umstieg. Es werden dort Milliarden Einsparungen nachgewiesen bei viel besserem Bahnverkehr. Alle Bahn-Prognosen erwiesen sich als falsch.

DIE ZEIT am 28. Februar 2013: „Alle wissen, dass Stuttgart 21 in einem Desaster enden wird.“ Der Zeit-Artikel ist noch aktiv im Netz und bleibt aufschlussreich: „Allen Beteiligten ist klar, dass dieses Projekt ein schlechtes Projekt ist, schlecht geplant, schlecht kalkuliert, schlecht kommuniziert…“ Trotzdem bleibt der Abbruch stets „keine Option“, denn es geht um Eitelkeiten und Macht.“

es geht voran... im Schneckentempo

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Planungs-bla-bla

Stadt Stuttgart:
Der Bürgermeister für Städtebau und Umwelt, Peter Pätzold, erklärte: "Das Rosensteinviertel ist zentral für die Stadtentwicklung. Hier werden wir keine Abstriche machen. Das hat auch der Gemeinderat so beschlossen." Die Stadt habe daher ein überragendes Interesse, die durch Stuttgart 21 freiwerdenden Gleisflächen vollständig und sofort nach der Inbetriebnahme des neuen Tiefbahnhofs zu nutzen.
"Wir entwickeln hierfür schon jetzt Lösungen für das künftige Zusammenleben in der Stadt. Es geht um grundlegende Fragen, wie die Verbindung von Wohnen, Arbeiten, Erholung oder Lernen, das Zusammenleben von Jung und Alt sowie Arm und Reich, die nachhaltige Mobilität oder attraktive öffentliche Räume.“
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„Ach mach’ nur einen Plan“, Herr Pätzold! Die „grundlegenden Fragen“ sind: wird der Tiefbahnhof jemals fertig und funktionieren? Werden die oberirdischen Gleise des Kopfbahnhofes wirklich frei? Und die landschaftlich einmalige Panoramastrecke samt möglicher Erschließung von Wohngebieten durch neue Haltestellen soll keiner „nachhaltigen Mobilität“ dienen? Sondern für „Arm und Reich?
Ihre Vokabel „überragend“ ist diskreditiert durch die grottenfalschen Behauptungen zur Massakrierung des Parks: „Insbesondere spricht aber
die überragende Verkehrsbedeutung des Vorhabens als überwiegender öffentlicher Belang hier für eine Befreiung (aus PFB1.5) .“ Dieses Lügenfundament bleibt ein Skandal, die Planrechtfertigung ist schon lang zusammengebrochen.

zum Lachen oder zum Schreien

Arno Luik in Kontext:Wochenzeitung:
…„Irre. Die Zukunftsfähigkeit Deutschlands soll sich daran entscheiden, dass ein absolut sicherer, für die Zukunft optimal ausgerichteter Bahnhof versenkt und zerschlagen wird, und in etwas menschenverachtend Gefährliches umgewandelt wird..“

wo künftig?

Foto S.B.
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Parodie nach Hölderlin:
„Weh mir, wo nehm’ ich, wenn S21 wird,
die Gleise oben? Wo kann ich starten?
S-Bahnen können dann nicht mehr warten,
die Kunden steh’n sprachlos und dumm
an entfernten Bahnsteigen rum.“

totgeredet

Beobachternews: „…Und warum hört und liest man nicht mehr von diesem Protest? Weil selbst die Stuttgarter Zeitungen (Stuttgarter Nachrichten STN und Stuttgarter Zeitung STZ) nicht mehr über ihn berichten. Selbst über diese 450. Montagsdemo erschien nicht einmal eine Kurzmeldung in den Zeitungen. So kann man einen Protest auch totreden. Die Stuttgarter Zeitungen berichten zur gleichen Zeit lieber über angebliche Erfolge und Fortschritte beim Bahnprojekt Stuttgart 21.“…
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Die Mainstream-Medien haben es geschafft, bei der Bevölkerung die Ansicht festzusetzen: Stuttgart 21 kommt, eine Umkehr ist nicht mehr möglich, jetzt muss fertig gebaut werden.
Die Probleme und Schwächen des Projekts können aber nicht „totgeredet“ und aus der Welt geschafft werden. Laut Architekt Ingenhoven kommen die größten Probleme erst noch zum Vorschein, die dann nicht ganz vertuscht werden können und den Widerstand damit stärken.

so auch ich

Arno Luik in Kontext:Wochenzeitung:

„Aber ich glaube ohnehin nicht, dass Stuttgart 21 je eingeweiht wird.“

Faust 21 mal 3

Arno Luik auf der 450. Montagsdemo, „Kretschmann, Hermann, Kuhn

Das grüne Trio fatale.“

Zwei Seelen wohnen, ach! in ihrer Brust,
die eine will sich von der andern trennen;
die eine hält sich an der Macht
mit klammernden Organen,
die andere hält, in derber Liebeslust,
sich an Gefilde guter Bahnen.

…Kretschmann, Hermann, Kuhn: Sie kamen an die Macht, weil sie – mehr oder weniger – gegen diesen Bahnhof waren. Aber kaum waren sie an der Macht, vergaßen sie, dass sie dort hinkamen, wo sie noch immer sind, wegen der Menschen, die aus gutem Grund diesen Bahnhof nicht wollten und nicht wollen.“…
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Nein, sie vergaßen es bestimmt nicht! Sie müssen jetzt mit diesem Spagat leben und tun mir deshalb leid. Wäre ich anders? Wie gut, dass ich in keiner Machtposition bin und mich so verbiegen muss!



S21-Schandtaten

Meinung von Carola Frech-Kühnle, Rundmail heute:
Politik und Deutsche Bahn sind auf einem totalen Irrweg und machen sich selber nur sinnlose Probleme mit S21. Höchste Zeit, das Spektakel zu beenden. Dieses Projekt wird ohnehin nie fertig und belastet zunehmend und ausschließlich uns Steuerzahler, abgesehen davon, dass es meine Stadt seit Jahren
verschandelt und extrem belastet und Gelände für neuen Wohnungsbau durch S21-Logistikflächen blockiert.
Umkehr jetzt!! Unser Vorschlag: 
https://www.umstieg-21.de/ eine Lösung mit Verlust-Minimierung!!!

Der Widerstand geht weiter. Wer sich bei einem Besuch in Stuttgart Informationen holen möchte, dem empfehle ich einen Besuch bei unserer berühmten Mahnwache direkt gegenüber vom Bahnhof, Tag und Nacht, werktags und am Wochenende, auch an Feiertagen geöffnet!“

verbockt

Lügner 21 sind verantwortlich für die Sch….
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